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Monatsarchiv: Februar 2014

Kirche und Politik in einem Boot – Amigos werden immer dreister

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Die Amigos werden immer dreister, vor allem wenn es um die Selbstbedienung aus den Steuergeldern geht, während anderweitig gekürzt wird.
http://www.focus.de/finanzen/doenchkolumne/politiker-fuellen-sich-die-taschen-frechheit-unsere-rente-wird-gekuerzt-und-die-politiker-pensionen-steigen_id_3621192.html

Auch beim Skandal um den Politiker Sebastian Edathy (einem Lutheraner und wie die Bundeskanzlerin einem Kind eines lutherischen Pfarrers) wird von Betroffenen gar nicht eingesehen, dass das Weitergeben von Wissen über staatsanwaltschaftliche Ermittlungen im „Dienste“ eigener Interessen unrechtmäßige Amigo-Politik ist.
Das schlechte Vorbild ist auch hier die Institution Kirche, allen voran der Vatikan, wo sich dem „guten Ruf“ der Kirche alles unterordnen muss (lt. UNO-Bericht 2014 vor allem das Wohl der von Priestern missbrauchten Kinder-Opfer).

Gerade die CSU hatte 2013 erst viele Amigo-Skandale ausgesessen (http://www.theologe.de/gott_mammon.htm#Vetternpartei_CSU), und fast alle „Amigos“ haben auch ein kirchliches Ehrenamt oder eine Kirchenbindung.

Es ist eine eigene „Privilegien-Welt“, und wenn schon die maßlosen Vergünstigungen und staatlichen Geschenke für die Kirche und ihre Eminenzen, Exzellenzen und Kirchenräte beibehalten werden sollen (http://www.theologe.de/kirchensubventionen_stopp.htm), dann wollen eben auch die Politiker selbst hier und da profitieren – da es ja welche gibt, die dies alles von Gesetzes wegen bezahlen müssen.
Und so könnten die Politiker zu sich selber tröstend sagen: „Wenn ich Kirchenführer geworden wäre, hätte ich zwar mehr Privilegien und ein üppigeres Leben. Aber mit dieser Gehalts- und Pensionserhöhung habe ich doch auch eine gute Wahl getroffen.“

Wenigstens fast so viel verdienen wie Bischof Tebartz-van Elst: Bundestagsabgeordnete erhöhen ihre Diäten um 10 %

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Wenigstens fast so viel verdienen wie Bischof Tebartz-van Elst; Bundestagsabgeordnete erhöhen ihr Gehalt – Es ist bequem, wenn man sich sein Gehalt selbst erhöhen kann ohne dafür mehr leisten zu müssen. So halten es am 14.2.2014 die Abgeordneten des Deutschen Bundestages mit der Stimmenmehrheit von CDU, CSU und SPD. Sie genehmigen sich eine Gehalts-, = Diätenerhöhung um 10 % auf ca. 9.000,00 € Monatsgrundgehalt, Zuschläge noch nicht mitgerechnet. Das Geld kommt vom Steuerzahler. Was der Abgeordnete dafür leistet, ist weitgehend ihm selbst überlassen.
Damit nähern die Bundestagsabgeordneten sich den Spitzengehältern der Bischöfe an. So bekommt Staatsbischof Franz-Peter Tebartz-von Elst vom Staat ein monatliches Grundgehalt von ca. 9.500,00 € plus Vergünstigungen über Vergünstigungen (13. Monatsgehalt, Urlaubsgeld, keine Rentenversicherungs- und Arbeitslosenversicherungsbeiträge, nur halbe Krankenversicherungsbeiträge, mietfreie Dienstwohnung, Verfügung über die prallen Konten des Bischöflichen Stuhls, Chauffeur usw. usw.).
Das entspricht der Gehaltsstufe B 8, einer der üblichen Gehaltsstufen für katholische Bischöfe – ein Gehalt, das jedoch von vielen Bischöfen deutlich überschritten wird. Der Staatserzbischof von München und Freising bekommt beispielsweise aus den allgemeinen Steuereinnahmen Gelder entsprechend der Gehaltsstufe B 10 ausbezahlt, womit er bei ca. 12.000,00 € monatlichem Grundgehalt liegt. Auch was ein Bischof dafür tut, steht zu einem großen Teil in seinem eigenen Ermessen.
Die Ego-Parteien Politik und Kirche sitzen bekanntlich in einem Boot und als Amigos sichern sie sich dort ihre eigenen Pfründen. Im Bundestag am 14.2.2014 also durch einfaches Heben der Hand einmal dicke 10 % mehr, während bei weniger privilegierten Beschäftigten dann wieder um Zehntelprozente gepokert wird, während sich die Schere zwischen Arm und Reich auch in Deutschland immer weiter öffnet und in anderen Teilen der Welt die Menschen verelenden und verhungern.
So mancher Privilegierte orientiert sich aber lieber nach oben statt sein Gewissen von dem berühren zu lassen, was unten geschieht – von der Vernichtung des Lebensraums für Tiere und der allmählichen Zerstörung des ganzen Erdplaneten durch gnadenlose Ausbeutung und Vergiftung noch gar nicht gesprochen.
Da genehmigten sich beispielsweise Chefs der deutschen Pleite-Bank Hypo Real Estate schon mal zwischen ca. 64.000,00 € und 150.000,00 € im Monat, bevor der staatliche Rettungsschirm für diese Bank in Höhe von ca. 120 Milliarden Euro wiederum aus Steuereinnahmen aufgespannt werden musste. Aber das sei doch eher wenig, denken sich vielleicht so manche Empfänger solcher Summen, wenn sie wahrnehmen, dass andere legal in jedem Monat Millionen für sich privat abschöpfen oder gar zu Milliardären werden.
Es wird jedoch die Zeit der Abrechnung kommen, wo jeder Mensch danach gemessen wird, was er mit den „Talenten“ = „Pfunden“ = „Talern“ gemacht hat, über die er – aus welchen Gründen auch immer – verfügen konnte. Und es wird die Zeit kommen, in der diese Generation und ihr Tun von späteren Generationen völlig anders bewertet werden wird als es die Meinungsführer dieser Generation es heute selbst tun.

Die katholische Kirche als Billionär

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Ist die Kirche der einzige Billionär der Welt? Wir wissen es nicht genau, aber man kann davon ausgehen. Sehr vorsichtige Schätzungen belaufen sich manchmal auf ein bis zwei Billionen Euro, aber der Reichtum der Kirche ist wahrscheinlich noch höher anzusetzen. Es gibt ja keine Transparenz, und der Vatikan kann als eigener Staat alle Steuergesetze und staatlichen Bestimmungen umgehen, und er kann auch jeden Finanzverbrecher im Vatikan schützen vor dem Zugriff von Justizbehörden.

Zuletzt schätzte der bekannte italienische Journalist Marzio Bartolini in der Wirtschafts- und Finanzzeitung Il sole 24 ore nur das Immobilienvermögen der römisch-katholischen Kirche auf ca. zwei Billionen Euro (Il sole 24 ore, 15.2.2013, http://www.ilsole24ore.com/art/notizie/2013-02-15/chiesa-2mila-miliardi-immobili-082813.shtml), „vorsichtig geschätzt“, wie Bartolini schreibt. Ca. die Hälfte des Besitzes befinde sich in Italien, wo ca. jedes fünfte Haus in Kirchenbesitz sei, in Rom sogar jedes vierte.

Und der Autor Carlo Marroni schreibt in derselben Ausgabe von Il sole 24 ore vom 15.2.2013 über die Kirche: „Sie hat die Strukturen und Dienstleistungen eines Landes wie der Vereinigten Staaten, und einen Immobilienbesitz vergleichbar dem eines mittelgroßen Staates Europas: Die Kirche … ist eine echte Wirtschaftsmacht.“ (http://www.cdbchieri.it/rassegna_stampa_2013/strutture_a_livello_di_uno_stato.htm)

http://www.theologe.de/gott_mammon.htm#Billionaer_Kirche

Der Theologe aktuell – Februar 2014

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Liebe Leserinnen, liebe Leser!
Wenn Sie über alle wesentlichen Neuerungen oder Ergänzungen auf dem Laufenden bleiben möchten, dann finden Sie unter der Rubrik „Der Theologe aktuell“ die Links zu den jeweils aktuellen Themen. Einige wenige werden auch komplett als Beiträge auf wordpress.com veröffentlicht.

28.2.2014 – Reformationsjubiläum – 500 Jahre Martin Luther sind genugDer Theologe Nr. 67 wurde überarbeitet. Unter anderem ergänzt durch ein Zitat der Journalistin Friedrike Gräff:
„Sie [Die Evangelische Kirche] ist für alles, wofür bürgerliche Mehrheiten sind. Im Grunde vertritt sie das Prinzip Merkel, sich nicht zu früh und nicht zu spät die Meinungen des Wahlvolks auf die Fahne zu schreiben und dann so zu tun, als hätte man sie als Erste geschwungen … Sie [die evangelischen Pfarrer] sind interessiert an Glaubensfragen, sie haben einen Beruf, der sie damit in Berührung bringt, aber sie leben nicht daraus. Und sie vermitteln nicht das Gefühl, dass Jesus Christus, dass Gott ihnen Zuversicht oder Kraft schenken. Der letzte Pfarrer, den ich danach fragte, was ihm bei seiner Arbeit wichtig sei, nannte das Kirchencafé seiner Gemeinde. Das, so die Begründung, würden die Freiwilligen selbst auf die Beine stellen. Er belebte sich erst, als er von seinem Lieblings-Sportverein erzählte … Die Kirche kommt allen entgegen. Sie findet so viele Bibelübersetzungen, bis alle mit dem Text zufrieden sind.“ (Die Journalisten Friederike Gräff in Christ und Welt, Ausgabe Nr. 9/2014) –  siehe dazu http://www.theologe.de/500-jahre_reformation_jubilaeum_2017.htm#Meinungen_des_Wahlvolks

26.2.2014 – Der Übergangspräsident der Ukraine ist evangelischer Pfarrer http://www.theologe.de/theologe6.htm#Pastor_als_Praesident

26.2.2014 – Was haben Edathy-Affäre, Ukraine, Pussy Riot, Tebartz-van Elst und die staatliche Kirchenfinanzierung gemeinsam?http://www.theologe.de/theologe6.htm#Edathy-Affaere

25.2.2014 – Die Schere zwischen Arm und Reich geht immer weiter auseinander – Die Wirtschaftssysteme wirken wie eine Schere: Sie führen zu Megareich und Bettelarm. So lautet eine Meldung vom 25.2.2014: „Auf der Welt gibt es jeden Tag einen neuen Milliardär“ (welt.de). Eine andere Meldung vom gleichen Tag lautet: „Täglich sterben weltweit 18.000 Kinder unter fünf Jahren“ (http://www.spiegel.de/gesundheit/diagnose/save-the-children-jeden-tag-sterben-weltweit-18-000-kinder-a-955558.html). Dies sind die beiden Seiten der Medaille.
Mehr dazu auch in http://www.theologe.de/gott_mammon.htm und in http://www.theologe.de/menschen_esst_kein_fleisch.htm#Kinder

18.2.2014 – Angesichts der Kämpfe in der Ukraine – Aktualsierung der Meldung über die Hintergründe und über die drohende Kriegsgefahr in Europa
http://www.theologe.de/theologe6.htm#Ukraine

17.2.2014 – http://www.sueddeutsche.de/panorama/affaere-um-tebartz-van-elst-bischof-soll-geld-aus-stiftung-abgezweigt-haben-1.1890419  Wieso soll das Tun des Bischofs nicht „strafrechlich relevant“ sein, wenn sich die Fakten so bestätigen?
Ist das nicht Betrug? Und Diebstahl? Betrug an gutgläubigen Menschen, die für „arme Familien“ gespendet haben? Wenn andere Organisationen „für die Armen“ sammeln würden und dann würde sich heraus stellen, dass das Geld für den luxuriösen Lebensstil der Geschäftsführer verwendet wurde, was ist das dann? „Bandenmäßiger“ Betrug? Und würde der Verantwortliche dann nicht verhaftet werden? Jeder, der etwas in diese Stiftung, über deren Millionen der Bischof verfügte, gespendet hat, sollte nun einen Brief an das Bistum schreiben, die Höhe seiner Spende nennen und diese dann zurückfordern. Außerdem fragen wir uns, wie es möglich war, dass eine solche Stiftung offenbar über Jahrzehnte die Millionen gehortet hat statt diese Beträge zeitnah an „arme Familien“ (dem vorgegebenen Spendenzweck), die es weltweit zu Millionen gibt, weiter zu leiten.

17.2.2014 – Neu: Der Theologe Nr. 72Christus, der innere Arzt und Heiler http://www.theologe.de/christus_als_innerer_arzt_und_heiler.htm

14.2.2014 – Martin Luther und die Nachfolger Luthers für den Krieg – Ergänzungen in Der Theologe Nr. 3
http://www.theologe.de/theologe3.htm#Soldaten
http://www.theologe.de/theologe3.htm#Toeten_im_Krieg

11.2.2014 – Die lutherische Bundeskanzlerin Merkel will auch in Deutschland den genmanipulierten Mais einführen lassen (spiegel.de, 11.2.2014 u.a.)ein weiterer Schritt Richtung Katastrophehttp://www.theologe.de/gentechnik_genmanipulation.htm
Nur zur Verdeutlichung: Deutschland wird sich in der EU auf Geheiß der Kanzlerin der Stimme enthalten, was dann aufgrund der Mehrheitsverhältnisse dazu führt, dass die zuständige EU-Kommission die Zustimmung geben kann, nachdem die deutsche Enthaltung den Weg dafür frei gemacht hat.

9.2.2014 – Von wem stammt der Satz, die „Regierung sieht in den beiden christlichen Konfessionen die wichtigsten Faktoren zur Erhaltung unseres Volkstums„? Merkel? Seehofer? Steinmeier? Gabriel? Kretschmann? Nein. Die Auflösung und mehr dazu finden Sie unter http://www.theologe.de/theologe4.htm#Regierungserklaerung_Hitlers

9.2.2014 – Bundeswehr-Kampfeinsätze im Ausland: Rückendeckung für Gauck und von der Leyen von der lutherischen „Geistlichkeit“: Es sei nicht richtig, Gewalt auszuschließen – http://www.theologe.de/theologe6.htm#Evangelischer_Landesbischof

9.2.2014 – Bischof Tebartz von Elst und die Kirche: Geheimarchiv, konspirative Wohnung und „deutlich höhere“ Kosten als 31 Millionen für den Bischofssitz (statt der geplanten 2,5 Millionen). Kirchliche Stiftungsgelder abgezweigt / Neue Kirchenaustrittswelle bahnt sich an – http://www.theologe.de/gott_mammon.htm#Noch_hoehere_Verschwendung

7.2.2014 – Zum Auftakt der Olympischen Winterspiele und mitten im Machtkampf in der Ukraine, wo die USA-Regierung eine neue Regierung durchdrücken will, sind die USA erneut bankrott, wie finanzen100.de berichtet hat – Wie immer wird eine Anhebung der Schuldenobergrenze „helfen“, die derzeit bei ca. 17 Billionen Euro Schulden liegt. Die einzige Staatsmacht, die keine Schulden und stattdessen Vermögen im Billionenbereich angehäuft hat, ist die römisch-katholische Kirche. Beide Mächte sind mehr oder weniger verbündet.

7.2.2014 – Die Olympiade im Kalkül der Politiker http://www.theologe.de/theologe6.htm#Olympiade

7.2.2014 – US-Außenminister Kerry huldigt dem Vatikanhttp://www.theologe.de/theologe6.htm#Kerry_huldigt_dem_Vatikan

6.2.2014 –  Der Priester als „Lichtgestalt“? Wie ein pädophiler Priester seine angebliche Nähe zu Gott sexuell ausnützt – Das Kapitel wurde aus aktuellem Anlass (Klage der UNO gegen den Vatikan) überarbeitet. Siehe http://www.theologe.de/priester_pfarrer_pastoren_contra_christus.htm#Angebliche_Gottnaehe

5.2.2014 – UN klagt Vatikan an: Vertuschungspolitik begünstigte weitere Sexualverbrechen von Priestern an Kindernhttp://www.theologe.de/schwarzbuch_katholische-kirche.htm#Verschleierung_von_Kindsmissbrauch

4.2.2014 – Ändert sich etwas durch Papst Bergoglio?http://www.theologe.de/papst_bergoglio_franziskus_taeuschung.htm#Stellungnahmen_zu_Papst-Bergoglio

4.2.2014 – Konflikt in der Ukraine – Befürchtungen, dass es Vorboten eines neuen West-Ost-Weltkriegs sein könntenhttp://www.theologe.de/theologe6.htm#Ukraine

4.2.2014 – „Wir sind nicht klug …“  Vorüberlegungen zum geplanten Evangelischen Kirchentag 2015 in Stuttgart http://www.theologe.de/evangelischer-kirchentag.htm#Stuttgart

3.2. / 4.2.2014 – Für „Artenschutz“ zuständiger hoher Staatsbeamter im CDU-geführten Umweltministerium in Thüringen (Nr. 3 nach Minister und Staatssekretär) erwarb Jagdlizenz in Botswana (kostet normalerweise ca. 20.000 Euro) und erlegte Berichten zufolge mit 20 Schuss einen Elefanten. Er ist stolz auf sein „Jagdglück“. http://www.spiegel.de/politik/deutschland/elefantenjagd-in-botswana-thueringischer-spitzenbeamter-unter-druck-a-950678.html.
Dr. Udo Wedekind war früher Oberstaatsanwalt und veröffentlichte von ihm war eine Zeitlang auch eine Rede vom 20.3.2002 über Jagdfrevel in Deutschland veröffentlicht. Die Rede schloss mit den Worten: „Zeigen Sie kompromisslos und ohne Ausnahme alles Ihnen bekannt werdende kriminelle Unrecht in Wald und Feld bei den zuständigen Behörden an, machen Sie es überdies in der Öffentlichkeit und in den betreffenden Vereinen bekannt und nutzen Sie dazu auch die Presse (oder andere Medien)“ (zit. nach forstverein.de). Aber wer in Deutschland mit „Artenschutz“ genug Geld verdient, kann ja dafür „legal“ in Afrika wüten, so könnte man ergänzen. Mit Beginn des Jahre 2014 hat der Staat Botswana allerdings das hobbymäßige Töten von Elefanten durch ausländische Touristen verboten. Und die Regierung in Thüringen hat den hohen Beamten aufgrund des gr0ßen öffentlichen Drucks versetzt.
Die Institutionen Kirche erlauben ihren Gläubigen das Jagen der Tiere mit abschließender Tötung, auch zum „Sport“ und als Hobby.

3.2.2014 – Kirche contra Gemeinde: Evangelische Kirche in Württemberg will „Gesetz“ von 1887 durchdrücken und verlangt von der Stadt Gingen 5/6 der Kosten für die Renovierung des Kirchturms der evangelischen Kirche. Die Stadt Gingen bot 50 % Beteiligung, die Kirche will aber die 1887 zugesagten 83,3 %. Dabei zahlt die Kommune immer noch die Raten der letzten Renovierung des Glockenturms vor zehn Jahren ab, wie swr.de berichtete.
Nach einem Gerichtsbeschluss muss der Staat, in diesem Fall die Gemeinde, nur noch 1/3 der Kosten zahlen (was immer noch zuviel ist) und hat jetzt wieder mehr Geld für die Schule und den Kindergarten. Doch die Kirche nimmt das nicht hin und verlangt, dass auch im Jahr 2014 das Gesetz von 1887 nicht angetastet wird und die Zahlungen an die Kirche unverändert weiterlaufen. Sie will nun bis vors Bundesverwaltungsgericht ziehen, um neues Geld aus der „Gemeinde“ heraus zu holen.

3.2.2014 – Evangelische Kirche verspekuliert Millionen aus den Kirchensteuereinnahmenhttp://www.theologe.de/schwarzbuch_evangelische-kirche.htm#Evangelische_Kirche_verspekuliert_Millionen

3.2.2014 – Finanztricks der evangelischen Öffentlichkeitsarbeit  http://www.theologe.de/schwarzbuch_evangelische-kirche.htm#Finanztricks

3.2.2014 – Kindertagesstätten: Wie die evangelische Kirche die Städte zu erpressen versucht http://www.theologe.de/kirchensubventionen_stopp.htm#Kindertagesstaetten

3.2.2014 – Papst erklärt Kirche faktisch für absurd  http://www.theologe.de/papst_bergoglio_franziskus_taeuschung.htm#Kirche_absurd

3.2.2014 –  Historiker beklagt „Schaden“ durch Luther http://www.theologe.de/500-jahre_reformation_jubilaeum_2017.htm#Schaden_durch_Luther

Tebartz-von Elst zurück – mit Rückenwind aus dem Vatikan

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Er ist zurück, mit Rückenwind aus dem Vatikan, wo vor allem Kurienerzbischof und „Großinquisitor“ Gerhard Ludwig Müller Bischof Franz-Peter Tebartz-van Elst gegenüber allen Vorwürfen in Schutz nimmt. Nachdem er ca. 10.000 Euro Monatsgehalt vom Staat auch während seiner Besinnungstage im Kloster erhielt, hat er offenbar in Limburg bereits wieder „zu alter Form gefunden“ (http://www.focus.de/politik/deutschland/er-erteilt-bereits-weisungen-kaviar-statt-kloster-protz-bischof-tebartz-van-elst-zurueck-in-limburg_id_3585281.html) Auch sein Fahrer und gleichzeitig Koch (und …?) wurde mit ins Boot des üppigen Lebens geholt. Er bekommt ungefähr das Gehalt eines Weihbischofs.

Nach neuerlichen Zeugenaussagen habe „S“eine Exzellenz Tebartz-van Elst „den Architekt seines Prunkbaus und leitende Mitarbeiter systematisch eingeschüchtert“ (focus.de, 1.2.2014). Diese mussten beispielsweise „Verschwiegenheitserklärungen“ über die Kosten unterzeichnen, die wiederum gegenüber dem Vermögensverwaltungsrat des Bistums „regelwidrig“ vertuscht wurden.

Bei seinem einzigen offiziellen Termin in Limburg kam es offenbar gleich zum Eklat. Focus.de schreibt: „Die Mitglieder [der vom Vatikan eingesetzten Untersuchungskommission] beabsichtigten, Tebartz-van Elst bei seinem Besuch einige Fragen zu stellen Doch davon schien der Bischof nichts zu halten. Stattdessen hatte er für den Termin eine Erklärung vorbereitet, die er vortragen wollte, wie die [Süddeutsche] Zeitung berichtete. Dass die Kommissionsmitglieder ihm kritische Fragen stellen wollten und Antworten erwarteten, empfand der Bischof demnach als Zumutung. Es sei daraufhin zum Eklat gekommen“ (3.2.2014)

Man könnte hier ergänzen: Darüber darf man sich nicht wundern. Schließlich müssen sich in der Kirche ja die „Unteren“ den „Oberen“ unterwerfen, und jeder Bischof gilt wie der Papst selbst als „Stellvertreter Christi“ (Katechismus der Katholischen Kirche, Nr. 1560). (Hier handelt es sich allerdings nicht um den Christus, der in Jesus von Nazareth unter uns lebte, sondern um einen virtuellen katholischen „Christus“, eine katholische Kunstfigur, mit welcher der echte Christus verhöhnt wird). Demokratie ist für die Kirche unmissverständlich „Ketzerei“, denn wer die Unterwerfungsforderung unter den Papst nicht befolgt, werde angeblich in eine ewige Hölle verflucht.

Auch der „Franziskus“ in Rom ist letztlich eine „Fälschung“. Franziskus von Assisi hat Reichtum nicht für sich behalten, doch die Kirche ist nicht einmal bereit, ihr unermessliches Vermögen zu teilen. Nur Almosen werden oft öffentlichkeitswirksam gegeben bzw. von Papst „Franziskus“ viele schöne Worte dazu gemacht. Das gehortete Vermögen wird jedoch nicht dazu eingesetzt, Not und Elend zu lindern.
PS: Wenn der Bischof nicht im Palais residiert, wird er dort von seinem Fahrer vertreten.

Die Nachricht finden Sie auf theologe.de unter http://www.theologe.de/schwarzbuch_katholische-kirche.htm#Tebartz-van-Elst_zurueck_in_Limburg

Aktualisierung:
9.2.2014 – Bischof Tebartz von Elst und die Kirche: Geheimarchiv, konspirative Wohnung und „deutlich höhere“ Kosten als 31 Millionen für den Bischofssitz (statt der geplanten 2,5 Millionen). Kirchliche Stiftungsgelder abgezweigt / Neue Kirchenaustrittswelle bahnt sich an – http://www.theologe.de/gott_mammon.htm#Noch_hoehere_Verschwendung

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