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Schlagwort-Archive: Prophezeiung

Der „dreieinige“ Gott der Kirche ist nichts als Menschenwerk

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Jesus, der Christus, der mutige junge Mann, brachte uns die Gottes- und Nächstenliebe nahe, die mit der Selbsterkenntnis, der Reue und der Bitte um Vergebung beginnt. Denn alles, was uns an unserem Nächsten erregt, ist der „Splitter“ im Auge des Nächsten, der aufzeigt, dass wir selbst noch Gleiches oder Ähnliches in uns tragen, den „Balken“ im eigenen Auge.
Was aber haben die Theologen, die Jesus nie wollte, aus Seiner Lehre gemacht? Sie konstruierten mit ihrem Intellekt das Dogma der kirchlichen Dreieinigkeit. Wer den Streit der Theologen des 3. und 4. Jahrhunderts über diese Fragen nachliest, erschrickt, wie schon damals intellektuelle Besserwisserei sich der Botschaft aus den Himmeln bemächtigt hatte.

Bei dem Dogma der Dreieinigkeit bzw. „Trinität“ handelt sich um ein Zugeständnis der Kirche an den antiken Götter- und Heroenkult, um in diesen Kreisen leichter Anklang zu finden. Demnach sollte zunächst Jesus ohne jegliche Abstriche ein vollständiger Gott sein, so wie es die Gläubigen der Götterkulte von ihren Göttern auch behaupteten. Durch die spätere Hinzufügung des Heiligen Geistes als angeblich dritte „Person“ dieses „Gottes“ wird diese menschliche „Gedankenkonstruktion“ dann fast mechanisch, als ob man den „Geist“ innerhalb von Raum und Zeit als Person „dingfest“ machen kann. Auch hier gilt: Es gab auch in antiken Mysterienreligionen vergleichbare Dreieinigkeits-Konstruktionen, nachzulesen z. B. bei Karlheinz Deschner in seinem Standardwerk Abermahls krähte der Hahn.

Die letztlich sehr komplizierte Kirchenlehre von der Dreieinigkeit wurde auf den Konzilen von Nizäa im Jahr 325 und Konstantinopel im Jahr 381 eingeführt, die von den damaligen Alleinherrschern Konstantin bzw. Theodosius einberufen und inhaltlich dominiert worden waren. Die angebliche Dreieinigkeit Gottes war über Jahrzehnte unter den Theologen heftig umstritten, doch den Kaisern ging es aus machtpolitischen Gründen um eine Vereinheitlichung der Lehre, weswegen die Mehrheitsentscheidung zugunsten einer spitzfindig ausgeklügelten „Dreieinigkeit“ im Jahr 381 auch noch dogmatisiert wurde. Kurz zuvor, im Jahr 380, führte man im Römischen Reich auch bereits die Todesstrafe für alle Menschen ein, welche die römisch-katholische Lehre und ihre Dogmen nicht für wahr halten.

Wir haben mit dem blutigen Katholizismus und Protestantismus und ihren Verfälschungen der Lehre Jesu jedoch nichts zu tun.
Für uns ist Gott als der Freie Geist der Ausgangspunkt der Schöpfung. Dieser All-Geist gibt allen Lebensformen ihren Atem und durchströmt den Kosmos, er ist der Odem im Atem jedes Wesens, weshalb ja auch die moderne Naturwissenschaft keine kleinste Bausteine der Schöpfung mehr fixieren kann. Sondern man hat erkannt, dass sich die Formen je kleiner je mehr ins Unbestimmte, Fließende auflösen. Die kleinsten derzeit bekannten Informationsträger, die Quanten (mitsamt den Subquanten), können deshalb sowohl als Teilchen als auch als Wellen erscheinen (siehe dazu die hochbrisanten Erkenntnisse der modernen Quantenphysik). Wenn man so will, hat man hier von Seiten der Naturwissenschaft die Nahtstelle vom Materiellen zum Geistigen als dem Ursprünglichen gefunden bzw. man ist dabei, diese Übergänge weiter zu erforschen. Der Allgeist ist auch der geistige Odem in unserem Atem, weswegen der Geist Gottes jeden Menschen und jede Lebensform durchströmt, auch die Steine und Mineralien.

Der Schöpfergott ist demnach der „Vater-Mutter-Gott“, der beide Schöpfungs-Pole, männlich und weiblich, in sich vereint und der am ehesten als Selbst-Manifestation dieses All-Geistes umschrieben werden könnte. Er ist in diesem Sinne auch „Person“, und die Menschen beten zu Ihm unter anderem als dem all-gütigen und all-weisen „Vater“.

Jesus nennt diesen Gott Seinen „Vater“ oder unseren „Vater“, der „größer ist als alles“ (Johannes 10, 29), auch größer als Er, Jesus (Johannes 14, 28). Jesus wies deshalb sogar die an Ihn gerichtete Anrede „guter Meister“ zurück. Einem jungen Mann erklärte er: „Was nennst du mich gut? Niemand ist gut als Gott allein“ (Lukas 18, 19). Und Er, Jesus, sei von diesem Vater „ausgegangen“ (Johannes 16, 28). Und wenn Er unter diesen Voraussetzungen davon spricht, Er sei „eins“ mit dem Vater, oder, wer Ihn sehe, der sehe den Vater, dann bedeutet das folglich nicht, dass Er eine Gott gleich geordnete „Person“ einer angeblichen „Dreieinigkeit“ oder „Zweieinigkeit“ ist. Sondern Jesus, der Christus, spricht hier als Kind, der in Einheit mit seinem „himmlischen“ Vater lebt. Somit beschreibt das neutestamentliche Zeugnis Jesus als Gottessohn bzw. Menschensohn, der in Seinem Inneren mit Gott geeint ist.

Wer war der mutige junge Mann Jesus von Nazareth? Eine von angeblich drei Personen einer „Dreinigkeit“ Gottes war Er nicht.
Darüber hinaus reicht Sein Bewusstsein als unmittelbarer „Sohn“ und „kosmischer Christus“ auch tiefer in die Schöpfung hinein als dies bei jedem anderen Menschen je möglich wäre, was allerdings ein Glaube ist, den man mit dem Verstand nicht beweisen kann.
In einer Prophezeiung bzw. Neu-Offenbarung Das ist Mein Wort ist es jedoch so erklärt, und diese Quelle kann jeder nachprüfen und für sich annehmen oder nicht. Gemäß dieser Darlegung hat der in Jesus von Nazareth inkarnierte Christus Anteil an Gott, und wie Gott-Vater ist Er demnach auch allgegenwärtig in der Schöpfung.
Doch Er bleibt als Kind dem Vater = dem Vater-Mutter-Gott, nachgeordnet, weswegen Er wie alle anderen Menschen auch zu Gott, Seinem Vater, betet.
Und wir als Menschen können nun wie Jesus ebenfalls zu Gott-Vater beten oder auch zu Christus, der in Jesus inkarniert war, da Christus ja wie der „Vater“ in der Schöpfung allgegenwärtig ist und auch in uns lebt. Jeder Mensch kann es so halten, wie es ihm eben näher liegt.

Die kirchliche Lehre von der Dreieinigkeit ist demgegenüber eine fehlerhafte Konstruktion, die intellektuell verschrobenen menschlichen Gehirnen entsprungen ist. Stattdessen könnte man es vereinfacht so sagen: Am Anfang war der Geist. Und der Geist gab sich im „Vater“ eine Form als Vater-Mutter-Gott.

Speziell der christliche Glaube beinhaltet dann eine weitere Entwicklung: Der Sohn ist danach Kind dieses Vaters, dem dieser einen Teil Seines geistigen Erbes übertragen hat. Und Christus hat einen Teil dieses göttlichen Erbes wiederum in alle Menschen und Seelen übertragen. Dieser so genannte „Erlöserfunke“ ist in unserem Herzen als zusätzliche Stütze und Kraft wirksam und kann nicht vernichtet werden. So wurde Jesus, der Christus, zum Erlöser der Menschen, und eine letztendliche Auflösung aller Formen, wie sie heute noch in östlichen Religionen gelehrt wird, wurde durch Ihn verhindert. Auch dies kann mit dem Verstand nicht bewiesen werden, sondern ist der Christusoffenbarung Das ist Mein Wort entnommen. Näheres dazu unter http://www.theologe.de/kreuzigung.htm#Kreuzigung
Das Verhältnis von Vater, Sohn und dem Allgeist = Heiliger Geist lässt sich also nicht mit drei sich überlappenden Kreisen veranschaulichen, wie dies bei der kirchlichen Lehre von der Dreieinigkeit getan wird.

Hierzu ist auch noch wesentlich, dass die Kirchen auch auf den „dreieinigen Gott“ taufen, vor allem Säuglinge. Und den Inhalt ihrer Taufformel zu rechtfertigen, wurde z. B. eine Stelle im Neuen Testament gefälscht. Doch die Bibel enthält auch noch andere Stellen, die den Betrug wiederum entlarven. Mehr dazu siehe z. B. unter http://www.theologe.de/sakramente_der_kirche.htm#Dreieinigkeit

Eine Bemerkung am Rande: Am 16.7.1945 zündete die USA in der Wüste von New Mexiko die erste Atombombe. Man nannte sie Trinity = Dreieinigkeit, kurz vor den Atombombenabwürfen über Hiroshima und Nagasaki in Japan. Wenn man so will, kann man diese Namensgebung auch als ein Symbol für das unermessliche Leid sehen, das die kirchliche Lehre im Laufe der Jahrhunderte über die Menschen gebracht hat. Und es ist auch kein Zufall, dass die ersten Christen, die auf Betreiben der Kirche hingerichtet wurden, Menschen waren, die nicht an das damals neue Dogma der Dreieinigkeit aus dem Jahr 325 glaubten (siehe dazu http://www.theologe.de/freiechristen1.htm#Dreieinigkeit).

Malachias-Weissagung: In Rom trat der letzte Papst sein Amt an

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bonifatius-VIII-2Ist Franziskus der letzte Papst? Was steht in der Malachias-Weissagung und was stimmt mit Franziskus überein? Die so genannte Malachias-Weissagung oder Malachias-Prophezeiung ist seit langem bekannt. Sie soll vom „heiligen“ Malachias stammen, dem irischen Erzbischof von Armagh (1094/1095 – 2.11.1148). Malachias soll voraus gesehen haben, dass es, beginnend mit Papst Coelestin II. (1143-1144, wahrscheinlich vergiftet) noch insgesamt 112 Päpste gibt, die er jeweils kurz charakterisierte; (Foto links: Papst Bonifatius VIII., Papst von 1294-1303, der 29.Papst in dieser Aufzählung).
Skeptiker und die meisten Wissenschaftler betrachten die Prophezeiung jedoch – wie so vieles aus den Reihen der Kirche – als Fälschung. Sie sei erst in der zweiten Hälfte des 16. Jahrhunderts entstanden, um eine Papstwahl im Sinne eines Kandidaten zu manipulieren, der sich dann jedoch nicht durchgesetzt hatte.
Ob das nun stimmt oder nicht, kann an dieser Stelle völlig offen bleiben. Denn Fakt ist: Der Inhalt dieser Weissagung charakterisiert nicht nur sehr gut die Päpste vom 12. bis zum 16. Jahrhundert, was manipuliert gewesen sein könnte; er trifft auch ab dem 17. Jahrhundert auf verblüffende Weise auf den dann tatsächlich in dieser Reihenfolge inthronisierten Papst zu bzw. er lässt sich mit ihm in Verbindung bringen.

Allgemein möchten wir hinzufügen: Wir wissen darum, dass der Inhalt aller Visionen wandelbar ist, weil der Wille jedes Menschen frei ist, sich in Zukunft so oder anders zu entscheiden. Doch halten wir es für sehr bemerkenswert, wenn im 12. oder eben im 16. Jahrhundert aus den Reihen der Papstkirche selbst deren Ende voraus gesagt wird und eine Prophezeiung über den letzten Papst gegeben wird. Deshalb möchten auch wir einmal etwas näher hinsehen. An dieser Stelle noch am Rande bemerkt: Mit Gott und Christus hat das Papsttum nichts zu tun.

Die letzten beiden Beispiele:
Als Karol Wojtyla am 18.5.1920 geboren wurde, verfinsterte sich auf einem Teil der Erde die Sonne. Der drittletzte Papst wird laut Malachias-Weissagung „De Labore Solis“ (= Mühsal der Sonne) genannt. Papstanhänger vergleichen deshalb gerne den Papst mit der Sonne, die es eben schwer habe mit den vielen Gläubigen und Ungläubigen, deshalb „Mühsal“.

Doch kann die Prophezeiung von Außenstehenden auch ganz anders gedeutet werden: Karol Wojtyla führte das Papsttum zu neuem Ruhm, und der Personenkult um den Papstmenschen steigerte sich während seiner Amtszeit in immer neue Höhen. Im Jahr 1984 führte er zum Beispiel auch die Weltjugendtage ein, wo sich die Päpste jeweils in einem rauschenden Meer voller jugendlicher Huldigungen feiern lassen – ein neuer Vergottungsprozess nahm seinen Anfang, während die Menschen sich immer weiter von ihrer inneren Sonne – dem Christuslicht, das in jedem Menschen leuchtet – entfernen. Dies ist jedoch hintergründig so gewollt, was – von außen betrachtet – zur „Mühsal der Sonne“ führen kann – wenn man es so bezeichnen will -, deren Strahlen die Priesterkaste und das Papsttum in Rom z. B. von den Menschen fernzuhalten sucht.
Denn wer mit Christus in seinem Herzen verbunden ist, der lebt das Gebot der Gottes- und Nächstenliebe und braucht dann weder einen Papst noch die Sakramente und Kulthandlungen einer Amtskirche. Auch der Papst selbst hat die Christusflamme in sich verdunkelt und ist im Jenseits nichts anderes als eine arme Seele, auch wenn er aus der Astralwelt womöglich weiter in das Diesseits hineinzuwirken versucht.

Ähnliches gilt für seinen Nachfolger Joseph Ratzinger, einem Intellektuellen aus Deutschland, dem im Zuge der Vergöttlichung des Papstes bereits als neuer „Christus“ gehuldigt wurde, womit das Papsttum immer mehr seine Wurzeln im Kaiserkult des Imperium Romanum offen legte – mit den Kaisern als „Göttern“.
Der gemäß dieser Prophezeihung vorletzte Papst wird in der Malachias-Weissagung als „Gloria Olivae“ bezeichnet, als „Ehre des Olivenbaumes“, wozu es gleich mehrere Verbindungen gibt: „Der Ölbaum war in der griechischen Antike das Symbol für die Wissenschaften und Künste“ (kopp-verlag.de, 19.3.2013), und Joseph Ratzinger war vor allem „Wissenschaftler“ im Fach Theologie. Gelegentlich wird auch darauf hingewiesen, dass die so genannten „Olivetaner“ ein Zweig des katholischen Benediktiner-Ordens sind, dem sich der neue Papst Benedikt verbunden fühlt und von dessen Ordensgründer er seinen Papstnamen ableitete. Benedikt von Nursia, nach dem sich Joseph Ratzinger also benannte, habe anscheinend selbst davon gesprochen, dass es kurz vor dem Ende der materialistischen Zivilisation einen Papst aus seinen Reihen gäbe.
Für Malachias bzw. den Visionär, der die Malachias-Prophezeiung verfasste, war klar, dass bereits mit dem vorletzten Papst die so genannte „Endzeit“ eingeleitet würde. Und vielleicht sah er auch deshalb in seiner Vision das Bild des Olivenbaumes, da Jesus die Endzeit-Prophezeiungen, wie sie in der Bibel der Kirche überliefert sind, auf dem so genannten „Ölberg“ gegeben hat. Denn der Ölberg in Jerusalem war ein Hain voller Olivenbäume, von deren Öl sich eben auch der Namen „Ölberg“ ableitete (siehe z. B. Matthäus 24, 31 und Lukas 21, 37).
Doch was bedeutet „gloria“ oder „Ehre“ wirklich, wenn nicht dem Schöpfergott die Ehre gegeben wird, sondern wenn Priester und Theologen den Schöpfergott durch einen Verdammungsgott ersetzt haben und sich im Namen dieses Obergötzen trotz vordergründiger Demutsgebärden selber ehren lassen?
Eine Art „Ehre des Olivenbaums“ wurde Papst Ratzinger im Jahr 2010 auch durch den Premierminister Israels zuteil. Benjamin Netanjahu schenkte dem Papst als Zeichen der Verbundenheit zwischen der Regierung Israels und dem Vatikan einen Olivenbaum, wobei der Olivenbaum in diesem Zusammenhang als Symbol für den Staat Israel betrachtet wird. Joseph Ratzinger hatte zuvor aus kirchlicher Sicht die „Schuld“ am Tod von Jesus zur Zufriedenheit des israelischen Regierungschefs relativiert.

Gemäß der Malachias-Prophezeiung war nun Papst Johannes Paul II. der 110. Papst dieser Reihe und Papst Benedikt XVI. der 111. Papst. Demzufolge käme nach Joseph Ratzinger nur noch ein weiterer Papst, über den es in der Malachias-Prophezeiung heißt:
„IN PERSECUTIONE EXTREMA S.R. ECCLESIAE SEBEDIT PETRUS ROMANUS, QUI PASCET OVES IN MULTIS TRIBULATIONIBUS, QUIBUS TRANSACTIS CIVITAS SEPTICOLLIS DIRUETUR ET JUDEX TREMENDUS JUDICAVIT POPULUM SUUM. FINIS“, zu deutsch: „WÄHREND DER ÄUSSERST GROSSEN VERFOLGUNG DER HEILIGEN KIRCHE WIRD PETRUS, EIN RÖMER, REGIEREN. ER WIRD DIE SCHAFE UNTER VIELEN BEDRÄNGNISSEN WEIDEN. DANN WIRD DIE SIEBENHÜGELSTADT ZERSTÖRT WERDEN UND DER FURCHTBARE RICHTER WIRD SEIN VOLK RICHTEN. ENDE.(zit. nach phil.uni-passau.de/histhw/TutKrypto/tutorien/papstweissagungen.htm – nicht mehr abrufbar)

Natürlich war den Kardinälen in Rom diese Weissagung, die nicht als offizielle kirchenamtliche Weissagung, sondern als Privatoffenbarung gilt, bekannt, weswegen sie bei ihrer Wahl womöglich auch berücksichtigten, der Prophezeiung entgegen zu wirken. Aus diesem Grund wurde eventuell bewusst scheinbar kein Italiener gewählt, da es in der Weissagung heißt, der letzte Papst werde ein „Römer“ = Italiener sein. Doch der Argentinier Jorge Mario Bergoglio ist in Wirklichkeit gleichzeitig Italiener, und er besitzt neben der argentinischen auch die italienische Staatsangehörigkeit. Die Eltern von Papst Bergoglio waren nämlich lupenreine Italiener, die nach Argentinien ausgewandert waren. Und auch der Namenspate von Jorge Mario Bergoglio, Franz von Assisi, war Italiener. Und „nach mittelalterlichem Sprachgebrauch“ wurden Italiener eben auch „als Romane oder Römer bezeichnet“, auch wenn sie nicht direkt aus Rom stammten.
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Und es kommt noch kurioser: In den italienischen Heiligenkalendern lautet der vollständige Name von Franz von Assisi „San Francesco d’ Assisi, nato Francesco Giovanni di Pietro Bernardone“ („Heiliger Franziskus von Assisi, geboren als Francesco Giovanni di Pietro Bernardone“). Sein Vater hieß „Pietro“, also Petrus, und im Mittelalter trug ein Sohn auch den Namen des Vaters mit in seinem eigenen vollständigen Eigennamen (kopp-verlag.de, 19.3.2013). Auf diese Weise kann der „Petrus Romanus“ aus der Malachias-Weissagung für den gesunden Menschenverstand also nachvollziehbar mit Papst Jorge Bergoglio zur Deckung gebracht werden, und demnach wäre er gemäß dieser römisch-katholischen Privatoffenbarung der letzte Papst.

Doch wie dem auch sei, aus unserer Sicht steht und fällt das Papsttum nicht mit dem Inhalt dieser einen Prophezeiung. Von hoher Aussagekraft ist aber auf jeden Fall die Vorhersage des „Endes“, wobei der „furchtbare Richter“ immer das Gesetz von Saat und Ernte ist, wonach jeder Mensch, aber auch jede Institution sein bzw. ihr eigener Richter ist.
Macht man sich die vielen noch ungesühnten Verbrechen der Kirchengeschichte bewusst, dann ist es durchaus verständlich, wenn die Zeit nun bevor steht, in der die Wirkungen der in Jahrhunderten gesetzten negativen Ursachen massiv über die Täter, ihre Nachfolger und ihre Institution herein brechen. Denn der Stuhl Petri wurde buchstäblich mit Blut und auf den Gebeinen seiner Opfer errichtet und über mehrere Jahrhunderte bisher erhalten. Auch ist offensichtlich, dass die gesamte materialistische Zivilisation auf einen Kipppunkt hin zusteuert, der bald keine Fortsetzung der bisherigen Lebensverhältnisse in den reichen Ländern der Erde mehr zulässt.

Entscheidend für diese mächtige Umbruchszeit ist auch die Tatsache, dass immer mehr Menschen klar wird, dass Jesus, der Christus, niemals einen Papst eingesetzt hat. Und auch wenn sich die Kirchenführer noch so sehr mit Bibelworten von Jesus umgarnen, so stehen doch Papsttum und Kirche in krassem Gegensatz zu Jesus, dem Christus (vgl. z. B. hier). Deshalb ist das Ende dieses Jahrtausende alten Missbrauchs von Christus nun gekommen. Die Kirchenführer könnten zumindest mit einem gewissen Restanstand nun kapitulieren und zugeben, dass das gesamte Menschenwerk und Brimborium, dem sie vorstehen, nicht christlich ist. Das ist eine von vielen Möglichkeiten, weswegen nach dem 112. Papst in der Malachias-Prophezeiung in Zukunft auch kein weiterer angeblicher „Stellvertreter Christi“ mehr gewählt würde.

Der Nachruf auf diesen für die Menschheit unheilvollen Päpste-Zyklus – von den Scheiterhaufen und Kreuzzügen früherer Jahre bis hin zu den Kinderschänderverbrechen unserer Zeit bei ständiger Irreführung der Menschen z. B. durch eine Lehre von einer ewigen Hölle – ist bereits geschrieben. Steht uns also noch einmal eine oder mehrere Papstwahlen bevor oder war es das im Frühjahr 2013 zum letzten Mal gewesen?
Wenn die Treppe sichtbar wäre, die von unten nach oben in den Vatikan führt, dann hätte man gesehen, wer da im Anmarsch war und sich mittlerweile oben eingerichtet hat.

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