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Kirchenspaltung – Entheiligt der Papst nun die „Kirchenheiligen“?

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„Der Theologe aktuell – 2017“

die_maenner_der_kircheMüsste der Papst die „Heiligen“ seiner Kirche nicht entheiligen? Dies ist eine Frage an die katholische Kirche, die sich in einem Zustand zunehmender Unruhe befindet. Kritiker sprechen „bereits von einem faktischen Schisma, das sich durch die Weltkirche ziehe“, wie in Spiegel.Online am 3.2.2017 zu lesen war, das bedeutet Kirchenspaltung. Doch was ist der Grund dafür? Der Anlass war ein offizielles Lehrschreiben von Papst Franziskus aus dem Jahr 2016. Darin hat das Kirchenoberhaupt erlaubt, dass katholisch Gläubige, die geschieden und erneut verheiratet sind, bei mildernden Umständen und entsprechenden Gewissensentscheidungen wieder beim katholischen Abendmahl, der so genannten Eucharistiefeier, teilnehmen dürfen; anders formuliert, dass sie wieder die „Kommunion“ empfangen dürfen. Das heißt, sie dürfen die Oblate, welche der Priester laut dem vatikanischen Dogma zuvor in den Leib von Christus verwandelt haben soll, wieder zu sich nehmen.
Bislang war ihnen das wegen Verstoßes gegen das katholische Ehesakrament grundsätzlich verboten.
Die Begründung für die Änderung fasste der Papst in folgende Worte: „Die Kirche ist im Besitz einer soliden Reflexion über die mildernden Bedingungen und Umstände.“
Das ist jedoch – von manchen kaum wahrgenommen – ein massiver Schlag von Franziskus gegen seine Vorgänger, und es ist eine Änderung der bisherigen katholischen Lehre.

Erst im Jahr 1994 hatten Papst Johannes Paul II. und der damalige Kardinal Joseph Ratzinger nämlich unmissverständlich etwas ganz Anderes verkündet, und sich dabei auf eine angebliche „Treue gegenüber dem Wort Jesu“ berufen. Dazu das Zitat aus dem Lehrschreiben des polnischen Papstes: “Wenn Geschiedene zivil wiederverheiratet sind, befinden sie sich in einer Situation, die dem Gesetz Gottes objektiv widerspricht. Darum dürfen sie, solange diese Situation andauert, nicht die Kommunion empfangen.“

So also das verbindliche Lehrschreiben des von der Kirche heilig gesprochenen Papstes Johannes Paul II. Da gibt es keine Gewissensprüfung und auch keine „mildernden Bedingungen und Umstände“, welche das Verbot in dieser Lehrentscheidung dann anschließend wieder in Frage stellt oder außer Kraft setzt.

Damit an dieser Stelle kein Missverständnis aufkommt: Papst Johannes Paul II. spricht zwar vom „Wort Jesu“ und vom „Gesetz Gottes“, doch klare Analytiker kommen anhand vieler konkreter Fakten zu dem Schluss, dass die Vatikankirche weder dem einen noch dem anderen die „Treue“ hält. So lehrt Jesus – um nur ein Beispiel zu nennen -, niemanden auf Erden mit dem geistigen Titel „Vater“ zu ehren und schon gar nicht als „Heiligen Vater“, denn, so wörtlich in den Bibeln: „Nur einer ist euer Vater, der im Himmel“. Und allein Gott, der All-Eine, ist für Ihn, den Christus, „heilig“, weswegen Er im innigen Gebet zu Gott Ihn mit den Worten „Heiliger Vater“ ehrt. Die Kirche jedoch macht im Gegensatz zu „Jesu Wort“ und im Gegensatz zum „Gesetz Gottes“ ihren jeweiligen Papst zu einem „heiligen Vater“.
Auch setzte Jesus nie Priester und einen späteren Papst ein. Und beim letzten Abendmahl mit Seinen Jüngern ging es vor allem darum, die Gaben der Mutter Erde miteinander zu teilen und darum, dass der Gottesgeist in allen Lebensformen gegenwärtig ist, so auch in Speis und Trank. Dass ein Priester eine Backware angeblich in den wahren Leib von Jesus verwandeln könnte, ist eine spätere Erfindung der Vatikankirche. Die Eucharistiefeier mit der so genannten Kommunion, der Einnahme einer Hostie, ist also katholisch, nicht christlich. Ähnliche Kulte gab es bereits in heidnischen Götzenkulten der Antike.

Die Vertreter der Romkirche missbrauchen jedoch nicht nur den guten Namen des Christus für Dogmen und Sakramentenlehren, die gar nicht von Christus stammen. Sie betrachten ihre eigene Lehre auch noch als „unfehlbar“. So gilt die Lehraussage von Papst Johannes Paul II. aus dem Jahr 1994, dass wiederverheiratete Geschiedene die „Kommunion“, also die Hostie bei der Eucharistie, nicht empfangen dürfen, eben nicht nur als eine Glaubensmeinung. Sondern es ist für Katholiken verbindlich.
Papst Johannes Paul II. stellte zusammen mit dem damaligen Kardinal Josef Ratzinger bei dieser Gelegenheit ausdrücklich klar, was das Verbot an wiederverheiratete Geschiedene, an diesem Kirchensakrament teilzunehmen, für die katholische Kirche bedeutet: Er sei eine Entscheidung des „universalen Lehramts der Kirche“, eine Entscheidung „in Treue“ zur Bibel und zur katholischen Tradition,  und es sei schon immer „die Lehre und Praxis der Kirche“ auf diesem Gebiet gewesen.
Mit anderen Worten: Wiederverheirate geschiedene Katholiken dürfen schon seit je her die Hostie, also die Oblate, bei der katholischen Eucharistiefeier nicht mehr erhalten. Und jetzt kommt Papst Franziskus und lehrt seit 2016 plötzlich anders, nämlich die „mildernden Bedingungen und Umstände“, wonach es eben doch möglich sei, womit er entsprechenden Wünschen von Kirchenmitgliedern entgegen kommt.

Und jetzt ist eben Franziskus Papst und nicht mehr Johannes Paul II. Nun ist also er, Papst Franziskus, für die Katholiken derjenige, der das so genannte „universale Lehramt der Kirche“ in der besagten „Treue zur Tradition“ federführend ausübt. Er stellt nun die Weichen dafür,  was katholisch ist und was aus katholischer Sicht „Häresie“ ist, also angebliche „Irrlehre“.
Was aber geschieht, wenn er – wie in diesem Beispiel der Zulassung zum kirchlichen Abendmahl – damit die bisherigen Lehren ändert oder gar in ihr Gegenteil verkehrt? Werden dann seine Vorgänger und deren Anhänger, die anders lehrten, nicht automatisch nachträglich zu „Häretikern“, früher hätte man gesagt zu „Ketzern“? Und müsste Papst Franziskus dann hier nicht noch einmal handeln? Müsste er nicht seine Vorgänger und die Kirchenheiligen, die anders lehrten, wieder entheiligen? Denn so genannte “Häretiker“, die von der katholischen Lehre abweichen, können laut Vatikankirche ganz eindeutig nicht gleichzeitig Kirchenheilige sein. Deshalb noch einmal die Frage, ob Papst Franziskus nicht seine Vorgänger und die Kirchenheiligen, die anders lehrten, wieder entheiligen muss?

Solche Konflikte um Inhalte der katholischen Lehre und um die jeweiligen Päpste, sind nicht neu. Papst Formosus, der um das Jahr 900 an der Spitze der Romkirche residierte, wurde von zwei späteren Päpsten nachträglich zum „Ketzer“ erklärt. Seine Leiche wurde zu diesen Anlässen jeweils wieder ausgegraben und zum Zeichen, dass er von nun an ein „Ketzer“ sei, verstümmelt. Die jeweiligen Nachfolger dieser beiden Päpste haben Papst Formosus dann aber wieder als katholisch rechtgläubig gewürdigt. Es ging also in Rom hin und her, welche Fraktion nun römisch-katholisch sei und welches die so genannten „Irrlehrer“. Im späteren Mittelalter gab es sogar mehrfach nebeneinander zwei Päpste, die sich mit ihren Lehren und Anschauungen gegenseitig bekämpften und darüber stritten, wer nun der wahre Papst sei. In der Geschichte spricht man von Päpsten und Gegenpäpsten.

In der Gegenwart ist die Zulassung oder der Ausschluss geschiedener und wiederverheirateter Katholiken beim katholischen Abendmahl deshalb ein so erbittertes Streitthema innerhalb der Vatikankirche, weil hier sich widersprechende Lehrmeinungen aufeinander treffen, die aber beide unter dem Anspruch unfehlbaren Lehramts der Vatikankirche stehen. Eben deshalb sprechen Kritiker „bereits von einem faktischen Schisma, das sich durch die Weltkirche ziehe“, also einer Kirchenspaltung.

Viele Gläubige wissen folglich gar nicht mehr, was in diesem Fall nun die reine katholische Lehre ist und was die so genannte „Häresie“, aus kirchlicher Sicht die Irrlehre. Welchem Papst sollen sie also nun glauben? Dem „heilig“ gesprochenen Johannes Paul II. zusammen mit den anderen „Kirchenheiligen“, die so dachten wie er? Oder dem, der ihn heilig gesprochen hat, Papst Franziskus?

Entsprechend wird die Vatikankirche intern längst von heftigen Unruhen erfasst. Spiegel online schrieb am 3. Februar 2017: „Vertreter des Netzwerks katholischer Priester, des deutschen Opus Dei, der Legionäre Christi und anderer strenggläubiger Gruppen sprechen von ´Spaltung der Pfarreien`“. Und der oberste Glaubenswächter, der Präfekt der vatikanischen Glaubenskongregation, Kurienkardinal Gerhard Ludwig Müller, stellte sich eindeutig auf deren Seite. Und am 1. Februar 2017 war zu lesen: Auch „die deutschen Kardinäle Joachim Meisner und Walter Brandmüller stellten sich gegen den vom Papst eingeschlagenen Kurs“ und forderten diesen zur „Klärung“ auf.

Doch der Papst hatte ja bereits klar gesprochen:  Statt Verbot der Zulassung wiederverheirateter Geschiedener beim katholischen Abendmahl wird die Zulassung jetzt bei „mildernden Bedingungen und Umständen“ erlaubt.  Entsprechend hat die Deutsche Bischofskonferenz „differenzierte Lösungen“ angemahnt und erklärt, die Gewissensentscheidung der Gläubigen zu respektieren. Und in manchen anderen Ländern spricht man noch deutlicher. So ist auf der Internetseite katholisch.de am 1. Februar 2017 zu lesen, ich zitiere: „Auf Malta dürfen Wiederverheiratete dann zur Kommunion, wenn sie zu der Überzeugung kommen, ´in Frieden mit Gott zu sein`“, was offenbar bedeutet: Jeder entscheidet selbst.

Bei diesem kircheninternen Konflikt „Verbot, die Hostie zu empfangen“ oder „Jeder entscheidet nach seinem Gewissen“ geht es, wie gesagt, jedoch nicht nur um Meinungen, sondern um ein zentrales Glaubensgut der Kirche, an dem sich katholische Rechtgläubigkeit entscheidet. Aus diesem Grund machte Franziskus mit seinen „mildernden Bedingungen“ seine Vorgänger zu Häretikern. Deshalb noch einmal unsere Frage, ob der Papst nicht jetzt die Kirchenheiligen und vor allem den so genannten „Heiligen Vater“ Johannes Paul II. entheiligen müsste?

Denn, um es noch einmal zu wiederholen: So genannte „Häretiker“, die von der katholischen Lehre abweichen, können laut Vatikankirche ganz eindeutig nicht gleichzeitig Kirchenheilige sein.

Viele Katholiken sehen ihre Kirche dabei schon im Zerfall. Vor allem der Katholischen Kirche in Deutschland geben Kritiker des neuen Kurses des Papstes, dem Kurs „von mildernden Umstände und Bedingungen“, keine lange Zukunft. „Die Kirche in Deutschland wird in 15 bis 20 Jahren zusammenbrechen“, so der katholische Dogmatiker Matthias Gaudron, der Chef der katholischen Piusbruderschaft in Deutschland, die sich bereits vom Vatikan unabhängig gemacht hat, im Jahr 2013.

Eine ausführlichere Darlegung des Sachverhalts lesen Sie bei:
http://www.theologe.de/geschieden_wiederverheiratet_kommunion_kirchenspaltung.htm#Unfehlbar_contra_Unfehlbar

Der Theologe aktuell – 2016

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jesaja

31.12.2016 – Wie geht es weiter? Der Theologe aktuell 2017https://theologen.wordpress.com/2017/01/27/der-theologe-aktuell-2017-bischof-erklaerte-martin-luther-1938-zum-geistigen-vater-der-judenverfolgung-im-nationalsozialismus-warum-gibt-es-immer-noch-luther-strassen-und-plaetze/

24.12.2016 – Schon der Prophet Henoch prophezeite das messianische Zeitalter, wie später der Prophet Jesaja und andere wahre Gottesboten – Eine gesegnete Stille Zeit allen Lesern – http://www.theologe.de/apokalypse.htm#Henoch

lebende_weihnachtsbaeume9.12.2016 – Noch ist es noch nicht zu spät: Dieses Jahr ohne abgehackten Weihnachtsbaum. Lesen Sie dazu die Erzählung „Die lebenden Weihnachtsbäume“ – http://www.theologe.de/weihnachtsgeschichte.htm
Wir empfehlen auch: Die Behlehem-Geschichte von der Geburt von Jesus von Nazareth ohne Kirche und Dogmahttp://www.theologe.de/jesus_geburt.htm

bischof_satan

15.11.2016 – Kirchliche Erbsündenlehre nach Bestechung von Kaiser und Papst zum Dogma erhoben – Der Kirchenheilige Augustinus wird von Katholiken und Lutheristen gleichermaßen verehrt, Luther war Augustiner-Mönch. Augustinus erfand die kirchliche Erbsündenlehre: Jeder Mensch würde mit der Erbsünde geboren und würde alleine schon deswegen nach seinem Erdenleben ewig verdammt, wenn er das „Rettungsangebot“ der Kirche nicht annimmt.
Auf dem Bild ist Augustinus zusammen mit dem „Teufel“ abgebildet. Damit seine zynischen gottlosen Gedanken im Jahr 418 zum Dogma werden konnten, hatte er zuvor Kaiser und Papst mit 80 arabischen Zuchtpferden bestochen.
Lesen Sie, warum wir heute an die angebliche „Erbsünde“ glauben müssen, oder wir würden von den Großkirchen offiziell in eine ewige Hölle verflucht. Auch das ist Ökumene: Lug und Betrug von Anfang an.
http://www.theologe.de/frageundantwort.htm#Augustinus_und_die_Erbsuende

luther_gestorben31.10.2016 – Die Luther-Feierlichkeiten zum Luther-Jubiläumsjahr beginnen, weil er am 31.10.1517 durch seine Thesen zum Ablass die Spaltung der katholischen Machtkirche entscheidend mit einleitete.
Unter der-freie-geist.de sehen Sie zwei Kurzsendungen (je ca. 10 Minuten), in denen Sie erfahren, was Luther wirklich dachte und tat.
Weitere Filme zum Thema auf der-freie-geist.de: Die Rehabilitation des Christus Gottes, Nr. 24, und Luther einmal anders in der Kategorie „Weitere Sendungen“
http://www.der-freie-geist.de/category/der-theologe

oekumene28.10.2016 – Reformationjubiläum und Ökumente – nur ein Blendwerk – Der Papst trifft sich am Reformationstag (bzw. Halloween) mit den Vertretern des Lutherischen Weltbundes in Schweden. Naive Journalisten versuchen uns schon im Vorfeld weis zu machen, die beiden Großkonfessionen Katholisch und Lutherisch hätten ihre gegenseitigen Lehrverurteilungen aus dem 16. Jahrhundert mittlerweile aufgehoben. Doch das ist falsch.Sie sind Lügen aufgesessen. Was wirklich in der Ökumene beschlossen wurde und wie es vernebelt wird, siehe unter http://www.theologe.de/oekumene.htm#Verdammnisdrohungen
Vorsicht, was die dort besprochenen kirchlichen Dokumente betrifft: Schwere intellektuell-akrobatische Kost! Aber wir versuchen, es so zu präsentieren, dass man es verstehen kann.

anneliese_michel27.10.2016 – Anneliese Michel in der „Todefalle Kirche“ / „Neues im Exorzismusfall“ – Im Jahr 1976 starb die katholisch gläubige Studentin Anneliese Michel im Zusammenhang von zahlreichen exorzistischen Sitzungen an ihr, die mit Erlaubnis des Bischofs von Würzburg vollzogen wurden. Im Jahr 2016 wird bei beiden damals tätigen Priestern nun auch wegen Vorwürfen des sexuellen Missbrauchs gegen jeweils eine andere Person ermittelt. „Zu beiden zeitlich und örtlich völlig unabhängig voneinander vorgebrachten Vorwürfen meint [der „Missbrauchsbeauftragte“ der Diözese Würzburg] Professor Laubenthal, dass künftige Forschungen zum Fall Anneliese Michel auch den Aspekt des sexuellen Missbrauchs in Erwägung ziehen sollte.“ (Mainpost, 10.10.2016)
Siehe dazu unsere Ergänzung der umfassenden Studie „Todesfalle Kirche – Warum musste Anneliese Michel sterben?“ http://www.theologe.de/theologe9.htm#Selbstanklagen

10.10. / 20.10.2016 – Die evangelische Kandidatin Clinton, Syrien und der Iran
Mehr dazu bei http://www.theologe.de/theologe6.htm#Hillary-Clinton
– Die Studie wurde am 20.10.2016 und zuletzt am 22.10. aktualisiert. Die Aktualisierungen sind in grüner Farbe hervor gehoben.

teresa-denkmal31.8. / 5.9.2016 – „Mutter“ Teresa in der Gesellschaft der „Heiligen“ – Der französische Philosoph Helvetius schrieb einmal über die Vatikankirche: „Wenn man ihre Heiligenlegenden liest, findet man die Namen von tausend heiliggesprochenen Verbrechern.“
Am 4.9.2016 wurde die so genannte „Heiligsprechung“ von „Mutter“ Teresa inszeniert. Passt sie in diese Gesellschaft? Lesen Sie http://www.theologe.de/mutter-teresa.htm
Dort finden Sie auch den Link zu einer Zusammenstellung von Männern, die ebenfalls „heilig“ gesprochen wurden.

– Als allgemeine Information dazu eine Gesprächsrunde über „Heilige“ unter http://www.der-freie-geist.de/video/kirchenheilige_und_reliquien_01
– Und zu Mutter Teresa gibt es noch eine kurze TV-Sendung mit ähnlichem Inhalt wie die Theologen-Ausgabe: Wer den Sender „Die Neue Zeit“ empfängt, sie läuft voraussichtlich noch am Montag, den 5.9.2016 um 10.30 Uhr und 18.50 Uhr

25.8.2016 – Erdbeben in Italien – Was brachten die katholischen Schutzheiligen für die zerstörten Orte? – Das schlimme Erdbeben in Italien erinnert an ein ähnliches Erdbeben im Jahr 2009, nur ca. 50 km entfernt, das aus manchen Gründen bald über die Katastrophe hinaus gehende Fragen aufwarf: Ein Forscher hatte es z. B. voraus gesagt, wurde aber als „Schwachkopf“ verspottet. Und der Vatikan schickte „Heiliges Öl“. Manche fragten sich auch, was eigentlich der katholische „Schutzheilige“ damit zu tun habe?
Auch die jetzt zerstörten Orte vertrauten auf katholische „Schutzheilige“. Was bringen sie den unsäglich leidenden Menschen und auch Tieren? Lesen Sie zur Erinnerung unsere damalige Nachricht „Es ist wie in den Tagen Noahs“ – http://www.theologe.de/2009-1.htm#Erdbeben

maria_215.8.2016 – Vatikanischer Kult um ihre Kunstfigur Maria 2016 unter strengsten Sicherheitsvorkehrungen von Militär und PolizeiUnter dem bisher größten Aufgebot von schwer bewaffnetem Militär und Polizei feierten die Katholiken in Lourdes in Südfrankreich am 15. August 2016 ihren Glauben, dass die nach ihrer Meinung immer „Jungfrau“ gebliebene Maria als bisher einzige Frau der Welt mit ihrem materiellen Leib in den geistigen Himmel aufgefahren sei.

Papst Pius XII., der zum Holocaust schwieg und den Faschismus in ganz Europa förderte und mit ihm paktierte, erhob diesen Glauben 1954 zum unfehlbaren Dogma. In den flankierenden päpstlichen Behauptungen wird auch eine entsprechende „Voraussetzung“ dafür konstruiert:
„Da er [der katholische „Gott“] ihr [angeblich Maria] die große Ehre erweisen konnte, sie von der Verwesung des Todes zu bewahren, muss man also glauben, dass er es wirklich getan hat.“
Es heißt ausdrücklich „Du musst“, was mit Gott sowieso nichts zu tun hat. In den Zehn Geboten heißt es immer „Du sollst“, nie „Du musst“. Wer das katholische „Muss“ nicht erfüllt, der soll dafür nach seinem Tod ewige Höllenstrafen erleiden.

Die Sicherheitsmaßnahmen in Lourdes 2016 waren umfangreicher als bei den Papstbesuchen 2004 und 2008, einschließlich von Spezialeinheiten zur Bombenentschärfung und Hundestaffeln.
Da die katholische Marienfigur auch als „Schutzheilige“ gilt, stellen Beobachter allerdings die Frage, ob sie nicht selbst die Gläubigen schützen könne. Doch wenn es hier darauf ankommt, vertraut man eben doch nicht „Maria“, sondern dem Miltär und der Polizei, die der Staat für die Kirche gratis zur Verfügung stellt.

Das Fest „Mariä Himmelfahrt“ geht auf das Marienfest von Bischof Kyrill von Alexandria im 5. Jahrhundert zurück, das immer am 15. August stattfand. Der „heilige“ Kyrill ließ z. B. die platonische Philosophin, Mathematikerin und Tierfreundin Hypatia verfolgen und „erlaubte“ ihre grausame Hinrichtung. Sie wurde auf dem Altar der Kirche nackt ausgezogen und mit Glascherben in Stücke geschnitten. Man warf ihr vor allem vor, dass sie gegen das Pauluswort aus dem 1. Korintherbrief der Kirchenbibel „Das Weib schweige in der Gemeinde“ verstößt.

Unbeschreibliche ungesühnte Bestialitäten auf Veranlassung der Kirche bei den späteren Kreuzzügen werden von islamistischen Gewalttätern heute oft als Grund genannt, warum sie die katholische Kirche und ihren Kult heute bedrohen und Anschläge verüben.

Die schlichte und demütige Mutter von Jesus wird bei diesem Kult außerdem verspottet. Was die Vatikankirche hier zelebriert, ist ein Zeremonienbrimborium um eine „Maria“, die nur eine erfundene Kunstfigur ist,abgeschaut aus antiken Götzenkulten aus Babylon (siehe Foto: Babylonische Gottheit mit Kind) und Ägypten.

Die großen „National“-Feiern in Lourdes finden alle Jahre statt, weil ein fanatisches katholisches Kind im 19. Jahrhundert behauptet hatte, „Maria“ habe in der Nähe einer Grotte in Lourdes zu ihr gesprochen.
Es handelte sich hier vermutlich um eine „Astral-Einsprache“ durch eine jenseitigen Fopp-Seele, die sich als „Maria“ ausgab, um entsprechende Aufmerksamkeit zu erreichen. Wer sich auf solche Jenseitskontakte einlässt, wird meist von Seelen besetzt oder umsetzt, die dem Menschen Kräfte entziehen bis hin zu Zuständen, wo nach einem „Exorzisten“ gerufen wird.
Mehr zu echten Maria und im Vergleich zur katholischen Kunstfigur „Maria“ siehe bei http://www.theologe.de/maria.htm

5.8.2016 – Die verschwiegenen Schrecken der Organtransplantation – Die Erfindung des angeblichen „Hirntods“ in der 2. Hälfte des 20. Jahrhunderts legitimierte für „Wissenschaft“, Kirche und Politik das Ausweiden von Organen im Körper sterbender Menschen, man könnte von einem „Menschenschlachthof“ sprechen. Doch welchen Weg hat die Menschheit damit beschritten?
Lesen Sie dazu Die verschwiegenen Leiden von Organspender und Organempfänger mit einer neu geschriebenen Einleitung in das Thema: http://www.theologe.de/theologe17.htm

31.7.2016 – Ein Altersruhesitz für den Bischof für 1,2 Millionen Euro als Gefälligkeit? Die Institution Kirche ist die reichste Institution der Welt, ihr Vermögen wird im Billionen-Euro-Bereich geschätzt. Dennoch wird sie von den Staaten, vor allem von Deutschland, massiv subventioniert und privilegiert, trotz z. B. eines Vermögens von über sechs Milliarden Euro allein des Erzbistums München-Freising, wobei das unermessliche Vermögen der über 700 Pfarreien des Erzbistums noch hinzu addiert werden muss und kirchlichen Prachtbauten in der Regel nur mit dem Wert von 1 € geführt werden.
Nun kommt das Erzbistum Bamberg in die Schlagzeilen. Ist es eine kleine Gefälligkeit, wenn eine „gemeinnützige“ katholische Stiftung für „arme Familien“ dem Erzbischof für 1,2 Millionen Euro einen Altersruhesitz baut? Schließlich hat ja der Freistaat Bayern Jahrzehnte lang sein volles Gehalt bezahlt (über 10.000 € pro Monat plus mietfreie Wohnung, Chauffeur und weitere Vergünstigungen), so dass die Kirche ja keinerlei Kosten mit ihm hatte … http://www.sueddeutsche.de/bayern/bamberg-stiftung-baut-ehemaligen-erzbischof-alterssitz-fuer-millionen-euro-1.3090188

auschwitz29.7. / 31.7.2016 – Die katholische Kirche und der Holocaust – Papst Benedikt XVI. versuchte bei seinem Auschwitz-Besuch 2006, aus katholischen Tätern Opfer zu machen. Papst Franziskus sagte 2016 bewusst nichts, und den Medien wurde ein öffentliches Schweigen präsentiert. Damit versuchte man, Emotionen zu erzeugen, als stünde seine Institution außerhalb des Völkermords, der an diesem Ort geschehen ist und auf Seiten der Opfer. Dies aber entspricht nicht der Wahrheit. Lesen Sie mehr zur Verantwortung bzw. Mitschuld der römisch-katholischen Kirche am Holocaust in: http://www.theologe.de/katholische-kirche_holocaust.htm

PS: Anlässlich des zu Ende gegangenen katholischen Weltjugendtags in Krakau/Polen siehe auch: Der Theologe Nr. 56 – Religiöse Drogenabhängigkeit für die Endzeit
http://www.theologe.de/katholische_weltjugendtage.htm

embryo_im_reagenzglas18.7.2016 – Genchirurgie – Die Genmanipulation, die man nicht nachweisen kann, ein neuer Trick der dunklen Mächte. Sind die seelenlosen Menschen schon unter uns?
http://www.theologe.de/gentechnik_genmanipulation.htm#15

17.7.2016 – Das skandalöse Gerichtskostenprivileg der Institutionen Kirche in Deutschland – Anders als alle anderen, selbst staatliche Behörden und gemeinnützige Vereine, zahlen die beiden deutschen Großkirchen in Deutschland überwiegend keine Gerichtskosten, selbst wenn sie verlieren. Haben Sie das gewusst? http://www.theologe.de/kirchensubventionen_stopp.htm#Gerichtskostenprivileg

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14.7.2016 – Pokemon – Der Griff nach der Seele unserer Kinder – Plötzlich sind sie wieder da im Jahr 2016 – Die Pokemon (wörtlich: „Pocket-Monster“), mit denen es eigentlich schon ab dem Jahr 2001 allmählich zu Ende ging, nun in der Variante „Pokémon Go“ ab dem 14.7.2016 auch in Deutschland. Bei Pokemon geht es darum, im virtuellen Kampf mithilfe von Comic-Monstern der „Beste“ zu sein. Neu ist: Die Pokemon-Welt – früher eine reine virtuelle Welt im Gameboy – ist jetzt per spezieller Smartphone-„App“ und Satellit in die irdische Außenwelt eingewoben. Das bedeutet: Der Spieler begibt sich mit seinem Smartphone an bestimmte äußere Orte, z. B. einen zentralen Platz in einer Stadt, wo er bestimmte Monster bzw. Aspekte des Spiels aktivieren kann. Durch die jeweilige GPS-Standort-Ortung der Handys für öffentliche Plätze und Einrichtungen können dort auch andere Spieler hingeführt werden und z. B. nur dort bestimmte Kämpfe durchführen oder Spielvorgänge, die sie – auf das Spiel bezogen – „stärker“ machen. Auf diese Weise greifen die virtuelle und die materielle Welt bei Pokémon-Go ineinander, und selbst die Holocaust-Gedenkstätte im ehemaligen Konzentrationslager Auschwitz-Birkenau in Polen ist bereits in das Fadenkreuz von Pokemon-Spielern geraten. Ca. 40 Jugendliche haben dort nach Zeugenaussagen um die Pokemon-Oberhoheit gekämpft.
Während sich die Spieler also in der materiellen Welt bewegen, läuft parallel eine dazu maßgeschneiderte virtuelle Welt auf ihren Handys ab. Doch was steckt hinter all´ dem und seiner Weiterentwicklung im Jahr 2016. Lesen Sie dazu unsere bleibend aktuelle Studie aus dem Jahr 2000. An den Kernpunkten hat sich nichts geändert – http://www.theologe.de/pokemon.htm

stierkampf11.7.2016 – Katholischer Erzbischof und Verantwortlicher für die Glaubenslehre: Das Niedermetzeln von Stieren mache die Menschen leichter und besser – „Ich glaube an die reinigende Kraft der Corrida [des Stierkampfs] … Wenn sie von einer guten Corrida … herauskommen, fühlen Sie sich gereinigt, leichter, besser. Das ist ein Schauspiel, das Sie innerlich erleichtert und besser macht, dank dem, was Sie gesehen haben“, so Erzbischof Jean Louis Bruges, Vorsitzender der Kommission der Katholischen Kirche für die Glaubenslehre in Frankreich und seit 2007 auch Sekretär der Kongregation für das katholische Bildungswesen.
Die Stiere werden schon vor dem eigentlichen „Kampf“ in der Arena so gequält, dass sie nicht die geringste Chance gegen den Torero haben sollen und der Torero immer „siegt“.
Anders jedoch der Stier Lorenzo in Teruel in Spanien: Dieses Mal „gewann“ der Stier und einer der professionellen Tiertöter wurde dort seinerseits durch das Horn des Stieres ins Herz getroffen und getötet – – eine menschliche Tragödie, weil er nicht rechtzeitig mit den Tiermorden aufgehört hatte und auch er von der Kirche in die Irre geführt wurde, weil er nicht rechtzeitig mit den Tiermorden aufgehört hatte.
Als Strafe für seinen „Sieg“ wurde das zuvor misshandelte und an der Eskalation unschuldige Tier anschließend abgestochen und auch seine Mutter geschlachtet.
„So verlangt es die Stierkampftradition“, eine Tradition aus der Tiefe des Katholizismus, wie z. B. auch Erzbischof Bruges bezeugt. Doch Stierkampf ist bei näherem Hinsehen gar kein Kampf, sondern aufgrund der voran gegangenen Folterungen des Stieres von vorne herein als einseitiges traditionelles Gemetzel geplant, das dann Sadisten und auch einen Erzbischof „innerlich erleichtert“.
In Teruel fand das grausame Schauspiel bei der „Feria de El Angel“, der „Engelmesse“ statt. So mancher könnte sich dazu vielleicht fragen: Warum hat der „Schutzengel“ für den Torero nicht eingegriffen, um das irdische Leben des Tierquälers zu retten? Ist das Maß auch bei dieser „Tradition“ nun voll und läuft über? Dann setzt für die Täter verstärkt das kosmische Gesetz von Saat und Ernte ein, was bedeutet: Wer tötet, der wird getötet werden. Mehr dazu bei http://www.theologe.de/tiere_kirche.htm#Pamplona

So grausam leiden die Stiere

10.7.2016 – Ist die Ukraine schon so gut wie in der NATO? – Antichristliche Eskalation schreitet immer mehr voran – http://www.theologe.de/theologe6.htm#Eskalation_Nato-Russland

7.7.2016 – Teuflische Kriege und Waffenexporte im Namen Gottes – Papst Franzikus kritisierte die Verlogenheit von Regierungen, die in Syrien gleichzeitig von Frieden sprechen und Waffen liefern. Hier sollte sich der Papst aber auch einmal selbst fragen: Warum werden die Waffenexporteure, welche die Mordinstrumente liefern und Mitglieder seiner Kirche sind, dann nicht exkommuniziert? Oder warum wird der „selige“ Papst Urban II., der zum blutigen Kreuzzug in den Nahen Osten aufrief, dann nicht entseligt?
Zur Erinnerung in jüngerer Vergangheit. In der Sendereihe „Die Rehabilitation des Christus Gottes“ eine Lesung zum Thema
http://www.der-freie-geist.de/video/teuflische_kriege_im_namen_gottes_02

Zum Thema Krieg vgl. auch die Berichterstattung über den britischen Untersuchungsbericht mit schweren Vorwürfen gegen den damaligen Premierminister und Kriegsherren Tony Blair, der 2003 zusammen mit George W. Bush den Irak-Krieg begann. Was dort nicht steht:
Tony Blair, der sich nach einem „Gebet“ für Krieg entschied, wurde im Jahr 2007 römisch-katholisch. Er hatte den Krieg mit Zigtausenden Toten aufgrund von Geheimdienstlügen geführt und dazu die UNO ausgeschaltet, also auch noch völkerrechtswidrig gehandelt. „Blair hat die Briten betrogen“, schreibt ntv.de (6.7.2016). Dann suchte er sich eine neue für ihn passende Religion. Sein Verhalten im Irak-Krieg rechtfertigt er bis heute.
PS: Auch Angela Merkel wollte in diesen Krieg ziehen. Aber sie war damals noch keine Kanzlerin, sondern Oppositionsführerin. Deutschland blieb noch verschont.

bischoefe6.7.2016 – Das Blendwerk „Ökumene“ – Die „Priesterkaste“ ist seit Jahrtausenden der Gegensatz zu allen Gottespropheten. Kein Prophet hängte sich jemals einen Talar um.
In unserer Zeit schmieden die theologischen Akrobaten der Großkirchen kaum verständliche intellektuelle Erklärungen, während das Kirchenvolk sich nach „Ökumene“ sehnt und von den Gegensätzen kaum mehr etwas wissen will. Dies wiederum nützt die „Priesterkaste“ unserer Zeit aus, um die Gemeinschaften auf ihren Kurs zu bringen, indem sie Folklore und „Händchenhalten“ anbietet und die Lehre, darunter die Verdammungsdogmen, weitgehend verschweigt.
Vor allem Papst Franziskus spricht auffällig oft ganz anders als die Dogmen. So könnte man einmal fragen: „Wer ist der Vater der Lüge? Derjenige, der die Dogmen geschrieben hat? Oder derjenige, der heute gegen die Dogmen spricht.“
Wer sich hier mehr mit den fachlichen Hintergründen auseinander setzen möchte, hier die Details: http://www.theologe.de/oekumene.htm#Verdammnisdrohungen

luther_gestorben1.7.2016 – Gottesvergiftung und Glaubenswahn nach Martin Luther – Das Jubiläum 2017 naht. 500 Jahre zuvor begann mit dem Streit um den Ablass (Kann man sich mit Geldzahlungen an die Kirche von jenseitigen Strafen für seine Sünden frei kaufen?) die blutige Spaltung der katholischen Großkirche.
Doch bereits 12 Jahre später lassen beide Flügel (katholisch und protestantisch) gemeinsam die urchristlichen Täufer foltern und ermorden.
Schlüsselperson der damaligen Ereignisse ist der katholische Reformationsmönch Martin Luther, nach dem unzählige Straßen und Plätze in Deutschland benannt sind.

In Partenstein im Landkreis Main-Spessart diskutierte der Stadtrat im Juni 2016, den Dorfplatz des Ortes nun ebenfalls in Martin-Luther-Platz umzubenennen. Doch gleichzeitig kommt immer mehr ans Tageslicht, was dieser Mann eigentlich alles gelehrt und getan hat und was in den Legenden und PR-Berichten verschwiegen wird.
Der Religionswissenschaftler Prof. Dr. Hubertus Mynarek veröffentlichte bereits 1999 eine entsprechende Studie, die nun auch im Internet zugänglich gemacht wird.
Wer sich damit auseinander setzt, wird den Hebel in eine andere Richtung legen: Statt neuer Lutherstraßen und Lutherplätze weniger. Also: Umbenennen bestehender Lokalitäten, die man zu Ehren Luthers bisher nach ihm benannt hatte. Doch lesen Sie selbst: http://www.theologe.de/hubertus-mynarek_ueber_martin-luther.htm

deutsche_soldaten_stuermen_nach_russland23.6.2016 – Krieg gegen Russland: Papst wünschte Adolf Hitler „nichts sehnlicher“ als einen „Sieg“ – Gedanken zum 75. Jahrestags des Überfalls auf die Sowjetunion am 22.6.1941 -Vor 75 Jahren überfiel das Deutsche Reich die Sowjetunion, die deutschen Soldaten waren zu weit über 90 % evangelisch oder katholisch. Der Papst in Rom wünschte dem „Führer“ „nichts sehnlicher“ als einen „Sieg“, und die deutschen katholischen und evangelischen Würdenträger trieben die deutschen Soldaten hinein in die vom Umfang her größte Mord-Orgie der Geschichte. Bischof Michael Rackl aus Eichstätt jubelte, mit dem Überfall am 22.6.1941 beginne ein „Kreuzzug, ein heiliger Krieg für Heimat und Volk, für Glauben und Kirche.“
26 Millionen Russen wurden ermordet oder starben an den Kriegsfolgen, mit Abstand die meisten Opfer einer bestimmten Nation.
Wenn am Jahrestag 2016 in der Botschaft Russlands in Berlin daran gedacht wird, lassen sich die führenden deutschen Politiker, alle entweder evangelisch oder katholisch, jedoch nicht sehen, ganz anders als bei Veranstaltungen zu vielen anderen Opfern. Als ranghöchsten Vertreter schickten sie nur den Ministerpräsidenten Stanislaw Tillich aus Sachsen zu der Gedenkstunde. Denn man ist erneut auf Konfrontationskurs und führt z. B. einen Wirtschaftskrieg gegen Russland.

Lesen Sie mehr zur Unterstützung des Papstes für den „heiligen“ „Kreuzzug“ des Katholiken (und Kirchensteuerzahlers) Adolf Hitler und über den nach dem 2. Weltkrieg vom Vatikan selig gesprochenen Kardinal von Galen, der von den Soldaten im Krieg gegen die Sowjetunion Kampf „bis zum letzten Blutstropfen“ forderte.

http://www.theologe.de/papst_pius-xii_seligsprechungsverfahren_holocaust.htm#Papst_wuenscht_Hitler_den_Sieg

http://www.theologe.de/kardinal_von_galen.htm

raubgold_der_kirche21.6.2016 – Das Erzbistum München hat ein Vermögen von ca. 6 Milliarden Euro und damit mehr als Paderborn (4 Milliarden), Köln (3,4 Milliarden) und den weiteren 24 katholischen Bistümern Deutschlands, wie am 20.6.2016 über die Medien bekannt wurde. Die Summe sich vor allem aus Wertpapieren und Immobilien zusammen. In dieser Milliardenaddition nicht enthalten sind die Summen des so genannten „Bischöflichen Stuhls“, welche die Bistümer weiter geheim halten.
Die deutschen Steuerzahler (auch Ausgetretene, Moslems, Atheisten) unterstützen mit ihren Abgaben den Großmilliardär Kirche darüber hinaus verfassungswidrig (da ein großer Teil davon seit 1919 beendet werden soll) durch Subventionen und Steuerbefreiungen mit weiteren ca. 17 Milliarden Euro jährlich, evangelisch und katholisch zusammen.
Z. B. werden die Bischofsgehälter in Deutschland (oder auch die Gehälter der Direktoren bischöflicher Knabenseminare) direkt oder indirekt vom Staat bezahlt.
Und hier sind die sozialen Dienstleistungen der Kirche noch gar nicht mit eingerechnet. Auch diese werden weitgehend vom Staat bezahlt (z. B. auch Flüchtlingsarbeit), und dafür gibt´s noch einmal ca. 50 Milliarden Euro im Jahr vom Staat extra.

Das Foto zeigt den Altar der römisch-katholischen Kirche in Sevilla. Das Gold, das den gesamten Altarraum auskleidet, wurde zuvor den Inkas geraubt, die man dafür ermordete und in eine angeblich ewige Verdammnis verfluchte.
Weltweit ist die Kirche Billionär. Allein in Rom gehört ihr z. B. jedes dritte bis vierte Haus.
DAS PRINZIP IST: Obwohl sich Staaten, Länder, Städte und Gemeinden immer höher verschulden, helfen sie dem Billionär Kirche finanziell, weiterhin die vermutlich reichste Institution der Welt zu bleiben.
So raten wir mit den Worten des Sehers Johannes in der Bibel: „Tretet aus, von ihr , Mein Volk, dass ihr nicht teilhabt an ihren Sünden“, denn an ihrem Vermögen lassen sie Euch sowieso nicht teilhaben!
Einige weitere Informationen zum Reichtum des Vatikan und der Kirche siehe http://www.theologe.de/gott_mammon.htm#Mammon_des_Vatikan

oekumene18.6.2016 – Sommerzeit, Zeit vieler so genannter „ökumenischer“ Trauungen – in Wirklichkeit ist das kirchliche Angebot ein Blendwerk. Was die katholische und die lutherische Kirche wirklich lehren – ja, aufgrund ihrer Dogmen und Bekenntnisse lehren müssen, da sie nicht davon abweichen dürfen -, lesen Sie in http://www.theologe.de/oekumene.htm#Kirchenlehren

synode-von-dordrecht

11.6.2016 – Prädestinationslehre – Nie wurde ein grausamerer Gott erfunden als hierDer Theologe Nr. 49 – neu bearbeitet und ergänzt:
http://www.theologe.de/praedestinationslehre.htm
vatikan_zerbricht1.6.2016 – Die geistige Kapitulation des Vatikan – Das US-Außenministerium warnt seine Bürger vor „möglichen Terroranschlägen“ in Europa.
Bei den Warnungen genannt ist ausdrücklich auch der katholische Weltjugendtag vom 26.-31.7.2016 in Krakau in Polen. (focus.de, 31.5.2016)
Der Papst lässt sich bereits von schwerem Polizei- und Geheimdienstaufgebot schützen. Wenn er aber der „Stellvertreter Christi“ ist, wie er sagt, warum vertraut er dann nicht auf den Schutz Gottes? Warum also wird der Papst mit massivster Waffengewalt „geschützt“? Lesen Sie dazu: Die geistige Kapitulation des Vatikan – http://www.theologe.de/bewaffnung_vatikan_papst.htm#Papst_und_Polizei

kueken29.5.2016 – Wird „Weißt du wie viel Sternlein stehen?“ aus dem konfessionellen Liedgut verbannt?

Nach einem Urteil des Oberverwaltungsgerichts Münster vom 20.5.2016 dürfen die frisch geschlüpften männlichen Küken auch weiter sofort bei lebendigem Leib vom Schredder zermalmt werden. Die Tötungsmaschinerie wird also nicht gestoppt.

Münster ist ja sehr vom Katholizismus geprägt, und erst 2011 verteidigte der Bischof von Münster die „traditionelle bäuerliche Produktionsweisen“, wie er es beschönigend nannte, gegen Kritik an den Missständen in der Fleischindustrie.
Und in der Kirche gilt trotz gelegentlich süßer Blendworte des Papstes laut dem Weltkatechismus der Katholischen Kirche: „Man darf Tiere gern haben, soll ihnen aber nicht die Liebe zuwenden, die einzig Menschen gebührt“ (Katechismus der Katholischen Kirche, Lehrsatz Nr. 2418).

Nun hat also auch ein „weltliches“ Gericht dafür gesorgt, dass den Küken nicht am Ende vielleicht noch die „Liebe“ zuteil würde, die angeblich „einzig Menschen“ gebühre. Das wäre dann nämlich ein Verstoß gegen die Lehre der Vatikankirche gewesen, und die Richter waren vermutlich auch katholisch.
Und der Agrar-Beauftragte der Evangelische Kirche in Deutschland EKD rechtfertigt das unbetäubte Zermalmen der Tiere sogar als einen „sinnigen Nutzen“ im „Schöfpungskreislauf“.

Aus diesem Grund ist auch das Kinderlied „Weißt du, wie viel Sternlein stehen?“ ein klarer Widerspruch zur kirchlichen Lehre und sollte in den Institutionen Kirche nicht mehr gesungen werden, weil die Kinder dadurch über die wahren Inhalte der Kirchenlehre getäuscht werden.

Denn in Strophe Nr. 3 heißt es:
„Weißt du, wie viel Mücklein spielen
in der heißen Sonnenglut,
wie viel Fischlein auch sich kühlen
in der hellen Wasserflut?
Gott der Herr rief sie mit Namen,
dass sie all ins Leben kamen,
dass sie nun so fröhlich sind.“

Gott, der All-Eine, der Schöpfergott, der Gott Abrahams, Isaaks und Jakobs, der All-Ewige, hat jedes Tierlein also mit Namen gerufen. Der Der Gott der Institutionen Kirche jedoch lässt ihr junges, auf Fürsorge und Schutz angewiesenen Leben grausam auslöschen.

26.5.2016 – Das traditionelle kirchliche Fronleichnamsfest ist in diesem Jahr z. B. eingebettet in den Katholikentag in Leipzig, wird aber auch öffentlich in anderen Städten und Dörfern gefeiert. Wie in jedem Jahr weisen wir auch in diesem Jahr darauf hin, wie es enstanden ist, als „Dank“ der Papstes für die Vernichtung Andersgläubiger. Denn wie man sich auch maskiert, das Wesen der Vatikankirche bleibt immer das Gleiche, im Kern „unfehlbar“, wie man sogar selbst behauptet.
http://www.theologe.de/eucharistie_abendmahl.htm#Fronleichnam

propsteikirche-leipzig24.5.2016 – Nur 4,3 % der Einwohner sind Katholiken, doch die Stadt Leipzig gibt eine Million € Spende für den Katholikentag, der am Mittwoch beginnt. „Herzlicher Empfang bleibt aus“, so heißt es in der Presse, für die Katholiken und die Kirchen-Lobbyisten der großen Parteien CDU, CSU, SPD, Grüne, FDP und Linke. http://www.theologe.de/katholikentag.htm#Leipzig (Diese Meldung wurde am 25. und 26.5. erheblich erweitert)

francesca19.5.2016 – Ferienzeit – Reisezeit. Katholisch Gläubige können die „heilige“ Francesca“, die „Schutzpatronin der Autofahrer“ (siehe Foto), um Beistand auf der Fahrt bitten.
Und in Laatzen bei Hannover sind jetzt Papst-Haare in einen Altar eingelassen worden. Ihnen kann dort nun die „Ehre erwiesen“ werden. Wer den Reliquien aber nicht die vorgeschriebene Ehre erweist, der muss nach bis heute gültiger Kirchenlehre dafür später in eine ewige Hölle, selbst wenn er alle die anderen Absurditäten der Vatikan-Religion glaubt und lebenslang Kirchensteuer zahlt.
http://www.theologe.de/reliquien_reliquienverehrung.htm#Papst-Haare_in_Niedersachsen

karl-zerstoert-saechsisches-heiligtum16.5.2016 – Die Kirche lässt kein Mitglied frei. „Einmal katholisch – immer katholisch“ lautet der Spruch. Kardinal Lehmann gibt zu, dass dies die Lehre der Kirche ist / Vergleich mit dem Islam / Von katholischen Mönchen unterrichteter EU-Parlamentspräsident Martin Schulz hält Lobrede zum 80. Geburtstag Lehmanns, zehn Tage nach seiner Lobrede auf den Papst anlässlich der Karlspreis-Verleihung an den Kirchenführer am 6.5.2016.
Karl der Große strebte nach der gewaltsamen „Einigung“ Europas unter Führung des Papsttums und durch Hinrichtung Andersdenkender (Foto: Karl lässt das sächsiches Heiligtum „Irminsul“ zerstören und die Sachsen zu Tausenden massakrieren).
http://www.theologe.de/kirche_staat.htm#Karl-Lehmann

taube11.5.2016 – Was geschah beim ersten Pfingstfest wirklich? / Das geheime Bestreben hinter den Institutionen Kirche: „Löscht den Geist aus!“ / Der charismatische Weg ist sehr gefährlich / Gott, der All-Geist, beatmet alle Lebensformen
http://www.theologe.de/pfingsten.htm

9.5.2016 – „Unterwürfigst“ – Nachtrag zur Karlpreis-Verleihung an Papst Franziskus:
Die Politiker liegen den ewig verdammenden Kirchenführern wie eh und je zu Füßen. Unterwürfigst zu Zeiten Karls, unterwürfigst heute. Welt.de berichtet dazu am 9.5.2016: „Die Zeremonienmeister haben sogar daran gedacht, die Besucher durch den Eingang unterhalb des gewaltigen Gemäldes zu lotsen, das Karl den Großen zeigt, genauer: einen papsttreuen Karl, wie er gerade dem Heiligen Stuhl unterwürfigst einen Teil Italiens vermacht. Das Setting macht klar, dass heute nicht der Karlspreis den Papst ehrt. Es ist umgekehrt.“
Passend dazu geschah dann auch bei der Inszenierung der Preisverleihung Folgendes:
„Und dann kommt Franziskus. Begleitet vom Präfekten des päpstlichen Hauses, dem deutschen Erzbischof Georg Gänswein, übersieht er den Aachener Oberbürgermeister, der vor dem Seiteneingang mit seiner blank geputzten Bürgermeisterkette eine Dreiviertelstunde lang auf einen Handschlag mit dem Papst gewartet hat, begrüßt die Honoratioren in der ersten Reihe und lässt sich auf seinem Thron an der Stirnseite des Saales nieder.“ So spielt die Musik, werter Oberbürgermeister!

7.5.2016 – Die Päpste und die Frauen – Was ist los mit Papst Franziskus? Er greift in den Absolutheitsanspruch der Dogmen ein. Und es scheint, als habe er auch seinen Absolutheitsanspruch abgegeben – http://www.theologe.de/kirche_frauen.htm#Franziskus

30.4. / 7.5.2016 – Die politische Elite fieberte dem 6. Mai entgegen, als sie Papst Jorge Bergoglio ihren Karlspreis überreichen durften. Angela Merkel von der CDU fuhr hin, Hannelore Kraft von der SPD, Martin Schulz, Präsident des EU-Parlaments, SPD, Jean-Claude Juncker und Donald Tusk von der EU, Mario Draghi von der Europäischen Zentralbank, usw. usf.
Karl der Große steht für die gewaltsame Vereinigung Europas unter Führung der Papstkirche in Rom. Aufgrund seines Völkermords an den Sachsen, die sich nicht untwerfen wollten, wird er auch „Sachsenschlächter“ genannt. Hintergründe zur Verleihung des Karlspreis am Franziskus im Vatikan siehe http://www.theologe.de/karl-der-grosse_karlspreis_papst.htm
„Der Herrscher wird oft als erster Vordenker des geeinten Europas gesehen. Er führte in seinem Reich, das sich über einen Großteil Westeuropas erstreckte, einheitliche Gesetze und eine einheitliche Währung ein“, schreibt bild.de am 6.5.2016 über Karl den Großen, nach dem der Preis benannt ist, den Papst Franziskus an diesem Tag bekommen hat. „Einheitliche Gesetze“, wie es so schön heißt, das heißt z. B., wer nicht römisch-katholisch werden wollte und sich nicht dem Papst unterwirft, der wird getötet.

PS: Politiker und Kirchenführer hängen sich gegenseitig die Orden um:
http://www.theologe.de/karl-der-grosse_karlspreis_papst.htm#Orden

19.4.2016 – Priester vergleicht Kinderschänderverbrecher im Talar mit „Ehebrechern“. Papst behauptet: Priester können auch die Verbecher in ihren Reihen von allen Sünden lossprechen, so dass diese nicht mehr existieren würden. Das ist die „Barmherzigkeit“ der Kirche gegen die Täter. Doch wo bleibt ihre „Barmherzigkeit“ gegenüber den Opfern?
http://www.theologe.de/schwarzbuch_katholische-kirche.htm#Vergleich
Foto: Unbeschwerte Kinder (Creative Commons Lizenz CC BY 2.0, Fotograf: Shkumbin Saneja)

16.4.2016 – Die Kampagnen der Romkirche mit den Flüchtlingen – Nur „kurz“ sei der Papst in Lesbos bei den Flüchtlingen gewesen. Ein längerer Aufenthalt hätte auch das Risiko unangenehmer Fragen erhöht. Dafür berichteten die Medien umso länger. Für die Kameras inszenierte man eine Umarmung eines Flüchtlingskindes, um dann zehn ausgewählte Flüchtlinge nach Italien ausreisen zu lassen. Alles PR. Denn die Paläste des Vatikan und der Vatikankirche bleiben zu, und der Papst an der Spitze ist ein guter Blender.http://www.theologe.de/kirche_staat.htm#Papst_als_Blender
Hier darf auch nicht vergessen werden: Im Hintergrund hat die Kirche Kriegspolitik betrieben, also Fluchtursachen geschaffen z. B. in Libyen, so wie sie seit Jahrhunderten Kriegspolitik betreibt – http://www.theologe.de/theologe6.htm#Kriegsbischoefe
Und schließlich: Laut katholischer Lehre droht den Flüchtlingen, welche die Kirche nun kennengelernt haben, ab jetzt die ewige Hölle, wenn sie nicht anschließend katholisch werden. http://www.theologe.de/kirche_staat.htm#Lehre_von_der_ewigen_Hoelle

15.4.2016 – Jesus und der Mann, der sein angeblicher „Stellvertreter“ sein soll – Kapitulation im Vatikanhttp://www.theologe.de/bewaffnung_vatikan_papst.htm#Papst_und_Polizei

13.4.2016 – Das Main-Echo schreibt am 12.4.2016 über die Gemeinderatssitzung in Mainaschaff, Landkreis Aschaffenburg:
„Die politische Gemeinde und damit der Steuerzahler wird sich mit stolzen 1,4 Millionen Euro an der geplanten Renovierung der katholischen Pfarrkirche St. Margaretha beteiligen. Basis für diese Entscheidung ist ein mehr als 160 Jahre alter Kirchenbaulast-Vertrag, wonach die Kommune stets die Hälfte fast aller Kosten für die Sanierung der örtlichen katholischen Kirche zu übernehmen hat.“
Wie lange lassen sich die Bürger das noch gefallen? Wann endlich begehrt das Volk auf?
Mehr dazu bei http://www.theologe.de/kirchensubventionen_stopp.htm

7.4.2016 – Die verschwiegenen schlimmen Folgen der Nierenlebendspende – Die Nierenlebendspende zwischen Verwandten wird immer häufiger praktiziert. Weitgehend verschwiegen werden auch hier die schlimmen Folgen für Spender und Empfänger.
http://www.theologe.de/theologe17.htm#Nierenlebendspende

3.4.2016 –Kirche für die Fortsetzung der Massentierhaltung und der Tiermast. Dies sei sogar „urchristlich“ und in der Schöpfung angeblich immer so gewesen, womit das Urchristentum verhöhnt und der eigenen Bibel widersprochen wird.
http://www.theologe.de/tiere_kirche.htm#Fortsetzung_des_Tier-Massenmords

29.3.2016 – Urchristen sind gegen äußere Religionen – Angesichts zunehmender Gewalt im Namen der Religion versteht man immer besser, warum Jesus von Nazareth keine Religion gegründet hat. Urchristen sind gegen äußere Religionen, die aus ihrer Glaubensmeinung Glaubenszwänge und Machtansprüche ableiten. Sie sind Opium für das Volk.
http://www.theologe.de/katholische_weltjugendtage.htm#Aeussere_Religionen

28.3.2016 – Vertuschung der Sexualverbrechen der Priester an Kindern und Erniedrigung der Opfer: Wie das System Kirche zuletzt immer noch funktionierte. Neue Enthüllungen aus Deutschland – http://www.theologe.de/schwarzbuch_katholische-kirche.htm#Missbrauchsbeauftragter

31.3.2016 – Interview mit der Frau, die den Ex-Missbrauchsbeauftragten des Missbrauchs anklagt: „Jetzt fühle ich mich von der Kirche wie erneut missbraucht. Bei der momentanen Praxis würde ich jedem Opfer abraten, auf diese Institution zu hoffen. Stattdessen würde ich raten: Macht die Taten öffentlich, schreit sie heraus und schließt euch zusammen – nicht nur gegen Täter, sondern gegen ihre Helfer, die Vertuscher …“
http://www.theologe.de/schwarzbuch_katholische-kirche.htm#Interview

27.3.2016 – Aufgrund einer Anregung eines bibelkundigen Lesers haben wir noch folgenden Absatz ergänzt: http://www.theologe.de/kreuzigung.htm#Kirche_als_Buendnisgenossin_der_Finsternis

27.3.2016 – In Rom und im Machtbereich des Papstkults beugen sich die Menschen unter die Urbi-et-Orbi-Formel des Pontifex Maximus, des Nachfolgers des alten heidnischen Oberpriesters des Imperium Romanum und dessen totalitären Diktatur. Um dies zu verbergen, werden schöne Wörter formuliert. Lesen Sie dazu mehr zum Thema: Die falsche Osterbotschaft der Kirche und der wahren Bedeutung der Erlösung durch Christus – alles kommt nun ans Licht. http://www.theologe.de/kreuzigung.htm#Erloesung_durch_Christus

25.3.2016 – Die tiefere Bedeutung des Kruzifix – Die Institutionen Kirche stellen am Karfreitag den gefolterten und hingerichteten Jesus am Kreuz in den Vordergrund und feiern vor dem so genannten „Kruzifix“, das angeblich sogar sein „Thron“ sein soll. Was aber ist die tiefere Bedeutung? „Jetzt ist er tot. Jetzt kann er nicht mehr reden. Jetzt reden wir?“ http://www.theologe.de/kreuzigung.htm#Bedeutung_des_Kruzifix

22.3.2016 – Kommen die Henker und Scharfrichter des Vatikans zurück? Von der Lehre her ist schon alles vorbereitet. Und der bekannte deutsche Philosoph Carl Jaspers lehrte:
Der „biblisch fundierte Absolutheitsanspruch“ der Kirchen stehe nach wie vor „ständig auf dem Sprung, von neuem die Scheiterhaufen für Ketzer zu entflammen.“ (Der philosophische Glaube, 9. Auflage, 1988, S. 73)
Im 19. Jahrhundert ließen die Päpste im Kirchenstaat über 500 Menschen köpfen. Gibt es Überlegungen für die Zukunft? Was ist derzeit die gültige und kirchlich verbindliche Lehre? Lesen Sie http://www.theologe.de/theologe16.htm#Henker_und_Scharfrichter

15.3.2016 – Die Meldung hat es am 15.3.2016 bis in die Tagesschau der ARD geschafft. Die „Heiligsprechung“ von „Mutter Teresa“, die am 4.9.2016 stattfinden soll. Der Tagesschau-Sprecher stellte sie als eine Frau vor, die sich „um Arme und Kranke gekümmert“ und den Friedensnobelpreis bekommen hat. Was sich in Wirklichkeit an Abgründen auftut, wurde verschwiegen. Deshalb erinnern wir als Informationsquelle noch einmal an die Ausgabe Der Theologe Nr. 94: „Mutter“ Teresa – Heiligsprechung eines Todesengels – Die dunkle Macht hinter „Mutter“ Teresa
http://www.theologe.de/mutter-teresa.htm

13.3.2016 – Main-Stream-Medium lehnt tauf- und religionskritischen Leserbrief ab – Am Abend vor den deutschen Landtagswahlen in drei deutschen Bundesländern wurde von einigen Medien plötzlich das Thema der Beschneidung von Säuglingen aus religiösen Gründen in den Fokus gerückt und mit entsprechenden Meinungen ergänzt. Eine Sichtweise wurde abgelehnt. Lesen Sie hier: http://www.theologe.de/taufe_katholisch_evangelisch.htm#Taufkritischer_Leserbrief

4.3.2016 – Warum sind einige nationalsozialistische Gesetze noch immer gültig? Z.B. das Konkordat zwischen Hitler-Deutschland und dem Vatikan aus dem Jahr 1933 mit massiven Privilegien für die Kirche. Oder das Gesetz, das den staatlichen Einzug der Kirchensteuer regelt, aus dem Jahr 1935? Lesen Sie http://www.theologe.de/kirche_staat.htm#Nationalsozialistische_Gesetze

29.2.2016 – Original-Zitate von Martin Luther aus historischen Quellen, vorgetragen von einem ehemaligen lutherischen Pfarrer – In der Gesellschaft werden einige Zitate von Martin Luther verbreitet wie „Der Glaube allein genügt“, „Sündige tapfer, glaube noch tapferer“ oder „Hier stehe ich, ich kann nicht anders.“
Der große Teil seiner Lehren wird den Menschen jedoch vorenthalten und unter den Teppich gekehrt. Martin Luther war ein Gewaltmensch, der nur seine Meinung gelten ließ. Wie er gegen Andersdenkende wütete und ihren Tod oder ihre Verfolgung forderte, erfahren Sie beispielhaft in dieser Sendung von Der Theologe
http://www.der-freie-geist.de/video/martin-luther-zitate-gegen-christus

29.2.2016 – Politik im Bündnis mit den Großkirchen – Wohin steuert Angela Merkel Europa? Wird sie bald zur lutherischen Märtyrerin hochstilisiert?
Aktualisierte Studie unter http://www.theologe.de/kirche_staat.htm#Angela-Merkel

24.2.2016 – Doppeltes „Spiel“ – Was sagt der Papst? Was aber tut er? Achtung, Warnung! Der Papst redet schön. Doch was tut er? Er kritisiert vertuschende Würdenträger; und er macht den einen zum Bischof, den anderen befördert er in ein anderes hohes Kirchenamt – http://www.theologe.de/schwarzbuch_katholische-kirche.htm#Woerter_und_Taten

23.2.2016 – Luther einmal anders – Die dunklen Seiten von Martin Luther im Lichte der Lehre Jesu – eine spannende TV-Dokumentation auf http://www.der-freie-geist.de/video/luther-einmal-andersDie evangelische Kunstfigur des „großen Reformators“ wird hinterfragt. Was zeigt sich, wenn man näher hinschaut? Was hat Martin Luther den Menschen gebracht?

17.2.2016 – Papst in Mexiko: Er gibt indirekt zu, dass Kirche nichts mit Jesus zu tun hathttp://www.theologe.de/mahnmal_fuer_die_opfer_der_kirche.htm#Auftragskiller
Lesen Sie auf der gleichen Seite auch die voraus gehende Nachricht: „Schmelzt die goldenen Monstranzen und Altäre ein und geben Sie den Opfern die gestohlenen Schätze zurück!
Foto: Kurz bevor der Häuptling Hatuay auf dem Scheiterhaufen verbrannt wurde, hielt ihm der katholische Priester noch das Kruzfix vor die Nase. Der Häuptling verweigerte aber bis zuletzt die katholische Taufe, um nach dem Tod nicht mit so grausamem Menschen wie seinen kirchlichen Mördern zusammen sein muss.

15.2.2016 – Führte Papst Johannes Paul II. ein Doppelleben?
http://www.theologe.de/katholische_weltjugendtage.htm#Johannes-Paul-II

9.2.2016 – Streicht die Milliarden an Kirchensubventionen, damit die alte Frau Europa wieder auf die Beine kommt – Der Papst bezeichnete Europa als „Großmutter“, „die nicht mehr fruchtbar und lebendig“ ist. Wir schlagen vor: Streicht die Milliarden an Subventionen für die Kirche, damit die alte Frau Europa wieder auf die Beine kommt und ihre Ideale der Aufklärung und Demokratie wieder lebendig werden.
http://www.theologe.de/kirche_staat.htm#Europa

5.2.2016 – Kann man aus dem Obelisken auf dem Petersplatz Kinderspielzeug machen? Im Januar und Februar werden die abgehackten Weihnachtsbäume weggeworfen. Aus dem Papstbaum in Rom wird allerdings Holzspielzeug für Kinder gemacht. Das war die Idee von Papst Franziskus. Könnte man nicht den Obelisken auf dem Petersplatz in Rom abtragen und auch Kinderspielzeug daraus machen? Oder ist das nicht möglich, weil der Obelisk das Christuskreuz ersetzt? Lesen Sie den Brief an den Papst http://www.theologe.de/baum_und_obelisk_brief-an-papst.pdf

2.2.2016 – Medikamentestes in der Bundesrepublik Deutschland: Nach dem Tierversuch kam der Heimkinderversuch. Heimkinder waren nicht nur Opfer von Sex-Attacken von Priestern und anderem Personal. Auch die Pharmaindustrie konnte sich bei den Kindern bedienen. Erst die Spitze des Eisbergs wurde bisher aufgedeckt. In einer ersten Untersuchung werden zwei evangelische Heime genannt. Die Opfer leiden noch heute.
http://www.theologe.de/schwarzbuch_evangelische-kirche.htm#Kinderversuche

2.2.2016 – Die Tiefenpsychologie als Feind des Propheten – Artikel eines Psychiaters über die Verdienste und Grenzüberschreitungen der Psychoanalyse; und darüber, wie er die Gottesprophetie in unserer Zeit entdeckt hat – als Antwort für alle ehrlichen Gottsucher –  erschienen als „Der Theologe“, Ausgabe Nr. 95 – http://www.theologe.de/tiefenpsychologie_als_feind_des_propheten.htm

31.1.2016 – „Weltpolitikerin“ Angela Merkel hat offenbar „Martin Luther“ im Kopf – Sie bricht auch Gesetze mit der Rückendeckung der Kirche. Wohin wird sie Europa führen? http://www.theologe.de/kirche_staat.htm#Angela-Merkel

 
27.1.2016 – Zum Reformationsjubiläum: Martin Luther verhöhnte alle Folter- und Hinrichtungsopfer – Durch die brutalen Lehren der evangelischen Reformation sind die Hinrichtungszahlen in Deutschland angestiegen. Martin Luther verhöhnte die Opfer, sie seien doch selbst schuld, wenn sie unter der Folter „gestehen“.
Neu: http://www.theologe.de/theologe3.htm#Folter

26.1.2016 – „Mutter“ Teresa – Geplante „Heiligsprechung“ eines „Todesengels“ – Der Papst entfesselt eine PR-Kampagne für seine Kirche nach der anderen. Dazu zählt auch die „Heiligsprechung“ von „Mutter“ Teresa, geplant am 4.9.2016. Dahinter verbirgt sich aber etwas ganz anderes als das, was bei den Leuten vordergründig ankommen soll. Mit Christus hat das nichts zu tun. Er sprach keinen Menschen „heilig“, denn für Ihn ist nur Gott, der All-Eine, heilig. Auch bei der geplanten Prozedur in Rom geht es um den weltweiten Absolutheits- und Machtanspruch der Vatikankirche – http://www.theologe.de/mutter-teresa.htm

22.1.2016 – Erst der Segensfluch des Papstes, dann Kopf ab – Wie alle Jahre wieder am 21. Januar „segnete“ der amtierende Papst auch 2016 wieder zwei Lämmer. Doch was bedeutet „segnen“? Für die Tiere ein schlimmer Fluch. Am nachfolgenden Karfreitag wird den Lämmern dann von einer Nonne mit einer scharfen Axt der Kopf abgetrennt, und ihr flauschiges Fell wird zu einem Schal für Erzbischöfe gewebt.
http://www.theologe.de/vatikan_papst_internet_youtube.htm#Tierschlachtungen
Doch selbst wenn man mit dem Töten aus PR-Gründen länger warten würde – nach katholischer Lehre werden die Schafe zum Getötet-Werden erschaffen. Das Gebot „Du sollst nicht töten“ gilt aber auch gegenüber Tieren. Der Kirchenglaube entspricht auch hier nicht der Lehre der Gottespropheten (vergleiche z. B. Jeremia 7, 22) und von Jesus von Nazareth.

16.1.2016 / 3.5.2017 – Schlimme Katastrophen nach dem päpstlichen „Urbi et Orbi“ / Die Lehre der Kirche führte zur Malträtierung unseres Planeten. Nun liegt die Erde im Fieber und wehrt sich
– Lesen Sie die im Jahr 2017 überarbeitete Fassung in http://www.theologe.de/theologe16.htm#Naturkatastrophen_und_Urbi-et-Orbi
Hier lesen Sie nachfolgend die Studie aus dem Jahr 2016:
Auch im Jahr 2015 hat der Papst am 1. Weihnachtsfeiertag die kirchliche Spruchformel „Urbi et Orbi („Der Stadt und dem Erdkreis“) verlesen, die von der Vatikankirche als ein „Segen“ für die Welt interpretiert wird.
Dass der mit der päpstlichen Spruchformel verbundene „Ablass“ von „Sündenstrafen“ eine Scharlatanerie ist, darin stimmen wohl viele auf Anhieb überein. Doch was hat das „Urbi et Orbi“ der „Stadt“ und dem „Erdkreis“ zuletzt gebracht? Keinem Volk auf der Erde geht es wirklich gut, der Niedergang vieler Wirtschaften und Staaten schreitet voran, und der geschundene Planet Erde schüttelt sich mehr und mehr im „Fieber“.

Die Spruchformel „Urbi et Orbi“ stammt von der Macht, die Jesus kreuzigen ließ

Zunächst ein Blick auf die Entstehung des „Urbi et Orbi“: Das „Urbi et Orbi“ hat der Vatikan von heidnischen Priestern des Imperium Romanum übernommen. Nachgewiesen ist es z. B. beim Schriftsteller Ovid anlässlich einer Feier für den Grenz-Götzen Terminus: „Anderen Völkern ist Raum in gemessenen Grenzen gegeben; für das römische fällt Stadtkreis und Weltkreis (urbi et orbi) in eins“, schrieb Ovid (Fasti 2, 683f.). Und „Urbi et Orbi“ war auch die Einleitungsformel bei offiziellen Proklamationen. Damit wurde der Herrschaftsanspruch Roms über die ganze Welt beschworen.

Damals brachte der „Segen“ Roms den Völkern viel Leid und Verzweiflung, z. B. durch die vielen Kriege oder durch die Gewaltherrschaft einzelner Statthalter. Es ist also die Herrschaftsformel der Römer, die Jesus von Nazareth am Marterkreuz foltern und hinrichten ließen. Und es ist entlarvend, dass die Romkirche diese Formel übernahm. Denn auch sie steht in Wirklichkeit in Gegnerschaft zu dem größten Weisheits- und Menschheitslehrer, der niemals eine Institution Kirche mit einem Papst an der Spitze gegründet hat. Die Konfessionen des Christentums unter dem Führungsanspruch Roms missbrauchen also Jesus, den Christus, den größten Weisheits- und Menschheitslehrer, für ihre äußere Religion, die im Kern die Nachfolgerin der antiken Götzen- und Baalskulte ist.

So hat die Romkirche nicht nur den Titel „Pontifex maximus“ vom obersten Götzenpriester Roms übernommen und auf ihren Papst übertragen, sondern im 13. Jahrhundert auch die imperiale Formel „Urbi et orbi“. Sie wurde aus dem Kult Roms für das Papsttum entlehnt.
Auch das Ritual, eine „Heilige Pforte“ zu öffnen (wie durch Papst Franziskus zu Beginn des so genannten „heiligen Jahres“) stammt aus dem antiken Rom. Stand dem Reich ein Krieg bevor, öffneten die Kaiser damals das Janustor.

Auffällig viele Katastrophen nach dem Weihanchts-Urbi et Orbi 2015

Nun war ausgerechnet nach dem Weihnachts-Urbi-et-Orbi von Papst Franziskus auffällig, dass danach viele Katastrophen geschahen.
Unmittelbar nach dem Urbi et Orbi 2015 passierte z. B. Folgendes:
An Weihnachten 2015 folgten zeitlich unmittelbar nach dem Urbi et Orbi in über 60 Sprachen auffällig viele Katastrophen in verschiedensten Teilen der Erde. Es kam zu schwersten Hochwasserkatastrophen in Nordengland, Australien, Paraguay, Argentinien und in den USA, wo auch zerstörerische Tornados wüteten
(Siehe Beitragsbild: Zerstörung durch einen Tornado: Gemeinfrei nach Wikimedia Commons). In Afghanistan und Pakistan bebte die Erde, und Dürrekatastrophen suchten Kolumbien und Spanien heim. Und in Rom selbst wurde ein Smog-Notstand ausgerufen, bedingt ebenfalls durch extreme Trockenheit. Selbst am Nordpol gerieten die Temperaturen nach Weihnachten völlig aus den Fugen. Statt der üblichen -30° bis -40° Grad Kälte wurden dort erstmals Plus-Grade gemessen – die Folgen solcher Erwärmungen sind noch gar nicht abzusehen. Alle diese und viele weitere Katastrophen sind Teil des Klimawandels und Vorboten des kommenden Klimakollaps, und es sind Wirkungen der Malträtierung des Planeten Erde durch Menschen.

Kirche lehrte Unterwerfung der Erde – Nun wehrt sich die Erde

Für manchen mag schon die Frage „ungeheuerlich“ sein, ob das „Urbi et Orbi“ vielleicht zu den negativen Ereignissen beitragen könnte oder im Zusammenhang mit ihnen steht. Doch bei positiven Ereignissen nach einem Kirchengebet oder Segen werden diese kirchlicherseits ja auch ungeniert auf das Handeln der Kirchenmänner zurückgeführt. Ganze Wallfahrtsorte sind auf diese Weise entstanden. Deshalb ist es legitim, bei negativen Ereignissen nach kirchlichen Gebeten oder Segenshandlungen ebenfalls nach einem möglichen Zusammenhang zu fragen.
Immerhin gilt der Papst in der Kirche auch als „Lenker des Erdkreises“ (einer der Titel bei der Papstkrönung; zit. nach Liber Pontificalis von 1596).
Doch welche Vermessenheit steckt dahinter, wenn einzelne sündige Theologe sich seit Jahrhunderten anmaßen, angeblich die ganze Erde segnen zu können oder den Erdkreis gar „lenken“ zu können? Welche Kräfte glauben sie denn zu besitzen? Stattdessen zeigt sich:
Der Aufruf der Bibel „Macht euch die Erde untertan“ – evangelisch oder katholisch verstanden – hat maßgeblich die negativen Ursachen gesetzt, die sich in unserer Zeit in den Katastrophen immer mehr entladen, denn das Weltgeschehen folgt dem kosmischen Gesetz von Ursache und Wirkung.

Was der Mensch, das wird er ernten

Die Worthülsen des Papstes bei seinem „Urbi-et-Orbi“ sind also wohl keine negativen Zauberkräfte. Sie sind aber ein Symbol dafür, dass die Kirche tatsächlich einen großen Teil der Verantwortung an den Katastrophen trägt. Was auf dieser Erde geschieht, vollzieht sich nach dem Gesetz von Ursache und Wirkung oder Gesetz von Saat und Ernte, was auch in der Bibel der Kirchen nachzulesen ist. Es lautet schlicht: „Was der Mensch sät, das wird er – der Mensch – ernten.“ Auch viele der sogenannten Naturkatastrophen sind also letztlich negative Wirkungen auf das Fehlverhalten der Menschheit in der jüngeren oder länger zurück liegenden Vergangenheit, die nun immer spürbarer über die Menschen hereinbrechen. Und es ist zu einem großen Teil die Saat der Papstkirche und ihrer Lehre, die jetzt aufgeht. Wer hat also den immer dramatischeren Klimawandel verursacht? Das ist der Mensch selbst! Und die Institution Katholische Kirche, welcher der Papst vorsteht, hat einen erheblichen Anteil an der fatalen Situation, in der sich unser Planet Erde befindet.
Das Bibelwort „Macht euch die Erde untertan“ – kirchlich interpretiert – hat Jahrhunderte lang zur Ausbeutung der Erde geführt.

Die geistige Verantwortung der Institution Kirche am Klimakollaps

Gemäß der kirchlichen Lehren darf die Erde zum Nutzen des Menschen unterworfen werden. Dazu erlaubt die Vatikankirche, Tiere zu Milliarden in schlimmen Verhältnissen gefangen zu halten, sie für den Fleischverzehr zu töten und schreckliche Versuche mit ihnen zu machen. Die Tiere gelten in der Romkirche als „vernunftlos“ und ohne unsterbliche Seele. Auch die Naturreiche sind nach kirchlicher Lehre unbeseelt, was sie über Jahrhunderte zum Objekt menschlicher Willkür degradierte – durch kirchliche Theologen, die keinerlei Bewusstsein dafür haben, dass alle Lebewesen vom Gottesgeist beatmet werden und Schmerzen empfinden, wenn man sie achtlos misshandelt. Die Kirche rechtfertigte immer wieder Kriege, und die Bombenabwürfe der jüngeren Vergangenheit töteten nicht nur Menschen, sondern malträtierten auch die Mutter Erde, und sie zerfetzten auch Tiere und die Naturreiche. Die Kirche erlaubte weiterhin die Entfesselung der Atomenergie, und die Unterwerfung der Erde vergiftet und verseucht auch ganze Landstriche und Meere. Nun ist das Maß voll: Die Erde liegt im Fieber und die Natur schlägt zurück, was man einmal mehr an den vielen Katastrophen ablesen konnte, die sich nach dem Weihnachts-Urbi-et-Orbi des Papstes 2015 ereignet hatten.

Gleich nach dem ersten „Oster-Urbi-et-Orbi“ des argentinischen Papstes
folgte die „argentinische Sintflut“

Seit dem Jahr 2013 spricht Papst Franziskus das päpstliche „Urbi et Orbi“. Und sehr auffällig war auch hier gleich im Jahr 2013 ein furchtbares Ereignis, das viele „Analytiker“ ins Nachdenken brachte, ob dies nicht auch ein Symbol dafür ist, wie die Kirche im Widerstreit mit der Schöpfung Gottes und den Elementen der Erde liegt, denen sie jegliche „Beseelung“ und „Logik“ abspricht – bei Verfluchung zu angeblich ewiger Verdammnis für alle Menschen, welche dies anders sehen.
Am Sonntag, den 31.3.2013, sprach Papst Jorge Bergoglio aus Argentinien sein erstes „Oster-Urbi et Orbi“. Darauf hin brauten sich über dem Himmel von Argentinien die heftigsten Regenfälle seit über 100 Jahren zusammen. Und nur zwei Tage später gingen sie nieder zur „argentinischen Sintflut“ (spiegel.de, 4.4.2013) mit 54 Todesopfern, Zehntausenden von Obdachlosen und Millionen von weiteren direkt Betroffenen. Erst zwei Tage zuvor hatten viele von ihnen noch das erste „Urbi et Orbi“ des argentinischen Papstes teilweise im religiösen Hochgefühl gefeiert und viele glaubten wohl, dass dieser angebliche Schutzsegen besonders Argentinien zugute käme. Doch, wie gesagt: Es passierte genau das Gegenteil.

„Urbi et Orbi“ und neue Weltordnung

Da das Urbi-et-Orbi im antiken Rom vor allem die Formel für die römische Weltherrschaft war, kann man schließlich auch nach seiner Bedeutung in der Politik fragen. Einen Hinweis gab Papst Benedikt XVI. Er sprach im Zusammenhang des weihnachtlichen „Urbi et Orbi“ 2005 vom „Aufbau einer neuen Weltordnung„, „die auf gerechte ethische und wirtschaftliche Beziehungen gegründet ist“. Die Worte klingen positiv. Doch der Wortgebrauch „neue Weltordnung“ ließ damals manchen inne halten. Wenn jemand von einer „neuen Weltordnung“ sprach, dann wurde darunter in erster Linie eine „neue Weltordnung“ unter der politischen Führung der USA verstanden. So heißt es z. B. im Internet-Lexikon Wikipedia (Stand: 25.12.2005): „Die Idee einer Neuen Weltordnung wird am Beginn des 21. Jahrhunderts in den USA unter dem Gesichtspunkt des Führungsanspruchs als einzig verbliebene Weltmacht diskutiert.“
Nach verbindlicher Glaubenslehre der Vatikankirche gilt aber katholisch unfehlbar: „Dem römischen Papst sich zu unterwerfen, ist für alle Menschen unbedingt zum Heile notwendig. Das erklären, behaupten, bestimmen und verkündigen wir. (zit. nach Neuner/Roos, Der Glaube der Kirche in den Urkunden der Lehrverkündigung, Regensburg 1992, Randnummer 430)
Wie genau hängt nun alles zusammen? Die Verbindung zwischen dem Vatikan und denen, die in der Politik die Führung beanspruchen, ist zumindest sehr eng.

Doch die Natur gehorcht den Mächtigen nicht mehr. Christus lehrte die Menschen die Einheit der Schöpfung, die äußere Vatikanreligion ihre Knechtung, was sich am schlimmsten an dem milliardenfachen kirchlich erlaubten Tiermord und den Qualen zeigt, welche die Tiere unter den Menschen – kirchlich erlaubt – erleiden müssen. Wesentliche Wurzeln dafür liegen wiederum in allen religiösen Tieropferkulten.

Das „Urbi et Orbi“ und der „Vater von unten“

Die Naturkatastrophen unserer Zeit gehören damit überwiegend zum Erbe des Baal-Kults und seiner grausamen Tieropfer und aller derer, die den Menschen als angebliche „Krone der Schöpfung“ hochmütig über seine Mitgeschöpfe stellen.
Zu diesem Erbe gehört auch die römische Weltherrschaftsformel „Urbi et Orbi“. Dieser Zauber- und Beschwörungsspruch stammt also nicht von Gott, unserem himmlischen Vater. Sie wurde – wie wir dargelegt haben – im römischen Kriegs- und Herrschaftskult erfunden und stammt folglich von dessen Inspirator, dem „Vater von unten“.

Wenn das „Urbi et Orbi“ also nicht ein Segen des Schöpfergottes ist, den uns Jesus von Nazareth nahe brachte, gibt es dann überhaupt einen solchen Segen, der von Gott kommt? Wir glauben und haben erfahren: Wer sich aufmacht, nach den Geboten Gottes (z. B. den Zehn Geboten) zu leben und nach der Lehre des Jesus von Nazareth, der ist von Gott gesegnet. Kein Mensch kann einem anderen Menschen einen Segen zu sprechen. Der Segen liegt in uns und wird von uns erweckt, wenn wir lernen, unser Leben mehr und mehr selbstlos in den Dienst unserer Nächsten zu stellen. Dazu braucht es keinen Papst in Rom.
Jesus, der Christus, lehrte uns das Vaterunser – ein Gebet, mit dem wir uns vertrauensvoll und unmittelbar an unseren himmlischen Vater wenden können. Und Jesus mahnte uns, keinem Menschen auf der Erde den Titel „Vater“ zu verleihen, denn nur Einer soll unser Vater sein, der im Himmel ist, und nur Einer ist „heilig“, Gott allein. Wer aber ist dann der so genannte „Heilige Vater“ in Rom?

Die Kreuzigung von Jesus und das furchtbare Geheimnis der Kirche

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Die Kreuzigung von Jesus und das furchtbare Geheimnis der Kirche

Nachfolgend lesen Sie ein für die Veröffentlichung auf theologe.de überarbeitetes Manuskript einer Gesprächsrunde zur Kreuzigung von Jesus von Nazareth und zur Bedeutung des Geschehens bis in unsere Zeit.

Sprecher 1:
Liebe Zuschauerinnen, liebe Zuschauer,
herzlich willkommen zu unserer Lesung „Jesus, der Freie Geist – nicht das Sühnopfer der Priester“. Wer ein Kirchengebäude betritt, findet dort meistens eine kunstvolle Darstellung, wie Jesus von Nazareth am Marterkreuz hängt, wie Er also vor ca. 2000 Jahren von den Römern hingerichtet wurde und unter grausamen Schmerzen gestorben ist. Solche so genannte Kruzifixe finden sich auch in vielen öffentlichen Gebäuden und in Feld und Flur. Doch warum wird dieses schreckliche Verbrechen, dieses furchtbare Leid, immer wieder neu künstlerisch dargestellt und den Menschen vor Augen gehalten? Eine Antwort dazu aus katholischer Sicht gab Papst Franziskus in einer seiner Predigten im Jahr 2015. Darin sagte er über Jesus von Nazareth, und ich zitiere: „Ich sehe ihn, ans Kreuz genagelt, und von dort aus enttäuscht er uns nicht. Auf diesem Thron wurde er geweiht, Herr zu sein, und dort machte er alle Plagen durch, die wir erleben. Jesus ist der Herr! Und er ist Herr vom Kreuz aus, dort herrschte er.“

Sprecher 2:
Liebe Zuschauerinnen, liebe Zuschauer!
Das furchtbare Marterkreuz als Thron und als Weihe? So mancher fragt sich vielleicht: Was denkt sich das Kirchenoberhaupt dabei?
Der Papst wusste, während er so redete, dass Jesus dort am Marterkreuz unsägliche Folter- und Sterbensqualen erlitt, denn er sagte es ja selbst: „Dort machte er [- Jesus -] alle Plagen durch, die wir erleben.“
Doch warum war das so? Wer ließ Ihn ans furchtbare Marterkreuz nageln, so dass Er dort alle Plagen durchmachen musste? Er, der Gottessohn, der – wie zuvor bereits die wahren  Gottespropheten des Alten Bundes – das Friedensreich verkündete – ein Reich, in dem die Menschen nach den Geboten Gottes leben und wo weder Mensch noch Tier mehr leiden müssen.
Dieses Reich wollte und will Jesus, der Christus, mit Seinen Nachfolgern auf die Erde bringen. Doch wer nagelte Ihn stattdessen ans Kreuz? Es war die damalige Priesterkaste. Und wer hält Ihn bis heute als toter Mann am Marterkreuz festgenagelt? Wer nennt dieses Hinrichtungsinstrument gar einen Thron, und wer bezeichnet Seine qualvolle Hinrichtung als Weihe? Es ist die heutige Priesterkaste.

Sprecher 3:
Papst Franziskus, der oberste Priester unserer Zeit, verklärte also das Marterkreuz von Golgatha zum angeblichen „Thron“. Dort soll der unschuldig verurteilte Jesus von Nazareth also eine Weihe bekommen haben, während ihm schwere Eisennägel durch die Sehnen geschlagen wurden.
Ein angesehener Mediziner in den USA, Frederik Zugibe, erklärt, was damals geschah, und ich zitiere aus dem Magazin „Der Spiegel“:
„Die Römer nutzten wohl dicke Eisennägel von zwölf Zentimeter Länge. Wurden sie durch die Fersen getrieben, rissen zahlreiche Nervenbündel entzwei. ´Jesus erlitt einen der schlimmsten Schmerzzustände, die der Menschheit bekannt sind` … Bei jeder kleinsten Bewegung am Kreuz raste der Schmerz wie ein Stromstoß durch den Körper … Erst nach einer gefühlten Ewigkeit trat der erlösende Tod ein.“
Dazu sagte nun der Papst: „Dort [- also bei seinem Todeskampf -] herrschte er“, „Von dort aus enttäuscht er uns nicht“. Doch kann jemand so sprechen, der zumindest versucht hat, sich in diesen unsagbaren Schmerzzustand einzufühlen. Und was sollen diese Worte für unzählige leidende und im Elend vegetierende Menschen bedeuten? Sie möchten wieder glücklich und frei von Elend und Schmerzen werden, und sie erhalten von einem Mann, den seine Anhänger „Stellvertreter von Christus“ nennen, die sinngemäße Antwort, dass Jesus ja auch so gelitten habe. Doch werden die Menschen deswegen wieder froh?
Der Papst steht einer Institution vor, die materielle Schätze hortet, Gold, Konzernbeteiligungen, Immobilien und Geldanlagen aller Art. Warum setzen die Kirchenoberen ihre milliardenschweren irdischen Reichtümer also nicht dafür ein, um den Notleidenden nicht nur Almosen und ausgeklügelte Worte zu bringen?

Sprecher 4:
Um die Lehre und das Tun der Vatikankirche besser zu erfassen, hilft auch ein Blick auf das, was Franziskus sogleich nach seiner Papstwahl im März 2013 gepredigt hatte. Ich zitiere:
„Ich wünsche mir, dass wir alle … den Mut haben … zu schreiten, mit dem Kreuz des Herrn; die Kirche auf dem Blut des Herrn aufzubauen, das am Kreuz vergossen wurde; und uns zur einzigen Herrlichkeit zu bekennen, zum gekreuzigten Christus. Und so wird die Kirche voranschreiten.“
Papst Franziskus nennt den grausam hingerichteten Jesus also sogar „einzige Herrlichkeit“. Was aber soll das für eine „Herrlichkeit“ sein? Ist das nicht eine Verhöhnung von Jesus, dem Christus?
Zur offiziellen kirchenamtlichen Antwort auf diese Frage gehört die Behauptung, die Hinrichtung des Gottessohnes sei für die „Erlösung“ der Menschen angeblich notwendig gewesen. So steht es in den Dogmensammlungen und Glaubensartikeln der Kirche. Angeblich habe Gott die Hinrichtung von Jesus angeblich als ein „Sühnopfer“, als ein „Blutopfer“, gebraucht, um den sündigen Menschen gnädig sein zu können. So die Antwort dieser Religion. Doch was für ein Gott wird hier den Menschen gelehrt? Es ist auf jeden Fall nicht der Gott, zu dem Jesu betete „Abba, lieber Vater!“ Aber wer dann?

Die kirchliche Lehre erinnert vielmehr an den Gott Baal, den Götzen, der in antiken Götterkulten durch Blutopfer von Tieren und Menschen gnädig gestimmt werden musste; der Gott Baal, dem die Priesterkaste bereits in der Zeit vor Jesus mit ihrem Opferkult gehuldigt hatte. Er war auch dieser Götze, gegen den die wahren Gottespropheten wie Jesaja, Jeremia, Daniel, Ezechiel, Hosea, Amos und viele mehr immer wieder die Stimme erhoben. Dieser Gott musste durch blutige Sühnopfer besänftigt werden. Nicht der Vater-Mutter-Gott, der Gott, den uns Jesus nahe brachte. Der Schöpfergott, der All-Ewige, dessen Odem alle Lebensformen durchströmt und der die selbstlose Liebe ist, benötigt kein solches Opfer.
Im Vaterunser lehrt uns Jesus, vertrauensvoll zu unserem Vater im Himmel zu beten, wie ein Kind, das seinen Vater liebt und von seinem Vater unbeschreiblich geliebt wird. Im Gespräch mit den Priestern und Religionsführern Seiner Zeit warnt Er vor einem anderen Vater, dem „Vater von Unten“, dem  die Priester mit ihrem blutigen Opferkult dienen.

Sprecher 5:
Liebe Zuschauerinnen, liebe Zuschauer!
Die Kirche sei auf dem Blut von Jesus aufgebaut, so weitere Worte des Kirchenoberhaupts. Der Papst denkt dabei an seine komplizierten Dogmen. Doch was sind die nachweisbaren Fakten? Tatsache ist, dass die Institution Kirche im Laufe ihrer Geschichte das Blut unzähliger Nachfolger von Jesus vergossen hat: Der urchristlichen Katharer in Südfrankreich, der Brüder und Schwestern des Freien Geistes im mittelalterlichen Europa oder der so genannten Täufer der Reformationszeit, um nur einige wenige zu nennen.
Diesem kirchlichem Morden möchten wir das Jesuswort gegenüber stellen, welches lautet „Was ihr Meinen geringsten Brüdern und Schwestern angetan hat, das habt ihr auch Mir getan“? Das Wort von Jesus von Nazareth bedeutet in dieser Situation: Indem von der Kirche das Blut unzähliger Nachfolger Jesu vergossen wurde, wurde damit auch das Blut von Jesus selbst vergossen. Und auf diesem Blut von Jesus wurde die Kirche über Jahrhunderte tatsächlich aufgebaut.

Sprecher 6:
Doch den Priestern war Folter und Hinrichtung ihrer Gegner noch nicht genug. Sie behaupten in ihren Lehren bis heute angeblich unfehlbar die Steigerung von Folter und Foltertod der Opfer durch eine nachfolgende angeblich ewige Hölle, angeblich ewiges grausames Feuer, ohne Ende und ohne jede Pause.
Gleichzeitig erklären sie den qualvollen Martertod von Jesus als Weihe, als Salbung, als Thronbesteigung oder einzige Herrlichkeit. Doch warum bekennen sie sich, wenn sie schon von „Thron“ und „Herrlichkeit“ sprechen, nicht vor allem zum auferstandenen Christus, der trotz qualvollem Leiden am Kreuz Seinem Auftrag treu blieb und wieder in die ewige Heimat, die ewige Herrlichkeit?
Anders gefragt: Wenn Jesus auch nach kirchlichem Glauben auferstanden sei, warum hängt Er dann in den Kirchen bis heute immer noch am Kreuz? Warum sieht man an den kirchlichen Kruzifixen bis heute immer noch den sterbenden Jesus oder Seinen toten Corpus?

Sprecher 7:
Christus selbst gab uns in unserer Zeit durch Prophetenmund eine Antwort. Durch Gabriele, die Prophetin und Botschafterin Gottes, erklärte Er im Jahr 1989, dass die Kreuzigung für die Erlösung nicht notwendig war, wie die Kirchen behaupten, sondern sie war das „Zeichen für die Unbeugsamkeit der Menschen“. Wir lesen dazu aus dem kosmischen Werk Das ist Mein Wort, Alpha und Omega. Das Evangelium Jesu. Die Christusoffenbarung, welche inzwischen die wahren Christen in aller Welt kennen:
„Die Dämonen schufen das Kreuz mit dem Corpus. Damit wollen sie Meine Niederlage symbolisieren. Doch das Kreuz und der Gekreuzigte wurden und sind  i h r  Kreuz und ihre Niederlage. Der wahre Christ gedenkt Meiner Auferstehung, da er in Mir und durch Mich auferstanden ist. Nur der trauert über Meinen Tod als Jesus, der noch nicht in Mir, dem Christus, bewusst auferstanden ist. Wer noch nicht bewusst in Mir auferstanden ist, wer also noch in der Sünde lebt, der ruft immer wieder: „Kreuzigt Ihn, kreuzigt Ihn!“ Deshalb halten diejenigen Menschen das Kreuz mit dem Corpus hoch, die noch ihre Sünden hochhalten, die ihr niederes Ich schätzen. Der Mensch, der seine Sünde und diese sündhafte Welt liebt, denkt an den Gekreuzigten und nicht an den Auferstandenen, da er selbst noch nicht in Mir auferstanden ist.“
Und an anderer Stelle erklärt Christus:
„Wer den am Kreuz der Auferstehung hängenden Körper anbetet, der hängt selbst noch am Kreuz der Sünde. Er hat Mich in seinem Herzen noch nicht an- und aufgenommen. Wer also den Corpus am Kreuz bejaht und an dem Kreuz mit dem gemarterten Leib festhält, der ist noch nicht in Mir, dem Christus, auferstanden.“
Christus selbst, der als Jesus von Nazareth unter uns lebte, klärt also durch Prophetenmund auf: Wer das Kruzifix mit dem sterbenden oder schon getöteten Jesus verehrt, in dem ist Christus noch nicht auferstanden. Er hält weiterhin seine Sünden hoch und schätzt sein niederes Ich.
Das Kreuz mit Corpus soll dem Unterbewusstsein der Menschen die vermeintliche Niederlage von Jesus von Nazareth symbolisieren.
Und Die Taten der Kruzifix-Verehrer im Laufe der Kirchengeschichte geben vielfach Zeugnis davon. Und die Kriminalgeschichte im Namen des Kreuzes mit Corpus reicht bis zu den Kinderschänderverbrechen von Priestern in jüngster Zeit.
Ein Kreuz ohne Corpus ist im Gegensatz dazu das Auferstehungskreuz und ein Kreuz des Sieges. Es zeigt auf: Christus hängt nicht mehr am Kreuz. Er ist der Sieger. Er hat trotz der unvorstellbaren Martern am Kreuz stand gehalten und ist längst auferstanden. Und Er möchte auch in uns auferstehen, so dass jeder Nachfolger Jesu, der die Schritte ins wahre Leben tut, dies erfahren kann, Christus, den Freien Geist, der in ihm selbst lebendig wird. Wer danach strebt, der hält nicht länger das Kreuz mit Corpus hoch, sondern für ihn ist Christus auferstanden. Betrachtet er ein Kreuz, dann ist es ein Auferstehungskreuz, an dem kein Körper mehr festgenagelt ist. Umgekehrt gilt, uns ich wiederhole die Worte aus der Christusoffenbarung „Das ist Mein Wort“: „Der Mensch, der seine Sünde und diese sündhafte Welt liebt, denkt an den Gekreuzigten und nicht an den Auferstandenen, da er selbst noch nicht in Mir auferstanden ist.“

Sprecher 8:
Und die Konsequenz daraus ist: Die Auferstehung von Jesus ist die wahre Herrlichkeit, nicht das Marterkreuz, wie der Papst behauptet. Die Auferstehung ist das Zeichen der Herrlichkeit Gottes, die in jedem von uns lebendig werden kann, je mehr sich jemand dafür öffnet und sein Leben nach den Geboten Gottes ausrichtet.
Die Päpste jedoch lehren völlig anders. So auch Papst Benedikt XVI., der Vorgänger von Papst Franziskus, der behauptete, dass sich Jesus „als Thron das Kreuz wählt“. Schon Papst Benedikt predigte in diesem Sinne weiter: „Das Kreuz Jesu tritt an die Stelle aller anderen Kult-Akte als die einzige wirkliche Verherrlichung Gottes, in der sich Gott selbst verherrlicht.“

Sprecher 9:
Der Foltertod von Jesus soll also auch laut Papst Benedikt eine „Verherrlichung Gottes“ gewesen sein. Dass brutale Soldaten Jesus dicke Eisennägel durch die Füße trieben, dass Nervenbahnen unter grässlichem Schmerz zerrissen sind, und, und, und … das soll also nach Papst Benedikt der „Thron“ gewesen sein, den Jesus angeblich selbst gewählt habe, und nach Papst Franziskus soll es gar die „einzige Herrlichkeit“ sein.
Doch nicht Jesus hat das Kreuz gewählt, und schon gar nicht als „Thron“, sondern Seine Gegner haben sich für diese Wahl entschieden, um Ihn besonders qualvoll ermorden zu können und Ihn auf diese Weise zum Schweigen zu bringen. Das ist die Realität.
Doch wer hat diese Realität mit einem theologischen Denkgebäude umnebelt? Wer ist es, der hier listig schöne Worte verwendet von Weihe, Salbung, Thron und Herrlichkeit und manchem mehr, während der Mensch, der ein waches Bewusstsein hat und der seinen gesunden Menschenverstand gebraucht, etwas ganz Anderes empfindet, wenn er von der Hinrichtung auf Golgatha hört.

Sprecher 10:
Christus selbst enthüllt also in unserer Zeit in Seinem machtvollen Prophetischen Wort, was damals geschah. Ich zitiere eine weitere Stelle aus dem Offenbarungswerk Das ist Mein Wort:
„Die Dämonen wollen den Gekreuzigten, das Kreuz mit dem Corpus, sehen. Es bedeutet für sie die Niederlage des Nazareners – nicht den Sieg des Christus. Sie wollen mit dem toten Körper am Kreuz der Menschheit die Vorstellung einprägen, der Sohn Gottes sei der Sünde erlegen. Doch Ich Bin auferstanden und zum Ewigen zurückgekehrt. Ich habe euch die Erlösung gebracht. Das Kreuz ohne den toten Körper symbolisiert die Auferstehung und den Sieg über die Finsternis. Daher werden alle Menschen, die in Mir leben und durch die Ich lebe, es mit dem Kreuz des Sieges halten, das ohne Corpus ist. Denn ebenso, wie Ich den Sieg über die Finsternis errungen habe, so haben die Menschen und Seelen den Sieg über die Sünde errungen, die an Mich bewusst glauben und täglich mehr den Willen des All-Heiligen tun.“

Sprecher 11:
Liebe Zuschauerinnen, liebe Zuschauer!
Christus spricht hier vom Sieg von Menschen über die Finsternis. Und vor dem Sieg über Sünde und Finsternis steht immer der Kampf. Doch wer hält uns weiterhin die Symbole einer vermeintlichen Niederlage von Christus vor Augen, obwohl Er, Christus, längst der Sieger ist? Wer betet weiter den Körper am Kreuz an, obwohl Christus doch auferstanden ist? Vergleichen wir die Christusworte mit dem, was seit nahezu 2000 Jahren im so genannten Christentum geschah und geschieht: Die vielen Grauen der Kirchengeschichte mit Kreuzzügen, Hexenwahn, Ketzerverbrennung bis hin zu den Sexualverbrechen an Kindern und so genannten „ekklesiogenen Neurosen“ unserer Zeit, also den durch kirchliche Lehren verursachten seelische Störungen.
Vergleichen wir diese Verbrechen also damit, dass in allen den Jahrhunderten bis in die Gegenwart den Menschen immer wieder der tote Mann am Kreuz gezeigt wurde, ja oft auf den Scheiterhaufen noch direkt vor das Gesicht gehalten wurde, bevor die Opfer der Kirche dort lebendig verbrannten!
Das war in früheren Jahrhunderten. Doch auch in unserer Zeit werden Menschen aufgefordert, stetig auf die Hinrichtungsstätte mit dem sterbenden und getöteten Jesus zu blicken. Und Päpste und Bischöfe halten oftmals einen Kreuzstab in die Höhe oder zeigen sich den Menschen mit einem Stab, auf dem eine besonders gequälte und geschundene Jesusfigur angebracht wurde.

Liebe Zuschauerinnen, liebe Zuschauer,
was zeigt sich, wenn man bei diesen Betrachtungen einmal die intellektuellen Konstruktionen der Theologie beiseite lässt? Wenn sich der Weihrauch in Luft auflöst, was nimmt man dann wahr? Einen Mann, der gefoltert, getötet und durch Kreuzigung zum Schweigen gebracht wurde, der wird von den Kirchenoberen immer wieder herum gezeigt. Und der theologisch nicht indoktrinierte Zeitgenosse fragt sich: Warum? Als Triumph über diesen Getöteten? Oder vielleicht als Abschreckung für die, die Ihm nachfolgen wollen?

kreuz_und_engelSprecher 12:
Liebe Zuschauerinnen, liebe Zuschauer!
Christus klärt in Seiner Offenbarung durch Prophetenwort unmissverständlich auf: „Die Dämonen wollen den Gekreuzigten, das Kreuz mit dem Corpus, sehen. Es bedeutet für sie die Niederlage des Nazareners – nicht den Sieg des Christus.“
Und: „Wer das Kreuz mit dem toten Körper aufstellt und anbetet, der zeigt auf den physischen Leib und stellt damit der Menschheit fälschlicherweise Meine Niederlage dar. Er verehrt den toten Körper, anstatt zum Auferstandenen zu beten, zum Inneren Licht, dem Vater in Mir, dem Christus. Das Symbol der Auferstehung, der Himmelfahrt, ist das Kreuz ohne Corpus.“
Christus spricht hier vom Inneren Licht, das uns den Weg von der Erde in den Himmel zeigt, unserer wahren Heimat, die wir einst verlassen haben und die jeder Mensch aus seinem innersten Wesen heraus wieder finden möchte.
Dieses Innere Licht vermag in uns das Negative in unserem Leben umzuwandeln, wenn wir bereit sind, unser falsches Tun zu bereuen, um Vergebung zu bitten, es wieder gut machen und nicht mehr zu tun. Dann kommen wir Gott und dem Glück und der inneren Freiheit immer näher.
Das ist die Botschaft der Befreiung und dafür ist Christus gekommen. Nicht, um sich als Opfer für einen zürnenden Gott hinrichten zu lassen, hinter dem kein anderer steckt als der Götze Baal, gegen den schon die wahren Gottespropheten des Alten Testaments gesprochen haben.
Priester und Theologen haben den Tod von Jesus von Nazareth dafür missbraucht, um die Sühnopferlehren antiker Götzenkulte weiter pflegen zu können. Und Sein Tod wird bis heute missbraucht, um die Sühnopferlehren der antiken Baalskulte in ein moderneres Gewand zu kleiden und um in der Folge immer weiter sündigen zu können.
So kann man auch einmal fragen: Was hat die Verehrung des Kreuzes mit Corpus denn in den letzten 2000 Jahren alles gebracht? Nicht zuletzt unzählige von Kirchenführern gesegnete oder gar ausgerufene Kriege, die neues unermessliches Leid verursachten, geben Zeugnis davon, wofür das Kreuz mit Corpus bis heute verwendet wird.

Sprecher 13:
Liebe Mitmenschen! Jesus von Nazareth lehrte niemals: „Gott hat mich als ein Sühnopfer für eure Sünden ausgewählt“ oder „Holt euch immer wieder eine Lossprechung von euren Sünden bei einem Priester“. Sondern Er lehrte: „Gehe hin, und sündige hinfort nicht mehr.“
Den Sühnopferkult samt Ritualen und Sakramenten haben sich Kirchenlehrer und Theologen ausgedacht, die sich am Priesterkult oder an Aussagen des Schriftgelehrten Paulus orientierten, aber nicht an dem mutigen jungen Mann Jesus von Nazareth.
Jesus hat den Theologen Seiner Zeit mächtig die Stirn geboten und ihnen entgegen gehalten: „Weh euch, ihr Schriftgelehrten! Ihr geht nicht in das Himmelreich und hindert auch die daran, die hinein gehen wollen.
Jesus lehrte die Bergpredigt, das praktische Tun in der Gottes- und Nächstenliebe, das mit der Selbsterkenntnis beginnt, bei allen Widrigkeiten zunächst den Balken im eigenen Auge zu finden und zu entfernen. Wer das erlernt, dem fällt es auch immer leichter, nach den Geboten Gottes zu leben und dadurch dem inneren Glück und der inneren Freude näher zu kommen. Danach, liebe Mitmenschen, sehnt sich doch im Grunde genommen jeder Mensch. Und dazu braucht es weder Pfarrer noch Priester noch Sakramente oder Kirchen aus Stein.

Sprecher 14:
Jesus, der Christus, hat uns den Weg frei gemacht, wieder diejenigen zu werden, die wir von unserem Wesen von Anfang sind, also unser geistiges Erbe wieder antreten zu können. Dazu hat Er allen Seelen und Menschen einen Teil Seines geistigen Erbes übertragen. Es ist der Erlöserfunken, ein mächtiges Kraftpotenzial in unserer Seele, weswegen der Weisheitslehrer Jesus von Nazareth auch zum Erlöser aller Seelen und Menschen wurde. Dieses große kosmische Geschehen, das für die irdischen Augen unsichtbar geschah, vollzog sich am Kreuz von Golgatha. Denn damit hat Christus verhindert, dass sich die menschliche Seele und letztlich die ganze Schöpfung wieder auflösen kann, wie es in manchen östlichen Religionsausprägungen heute noch gelehrt wird, was unsägliche weitere Qualen bedeuten würde. Denn das war und ist das Ziel der Dämonen, Gott besiegen zu können, was bedeutet: Zerstörung und letztendliche Auflösung der Schöpfung Gottes und ein neues Reich nach ihrem hierarchischen dämonischen Vorstellungen.
Aber, und das ist wichtig, das Erlösungsgeschehen hätte nicht an diesem furchtbaren Ort geschehen müssen, und Jesus hätte nicht auf diese grausame  Weise sterben müssen, wenn die Menschen damals Seine Lehre an- und aufgenommen und erfüllt hätten. den Erlöserfunken, der uns Stütze und Schubkraft in unserer Seele ist. Auch das hat Er selbst in dem großen Offenbarungswerk „Das ist Mein Wort“ erklärt:
„Mein Auftrag als Jesus von Nazareth, der Christus Gottes, war, den Erlöserfunken in die Seelen der Menschen einzusenken.  Mein Leiden und der physische Tod waren das Zeichen für die Unbeugsamkeit der Menschen.“
Und Er erklärte weiter: „Die Leiden und den physischen Tod am Kreuze hätte Ich …nicht erdulden müssen. So litt Ich für die Söhne und Töchter der Menschen, weil sie nicht bewusst Söhne und Töchter Gottes wurden, indem sie Gottes Willen erfüllten.“
So wurde Jesus, der Christus, zwar am Kreuz von Golgatha zu unserem Erlöser, weil Er uns dort den Erlöserfunken übertrug, weil unsere Seele seither aus der Quelle der inneren Kraft, der Christus-Erlöser-Kraft, schöpfen kann. Doch für dieses unbeschreibliche Geschenk, der Übertragung des Erlöserfunkens in alle Seelen und Menschen, wäre das Marterkreuz nicht notwendig gewesen, und dafür hätte Jesus nicht gewaltsam sterben müssen. So hat es Christus in unserer Zeit selbst durch Prophetenwort offenbart.

Sprecher 15:
Liebe Zuschauerinnen, liebe Zuschauer
Machen wir uns noch einmal bewusst, weil es von zentraler Bedeutung ist:
Jesus, der Christus, wurde zu unserem Erlöser, weil Er uns einen Teil Seines geistigen Erbes und damit Seiner göttlichen Kraft übertrug, den Erlöserfunken. Dieses für unsere menschlichen Begriffe unvorstellbar große Potenzial geistiger Kraft können wir im Grunde unserer Seele erwecken, indem wir uns Ihm, Christus, in unserem Inneren zuwenden und indem wir das tun, was Jesus uns in Seiner Bergpredigt lehrte. So kann Christus dann in uns mehr und mehr auferstehen, und das wird dann auch zum innere Halt in Gott, unserem liebenden Vater, der uns nicht leidend sehen möchte, sondern frei und glücklich.
„Wer es fassen will, der fasse es“, so die Worte von Christus in unserer Zeit. „Und wer es lassen will, der lasse es.“ In diesem Sinne, alles Gute und Auf Wiedersehen.

Der Theologe aktuell – Juli 2014

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Der Theologe aktuell – Juli 2014

1.8.2014 Der Theologe aktuell – August 2014 – siehe bei https://theologen.wordpress.com/2014/08/01/der-theologe-aktuell-august-2014-papst-lost-die-katholische-kirche-auf/

 

23.7. / 25.7. / 31.7.2014 – Aufruf an den Papst: Waffenhersteller und Waffenexporteure sollen sich nicht mehr „christlich“ nennen – Im Namen der Freien Christen für den Christus der Bergpredigt wurde der Offene Brief an den Papst am 25.7.2014 an viele Medienvertreter versandt. Nachdem der Papst Waffenhersteller und Waffenexporteure zur Bekehrung von ihren Machenschaften aufgerufen hatte, hatten die Freien Christen jetzt dem Papst in einem Offenen Brief geschrieben. Er solle allen Befürworter von Waffenherstellung und Waffenexporten auffordern, sich nicht mehr „christlich“ zu nennen, z. B. die Politiker von CDU und CSU in Deutschland – http://www.freie-christen.com/pdf/brief_an_papst_keine_waffenexporte_im_namen_von_christus.pdf

 

31.7.2014 – Evangelische Bibelanhänger warten auf die „Schlacht von Harmagedon“http://www.theologe.de/theologe6.htm#Harmagedon

 

29.7.2014 – Regierungschef von Israel: „Es gibt keinen gerechteren Krieg als diesen“http://www.theologe.de/theologe6.htm#Krieg_ist_nicht_gerecht

 

24.7.2014 – Hat man Angela Merkel nun auf „Kurs“ gebracht? Vergleichen Sie selbst die Buchcover ihres Glaubensbuches früher und jetzt
https://www.facebook.com/pages/Der-Theologe/175473619156089?ref=hl&ref_type=bookmark

 

24.7.2014 – Krieg in Donezk und Lugansk – Warum keine Verhandlungen? Warum keine Organisation einer Volksabstimmung unter neutraler Aufsicht? – Sollen die Regionen weiter von einem von der Zentralregierung eingesetzten Gouverneur regiert werden? Oder sollen „föderale Struktur“ geschaffen werden, vergleichbar „Bund und Ländern“ in Deutschland – so wie es die Regierung Russlands ursprünglich vorgeschlagen hatte? Oder unabhängige Republiken entstehen? Oder möchte die Bevölkerungsmehrheit einen Anschluss an die Russische Förderation? Wie viele Menschenleben darf die Uneinigkeit über diese Frage noch kosten? Das Leben kommt von Gott, die Grenzen und Regierungsformen von Menschen – welches ist der höhere Wert? http://www.theologe.de/theologe6.htm#Leben_und_Grenzziehung

 

21.7.2014 – Wie Gesellschaften und Genossenschaften gratis mithelfen müssen, dass die Großkirchen die Milliarden schneller als bisher bekommenhttp://www.kath.net/news/46742

 

20.7.2014 – Die Umverteilung: Steuereinnahmen der hoch verschuldeten Bundesrepublik fließen reichen Kirchen zu. Auch kleines Bistum Limburg ist Milliardärhttp://www.theologe.de/kirchensubventionen_stopp.htm#Umverteilung

 

20.7.2014 – Die Politiker entlarven sich: Zweierlei Maß bei unschuldigen Opfern in Gaza und beim Flugzeugabsturz / Evangelisch-lutherischer Pfarrer von Kiew schürt die Eskalation / Pastor Turtschinow fordert High-Tech-Waffen aus dem Westen für den Krieg in der Ukraine – http://www.theologe.de/theologe6.htm#Pfarrer_in_Kiew_schuert_die_Eskalation

 

11.7.2014 – Sturm auf Gaza und Donezk: Tote, Tote, Tote – der blutige Feldzug der pro-westlichen Armeen – Wer gibt den Menschen das Recht, ihren Mitmenschen das Leben zu nehmen? Wer? http://www.theologe.de/theologe6.htm#Blutiger_Feldzug
Vgl. auch der „Friedensappell“ von Papst Bergoglio zum Ukraine-Konflikt: Es war klar, dass hier irgendetwas Schwerwiegendes nicht stimmte.
http://www.theologe.de/theologe16.htm#Rabe_und_Moewe

 

10.7.2014 –  Zum neuen Nahost-Krieg „Israel gegen Hamas“ hier unsere Stellungnahme zum Krieg „Israel gegen Hamas“ in den Jahren 2008 und 2009: „Kain, wo ist dein Bruder Abel?http://www.theologe.de/2009-1.htm#Kain
Dazwischen lag der Krieg „Israel gegen Hamas“ im Jahr 2012 unmittelbar nach einem großen Waffengeschenk Deutschlands an Israel. Zur Erinnerung: Spiegel.de fasst die deutsch-israelische Atomaufrüstung wie folgt zusammen: „Drei U-Boote hat eine deutsche Werft für Israel gebaut, drei weitere sollen folgen. Nach SPIEGEL-Informationen stattet Jerusalem die U-Boote aus Kiel mit nuklear bestückten Marschflugkörpern aus“ (3.6.2012). Das 135-Millionen-Geschenk der Bundesregierung für das Atom-U-Boot ist möglicherweise nur ein kleiner Teilbetrag.
Spiegel.de
schreibt, dass die Kosten „zu einem Großteil“ von Deutschland getragen werden. Doch damit nicht genug. Die CDU/CSU/FDP-Regierung stundete darüber hinaus den israelischen Eigenbeitrag an den Kosten bis 2015. Das heißt, die Regierung Israels muss bis auf weiteres erst einmal keinen Cent für die hochmodernen deutschen Waffensysteme bezahlen. Es zahlt alles der deutsche Steuerzahler bzw. er streckt es mindestens bis 2015 vor.
Unsere Forderung: Keine Waffenexporte und schon gar keine Waffen-„Geschenke“ im Namen von Christus, wie es CDU und CSU an der Regierung tun. Denn es ist ein grober Missbrauch des guten Namens Christus. Bitte unterschreiben auch Sie! http://www.freie-christen.eu
PS: Beim Krieg Israel gegen Hamas 2014 wird der Gaza-Streifen von Anfang an auch vom Mittelmeer aus beschossen. Auch mit deutschen Waffen?

 

6.7.2014 – Der „heilige“ Thomas fordert Hinrichtung fast aller Katholiken: Fast jeder Katholik weicht an einigen Punkten von der offiziellen und verbindlichen Kirchenlehre ab und zieht sich dadurch die angeblich ewige Verfluchung zu. Eine Auswahl der Verdammungen siehe unter http://www.theologe.de/hoellenlehre_der_katholischen_kirche.htm
Doch dem Kirchenheiligen, Kirchenlehrer und Freund aller Päpste Thomas von Auqin ist das nicht genug. Er fordert auch die Todesstrafe für Getaufte, die später von der Kirchenlehre abweichen.
http://www.theologe.de/taufe_katholisch_evangelisch.htm#Todesstrafe
http://www.theologe.de/theologe12.htm#Thomas-von-Aquin
Und heute sind fast alle Katholiken davon betroffen, wie bereits auch ein einfacher Test beweist:
http://www.theologe.de/glaubenstest.htm
Deshalb Finger weg von der Taufe! Würden verantwortungvolle Eltern ihren Säugling dem Teufel verschreiben? Sicher nicht. Warum bringen sie das Kind aber dann zum Priester, um es dem Papsttum und seinen Bedrohungen zu unterwerfen? Diese wurden einst als „unfehlbar“ und unveränderbar dogmatisiert, was nie aufgehoben wurde.

 

3.7.2014 – Neuer ukrainischer Militärminister kündigt „Siegesparade“ auf der Krim an – Wieder ein Schritt näher in Richtung eines großen Krieges http://www.theologe.de/theologe6.htm#Ein_Schrit_naeher_Richtung_grosser_Krieg

 

3.7.2014 – Vatikan erkennt Exorzisten-Verein mit 250 Mitgliedern offiziell anhttp://www.theologe.de/theologe9.htm#IAE – Vatikan contra Harry Potter

 

1.7. / 16.7.2014 – Das „Kriegsgeschrei wird immer lauter“ – Die „Großen“ dieser Welt steuern die Menschen auf immer mehr Kriege zu. Während in den vergangenen Jahren die Bundeswehr Deutschland verteidigen sollte, falls eine andere Armee Deutschland angreift, geht es jetzt um weltweite angeblich „humanitäre“ Militär- und Kriegseinsätze. Die Wende von der Nachkriegszeit seit 1945 zur neuen Vorkriegszeit erfolgte 1999, als Deutschland als Teil der NATO Jugoslawien angegriffen hatte, obwohl Jugoslawien Deutschland gar nicht bedroht hatte. Zwei Jahre später markierte das Wort des damaligen Militärministers Peter Struck von der SPD das neue Kriegszeitalter mit den Worten „Die Sicherheit der Bundesrepublik Deutschland wird auch am Hindukusch verteidigt“, also in Afghanistan.

Ein Land nach dem anderen folgt in diese Richtung. Nun auch Japan. So wird in Japan jetzt die Verfassung geändert. „Japan steht vor einer der größten Änderungen in der Sicherheitspolitik des Landes seit dem Zweiten Weltkrieg“ (spiegel.de, 1.7.2014). Von nun an darf auch die Armee Japans weltweit Kriegseinsätze durchführen, gegen den Willen der Mehrheit der Bevölkerung. Bisher erlaubte die Verfassung nur die unmittelbare Verteidigung des Landes.

In der Zwischenzeit eskalierten die Auseinandersetzungen zwischen Israel und den Palästinensern, und Israel fliegt Angriffe auf Gaza. „Palästinenser und Israelis überbieten sich mit Drohungen und Rufen nach Rache“ (ntv.de, 1.7.2014), und ein Minister der Regierung Netanjahu „verlangt die Hinrichtung von palästinensischen Gefangenen“ (spiegel.de, 1.7.2014). Auslöser war der ungeklärte Tod von drei Jugendlichen aus Israel. Nahost-Experten „halten es geradezu für unwahrscheinlich, dass die Tat auf das Konto der Palästinenser-Organisation geht“ (focus.de, 1.7.2014), doch die vom Westen mit einer Art „Blanko-Scheck“ unterstützte Regierung Israels behauptete einfach, die palästinensische Hamas wäre Schuld und begann mit einem Vergeltungs-Feldzug; auch als „Antwort“ auf Raketenbeschuss aus dem seit vielen Jahren eingekreisten und blockierten Gazastreifen anstatt dass man die UNO-Beschlüsse zur Zwei-Staaten-Lösung in Palästina umsetzt.

Währenddessen geht in den Nachbarländern Syrien und Irak das Kriegsgemetzel um die Macht und um neue Staaten unter massiver Einmischung des Westens weiter, und die islamistischen Isis-Kämpfer planen einen Marsch bis nach Jerusalem. Beide Staaten gibt es faktisch schon gar nicht mehr in ihrer bisherigen Form.

Und während am 30.6.2014 ein Waffenstillstand in der Ukraine unter Beteiligung der Regierung Russlands als Basis für Verhandlungen in der Ost-Ukraine verlängert wurde, riefen die rechtsradikalen Demonstranten auf dem Maidan-Platz in Kiew „Krieg“. Der pro-westliche Präsident Poroschenko entschied sich darauf hin anders und kündigte die bereits vereinbarte Verlängerung des Waffenstillstands auf. „Wir werden unser Land befreien“ (zit. nach spiegel.de, 1.7.2014), obwohl die Mehrheit der Bevölkerung in der Ostukraine (nach westlichen Umfragen vor einigen Wochen ca. 2/3) gar nicht auf diese Weise „befreit“ werden will, sondern zuallererst den Waffenstillstand und eine Rückkehr zur einer ordentlichen Grundversorgung unter bürgerlichen Verhältnissen will und als nächstes gerne auch über den Status ihrer Region selbst entscheiden möchte.
Die Millionen für diesen Krieg, der wieder unsägliches neues Leid hervor ruft, kommen wiederum aus dem Westen, auch von deutschen Steuergeldern. Während Russland Verhandlungen zwischen der Regierung und den Aufständischen für eine dauerhafte Perspektive in der Region wünscht, toleriert die EU das Prinzip der ukrainischen Übergangsregierung, welches besagt „Töten statt verhandeln“, wenn die so genannten „russlandfreundlichen“ „Separatisten“ nicht kapitulieren. Und die EU bereitet neue Sanktionen gegen Russland vor, auch hier nach dem Motto „Konfrontation statt Dialog“.

Derweil erweist sich der Wirtschaftskrieg des die kapitalistischen Strukturen beherrschenden Westens gegen Russland bereits als zweifelhafter „Erfolg“: Die russische Wirtschaft „ist zum Stillstand gebracht“ (welt.de, 1.7.2014), mit noch unübersehbaren Folgen für die Stabilität des größten Landes der Erde. 100 weitere Milliarden Euro werden westliche Investoren aus Russland zurückziehen. Gleichzeitig zahlt die Ukraine einen Großteil ihrer Gas-Schulden an Russland mit stiller Duldung bzw. Billigung des Westens nicht, sondern investiert die westlichen „Hilfen“ zu einem großen Teil für die Rüstung und den Krieg bzw. will damit Kriegsfolgen beheben; eine schwerwiegendere Situation als zu Zeiten des so genannten „Kalten Krieges“, als alle Länder die Gasrechnungen der Sowjetunion bezahlten.

Und dies sind noch längst nicht alle Kriegsschauplätze, und das alles ist erst der Anfang. Auch in Afrika toben viele Kriege und der deutsche „Entwicklungshilfe“-Minister Gerd Müller von der CSU berichtete nach seinem Besuch in Zentralafrika: „Ich habe nicht den Ruf nach deutschen Soldaten, sondern ich habe schreiende Kinder und schreiende Not gesehen, und hier können wir sofort helfen.“ (b5, 27.6.2014)

Doch die Geister des Krieges wurden zuletzt immer weiter entfesselt, und der Krieg wird sich weiter auch in die Länder heran fressen, wo jetzt noch keine Bomben fallen. Während dieser massiven Umwälzungen werden die noch nicht unmittelbar betroffenen Völker zum Beispiel durch Fußball-Weltmeisterschaft, Sommerurlaub und manches mehr abgelenkt.

An dieser Entwicklung zu immer mehr Kriegen bzw. damit verbundenen Steigerung der Rüstungsausgaben in immer mehr Ländern der Erde verdient vor allem die Rüstungsindustrie, und die deutschen Waffenfabriken sind jetzt schon der drittgrößte Waffenexporteur der Welt. Denn Kriegführen hat immer zur Voraussetzung, zuvor eine vermeintliche militärische Überlegenheit zu erreichen, um den jeweiligen Krieg dann auch zu „gewinnen“, woraus sich die Spiralen des Wettrüstens mit Kosten im hohen Milliardenbereich ergeben, während viele Kinder, die der deutsche Minister schreien hört, gerade noch so lange schreien, wie sie atmen können.

Mit all´ diesem Tun wollen die Politiker den großen Menschheits- und Weisheitslehrer Jesus von Nazareth widerlegen, der vergeblich vor den Kriegen und militärischen „Friedensmissionen“ warnte und deshalb bereits vor 2000 Jahren prophezeite, was sich in unserer Zeit zuspitzt: „Ihr werdet hören von Kriegen und Kriegsgeschrei; seht zu und erschrecket nicht. Denn das muss so geschehen; aber es ist noch nicht das Ende da. Denn es wird sich ein Volk gegen das andere erheben und ein Königreich gegen das andere; und es werden Hungersnöte sein und Erdbeben hier und dort. Das alles aber ist der Anfang der Wehen … Und weil die Ungerechtigkeit überhand nehmen wird, wird die Liebe in vielen erkalten …“ „Ihr habt gehört, dass gesagt ist ´Du sollst deinen Nächsten lieben` und deinen Feind hassen. Ich aber sage euch: Liebt eure Feinde segnet, die euch fluchen, tut wohl denen, die euch hassen, und bittet für die, die euch beleidigen und verfolgen.“ (Jesus von Nazareth lt. Matthäusevangelium der Bibel, 23, 6-8.12; 5, 43-44)

Die Verhöhnung von Christus wird vor allem durch diejenigen Kräfte betrieben, die sogar in seinem Namen Waffen produzieren, exportieren und einsetzen lassen, z. B. durch den Namen „Christlich“ im Parteinamen wie bei der CDU und der CSU in Deutschland. Damit soll davon abgelenkt werden, dass Jesus von Nazareth zum Thema „Krieg und Frieden“ etwas ganz Anderes lehrte als diejenigen, die seinen Namen als Politiker und Kirchenführer missbrauchen. Und der Papst ist zwar vordergründig „unglücklich“ über die Kriege und den Waffenhandel, exkommuniziert aber die beteiligten Katholiken keineswegs, sondern empfängt sie wie eh und je zu Audienzen und bespricht mit ihnen im Hinterzimmer alles Weitere, was nicht nach außen dringt …

100 Jahre 1. Weltkrieg – Papst: „Diesen Krieg hat Luther verloren“ – Parallelen zu heute

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100 Jahre 1. Weltkrieg – Papst: „Diesen Krieg hat Luther verloren“ – Parallelen zu heute

100 Jahre erster Weltkrieg – Papst erklärte damals: „Diesen Krieg hat Luther verloren“ – Zum Kriegsjubiläum ziehen erneut Kriegswolken auf – Parallelen zwischen damals und dem heutigen Ukraine-Konflikt Seit Monaten nun halten die Schuldzuweisungen, Sanktionsdrohungen und Sanktionen des Westens gegenüber der Regierung Russlands im Ukraine-Konflikt an. Nun wurde gar ein Ultimatum ausgesprochen. Was auch immer diese tue, sei entweder falsch oder zu wenig. Nach westlicher Auffassung hat in der Ukraine natürlich der Westen in allem Recht, die Regierung Russlands sieht das jedoch anders. Was jeweils stimmt, ist für den Einzelnen immer schwerer nachzuvollziehen. Offensichtlich ist nur: Es geht um Macht und Einfluss.

Und was das augenblickliche Hochschaukeln des West-Ost-Konflikts betrifft: Wie war das vor 100 Jahren? „Keiner der führenden Männer dieser Zeit hat den Krieg tatsächlich gewollt, sie glitten gewissermaßen hinein“, verteidigte sich der britische Premierminister Lloyd George 1920 nach dem Krieg, was jedoch keinen von seiner Schuld entlastet, was vor allem für die Kriegseinpeitscher im Hintergrund gilt.

„Tag für Tag rangen die Regierungschefs der einzelnen Nationen miteinander. Das diplomatische Wortgefecht eskalierte immer weiter – bis schließlich eine Nation nach der anderen in den Krieg eintrat“, heißt es bei spiegel.de am 28.6.2014.

Beispielhaft dazu eine der maßgeblichen Stationen: Am 28.6.1914 war das Attentat des 19jährigen Gavrilo Princip von der Bewegung „Junges Bosnien“ auf den österreichisch-ungarischen Thronfolger Franz Ferdinand in Sarajevo. Princip und seine Mitstreiter kämpften für ein Ende der Besatzung Bosnien-Herzegowinas durch Österreich-Ungarn, und sie wollten stattdessen einen Anschluss der serbischen Teile Bosniens an Serbien. Ca. vier Wochen später, nachdem sich der Konflikt seither weiter hochgeschaukelt hatte, zwischen dem 23.7. und 25.7., forderte die Regierung Österreichs Serbien in einem 48-Stunden-Ultimatum dazu auf, „alle nationalistischen Aktivitäten sofort zu stoppen, die Schuldigen des Attentats rigoros zu bestrafen und die österreichischen Dienststellen in ihre Vermittlung einzubeziehen“ (http://www.spiegel.de/einestages/attentat-von-sarajevo-bis-erster-weltkrieg-chronik-der-julikrise-1914-a-977611.html).
Ähnlich wie bei den heutigen Ultimaten und Sanktionsdrohungen ging der Attackierte damals auf die Forderungen teilweise bzw. weitgehend ein, aber eben nicht zu 100 %. Serbien wies die Einmischung Österreichs in seine nationalstaatliche Souveränität zurück. „Daraufhin bricht Österreich die diplomatischen Beziehungen zu Serbien ab“, woraufhin Serbien die Armee in Kampfbereitschaft versetzt, woraufhin wiederum Österreich den Krieg beginnt, indem es die serbische Hauptstadt Belgrad angreift.

Obwohl Hunderttausende von Menschen (!!) in Deutschland am 28.7.1914 gegen den drohenden „Beistand“ des Deutschen Reiches für Österreich-Ungarn und gegen den Kriegseintritt Deutschlands auf die Straße gehen, wird von den Regierenden nicht auf das Volk gehört. Es stimmt also nicht, wenn heute manchmal behauptet wird, damals sei eben eine Kriegsstimmung im Land gewesen. Wer aber hat unter vielen Menschen dann tatsächlich eine Kriegsstimmung entfacht? Wer?
Zum Hintergrund: In Deutschland gab es von 1910-1914 eine Kirchenaustrittswelle. Beide Großkirchen lagen am Boden. Dies änderte sich an diesem ersten Tag im August 1914. „Es kam der Tag, da wurden aller Streit, alle Differenzen, unwichtig“, erklärte Barbara Beuys in ihrem Buch Und Wenn die Welt voll Teufel wär. „Wie 1813 und 1870 im Kampf gegen Frankreich funktionierten die evangelischen Kirchen die deutsche Sache um zu Gottes ureigenem Auftrag und erklärten, dass der Segen des Christengottes vor allen anderen auf deutschen Waffen ruhe.“ (S. 495)

Was war genau geschehen? Als nach dem Angriff Österreichs auf Serbien auch Russland seine Armee in Kampfbereitschaft versetzt, stellt Deutschland Russland ein 12-Stunden-Ultimatum, die Mobilmachung zurückzunehmen. Als Russland nicht gehorcht, erklärt an diesem 1. August 1914 Deutschland durch den evangelischen Kaiser Wilhelm II. Russland den Krieg.
Nun ist die Stunde der „großen“ evangelischen Kriegsprediger gekommen (ein typisches Beispiel siehe hier). Der Evangelische Oberkirchenrat in Berlin ließ verkünden: „Mit hoher Freude sehen alle, die unser Volk lieb haben, wie unter der Not des mit ungeheurem Frevelmut uns aufgezwungenen Krieges das religiöse Bedürfnis in unsern Gemeinden erwacht. Gotteshäuser und Gottesdienst füllen sich. Scheinbar erstorbene Glaubensfunken leuchten wieder auf … Unser Volk findet seinen Gott wieder und spricht zu ihm als seinem Hort und seiner Zuflucht.“ (zit. nach Barbara Beuys, Und wenn die Welt voll Teufel wär, S. 495)

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Foto: 1914 – Französische Bauern auf der Flucht – Elend im Namen des Luther-Gottes

Wie wurde der Krieg begründet? Die Vertreter der Habsburger Monarchie in Wien waren nicht bereit, den Konflikt mit Serbien in Verhandlungen zu lösen, sondern forderten nach einseitiger Schuldzuweisung die Unterwerfung des politischen Gegners unter die eigene Sichtweise und die eigenen Bedingungen. Das gleiche geschieht heute seit Monaten im Ukraine-Konflikt. Die USA und die EU weigern sich, die Probleme in Verhandlungen zusammen mit der Regierung Russlands zu lösen, sondern fordern mit Sanktionen und Ultimaten Unterwerfung unter ihre Sichtweise. Nur die „Sünden“ des anderen werden angeprangert, eigene „Sünden“ werden vertuscht oder geleugnet. Oder, wie der Ex-EU-Kommissar und deutsche Politiker Günter Verheugen die Situation beschrieb: „Weil europäische politische Eliten nur noch in Kategorien wie prorussisch und proeuropäisch denken konnten und den Konflikt statt den Dialog mit Russland bevorzugten, haben sie die schwerste Krise in Europa in diesem Jahrhundert mit ausgelöst. Ein Gutteil der Verantwortung dafür liegt in Berlin.“ (spiegel.de, 19.5.2014)

Konflikt statt Dialog prägte auch 1914, und Vergleichbares geht immer Kriegen voraus. Damals erhob die Evangelische Kirche das Deutsche Kaiserreich zum Richter, „um Gottes Gericht über England, Frankreich und Russland zu bringen“. „Der Krieg sei vom ´heiligstem christlichem Interesse`, verkündete 1914 das ´Korrespondenzblatt` für die evangelisch-lutherischen Geistlichen in Bayern“ (Evangelisches Sonntagsblatt für Bayern Nr. 46/2008).
Heute erheben sich die westlichen Mächte zum Richter über die Regierung Russlands und deren Machtinteressen, sprechen sich selbst jedoch von aller Schuld frei und verbergen ihre eigenen Machtinteressen.
Auch die Streitpunkte damals und heute kann man einmal nebeneinander stellen: So wie vor 100 Jahren bosnische „Separatisten“ einen Anschluss Bosniens an Serbien wollten, so wollten heute ukrainische „Separatisten“ einen Anschluss ost-ukrainischer Provinzen an Russland. Und wie Österreich und Deutschland damals Serbien für das Attentat von serbenfreundlichen Bosniern verantwortlich gemacht haben, so wird heute vom Westen Russland für den Aufstand russlandfreundlicher Ost-Ukrainer verantwortlich gemacht. Und noch eine weitere Parallele: Die heutige West-Ukraine gehörte damals zur Habsburger Monarchie Österreich-Ungarn, die in dieser Zeit auch Bosnien besetzt hielt und die mit dem Angriff auf Belgrad den 1. Weltkrieg begann. Es stehen sich also heute teilweise ähnliche West-Ost-Macht-Traditionen gegenüber wie beim Ausbruch des 1. Weltkriegs.

Und wie reagierte damals der Vatikan? Papst Benedikt XV. widersprach der lutherischen Kriegseuphorie in Deutschland nicht, da der Papst auf allen Seiten taktierte. So hetzte das Papsttum durch seine Militärpriester Katholiken auf allen Seiten der Front mordend aufeinander los. Nach Kriegsende galt Benedikt XV. dann als „Kriegsgewinnler“, da er immer rechtzeitig auf der Seite der gerade militärisch „Siegenden“ stand, und er ließ schließlich verkünden: „Diesen Krieg hat Luther verloren(zit. nach Karlheinz Deschner, Opus Diaboli, S. 151), womit er nicht ganz Unrecht hatte. Was von Deutschland aus zum 400-jährigen Reformationsjubiläum (1517-1917) zur bisher blutigsten Machtdemonstration des Luthertums hat werden sollen, endete mit der militärischen Niederlage. „Nicht wenige Pfarrer glaubten, mit solchem kriegerischen Eifer in den Fußstapfen Martin Luthers zu wandeln … Ja, er schrieb, dass in einem solchen Fall ´Gott henkt, rädert, enthauptet, tötet und Krieg führt`(Barbara Beuys, a.a.O., S. 498). Doch der Gott Martin Luthers musste nach unzähligen Blutbädern und 17 Millionen Kriegsopfern und unermesslichem Leid schließlich kapitulieren. Am 11.11.1918 wurde ein Waffenstillstand unterzeichnet, nachdem der evangelische Kaiser am Tag zuvor, an Luthers Geburtstag, in die Niederlande geflohen war.

BildFoto: Martin Luther nach einem Gemälde von Lucas Cranach – Die evangelische Kirche hat nach dem Dreißigjährigen Krieg, dem Krieg gegen Napoleon und dem Deutsch-Französischen Krieg auch den 1. Weltkrieg mit Luthers Lehren begründet und gerechtfertigt. Luther selbst erklärte: „Prediger sind die allergrößten Totschläger. Denn sie ermahnen die Obrigkeit, dass sie entschlossen ihres Amtes walte und die Schädlinge [also Kriegsgegner und innenpolitische Gegner der Regierung] bestrafe“ (Weimarer Ausgabe der Lutherschriften 3, 75). Auch die Judenverfolgungen im Dritten Reich entsprechen zu einem großen Teil den Forderungen Martin Luthers. Im 21. Jahrhundert möchte die Lutherkirche ihren Gründervater zum 500-jährigen Reformationsjubiläum wieder feiern, nachdem das 400-jährige Reformationsjubiläum 1917 bereits durch die in die „Defensive“ gedrängten deutschen Heere „belastet“ war.

In der Ukraine ist jedoch noch nicht bekannt, wohin das Kräftemessen der heutigen Politiker alles noch führt. Vor 100 Jahren wurden nach der Kriegserklärung von Deutschland an Russland unter anderem auch England, Frankreich, das Osmanische Reich und später die USA in den Krieg hinein gezogen. Durch die mögliche Erklärung eines „Nato-Bündnisfalls“ in unserer Zeit droht ein noch schwer wiegenderer Domino-Effekt von Kriegseintritten wie vor 100 Jahren. Denn damals gab es noch keinen solchen automatischen „Bündnisfall“. Wenn es dann aber eines Tages wieder einmal heißen sollte „Keiner der führenden Männer und Frauen dieser Zeit hat den Krieg wirklich gewollt, sie glitten gewissermaßen hinein“, dann wird das jetzt schon vorsorglich als Heuchelei zurück gewiesen.

Nun jährt sich also der Beginn des 1. Weltkriegs vor 100 Jahren, und passend dazu tritt Deutschland auch in ein neues „Kampfzeitalter“ ein. Der preußisch-lutherische Pfarrer und Präsident Joachim Gauck fordert, die militärische Zurückhaltung Deutschlands der letzten Jahrzehnte weltweit aufzugeben und die preußisch-lutherische Pfarrerstochter und Kanzlerin Angela Merkel hat nicht widersprochen. Und die preußisch-lutherische Militärministerin Ursula von der Leyen möchte jetzt sogar Kampfdrohnen für die Bundeswehr anschaffen wie die USA. Die Frontfrau der Bundeswehr nennt sich „christlich“ und ist Mitglied der „christlich-demokratischen“ CDU-Regierung. Doch was hat nun auch die Anschaffung von Kampfdrohnen mit „christlich“ zu tun?
Vor allem der ungeheure Missbrauch des Namens Christus zählt heute schon seit langer Zeit zu den Fakten. Der 1. Weltkrieg wurde vor allem in Deutschland auf niederträchtige Art mit Christus begründet.
Und heute wird im Namen von Christus vor allem durch Parteien mit dem Buchstaben „C“ im Namen weiterhin mit Waffen gedroht, gehandelt und geschossen, wie zu allen Zeiten der Kirchengeschichte. Alle einflussreichen westlichen Politiker sind heute katholisch oder evangelisch (die Regierenden der USA vor allem katholisch, die Regierenden Deutschlands vor allem evangelisch), die einflussreichen Politiker Russlands und die so genannten „Separatisten“ der Ost-Ukraine sind orthodox. „Christlich“ nennen sie sich alle, doch mit Christus hat das alles, was geschieht, nichts zu tun.
Es tobt bereits ein neuer geistiger Krieg der Kirche gegen Christus, indem man sein Werk einmal mehr ins Gegenteil zu verkehren versucht. Denn Jesus, der Christus, lehrte, einem möglichen Gegner Gutes zu tun; nicht, ihm mit Ultimaten, Sanktionen oder gar „Militärschlägen“ zu drohen, wie es in den letzten Jahrzehnten mehrfach geschah. Demgegenüber wird die Friedensbotschaft des Christus von den Institutionen Kirche und den führenden Politikern mehr oder weniger als „Utopie“ verspottet. Die Folgen haben sich vor 100 Jahren gezeigt. Und sie werden sich auch in Zukunft zeigen.


Karlspreis an EU-Ratspräsidenten verliehen – Wer ist der „Heilige“ Karl? Und was hat die EU mit „Karl dem Großen“ zu tun?

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Karlspreis an EU-Ratspräsidenten verliehen – Wer ist der „Heilige“ Karl? Und was hat die EU mit „Karl dem Großen“ zu tun?

29.5.2014 – 1200 Jahr Tod von Karl „dem Großen“ – Gedenkjahr des „Heiligen“ im Jahr 2014 – Er führte die Todesstrafe für Verunglimpfung eines Priesters ein und zwang die Menschen zur Säuglingstaufe oder auch sie würden hingerichtet / Massenhinrichtungen von Menschen, die nicht in sein System eines „vereinten Europas“ passten, weil sie nicht katholisch werden wollten / EU-Ratspräsident Herman Van Rompuy mit dem Karlspreis 2014 geehrt / Wie versucht die EU in der Gegenwart, Europa zu steuern?

Herman van Rompuy aus Belgien, überzeugter Katholik und Absolvent der Katholischen Hochschule Leuven, wurde am 29.5.2014 mit dem Karlspreis ausgzeichnet, mit dem sein Bemühen um die Einigung Europas geehrt werden soll. Der papsttreue Politiker setzte bei der Feierstunde sogleich ein Zeichen, wie diese Einigung voran gebracht werden soll, indem er die Präsidenten der Ukraine, von Georgien und von Moldawien speziell zur Feier eingeladen hatte. Darin spiegelt sich die derzeitige Politik der EU gegenüber Russland.
Die USA und der Westen sprechen Russland ab, auf dem Gebiet der ehemaligen Sowjetunion bevorzugt seine Interessen geltend machen zu dürfen. Dies nimmt der Westen stattdessen für sich selbst mehr und mehr in Anspruch.

So werden die Staaten Abchasien oder Süd-Ossetien vom Westen nicht anerkannt, weil er sie weiter als Teile von Georgien betrachtet, obwohl Georgien im Jahr 2008 beispielsweise über Nacht die Hauptstadt von Süd-Ossetien angegriffen hatte und der Angriff über 2000 Todesopfer, fast ausschließlich Zivilisten, forderte. Das Eingreifen Russlands konnte den Angriff schließlich zurückschlagen.
Genauso wenig anerkannt wird von der EU das Bestreben von Transnistrien, unabhängig von der ehemaligen Sowjetrepublik Moldawien zu werden; oder der Versuch, von der Zentralregierung der Ukraine unabhängige Republiken im Osten des Landes zu bilden, nachdem in der Ukriane durch einen vom Westen geförderten Aufstand russlandfeindliche Kräfte an die Macht gekommen sind.
Alle genannten Republiken sind eng mit Russland verbunden, und die Mehrheit der dortigen Bewohner möchte nicht von der EU und der NATO vereinnahmt werden, sondern sich lieber in Verbindung mit Russland weiter entwickeln, so wie bisher auch. Doch es besteht die Gefahr, dass hier mehr und mehr unmittelbare Kampfzonen an der Nahtstelle zwischen West und Ost entstehen.

Als das oberste Prinzip der Osteuropa-Politik der USA und der EU wird die so genannte „territoriale Integrität“ genannt, die im politischen Alltag durchaus einen konstanten Rahmen bilden kann. Zwar sind starre „Grenzen“ allzumenschlich und entspringen dem nichtchristlichen Machtprinzip „Trenne, binde und herrsche“. Innerhalb einer gottfernen Zivilisation ist es aber immerhin ein Fortschritt, sich sich auf „Grenzen“ zu einigen, ohne sich im Streit um „Grenzen“ gegenseitig zu töten.
Im konkreten Zusammenhang sind die ehemaligen Verwaltungsgrenzen der Sowjetunion gemeint, die nach dem Zerfall der UdSSR und des Warschauer Paktes zunächst zu Landesgrenzen wurden. Dabei war zu diesem Zeitpunkt aber noch offen, welche Entwicklung in den ehemaligen Sowjetrepubliken wie Moldawien oder Georgien und anderen einsetzt, die auch Vielvölkerregionen sind.
Normalerweise würde man nun von den westlichen Mächten, die sich demokratisch und „christlich“ nennen, erwarten, dass für sie vor allem maßgeblich ist, was die dort lebende Bevölkerung mehrheitlich möchte, eben der Einsatz für „Demokratie“. Doch dies wird ignoriert – so wie im Juni 2014 bei der Wahl in Süd-Ossetien, einem Staat, der sich 2008 nach dem genannten Angriff der georgischen Armee von Georgien los gesagt hatte. Der Wille der Bevölkerungsmehrheit wird vom Westen dort ebenso verworfen wie das Referendum auf der Halbinsel Krim, obwohl fast alle Bewohner in Süd-Ossetien es so wollen. Ähnlich auf der Krim, wo der Westen auch nicht bereit war, eine Volksabstimmung z. B. unter Aufsicht der UNO wiederholen zu lassen, um eventuellen Manipulationen entgegen zu treten.

Stattdessen verfolgen die USA und die EU starr ihr Prinzip „territorialer Integrität“, worunter sie verstehen: Die Grenzziehung zu einem bestimmten von den Politikern selbst definierten Zeitpunkt sei der oberste Wert. Dies ist aber auch nur eine in schönere Worte verpackte Variante des Machtprinzips „Trenne und herrsche“.
Man könnte dazu auch die Frage stellen: Sind diese Grenzen für das Wohl der Bevölkerung da oder geht es vor allem um etwas anderes? Ketztlich bedeutet „territoriale Integrität“, sobald es zum obersten Prinzip erhoben wird, die Befürwortung des Krieges gegen jeden, der die eigene Interpretation dieses Begriffs im konkreten Fall nicht beachtet und übernimmt, was auch bedeutet: die Befürwortung des Brudermordes im Dienste so genannter „territorialer Integrität“.

Dazu noch einmal grundsätzlich: Gott hat den Menschen das Leben gegeben. Die Grenzen und Regierungsformen jedoch haben sich Menschen ausgedacht, was in bestimmtem Rahmen der Ordnung dient. Doch der sündige Mensch betrachtet seine von ihm selbst geschaffenen Grenzen als höchstes zu bewahrendes Gut, während er das Leben, das Gott geschenkt hat, im Brudermord und im Streit um Grenzen bedenkenlos tötet.
„Leben“ oder „Grenzinterpretationen“ – welches ist also im Konfliktfall höhere Wert?

Und für den, der nach den Gottesgeboten leben will, schließt sich die Frage an: Heißt das Gebot „Du sollst nicht töten“? Oder heißt es: „Du sollst bestehende Grenzen auch dann nicht in Frage stellen, wenn die Mehrheit der Bewohner es möchte. Und wer diese Grenzen nicht respektiert, den darfst du töten“?
Welches dieser beiden Gebote wird nun erfüllt? Damit wird nicht behauptet, dass ein Verstoß gegen menschliche Grenzziehungen rechtmäßig sei. Hier gilt: „Gebt dem Kaiser, was des Kaisers ist und Gott, was Gottes ist.“ Aber der Kaiser stellt sich gegen Gott, wenn er von seinen ihm Hörigen das Töten verlangt.

Vielleicht ist das aber alles nur vordergründig. Der EU-Ratspräsident Herman van Rompuy erhält den nach Karl dem Großen benannten „Karlspreis“. Doch wie hielt es denn der katholisch „heilige“ Karl mit der „territorialen Integrität“. Für ihn war die Papstkirche die Herrscherin der Welt und jedes Land, das er für den Katholizismus mit Gewalt unterwerfen konnte, war für ihn ein Zugewinn zu dieser „Integrität“.

Praktisch passiert in der Ukraine nun Folgndes: Die fortdauernde Übergangsregierung versucht, mit Krieg die Unabhängigkeitsbestrebungen im Osten des Landes niederzuschlagen und sie weigerte sich sogar, mit den Befürwortern einer Unabhängigkeit oder einer Angliederung von Landesteilen an Russland überhaupt nur zu reden. Vereinfacht gesprochen wird nach dem Prinzip gehandelt „Töten statt reden“. Das heißt: Der „Nächste“ wird demzufolge als nicht „würdig“ erachtet, dass man mit ihm verhandelt, ja nicht einmal für „würdig“, dass sein irdisches Leben genauso wenig ausgelöscht werden dürfe wie man möchte, dass das Leben der „Freunde“ ausgelöscht wird. Es handelt sich also um Brudermord durch diejenigen, die mit dem Töten beginnen und dann allerdings auch durch diejenigen, die ihn erwidern, weil sie eine andere Grenzziehung möchten. Und einmal mehr ruft es: „Kain, wo ist dein Bruder Abel?“

In ihrer Politik wird die Regierung der Ukraine von den USA und der EU unterstützt. Damit fördert der Westen aber auch das auf dem Prinzip Gewalt basierende Vorgehen der ukrainischen Übergangs-Regierung, das beinhaltet „Töten statt verhandeln“ und stoppt seine Günstlinge nicht. Diese sollen dabei jedoch „maßvoll vorgehen“, so die EU-Erklärung, laut der Regierung Russlands ein „Zynismus“ (spiegel.de, 5.6.2014). Kommen dabei die „eigenen Leute“ um, ertönen von führenden Politikern sogleich die Rufe nach Rache, Vergeltung, unwidersprochen durch den „Friedensnobelpreisträger EU“. Das alles ist jedoch unchristlich und doppelzüngig.

Die Scheinheiligkeit ergibt sich vor allem daraus, dass man zweierlei Maß anwendet. Der pro-westlichen an die Macht geputschten Übergangs-Regierung gesteht man zu, „zur Wiederherstellung von Recht und Ordnung“ abtrünnige Bürger in der Ost-Ukraine und deren ausländische Helfer durch das Militär töten = „im Krieg morden“ zu lassen. Der früheren ukrainischen Regierung, die durch demokratische Wahlen im Amt war, verweigerte man jedoch die „Wiederherstellung von Recht und Ordnung“ gegenüber den Maidan-Aufständischen, und man zwang sie stattdessen mit Sanktionen und Drohungen erst zum Verhandeln und dann zum Nachgeben. Hier wurde also sogar Blutvergießen vermieden. Doch warum nicht im anderen Fall? Scheinheilige Machtpolitik misst immer mit zweierlei Maß.
Hinzu kommt: Auf dem Maidan-Platz habe einem Gutachten der Universität Ottawa zufolge „vor den Augen der Welt ein Massenmord stattgefunden, der ausschließlich dem Janukowitsch-Regime angelastet werde sollte“, also der mit Russland verbündeten damaligen Regierung. In Wirklichkeit kam die „Studie zu dem Schluss, dass die Mehrheit der tödlichen Schüsse aus etwa zwanzig Gebäuden kam, die entweder von Kräften der ´Maidan`-Bewegung besetzt waren oder von ihnen kontrolliert wurden“ – https://www.jungewelt.de/2016/01-19/016.php
Das heißt: Wenn das stimmt, hat man die eigenen nichtsahnenden Leute ermordet, um mit aller Gewalt an die Macht zu kommen, und das alles in Bundesgenossenschaft zur „EU“.

In diesen Zusammenhängen erscheint das wohlklingende Prinzip „territorialer Integrität“ letztlich nur vorgeschoben vor ein anderes Prinzip, welches lautet „Die eigenen Interessen durchsetzen, notfalls mit Gewalt“. Anders formuliert: Das Prinzip so genannter „territorialer Integrität“ wird von einflussreichen westlichen Politikern höher bewertet als die Demokratie (dem Willen der betroffenen Bevölkerung). Und für jene, welche den Kriegseinsatz der neuen Regierung gegen die östlichen Landesteile befürworten gilt: Sie bewerten ihrer territorialen Vorstellugnen auch höher als den Grundsatz, Konflikte nicht durch militärische Mittel und durch Brudermord, sondern durch Verhandlungen zu lösen. Letztlich bedeutet es die Entscheidung für den Krieg, wenn es ein Gegner wagen sollte, hier oder dort an diesem Prinzip zu rütteln. Es sei denn, man wird doch noch rechtzeititg vernünftig. Und so mancher Politiker schwankt noch hin und her. Doch welches Energiefeld wird ihn letztlich erfassen und antreiben?

Zur Begründung, warum es in erster Linie um eigene Interessen geht und alles andere vorgeschoben ist: Ab dem Jahr 1999 hatte die „territoriale Integrität“ Jugoslawiens einschließlich des Kosovo für die USA und die EU nicht einmal einen geringen Wert. Man spaltete die mehrheitlich von Albanern bewohnte Provinz einfach ab, weil die Mehrheit der Bewohner das dort so wollte und einen bewaffnenten Aufstand begonnen hatte. Seither gibt es zwei albanische Staaten in Europa und das Prinzip der „territorialen Integrität“ Jugoslawiens bzw. Serbiens war für die EU und die NATO damals nicht wichtig und es war vor allem die USA, die im Jahr 2008 auf einen eigenen Staat Kosovo gedrängt hatte, der seither nicht funktioniert – Zehntausende Menschen fliehen von dort 2014 und 2015 nach Deutschland.
Und in Palästina spielt für die USA und die EU die „territoriale Integrität“ auch keine Rolle. Obwohl die UNO 1948 klar die Grenzen für den jüdischen und den palästinensischen Staat völkerrechtlich definiert hatte, wurden alle Regierungen Israels von der EU sogar massiv militärisch unterstützt, obwohl sich diese seit Jahrzehnten ein Stück nach dem anderen aus dem palästinensischen Staatsgebiet heraus nehmen und dem eigenen Staat einverleiben und obwohl sie gar nicht daran denken, die „territoriale Integrität“ laut UN-Beschluss zu akzeptieren.

In unserer Zeit nun verschärft sich die Weltsituation unter anderem durch den Krieg in der Ost-Ukraine. Und in dieser sich immer mehr zuspitzenden Situation ist es kein Zufall, dass zeitgleich mit der Verleihung des Karlspreises an den EU-Ratspräsidenten Herman van Rompuy am 29.5.2014 die Eurasische Wirtschaftsunion mit Russland, Weißrussland und Kasachstan als Gründungsmitglieder gegründet wurde – als osteuropäische Analogie zur EU, während die neuwestliche Ukraine sogar den Abbruch der diplomatischen Beziehungen zu Russland erwägt – nach Jahrzehnten, ja Jahrhunderten einer gemeinsamen Geschichte. In diesem Zusammenhang werden von Regierungsmitgliedern auch die „Volkshelden“ der Ukraine wieder „belebt“, die an der Seite Hitler-Deutschlands mit SS-Truppen Krieg gegen Russland führten, was auch die Unterstützung des Vatikans und seiner Vertreter hatte, die auf diese Weise den Krieg gegen den „Bolschewismus“ angefeuert hatten.

Dass der Westen in dieser Zeitepoche ausgerechnet den katholischen Despoten Karl den Großen als Gallionsfigur an seine Spitze stellt, lässt tief blicken.
Und es ist kein Zufall, dass die Karlspreis-Trägerin des Jahres 2013 die litauische Präsidentin und überzeugte Katholikin Dalia Gribautskaite war, die wie kaum eine andere Staatschefin die kriegerische Politik der Ukraine-Übergangsregierung unterstützt.

Wir bewerten hier nun nicht weiter den Stellenwert des Prinzips der „territorialen Integrität“, das im politischen Alltagsgeschehen selbstverständlich seinen Sinn hat, wenn es nicht zum obersten Prinzip erhoben wird, weil es sonst immer auch die antichristliche Entscheidung für Krieg  und „totale Zerstörung“ als Möglichkeit mit beinhaltet.
Sondern wir möchten im Folgenden noch einen Blick darauf werfen, in welche geschichtliche Tradition sich der Westen bewusst stellt. Dies lässt sich dann sehr gut vergleichen mit der Strategie der römisch-katholischen Kirche in der Ukraine heute, auf die wir in anderen Artikeln bereits hingewiesen haben. Demnach möchte der Vatikan den „slawischen Völkern“ einschließlich den Russen das „Petrusamt“ „geben“, wie es der deutsche Kurienkardinal Walter Kasper im Jahr 2005 scheinheilig formulierte (Focus Nr. 33/2005), denn es bedeutet in Wirklichkeit ihre Unterordnung bzw. Unterwerfung unter den Papst in Rom.

Was also tat Karl der Große und was liegt demzufolge dem Karlspreis zugrunde?
Bevor Karl der Große im Jahr 814 starb, hatte er unzählige Menschen töten und ermorden lassen. Eine Infektion warf ihn dann am 22.1.814 in Aachen auf das Krankenlager. Sieben Tage später, am 28.1.814, war auch er tot. Er wurde 65 oder 66 Jahre alt. Zu seinen Leistungen zählt vor allem die mit beträchtlicher Grausamkeit durchgesetzten Unterwerfung, Christianisierung und Eingliederung des sächsischen Volkes in das Fränkische Reich … 777 wurde Sachsen auf der Reichsversammlung in Paderborn in Missionssprengel eingeteilt.“ (Wikipedia, Stand: 26.11.2013).
Karl soll auf den hartnäckigen Widerstand mit brutaler Repression geantwortet haben, unter anderem mit dem berüchtigten Blutgericht von Verden, bei dem angeblich tausende Sachsen enthauptet wurden. In Analogie zum Blutgericht zu Cannstadt durch seinen Vater Pippin und Onkel Karlmann, bei dem die gesamte alemannische Führungsschicht ausgelöscht wurde, scheint diese Vorgehensweise durchaus wahrscheinlich. Die in den Quellen genannte Zahl von 4.500 Opfern“ beziehe sich wahrscheinlich auf „Edelmänner“, „die sich ihm als Geiseln überantwortet hatten“, woraus folgt, dass es „sich also um keine ´Umsiedlung` gehandelt habe … Karl erließ zudem ein Sondergesetz (Capitulatio de partibus Saxoniae), welches … u. a. Verunglimpfung eines Priesters oder einer Kirche, die bei den Heiden übliche Feuerbestattung oder das Essen von Fleisch an Fastentagen – mit der Todesstrafe bedrohte. Gezielt sollen von Karl auch Deportationen als Mittel der Unterwerfung eingesetzt worden sein … Karls Brutalität und Kompromisslosigkeit trugen ihm den Beinamen Sachsenschlächter ein.“

Karl der Große strebte an, wie in anderen eroberten Gebieten, die Kirche mit ihren Niederlassungen und ihrer administrativen Tradition als Verwaltungsinstrument in Sachsen zu nutzen.“ „Karl bestätigte auch die Pippinsche Schenkung seines Vaters an die Kirche, aus der später der Kirchenstaat hervorgehen sollte.“
Was ist die angebliche „Pippinsche Schenkung“?
Die Kirche hatte Pippin mit einer gefälschten Urkunde herein gelegt, wonach Kaiser Konstantin im 4. Jahrhundert dem Papst angeblich bereits halb Europa geschenkt habe. Der stramm katholische Frankenherrscher wollte den Klerikern wenigstens einen Teil davon wieder „rückerstatten“ und eroberte dazu im Krieg Gebiete der Langobarden und schenkte sie dem „Stuhl Petri“ – nur eines von vielen Blutbädern, die den heutigen Reichtum der Kirche begründen. Im Jahr 778 begann Karl dann den „Kreuzzug“ gegen die islamischen Mauren in Spanien, die dort eine Zeit der Toleranz prägten.

Schon frühzeitig verstand sich Karl als der einzige rechtgläubige Verteidiger und Wahrer der Christenheit, und folgerichtig würdigt ihn die Grabinschrift als ´imperator orthodoxus`, also als rechtgläubiger Herrscher im Sinne der Romkirche. „Die Klöster u. a. in St. Gallen und auf der Insel Reichenau (Bodensee), im einverleibten Bayern St. Emmeram bei Regensburg, in Freising und am Tegernsee (wichtigste Benediktinerabtei Oberbayerns), im heute österreichischen Mondsee (dort war auch Salzburg … ein Zentrum der Mission) wie auch in Fulda und in Trier wurden neu gegründet, zu Abteien erhoben oder erfuhren eine erhebliche Steigerung ihrer Bedeutung.“

Im Jahr 1165 wurde der Kaiser und Kriegsherr Karl, der während seiner Regentschaft immer Krieg führte, heilig gesprochen. Die Heiligsprechung geriet hierbei in den Konkurrenzkampf zweier „Heiliger“ Väter darüber, wer von beiden der „wahre“ Papst sei. Da der damalige Papst Alexander III. die vom Kölner Erzbischof mit Zustimmung von Papst (später „Gegenpapst“) Paschalis III. vorgenommene Heiligsprechung des „Sachsenschlächters“ nicht bestätigte, ist der 28. Januar zwar nicht offiziell als römisch-katholischer Gedenktag für Karl im Kirchenkalender eingetragen. Der Tag wird praktisch aber trotzdem als kirchlicher Gedenktag gefeiert.
„Im Aachener Dom und im Frankfurter Kaiserdom wird jährlich am 28. Januar ein Karlsamt nach einer aus dem 15. Jahrhundert überlieferten Liturgie gehalten. Bestandteile des Karlsamt sind die Karlssequenz, ein lateinischer Lobgesang auf die Stadt und den Kaiser sowie die ebenfalls lateinischen Kaiserlaudes mit … Fürbitten für Kirche, Papst, Bischof, das deutsche Volk und alle Regierenden. Die Predigt hält ein Mitglied einer europäischen Bischofskonferenz“.

Außerdem sind viele katholische Kirchen nach dem „heiligen“ Karl benannt. Und die Evangelische Kirche in Deutschland EKD erkennt den Gedenktag zu Ehren Karls sogar offiziell an.

Das ist also ein Jubiläum, so ganz nach dem Muster der Kirche. Und dazu passend wird von der Stadt Aachen alle Jahre wieder der Karlspreis verliehen für „Verdienste“ um die „europäische Einigung“. Wer jedoch weiß, wie Karl diese „Einigung“ zu erreichen versuchte, der wird hellhörig, wenn Politiker heute für ihr Tun einen „Karlspreis“ bekommen. Genauso gut könnte man ihnen „schwarze Hörner“ oder ein Schwefel-Fass verleihen.

Doch wann endlich wird die Geschichte in Deutschland im Sinne der Demokratie und der Aufklärung geschrieben und nicht mehr von den Priestern und Theologen diktiert, von denen man nie weiß, wann sie wieder verstärkt in die Spuren der Vergangenheit treten? Oder ist es unmerklich schon wieder so weit? Wer die heutige EU-Politik mit ihren Karlspreis-Verleihungen in der Tiefe verstehen will, sollte sich also einmal mit Karl dem Großen, dem „heiligen“ Karl beschäftigen. Mit Jesus, dem Christus, hat sie nichts zu tun.
Mehr dazu siehe:
http://www.theologe.de/theologe16.htm#Karl_der_Grosse
http://www.theologe.de/karl-der-grosse_karlspreis_papst.htm

Bild: Grandes Chroniques de France, 14. Jahrhundert: Kaiserkrönung Karls I. – Biblothèque nationale de France in Paris

 

Vatikan – Ermittlungen wegen Geldwäsche und Veruntreuung in Millionenhöhe

Veröffentlicht am

20.5.2014 – Schurkenstaat Vatikan – 203 Verdachtsfälle auf Geldwäsche – Ermittlungen gegen Ex-Kardinalstaatssekretär Tarcisio Bertone wegen Veruntreuung in Millionenhöhe – Für manchen ist der Vatikan und seine Bank vergleichbar dem Geldspeicher der Walt-Disney-Comic-Figur Dagobert Duck. Doch der Staat innerhalb der Stadt Rom ist vor allem ein Magnet für Geldgeschäfte aller Art, und nur manchmal dringen Informationen über dunkle Geschäfte nach außen. Bislang konnten die Päpste alles aussitzen.

Z. B. den Betrug um gefälschte Wertpapiere in Höhe von 950 Millionen Dollar, von denen der Vatikan-Unterhändler Leopold Ledl berichtete:
http://www.theologe.de/gott_mammon.htm#Leopold-Ledl_2

Oder den Betrugsbankrott der Banco Ambrosiano, bei welchem der Vatikan den Direktor der Vatikanbank vor einer Verurteilung in Italien schützte. In diesem Zusammenhang sind auch mehrere
Morde passiert. http://www.theologe.de/theologe16.htm#Banco_Ambrosiano

Vieles weitere, was dazu führte, dass der vorletzte Bankdirektor Ettore Gotti Tedeschi Angst um sein Leben hatte. http://www.theologe.de/theologe16.htm#Tedeschi

Im Jahr 2014 drang quasi nebenbei nach außen, dass sich „die Verdachtsfälle für Geldwäsche im Jahr 2013 von sechs (2012) auf 202 Fälle erhöht“ haben (bild.de, 20.5.2014). In diesem Zusammenhang wird auch gegen den ehemals mächtigsten Mann des Vatikan nach dem Papst ermittelt, gegen Ex-Kardinalstaatssekretär Tarcisio Bertone, rechte Hand von Papst Ratzinger und schon an Ratzingers Seite bei der Führung der Glaubenskongregation, der modernen Inquisitionsbehörde; später aussichtsreicher Kandidat für die Nachfolge auf dem Papstthron, doch gegen Jorge Bergoglio unterlegen. Mehr zu seiner Machtposition siehe http://www.theologe.de/theologe16.htm#Bertone
Zuletzt fiel Bertone auf, dass er sich eine 700 m2 große Luxuswohnung in Rom bauen lässt. Jetzt wird ihm vorgeworfen, 15 Millionen Euro veruntreut zu haben. Aus Konten des Vatikan sollen auf Bertones Initiative die Millionen an eine Firma eines engen Bertone-Amigos geflossen sein. Zum aktuellen Stand: http://www.bild.de/politik/ausland/vatikan/kardinal-tarcisio-bertone-hat-benedikts-stellvertreter-millionen-verschoben-36048316.bild.html

Zum weiteren Verständnis: Ein großer Teil des Vatikan wird von den Gelder der deutschen Steuerzahler finanziert, die von den Diözesen nach Rom überwiesen werden.
Es kann derzeit allerdings nicht ausgeschlossen werden, dass mit den neuen Enthüllungen auch abgelenkt werden soll, wie Vatikan und Kirche derzeit in der Ukraine im Hintergrund agieren. Siehe dazu: http://www.theologe.de/theologe6.htm#Vatikan_und_Ukraine
http://www.theologe.de/theologe6.htm#Kirche_contra_Dialog

 

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