RSS-Feed

Schlagwort-Archive: Tiere

Der Theologe aktuell – 2021

Veröffentlicht am
Der Theologe aktuell – 2021

27.4. / 3.5.2021 – Die Akte Woelki: Immer mehr kommt ans Tageslicht – Erst ließ der ranghohe Kardinal des Erzbistums Köln ein Gutachten solange um- bzw. neu schreiben, bis er glaubte, damit durchkommen zu können. Doch immer mehr Schandtaten und deren Vertuschung, bei denen sein Name auch mit genannt wird, quillen unter dem Riesenteppich klerikaler Vertuschung hervor. Nachfolgende Fakten sind Artikeln auf bild.de vom 23.3., 11.4. und 27.4.2021 entnommen, während andere Medien hier gemäß ihrem „Schonprogramm“ berichten oder eben deshalb nicht.
– Kardinal Woelki hat den Priester D. befördert, der sexuelle Handlungen mit einem 17-jährigen Strichjungen zugegeben hatte und wenige Jahre später mit einem weiteren jugendlichen Strichjungen Sex hatte. „Diese Information [über D.] wurde Woelki persönlich vorgelegt“ – vor der Beförderung von D. durch Woelki. In den Akten über den Priester, der wie alle Priester gemäß deren Selbstverständnis ja immer im Dienst ist, stehen Fakten über „Saunabesuche, Alkohol, Masturbation und das Vorspielen von Pornofilmen im Zusammenhang mit Jugendlichen“.
Obwohl die Polizei immerhin „anregte“, den Sittenstrolch im Talar nicht dort einzusetzen, wo er sich auf verbrecherische Weise Sex mit ihm anvertrauten Kindern und Jugendlichen holen könnte, habe Woelki diese „Empfehlung“ nicht berücksichtigt.
– Der Vorschlag für die Beförderung von D., die Woelki später betrieb, kam von einem anderen Pfarrer, dem Priester H., der vor allem beim Weltjugendtag mit Papst Benedikt XVI. 2005 in Köln mit Jugendlichen zugange war, „früher ein sehr enger Freund von Woelki“. H. wird vorgehalten, einen Jugendlichen bei der Beichte sexuell missbraucht zu haben. Den sexuellen Missbrauch hat der Priester später zugegeben, allerdings verneint, dass der Übergriff auf den Minderjährigen während des katholischen Beichtsakraments erfolgt sei. 
– Ein anderer Priester ließ sich aus Limburg eigens nach Köln versetzen, nachdem bekannt wurde, dass er einen unter 13jährigen Jungen fünf Jahre lang (!) sexuell missbraucht hatte und mit dem 16jährigen Sohn der Pfarramtssekretärin zusammen masturbierte.
– Und da ist noch ein persönlicher Freund Woelkis, Pfarrer O., dessen Verbrechen, der sexuelle Missbrauch eines Kindergartenkindes, Woelki nach Bekanntwerden nicht nach Rom meldete, geschweige denn bei der Polizei anzeigte, denn die Kirche pflegte bzw. pflegt ja meist ihr eigenes paralleles Rechtssystem. Priester O. habe einen fünfjährigen Jungen laut Gutachten „mit seinen Genitalien berührt“. „Das Opfer könne sich an den Geschmack der Genitalien sowie von Sperma erinnern“, notierte der Gutachter.
– Und der nächste in der Reihe ist Pfarrer K., der zugab, pädophil zu sein und einem 10jährigen Mädchen seine Genitalien zeigte. Woelki habe als damaliger Erzbischöflicher Sekretär die betreffenden Akten an den damaligen Generalvikar übergeben, deren Inhalte er aber nicht gekannt haben will. Doch „es fällt schwer zu glauben, dass ein Erzbischöflicher Sekretär als studierter Theologe und Priester keine inhaltlichen Einblicke hatte und einzig mit Knicken, Lochen und Abheften befasst war.“
– Andere, katholisch geprägte bzw. eingeschüchterte Medien verhalten sich, wie eingangs erwähnt, weiterhin eher zögerlich oder mit Neigungen, lieber nicht so genau unter den Teppich zu schauen oder gar zu forschen, weil man seinen gläubigen Lesern vielleicht solche Fakten über die selbsternannten „Männer ihres Gottes“ nicht zumuten möchte.
– Wer weiß also, was alles noch unter dem Teppich hervorquillt? Fast alles ist weiterhin ungesühnt, und Täter und Vertuscher sind vielfach weiterhin in Amt und kirchlichen Würden, und der Staat mit seinen konfessionellen Politikern überweist in dieses Milieu weiter Abermillionen und Millionen, z. B. für Bischofsgehälter oder Priesterausbildung und holt sich das Geld dafür vom Volk.
– Mehr dazu siehe https://www.theologe.de/vergewaltigung-von-kindern_vertuschung_keine-verjaehrung.htm
– Eine weitere Schlussfolgerung ist: Wer dort trotz dieses Wissens Mitglied bleibt, trägt ebenfalls mit an der Verantwortung und Schuld, die früher oder später offenbar wird und zur Sühne drängt.

22.4. / 3.5.2021 – CDU und CSU, nennt euch nicht christlich! Man kann ja von offenen oder versteckten Machtkämpfen der Parteioberen in CSU und CDU halten, was man will. (Zur Erläuterung: Hauptvertreter CSU = Lutheraner, langjähriges Mitglied einer lutherischen Kirchensynode und hat von Papst Ratzinger einen schwarzen Rosenkranz erhalten; Hauptvertreter CDU = Nachfahre des kirchenheiligen Gewaltherrschers Karl dem Großen; Kommentar auf freitag.de, 12.11.2019: „Katholischer als Laschet geht nicht“). Sie sollen aber endlich aufhören, sich christlich zu nennen. Von den vielen Gründen sind wesentliche in der Petition der Freien Christen dargelegt. Sie läuft weiter unter https://www.freie-christen.com/cdu-und-csu-nennt-euch-nicht-christlich/
Passend zur Meldung vom 27.4.2021 über neue Informationen zu den Sexualverbrechen von Priestern an Kindern siehe auch „CDU gegen Strafe für verantwortliche Kirchenvertreter in: https://www.theologe.de/vergewaltigung-von-kindern_vertuschung_keine-verjaehrung.htm#36

16.4.2021 – Wir gedenken der Millionen Opfer der Kirche – Vielfach wird in unserer Welt Opfern gedacht. Doch sehr oft verschweigt man die Ursachen, vor allem wenn man in der Religion fündig wird. Es ist nun die Zeit, der Millionen Opfer der Kirche zu gedenken und Konsequenzen daraus zu bedenken und dann auch zu ziehen – https://www.theologe.de/mahnmal_fuer_die_opfer_der_kirche.htmschafe

2.4.2021 – Wurde Jesus hingerichtet, weil Er nicht befürwortete, dass „Passahlamm“ zu schlachten und zu verzehren? Für dieses „Vergehen“ hatten die Priester die Todesstrafe festgelegt. Siehe dazu https://www.theologe.de/theologe7.htm#Kein_Passahlamm

30.3.2021 – Da die Corona-Krise das zu dieser Zeit sonst zelebrierte österliche Schaugepränge der Kirchen weitgehend zum Erliegen bringt, möchten wir an dieser Stelle auf die Ausgabe Nr. 102 des „Theologen“ hinweisen, wo dieser klerikale Götzenkult = Baalskult näher unter die Lupe genommen wird. 
Von kosmischer Bedeutung ist, was vor nahezu 2000 Jahren bei der Hinrichtung von Jesus von Nazareth wirklich geschah, und für viele Menschen ist die Klarstellung sehr wichtig, dass die Priester der einst neuen katholischen Religion auch diese Ereignisse im Sinne des Baalkultes fälschten. https://www.theologe.de/kreuzigung.htm

embryo_im_reagenzglas5.3.2021 – Die Weisheit der Wissenschaft – ein Wahnsinn? – Wissenschaftler geraten mit ihren Forschungsergebnissen oder Meinungen in unserer turbulenten und zunehmend chaotischeren Zeit immer häufiger in den Mittelpunkt des öffentlichen Interesses. Doch woher beziehen sie ihre Sichtweise? Was sind ihre Quellen und ihre Maßstäbe? Und wie hat sich diese Zivilisation entwickelt durch die moderne Medizin, Physik, Chemie, Biologie, Landwirtschaft, Ingenieurwissenschaft, Geowissenschaft usw.? Früher musste ein Doktorgrad für einen Wissenschaftler von der Kirche bestätigt werden, oder er konnte von dieser auch verweigert werden bis hin zur Hinrichtung des Wissenschaftlers auf dem Scheiterhaufen. Welche Folgen und welchen Einfluss hat heute noch die Theologie? Sehen Sie zwei Ärzte im Gespräch mit einem ehemaligen Pfarrer und einem Soziologen und Journalisten. https://www.der-freie-geist.de/video/wissenschaft/

24.2.2021 – Die Ernährungslüge und der Klimawandel – Die Ernährungslüge besteht darin, dass angeblich Gott den Fleischkonsum für die Menschen angeordnet hat. Doch in Wirklichkeit haben Priester ihre Bibelbücher entsprechend gefälscht. Das geht dann so weit, dass Christen, welche die Tiere nicht töten wollten und die sich deshalb vegetarisch ernährten, wie es auch schon im ursprünglichen Schöpfungsbericht heißt, von der Romkirche verfolgt und auf deren Betreiben ermordet wurden.
Heute zeigt sich: Der Fleischkonsum und der damit einhergehende aggressive Umgang mit den Tieren und der Natur und alles seine Folgen ist ein wesentlicher Grund für den Klimawandel, der sich lange Zeit unmerklich, aber nun doch immer spürbarer und stetig zur Katastrophe ausweitet. Und die heutigen Abkömmlinge derer, die den Fleischkonsum einst propagierten, halten an diesen negativen Ursachen fest, die immer mehr die entsprechenden Wirkungen hervorbringen. Sehen Sie dazu „Der Modus spezial Nr. 6“ – https://www.der-freie-geist.de/video/ernaehrungsluege-und-klimawandel/

modus-2-theologen19.2.2021 – Die Verschleierung – Wissen die jungen Studenten der katholischen oder evangelischen Theologie nicht, worauf sie sich da einlassen? Kennen sie denn die Lehre nicht, der sie dann lebenslang die Treue halten sollen? Diese Frage stellte ein Zuschauer, nachdem er das Video der Theologen gesehen hat, die aus der Kirche ausgetreten sind.
Die Frage wird in der Fortsetzung dieser Gesprächsrunde beantwortet mit dem Titel „Die Verschleierung – Wie die Kirche ihre wahre Lehre und ihr Tun verschleiert“ – https://www.der-freie-geist.de/video/verschleierung/

15.2.2021 – Theologen berichten, warum sie aus der Kirche ausgetreten sind – Neu auf der-freie-geist.dehttps://www.der-freie-geist.de/video/kirchenaustritt-von-theologen/

12.2. / 13.2.2021 – Neu auf der-freie-geist.de Das Geschäftsmodell: Von der Geburt bis zur Bahre, die persönlichen Versicherungsjahre. Eine aufklärende Sendung, wie die Religion von uns allen nimmt und nimmt, offen und verdeckt. https://www.der-freie-geist.de/video/geschaeftsmodell-kirche/

 

    27.1.2021 – Wann wurde ein Kaiser oder König heilig gesprdenkmal-ludwig-IXochen? Wenn er der katholischen Religion zum totalitären Durchbruch in einem Land verholfen hat, Kriege für deren Machterweiterung führte und sie fürstlich beschenkte. Ausnahmen sind uns derzeit nicht bekannt.
    Der deutsche Kaiser Heinrich II. wurde heilig gesprochen, was hier auf theologen.wordpress.com in einem eigenen Beitrag nachzulesen ist (siehe Inhaltsverzeichnis); genauso wie die Erinnerung an Karl, dem so genannten Großen, nach dem bis heute ein bekannter Preis, der Karlspreis, benannt wird, der Jahr für Jahr meist einem katholischen Politiker verliehen wird. Ein weiteres Beispiel ist der französische König Ludwig IX. Lesen Sie mehr über ihn unter https://www.theologe.de/allerheiligen_heiligsprechungen-durch-paepste.htm#Ludwig-IX

    Foto: Denkmal von König Ludwig und seiner Frau Marguerite auf dem nach ihm benannten Ludwigkirchplatz in Berlin – GNU Free Documentation License, Beek100

    sternenhimmel31.12.2020 / 1.1. / 15.1.2021 – Am Beginn eines neuen Zeitalters – In diesen unruhigen Zeiten merken viele Menschen auch die früher oft unmerklichen Veränderungen, von denen manche weiter mit großen Schritten nach unten führen. Durch die Gottesprophetie unserer Zeit wurde das messianische sophianische Zeitalter ausgerufen, in dem es keine Dogmen und Priesterhierarchie mehr gibt, sondern wo Menschen sich aufmachen, auf schlichte Weise die Gottes- und Nächstenliebe zu erlernen und Gott nicht in Kirchen und Sakramenten zu finden, sondern in sich und in allem Leben.

    Foto: Mathias Krumbholz 2014, gemeinfrei nach wikimedia Commons CC BY-SA 3.0)

    In diesen Umbruchszeiten kommen jetzt aber auch negative Wirkungen verstärkt auf die Menschen zu, weil die Politiker und Obrigkeiten nicht auf die Warnungen der Propheten hören, sondern sich wie eh und je an die Priester und Theologen hielten und vor dem Oberpriester in Rom auf die Knie gehen.
    Die sich nun anbahnende Klimakatastrophe hätten verhindert oder zumindest gelindert werden können, was jetzt nicht mehr möglich ist. Den Tieren hätte unsägliches Leid genommen werden können, auch durch eine allmähliche Umstellung der menschlichen Ernährung zu herzhafter fleischfreier Kost. Doch laut Kirchendogmen habe Gott den Fleischkonsum eingesetzt, eine Ernährungslüge, die jetzt maßgeblich mit zum Klimakollaps führt.
    Die Menschen hatten Jahrzehnte lang auch die Gelegenheit, durch das Urwissen der Reinkarnation ihre persönliche Situation zu erfassen und neue Weichen zu stellen statt Kirchenmitglieder und quasi Kirchenhörige zu bleiben und mit den Kirchenheiligen im selben Boot sitzen zu bleiben, die oftmals brutale Gewalttäter waren, welche z. B. Urchristen als „Ketzer“ ermorden ließen oder von einem Krieg und Kreuzzug in den nächsten zogen und auch dort Nichtkatholiken ermorden ließen.
    Die Offenbarungen aus dem Reich Gottes zur Genmanipulation bereits vor ca. 30 Jahren und zu Organtransplantation sowie die einmalige Chance einer Ganzheitsheilung an Seele und Körper hätten so vieles verändern können, was seither jedoch im alten Fahrwasser blieb, bis zur letzten Ölung auf dem Sterbebett.
    Noch immer sind die Dogmen der Kirche die Betriebsanleitung der mächtigsten Institutionen dieser Welt. Früher waren die Auswirkungen der Dogmen so: Wer dagegen verstieß, wurde verflucht, gefoltert und ermordet, und die Politiker waren und sind auch laut Dogma offiziell die Weisungsgebundenen der kirchlichen Macht.
    Noch heute werden diese Dogmen mit Milliarden an Subventionen staatlich finanziert, unterstützt und bejaht. Und noch immer sind so viele Menschen im Weihrauchdunst benebelt, so dass sie das tolerieren oder dort sogar Mitglied bleiben. Auch aus Ängsten heraus, die der Menschheit seit vielen Hundert Jahren von den Priestern durch deren Dogmen eingeflößt wurden. Lesen Sie die Dogmen und machen Sie sich bewusst: Das ist bis heute die katholische Lehre (z. B. https://www.theologe.de/hoellenlehre_der_katholischen_kirche.htm), nicht die gepredigten Worthülsen an Weihnachten oder Ostern.
    Doch der Gott der kirchlichen Lehren ist nicht der Gott, den uns Jesus, der Christus, nahe brachte. Der Gott aller Gottesprophetinnen und -propheten und aller gerechten Männer und Frauen ist der Freie Geist, der sich nicht von Priestern herumdirigieren und in ihren Steinhäusern und Tabernakeln einsperren lässt und der die Menschen auch nicht gemäß der kirchlichen Maßstäbe einst verurteilt. Das macht jeder Mensch schon selbst im Gesetz von Ursache und Wirkung, was von den Kirchen seit eh und je verschwiegen wird, so dass den Menschen Entscheidendes vorenthalten wird (siehe z. B. die Folgen der kirchlichen Leugnung der Reinkarnation unter https://www.theologe.de/theologe2.htm#Antwort_der_Kirche). So bleibt bei all dem vielen Chaos, den vielen Wirren in dieser Umbruchszeit dies ein Thema von hoher Bedeutung. Denn jeder braucht Orientierung. Doch wo sucht er sie?

    sarg25.12.2020 – Verbrechen in der Kirche. Es kommt immer mehr ans Tageslicht. Der Weg zu Christus ist nicht dort zu finden, sondern an anderen Orten – „Wo zwei oder drei versammelt sind in Meinem Namen, da bin Ich mitten unter ihnen“ – diese Botschaft des Jesus von Nazareth gilt allen ehrlichen Gottsuchern gerade jetzt in diesen Tagen. Oft sind es nur zwei oder drei, die sich bewusst machen „Christus in mir“, „Christus in dir“ oder „Gott in uns“, „Wir in Gott“, und die sich auch bemühen, ihren Nächsten zu achten und für ihn da zu sein.
    Die Männer, die in ihren Steinkathedralen Weihrauchdünste verbreiten, sind von Christus weit, weit entfernt, denn dort wird mit den Dogmen, Sakramenten, Kulten und dem Priesterbrimborium Sein guter Name nur schändlich missbraucht.
    Und wer nach all´den bisherigen Aufdeckungen dort weiterhin Mitglied ist oder als Politiker dieses System mit unseren Steuerabgaben sogar finanziell unterstützt, der unterstützt damit auch die Schrecken hinter diesen Mauern und bekennt sich klar zu diesem System, aus immer mehr ans Tageslicht kommt.

    Verfasser der Seite: Dieter Potzel

     

     

    Der Jesus-Jünger Petrus enthüllt: Gott wollte nicht, dass Tiere geschlachtet und gegessen werden

    Veröffentlicht am
    Der Jesus-Jünger Petrus enthüllt: Gott wollte nicht, dass Tiere geschlachtet und gegessen werden

    Kennen Sie die Clementinischen Homilien oder Pseudoklementinischen Homilien? Dies trifft vermutlich auf die wenigsten Leser zu. „Homilien“, das bedeutet Gespräche, Reden, Predigten, Unterrichtungen. Und es sind brisante Schriften. Sie sind von Clemens, dem Schüler von Petrus, niedergeschrieben, der für die Kirche nach Petrus der zweite Bischof von Rom gewesen sein soll und im Jahr 110 verstorben ist. Das Werk gilt in der katholisch-evangelisch-theologischen Wissenschaft als Roman, dessen Ursprünge im 2. Jahrhundert liegen – aus diesem Grund der Titel Pseudoklementinische Homilien, weil manche Theologen glauben, dass die Texte nicht wirklich von Clemens verfasst worden sind, sondern kurze Zeit später von einem Unbekannten in dessen Namen. Über den Wahrheitsgehalt des Inhalts ist durch eine solche Beurteilung aber nichts gesagt. Es gibt ja auch Historienromane, in welche die authentischen Zitate und Lehren der betroffenen Personen genau eingearbeitet worden sind. Der Inhalt, das sind überwiegend Reden des Jesus-Jüngers Petrus, der mit seinem Gegenspieler, dem Zauberer Simon Magus, einen Dialog führt. „Die syrische und die ägyptische Kirche zählten sie in der Spätantike zu den kanonischen Schriften des Neuen Testaments“, heißt es zutreffend bei Wikipedia (Stand: 16.12.2014). Dort wurde dieses Buch also nicht abwertend als „Roman“ abgetan. Sondern es war Teil der Bibel, des Neuen Testaments. Spätantike, das sind ca. die Jahre zwischen 300 – 500, und Syrien und Ägypten sind die unmittelbaren Nachbarn von Israel, wo man den Geschehnissen um in Palästina zur Zeit des Jesus von Nazareth noch viel näher war als im fernen Rom.

    Doch die Romkirche setzte sich machtpolitisch durch und hatte diese Schrift schon Anfang des 4. Jahrhunderts nicht in ihrer Vorschlagssammlung für das Neue Testament, weswegen sie dann auch in dem 384 von Hieronymus neu übersetzten Neuen Testament auf Latein fehlt, das für die Zukunft der abendländischen Kirchengeschichte maßgeblich war. Aber in Syrien und Ägypten standen im Neuen Testament der Bibel bis ca. 500 noch die sinngemäßen Petrusworte: Gott will nicht, dass Tiere geschlachtet werden, ihm gefällt das Fleischessen nicht. So wie es auch im Schöpfungsbericht der Bibel heißt: Der Mensch soll vegetarisch leben.
    Lesen Sie selbst Auszüge von dem, was die katholische Kirche uns unterschlagen hat. Die Zitate sind dem Buch von Jürgen Wehnert, Pseudoklementinische Homilien, Verlag Vandenhoeck & Ruprecht, Göttingen 2010 entnommen, Hervorhebungen von uns.

    Bild: Petrus im Gefängnis: Ausschnitt aus einem Gemälde von Rembrandt (1631) (Gemeinfrei nach Wikimedia-Commons). Die Romkirche vereinnahmte Petrus als ihren angeblich ersten Papst. In Wirklichkeit unterschlug sie, was Petrus die Menschen lehrte. Seine Beförderung zum „Papst“ bei gleichzeitigem Verschweigen seiner Botschaft wäre ihm ein Gräuel gewesen.

    III
    III, 45.1 – Dass er [Gott] aber nicht nach Opfern verlangte, zeigt sich daran, dass diejenigen, die Fleisch begehrten, vernichtet wurden, sobald sie davon aßen, und dass nach ihrer Beerdigung dem Grab der Name ´Hügel der Begierden` (Num 11, 33f) gegeben wurde. (siehe Anmerkung unten)

    III, 45.2 – Er, der von Anfang an über das Schlachten von Tieren zürnte und nicht wollte, dass sie geschlachtet werden (vgl. Gen 1, 29), ordnete keine Opfer an, als ob er sie begehrte, und beanspruchte keine Erstlinge [die „Erstgeburt“ von Tieren als Brandopfer]. Denn ohne das Schlachten von Tieren können weder Opfer vollzogen noch Erstlinge dargebracht werden.

    III, 45.4 –  Folglich, Simon, erweist die Handschrift Gottes, nämlich der Himmel, den Ratschluss des Schöpfers als rein und unerschütterlich.

    III, 46 – So werden die verleumderischen Aussagen über den Gott, der den Himmel geschaffen hat, sowohl durch die gleichzeitigen gegenteiligen Aussagen entkräftet als auch die Schöpfung widerlegt. Sie wurden nämlich nicht von prophetischer Hand geschrieben. Deshalb stehen sie in offenkundigem Widerspruch zur Hand Gottes, der alles erschaffen hat.

    Anmerkung: In Num 11, 33 f. (= 4. Mose 11) beschweren sich die Israeliten, dass es in der Wüste immer nur Manna zu essen gebe, und sie verlangen von Gott und dem Propheten Mose Fleisch – so wie in Ägypten. Mose soll daraufhin mit Gott geredet und erklärt haben, dass das Fleisch nicht für alle reichen würde, selbst wenn man alle mitgeführten Tiere im Zug des Volkes töten würde. Darauf habe ein Wind Wachteln auf die Erde fallen lassen und das nach Fleisch gierende Volk bringt alle Wachteln um, brät und verzehrt sie. Und in Num. 11, 33 f. heißt es darauf hin: „Sie hatten aber das Fleisch noch zwischen den Zähnen, es war noch nicht gegessen, da entbrannte der Zorn des Herrn über das Volk, und der Herr schlug das Volk mit einer bösen Plage. Daher nannte man den Ort ´Giergräber`, da man dort die Leute begrub, die von der Gier gepackt worden waren.“ Darauf nimmt Petrus in Hom. III, 45.1 also Bezug. Hier ist allerdings fälschlicherweise von einer „Plage“ die Rede, die „Gott“ geschickt haben soll. In Wirklichkeit sind die Plage und vergleichbare Geschehnisse negative Wirkungen auf negative Ursachen im „Gesetz von Saat und Ernte“, welches besagt: Was der Mensch, das wird er ernten.

    VII
    In Homilie VII spricht Petrus zur Bevölkerung von Tyrus, nachdem kurz zuvor sein Gegenspieler Simon Magus dort ein Rind geschlachtet und ein Festessen organisiert hatte. Petrus erklärt den Tyrern dabei auch das Gesetz von Saat und Ernte und die Goldene Regel.

    VII, 3.1 – Ich höre nun, dass Simon ein Rind geopfert und euch mitten auf der Agora [dem Marktplatz] bewirtet hat. Anschließend habt ihr euch durch viel Wein hinreißen lassen und zusammen mit den bösen Dämonen auch ihren Fürsten [vermutlich ist damit Simon Magus, der Gegenspieler von Petrus, gemeint] freundlich aufgenommen. Infolgedessen sind die meisten von euch von den Krankheiten ergriffen worden, weil ihr aus Unwissenheit das Schwert des Verderbens mit eigenen Händen gegen euch selbst gezückt habt.

    VII, 4.2 – Die Dinge aber, die Gott gefallen, sind: zu ihm zu beten, ihn zu bitten, weil er alles nach einem redlichen Gesetz gibt, der Mahlzeit der Dämonen fernzubleiben, totes Fleisch nicht zu genießen, Blut nicht anzurühren, von jeder Verunreinigung sich reinzuwaschen.

    VII, 4.4 – So dürfte denn wohl jeder von euch das Gute erkennen, wenn er Folgendes bei sich bedenkt: Du willst nicht getötet werden, also töte keinen anderen! Du willst nicht, dass deine Frau von einem anderen zum Ehebruch verführt wird, also verführe nicht die Frau eines anderen zum Ehebruch! Du willst nicht, dass etwas von deinem Besitz gestohlen wird, also stiehl nichts von einem anderen!

    VII, 4.5 – Und wenn ihr auf diese Weise von selbst begreift und tut, was vernünftig ist, und Gott lieb werdet, dann werdet ihr Heilung erlangen. Andernfalls werdet ihr im gegenwärtigen Äon an euren Leibern gepeinigt, um im künftigen an euren Seelen bestraft werden.

    VIII
    Petrus spricht in Homilie VIII auch über die Fallwesen bzw. Dämonen auf der Erde, und wie sie einst die Menschen zum Fleischkonsum verführten.

    VIII, 15.3 – Damit sie sich nicht aus Mangel an Nahrung dem widernatürlichen Verspeisen von Tieren zuwandten und dabei unschuldig zu sein schienen, weil sie sich aufgrund einer Notlage dazu erkühnten, ließ der allmächtige Gott Manna von verschiedenstem Geschmack auf sie regnen. Da konnten sie alles genießen, was sie wollten.

    VIII, 15.4 – Sie aber hatten aufgrund ihrer bastardischen Natur an der Reinheit dieser Nahrung keinen Gefallen und trachteten allein nach dem Geschmack von Blut. Darum verzehrten sie auch als erste Fleisch.

    VIII, 16.1 – Daraufhin strebten die mit ihnen zusammenlebenden Menschen danach, erstmals das gleiche zu tun. Folglich werden wir weder als Gute noch als Schlechte geboren, sondern wir werden so, und wenn wir uns daran gewöhnt haben, sind wir schwer davon abzubringen.

    VIII, 16.2 – Als aber die vernunftlosen Tiere darauf hin knapp wurden, verzehrten die bastardischen Menschen auch menschliches Fleisch. Es lag ihnen ja nicht mehr fern, das eigene Fleisch zu töten, nachdem sie es zuvor in anderen Formen verzehrt hatten.

    VIII, 17.1 – Infolge des vielen Blutvergießens aber wurde die reine Luft durch die unreine Ausdünstung verseucht und ungesund, und machte diejenigen, die sie einatmeten, krank, so dass die Menschen fortan vorzeitig starben.

    VIII, 17.2 – Die Erde aber wurde dadurch stark verseucht und brachte darauf hin erstmals die giftigen und schädlichen Tiere hervor.

    XII
    In Homilie XII schildert Clemens eine Begegnung mit Petrus aus der Zeit, als er sein Begleiter wurde. Er freut sich, Reisebegleiter des Petrus sein zu können und sagt dazu, „wenn du mir gestattest, die Dienste von Knechten zu verrichten“. (XII, 5.7)

    XII, 6.1 – Als Petrus das hörte, lachte er und sagte: ´Was glaubst du denn, Klemens? Dass du mir aufgrund einer Notlage anstelle von Knechten zugeordnet worden bist?

    XII, 6.2 – [ironisch] Denn wer sonst soll meine vielen schönen Tuniken samt den von mir mitgeführten Fingerringen und Sandalen bewachen?

    XII, 6.3 – Und wer soll auch die wohlschmeckenden kostbaren Leckerbissen vorbereiten, die so mannigfaltig sind und viele kunstfertige Köche erfordern? Und alle jene Köstlichkeiten, die, aus reiner Habsucht erworben, für die Begierde verweichlichter Männer wie für ein großes Raubtier zubereitet werden?

    XII, 6.4 – Doch beschlich dich ein solches Ansinnen vielleicht, weil du meine Lebensweise nicht kennst und nicht begreifst, dass ich nur Brot und Oliven benötige und selten Gemüse und dass ich genau dieses Gewand und diesen Mantel besitze, den ich anhabe; und einen anderen nicht benötige, auch nicht irgendwelche anderen Dinge.`

    XV
    Aus einer Rede des Petrus an Faustus:

    XV, 7.5. – Jeden Menschen aber schuf er [Gott] frei, so dass er die Möglichkeit hat, sich hinzugeben, wem er will, entweder dem gegenwärtigen Schlechten oder dem künftigen Guten. Diejenigen unter ihnen, die das Gegenwärtige wählten, haben die Möglichkeit, reich zu sein, üppig zu leben, sich zu vergnügen und zu tun, was immer sie können; denn von den künftigen Gütern werden sie nichts haben.

    XV, 7.6 – Diejenigen aber, die sich entschieden, die Güter des künftigen Königreichs zu empfangen, dürfen von den hiesigen Gütern nichts an sich nehmen, weil sie Eigentum eines fremden Königs sind, außer allein Wasser und Brot, und nur, wenn sie mit Schweiß erworben werden, um davon zu leben.

    Anmerkung: In Hom. XII, 6.4 wurde bereits deutlich, dass „Wasser und Brot“ im übertragenen Sinne gemeint war als das für die Ernährung Notwendige, wozu unter anderem auch Oliven und Gemüse gehören können, aber ganz sicher kein Fleisch. Jesus und die ersten Christen waren Vegetarier

    Alles das hat uns die römisch-katholische Kirche vorenthalten, indem sie es nicht in die katholische Bibel aufgenommen hat. Doch in der syrischen und ägyptischen Bibel konnten es die Menschen noch bis ca. in das Jahr 500 lesen, und in unserem Zeitalter wird es durch die Wissenschaft wieder ans Tageslicht gebracht. Möge diese Seite also weite Verbreitung finden, damit die Menschen erfahren, was Jesus von Nazareth und Seine Jünger wirklich lehrten.

    %d Bloggern gefällt das: