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Staatliche Milliardensubventionen für die Kirche – Was sind deren angeblich „alte Rechte“?

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Staatliche Milliardensubventionen für die Kirche – Was sind deren angeblich „alte Rechte“?

Zu den Meldungen von Der Theologe aktuell 2020/2021 gelangen Sie hier:
https://theologen.wordpress.com/2020/01/28/der-theologe-aktuell-2020/

Ca. 550 Millionen Euro im Jahr bekommen die beiden deutschen Großkirche pro Jahr vom Staat ohne Leistungsnachweis geschenkt, aufgrund „alter Rechte“, wie es heißt, obwohl bereits die Weimarer Reichsverfassung schon 1919 die Abschaffung forderte und neu das Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland von 1949. Doch die Politiker im Deutschen Bundestag weigern sich und zahlten diese so genannten „Dotationen“ zuletzt Jahr für Jahr weiter, ohne Einsicht in maßgebliche Fakten, ohne Reue und ohne Wille zur Gesetzeserfüllung. Für das Grundgesetz-Gebot gibt es bis jetzt vor allem wegen CDU, CSU und SPD (strikten Kirchensubventions-Befürwortern) keine Mehrheit, und so machte man zuletzt einfach verfassungswidrig weiter.
Die 550 Millionen sind aber nur Teil von ca. 20 Milliarden Euro Subventionen und Steuerbefreiungen pro Jahr, allein über sechs Milliarden für den konfessionellen Religionsunterricht, katholisch und evangelisch, an Staatsschulen. Der Staat muss also hier – wie auch bei anderen Subventions-Posten – alles doppelt bezahlen, da sich beide Großkirchen nicht auf einen gemeinsamen Unterricht einigen können.
Allein die staatlichen Steuerverluste rechnen sich auf ca. 6 ½ Milliarden Euro im Jahr hoch, darunter die steuerrechtliche Absurdität, dass die Kirchenmitglieder ihre Kirchensteuer wieder von der Staatssteuer, der Einkommenssteuer, absetzen können.
Zu nennen ist beispielsweise auch die Komplettfinanzierung der Theologenausbildung (auch hier eine Doppelfinanzierung, katholisch und evangelisch – weil sie sich auch hier nicht einigen können, muss der Steuerzahler alles doppelt bezahlen) und der kirchlichen Fachhochschulen und die vielen Milliardengeschenke aller ca. 11.000 Kommunen in Deutschland, denn jede Stadt, jede Gemeinde zahlt und zahlt (und oft auch doppelt; bekommt die eine Kirche für ein Projekt ein paar Hunderttausend oder eine Million, kriegt es die andere für eines deren Projekte dann auch), denn die Kirche beantragt so gut wie immer eine staatliche Mitfinanzierung, und die Politiker fallen sprichwörtlich auf die Knie und machen noch Werbung mit ihren Geldgeschenken für die Kirche.
Dazu kommen 50 Euro Staatsmilliarden Euro pro Jahr für Caritas und Diakonie, obwohl die Kirche dort allein die Personalentscheidungen entsprechend trifft und das Gebetsbuch dabei das maßgebliche Kriterium ist.
Und hinzu kommen weiter die ca. 12 Milliarden Euro Kirchensteuer im Jahr, welche die staatlichen Finanzämter in Zusammenarbeit mit den Arbeitgebern für die Kirche einziehen.

„Alte Rechte“ der Kirche – mit diesem Zauberwort schmettern die Kirchenjuristen seit Jahrzehnten alle Anträge ab, die Kirchensubventionen endlich zu streichen, und die Politiker werden mit den scheinbaren Argumenten eingeseift, der Kirche stünde mindestens ein ca. 25-facher Jahresbetrag der Millionengeschenke an weiteren Entschädigungen zu, sollten diese „alten Rechte“ abgelöst werden, was den Haushalt der deutschen Bundesländer quasi sprengen würde. Dabei ist die Kirche ohnehin die reichste Institution in dieser Republik. Da kein berufstätiger Normalbürger wirklich durchblickt bei diesen „alten Rechten“ und die Geschichtsprofessoren (meist katholisch oder evangelisch) in dieser Debatte öffentlich schweigen und die Geschichtslehrer (meist katholisch oder evangelisch) die Schüler in der Regel darüber im Unklaren lassen, haben wir uns einmal auf die Suche gemacht, und die Spuren dieser „alten Rechte“ gefunden.

Und die Ergebnisse lassen sich wie folgt zusammenfassen:
Das christliche Gebot lautet „Bete und arbeite!“ Die Kirchenoberen haben es aber Jahrhunderte lang nicht erfüllt. Sie ließen sich stattdessen auch für das Beten fürstlich bezahlen, bis heute, und ohne jeden „Erfolgs“-Nachweis. Ihr unermesslicher Besitz an Ländereien, Immobilien und den daraus resultierenden Einnahmequellen kam fast ausschließlich durch unermessliche Schenkungen der Kaiser und Könige zustande, die sich davon eine günstige Basis für ihr Seelenheil versprachen. Und woher haben es die Kaiser und Könige? Letztlich ist alles zusammengeraubt, Blutgeld und Raubgeld, zum Beispiel durch Kriege, Fehden oder indem man es in Grafschaften konfiszierte.

Dazu einige Beispiele aus dem Leben des „heilig“ gesprochenen deutschen Kaisers Heinrich II.:

Im Jahr 994 – Heinrich stimmt mit seinem Vater einer von König Otto III. vorgenommenen Verleihung von nutzbaren Rechten an das Servatiusstift zu Quedlinburg zu

999 – Er interveniert bei Kaiser Otto III. zugunsten der bischöflichen Kirche von Passau, 1000 zugunsten des Bistums Würzburg

1002 – Heinrich schenkt der Kirche, die dem Bischof von Würzburg gehört, den Ort Erlangen

28.7.1002 –  Heinrich bestätigt der bischöflichen Kirche von Osnabrück die Immunität mit ausdrücklicher Befreiung der Hintersassen vom Brückenbau, ferner Markt, Münze und Zoll in Osnabrück, das freie Verfügungsrecht über die Besitzungen und den Wildbann über einen Forst

12.8.1002 – Heinrich bestätigt dem Kloster Herford die einst von Kaiser Ludwig I. geschenkten drei Kirchen mit dem Zehent [die 10 %ige Steuer] und allem Zubehör in den Ortschaften Rheine, Wettringen und Stockum und alle übrigen Besitzungen zu freiem Verfügungsrecht zum Nutzen der Kirche. [Weiterhin] … Dienst und Herberge an den Bischöfen, die Verleihung der gesamten öffentlichen Gewalt mit Zoll, Münze, Bann und ausschließlichem Handel mit Bier

So fanden wir folgende Aussagen zum Verlauf der Geschichte:
Das meiste basierte auf Eroberungskriegen oder daraus resultierenden „Verhandlungen“. Ausnahmen davon haben wir nicht gefunden. Bisherige Grundherren wurden in diesen Kriegen getötet und vertrieben, deren Besitz von den Siegern konfisziert. So unterwarf der Frankenkönig Pippin, der Vater Karls des Großen, im 7. Jahrhundert die Langobarden in Oberitalien, beschlagnahmte alles Land und Besitz und schenkte es dem Papst in Rom. Dieser frönte schon in weiterem Reichtum und Machtansprüchen, da angeblich Kaiser Konstantin bereits im 4. Jahrhundert einem seiner päpstlichen Vorgänger (Silvester I.) das ganze weströmische Reich samt Zepter und Purpurmantel als Zeichen der weltlichen Herrschaft geschenkt hätte. Doch die so genannte „Konstantinische Schenkung“ ist – mittlerweile nachgewiesen – eine mittelalterliche Fälschung der Kirche, die damals auch Pippin unter die Nase gerieben wurde und auf die er hereinfiel.
Karl der Große und weitere Könige und Kaiser machten in dieser mörderischen Art auf Basis des Lügengebildes weiter wie Pippin.

Es kam nicht selten vor, dass Könige ein vormals an einen „Königsfreien“ (der also nicht vom König versklavt war) vergebenes Land wieder an eine neue Person verschenkten, beispielsweise als Landgeschenk an ein Kloster oder wenn sie einen Vasallen mit Grund ausstatten wollten. In diesem Fall wurde das Land mitsamt dem Königsfreien verschenkt. Dieser blieb zwar theoretisch gesehen ein freier Mann, war aber gleichzeitig seinem neuen Eigentümer untertan. Zuerst verlor er das Recht, von seinem Besitz wegzuziehen und wurde Schritt für Schritt zum Hörigen gemacht. Gegen Ende des Frühmittelalters wurde in den verschiedensten Gegenden Frankreichs und Deutschlands beschlossen, dass kein Landbewohner frei sein könne. Das heißt, jeder Bauer musste einen Grundherren über sich haben und gehörte damit entweder zum Gesinde eines „Herren“ oder zu dessen hörigen Bauern. Und Grundherren, das waren Adlige, König, Bischöfe und Klöster.

Doch jetzt kommt erst noch der große verbrecherische Coup der Kirche. Sie indoktrinierte die Könige und Adligen dermaßen, dass diese nahezu pausenlos die von ihnen geraubten und konfiszierten Güter an die Kirche verschenkten.
Da dem König praktisch „alles“ gehörte, so das damalige Recht, verschenkte er ganze Grafschaften oder Teile davon an den Bischof, das Bistum, das Domkapitel, das Kloster usw.

Und nun zu unserem praktischen Beispiel. Einer der Könige war König bzw. Kaiser Heinrich II. Von ihm sind 1024 Urkunden überliefert, hauptsächlich Schenkungen an die Kirche, manchmal begründet, damit das Seelenheil seines Vorgängers Otto III. zu bewirken. Das sind also – grob gesprochen – ein großer Teil der „alten Rechte“ der Kirche, die immer noch vom Deutschen Bundestag und von den Landtagen der Bundesrepublik Deutschland nicht angetastet werden, obwohl die Kirche sie niemals ehrlich erworben hatte, sondern sich Jahrhunderte lang durch Höllendrohungen und Missbrauch des Namens Gottes erschlichen hat.

Doch nun lesen Sie selbst. Nur einige wenige Auszüge aus den Urkunden von Kaiser Heinrich II., Grundlage der Milliarden und Millionen, die wir alle, ca. 1000 Jahre später, weiterhin für die Kirchenfürsten aufbringen müssen. Und das Nachfolgende ist nur beispielhaft, nur ein sehr, sehr kleiner Teil, denn es gab viele Könige und Kaiser, die ähnlich gehandelt haben, und auch von dem logischerweise „heilig“ gesprochenen Heinrich II. haben wir nur einen kleinen Teil der Schenkungen hier aufgeführt. Aber es genügt, um zu wissen, was da gelaufen ist und warum es deshalb heute so läuft wie es läuft. Der gleiche Modus damals und heute.
Entnommen wurden die Informationen der Web-Site http://www.regesta-imperii.de der Akademie der Wissenschaften und Literatur Mainz.

16.11.1002 – Heinrich schenkt in Anbetracht der treuen Dienste des Bischofs Albwin dessen Bistum Säben-Brixen einen Hof mit allem Zubehör in Regensburg, der bisher im Besitze von drei namentlich genannten Männern war, zu freiem Verfügungsrecht zum Nutzen des Bistums

24.11.1002 – Heinrich schenkt dem Bischof Gottschalk von Freising auf dessen Bitten das Gut Strasisch sowie seinen gesamten Besitz in der Grafschaft des Grafen Watilo mit allem Zubehör und bestimmt, dass diese Güter nach dem Tod des Bischofs Gottschalk an das Domkapitel der Freisinger Kirche übergehen sollen

4.3.1004 – Heinrich beurkundet die Wiederherstellung des Bistums Merseburg und restituiert und bestätigt nunmehr alle Besitzungen, nämlich die Stadt Zwenkau mit dem Forst und allem Zubehör, ferner in der Stadt Merseburg den Königshof mit allen Gebäuden, alle Höfe der Kaufleute inner- und außerhalb der Stadt, dazu noch Markt, Münze, Zoll, die Abgaben der Kaufleute

15.4.1007 – Heinrich schenkt dem Nonnenkloster Bergen die einstige Besitzung des Grafen Ernst in Dollnstein mit allem Zubehör zu freiem Verfügungsrecht … Heinrich schenkt dem Nonnenkloster Neuburg a. d. Donau die Güter Tagmersheim mit dem Wald, Mering und Zell

6. 5.1007 – Heinrich schenkt der Kirche zu Bamberg sein Gut Hallstadt sowie seine übrigen Besitzungen mit allem Zubehör in der Grafschaft des Grafen Adalbert im Regnitzgau … Heinrich schenkt der Kirche zu Bamberg seine gesamten Besitzungen mit allem Zubehör in der Grafschaft Dietmars im Gau Volkfeld

10.5.1007 – Heinrich schenkt dem Bistum Freising sein Gut Katsch zu freiem Verfügungsrecht zum Nutzen des Bistums und verleiht für dieses Gut die Immunität sowie das Recht der Vogteinsetzung durch den Bischof. Die Schenkung geschieht unter anderem zum Seelenheil Ottos III.

27. 5.1007 – Heinrich bestätigt der erzbischöflichen Kirche von Mainz alle Schenkungen seiner Vorgänger, mit all ihren Nutzungen, die Münz- und Zollrechte, die Dörfer, die freien und unfreien Hintersassen, ferner die Immunität

22.10.1007 – Heinrich verleiht der bischöflichen Kirche zu die Grafschaft Cambrai zur freien Verfügungsgewalt des Bischofs und seiner Nachfolger mit dem Rechte, den Grafen zu ernennen und Gericht zu halten

Ohne Datum 1007 – Heinrich schenkt dem Bistum Bamberg das Gut Rottenmann

Und jetzt folgen Schenkungen an einem einzigen Tag für ein einziges Bistum, das er damals neu gründen ließ:

1.11.1007 – Heinrich schenkt dem Bistum Bamberg den Ort Hohenschambach zu freiem Verfügungsrecht zum Nutzen des Bistums

– Heinrich schenkt dem Bistum Bamberg den Ort in der Grafschaft des Grafen Rudopert mit allem Zubehör zu freiem Verfügungsrecht zum Nutzen des Bistums

– Heinrich schenkt dem Bistum Bamberg den Ort Bad Abbach mit allem Zubehör zu freiem Verfügungsrecht zum Nutzen des Bistums

– Heinrich schenkt dem Bistum Bamberg den Ort Sontheim a. d. Günz in der Grafschaft des Grafen Riwin mit allem Zubehör zu freiem Verfügungsrecht zum Nutzen des Bistums

– Heinrich schenkt dem Bistum Bamberg den Ort Attersee in der Grafschaft des Grafen Gebhard mit allem Zubehör zu freiem Verfügungsrecht zum Nutzen des Bistums

– Heinrich schenkt dem Bistum Bamberg den Ort in der Grafschaft des Grafen Hiltibold mit allem Zubehör zu freiem Verfügungsrecht zum Nutzen des Bistums

– Heinrich schenkt dem Bistum Bamberg den Ort Holzgerlingen in der Grafschaft des Grafen Hugo mit allem Zubehör zu freiem Verfügungsrecht zum Nutzen des Bistum

– Heinrich schenkt dem Domkapitel des Bistums Bamberg den Ort Pförring in der Grafschaft Nordgau des Grafen Berengar mit allem Zubehör zu freiem Verfügungsrecht zum Nutzen des Domkapitels sowie mit dem freien Vogtwahlrecht. Außerdem werden den Domherrn durch einen Nachtrag zweifelhafter Geltung drei Hofstätten in Regensburg, zwei in Brunnelaite und zwei in Reinhausen geschenkt

– Heinrich schenkt dem Domkapitel des Bistums Bamberg den Ort Fürth (b. Nürnberg) in der Grafschaft des Grafen Berengar mit allem Zubehör zu freiem Verfügungsrecht zum Nutzen des Domkapitels

– Heinrich schenkt dem Bistum Bamberg seine teils von seiner Mutter ererbten und teils von der Rilint empfangenen Besitzungen zu Reichenhall im Salzburggau in der Grafschaft des Grafen Thimo mit allem Zubehör zu freiem Verfügungsrecht zum Nutzen des Bistums

– Heinrich schenkt dem Bistum Bamberg den Ort Mattighofen in der Grafschaft des Grafen Gebhard mit allem Zubehör zu freiem Verfügungsrecht zum Nutzen des Bistums

– Heinrich schenkt dem Bistum Bamberg den Ort Nußbach in der Grafschaft des Grafen Hessin mit allem Zubehör zu freiem Verfügungsrecht zum Nutzen des Bistums

– Heinrich schenkt dem Kloster Stein am Rhein den Ort Kirchen im mit allem Zubehör sowie mit dem Rheinzoll und allen sonstigen fiskalischen Rechten, er betont das freie Verfügungsrecht des Abtes

– 1008 – Heinrich schenkt – unter anderem zum Seelenheile Kaiser Ottos III. – der bischöflichen Kirche zu Würzburg den Ort Altechendorf mit allem Zubehör zu freiem Verfügungsrecht zum Nutzen des Bistums

– Heinrich schenkt dem Bistum Worms auf Intervention der Königin Kunigunde, sowie zum Seelenheile Ottos III. das Lehen des Grafen Becelin im zu freiem Verfügungsrecht zum Nutzen des Bistums

Usw., usf. Deshalb müssen alle Steuerzahler bis heute einen großen Teil ihres Verdienstes abgeben in dieses Milieu, auch wenn es definitiv grundgesetzwidrig ist.

Das Beitragsbild: T.E. Ryen, Heinrichsgrab zum Heinrichsfest 2010 im Heinrichsdom zu Bamberg zu Ehren des heilig gesprochenen Kaisers Heinrich II., public domain
Doch wer war Kaiser Heinrich II. Wie viele Menschen ließ er umbringen und berauben? Lesen Sie mehr dazu unter https://www.theologe.de/allerheiligen_heiligsprechungen-durch-paepste.htm#Kaiser-Heinrich-II

Scheinheilige Diener der Kirche – Wer war Kaiser Heinrich II.?

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Scheinheilige Diener der Kirche – Wer war Kaiser Heinrich II.?

Die Lehre aller wahren Gottespropheten und -prophetinnen und von Jesus von Nazareth ist klar. Allein Gott, der Ewige, ist heilig, was auch in den Bibeln der Kirche nachzulesen ist, z. B. 1. Samuel 2, 2 oder Offenbarung des Johannes 15, 4. Christus selbst betete zum „Heiligen Vater“, womit aber nicht ein späterer Papst gemeint ist, sondern Sein Vater im Himmel, der Vater-Mutter-Gott, siehe Johannesevangelium 17, 11.
Ganz klar auch Seine Mahnungen: „Ihr sollt niemanden euren Vater nennen auf Erden; denn einer ist euer Vater, der im Himmel“ (Matthäus 23, 9). Also niemandem soll der geistliche Titel „Vater“ verliehen werden.
Die katholische Religion praktiziert jedoch auch hier gezielt das Gegenteil der Lehre von Jesus von Nazareth. Sie verlieh diesen Titel ihrem Papst und nennt diesen sogar „Heiliger Vater“?
Ist das nicht eine Verhöhnung Gottes? Und ist es nicht sogar noch weit mehr? Eine Kriegserklärung an Gott, den Ewigen? Denn neben den vielen anderen bekannten Gegensätzen zur Lehre von Christus in der Kirche ist auch dies auffallend: Viele weitere „Heilige“ der Vatikankirche – neben ihren angeblich „Heiligen Vätern“ – sind grausame Verbrecher.

Beispiele dafür finden Sie auf der Seite https://www.theologe.de/allerheiligen_heiligsprechungen-durch-paepste.htm
Unter diesen Vorzeichen möchten wir hier einen „Heiliggesprochenen“ der Vatikankirche näher betrachten, der vor allem den verbrecherischen Grundstein zu dem unermesslichen Reichtum der Kirche gelegt hat, aufgrund dessen späterer geringfügiger Schmälerung die Kirche heute noch Jahr für Jahr staatliche Milliardensubventionen bekommt – Kaiser Heinrich II.:

Der deutsche Kaiser Heinrich II. (973-1024), vormals Herzog Heinrich von Bayern IV., wurde als Kind von Bischof Abraham von Freising erzogen und für ein späteres Priesteramt ausgebildet. Doch er sollte der Kirche bald weit mehr nützen. Nach dem plötzlichen Tod des jungen kinderlosen Königs Otto III. (980-1002) mit 21 Jahren reklamierte Heinrich die deutsche Krone für sich. Dazu verwüstete er zuerst die Besitzungen seines Konkurrenten. Und nach der Krönung 1002 in Mainz zog er in „schwere und blutige Kämpfe“ gegen einen ehemaligen Gefolgsmann, demgegenüber er sein Versprechen nicht einhielt und der deshalb aufbegehrte.
Und als die Einwohner der Stadt Pavia seine Krönung auch zum König von Italien im Jahr 1004 nicht anerkennen wollten, ließ er die Stadt stürmen. „Dabei wurde der größte Teil Pavias eingeäschert, viele Bewohner getötet und deren Leichen geplündert.“ (Wikipedia – Stand: 7.1.2021)
Und weiter ging es auf diese Art. Sein großer Widersacher war der ebenfalls katholische Herrscher Polens, Boleslaw I., gegen dessen Heer der Katholik Heinrich drei Kriege führen ließ. „Beide verfolgten die Idee eines Kirchenreichs auf Erden, so der Historiker Stefan Weinfurter (Kaiser Heinrich II. und Boleslaw Chrobry. Herrscher mit ähnlichen Konzepten? In: Quaestiones Medii Aevi Novae. Bd. 9, 2004, S. 24). Beim Übergang des kaiserlichen Heeres über die Oder und im weiteren Verlauf allein des zweiten Feldzuges „wurden mehrere tausend polnische Gegner getötet oder gelangten in Gefangenschaft, darunter auch Frauen und Kinder“ (Wikipedia, Stand: 7.1.2021). In Nordböhmen eroberte König Heinrich eine Burg und ließ die polnische Besatzung töten. Auch griff er die Westfriesen an und zwang sie zur Unterwerfung. Vor jedem Krieg schloss er sich mit den Bischöfen zu einer „Gebetsverbrüderung“ zusammen, um sich der Gunst seines Kriegsgottes zu vergewissern.
1007 gründete er das Bistum Bamberg. Der Zweck war ein Stützpunkt für die gewaltsame Katholisierung der Slawen, wörtlich, „dass das Heidentum der Slawen vernichtet werde“ (lt. einer Original-Urkunde, zit. nach Karlheinz Deschner, Kriminalgeschichte des Christentums, Band 6, S. 71). Und im Jahr 1014 dann ein weiterer Karriereschritt, die Kaiserkrönung durch Papst Benedikt VIII. im Petersdom im Rom. Sechs Jahre später reiste Papst Benedikt VIII. seinerseits nach Bamberg, um von Heinrich einen Krieg gegen die Byzantiner in Italien zu erwirken.
Davor und danach ließ der Papst die Juden in Rom verbrennen und köpfen, da sie aufgrund ihres jüdischen Glaubens angeblich ein Erdbeben und einen Orkan verursacht hätten.
Heinrich, der Papst und die Bischöfe herrschten gemeinsam. Bei der Synode von Pavia 1022 wurden Zölibat und Eheverbot für Priester bekräftigt und beschlossen: Alle Priesterkinder werden zu Kirchensklaven gemacht. Auch ließ Heinrich die jüdischen Mitbürger verfolgen. In Mainz ließ er sie enteignen und vertreiben bzw. zwang sie zur katholischen Taufe. Auch die Güter sächsischer Adliger, die ihm nicht gehorchten, wurden von ihm konfisziert, und er beschenkte nahezu pausenlos – Jahr für Jahr, Monat für Monat – die Kirche mit Städten, Dörfern, Grafschaften und Gütern, Herrschafts-, Zoll und Jagdrechten.

Auch plünderte er das deutsche Reichsgut, um damit ebenfalls große Schenkungen an die Klöster und Bistümer, die Äbte und Bischöfe zu machen, was sein Nachfolger Konrad II. trotz mancher Bemühungen nicht mehr rückgängig machen konnte. Das Motiv des Kirchenheiligen: „Das eigene Seelenheil oder das einer anderen Person (Gerd Althoff, Adels- und Königsfamilien im Spiegel ihrer Memorialüberlieferung. München 1984, S. 172 f.). „Mehr als zwei Drittel“ aller Schenkungen an die Kirche wurden von ihm mit der Hoffnung auf das Seelenheil begründet“ (Michael Borgolte, Die Stiftungsurkunden Heinrichs II. in:  Festschrift für Eduard Hlawitschka. Kallmünz 1993, S. 239). Verständlich, dass er bei den vielen Morden, Tötungen und Verstümmelungen um sein Seelenheil fürchtete. Für die Bischöfe war er deshalb „Heinrich, der Fromme“, und sie bereicherten sich maßlos und stellten ihm umgekehrt die Truppen für alle Gemetzel unter schändlichem Missbrauch des Namens Gottes und von Christus zur Verfügung.

Zwar gewann Heinrich II. Krieg um Krieg und wähnte sich sicher, da er im Besitz der angeblichen so genannten „Heiligen Lanze“ war, mit der ein römischer Soldat dem gekreuzigten Jesus von Nazareth auch noch ins Herz (Das Evangelium Jesu) bzw. in die Seite (Johannesevangelium) gestochen hat, um Seinen Tod sicherzustellen und den Leichnam noch einmal zu schänden. Laut katholischer Glaubensverkündigung war er als König und Kaiser mit dieser gefälschten Reliquie, in die auch noch ein angeblicher Nagel vom Kreuz eingearbeitet wurde, im Krieg unbesiegbar.
Dafür rafften ihn dann seine Nierensteine im Alter von 51 Jahren unter vorausgehenden erbärmlichen Schmerzen im Jahr 1024 in Grone dahin, heute ein Stadtteil von Göttingen. Und im Jahr 1146 wurde er dann von Papst Eugen III. heilig gesprochen und reiht sich seither ein in die Reihe der „verherrlichten Glieder der Kirche, die schon zur Vollendung gelangt sind„, so eine offizielle katholische Heiligendefinition. Er hatte also das katholisch Maximale auf der Erde geschafft.
Und laut einer katholischen Internetseite (pradedica.de) wäre er nach seinen Nierenkoliken auch im Jenseits an die Spitze der katholischen Astralwelt gelangt. So wird den Gläubigen dort folgendes Gebet nahe gelegt: „Allmächtiger Gott, du hast dem heiligen Kaiser Heinrich und seiner Gemahlin Kunigunde irdische Macht anvertraut und ihr Wirken mit der ewigen Herrlichkeit belohnt.“ Denn seine Frau Kunigunde wurde im Jahr 1200 ebenfalls „heilig“ gesprochen, durch den Kreuzzugspapst Innozenz III., der zusammen mit seinen Nachfolgern auf dem Stuhl Petri die urchristlichen Katharer ausrotten wollte. Und der Bamberger Erzbischof Schick lobhudelte anlässlich des alljährlichen Heinrichsfestes in der Stadt: „Das Heinrichsfest 2020 rufe alle Getauften dazu auf, sich des missionarischen Auftrags neu bewusst zu werden, damit das Erbe des heiligen Heinrich erhalten bleibt: eine Kultur, die vom Christentum geprägt, menschenfreundlich, wohlwollend und barmherzig ist.“ (heinrichsfest.de)
Zeitgenossen von Heinrich sahen das allerdings ein wenig anders: „Sei auf der Hut, o König, wenn du immer alles mit Gewalt machen willst, niemals aber mit Barmherzigkeit“, so Erzbischof Bruns von Querfurt. Oder Thietmar von Merseburg: Heinrich habe jeden, „der gegen ihn aufstand, gedemütigt und alle gezwungen, ihm mit gebeugtem Nacken zu dienen“. Und so sehen es auch heutige Historiker wie Professor Dr. Johannes Fried: Heinrich habe sich skrupellos aller Machtmittel bedient, „von der List über den Verrat bis zur nackten Gewalt und mit besonderer Vorliebe des kanonischen Rechts. (Der Weg in die Geschichte. Die Ursprünge Deutschlands bis 1024. Berlin 1994, S. 623)

Das letztere war also der Katalysator für seine Karriere, in Verbindung mit seiner anscheinend pathologischen Unterwürfigkeit gegenüber der kirchlichen Obrigkeit, wenn keine andere Methode funktionierte. Anlässlich einer Synode wird berichtet: Jedes Mal, wenn Heinrich eine Entscheidung zu seinen Ungunsten befürchtete, warf er sich vor den Bischöfen mit dem ganzen Körper zu Boden. In Bamberg, Magdeburg und Paderborn ließ sich Heinrich sogar in einzelne Domkapitel aufnehmen, um dort Anteil an den Fürbitten zu erhalten, also den andauernden Gebeten der Gläubigen für ihn. Dieses Entgegenkommen hatte wohl auch darin seinen Grund, dass Kaiser Heinrich II. sich auf bekanntlich exzessive Art erkenntlich zeigte, was noch heute ganz wesentlich zum Grundstock des unermesslichen Reichtums der Kirche gehört.

So ließ er auch den Bamberger Dom bauen, der als Heinrichsdom noch heute nach ihm benannt ist, und auf der offiziellen Internetseite des Bamberger Doms bamberger-dom.de/geschichte/ steht zu lesen: „Der prächtige Kirchenbau, eines Herrschers wahrhaft würdig, erfüllte nun gottesdienstliches Leben. Und Heinrich II. begünstigte seine Stiftung in ungeheuer reichem Maße. Eine einzigartige Ausstattung mit Reliquien, Büchern, Goldschmiedearbeiten und Gütern brachte ´den Neid der Zeitgenossen und das Staunen der Nachgeborenen hervor`. Der jubelnde Abt Gerhard von Seon fing in einem Gedicht diese Stimmung der Anfangszeit ein. Der Ort erschien ihm als ´Haupt des Erdenkreises, als Ort, wo aller Ruhm gegründet war`. Zur Last des Silbers kamen Berge von Gold, Edelsteine und schimmernde Seidenstoffe. In der Bischofsstadt an der Regnitz versammelte sich der ´Schmuck der ganzen Welt`.“
Schließlich wurde auch seine nach schlimmem Todeskampf überführte Leiche in diesen Dom verbracht, was auf der Web-Site so klingt: „Die kaiserliche Grablege gab allem einen dauerhaften Bestand.“
Der bekannte Bildhauer Tilman Riemenschneider hatte das Grab noch mit pompöser Marmor-Kunst weiter vergrößert, an der er von 1499 bis 1513 gearbeitet hatte. Darunter ein Schnitzwerk, wonach angeblich der heilige Benedikt von Nursia (nach dem sich Papst Joseph Ratzinger Benedikt XVI. benannte) den Kaiser von den Nierensteinen geheilt habe. Während Heinrich und sein Arzt schliefen, habe demnach sein Vorgänger im Kirchenheiligen-Status aus dem Jenseits die Krankheit geheilt und Heinrich einen heraus operierten Stein zur Erinnerung im Diesseits in die Hand gedrückt – nur eine der unzähligen milieutypischen Lügen.

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Die Diözese Bamberg veranstaltete vom 4. Juli bis zum 12. Oktober 2014 anlässlich des tausendjährigen Jubiläums seiner Kaiserkrönung die Ausstellung Gekrönt auf Erden und im Himmel – also in der katholischen Astralwelt, nach der man in den jenseitigen Welten wohl eher weiter unten suchen müsste.
Einen Anlaufpunkt für die Suche hat man dazu aber hier auf der Erde. Möchte man im Bamberger Dom beten, dann findet man dort nicht Gott, den Ewigen, denn Er wohnt nicht in Kirchen aus Stein, wie es die Bibeln der Kirche eindeutig bezeugen (Jesaja 61, Apostelgeschichte 7). Man geht dort zu Heinrich, dem doppelt Gekrönten und darf ihn auch im Gebet anrufen.
Allerdings berichtete uns eine gläubige Katholikin aus der Region, dass an diesem Ort so viele entsetzlich leidende Seelen Verstorbener hausen, dass sie dort als Gläubige keine Ruhe zum Beten findet und den Ort seither meidet. Bis heute wird Kaiser Heinrich II. vor allem in Bamberg überschwänglich gefeiert und geehrt. Neben den alljährlichen Heinrichsfesten für die Bevölkerung liest man dort das katholische Heinrichsblatt aus dem Heinrichsverlag, fährt mit dem Auto oder dem Fahrrad auf dem zentralen Heinrichsdamm entlang, meldet die Kinder in dem Chor der Heinrichsspatzen an oder schickt sie auf das Kaiser-Heinrich-Gymnasium, besucht Kirchenveranstaltungen in St. Heinrich oder St. Kunigund oder lädt digital von einer Kirchenseite Nachrichten herunter, die so genannten „Heinrich-Facts“ usw. usf.

Auch das Jubiläum „1000 Jahre Bistum Bamberg“ im Jahr 2007 war ein Großereignis in Bamberg. Es gab viel zu feiern für die Heinrichs-Verehrer unserer Zeit, wenn man auch nicht gerne an alles erinnerte. So schrieb die Süddeutsche Zeitung im Jahr nach diesem Jubiläum: „Im Erzbistum Bamberg wurden zwischen 1590 und 1630 mehr als tausend Menschen in drei Verfolgungswellen gefoltert und auf dem Scheiterhaufen verbrannt. Vermutlich waren es noch weit mehr Opfer, die Dunkelziffer ist extrem hoch. Was indessen nur wenige Bamberger wissen: Ein Höllenort in dieser finsteren Zeit war das Foltergefängnis der katholischen Inquisition [mit Kirche], das so genannte Malefiz-Haus.(12.9.2008)
So bewahrheitet sich auch hier das Wort von Jesus von Nazareth: „An ihren Früchten sollt ihr sie erkennen.“
Auch solche, welche einer scheinheiligen Brut der unteren Welt angehören.

Bild oben: Kaiser Heinrich II. am Hauptportal des Münsters in Basel, das er, wie so viele weitere Kirchen, gestiftet hat. Autor: Wladyslaw Sojka, Uploaded to Commons by pl: Wikipedysta:Modulo -Creative Commons Attribution-Share Alike 3.0 Unported license.

Bild Mitte: T.E. Ryen, Heinrichsgrab zum Heinrichsfest 2010, public domain

Verleihung des Karlspreises an europäische Politiker – Wer ist der „Heilige“ Karl?

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Verleihung des Karlspreises an europäische Politiker – Wer ist der „Heilige“ Karl?

29.5.2014 / 8.1.2021 – Beitrag aus dem Jahr 2014 – neu veröffentlicht am 8.1.2021 – 1200 Jahre Tod von Karl „dem Großen“ – Gedenkjahr des „Heiligen“ im Jahr 2014 – Er führte die Todesstrafe für Verunglimpfung eines Priesters ein und zwang die Menschen zur Säuglingstaufe oder auch sie würden hingerichtet / Massenhinrichtungen von Menschen, die nicht in sein System eines „vereinten Europas“ passten, weil sie nicht katholisch werden wollten / EU-Ratspräsident Herman Van Rompuy mit dem Karlspreis 2014 geehrt / Wie versucht die EU in der Gegenwart, Europa zu steuern?

Herman van Rompuy aus Belgien, überzeugter Katholik und Absolvent der Katholischen Hochschule Leuven, wurde am 29.5.2014 mit dem Karlspreis ausgezeichnet, mit dem sein Bemühen um die Einigung Europas geehrt werden soll. Der papsttreue Politiker setzte bei der Feierstunde sogleich ein Zeichen, wie diese Einigung voran gebracht werden soll, indem er die Präsidenten der Ukraine, von Georgien und von Moldawien speziell zur Feier eingeladen hatte. Darin spiegelt sich die derzeitige Politik der EU gegenüber Russland. Sie lehnt Russlands Interessen auf dem Gebiet der ehemaligen Sowjetunion zu einem großen Teil ab und reklamiert stattdessen ihre eigenen gegen die russische Politik gerichteten Interessen in der Region.
Als eines der obersten Prinzipien der Osteuropa-Politik der USA und der EU wird die so genannte „territoriale Integrität“ genannt. Im konkreten Zusammenhang sind die ehemaligen Verwaltungsgrenzen der Sowjetunion gemeint, die nach dem Zerfall der UdSSR und des Warschauer Paktes zu Landesgrenzen wurden.

Dazu grundsätzlich: Gott hat den Menschen das Leben gegeben. Die Grenzen und Regierungsformen jedoch haben sich Menschen ausgedacht, was in diesen so gesetzten Rahmen einer gewissen Ordnung dient. Doch der sündige Mensch betrachtet seine von ihm selbst geschaffenen Grenzen vielfach als höchstes zu bewahrendes Gut, während er das Leben, das Gott geschenkt hat, im Brudermord und im Streit um seine Grenzen bedenkenlos tötet. „Leben“ oder „Grenzinterpretationen“ – welches ist also im Konfliktfall der höhere Wert?

Der EU-Ratspräsident Herman van Rompuy erhielt also den nach Karl dem Großen benannten „Karlspreis“. Doch wie hielt es denn der katholisch „heilige“ Karl mit der „territorialen Integrität“? Für ihn war die Papstkirche die Herrscherin der Welt und jedes Land, das er für den Katholizismus mit Gewalt unterwerfen konnte, war für ihn ein Zugewinn zu dieser „Integrität“. In diesen Zusammenhängen erscheint das wohlklingende Prinzip „territoriale Integrität“ letztlich nur vorgeschoben vor ein anderes Prinzip, welches lautet „Die eigenen Interessen durchsetzen, notfalls mit Gewalt“.

Und in dieser sich immer mehr zuspitzenden Situation ist es kein Zufall, dass zeitgleich mit der Verleihung des Karlspreises an den EU-Ratspräsidenten Herman van Rompuy am 29.5.2014 die Eurasische Wirtschaftsunion mit Russland, Weißrussland und Kasachstan als Gründungsmitglieder gegründet wurde – als osteuropäische Analogie zur EU, während die Ukraine sogar den Abbruch der diplomatischen Beziehungen zu Russland erwägt – nach Jahrzehnten, ja Jahrhunderten einer gemeinsamen Geschichte. In diesem Zusammenhang werden von Regierungsmitgliedern auch die „Volkshelden“ der Ukraine wieder „belebt“, die an der Seite Hitler-Deutschlands mit SS-Truppen Krieg gegen die damalige von Russland dominierte Sowjetunion führten, was auch die Unterstützung des Vatikans und seiner Vertreter hatte, die auf diese Weise den Krieg gegen den „Bolschewismus“ angefeuert hatten.

Dass der Westen in dieser Zeitepoche ausgerechnet den katholischen Despoten Karl den Großen als Gallionsfigur an seine Spitze stellt, lässt tief blicken.
Und es ist kein Zufall, dass die Karlspreis-Trägerin des Jahres 2013 die litauische Präsidentin und überzeugte Katholikin Dalia Gribautskaite war, Präsidentin eines Landes der ehemaligen Sowjetunion, das jetzt zur NATO und zur EU gehört. Und auch die anderen Träger des Karlspreises passen hier dazu.

Wir möchten im Folgenden noch einen Blick darauf werfen, in welche geschichtliche Tradition sich der von den Kirchen nach wie vor dominierte politische „Westen“ bewusst stellt. Dies lässt sich dann sehr gut vergleichen mit der Strategie der römisch-katholischen Kirche in der Ukraine heute. Demnach möchte der Vatikan den „slawischen Völkern“ einschließlich den Russen das „Petrusamt“ „geben“, wie es der deutsche Kurienkardinal Walter Kasper im Jahr 2005 scheinheilig formulierte (Focus Nr. 33/2005), denn es bedeutet in Wirklichkeit ihre Unterordnung bzw. Unterwerfung der orthodoxen Kirchen unter den Papst in Rom.

Was also tat Karl der Große und was liegt demzufolge dem Karlspreis zugrunde?
Bevor Karl der Große im Jahr 814 starb, hatte er unzählige Menschen töten und ermorden lassen. Eine Infektion warf ihn dann am 22.1.814 in Aachen auf das Krankenlager. Sieben Tage später, am 28.1.814, war er tot. Er wurde 65 oder 66 Jahre alt. Zu seinen Leistungen zählt vor allem die mit beträchtlicher Grausamkeit durchgesetzten Unterwerfung, Christianisierung und Eingliederung des sächsischen Volkes in das Fränkische Reich … 777 wurde Sachsen auf der Reichsversammlung in Paderborn in Missionssprengel eingeteilt.“ (Wikipedia, Stand: 26.11.2013)
Karl hat auf den hartnäckigen Widerstand mit brutaler Repression geantwortet, unter anderem mit dem berüchtigten Blutgericht von Verden, bei dem angeblich tausende Sachsen enthauptet wurden. In Analogie zum Blutgericht zu Cannstadt durch seinen Vater Pippin und seinen Onkel Karlmann, bei dem die gesamte alemannische Führungsschicht ausgelöscht wurde, scheint diese Vorgehensweise durchaus wahrscheinlich. Die in den Quellen genannte Zahl von 4500 Opfern“ beziehe sich wahrscheinlich auf „Edelmänner“, „die sich ihm als Geiseln überantwortet hatten“, woraus folgt, dass es „sich also um keine ´Umsiedlung` gehandelt habe … Karl erließ zudem ein Sondergesetz (Capitulatio de partibus Saxoniae), welches … u. a. Verunglimpfung eines Priesters oder einer Kirche, die bei den Heiden übliche Feuerbestattung oder das Essen von Fleisch an Fastentagen – mit der Todesstrafe bedrohte. Gezielt sollen von Karl auch Deportationen als Mittel der Unterwerfung eingesetzt worden sein … Karls Brutalität und Kompromisslosigkeit trugen ihm den Beinamen Sachsenschlächter ein.“

Karl der Große strebte an, wie in anderen eroberten Gebieten, die Kirche mit ihren Niederlassungen und ihrer administrativen Tradition als Verwaltungsinstrument in Sachsen zu nutzen.“ „Karl bestätigte auch die Pippinsche Schenkung seines Vaters an die Kirche, aus der später der Kirchenstaat hervorgehen sollte.“

Was ist die angebliche „Pippinsche Schenkung“?
Die Kirche hatte Pippin mit einer gefälschten Urkunde herein gelegt, wonach Kaiser Konstantin im 4. Jahrhundert dem Papst angeblich bereits halb Europa geschenkt habe. Der stramm katholische Frankenherrscher Pippin wollte den Klerikern wenigstens einen Teil davon wieder „rückerstatten“ und eroberte dazu im Krieg Gebiete der Langobarden und schenkte sie dem „Stuhl Petri“ – nur eines von vielen Blutbädern, die den heutigen Reichtum der Kirche begründen. Im Jahr 778 begann Karl dann den „Kreuzzug“ gegen die islamischen Mauren in Spanien, die dort eine Zeit der Toleranz geprägt hatten.

Schon frühzeitig verstand sich Karl als der einzige rechtgläubige Verteidiger und Wahrer der Christenheit, und folgerichtig würdigt ihn die Grabinschrift als ´imperator orthodoxus`, also als rechtgläubiger Herrscher im Sinne der Romkirche. „Die Klöster u. a. in St. Gallen und auf der Insel Reichenau (Bodensee), im einverleibten Bayern St. Emmeram bei Regensburg, in Freising und am Tegernsee (wichtigste Benediktinerabtei Oberbayerns), im heute österreichischen Mondsee (dort war auch Salzburg … ein Zentrum der Mission) wie auch in Fulda und in Trier wurden neu gegründet, zu Abteien erhoben oder erfuhren eine erhebliche Steigerung ihrer Bedeutung.“

Im Jahr 1165 wurde der Kaiser und Kriegsherr Karl, der während seiner Regentschaft immer Krieg führte, heilig gesprochen. Die Heiligsprechung geriet hierbei in den Konkurrenzkampf zweier „Heiliger“ Väter darüber, wer von beiden der „wahre“ Papst sei. Da der damalige Papst Alexander III. die vom Kölner Erzbischof mit Zustimmung von Papst (später „Gegenpapst“) Paschalis III. vorgenommene Heiligsprechung des „Sachsenschlächters“ nicht bestätigte, ist der 28. Januar zwar nicht offiziell als römisch-katholischer Gedenktag für Karl im Kirchenkalender eingetragen. Der Tag wird praktisch aber trotzdem als kirchlicher Gedenktag gefeiert.
„Im Aachener Dom und im Frankfurter Kaiserdom wird jährlich am 28. Januar ein Karlsamt nach einer aus dem 15. Jahrhundert überlieferten Liturgie gehalten. Bestandteile des Karlsamt sind die Karlssequenz, ein lateinischer Lobgesang auf die Stadt und den Kaiser sowie die ebenfalls lateinischen Kaiserlaudes mit … Fürbitten für Kirche, Papst, Bischof, das deutsche Volk und alle Regierenden. Die Predigt hält ein Mitglied einer europäischen Bischofskonferenz“.

Außerdem sind viele katholische Kirchen nach dem „heiligen“ Karl benannt. Und die Evangelische Kirche in Deutschland EKD erkennt den Gedenktag zu Ehren Karls sogar offiziell an.

Das ist also ein Jubiläum, so ganz nach dem Muster der Kirche. Und dazu passend wird von der Stadt Aachen alle Jahre wieder der Karlspreis verliehen für „Verdienste“ um die „europäische Einigung“. Wer jedoch weiß, wie Karl diese „Einigung“ zu erreichen versuchte, der wird hellhörig, wenn Politiker heute für ihr Tun einen „Karlspreis“ bekommen. Genauso gut könnte man ihnen gemäß dieser Tradition „schwarze Hörner“ oder ein Schwefel-Fass verleihen.

Angesichts von EU-Sanktionen gegen Russland wegen des Streits um die staatliche Zugehörigkeit der Krim und dem Verstoß Russlands gegen die „territoriale Integrität“ der Ukraine kann man hier auch einmal eine grundsätzliche Frage stellen: In der Regel ist es ja so, dass Verbrechen gegen die Menschlichkeit von der Völkergemeinschaft mit teilweise drastischen Sanktionen belegt werden. Wie ist es aber in Deutschland? Hier werden Verbrecher gegen die Menschlichkeit wie Karl der Große von den Politikern als „Heilige“ verehrt und man fühlt sich geehrt, wenn man einen nach einem solchen Mann benannten Preis erhält. Doch die Institution, der diese Verbrecher gegen die Menschlichkeit angehören, wird nicht sanktioniert, sondern jährlich mit Milliarden subventioniert.

Doch wann endlich wird die Geschichte in Deutschland im Sinne der Demokratie und der Aufklärung geschrieben und nicht mehr von den Priestern und Theologen diktiert, von denen man nie weiß, wann sie wieder ihre Vergangenheit aufleben lassen und in die Gegenwart ziehen? Oder ist es unmerklich schon wieder so weit? Wer die heutige EU-Politik mit ihren Karlspreis-Verleihungen in der Tiefe verstehen will, sollte sich also einmal mit Karl dem Großen, dem „heiligen“ Karl beschäftigen. Mit Jesus, dem Christus, hat sie nichts zu tun.
Mehr dazu siehe:
https://www.theologe.de/allerheiligen_heiligsprechungen-durch-paepste.htm#Karl_der_Grosse
https://www.theologe.de/karl-der-grosse_karlspreis_papst.htm

Bild: Grandes Chroniques de France, 14. Jahrhundert: Kaiserkrönung Karls I. – Biblothèque nationale de France in Paris

Der Theologe aktuell – 2020/2021

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Der Theologe aktuell – 2020/2021

16.4.2021 – Wir gedenken der Millionen Opfer der Kirche – Vielfach wird in unserer Welt Opfern gedacht. Doch sehr oft verschweigt man die Ursachen, vor allem wenn man in der Religion fündig wird. Es ist nun auch die Zeit, einmal der Millionen Opfer der Kirche zu gedenken und Konsequenzen daraus zu bedenken – https://www.theologe.de/mahnmal_fuer_die_opfer_der_kirche.htm

2.4.2021 – Wurde Jesus hingerichtet, weil Er nicht befürwortete, dass „Passahlamm“ zu schlachten und zu verzehren? Für dieses „Vergehen“ hatten die Priester die Todesstrafe festgelegt. Siehe dazu https://www.theologe.de/theologe7.htm#Kein_Passahlamm

30.3.2021 – Da die Corona-Krise das zu dieser Zeit sonst zelebrierte kirchliche österliche Schaugepränge weitgehend zum Erliegen bringt, möchten wir an dieser Stelle nur auf die Ausgabe Nr. 102 des „Theologen“ hinweisen, wo dieser klerikale Götzenkult = Baalskult näher unter die Lupe genommen wird. 
Von kosmischer Bedeutung ist, was vor nahezu 2000 Jahren bei der Hinrichtung von Jesus von Nazareth wirklich geschah, und die Klarstellung ist für viele Menschen wichtig, wie die Priester der einst neuen katholischen Religion auch diese Ereignisse im Sinne des Baalkultes fälschten. https://www.theologe.de/kreuzigung.htm

embryo_im_reagenzglas5.3.2021 – Die Weisheit der Wissenschaft – ein Wahnsinn? – Wissenschaftler geraten mit ihren Forschungsergebnissen oder Meinungen in unserer turbulenten und zunehmend chaotischeren Zeit immer häufiger in den Mittelpunkt des öffentlichen Interesses. Doch woher beziehen sie ihre Sichtweise? Was sind ihre Quellen und ihre Maßstäbe? Und wie hat sich diese Zivilisation entwickelt durch die moderne Medizin, Physik, Chemie, Biologie, Landwirtschaft, Ingenieurwissenschaft, Geowissenschaft usw.? Früher musste ein Doktorgrad für einen Wissenschaftler von der Kirche bestätigt werden oder er konnte von dieser auch verweigert werden bis hin zur Hinrichtung des Wissenschaftlers auf dem Scheiterhaufen. Welche Folgen und welchen Einfluss hat heute noch die Theologie? Sehen Sie zwei Ärzte im Gespräch mit einem ehemaligen Pfarrer und einem Soziologen und Journalisten. https://www.der-freie-geist.de/video/wissenschaft/

24.2.2021 – Die Ernährungslüge und der Klimawandel – Die Ernährungslüge besteht darin, dass angeblich Gott den Fleischkonsum für die Menschen angeordnet hat. Doch in Wirklichkeit haben Priester ihre Bibelbücher entsprechend gefälscht. Das geht dann so weit, dass Christen, welche die Tiere, die auch ihre Brüder und Schwestern sind, nicht töten wollten und die sich deshalb vegetarisch ernährten, wie es auch schon im ursprünglichen Schöpfungsbericht heißt, von der Romkirche verfolgt und ermordet wurden. Heute zeigt sich: Der Fleischkonsum und der damit einhergehende aggressive Umgang mit den Tieren und der Natur ist ein wesentlicher Grund für den Klimawandel, der sich eher unmerklich, aber doch stetig zur Katastrophe ausweitet. Und die heutigen Abkömmlinge derer, die den Fleischkonsum einst propagierten, halten an diesen negativen Ursachen fest, die mehr und mehr ihre Wirkungen zeigen. Sehen Sie dazu „Der Modus spezial Nr. 6“ – https://www.der-freie-geist.de/video/ernaehrungsluege-und-klimawandel/

modus-2-theologen19.2.2021 – Die Verschleierung – Wissen die jungen Studenten der katholischen oder evangelischen Theologie nicht, worauf sie sich da einlassen? Kennen Sie denn die Lehre nicht, der sie dann lebenslang die Treue halten sollen? Diese Frage stellte ein Zuschauer, nachdem er das Video der Theologen gesehen hat, die aus der Kirche ausgetreten sind.
Sie wird in der Fortsetzung dieser Gesprächsrunde beantwortet mit dem Titel „Die Verschleierung – Wie die Kirche ihre wahren Lehre und ihr Tun verschleiert“ – https://www.der-freie-geist.de/video/verschleierung/

15.2.2021 – Theologen berichten, warum sie aus der Kirche ausgetreten sind – Neu auf der-freie-geist.dehttps://www.der-freie-geist.de/video/kirchenaustritt-von-theologen/

12.2. / 13.2.2021 – Neu auf der-freie-geist.de Das Geschäftsmodell: Von der Geburt bis zur Bahre, die persönlichen Versicherungsjahre. Eine aufklärende Sendung, wie die Religion von uns allen nimmt und nimmt, offen und verdeckt. https://www.der-freie-geist.de/video/geschaeftsmodell-kirche/

 

    27.1.2021 – Wann wurde ein Kaiser oder König heilig gesprochen? Wenn er der katholischen Religion zum totalitären Durchbruch in einem Land verholfen hat, Kriege für deren Machterweiterung führte und sie fürstlich beschenkte. Ausnahmen sind uns derzeit nicht bekannt.
    Der deutsche Kaiser Heinrich II. wurde heilig gesprochen, was hier in einem eigenen Beitrag nachzulesen ist; genauso wie die Erinnerung an Karl, dem so genannten Großen, nach dem bis heute ein bekannter Preis benannt wird, der Jahr für Jahr meist einem katholischen Politiker verliehen wird. Ein weiteres Beispiel ist König Ludwig IX. Lesen Sie mehr über ihn unter https://www.theologe.de/allerheiligen_heiligsprechungen-durch-paepste.htm#Ludwig-IX
    Foto: Denkmal von König Ludwig und seiner Frau Marguerite auf dem nach ihm benannten Ludwigkirchplatz in Berlin – GNU Free Documentation License, Beek100

    sternenhimmel31.12.2020 / 1.1. / 15.1.2021 – Am Beginn eines neuen Zeitalters – In diesen unruhigen Zeiten merken viele Menschen auch die früher oft unmerklichen Veränderungen, von denen manche weiter mit großen Schritten nach unten führen. Durch die Gottesprophetie unserer Zeit wurde das messianische sophianische Zeitalter ausgerufen, in dem es keine Dogmen und Priesterhierarchie mehr gibt, sondern wo Menschen sich aufmachen, auf schlichte Weise die Gottes- und Nächstenliebe zu erlernen und Gott nicht in Kirchen und Sakramenten zu finden, sondern in sich und in allem Leben.

    Foto: Mathias Krumbholz 2014, gemeinfrei nach wikimedia Commons CC BY-SA 3.0)

    In diesen Umbruchszeiten kommen jetzt aber auch negative Wirkungen verstärkt auf die Menschen zu, weil die Politiker und Obrigkeiten nicht auf die Warnungen der Propheten hören, sondern sich wie eh und je an die Priester und Theologen hielten und vor dem Oberpriester in Rom auf die Knie gehen.
    Die sich nun anbahnende Klimakatastrophe hätten verhindert oder zumindest gelindert werden können, was jetzt nicht mehr möglich ist. Den Tieren hätte unsägliches Leid genommen werden können, auch durch eine allmähliche Umstellung der menschlichen Ernährung zu herzhafter fleischfreier Kost. Doch laut Kirchendogmen habe Gott den Fleischkonsum eingesetzt, eine Ernährungslüge, die jetzt maßgeblich mit zum Klimakollaps führt.

    Die Menschen hatten Jahrzehnte lang auch die Gelegenheit, durch das Urwissen der Reinkarnation ihre persönliche Situation zu erfassen und neue Weichen zu stellen statt Kirchenmitglieder und quasi Kirchenhörige zu bleiben und mit den Kirchenheiligen im selben Boot sitzen zu bleiben, die oftmals brutale Gewalttäter waren, welche z. B. Urchristen als „Ketzer“ ermorden ließen oder von einem Krieg und Kreuzzug in den nächsten zogen und auch dort Nichtkatholiken ermorden ließen.

    Die Offenbarungen aus dem Reich Gottes zur Genmanipulation bereits vor ca. 30 Jahren und zu Organtransplantation sowie die einmalige Chance einer Ganzheitsheilung an Seele und Körper hätten so vieles verändern können, was seither jedoch im alten Fahrwasser blieb, bis zur letzten Ölung auf dem Sterbebett.
    Noch immer sind die Dogmen der Kirche die Betriebsanleitung der mächtigsten Institutionen dieser Welt. Früher waren die Auswirkungen der Dogmen so: Wer dagegen verstieß, wurde verflucht, gefoltert und ermordet, und die Politiker waren und sind auch laut Dogma offiziell die Weisungsgebundenen der kirchlichen Macht.
    Noch heute werden diese Dogmen mit Milliarden an Subventionen staatlich finanziert, unterstützt und bejaht. Und noch immer sind so viele Menschen im Weihrauchdunst benebelt, so dass sie das tolerieren oder dort sogar Mitglied bleiben. Auch aus Ängsten heraus, die der Menschheit seit vielen Hundert Jahren von den Priestern durch deren Dogmen eingeflößt wurden. Lesen Sie die Dogmen und machen Sie sich bewusst: Das ist bis heute die katholische Lehre (z. B. https://www.theologe.de/hoellenlehre_der_katholischen_kirche.htm), nicht die gepredigten Worthülsen an Weihnachten oder Ostern.

    Doch der Gott der kirchlichen Lehren ist nicht der Gott, den uns Jesus, der Christus, nahe brachte. Der Gott aller Gottesprophetinnen und -propheten und aller gerechten Männer und Frauen ist der Freie Geist, der sich nicht von Priestern herumdirigieren und in ihren Steinhäusern und Tabernakeln einsperren lässt und der  die Menschen auch nicht gemäß der kirchlichen Maßstäbe einst verurteilt. Das macht jeder Mensch schon selbst im Gesetz von Ursache und Wirkung, was von den Kirchen seit eh und je verschwiegen wird, so dass den Menschen Entscheidendes vorenthalten wird (siehe z. B. die Folgen der kirchlichen Leugnung der Reinkarnation unter https://www.theologe.de/theologe2.htm#Antwort_der_Kirche. So bleibt bei all dem vielen Chaos in dieser Umbruchszeit dies ein Thema von hoher Bedeutung. Denn jeder braucht Orientierung. Doch wo sucht er sie?

    sarg25.12.2020 – Verbrechen in der Kirche. Es kommt immer mehr ans Tageslicht. Der Weg zu Christus ist nicht dort zu finden, sondern an anderen Orten – „Wo zwei oder drei versammelt sind in Meinem Namen, da bin Ich mitten unter ihnen“ – diese Botschaft des Jesus von Nazareth gilt allen ehrlichen Gottsuchern gerade jetzt in diesen Tagen. Oft sind es nur zwei oder drei, die sich bewusst machen „Christus in mir“, „Christus in dir“ oder „Gott in uns“, „Wir in Gott“, und die sich auch bemühen, ihren Nächsten zu achten und für ihn da zu sein.

    Die Männer, die in ihren Steinkathedralen Weihrauchdünste verbreiten, sind von Christus weit, weit entfernt, denn dort wird mit den Dogmen, Sakramenten, Kulten und dem Priesterbrimborium Sein guter Name nur schändlich missbraucht.
    Und wer nach all´den bisherigen Aufdeckungen dort weiterhin Mitglied ist oder als Politiker dieses System mit unseren Steuerabgaben sogar finanziell unterstützt, der unterstützt damit auch die Schrecken hinter diesen Mauern und bekennt sich klar zu diesem System, aus dem kurz vor der Sonnenwende und den freien Tagen erneut so manches ans Tageslicht gekommen ist; obwohl Kardinal Woelki ein von ihm selbst in Auftrag gegebenes Gutachten einer Münchner Kanzlei über den Umgang mit den Verbrechen im Bistum Köln unter Verschluss hält – angeblich wegen „rechtlicher Bedenken“, während er selbst wie sein Vorgänger Kardinal Meisner definitiv der Anzeige einer Vergewaltigung eines Kindergartenkindes durch einen Priester nicht nachging. Laut Woelki, weil nach seinem Amtsantritt der Beschuldigte, wie gesagt wird, „nicht mehr vernehmungsfähig gewesen sei“ – wie so oft, wenn man erst Jahre oder gar Jahrzehnte gezielt verstreichen lässt, um dann die Situation vorzufinden, dass viele Täter krank oder Täter und Opfer schon verstorben sind.

    Nachfolgend ein weiteres Beispiel von zig-Tausenden, bei dem ein Opfer noch als Mensch unter uns lebt:
    „Ordensschwestern in Speyer haben offenbar über Jahre hinweg Heimkinder mehreren Geistlichen zum sexuellen Missbrauch überlassen. Vielleicht geht es sogar um Mord zur Vertuschung des Skandals, wie aus einem Urteil des Sozialgerichts Darmstadt hervorgeht.“ Allein ein Junge ist dort demzufolge seit seinem Alter von zehn Jahren über viele Jahre Hunderte Male vergewaltigt worden. „Der im Urteil als Haupttäter beschriebene Priester, mit dem Motzenbäcker gemeint sein dürfte [der frühere ranghohe Generalvikar des Bistums Dr. Rudolf Motzenbäcker, auch Domkapitular, Offizial und „Päpstlehrenprälat“ (so ein in Stein gemeißelter Titel auf dem Grabstein zu seinem Gedenken in der Nähe des Grabes von Ex-Bundeskanzler Helmut Kohl)], der gleichzeitig auch noch sein Beichtvater war, habe ihn immer wieder mit in seine Wohnung genommen und sei dort anal und oral in ihn eingedrungen. Dabei habe er auf einer Kniebank knien müssen, damit der Prälat ihn leichter von hinten habe penetrieren können. Ein- bis zweimal monatlich habe er den Priester besuchen müssen … Die Nonnen hätten ihn zu den Treffen ´regelrecht hingeschleppt`… Zu sogenannten Sexpartys, die demnach alle drei bis vier Monate stattfanden, seien auch Freunde und Politiker gekommen … Wörtlich die im Urteil wiedergegebene Schilderung: ´Es habe einen Raum gegeben, in dem die Nonnen die Herren mit Getränken und Speisen bedient hätten, in der anderen Ecke seien die Kinder vergewaltigt worden. Die Nonnen hätten daran verdient. Die anwesenden Herren hätten grosszügig gespendet.` Anschliessend seien die Leinenbetttücher blutig gewesen, wenn Geschlechtsorgane der Kinder aufgerissen seien. Die meisten der damals beteiligten Kinder seien heute tot. Viele hätten sich selbst umgebracht. Als prägenden Vorfall nennt das Opfer … seinen Kontakt zu einem ein Jahr jüngeren Mädchen, die nach einer solchen Sexparty schwanger geworden sei … Schließlich habe er sie auf dem Speicher aufgehängt aufgefunden. Er glaube nicht an Selbstmord, weil es keine Aufstiegshilfe an der Stelle gegeben habe. Er vermute, so steht es im Urteil, dass das Mädchen zu viel gewusst habe. Das Gesicht des toten Mädchens werde er nie vergessen, er sei daran innerlich zerbrochen. Mehrere Gutachter und das Gericht hegen keine Zweifel an der Glaubwürdigkeit des Mannes, gehen von ´authentischen Angaben` und ´selbst Erlebtem`aus“ …“Verjährt. Allerdings bestätigten andere Betroffene im Wesentlichen die Aussagen des Klägers und belasteten Motzenbäcker.“ (kath.ch, 11.12.2020)
    PS: Das Spitzengehalt des Täters zahlte damals der Staat wie auch bis heute die Gehälter seiner Amtsnachfolger, mittlerweile vielfach versteckt in Pauschal-„Zuschüssen“ in Höhe der entsprechenden Gehälter. Damals wie heute überbieten sich Politiker in finanziellen Zuwendungen gegenüber den Großkirchen – mit Geldern, die vorher von den Bürgern in Form von Steuern aufgebracht werden müssen.

    hoher_baum3.12.2020 – Was der große sterbende Baum im Vatikan uns sagen könnte – Lesen Sie die aktualisierte Ausgabe zum Weihnachtsbaum im Vatikan neben dem großen Obelisken – https://www.theologe.de/sterben_und_tod_des_vatikan-baumes.htm

    11.12.2020 – Christus wollte auf den „Felsen“ Petrus keine Papstkirche bauen. Er selbst ist der wahre Fels – Die Ausgabe Der Theologe Nr. 51 wurde überarbeitet und ergänzt. Siehe https://www.theologe.de/petrus-christus-fels-schluesselgewalt.htm

    7.12.2020 – Gegen die Tiere: Die Messer werden gewetzt – Ob Pandemie oder keine Pandemie – die Tierschlachtungen haben vor dem kirchlichen sogenannten Weihnachtsfest immer massiv zugenommen. Der grenzenlose Fleischkonsum ist als römisch-katholische Lehre in den Dogmen fest verankert. Hier lesen Sie einige Beispiele: https://www.theologe.de/tiere_kirche.htm#Dogmen_fuer_den_Fleischkonsum

    29.11. / 7.12.2020 – Wohin gingen die Spenden für die Ärmsten? Die Süddeutsche Zeitung veröffentlichte am 26.11.2020 einen Artikel, Heilige Unmoral genannt, der deutlich machte, wohin „Spenden für die Armen“, die in der Kirche eingesammelt werden, gegangen sind. Es hilft mit, aufzudecken, was Wahrheit ist und was Unwahrheit. Die hohen Mauern des Vatikan sind ein Symbol dafür, dass man von außen vieles noch nicht sieht, womit sich dort verschanzt wird, und was bei den Audienzen auch nicht präsentiert wird. Doch die hohen Mauern fallen, je mehr aufgeklärt werden kann.

    In dem Artikel ging es um 750 Millionen Euro, „extra bilancio“, also außerhalb der Buchhaltung. Dieser Betrag ist vom so genannten Peterspfennig, der „für die Bedürftigsten“ eingesammelt wird, in die „cassa“ des Staatssekretariats geflossen und von dort z. B. in Fonds auf Malta und Luxemburg und 350 Millionen allein in eine Luxusimmobilie im Nobelviertel Chelsea in London, „prime area“, beste Wohnlage. Auch der Makler bekam 40 Millionen Abfindung, ein weiterer „Broker“, ein Finanzmakler, ein „Handgeld“ von 15 Millionen, zur Erinnerung: entnommen von den eingesammelten Spenden für die Ärmsten. Dann kam es auch noch zu Wertverlusten bei der Immobilie. Das Geld war, wie gesagt, deklariert für Bedürftige. „Der Deal mit den Gläubigen ist. Ihr gebt mir [dem Papst] das Geld, und ich verteile es an die Armen. So war das aber nie“, so der Bericht. Zu dem Luxusprojekt in London sagte der Papst u. a. „Eine gute Verwaltung muss Geld vernünftig anlegen“ (zit. nach stn.de, 27.11.2019). Und nach Bekanntwerden, in welcher Weise es vermeintlich den „Armen“ zugute gekommen ist, darf es nicht mehr die „cassa“ des Staatssekretariats „verwalten“, doch den Reichtum des Vatikan wird es weiter mehren.

    Mehrere Hunderttausende Euro aus diesen Spenden erhielt auch eine Managerin, die für den Vatikan tätig war für ihre Arbeit. Doch „einen schönen Teil des Geldes aus Rom gab sie für Schmuck, Parfum und teure Möbel aus, für Kleider, Schuhe und Taschen von Rada, Tod´s und Chanel. Das sei ihr gutes Recht, sagte die Managerin, als sie verhaftet wurde.“ „Wie manche glauben“, sei sie aber „am Ende“ die „Geliebte“ von Kurienkardinal Angelo Becciu gewesen, der im September 2020 nach dem „Verdacht der Veruntreuung“ von seinen Ämtern zurücktrat, die Vorwürfe jedoch zurückwies. Sicher ist eben nur: Einiges über seine „Verwaltung“ eingesammelten Gelder für die „Ärmsten“ war nach außen gedringen.

    Doch da gibt es noch andere, die aus dem finanziellen Vollen im Vatikan schöpfen, z. B. den emeritierten Kurienkardinal Tarcisio Bertone, der mit Geldern aus dem katholischen Kinderkrankenhaus in Rom sein Penthouse mit Dachterasse renovieren ließ, für eine halbe Million Euro.

    Und bei einem früheren Angestellten des Staatssekretariats des Vatikans fanden Ermittungsbehörden bei der Suche nach unterschlagenen Finanzen Münzen im Wert von zwei Millionen Euro und einen Schuhkarton mit 200.000 € in bar. Und, und, und …

    Der Journalist Emiliano Fittipaldi fasst zusammen: „Wenn du in Rom der Spur des Geldes folgst, landest du immer schnell auf der Via della Conciliazone„, der Allee, die zum Petersplatz führt. Und weiter: „Die Kirche ist … eine Männerwelt. Geld, Macht, Sex. Das beschäftigt die Herrschaften schon ungemein.“ Und der Papst? „´Wer nicht ständig herunterbete, wie wunderbar dieser Papst sei, der gelte als Gotteslästerer, als Nestbeschmutzer`. Das Charisma von Franziskus nehme viele gefangen. ´Auf mich wirkt es ja auch.`“

    Andere erinnern so manche Vorgänge an die Worte von Jesus von Nazareth über die damaligen Religionsführer, darunter: „Ihr habt den Teufel zum Vater. und nach eures Vaters Gelüste wollt ihr tun. Der ist ein Mörder von Anfang an und steht nicht in der Wahrheit; denn die Wahrheit ist nicht in ihm. Wenn er Lügen redet, so spricht er aus dem Eigenen; denn er ist ein Lügner und der Vater der Lüge.“ (Johannes 8, 44)
    Und wie ist es heute?
    In der Süddeutschen Zeitung ist angesichts der Kuppel des Petersdoms von Michelangelo zu lesen: „Das vermeintlich Heilige soll über dem Profanen thronen … Moralisch überlegen. Das war natürlich immer schon ein Scherz, die Geschichte ist Zeugin.“ Für viele ist es allerdings auch blutiger Ernst. Millionen Mordopfer sind die Zeugen.

    PS: Auch der deutsche Staat und seine Bürger spenden Unsummen für diese Kirche, und deutsche Diözesen, die vom deutschen Staat ohne Verwendungsnachweis Jahr für Jahr Hunderte von Millionen Euro erhalten, schieben viele Millionen an den Vatikan weiter.

    Und die Süddeutsche Zeitung schreibt weiter über die Verwendung von Spendengeldern: „Wäre die Welt nicht gerade mit der Seuche beschäftigt, würde dieser neue Skandal mehr auffallen“. Doch das braucht ja nicht so zu bleiben.
    Lesen Sie im Schwarzbuch Katholische Kirche, was alles unter anderem in dieser Institution geschah und geschieht, die von den Staaten und Bürgern mit ihren Spenden und Tributzahlungen finanziert wird:
    https://www.theologe.de/schwarzbuch_katholische-kirche.htm

    12.11. / 20.11.2020 – Das mit Milliarden vom Staat finanzierte „System Kirche fördert Missbrauch“. Die Schwerverbrechen von Priestern an Kindern haben lt. eines neuen Gutachtens Wurzeln im kirchlichen „System“, was für viele Zeitgenossen ohnehin schon lange klar war (nun z. B.  ntv.de, 12.11.2020 mit der Überschrift „System Kirche fördert Missbrauch“).
    Und kurz darauf folgte eine Bekräftigung durch die Vollversammlung des Zentralkomittees der Katholiken, den so genannten kirchlichen Laien. Diese haben beschlossen: „Sexualisierte Gewalt ist seit langem ein strukturelles Problem in der katholischen Kirche“ (zit. nach sueddeutsche.de, 20.11.2020)
    Brisant daran ist einmal mehr: Dieses System mit diesem strukturellen Problem müssen wir alle, alle Steuerzahler in Deutschland, so wie es seit vielen Jahren ist, mit einem Jahres-Tribut von ca. 20 Milliarden Euro finanzieren, weil die Politiker, die von den Kirchen offen oder versteckt Weisungen erhalten, es so wollen.
    Hier ein Überblick und ein Leitfaden, es endlich zu beenden: https://stop-kirchensubventionen.de/

    11.11. / 12.11.2020 – „Der heilige Schein“ – Religion absurd und voller Schrecken für KinderAbsurd ist, wenn den Kindern der kirchenheilige reiche Sklavenhalter Martin von Tours (20.000 Sklaven) Jahr für Jahr am 11.11. als Vorbild in Szene gesetzt wird, weil er seinen Mantel zerriss und einem Bettler den halben Mantel schenkte.
    Hand aufs Herz, liebe Leser: Was soll man mit einem halben Mantel? Mit einer ganzen Tischdecke, die sich jemand umhängen kann, würde man sich vermutlich wohler fühlen. Warum hat Martin bei seinem immensen Reichtum nicht wenigstens den ganzen Mantel verschenkt und ihn sich wieder neu anfertigen lassen? Und offenbar war es ja sowieso nicht sein einziger. Und dass dieser dem Schein nach von Theologen zum „Heiligen“ auserkorene Martin auch den Anlass für die grausame katholische Tradition gab, seit Jahrhunderten Jahr für Jahr zu seinen Ehren die Gänse zu massakrieren, lesen Sie in der Meldung vom 7.11.

    Kaum fassbarer Schrecken kommt dazu, wenn man den Kindern nicht nur so schräge Geschichten erzählt und sie damit irreführt, als sei genau das besonders gottgewollt, sondern sie auch körperlich vergewaltigt – Schrecken über Schrecken über Hunderttausenden von Kindern, die von Priestern, Pfarrern und Kirchenbevollmächtigten sexuell missbraucht und damit auch seelisch vergewaltigt wurden.
    Noch immer fehlt es vielen Nichtbetroffenen an dem Vorstellungsvermögen, wie brutal das Leben dieser Kinder auf diese Weise zerstört wurde; nur wenig publizierte Selbstmorde sind nur ein Aspekt dieses Grauens, das viele Opfer nicht verarbeiten konnten.
    In dem Film Tatort Kirche – Der heilige Schein (ca. 90 Minuten) kann man lernen, etwas mitzuempfinden und besser zu erfassen, was Kindern angetan wurde und welche Organisation sich hinter den Verbrechen verbirgt; auch wenn man erfährt, wie so manches Opfer vielleicht immer noch glaubt, dort etwas Grundlegendes wenden zu können, weil die Masken noch nicht alle gefallen sind.  https://www.tvnow.de/filme/der-heilige-schein-19195

    Und was machen unsere Politiker? Sie füttern diese Institution und deren Milieu weiterhin Jahr für Jahr mit ca. 600 Millionen Euro Geldgeschenken ohne Verwendungsnachweis direkt; und in der Summe sogar mit einem Tribut im Wert von ca. 20 Milliarden Euro in Form von Subventionen und Steuerbefreiungen aus den allgemeinen Steuereinnahmen (zusätzlich zur weitgehenden Staatsfinanzierung von Diakonie und Caritas). Und sie, die Politiker, sind ihnen, den Kirchenmännern faktisch zu Diensten. Doch das hat keinen Bestand, denn die Zeiten ändern sich.

    Medienliste

      7.11. / 9.11.2020 – Das unermessliche Tierleid unter der Knute der Kirche und ihrer Traditionen – Ausstieg jederzeit möglich – Nachfolgender Artikel in der Stuttgarter Zeitung ist wie ein Hohn auf die Tiere und zeigt das entsprechende Bewusstsein auf.
      https://www.stuttgarter-zeitung.de/inhalt.geschlossene-gastronomie-landwirte-werden-ihre-gaense-nur-schwer-los.feb32a25-7ce9-40c5-9d2e-4169c5fbbef8.html
      Einige Auszüge daraus:
      Aufgezogen fürs Martini- und Weihnachtsgeschäft: Und was jetzt, wo die Restaurants zu machen mussten? …
      Auch Patrick H.s Geschäft wird durch Corona durcheinandergewirbelt … er hat ebenfalls ein gefiedertes Problem …
      „Gefrorene Gänse will keiner haben“, sagt er. Weiter durchfüttern und am Leben lassen, das sei keine Option. „Das darf nicht passieren, da setzen wir alles dran“, resümiert Patrick H.
      Hermann M. aus W. hofft noch, dass die Lokale im Dezember wieder öffnen und ihm zumindest das Adventsgeschäft nicht flöten geht. Seine Gänse müsse er schnell an den Mann bringen, denn „nach Weihnachten ist der Markt tot“. … Wie schnell der Preis für Fleisch verfällt, hat der 63-Jährige schon an Ostern, während des ersten, härteren Lockdowns, erfahren. Statt für 2,70 Euro pro Kilo habe er sein Lammfleisch für 40 Cent verschleudern müssen. Ein ähnliches wirtschaftliches Desaster droht nun bei den Gänsen, deren Fleisch 14 Euro pro Kilo einbringt … „Ich kann sie nicht x-beliebig aufheben“, sagt Hermann Mayer über seine Gänse. Und wenn sie bis ins neue Jahr nicht weggehen? Der Landwirt hadert kurz, dann nennt er drei Buchstaben: TBA.Tierkörperbeseitigungsanstalt.

      Das ist also die Tradition zu Ehren des Kirchenheiligen und der Kirchenfestivitäten. In jedem Fall ausmerzen, morden. So oder so, in jedem Fall tot.
      Der Überlieferung nach habe das Schnattern der Gänse das Versteck des Kirchenheiligen verraten, der daraufhin zum katholischen Bischof geweiht wurde, dem er sich angeblich habe entziehen wollen. Nach einer anderen Version hätten die Gänse mit ihrem Schnattern eine Predigt des Kirchenheiligen gestört, weswegen ihnen nun Jahr für Jahr die Kehlen durchgeschnitten werden und die Katholiken es sich „schmecken“ lassen sollen, traditionsgemäß.
      Es wird u. a. noch auf die privaten Käufe zum 11. November, dem Gedenktag für den Kirchenheiligen, und zu den nachfolgenden Kirchenfesten spekuliert. Jeder, der bei dieser grausamen Tradition bisher mit dem Strom des Todes geschwommen ist, kann aber auch aussteigen. Jederzeit. Auch die Tiermäster. Mehr dazu bei https://www.theologe.de/gaense_klagen.htm

      4.11.2020 – Der Modus der Kirche, früher und heute, hat sich etwas geändert? Oder ist es in Kern immer noch das Gleiche? Massenmörder von früher werden heute als „Heilige“ verehrt, Beispiel Pius V. (siehe dazu unseren Link zur Nachricht vom 1.11.). Und die Kirchenopfer von früher werden heute nicht rehabilitiert, weil damalige Exekutionsurteile nicht aufgehoben, stattdessen um Verständnis dafür geworben wird.

      Dazu erinnern wir an das Schicksal einer Frau aus Düsseldorf und einer Jugendlichen, die beide 1738 lebendig verbrannt wurden. Heutige Theologen „bestätigen“ den damaligen „Aberglauben“ der Frauen. Und der Staat unterwirft und unterordnet sich der Kirche, früher und heute.
      Siehe dazu die Ereignisse aus dem Jahr 2011, die heute weiterhin beklemmende Aktualität haben: https://www.theologe.de/mahnmal_fuer_die_opfer_der_kirche.htm#Duesseldorf

      1.11. / 3.11.2020 – Die Kirche zelebrierte auch im Jahr 2020 ihren Gedenktag „Allerheiligen“, wenn auch aus Gründen der Pandemie in reduzierter Form. Manchen Gläubigen wurde auch gesagt, sie können ihre Gräber auf den Friedhöfen doch auch selbst „segnen“, ohne Pfarrer, was auch so manchen zum vertieften Nachdenken anregen könnte.

      Wir empfehlen dazu, sich einmal über einen dieser Kirchenheiligen, denen Kirche und Staat u. a. diesen arbeitsfreien Tag widmen, näher zu informieren, über Papst Pius V. Es war der einzige so genannte „Heilige Vater“ im Zeitraum zwischen den Jahren 1294 und 1903, den die Vatikankirche noch einmal speziell kirchenheilig gesprochen hat. Schon von daher ist ein Blick in die Biographie interessant, vielleicht in der Frage: Was zeichnete gerade ihn womöglich mehr als andere aus? Mehr dazu weiter unten (18.10.) bei der Meldung über den katholischen Gebetssturm vor der Seeschlacht von Lepanto gegen die Türken und unter
      https://www.theologe.de/allerheiligen_heiligsprechungen-durch-paepste.htm#Pius-V

      31.10.2020 – Nach den Protestanten am 31.10. feiern die Katholiken am 1.11. ihr Fest „Allerheiligen“ und am 2.11. ihr Fest „Allerseelen„. Lesen Sie hier, was es damit auf sich hat und wer diese „Heiligen“ waren und sind – https://www.theologe.de/allerheiligen_heiligsprechungen-durch-paepste.htm

      30.10.2020 – Reformationstag 31.10. – Nachruf: 500 Jahre Luther waren genug. Aktualisierte Seite https://www.theologe.de/500-jahre_reformation_jubilaeum_2017.htm

      schwarzer-rosenkranz18.10.2020 – Anlässlich des „Rosenkranz-Gebetssturms“ von einer Million katholischen Kindern gegen die Pandemie am 18.10. ein Rückblick auf einen früheren „Rosenkranz-Gebetssturm“, der gemäß der Kirchlehren „erfolgreich“ war – Papst Franziskus hatte das katholische formelhafte Gebet „Rosenkranz“ (Dauer ca. eine halbe Stunde) „als wirksame spirituelle Waffe gegen die Pandemie empfohlen“, wie die Katholische Nachrichtenagentur KNA schreibt (11.10.2020). Diese „Waffe“ sei auch in der Vergangenheit der Kirche „besonders angesichts großer Bedrohungen“ eingesetzt worden, so der Papst.

      Sie ist „im Mittelalter“ aufgrund einer Vision des „heiligen“ Dominikus entstanden, so die entsprechende Information in der Meldung. Nicht erwähnt wurde jedoch, dass es darum ging, damit die Ausrottung der urchristlichen Katharer in Südfrankreich zu bewirken, womit dann in einem grausamen Kreuzzug auf Befehl des damaligen Papstes 1209 begonnen wurde. Die friedfertigen Katharer wurden als Bedrohung für die totalitäre Macht der Kirche empfunden.

      In der KNA-Meldung werden dazu aber ausdrücklich die „Türken-Kriege“ erwähnt, die Papst Pius V. im Jahr 1571 dazu bewogen, das „Rosenkranzfest“ einzuführen. Die katholische Wochenzeitung Neue Bildpost schreibt dazu: Man empfand damals „den Sieg in der Seeschlacht von Lepanto gegen die Türken im Oktober 1571 als Folge der Rosenkranzgebete in ganz Europa“.
      Diese „spirituelle Waffe“, so der Papst, wurde also am 18.10.2020 katholischen Kindern überreicht – dieses Mal, um die Virus-Pandemie zu beenden.

      Was 1571 geschah, dazu heißt es in dem Buch Entscheidung im Mittelmeer des Briten Roger Crowley aus dem Jahr 2008, 2009 in deutscher Übersetzung erschienen:
      “Pius [also der später heilig gesprochene Papst] hatte das Unternehmen … mit beträchtlichen Hoffnungen aufgeladen. Die Fahnen, die Gottesdienste, der päpstliche Segen, wenn die Schiffe ausliefen, all dies hatte die Expedition mit dem religiösen Eifer eines Kreuzzugs überfrachtet. Der Papst hatte Don Juan [den katholischen Heerführer] schriftlich gebeten, er möge sich versichern, dass seine Männer in tugendhafter christlicher Art auf den Galeeren lebten … Don Juan hatte es für hilfreich gehalten, in Anwesenheit des päpstlichen Nuntius zwei Gotteslästerer aufzuhängen, um zu zeigen, dass die Ermahnung des Papstes ernst genommen werden müsse. Festigkeit im Glauben war von entscheidender Bedeutung für den Erfolg des Unternehmens … Auf allen Schiffen gab es Priester; Tausende von Rosenkränzen wurden an die Männer ausgegeben, jeden Tag fanden Gottesdienste statt … Auf allen Schiffen wurden Messen abgehalten und die Predigten hoben hervor, dass Feiglinge nicht in den Himmel kommen würden … Don Juan … hielt ein Kruzifix in der Hand … Die Spanier erinnerte er an ihre religiöse Pflicht: ´Meine Kinder … Lasst nicht zu, dass unser gottloser Feind fragt ´Wo ist euer Gott?` Kämpft in seinem heiligen Namen, und ihr werdet unsterblich sein, ob im Tod oder im Sieg` … Priester predigten den Männern … Offiziere legten den Brustharnisch an … Chirurgen legten sich ihre Instrumente zurecht und prüften die Schärfe ihre Sägen. Tausende von namenlosen Galeerensklaven mühten sich an den Rudern unter den Peitschenschlägen der Aufseher und dem stetigen Schlag der Trommeln.“
      Kurz vor dem Beginn der Schlacht dann noch eine „religiöse Darbietung“, wie der Autor schreibt: „Auf ein Signal des Flaggschiffs flog auf jedem Schiff ein Kreuz empor; das mächtige himmelblaue Banner des Papstes … wurde gehisst …Tausende bewaffnete Männer fielen auf die Knie. Priester in schwarzen und braunen Gewändern hielten Kreuze in die Sonne, benetzten die Männer mit Weihwasser und erteilten ihnen die Absolution …Trompeten erklangen …“ (S. 264 ff.)

      Bei dieser Schlacht kamen dann 38.000 Menschen grausam ums Leben, erschlagen, verstümmelt und verblutet oder ertrunken, vor allem die angeketteten Ruderer auf den Galeeren, darunter Kriegsgefangene und aus Betreiben der Inquisition zuvor dorthin verurteilte friedfertige urchristliche Täufer.

      Was wird nun beim Gebetssturm 2020 geschehen? Wird damit die Virus-Pandemie besiegt oder zumindest eingedämmt? Und was ist, wenn das Gegenteil passiert? Gibt man dann am Ende womöglich den Kindern eine Mitschuld, weil sie den Rosenkranz nicht in der entsprechend „entscheidenden“ „Festigkeit im Glauben““ gebetet haben? Und ist es nicht schon ein fortgesetzter Kindsmissbrauch, ihnen diese „Waffe“ im Sinne der katholischen Lehren auszuhändigen, damit sie unter Anleitung der Priester, Religionspädagogen und Pastoralreferenten (die auch Mörderisches kindgerecht präsentieren sollen) einen neuen so genannten „Gebetssturm“ entfachen?

      2.10. / 7.10.2020 – Berlin: Martin-Luther-Straßen soll umbenannt werden – Martin Luther war, was vielen Menschen noch nicht bekannt ist, auch ein fanatischer Religions-Inquisitor, der in den „zwangsevangelisch“ gewordenen Fürstentümern die Hinrichtung aller Menschen forderte, die seine Lehre nicht befürworteten, da er diesen Widerspruch als eine Störung der öffentlichen Ordnung betrachtete. Eine kleine Auswahl seiner schier unzähligen Hinrichtungs- = Mordforderungen an den Staat finden Sie auf der Seite https://www.theologe.de/theologe3.htm

      Das Leid Hunderttausender von Opfern von Folter, Krieg und Mord hat also Martin Luther wesentlich mit zu verantworten, der im Hinblick auf die ca. 80.000 ermordeten Bauern im Bauernkrieg sogar zugab: „All ihr Blut ist auf meinem Hals!“ Dann schob er die Verantwortung aber weiter auf seinen „Gott“. Doch der Gott, den Jesus von Nazareth lehrte, hat solches niemals offenbart. Folglich ist der Gott bzw. der Götze Luthers ein anderer.

      Leider sträuben sich die kirchengebundenen bzw. kirchengeneigten politischen Parteien noch dagegen, den bisherigen Luther-Straßen andere Namen zu geben. Im Berliner Bezirk Schöneberg lehnten jetzt SPD und Linke die Umbenennung der Martin-Luther-Straße in Prista-Frühbottin-Straße ab. Damit würde an ein Opfer der Lehre Martin Luthers erinnert, an eine unschuldige Frau, die im extremen Dürrejahr 1540 in Wittenberg angeblich durch Zauberei die Viehweiden verhext haben soll und die zusammen mit ihrem Sohn und zwei weiteren Opfern deshalb auf besonders grausame Weise zu Tode versengt wurde; also langsames Verbrannt-Werden, während sie nackt auf Pfähle gesetzt wurden. (siehe Holzschnitt des Luther-Anhängers Lukas Cranach dem Jüngeren, der den Holzschnitt zur Abschreckung für weitere „Hexen“ anfertigte)
      Auch solches geschah auf Betreiben von Luthers Forderungen an die Obrigkeit: „Die Zauberinnen sollst du nicht leben lassen.“

      Aber Linke und SPD halten es bei dem Straßennamen (wie vermutlich auch Grüne und CDU) weiterhin lieber mit dem Anstifter zu Folter und Mord, und sie bekommen Unterstützung unter anderem von dem evangelischen Pfarrer und Ex-SPD-Minister Steffen Reiche, der die Martin-Luther-Straßen trotz Luthers Massaker-Aufrufen u. a. damit verteidigt, „dass die Hexenverfolgungen wie die von Prista Frühbottin leider immer eine ganz natürliche Sache waren(zit. nach idea-spektrum Nr. 41/2020). Eine „ganz natürliche Sache“, wie der Pfarrer meint? Ob das die Opfer genauso sehen?
      Mit solchen Aussagen entlarvt sich der Pfarrer selbst. Und daraus ergibt sich die weitere Frage: Sieht das die Kirchenleitung, und sehen das seine Pfarrerkollegen genauso?

      Einblicke in sein Seelenleben gibt der lutherische Amtsträger auch dadurch, dass er Luthers massenhafte Hinrichtungs- und Gewaltaufrufe gegenüber unschuldigen Menschen (wie z. B. den friedfertigen urchristlichen „Täufern“) zwar als „Fehler“ bezeichnet. Doch diesen „Fehler“ vergleicht er damit, dass andere Namensgeber von Straßen ja auch „Fehler“ gemacht hätten. Dass einer sich vielleicht hat „scheiden lassen. Oder mal geflucht“. Und diese Straßen müsste man dann ja deswegen auch umbenennen, so der bekannte lutherische Pfarrer, was aber nicht geschieht. So sei es seiner Religionsmeinung zufolge angeblich „selbstgerecht“, wenn man endlich die Umbenennung der Martin-Luther-Straßen wünscht. Und die in dem Vorwurf „selbstgerecht“ liegende Aggression des Kirchenvertreters verbirgt der Pfarrer gar nicht erst, wenn er weiter schreibt: „Diese Selbstgerechten bringen mich zum Speien“.

      Könnte einem nicht Angst und Bange vor solchen Männern werden, für welche die „Hexenverbrennung“ nur ein „Unfug“ war, wie er weiter schreibt, nicht mehr als ein „Fehler“, so wie wir sie heute doch alle noch hätten, nur eben anderer Art? Denn was ist, wenn sich der Zeitgeist wieder ändert, und dieser „Unfug“ wieder „eine ganz natürliche Sache“ würde?
      Und müsste man nicht hellhörig und wachsam gegenüber dem ganzen evangelischen Milieu werden, in dem so gedacht und empfunden wird? So fasste die oben genannte evangelische Zeitschrift die Abwertung und Beschimpfung des Pfarrers gegenüber den Befürwortern der Straßenumbenennung zum Beispiel in die Überschrift „Ihr seid nicht klüger, ihr kamt nur später.“
      Auch hier könnte es sich lohnen, näher hinzuschauen. Meint man mit solchen Schlussfolgerungen nicht vor allem auch sich selbst in der sinngemäßen Bedeutung „Wir sind immer noch die gleichen wie vor 500 Jahren, nur eben im Umfeld der heutigen Zeit“? – eben der jetzigen Zeit, in der bösartigster Massenmord nicht mehr als „ganz natürlich“ betrachtet wird, Rufmord und Verleumdung gegenüber Andersdenkenden durch konfessionelle Sektenbeauftragten aber nach wie vor praktiziert wurde und wird?

      Lutherische Amtsträger reden also sehr oft verharmlosend über ihren Gründervater Martin Luther, der trotz angeblich zeitbedingter „Fehler“ – anscheinend nicht schwerwiegender als mal eben schnell unbedacht geflucht zu haben – „seine Zeit um Längen überragte“.

      Damit widersprechen sie sogar dem kleinen ABC des alltäglichen ethischen Minimums, wie es für Millionen anständiger Bürger selbstverständlich ist. Denn auch wenn es nicht ihrer Kirchenlehre entspricht: Im stressigen Alltag vielleicht „mal geflucht“ zu haben, kann gemäß diesem kleinen ABC des ethischen Minimums nicht mit dem systematischen Antreiben zu Folter und Ermordung von Andersdenkenden verglichen werden.

      Noch sitzen die Theologen zwar wie damals im 16. Jahrhundert hoch auf dem Ross und konnten zuletzt widerspruchslos alle Politiker dazu bewegen, ihre kirchlichen Vorstellungen zu erfüllen, bis hin zur jährlichen staatlichen Milliardenfinanzierung ihrer Religions-Institutionen – doch wie lange wird das in der Gesellschaft noch hingenommen, wenn die Fakten immer bekannter werden und auch die Tatsache, dass die Grauen im Namen dieser Religion bis heute weder gesühnt noch wiedergutgemacht sind?

      Mit dem Antrag auf Umbenennung der Martin-Luther-Straße in Berlin ist ein weiterer kleiner Anfang gemacht.
      https://www.tagesspiegel.de/berlin/bitterboesen-hass-gesaet-initiative-will-martin-luther-strasse-in-schoeneberg-umbenennen/26231122.html

      26.9.2020 – Kirchliche Ausmerzungslehren – 99,9999 % der einberufenen Protestanten und Katholiken zogen ab 1939 in den Zweiten Weltkrieg, 0,0001 % griffen nicht zur Waffe. Außerhalb der Kirchen war die Anzahl der Kriegsdienstverweigerer deutlich höher.
      https://www.theologe.de/theologe4.htm#Kriegsdienstverweigerung
      Die Bischöfe beider Kirchen trieben die jungen Männer regelrecht in den Krieg hinein.
      17.9.1939 – In einem Hirtenbrief fordern alle römisch-katholischen Bischöfe die katholischen Soldaten auf: „In dieser entscheidungsvollen Stunde ermuntern und ermahnen wir unsere katholischen Soldaten, in Gehorsam gegen den Führer, opferwillig unter Hingabe ihrer ganzen Persönlichkeit ihre Pflicht zu tun. Das gläubige Volk rufen wir auf zu heißem Gebet, dass Gottes Vorsehung den ausgebrochenen Krieg zu einem für Vaterland und Volk segensreichen Erfolg und Frieden führen möge.“ (zit. nach Hans Prolingheuer, Thomas Breuer: Dem Führer gehorsam: Christen an die Front, Publik Forum, Oberursel 2005, S. 185)
      29.9.1939 – Die Deutsche Evangelische Kirchenkanzlei sendet allen Landeskirchen eine Kanzelabkündigung zum Erntedankfest zu: Darin wird Gott für die „reiche Ernte auf Feld und Flur“ gedankt und für die „nicht weniger reiche Ernte“ auf den polnischen Schlachtfeldern“ (zit. nach Süddeutsche Zeitung, 26.11.1998). Weiter heißt es über Gott: „Wir danken Ihm, dass ER unseren Waffen einen schnellen Sieg gegeben hat.“ (zit. nach theologe.de; Vollnhals, a.a.O, S. 131)
      Foto
      : (SLUB Dresden/Abt. Deutsche Fotothek, http://www.deutschefotothek.de / Richard Peter sen.; Lutherdenkmal nach Bombenangriff vom Sockel gestürzt; im Bild rechts unten am Boden)

      2.9.2020 – Welches sind die Wurzeln des Rechtsextremismus? – Der bekannte Historiker Prof. Dr. Thomas Großbölting (Direktor der Forschungsstelle für Zeitgeschichte in Hamburg (FZH) und Professor für Neuere Geschichte/ Zeitgeschichte im Arbeitsbereich Deutsche Geschichte der Universität Hamburg) hat nun der kirchlichen Legende widersprochen, die Kirche hätte z. B. im Gegensatz zum Nationalsozialismus gestanden. Stattdessen: Zwischen „Kreuz und Hakenkreuz“ „lief vieles zusammen“ (katholisch.de, 20.8.2020).
      Dazu einige Fakten zur Ergänzung:
      1933 waren bekanntlich über 95 % der Deutschen entweder evangelisch oder katholisch (95,2 %), um nur ein Beispiel dafür zu nennen: 62,7 % evangelisch, 32,5 % katholisch, und auch nach sechs Jahren NS-Herrschaft kurz vor Ausbruch des 2. Weltkriegs hat sich daran nicht viel geändert. 1939 waren es 94,5 %.
      Am 27.10.1928 hatte Adolf Hitler z. B. erklärt: „Wir sind erfüllt von dem Wunsche, dass Katholiken und Protestanten sich einander finden mögen in der tiefen Not unseres eigenen Volkes.“
      Und das Deutsche Pfarrerblatt, das Organ der evangelischen Pfarrer in Deutschland, hatte bereits am 11.11.1930 geschrieben: Die Aufgabe von Theologie und Pfarrerschaft sei es, zu helfen, dass die Nazi-Bewegung nicht verrausche, sondern dass sie, „erfüllt von göttlicher Kraft unserem Volk Gesundung bringe“. Und einen Monat später. Die Pfarrer werden über zwei Jahre vor der Machtergreifung Hitlers dazu aufgerufen, die Nazi-Bewegung aufzurichten, wörtlich: „Nicht hinrichten, sondern aufrichten“.

      Um 1930/1931 war die äußere Situation weiterhin so. Ca. 23 % der evangelischen Pfarrer Bayerns sind zumindest zeitweise Mitglieder der NSDAP, in manchen Gegenden sind bis zu einem Drittel auch SA-Mitglieder – obwohl die Pfarrer laut Kirchengesetz sich gar nicht politisch betätigen dürfen. Da sich viele Pfarrer sicher an dieses Gesetz halten, treten manche wahrscheinlich nur deswegen der NSDAP nicht bei.
      Und wie sah es am Ende der Weimarer Republik aus bei den Nachfolgern Luthers? Die NSDAP erhält im Juli 1932 bei der Reichstagswahl 37,4 % der Stimmen und wird stärkste Partei im Reichstag. Bei den evangelischen Pfarrern erhält die NSDAP aber weit überdurchschnittliche ca. 50-60 % der Stimmen. Und von den übrigen 40-50 % wählen die meisten die rechtsextreme Deutschnationale Volkspartei (DNVP), der auch der evangelische Reichspräsident Paul von Hindenburg angehört. In überwiegend evangelischen Stimmkreisen Bayerns erhält die NSDAP 1932 sogar über 70 % der Stimmen. Und in kleineren Orten mit aktiv praktiziertem Protestantismus gewann sie bereits 1932 zwischen 90 und 100 Prozent aller Stimmen, wobei die Pfarrer auf den Kanzeln für die entsprechende Stimmung sorgten.
      Die Quellen dazu uns viele weitere Details finden Sie bei https://www.theologe.de/theologe4.htm

      21.8. / 30.8.2020 – Die grausame Tierqual geht weiter: Staatlich gefördert im Zeichen des Kruzifixes – Kirchliche Verschwörungstheorie hinter den Kruzifixen? – Neues Beispiel: https://www.spiegel.de/wirtschaft/schweinezucht-andresen-wie-es-im-stall-eines-bauernlobbyisten-aussieht-a-59e9a69c-d695-4b93-9610-47527f3b882a#fotostrecke-b0d35655-112a-492d-96a8-f402e3407268
      Warum stehen so viele Kreuze mit dem geschundenen sterbenden Leib des Jesus von Nazareth in Feld und Flur? – obwohl von der entsprechenden Religion doch offiziell an Seine Auferstehung geglaubt wird. Warum hängt Er also dort immer noch am Kreuz? Wer hat dieses Zeichen aufgerichtet? Und wofür steht es?
      Die naheliegende Antwort: Für das, was dort geschieht. Also für die ausgelaugten Böden und das nitratverseuchte Grundwasser (vor allem in Deutschland und dort in Bayern, das vielfach die zulässigen EU-Grenzwerte überschreitet) – wegen der Gülle aus der Massentierhaltung, die man tonnenweise auf die Felder kippt (und damit einen großen Teil der Kleintiere, des gesunden Bodenlebens zerstört) und für die mit Spritzmitteln vergifteten Pflanzen.
      Das sollen dann die angeblich „christlichen Werte“ sein, die man angeblich kultiviert.

      Jesus, der Christus, verglich das Reich Gottes immer wieder mit der Herrlichkeit der unzerstörten Natur, und Er und Seine Nachfolger waren und sind Freunde der Tiere. Wer sie quält und mordet und wer die Erde schändet und ausbeutet, kann sich also nicht auf Ihn berufen. Er kann sich höchstens mit denen vergleichen, die Ihn, den Christus, einst quälten und mordeten? Das ist dann auch eine Erklärung für das Kruzifix – als das Zeichen derer, die gegen das Leben wüten, ob gegen Mensch, Tier oder gegen andere Lebewesen, gestern und heute.
      Daraus folgt dann auch konsequent: Die kirchliche Behauptung, das Kreuz mit dem Corpus des ermordeten Jesus sei angeblich ein Heilszeichen, ist samt der damit verknüpften Dogmenkonstruktion eine Verschwörungstheorie, die – wie so viele andere auch – nicht der Wahrheit entspricht.
      Autofahrer und Spaziergänger stoßen in unserem Kulturkreis ständig auf diese Kruzifixe – ob am Straßenrand oder am Wegesrand. Mehr dazu, wofür diese stehen siehe
      https://theologe.de/kreuzigung.htm#Bedeutung_des_Kruzifix

      15.8. / 21.8.2020 – Wg. Zweifel an „Mariä Himmelfahrt“ – Unzählige Katholiken von ihrer Kirche ewig verdammt – Papst Pius XII., der Papst, der zum Holocaust schwieg, verkündete am 1.11.1950 das Dogma von der leiblichen Aufnahme Marias in den katholischen Himmel und fügte in seiner so genannten „Apostolischen Konstitution“ mit dem katholischen Insider-Namen „Munificentissimus Deus“ hinzu: „Wenn daher, was Gott verhüte, jemand diese Wahrheit, die von Uns definiert worden ist, zu leugnen oder bewusst in Zweifel zu ziehen vermag, so soll er wissen, dass er vollständig vom göttlichen und katholischen Glauben abgefallen ist.“ (zit. nach Neuner-Roos, Der Glaube der Kirche, Lehrsatz Nr. 487)
      Neben der Verhöhnung Gottes durch dieses Dogma bedeutet ein Zweifel an dieser angeblichen Wahrheit nach römisch-katholischer Lehre bis heute angeblich: Nach dem Tod ewige Hölle, auch wenn ein Katholik das übrige Dogmenwerk glaubt bzw. vor Angst schluckt. Nachzulesen z. B. bei https://theologe.de/hoellenlehre_der_katholischen_kirche.htm#Lehre_der_Kirche

      Ausgedacht hatte sich das neue Dogma aus dem 20. Jahrhundert bereits der kirchenheilig gesprochene Kyrill von Alexandria im 5. Jahrhundert (siehe Foto). Welche Grässlichkeiten und Morde er verüben ließ, ist in dem Link zu Kyrill zusammengefasst.
      Und was mag wohl in einem Gläubigen vorgehen, der das weiß und der dennoch katholisch bleiben möchte und die katholischen Heiligenlehren samt dem Anspruch der „Unfehlbarkeit“ glaubt? Welche „Werte“ werden hier glorifiziert?
      Kyrill (andere Schreibweise: Cyrill) veranlasste z. B. die Ermordung der angesehenen Philosophin und Mathematikerin Hypatia. Vom Religionsführer aufgehetzte Katholiken schleiften sie dazu in die katholische Kirche der ägyptischen Großstadt, drückten sie dort auf dem Altar fest und schnitten sie bei lebendigem Leib in Stücke. Denn Hypatia hatte sich nicht an den Befehl des Paulus laut Kirchenbibel gehalten „Das Weib schweige in der Gemeinde“, sondern sie lehrte im Sinne des griechischen Philosophen Platon auch das Mitgefühl gegenüber den Tieren.
      Die nicht schweigende Frau musste also ausgemerzt werden, denn sie unterwarf sich nicht dem katholischen Männer-Syndikat der Stadt. Dafür ließ der Kirchenheilige Kyrill die virtuelle Marienfigur seiner Kirche, welcher von der Priesterkaste angedichtet wurde, was man ihr andichten wollte, im Kirchenkult weiter verehren; unter anderem eben mit angeblich leiblicher Auffahrt in den katholischen Endpunkt des Seins für alle entsprechend Gläubigen.
      Kyrill legte damals auch bereits das Datum für den neuen Feiertag fest, den 15. August. Damit sollte der damalige römische Feiertag überlagert werden – zum Gedenken, dass Kaiser Augustus im Jahr 31 v. Chr. seinen Gegner Marcus Antonius und dessen Verbündete, die ägyptische Königin Kleopatra, in der Seeschlacht vor Actium vernichtend geschlagen hat.

      Die Frage ist, warum die Religions-Erfindung des Mörder-Patriarchen Kyrill über Maria, zum Dogma erhoben durch Papst Pius XII., der mit allen faschistischen Regierungen Europas freundschaftlich verbunden war, bis in unsere Zeit eine solche Bedeutung gewann, dass z. B. im Saarland und in großen Teilen Bayerns bis heute deswegen ein staatlicher Feiertag angeordnet ist. Vor allem, da die Zweifel unzähliger Katholiken an dem Dogma diesen – gleich den Menschen, die keine Katholiken sein wollen – nach dem Tod die ewige Hölle bereiten soll.

      Teil dieses Dogmas und ebenso von allen Katholiken bei Androhung ewiger Verdammnis zu glauben ist auch, dass Maria zuvor „von der Verwesung im Grab verschont blieb“ (zit. nach Neuner-Roos, Lehrsatz Nr. 485)  – eben, um die spätere angebliche leibliche Auferstehung entsprechend zu gewährleisten.

      Wann wird in Deutschland die staatliche Kirchenfinanzierung und Privilegierung der Kirche eigentlich durch die Aufklärung und durch freie Tage ersetzt, über deren Grund nicht die Religion bestimmt? Ein Aspekt ist dabei: Solange so viele als Säuglinge zwangsgetaufte Katholiken später Katholiken bleiben und Kirchensteuern zahlen, obwohl sie laut ihrer eigenen Kirchenlehre längst als Verfluchte gelten, die nach ihrem Tod ewig brennen sollen, wird die Kirche von den Politikern immer noch als Machtfaktor angesehen, dem sie sich mehr oder weniger unterordnen – bis hin zu den vielen Privataudienzen der Politiker beim Papst, welche die Politiker als große Ehre betrachten und was den entsprechenden Berichten zufolge selbstverständlich auch in Euros teuer bezahlt werden muss.

      10.8. / 11.8. / 15.8.2020 – „Rette deine Seele. Für den Leib wird es immer heißer“ – Der Regenwald, die grünen Lungen der Erde, wird weiterhin im Rekordtempo vernichtet, wodurch die Klimakatastrophe noch schneller näher rückt. Spiegel.de schreibt z. B.: „2248 Feuer – in einem Monat – Während das Land unter der Pandemie leidet, vollzieht sich im Innern ein beispielloser Angriff auf das Amazonasgebiet. Brasiliens Präsident Bolsonaro unterstützt die Brandrodung.“ (7.8.2020)
      Der religiöse Hintergrund sind die Lehren der Kirche, welche die Ausbeutung der Erde zum „Nutzen“ der Menschen „erlauben“, obwohl den Kirchenführern die Erde gar nicht gehört und ihre Berufung auf „Gott“ nur eine Anmaßung ist, eine Missbrauch. Was derzeit unter anderem in Brasilien geschieht mit weltweiten Auswirkungen, hatte sich schon vor ca. einem Jahr angebahnt – https://theologe.de/tiere_kirche.htm#Evangelikale_contra_Erde
      Was geschieht jeweils nach der Waldvernichtung?“ „Fleisch für die Welt„, so ntv.de am 15.8.2020. Die Ursache: Vor allem Fleisch, immer mehr Fleisch für die äußerlich Reichen dieser Welt! Für Rinderherden, die anschließend massakriert werden oder für das Futter zur Mästung der Tiere, deren Leben dann für Fleisch grausam endet.
      Der größte Teil der Fleischexporte (!) Brasiliens geht nach China und in die EU inklusive Deutschland, wobei ein großer Teil – selbst nach brasilianischem Recht – auch noch unter „illegalen“ Umständen produziert wurde: „Etwa ein Fünftel der jährlichen Fleisch- und Sojaexporte in die EU werden laut ´Science` derzeit auf illegal gerodetem Urwaldgrund produziert.“ Und ob „illegal“ oder „legal“: Der Wald stirbt, und auf der Erde wird es heißer und heißer.

      Das Maß ist wohl voll – Aktualisierung [31.8.2020] – „Abholzung nimmt kein Ende – Amazonas brennt so schlimm wie lange nicht“ – https://www.n-tv.de/panorama/Amazonas-brennt-so-schlimm-wie-lange-nicht-article22005553.html

      6.8. / 11.8.2020 – Kinderopfer damals und heute – als Nachtrag zu unserer Meldung vom 4.8.2020 über die teilweise unvorstellbaren Schrecken der Kreuzzüge: Die katholischen Soldaten grillten auf dem päpstlich befohlenen Kreuzzug auch Kinder der von ihnen Eroberten auf dem Spieß und fraßen sie auf – damals also auch vielfach Kindermord im Rahmen der päpstlichen Mission, heute vielfach Seelenmord an Kindern durch Talarträger durch Vergewaltigungen und andere Formen sexuellen Missbrauchs.
      So mancher nickt, aber mehr nicht, da er nicht unmittelbar betroffen sei. Doch was ist mit den Mitgliedern dieser Institution, welche diese am Leben halten? Keiner zwingt sie doch in unserer Zeit, dort Mitglied zu bleiben. Und keiner zwingt die Politiker, die Systeme zusätzlich aus dem allgemeinen Steueraufkommen von unseren Abgaben zu finanzieren.
      Mehr dazu, was bei den Kreuzzügen passierte, siehe unter https://www.theologe.de/kreuzzuege.htm#Kreuzfahrer_verzehrten_Kinder

      4.8.2020 – Was nicht gesühnt ist, ist Gegenwart – In wenigen Sätzen deutet spiegel.de in der Einleitung zu einem Interview mit einem Geschichts-Professor an, welch unvorstellbare Grausamkeit von der katholischen Kirche befohlen wurden. (https://www.spiegel.de/geschichte/kreuzzuege-toeten-im-auftrag-der-kirche-a-5a53e7dd-f037-4c08-8f4a-943e1e35fd5f)
      Wir haben uns das Interview nicht angehört, doch möchten wir einen Gedanken dazu teilen: Ist es ein Zufall, dass diese unvorstellbaren Völkermorde aktuell wieder zu öffentlichen Themen werden?
      Was nicht gesühnt ist, ist Gegenwart, und die negativen Ursachen wirken weiter. Und die Täter von damals und ihre Abkömmlinge haben niemals gesühnt. Im Gegenteil: Der Papst, der zu den ersten Kreuzzugs-Massakern aufrief, wird heute als Kirchenseliger im Religionsgebet angerufen. Und ein weiterer Kreuzzugsprediger und großes Vorbild Martin Luthers, Bernhard von Clairvaux (siehe Foto), sogar als Kirchenheiliger und angeblicher Mystiker. Und noch keines der großen Medien schreibt darüber, was solches eigentlich bedeutet. Das hat doch nichts mit „christlichen Werten“ zu tun, die man bei Gelegenheit immer wieder zitiert. Es wird einfach geschluckt und hingenommen. Das wäre doch einmal ein Thema.

      Allein, wenn man die wenigen Worte in der Interviewankündigung bei spiegel.de liest, werden einige der großen Lügen offensichtlich, die das Abendland bis heute geprägt haben:
      – Dass Soldaten, die nicht töten, angeblich verflucht seien
      – Dass die Kirche Sünden vergeben könne
      – Dass die von der Kirche Verfluchten in eine angeblich ewige Hölle kommen
      – Dass Gott ein rächender Gott ist, und zwar nach den Maßstäben der Kirche
      – Dass die ganze Kirchenbibel (einschließlich der vielen Fälschungen durch die Priesterkaste) und nicht nur Teile davon Gottes Wort sei und nur von der Kirche richtig ausgelegt werden könne.

      Dort ist auch folgendes zu lesen, im Johannesevangelium: Jesus von Nazareth hält den Priestern und Theologen (die es in vielen Religionen und Völkern gibt), Seinen damaligen Gegnern, vor (- nicht den Juden, wie es in der Kirche seit Jahrhunderten behauptet wird): „Ihr habt den Teufel zum Vater, und nach eures Vaters Begierden wollt ihr tun. Der ist ein Mörder von Anfang an und steht nicht in der Wahrheit, denn die Wahrheit ist nicht in ihm. Wenn er die Lüge redet, so redet er aus dem Eigenen; denn er ist ein Lügner und der Vater der Lüge.“ (8, 44)
      In unserer Zeit entsprechen die Worte von Jesus, dem Christus, zwar nicht den Nettigkeits-Regeln der sozialen Netzwerke und großen Medien. Aber so steht es nun mal in den Kirchenbibeln, und wenn diese Worte zu denen gehören, die nicht gefälscht, sondern tatsächlich Gottes Wort sind, dann könnte man ja auch einmal fragen, ob sie auch in späteren Zeiten aktuell wurden und werden.

      15.7.2020 – Das ist unsere Zivilisation – „Tiere in Schlachthöfen werden oft bei lebendigem Leibe zerlegt, weil die Betäubung nicht funktioniert, sagt Tierschützer Friedrich Mülln. Zwischen Bio und herkömmlicher Produktion gibt es seiner Ansicht nach keine Unterschiede – und oftmals seien kleine Hofläden schlimmer als große Schlachtfabriken“, heißt es bei focus.de am 15.7.2020.
      Fakten über den zigtausendfachen Alltag in unserer Zivilisation wird hier von einem Mann beschrieben, der weiß, was täglich passiert, auch wenn das von so manchem wohl abgestritten wird. Man kann vom System des Tierkannibalismus sprechen, das viele unbedingt fortsetzen wollen und dazu einmal die Frage stellen: Wer hat das erlaubt und wer erlaubt es weiter? Man könnte antworten „Die Politiker“. Aber welchen Glauben haben diese Politiker und nach welcher Religion leben sie? Und vom wem stammen die entsprechenden Religionsanweisungen?
      Die Gottespropheten lehren, wenn die Texte unzensiert und ungefälscht sind, was von dem Propheten Jesaja überliefert ist: „Wer einen Stier schlachtet, gleicht dem, der einen Mann erschlägt.“ Dabei wäre es doch immer noch so einfach, die Stiere nicht mehr zu schlachten …
      Und bis vor kurzem schrieben wir hier weiter: Hier das lesenswerte Interview mit Friedrich Mülln: …
      Leider ist das Interview dort nicht mehr zu lesen [Stand: 16.8.2020]. War der Druck derer, denen es nicht gefiel, zu groß?

      12.7.2020 – Gott in uns oder der Götze der äußeren Religion – Ergänzung in „Der Theologe Nr. 47“ – https://theologe.de/gotteserfahrung.htm#Gott-in-uns

      30.6.2020 – „Unser täglich Fleisch?“: Tiefste Abgründe dieser Zivilisation – Anlässlich der Pandemie bei Arbeitern der Firma Tönnies in Rheda-Wiedenbrück, in der zuletzt pro Tag täglich bis zu ca. 30.000 Schweine getötet wurden, (was auch bedeutet: täglich 30.000 Mal Todesangst und Schmerzensschreie), wurde kürzlich ein Leserbrief eines Lesers zu einem Artikel über die vorläufige Schlachthof-Schließung bei Tönnies bei focus.de abgelehnt und vom Verfasser daraufhin dieser Seite zur Verfügung gestellt. Er lautete:
      „Ich wäre froh, wenn die Schlachthöfe alle schließen müssten und auf Dauer geschlossen bleiben und die Mitarbeiter umgeschult würden. Wie unsere Gesellschaft mit den schmerzempfindlichen Tieren umgeht, ist das schwärzeste Kapitel dieser Zivilisation. Dass gerade an solchen Orten unsagbaren Tierleids jetzt einiges Leid auf den Menschen zurückkommt, ist für mich kein Zufall.“
      Als Begründung für die Ablehnung von focus.de wurde angeboten, dieser Beitrag entspreche möglicherweise nicht der „Netiquette“, dem üblichen „Seid nett zueinander“ in solchen Leserforen. Oder der Inhalt „könnte weit über den Artikel-Inhalt hinausgehen“.
      Das kann natürlich sein: „Ganz schließen“ geht schon deutlich über „14 Tage schließen“ hinaus, aber warum werden solche Gedanken unterdrückt? Vielleicht hätte man ja „20 Tage schließen“ noch akzeptiert, aber warum das „Bis hierher und nicht weiter“?

      Wie tief das „täglich Fleisch“ in der maßgeblichen Religion dieser Zivilisation verankert ist, zeigt zum Beispiel, was der Beauftragte des Zentralkomitees der deutschen Katholiken (ZdK), Abteilung Globale Verantwortung und nachhaltige Entwicklung, der Landwirt Heinz Georg Büker aus Erwitte, ca. 30 km südlich der Tonnies-Schlachtstätten, in einem Interview sagte:
      „In meinen Augen gehört der Konsum von Fleisch zum Ernährungskreislauf dazu. Es ist ein Lebensmittel und stand immer auf dem Speiseplan der Menschen. Dazu gehörte auch schon immer das Züchten und Töten von Tieren. Das ist Teil unseres menschlichen Daseins … Es stimmt nicht, dass eine fleischlose Ernährung moralisch höherwertig ist … Die Schöpfung ist so angelegt, dass das Schlachten eines Tiers zum natürlichen Kreislauf dazugehört.“ (Kirche und Leben, 31.3.2016)
      Dazu stellt sich heute für immer mehr Menschen längst die Frage: „Natürlicher Kreislauf“ oder „Tiefste Degeneration“?

      Und es gibt auch einiges dazu von bischöflicher Seite. Der neue Pandemie-„Hotspot“ liegt in den Diözesen Paderborn und Münster.
      Als vor einigen Jahren schon einmal Kritik an der Massentierhaltung von einem kirchlichen Angestellten geäußert wurde, widersprach der Bischof von Münster und stellte sich im Namen der gesamten Kirche hinter das grausame System. Lesen Sie mehr unter https://www.theologe.de/tiere_kirche.htm#Kirche_fuer_Massentierhaltung

       27.6.2020 – Ökumene – ein Blendwerk der Kirchen – Was Ökumene bedeutet; am Beispiel von Professor Dr. Klaus Berger, der als Katholik viele Jahre einen Lehrstuhl für Evangelische Theologie innehatte und von „Unterwerfungsökumene“ sprach. Nun ist er im Alter von 79 Jahren gestorben: https://www.theologe.de/oekumene.htm#Klaus-Berger

      17.6. / 25.6. / 3.7.2020 – Das alltägliche grauenhafte Leid der sensiblen Tiere wird Jahr für Jahr, Tag für Tag, Stunde für Stunde, Minute für Minute fortgesetzt, jeden Augenblick. Wer kann sich einfühlen? Politisch Hauptverantwortliche für die qualvolle Haltung und Mast der Schweine ist die katholische Theologin Julia Klöckner, CDU, Zentralkomitee der deutschen Katholiken (ZdK) und Landwirtschaftministerin der Regierung Merkel.
      https://www.spiegel.de/wirtschaft/qualvolle-schweinehaltung-ethikrat-watscht-julia-kloeckner-ab-a-999c72fd-92b4-4cca-8bbf-c832913303b1

      Gut zwei Wochen später Unterstützung für die CDU-Theologin Klöckner. Auch die GRÜNEN stehen hinter der Fortsetzung des qualvollsten Tierleids und Verschiebung auch der kleinen Verbesserungen: https://www.spiegel.de/wirtschaft/bundesrats-beschluss-zur-schweinehaltung-arme-saeue-a-5c8cc624-8ac4-46f2-b958-c185cdbc2b7a

      Dahinter steckt – gleich von welcher Partei verantwortet – die kirchliche Lehre, dass dem Menschen dies alles von der Kirche erlaubt wird, weil es angeblich seinem „Nutzen“ diene, während schon alle Gottespropheten des Alten Testaments ihre Stimme kraftvoll gegen die damaligen „Tieropfer“ erhoben, z. B. Jesaja (66, 3, Lutherübersetzung): „Wer einen Stier schlachtet, gleicht dem, der einen Mann erschlägt.“
      Und auch die Schlachtungen gehen weltweit weiter, wenn sie nicht derzeit einmal wegen des grassierenden Virus an bestimmten Orten kurzzeitig gestoppt wurden. „Alle vier großen Schweineschlachtkonzerne, die den deutschen Markt dominieren, hatten schon ihre Massenausbrüche“, schreibt spiegel.de am 18.6.2020.
      Und die Angst-, Schmerz- und Todesschreie in den Schlachthöfen, Minute für Minute, weltweit, gehen ein in die Atmosphäre der Erde. Wo
      Die Ursache: Ein großer Teil der Bevölkerung will nicht auf den permanenten Gaumengenuss durch gewürzte Fleischgerichte verzichten.
      Weil also Unmengen an Fleisch unter grässlichsten Bedingungen produziert werden, hatte die tiefgläubig katholische Ministerin schon zu Beginn der Pandemie die Bevölkerung damit zu beruhigen versucht, dass in Deutschland genügend Schweinfleisch-Reserven für den „Eigenbedarf“ vorhanden seien.
      Um an dem unsäglichen Leid der Tiere etwas ändern zu wollen, bedürfte es einer Gefühlsebene, die noch nicht blockiert ist, sondern wenigstens ansatzweise den furchtbaren Schmerz der unschuldigen Mitgeschöpfe der Menschen erfasst oder ahnt.

      Der Theologe aktuell – 202010.6. / 12.6.2020 – Gedenken an den Massenmord an friedfertigen Urchristen in Südfrankreich auf Betreiben der Papstkirche Anfang des 13. Jahrhunderts – Noch immer wird der Kalender unseres Kulturkreises von kirchlichen Feiertagen beherrscht, obwohl sich immer mehr Menschen von diesem Brauchtum distanzieren, das seine Wurzeln vielfach in furchtbaren Gewaltexzessen hat. So auch der vergangene arbeitsfreie Tag am 11.6.2020, „Fronleichnam“ genannt, ein Kirchenfest, das der so genannten „Eucharistie“, dem katholischen Abendmahl, gewidmet ist.
      Papst Urban IV. (1261-1264) setzte dieses Fest als Dank für den „Sieg“ der Kirche und ihrer grausamen Inquisition gegen die südfranzösischen urchristlichen Katharer ein. Sie wurden auf Betreiben der Papstkirche massakriert und ausgemerzt, weil sie unter anderem nicht daran glaubten, dass ein Priester ein Weizengebäckstück angeblich real in den Körper von Christus verwandeln könne und Wein in dessen Blut und dass es wesentlich zum Seelenheil beitrage, dies regelmäßig zu sich zu nehmen – was aus heidnischen Kulten entlehnt wurde. Die Katharer wollten als Christen in Freiheit leben und sich nicht der römisch-katholischen Kirche unterwerfen.
      Ein von Papst Innozenz III. 1209 ausgerufener Kreuzzug gegen sie, Massaker, Folter und Mord bis zur völligen Ausrottung der Urchristen war die Folge und schließlich ein neues Kirchenfest: Fronleichnam mit entsprechenden Prozessionen bzw. Umzügen.
      Ausmerzen“ ist auch die Bezeichnung in dem bis heute gültigen katholischen Dogma, nachzulesen in der aktuellen Glaubenssammlung von Neuner/Roos unter Randnummer 382:
      „Die Kirche hat die Pflicht, … über das Heil der Seelen zu wachen. Deshalb muss sie mit peinlicher Sorgfalt alles entfernen und ausmerzen, was gegen den Glauben ist oder dem Seelenheil irgendwie schaden könnte“.

      Als mutmaßliche Legende wurde nachgeschoben, dass die belgische Nonne Johanna von Lüttich in einem Gesicht, einer Art Vision oder einem Traum, den Mond mit einem dunklen Fleck gesehen habe und dieses Bild so deutete, dass im Kalender noch ein katholischer Feiertag fehle, den dann eben Papst Urban IV. einführte – zum feierlichen Gedenken an den „erfolgreichen“ Völkermord – mit „Höhepunkten“ wie Verbrennen oder Einmauern bei lebendigem Leib.

      So könnte man an den arbeitsfreien Tagen auch einmal in Wertschätzung und Dankbarkeit der vielen Tausend ehrlichen und mutigen Opfer von damals gedenken, die sich bewusst waren, dass Gott in uns lebt und in allen Lebensformen der Natur und die nicht an die „leeren nichtigen Schauspiele“ der Papstkirche glaubten wie die Katharer. Nicht zufällig geht man in der Sprachwissenschaft davon aus, dass sich aus den so genannten Einsetzungsworten des Priesters „Hoc es meus corpus“ (= „Das ist mein Leib“) möglicherweise der Begriff „Hokuspokus“ ableitete.

      Mit ihrer Lehre, ihrem Leben und dem Opfer ihres Lebens wurden die Urchristen damals zu Wegbereitern der Aufklärung und der Befreiung von jeder Art der zerstörenden und mordenden Religion und dafür, dass es nur auf die Gottes- und Nächstenliebe ankommt – ohne Bischöfe, Priester, Dogmen und Sakramente.
      Mehr zur Verfolgung der damaligen Christen durch die Kirche siehe unter https://www.theologe.de/urchristentum_christenverfolgung-durch-kirche.htm#Katharer
      Foto: Gedenkstein an das Massaker auf Betreiben der Papstkirche an den Katharern bei der Erstürmung ihrer Burg Montsegur im Jahr 1244 (GNU-Lizenz; Yeza 2007)

      Der Theologe aktuell – 20206.6. / 13.6.2020 – Die „Normalität“ in unserem Alltag – Was diese Zivilisation für „normal“ erklärt, war für viele Frankfurter Bürger ein Schock. Sehen Sie selbst: Ein Angler schlägt mehrfach auf einen an Land gezogenen großen Wels ein, der hilflos nach Luft schnappt und ermordet ihn dann mit einem Stich ins Herz.
      https://www.bild.de/regional/frankfurt/frankfurt-aktuell/spaziergaenger-beschimpfen-und-bedrohen-angler-wels-ein-drama-71090410.bild.html
      Doch so ist es üblich, legal und von der Religion abgesegnet. Und es kam noch mehr ans Tageslicht über die brutalen Gesetzesvorschriften: „Sie [die Fische] zurück ins Wasser zu werfen, nachdem sie angebissen haben, sei sogar verboten“ (fr.de, 13.6.2020). Es besteht also Tiermord-Zwang für die Angel-„Sportler“.
      Tiere sind aber sehr sensible Gottesgeschöpfe, die genauso Schmerzen empfinden wie der von den Institutionen Kirche zur „Krone“ der Schöpfung erhobene Mensch, der sein Gewissen vielfach verroht, abgestumpft oder ganz ausgeschaltet hat.
      Auf das Mitfühlen mit dem unsäglichen von ihm verursachten Leid der Tiere käme es jedoch an. Das wäre die Chance zu einer Umkehr von einem Weg des zunehmenden Niedergangs und der Zerstörung, um eine neue Richtung einzuschlagen, den Weg in ein neues Zeitalter, das die Gottespropheten alle Zeiten angekündigt haben.
      Wie wäre es, wenn man dazu in jedem Fisch-Imbiss das Video aus Frankfurt laufen lässt und Filme von anderen legalen und „normalen“ Fischtötungen? Und in den Metzgereien Videos aus den Schlachthöfen? Damit niemand mehr verdrängen kann, was als immer noch normal, üblich, legal und kirchlich abgesegnet gilt und täglich millionenfach geschieht, obwohl es die Zerstörung signalisiert. Aus diesem Grund auch ein bleibend aktueller Handzettel
      https://www.freie-christen.com/wp-content/uploads/fische_empfinden_schmerz.pdf

      21.5.  / 4.6.2020 – Leben im Geist der Wahrheit durch religiöses Brauchtum ersetzt: Die Unterwanderung der ersten urchristlichen Gemeinden durch hierarchisch denkende Priesterhörige – Zur Tradition des kirchlichen so genannten Pfingstfestes zählt es, alle Jahre wieder vor allem an „Pfingsten“ zur proklamieren, dass man im kirchlich-religiösen Leben angeblich im „Heiligen Geist“ agiere, der vor ca. 2000 Jahren erstmals auf die damaligen Jünger von Jesus ausgegossen worden sei. Was damals geschah, das wird in der Christusoffenbarung „Das ist Mein Wort“ an vielen Stellen erklärt, z. B. auf der aktualisierten Seite https://www.theologe.de/pfingsten.htm unter https://www.theologe.de/pfingsten.htm#Unstimmigkeiten_und_Obrigkeiten
      Es hat mit Kirche und Religion aber nichts zu tun.
      Wer sich dazu bewusst macht, dass Gottes Odem die ganze Schöpfung beatmet, der kann sich auch in die Aufgabe einüben, Gott in allem Sein lieben zu lernen, in jedem Mitmenschen wie in einem selbst, in jedem Tier, jeder Pflanze, jeder Lebensform – im freien Geist, ohne Priester und Kulte und ohne okkulte Phänomene wie in den so genannten Pfingstkirchen.

      Der Theologe aktuell – 202010.1. / 6.6.2020 – Eine vertane Chance, die Inquisition zu stoppen – Untersuchung über die deutsche katholische „Nationalheilige“ Elisabeth von Thüringen – Über das Wesen der Kirche und die vertane Chance einer Blütezeit im so genannten Spätmittelalter in Deutschland, ähnlich es wie unter den urchristlichen Katharern in Südfrankreich möglich war, bevor diese auf Befehl des Papstes in einem Kreuzzug (dem so genannten „Albigenser-Kreuzzug“) „abgeschlachtet“ und ausgerottet wurden.

      Lesen Sie, was in Deutschland stattdessen geschah und verstehen Sie besser, warum es so kam und sich weiter so entwickelte, zum Beispiel anhand der Themen:
      ♣ Wie die Inquisition Deutschland überzog und warum der schrecklichste Inquisitor seine mörderische Macht überschätzte und erschlagen wurde
      ♣ Warum Kaiser und Kirche verfeindet waren und der weltliche Herrscher doch für die Religionsführer die Verfolgung von Nichtkatholiken betrieb
      ♣ Wie Kaiser Friedrich II. die Landgräfin Elisabeth von Thüringen zur Kaiserin machen wollte und wie beide die Macht der Kirche hätten brechen können, es aber nicht taten, sondern in ihren persönlichen Wirren gefangen blieben. Dafür wurde Elisabeth dann „heilig“ gesprochen.

      Deutschland zu Beginn des 13. Jahrhunderts: Lesen Sie Die „heilige“ Elisabeth von Thüringen und Ungarn und ihr kirchlicher Gebieter Konrad von Marburg. Komplette Unterwerfung der deutschen Nationalheiligen und früher Tod unter https://www.theologe.de/elisabeth_von_thueringen.htm

      23.4. / 27.4.2020 – Die Verfluchung der Lehre des urchristlichen Lehrers Origenes durch die Romkirche und die Verfälschung und Ausmerzung seines Wissens um die Reinkarnation – In diesen immer ernsteren Zeiten zeigt sich auf manche Art das Wesen von einflussreichen Menschen, alles mit dem Intellekt beherrschen zu wollen, dabei nur auf die Materie zu blicken, Ursachen für Fehlentwicklungen und Katastrophen nicht auf den Grund zu gehen und mögliche geistige Zusammenhänge abzuleugnen; zum Beispiel das grundlegende Gesetz von Saat und Ernte, obwohl es wortwörtlich in ihren Bibeln steht, im Galaterbrief (6, 7) des von ihr massiv verehrten Paulus, der aus kirchlicher Sicht sogar immer das „Wort Gottes“ geschrieben habe.
      Viele „Macher“ in diesem Sinne gebärden sich in der Rolle, in welche sie ihre Religion gehievt hat, nämlich „Krone“ der Schöpfung zu sein.
      Eine verhängnisvolle Weichenstellung in diese Richtung, die bis heute nachwirkt, erfolgte schon vor längerer Zeit – im 6. Jahrhundert, als wesentliche Glaubenssätze des bekannten urchristlichen Lehrers Origenes kirchlich verflucht und damit auch mit der Todesstrafe bedroht wurden.
      Die damaligen Ereignisse zeigen auch auf, mit welchem Raffinement religiöse Machtorganisationen die Geschicke damals in ihrem Sinn zu lenken versuchten – mit unvorstellbaren negativen Folgen bis in unsere Gegenwart, deren Dimension erst die Zukunft ans Tageslicht bringt.
      Für Interessierte an den Geschehnissen siehe die drei Kapitel in Der Theologe Nr. 2, beginnend mit https://www.theologe.de/theologe2.htm#Konzil_von_Konstantinopel

      29.3.2020 – „Bitte, bitte, esst uns nicht!“ So rufen unzählige Tiere, gerade vor den kirchlichen Festtagen. Eine Parallele dazu ist, wie vor ca. 2000 Jahren die Lämmchen zu den Festtagen jener Zeit in jener Region geschlachtet wurden; zu den „Feiertagen“, an denen Beginn auch Jesus von Nazareth von der römischen Staatsmacht ermordet wurde. Und wie war das Verhältnis von Jesus zu den Tieren? Dazu auch die Untersuchung: Hat Jesus ein Lamm zum Fest gegessen? https://www.theologe.de/theologe7.htm#Lamm

      15.3. / 18.3.2020 – Die öffentlichen Feierlichkeiten anlässlich des bevorstehenden Kirchenfestes „Ostern“ fielen wegen der Gefahren durch Virus-Ansteckung aus. Der Anfang war bereits die Absage der so genannten „Fallas“-Festivitäten in Valencia in Spanien zu Ehren eines Kirchenheiligen, die sonst immer vom 15.3. bis zum 20.3. statt fanden.
      Dieses „Ostern“ genannte Fest geht nicht auf Jesus von Nazareth zurück, sondern seine Inhalte wurden zu einem großen Teil aus antiken Götzenkulten in die Kirchen-Religion übernommen.
      Lesen Sie mehr dazu unter https://www.theologe.de/ostern_osterfest_fruehlingsfeiern_fruchtbarkeitskulte.htm
      Beitragsbild aus Valladolid in Spanien – Creative Commons Attribution-Share Alike 2.1 Spain license; Luis Fernández García
      Und was geschah vor 2000 Jahren mit Jesus von Nazareth?
      https://www.theologe.de/kreuzigung.htm

       29.2.2020 – Zum Thema „Kriegerische Vergangenheit religiöser Institutionen“ ein weiteres Beispiel: „Dolchstoßlegende“ – Wie die  lutherische Kirche in Deutschland gegen das Ende des 1. Weltkriegs aufbegehrte und die Anbahnung eines neuen Weltkriegs fördertehttps://www.theologe.de/theologe6.htm#Dolchstosslegende – die neu hinzu gefügten Passagen sind gelb unterlegt.

      2.2. / 10.2. / 29.2.2020 – Wer hat sich zur „Krone“ der Schöpfung erklärt? Ist es ein Zufall, dass das derzeit auf der Welt wütende Virus auf Deutsch „Krone“ heißt?  Das erinnert daran, dass die kirchliche Religion den Menschen als die angebliche „Krone der Schöpfung“ verehrt, der die Tiere zu seinem Ego-Nutzen „gebrauchen“ dürfe, also sie z. B. auch zum Fleischverzehr unter qualvollsten Umständen für die Tiere einsperren und schließlich ermorden dürfe (Foto: GNU Free Documentation License, creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/) – der Mensch also nach kirchlicher Sicht als „Krone der Schöpfung“.
      Das die Virus-Pandemie auslösende Virus sei in China womöglich erstmals durch Schlangen übertragen worden, so die erste Theorie nach Verbreitung der Seuche in China – ein Tier, dessen Namen vielfach auch als ein Symbol verwendet wird für den „Widersacher Gottes“, den Dämon bzw. den „Teufel“. Und mit wem hat sich die Gattung „Krone der Schöpfung“ verbündet in ihrem Krieg gegen die Tierwelt und die Natur?

      Etwas später ging man davon aus, dass das Schuppentier den Virus übertragen haben könnte. Unter der Überschrift Die Rache des Schuppentieres schreibt die Frankfurter Allgemeine Zeitung: „Das Schuppentier ist nach Angaben der Weltnaturschutzunion (IUCN) das meist gehandelte bedrohte Wildtier der Welt … Außerdem gilt das Fleisch der Tiere in China und anderen asiatischen Ländern als Delikatesse.“ (faz.net, 7.2.2020)
      „Rache“ ist jedoch menschlich gedacht, nicht tierisch. Es ist das Gesetz von Saat und Ernte, wodurch der Mensch selbst verursacht, was ihn früher oder später trifft.
      Und das Schuppentier war es wohl doch nicht, wie neuere Untersuchungen nahe legen. Nun scheinen es die Fledermäuse zu sein, doch manche Überlegungen zielen auch in Richtung Schweinemast oder die Massentierhaltung überhaupt. Aber auch das ist nur eine Überlegung ohne Beweise und wird in den großen Medien bisher kaum diskutiert. Kirchenvertreter unterstellten uns hier zu Unrecht einen kirchlichen Zusammenhang bei der Frage nach der Entstehung des Corona-Virus, und sie reihten uns deshalb bei so genannten „Verschwörungstheoretikern“ ein, obwohl sie selbst die ärgsten Verschwörungstheoretiker der letzten Jahrhunderte sind, da sie fälschlich behaupten, sie hätten etwas mit der Botschaft von Christus zu tun, den sie jedoch nur für gegenteilige Zwecke vereinnahmen. Tatsächlich verwiesen wir nur auf unterschiedliche Interessen bei der Ursachenforschung bei diesem Thema und darauf, dass Kirchen und Schweinemast-Lobbyisten vielfach Hand in Hand arbeiten, und wir verwiesen auf diesen Artikel: https://www.theologe.de/theologe7.htm#Kirche_Schweinemaester
      Entlarvend auch https://www.theologe.de/tiere_kirche.htm#Kirche_fuer_Massentierhaltung

      Unabhängig von aktuellen Ereignissen zur Erinnerung: In einer Offenbarung, gegeben durch das Prophetische Wort im Jahr 2001, als gerade die BSE-Seuche in Europa wütete und alleine in Deutschland bis zu ca. 400.000 Rinder und in Europa bis zu ca. 1,5 Millionen Rinder verbrannt wurden, warnte der Schöpfergott die Menschheit unter anderem mit den Worten: „Hört auf, eure Mitgeschöpfe, die eure Tiergeschwister sind, zu verzehren …“ Auch sollen sie aufhören, Wälder abzubrennen und den Tieren immer mehr ihren Lebensraum zu vernichten und manches mehr. Und schließlich: „Sollten die Menschen Meine Worte abermals dem Wind übergeben, dann wird für sie der Sturm, das weltweite Schicksal einsetzen, und die Menschen zu Hunderttausenden hinwegraffen – zum einen durch weltweite Katastrophen, zum anderen durch Krankheiten, die ähnlich wie Seuchen über sie hereinbrechen und die sie durch Abkehr von jeglicher geistigen Ethik und Moral den Tieren auferlegt haben, die sie derzeit zu Tausenden verbrennen. Wer nicht umkehrt, dem wird es ähnlich ergehen …“ (in voller Länge u. a. veröffentlicht in dem Buch Gott hat rechtzeitig gewarnt)

      28.1. / 30.1.2020 – Bayreuth Lutherische Kirche wehrt sich gegen Umbenennung der Hans-Meiser-Straße Wer war Bischof Meiser?
      Hans Meiser war der erste Bischof der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern, wurde 1933 ins Amt gewählt, hatte sich zuvor gegen Ehen zwischen jüdischstämmigen und anderen Deutschen als „rassisch unterwertige Mischlingsbildungen“ ausgesprochen, verpflichtete, ohne dazu gezwungen worden zu sein, alle Pfarrer auf den Treue-Eid gegenüber Adolf Hitler, bejubelte den Beginn des 2. Weltkriegs und die „Erfolge“ der deutschen Kriegsmaschinerie und konkret die ersten polnischen Todesopfer als „reiche Ernte auf den polnischen Schlachtfeldern“, bedankte sich bei „Gott“ dafür, wehrte sich mit Nachdruck dagegen, dass die Kirche gegen die Judenvernichtung vielleicht Einspruch erheben oder Bedenken anmelden könnte, wusste ab einem bestimmten Zeitpunkt auch um die Ermordung von behinderten Kindern in den Einrichtungen der evangelischen Diakonie seiner eigenen Kirche und deckte später die Täter, setzte sich nach dem Krieg massiv für alle Kriegsverbrecher ein und rechtfertigte nachträglich das Verhalten aller evangelischen Pfarrer im Dritten Reich, auch z. B. eines lutherischen Pfarrers, der bereits vor dem Abschluss des Holocaust die Ermordung aller Juden forderte, wenn die Luftangriffe der Alliierten nicht aufhören, und, und, und …
      Diesem Hans Meiser ist in Bayreuth bis heute eine Straße gewidmet, und die Evangelische Kirche wehrt sich wie immer mit Zähnen und Klauen gegen eine Umbenennung. Mehr dazu bei https://www.theologe.de/theologe11.htm#Hans-Meiser-Strasse_Umbenennung

      19.1.2020 – „Zu den Akten gelegt“ – In Bayern wird gegen keinen Talarträger, der Sexualverbrechen an Kindern beging, Klage erhoben. Meistens gelten die Schwerverbrechen als verjährt – https://www.theologe.de/schwarzbuch_katholische-kirche.htm#Keine_Anklage_erhoben

      16.1. / 10.2.2020 – Der Horror eskaliert: „Justified killing“ Bundestag will Organtransplantation erleichtern. Alle führenden Politiker wollen mehr Organe verpflanzen lassen. Deshalb debattierten sie im Bundestag am 16.1.2020 über dieses Thema.
      Die einen wollen eine Steigerung der Transplantationen, indem jeder Bürger automatisch Organspender sein soll, wenn er nicht widerspricht. Das heißt: Der Staat bekommt ein Eigentumsrecht auf seinen sterbenden Körper, dem man allerdings (noch) widersprechen dürfe. Doch die Mehrheit der Abgeordneten war wenigstens so besonnen und lehnte ab.
      Die Ablehnenden wollen aber auch eine Steigerung, und zwar, indem mehr Werbung gemacht wird und staatliche Stellen wie die Ausweisbehörden sowie Ärzte verpflichtet werden, bei Bürgern bzw. Patienten zu werben, sich einen Organspendeausweis zuzulegen. Dieser Vorschlag einer so genannten Entscheidungslösung bekam bei den Abgeordneten des Deutschen Bundestages eine deutliche Mehrheit.
      So oder so: Die Transplantations-Lobby will auf jeden Fall mehr Organe, auf die eine oder andere Weise. Denn: „Bleibt der Erfolg [des nun verabschiedeten Gesetzes] aus, kommt das Thema auf Wiedervorlage.“ (focus.de, 16.1.2020)

      Doch wofür das alles? Es spricht sich herum: So genannte hirntote Menschen, denen man die Organe herausschneidet, sind nicht tot, sondern voll schmerzempfindlich, weil die Seele noch mit dem Körper verbunden ist.
      In den USA spricht man deshalb bei Organentnahmen unter führenden Wissenschaftlern schon von „justified killing“ („Gerechtfertigtes Töten“). Man bittet die zukünftigen Spender also darum, ihrem späteren „justified killing“ zuzustimmen, wenn Ärzte eines Tages Bedarf an ihren Organen anmelden.
      Organempfänger wiederum, die entweder reich sind oder in einer Krankenkasse eines reichen Landes versichert sind (allein ein einziges so genanntes „Medikament“, das verhindert, dass Seele und Körper des Menschen eine fremde Leber, gegen die sich das Immunsystem verzweifelt wehrt, wieder abstoßen, kostet ca. 115.000,00 € pro Jahr) erfahren unmerklich oder deutlich – je nachdem – eine Veränderung ihrer Gefühls- und Empfindungswelt, weil sich mit den Organen auch die seelischen Belastungen von Spender und Empfänger vermischen.
      Was das aber für beide, Spender und Empfänger, letztlich an Seelenqualen bedeutet, wird von den Politikern genauso ausgeblendet wie der Sachverhalt, dass es überhaupt eine unsterbliche Seele gibt.
      Die aktuelle „Wissenschaft“ mit ihrer Transplantations-Euphorie triumphiert über das Ur-Wissen der Menschheit und über das körpereigene Immunsystem, und die Menschen werden mithilfe der Medien zu Millionen in die Irre geführt. So gilt eine Verlängerung der irdischen Lebensspanne um ein paar Jahre (entgegen dem Lebensplan und den Entscheidungen der innewohnenden Seele) bei reichen Menschen als das Nonplusultra.
      Das alles ist die Verantwortung der großen Kirchen, welchen auch die meisten Politiker angehören und die das Thema ausschließlich auf die Materie bezogen betrachten, die weiterhin das kosmische Prinzip „Was der Mensch sät, das wird er ernten“ ablehnen; ja, die – wie die offizielle Lehre der evangelischen Kirche – die Existenz einer unsterblichen Seele überhaupt ablehnen.
      Lesen Sie dazu einige weitere Überlegungen und Hintergründe unter: https://www.theologe.de/theologe17.htm

      PS: Zeitgleich begann in Augsburg die große Tiermord-Messe „Jagen und Fischen“ – beides grausame Mordmethoden an schmerzempfindlichen Tieren, ebenso wie das Abstechen der Tiere in den Schlachthöfen bei nur mangelhafter Betäubung.
      So könnte man fragen: Richtet sich der Mensch samt seiner Kirchen-Religion, welche diese Grauen rechtfertigt, mit seinen Organtransplantationen auf eine gewisse Weise nicht selbst?
      Die Seelenverstümmelung bei beseelten Spendern und Empfängern schafft dermaßen neue Belastungen für den weiteren Lebensweg aller Beteiligten, die kaum zu ermessen sind.
      So fordert die Schweizerische Ärzteinitiative ÄPOL (Ärzte und Pflegefachpersonen gegen Organspende am Lebensende) in einer Petition an den Schweizer Bundesrat vom Februar 2019, dass geprüft wird, ob die heutige Praxis von Organentnahmen bei hirntoten Menschen gestoppt werden muss. Als Begründung geben sie unter anderem an: „Unser Wissen über Hirntote ist unvollständig“ oder: Die Natur will keine Vermischung von Lebewesen, und der Empfängerkörper stösst somit das implantierte, fremde Organ ab.“ Oder sie stellen die von der Medizin unbeantwortete Frage: „Wann verlässt die Seele, so es denn eine gibt, den Körper?“ https://www.aepol.net/

      13.1.2020 – „CDU und CSU, nennt euch nicht christlich“ – https://www.freie-christen.com/cdu-und-csu-nennt-euch-nicht-christlich/
      Wer für Waffenproduktion und Waffenexporte ist, wer das grausame Morden der Tiere für den menschlichen Gaumengenuss fördert, die Jagd-Exzesse und die grausamsten Tierversuche, der soll sich nicht christlich nennen. Auch nicht derjenige, der Kirchen-Religionen mit jährlichen Milliardenzahlungen staatlich finanziert, hinter deren Mauern zigtausende Kinder von zigtausenden Pfarrern vergewaltigt wurden. Denn welches Milieu wird hiermit aus allgemeinen Steuereinnahmen des Staates gefördert? Die Tätergilde, deren Vertuscher und die Unterstützer dieses Systems in der Politik sollten sich nicht christlich nennen. Das betrifft vor allem die Parteien CDU und CSU, aber auch Vertreter anderer Parteien, die sich „christlich“ nennen. Denn der gute Name von Christus darf nicht mehr derart missbraucht und verhöhnt werden.

      Verfasser der Seite: Dieter Potzel

      Der Theologe aktuell – 2019

      Veröffentlicht am

      28.1.2020 – Neu: Der Theologe aktuell – 2020 – Alle Meldungen und Informationen seit dem Beginn des Jahres 2020 lesen Sie ab jetzt auf der neuen Seite https://theologen.wordpress.com/2020/01/28/der-theologe-aktuell-2020/

      25.12.2019 – Schmeichel-Schalmeien in Predigt von Kardinal Marx zur entweihten Nacht: Jesus-Baby sei „Bruder aller Menschen“. Doch das ist ein Geheuchel, so lange die Kirche dem erwachsen gewordenen Christus unterstellt, nach deren Tod die meisten Menschen in eine angeblich ewige Verdammnis zu schicken – https://www.theologe.de/hoellenlehre_der_katholischen_kirche.htm. Und solange Kardinal Marx und seinesgleichen goldene Kleider tragen, so lange sie sich ihre Mitra auf den Kopf setzen und ihren Bischofsstab vor sich her tragen, sollten sie sich nicht „Brüder“ nennen. Denn Jesus, der Christus, war ein Mann des Volkes und lebte die echte Geschwisterlichkeit.
      Das ganze klerikale Gehabe und Getue mitsamt den Kirchenröcken derer, die sich Eminenzen, Exzellenzen und „Hochwürden“ nennen lassen, ist eine Verhöhnung jeder Brüderlichkeit. Was ihnen vielleicht noch helfen könnte, wäre der Ruf: „Runter vom hohen Ross“, „Runter von der Kanzel“.

      25.12.2019 – „Es gibt keine Bäume mehr“ – „Den vorerst letzten Christbaumverkauf der Stadt Rothenfels hat es am vorigen Freitag gegeben. Das hatte die Stadt in ihrem Dezember-Mitteilungsblatt ankündigt. Grund: Es gibt keine Bäume mehr … Der Rothenfelser Revierleiter erklärt, die Bäume wüchsen aktuell nicht so wie früher … ´Hitze, Trockenheit und Schatten der Altbäume` nennt der Revierleiter zusammenfassend als Gründe für die aktuelle Problematik.“ (main-echo.de, 24.12.2019)

      18.12.2019 – Dunkle Traditionen oder das Licht des Christus? – Eine kurze TV-Sendung zu den Hunderten Millionen abgeholzter Weihnachtsbäume, darunter ein besonders großer Baum auf dem Petersplatz im Vatikan. Vor einigen Jahren sollte dieser im Januar zu Holzspielzeug für Kinder verarbeitet werden.
      Dazu die Frage: Neben dem Baum steht der 25 m hohe Obelisk. Könnte man nicht auch den Obelisken abtragen und zu Spielzeug für Kinder verarbeiten? Oder ist das nicht möglich, weil der Obelisk im Vatikan das Christuskreuz ersetzt? (9:50 Minuten – derzeit nicht abrufbar)

      8.12.2019 – Was der Mensch verursacht, kommt wieder auf ihn zu, bei jedem gemäß seinem Anteil. Dies gilt auch für das, was er den empfindsamen Tieren antut oder antun lässt durch den Tierkannibalismus – Was kommt auf Menschen zu? Nur das, was jeder selbst verursacht oder anteilmäßig mit verursacht hat, so die Mahnungen aller Gottespropheten zu allen Zeiten. Schon von daher mag sich auch ein Egoist vielleicht warnen lassen vor Gänsebraten zu den Festivitäten anlässlich der entweihten Nacht oder vor anderen Braten-Arten.
      Derzeit laufen in vielen Familien und Wohngemeinschaften die Planungen für den besonderen Gaumenschmaus. Was die Gänse betrifft, hier einige Fakten und Informationen – https://www.theologe.de/gaense_klagen.htm

      5.12. / 6.12.2019 – Die Unterdrückung gerechter Frauen und Gottesbotinnen durch die Männerwelt der Kirche – In der Vatikankirche sind Frauen bis heute noch nicht gleichberechtigt und für Martin Luther gilt: „Ob die Frauen sich aber auch müde und zuletzt tot tragen, das schadet nichts. Lass sie nur tot tragen, sie sind darum da“. Ihr „Zweck“ sei also nur, einem Mann möglichst viele Kinder zu gebären, bis sie eben z. B. tot umfällt.
      Und wer in dem Buch eines lutherischen Staatstheologen um das Jahr 1700 liest, entdeckt dort, mit welcher Geringschätzung und Verhöhnung die Kirche vor allem gerechte Frauen und Gottesbotinnen verfolgen und ermorden ließ, mit Nachwirkungen bis in unsere Zeit – TV-Sendung derzeit nicht abrufbar: Weitere Informationen unter https://www.theologe.de/kirche_frauen.htm

      28.11.2019 – Beim Kirchenkult hört der Naturschutz auf – Deutschland und vor allem Bayern ist in den letzten Jahrhunderten leider zu einem stark „religionsverseuchten“ Land geworden. Der größte Prophet und Menschheitslehrer Christus wird für den Religionskult auf allen Ebenen missbraucht.
      Besonders drastisch ist das Fällen von ca. 30 Millionen gesunden Bäumen für den Festkult zu „Kirchenadvent“ und „Weihnachten“, der entweihten Nacht, genau 29,8 Millionen im Rekordjahr 2018 – Ca. 30 Millionen abgeschlagene gesunde Bäume alleine in Deutschland: ein passendes Symbol angesichts eines Wald- und Baumsterbens in Europa von bisher unbekanntem und stetig wachsendem Ausmaß.
      Urchristen feiern dieses entweihte Fest nicht mehr, sondern sie freuen sich auf die Sonnenwende – die Sonnwende, von der an die Tage auf der Nordhalbkugel der Erde wieder länger werden; auch als Symbol für das innere Licht, Christus in uns, das uns mehr und mehr erfreuen und Geborgenheit geben möchte.

      Der Kirchenkult zelebriert derweil auch noch seine Symbole, die aber mehr und mehr entlarven, was derzeit in der Welt nicht mehr zu übersehen ist.
      So fällte Forstministerin Michaela Kaniber (CSU) den ersten der vier Millionen Bäume in Bayern, die jetzt dort abgesägt wurden. Darüber berichtet der Bayerische Rundfunk am 28.11.2019, dem Beginn der „Christbaum-Verkaufssaison in Bayern. In Markt Indersdorf im Landkreis Dachau wird die Ministerin symbolisch den ersten Baum fällen“. Vor Ort assistierten dann die Vertreter der Bayerischen Christbaumanbauer e.V. (Teil des Bundesverbands der Weihnachtsbaum- und Schnittgrünerzeuger) und die eigens eingesetzte bayerische Christbaumkönigin. Doch auch der Umwelt- und der Naturschutz soll eine Rolle spielen. So gibt es Bio-Christbaumbetriebe und „Transportnetze aus nachwachsenden Rohstoffen“. Doch man sieht offenbar den Wald vor lauter sterbenden Bäumen nicht.

      Wälder werden angezündet und gerodet, Tieren immer mehr der Lebensraum genommen und Millionen irreführend nach Christus benannte Bäume werden einzig dafür gezüchtet, in jungen Jahren im vollen Lebenssaft für Brauchtum und Tradition wieder zerstört zu werden.
      Dass auch Bäume empfindsam sind und ein behutsamer Umgang mit ihnen, der sie in der Regel auch leben lässt, für den Menschen geboten wäre, wenn er in die Einheit allen Lebens zurückfinden möchte – Fehlanzeige unter der Fuchtel der kirchlichen Religion, in der sogar ewig verdammt werden soll, wer an die Beseeltheit der Natur und des Kosmos glaubt (für Insider: Denzinger-Hünermann, Lehrsatz Nr. 408), wie es in vielen auf Betreiben der Kirchenführer eroberten und ausgerotteten Kulturen noch gelebt wurde.

      Die kleine Geschichte von den lebenden Weihnachtsbäumen (https://www.theologe.de/weihnachtsgeschichte.htm) kann vielleicht ein wenig mit dazu beitragen, das Ausmaß der Kirchenreligion und ihres todbringenden Brauchtums (ob es Bäume oder Tiere als Opfer sind und früher auch „Ketzer“, die „feierlich“ in Gegenwart der damaligen Prominenz von Kirche und Staat verbrannt wurden) immer mehr zu verkleinern. In dem kommenden neuen messianischen sophianischen Zeitalter wird es nur noch Teil einer dunklen Vergangenheit sein.

      26.11.2019 – Traurig, traurig, traurig – Warum will die Politik starke Kirchen? Sie sucht dort ihren Halt. Dabei müsste der Staat dem Volk Halt geben, das schließlich Hunderte von Milliarden Euro an Steuergeldern bezahlt. Sehen Sie hier auch die TV-Sendung (10:35 Minuten) zum Thema – derzeit nicht abrufbar

      23.11. / 26.11.2019 – Was der große sterbende Baum im Vatikan uns sagen könnte – Im Vatikan auf dem Petersplatz steht in den letzten Wochen des zu Neige gehenden Jahres und in den ersten Tagen des jeweils neuen Jahres immer einer der größten abgeschlagenen Bäume. Wie im Jahr 2018 wurde er auch im Jahr 2019 in der Region Venedig gefällt, und beim alljährlichen Kult-Brimborium anlässlich seiner obelisk_im_vatikanAufstellung in der Nähe des vatikanischen Obelisken – ein Herrschaftssymbol des untergegangenen Imperium Romanum – wirken immer auch Vertreter der jeweiligen Region mit, in welcher der Baum gefällt wurde.

      In Venedig hat man allerdings nach der Jahrhundertflut andere Probleme. Die Stadt und viele ihrer katholischen Prunk-Kirchen mit ihren Grüften stehen unter Wasser.
      Zwischen beidem – den gefällten Bäumen aus Venedig und dem Hochwasser in der Stadt – besteht allerdings ein Zusammenhang. Es ist der Zusammenhang zwischen Naturzerstörung und dem Zurückschlagen der Natur als Reaktion auf den menschlichen Frevel.

      Der Hintergrund dazu: Die katholischen Kirchenführer und „Heiligen“ streiten ab, dass alles Leben beseelt ist. Wer aber stattdessen die Erfahrung gemacht hat, dass Gottes Odem auch in den Tieren, der Natur, den Bäumen atmet, der wird von der Vatikankirche mit dem Bannfluch belegt, was ewige Hölle nach sich ziehen soll.
      Entsprechend brutal hat sich der Umgang dieser Religions-Organisation mit der Gottesschöpfung“ entwickelt.
      Die kirchliche Interpretation des Bibelspruchs Macht euch die Erde untertan“ – im Sinne von aggressiver Ausbeutung für den vordergründigen „Nutzen“ des Ego-Menschen –  ist deshalb die tiefere Wurzel für die nahende Klimakatastrophe, wovon die Überschwemmung Venedigs nur ein kleiner Vorläufer ist.

      Und angesichts der Vernichtung der grünen Lungen der Mutter Erde, der Zerstörung des Regenwaldes, sind die auch im Jahr 2019 ca. 30 Millionen z. B. in Deutschland abgeschlagenen Bäume zum bevorstehenden kirchlichen Fest ein dazu passendes weiteres Symbol für die Zerstörung der Zivilisation auf diesem Planeten.
      Lesen Sie dazu unseren Artikel „Was der große sterbende Baum im Vatikan uns sagen könnte“ und auch die anderen so genannten „Weihnachtsbäume“ – https://www.theologe.de/sterben_und_tod_des_vatikan-baumes.htm

      21.11.2019 – Agent Orange für Vietnam? Was hinter dem Wahnmotiv des Weizsäcker-Mörders steckt – So die Überschrift einer Studie von focus.de anlässlich des Attentats und der furchtbaren Ermordung des Arztes Dr. Friedrich von Weizsäcker, Sohn des ehemaligen deutschen Bundespräsidenten Dr. Richard von Weizsäcker.
      Eine Untersuchung zu diesem Thema lesen Sie auch auf theologe.dehttps://www.theologe.de/theologe6.htm#Giftgas_aus_Deutschland

      17.11.2019 – Die so genannten Weihnachtsmärkte 2019 im Vorfeld der kommenden Sonnenwende beginnen. Jetzt ist auch die Zeit für eine Entscheidung: In diesem Jahr kein abgeschlagener Weihnachtsbaum im Wohnzimmer, der dort langsam stirbt. In diesem Jahr einmal anders. Ideen gibt es viele. Lesen Sie dazu zum Beispiel auch die (in diesem Jahr ebenfalls ein wenig überarbeitete) Geschichte für Erwachsene und Kinder: Die lebenden Weihnachtsbäume – https://www.theologe.de/weihnachtsgeschichte.htm

      14.11.2019 – Die Zeit ist reif: Staatliche Kirchenfinanzierung jetzt endlich beenden – Die Fakten zum Thema stellen zwei Experten vor, die dazu auch eine Petition gestartet haben. Siehe dazu den TV-Beitrag (31:00 Minuten) unter – derzeit nicht abrufbar; die Petittion selbst finden Sie unter https://stop-kirchensubventionen.de/petition/

      10.11.2019 – Auslaufmodell Kirche: Zwei Drittel der Kirchenmitglieder brauchen Kirche für ihren Glauben nicht. Siehe dazu https://www.theologe.de/kirchenaustritt_wie.htm#Auslaufmodell-Kirche

      8.11. / 9.11.2019 – In eigener Sache: Viele wesentliche Inhalte, die beim Medium „Facebook“ seit dem 6.11.2019 gesperrt werden – wegen angeblichem Verstoß der Seite der-freie-geist.de (die der geschichtlichen und gegenwärtigen Wahrheit verpflichtet ist) gegen die „Standards“ dieses Mediums -, erfahren Sie auch hier über diese Seite. Wir informieren und klären auf – ungeschönt, aber fair.

      Martin Luthers Geburtstag und die Reichspogromnacht – Der November ist in Deutschland ein Monat mit vielen Gedenktagen. So fiel vor 30 Jahren, am 9.11.1989, die Mauer zwischen Ost und West, und vor 81 Jahren, von der Nacht vom 9.11. auf den 10.11.1938 – dem Geburtstag Martin Luthers – wurden in ganz Deutschland die jüdischen Synagogen niedergebrannt; ein Ereignis, das 2019 in den großen Medien, die sich zu dieser Zeit vor allem mit dem Mauerfall beschäftigten, deutlich in den Hintergrund getreten ist – obwohl erst vor einigen Wochen ein Attentäter versucht hatte, die Synagoge von Halle an der Saale zu stürmen, um dort ein Blutbad anzurichten. Von vielen totgeschwiegen wird, dass der Attentäter in der Lutherstadt Eisleben zur Welt kam, dort aufs Martin-Luther-Gymnasium ging und anschließend auf die Martin-Luther-Universität in Halle und dass er in seinem Lebensumfeld auf Schritt und Tritt von Luther-Gedenkorten umgeben war. Eine Ausnahme vom Schweigen oder Nicht-zur-Kenntnis-Nehmen war am 22.10. immerhin spiegel.online.

      (PS: Einer der Gedenkorte ist auch die Marktkirche in Halle an der Saale, das Wahrzeichen der Stadt, mit einem Wachsabdruck von Teilen von Martin Luthers Leiche, dem Kopf und den Händen; siehe das Foto).

      Noch mehr verschwiegen wird in den meisten Medien, dass Martin Luther das Niederbrennen der Synagogen ausdrücklich gefordert hatte und dass ein Landesbischof der Lutherkirche 1938 in seiner Begeisterung über die brennenden Synagogen selbst die Verbindung zu Luthers Geburtstag am 10.11. hergestellt hat – so, als ob man dem Reformator damit nun ein verspätetes Geburtstagsgeschenk bereitet hatte. Alles das ist nachweisbar und wird in dieser kurzen Sendung (12:00 Minuten) ebenfalls dargelegt.

      Was darüber hinaus Fakt ist, aber noch kaum bekannt: In den Tagen und Wochen nach der Reichspogromnacht 1938 haben die Nationalsozialisten auch weitere Forderungen des Reformators und Gründervaters der Lutherkirche in die Tat umgesetzt – als ob sie seinen Verfolgungsaufruf Punkt für Punkt abarbeiten wollten.
      Die Luther-Verehrung hat es bisher aber nicht beeinträchtigt, so dass man sich nicht wundern darf, wenn auch die politischen Forderungen Luthers auf furchtbare Weise weiterwirken. Sehen Sie die TV-Sendung in der Mediathek der vom Medium Facebook blockierten und gesperrten Seite der-freie-geist.dederzeit nicht abrufbar; weitere Informationen zu dem Thema auch hier unter https://www.theologe.de/theologe4.htm#25

      1. / 2. / 4.11.2019 – Heilig gesprochene Verbrecher begleiten die Gläubigen – In unserer vielfach religionsverseuchten Gesellschaft schwenken auch die Priester weiter ihr Weihrauchfass, und es werden weiterhin die Kirchenheiligen an einem speziellen Feiertag zelebriert, dem vergangenen so genannten „Allerheiligen“-Tag. Dies ist ein Anlass, um einmal die Frage zu stellen: Wer gehört eigentlich zu diesen „Heiligen“, die nach dem Willen der Vatikankirche die Gläubigen das ganze Jahr über begleiten sollen? Der französische Philosoph Claude Helvetius (1715-1771) sprach von „tausend heiliggesprochenen Verbrechern“. Die aktuelle Ausgabe Nr. 109 von theologe.de stellt einige von ihnen vor und veröffentlicht weiteres Interessantes zu diesem Thema – https://www.theologe.de/allerheiligen_heiligsprechungen-durch-paepste.htm

      1.11.2019 – Ruhen die Verstorbenen auf den Gräbern? Gibt es ein Fegefeuer? Wer sind die armen Seelen? Was geschieht laut Kirchenlehren am Feiertag Allerseelen? Können Priester etwas tun, um Verstorbenen zu helfen?

      DIESES DER WAHRHEIT VERPFLICHTETE VIDEO WURDE am 6.11. VON DEM SOZIALEN MEDIUM „FACEBOOK“ ZENSIERT, UND DIE SEITE DER-FREIE-GEIST.DE WIRD DORT SEITHER GESPERRT.
      Ein Fachmann für Theologie klärt im Fernsehen über die Jenseitslehren der römisch-katholischen und auch der evangelischen Kirche auf. Und Sie erfahren vieles über diese Religionen, das Sie bisher vermutlich noch nicht wussten. Mit Jesus von Nazareth haben die Priesterlehren nichts zu tun – Video derzeit nicht abrufbar; die Inhalte zum Thema „Jenseitsvorstellungen der Religionen“ finden Sie allerdings auch unter https://www.theologe.de/jenseitsvorstellungen_der_priesterreligionen_und_freier-geist.htm

      31.10.2019 – Verheirateter evangelischer Pfarrer bot Ex-Geliebte und ehemalige Konfirmandin im Internet zur Vergewaltigung an – In elf deutschen Bundesländern ist der 31.10. ein Feiertag, weil Martin Luther am 31.10.1517 einige seiner religiösen Thesen öffentlich gemacht hat. Seine Hauptthese war „Allein der Glaube genügt“, woraus er ableitete „Sündige tapfer, aber glaube noch tapferer“, was wiederum die Hemmschwelle für Schandtaten, Verbrechen und den Beginn von Kriegen bis heute senkt.
      Christen, die stattdessen darauf verweisen, dass der Mensch erntet, was er gesät hat – egal, was er glaubt – werden von evangelischen Sektenbeauftragten als „Sektierer“ verleumdet.
      Doch wer erhebt sich hier moralisch und ethisch über andere? Einige Beispiele dafür, wie auf der religiösen Basis von „Allein der Glaube genügt“ „tapfer“ gegen andere gesündigt und geglaubt wird, sind im „Schwarzbuch Evangelische Kirche“ dokumentiert. Statt vor anderen zu „warnen“, sollten sie also besser vor sich selbst warnen.
      Aktuell: Ein verheirateter ev. Pfarrer bot seine Ex-Geliebte im Internet aus Rache zum Vergewaltigt-Werden an – https://www.theologe.de/schwarzbuch_evangelische-kirche.htm#Vergewaltigen-lassen

      oekumene27.10.2019 – 20 Jahre Gemeinsame Erklärung zur Rechtfertigungslehre– Ökumene, ein Blendwerk der Kirchen. Am 31.10.2019 wird gefeiert, was man im Jahr 1999 unterschrieben hat. Näheres Hinsehen führt jedoch zur Entlarvung. Mehr dazu bei https://www.theologe.de/oekumene.htm#Erklaerung

      12.10.2019 – Martin Luther – der geistige Brandstifter des Terroranschlags von Hallehttps://www.theologe.de/kirche_staat.htm#Terroranschlag-von-Halle 

      10.10.2019 – Sein Priester will Kitzbüheler Fünffach-Mörder im Gefängnis besuchen. Kirchliche Absolution soll Sünder komplett von ihren Sünden befreien – Der Papst behauptet einmal mehr: Wenn ein Priester einem Täter nach der Kirchenbeichte die so genannte „Absolution“ zuspricht, sei die Sünde bei Gott vergessen.
      In Kitzbühel erschoss ein junger Katholik aus Eifersucht oder Rache dafür, dass seine Ex-Freundin die Beziehung beendet hatte, sie und vier weitere Menschen. Wenn diese Lehre stimmt und sich der Mörder nun von einem Priester die „Absolution“ holt, dürfte er von einem katholischen Richter auch nicht mehr zu einer Gefängnisstrafe verurteilt werden. Denn gemäß dieser Religion ist es ja vergessen. https://www.theologe.de/schwarzbuch_katholische-kirche.htm#Morde-in-Kitzbuehel 

      8.10.2019 – Die absurden Kirchenlehren – „Ich glaube, weil es absurd ist“, so eine kirchliche Überlieferung. Das mag sein, und jeder kann ja in einem demokratischen Staat glauben, was er will, wenn er damit nicht gegen Gesetze verstößt, auch wenn dieser Glaube absurd ist. Aber wir wollen nicht, dass von unseren Steuergeldern Absurditäten wie die kirchlichen Lehren staatlich finanziert werden. Aus diesem Grund ein Offener Brief an die Politiker mit einer Aufstellung einer kleinen Auswahl von Absurditäten der katholischen und der evangelischen Lehre.
      https://www.theologe.de/die-absurden-lehren-der-kirche.htm

      28.9.2019 – Filmtipp: „Gelobt sei Gott, die Kinderschänder-Verbrechen eines Priesters seiner Diözese seien verjährt, so der französische Kardinal Barbarin, und seine Gottesverhöhnung ist der Titel des französischen Films, der nun auch in deutscher Sprache in den Kinos angelaufen ist – allerdings oft nur in kleinen Kinos und anscheinend nur wenige Tage.
      In Frankreich hatten zwei Angestellte der Vatikankirche vergeblich versucht, die Ausstrahlung zu verhindern, die das Gemüt bewegt.
      Und viele Menschen haben es anschließend so gesehen: Ein weiteres Bekenntnis zum Kirchenglauben bedeutet auch ein Bekenntnis zu furchtbaren ungesühnten Verbrechen an Frauen und Kindern durch Priester über viele Jahrhunderte. Hunderttausende von so genannten „Einzelfällen“, weit über Hundert in der jüngeren Vergangenheit in vielen Diözesen, beweisen die dämonische Grundhaltung.

      22.9.2019 – Der Feldzug geistig toter kirchlicher Sektenbeauftragter richtet sich auch gegen sich vegetarisch oder vegan ernährende Christen bzw. gegen Christen, die solches anstreben. Dazu eine ihrer aktuellen Falschbehauptungen: „Der Mensch kann nicht leben, ohne dass Tiere sterben.“
      Für die Zukunft der Erde zeichnet sich aber zunehmend das genaue Gegenteil ab: Der Mensch kann nicht leben, ohne dass auch die Tiere leben, denn alles ist mit allem in der Einheit des Lebens verbunden. Mehr zu der Aussage des großkirchlichen „Glaubenshüters“ – https://www.theologe.de/theologe7.htm#Evangelischer_Beauftragter

      18.9.2019 – Die Taufe in der Kirche – Angelhaken einer dunklen Macht – Im Radiosender Bayern 3 wurde am 18.9. darüber diskutiert: „Ich möchte aus der Kirche austreten, aber wünsche mir später Kinder, wo doch eine katholische oder evangelische Taufe dazu gehören soll. Ist das dann noch möglich und was kann ich tun?“
      Hierzu sei an die Ausgabe des „Theologen“ über die Kirchentaufe von Babys erinnert, die von diesen Institutionen unfreiwillig vereinnahmt werden und wo die Vatikankirche beispielsweise behauptet, das wäre unlöschbar, weil bei dieser Handlung „katholische DNS“, also angeblich katholische Erbmasse übertragen würde. Und auch für die Lutherkirche soll es unlöschbar sein – was zwar eine Anmaßung ist; doch die unheilvolle abhängig machende energetische Wirkung dieses Kirchensakraments darf auch nicht unterschätzt werden; vor allem dann nicht, wenn Eltern und Paten sich über die Anmaßung im Klaren waren.
      Für uns gleichen die Angebote einer Kirchentaufe einem Angelhaken einer dunklen Macht. Bei Gott, wie Ihn uns Jesus von Nazareth lehrte, ist nämlich jeder gesegnet und geliebt, ob er durch eine Wassertaufe an eine Kircheninstitution gebunden wurde oder nicht. Dieses Ritual hat auf jeden Fall nichts mit Gott zu tun.
      Auch auf die in Bayern 3 gestellten Fragen ist eine Antwort in der betreffenden Ausgabe von theologe.de im Kapitel „Praktische Fragen“ formuliert. https://www.theologe.de/taufe_katholisch_evangelisch.htm

      31.8.2019 – Vor 80 Jahren, am 1.9.1939, begann der 2. Weltkrieg – Der vom Vatikan ernannte katholische Militärbischof treibt die deutschen Soldaten in das Elend hinein. Die katholische und die lutherische Kirche waren und sind immer für den Krieg, wenn auch zu unterschiedlichen Zeiten mit unterschiedlichen Formulierungen. Heute spricht die Vatikankirche von „sittlich erlaubter Verteidigung“, damals wurde den deutschen Soldaten vom Vertreter der Papstkirche heuchlerisch zugerufen: „Der tapfere Aufblick zum Allmächtigen macht euch zu Soldaten, die unüberwindlich sind.“

      23.8.2019 – Die Lungen der Erde stehen in Flammen, und die Fleischindustrie treibt die Massentierhaltung und ihre gigantischen Profite weiter voran. Es soll aber keiner sagen, das habe er nicht gewusst. Eine treibende Kraft ist auch Jair Bolsonaro, der evangelikale Präsident Brasiliens? https://www.theologe.de/menschen_esst_kein_fleisch.htm#Amazonas

      21.8.2019 – Sexualverbrechen von Priestern an Kindern ist ein anhaltendes Problemhttps://www.theologe.de/schwarzbuch_katholische-kirche.htm#Anhaltendes_Problem

      17.7.2019 – CDU und CSU, nennt euch nicht christlich – Die CDU-Vorsitzende ist als neue „Verteidigungsministerin“ nun auch direkt verantwortlich für die Armee in Deutschland. Eine solche Einrichtung ist untrennbar verbunden mit Waffenproduktion, Waffenverkauf und Bereitschaft zum Krieg, also zum Töten. Der Name „christlich“ oder gar „christliche Werte“ wird für eine solche Lebenseinstellung aber massiv missbraucht. Deshalb auch der Aufruf bzw. die Petition der Freien Christen: „CDU und CSU, nennt euch nicht christlich!“
      https://www.freie-christen.com/cdu-und-csu-nennt-euch-nicht-christlich/

      14.7.2019 – Du sollst nicht töten oder Du sollst nicht morden? – Wie genau heißt eines der Zehn Gebote? „Du sollst nicht töten“ oder „Du sollst nicht morden“? Und was steckt dahinter, wenn es „Du sollst nicht morden“ heißen soll?
      https://www.theologe.de/theologe14.htm#Du_sollst_nicht_toeten

      11.7.2019 – Die Suche nach einer Leiche im Vatikan. Die Hintergründe öffnen einen Schlund an Kriminalität, der seinesgleichen sucht – Eine Leiche der nach ihrem Flötenunterricht im Vatikan verschwundene 15-jährige Emanuela Orlandi wurde auch bei neuen Grabungen auf einem Friedhof im Vatikan nicht gefunden. Die Hintergründe des mutmaßlichen Verbrechens öffnen einen Schleier, der auf internationale Schwerverbrechen und die Verwicklung des Vatikan verweist.
      https://www.theologe.de/schwarzbuch_katholische-kirche.htm#Emanuela-Orlandi_2

      29.6.2019 – Protestantisches Netzwerk und die Sexualverbrechen an Kindern und Jugendlichen in der Odenwaldschule – Evangelische Kirchentage, so genannte „Reformpädagogik“, Odenwaldschule, protestantische „Eliten“ – Was wusste das Netzwerk um Ex-Schulleiter und EKD-Referenten Gerold Becker von dessen Sexualverbrechen an Kindern und Jugendlichen? Es finden sich jedoch kaum Gesprächspartner – https://www.theologe.de/schwarzbuch_evangelische-kirche.htm#Evangelisches-Netzwerk

      25.6.2019 – Kannibalische Kreuzfahrer mordeten Männer und Kinder und fraßen sie auf – Es ist bis heute nicht gesühnt: Katholische Kreuzfahrer im Jahr 1098 mordeten und kochten arabische Männer, grillten deren ebenfalls ermordete Kinder am Spieß und fraßen beide auf. Einer der Kannibalenführer, der „Heilige“ St.Peter von Amiens, wird bis heute mit einer monumentalen Statue geehrt und der Aufschrift „Dieu le veut“, „Gott will es“. Welcher „Gott“? Der „Vater der Lüge“, „der ein Mörder war von Anfang an“. Die Vatikankirche denkt gar nicht an „Entheiligung“, schließlich betrachtet sie ja ihre Päpste, die zu Kreuzzügen aufriefen und viele ihrer Parteigänger „heilig“ sprachen, als „unfehlbar“. Aber sie kann den Wirkungen ihrer geschaffenen Ursachen nicht entgehen. Denn das ist ein kosmisches Gesetz.
      https://www.theologe.de/kreuzzuege.htm#Kreuzfahrer_verzehrten_Kinder

      18.6. / 22.6.2019 – Der Horror von Fronleichnam und der so genannten Eucharistie – Seit hunderten von Jahren bestimmen Menschen in der westlichen Welt die Gesellschaft, die bei den so genannten Fronleichnams-Prozessionen ehrfurchtsvoll hinter einem Teigplättchen aus Weizenmehl und einem kostümierten Mann andachtsvoll gehen und glauben, dies würde ihnen für ihr Seelenheil etwas nützen. Und mit ihnen geben auch die kostümierten Männer selbst die Richtung in der Gesellschaft vor. Immer wieder ist auch jedes Jahr „Fronleichnam“, ein Dankfest der Priester dafür, dass es ihrer Kirche im 13. Jahrhundert gelungen ist, die Urchristen und viele weitere Wahrheitssucher in Südfrankreich und Europa zu ermorden und weitgehend auszumerzen. Jahr für Jahr wird auch darüber aufgeklärt, doch das Tempo der Bewusstseinsänderung in der Bevölkerung, vor allem in der politischen Führungsriege, war bisher eher mäßig, doch der Umbruch ist trotzdem nicht mehr aufzuhalten, auch wenn der Totenkult noch wütet. Nun einmal mit deutlicheren Worten: https://www.theologe.de/eucharistie_abendmahl.htm#Kirchliches-Hochfest-Fronleichnam

      8.6.2019 – Menschen im Freien Geist – Wer nach der Bedeutung des Pfingstfestes fragt, das in vielen Ländern der Bevölkerung ein verlängertes Wochenende mit einem zusätzlichen freien Tag beschert, stößt auf die Erklärung, mit diesem Fest werde das Kommen des „Heiligen Geistes gefeiert. Wer sich allerdings dafür interessiert, wo dieser Geist wirklich am Wirken war, der könnte sich aufmachen, um mehr über die Scheiterhaufen der Geschichte zu erfahren, auf denen die Menschen im Freien Geist ermordet wurden. Die Erde ist bis heute mir ihrem Blut getränkt. Und diesen Menschen haben wir es zu verdanken, dass das Gotteswort in allen den Jahrhunderten von den Institutionen Kirche und ihrer Priesterkaste nicht zum Schweigen gebracht werden konnte. https://www.theologe.de/urchristentum_christenverfolgung-durch-kirche.htm

      5.6.2019 – Das Menetekel ist gesprochen – Für das Wochenende kündigen sich erneut kirchliche Feiertagsfloskeln an. Doch das Menetekel, Vorbote eines bevorstehenden Untergangs, ist bereits gesprochen. Das Menetekel von Notre-Dame jetzt auch als Video – derzeit allerdings nicht erreichbar; mehr dazu dafür auch bei
      https://www.theologe.de/notre-dame-brand-menetekel-des-untergangs.htm
      Und Folgendes ist sicher auch kein Zufall: „Der ´New York Times` ist bei der Berichterstattung zum Feuer in Notre-Dame ein peinlicher Fehler unterlaufen, wie die Welt berichtet. In einem Facebook-Video, das am Montagabend veröffentlicht wurde, war demnach der Kölner Dom statt der Notre-Dame in Paris zu sehen.“ (merkur.de, 8.5.2019)

      30.5. / 31.5.2019 – Protestanten verwandeln das Meer in Blut – Der Blutrausch der Lutheraner auf den zu Dänemark gehörenden Färöer-Inseln eskaliert in immer grässlichere Höhen, schon sechs grausame Massaker an den Walen in diesem Jahr
      https://www.bild.de/news/ausland/news-ausland/wal-massaker-auf-faeroeer-inseln-mit-haken-und-messern-schon-das-sechste-dieses-62288656.bild.html
      Hier mehr zu den Hintergründen:
      https://www.theologe.de/tiere_kirche.htm#Protestanten_verwandeln_Meer_in_Blut
      Bald werden nach kosmischen Gesetzen die apokalyptischen Katastrophen dieses und vieles mehr beenden, denn was der Mensch sät, das wird er ernten. Und der Ruf zur Umkehr wird Jahr für Jahr verhöhnt, so dass auch für alle Menschen der Ruf nur noch lautet „Rette deine Seele“. Die Zivilisation ist nicht mehr zu retten. Viele Tiere werden jetzt schon davon erlöst und „dürfen“ so gesehen aussterben. Und für ihre malträtierten Teilseelen hat das Leid in der geistigen Welt ein Ende, und die in ihnen aktive kosmische Gottesliebe kann sich allmählich wieder aufbauen.

      23.5. / 31.5.2019 – „CSU und CDU und der Tiermordhttps://www.theologe.de/CDU.htm
      Bei den vielen Diskussionen wird in allen Parteien und größeren Bewegungen die Hauptursache für die nahende Klimakatastrophe verschwiegen oder nur am Rande erwähnt, nämlich die weltweite Aggression der Gattung Menschen, die sich unter anderem in der Vernichtung der Tier- und Pflanzenwelt zeigt – vor allem aufgrund des exzessiven Verlangens nach Fleisch. Und auch demonstrieren (wo keiner so richtig weiß, wofür und wogegen alles genau und wo sozial katastrophale Verlegenheitsvorschläge wie Steuererhöhungen für den einfachen Bürger gefordert werden, was zum weiteren Niedergang des Mittelstands und dem Absinken in Armut führt) ist für viele schlicht bequemer ist als das Morden der Tiere und den Tierkannibalismus einfach mal zu beenden. So wäre es längst an der Zeit gewesen, die Metzger, Schlachter und anderen Profiteure an der Fleischindustrie umzuschulen. Die Milliarden dafür sind nämlich da bzw. wären immer da gewesen. Die weltweiten grausamen Foltermorde an den Tieren waren jedoch auch kein Thema bei der vergangenen Europawahl.
      Und um nur ein Beispiel des menschlichen Wahnsinns zu nennen: Welt.de schreibt am 25.5.2012: „Die Produktion von einem (!) Kilogramm Rindfleisch in Brasilien erzeugt genauso viel klimaschädliches Kohlendioxid wie eine 1600 Kilometer lange Autofahrt.“ Und die Wasser-Bilanz ist noch erschreckender. Für ein einziges Kilogramm Rindfleisch benötigt es im Durchschnitt ca. 16.700 Liter Frischwasser (Wikipedia u. a.). Zum Vergleich: Eine Herstellung eines kleineren PKWs benötigt ab ca. 20.000 Liter Wasser, also weniger (!) als die Wasserverschwendung für den Verzehr von drei Pfund Rindfleisch. So sind also die Verhältnisse. Nur solches hört man meistens nichts bei den Demonstrationen. Und das unsägliche Leid der Tiere (das von den Großkirchen weitgehend geleugnet wird; z. B. https://www.theologe.de/theologe7.htm#Gefuehle) beschwert zusätzlich in die Waagschale, welche diese Zivilisation in den Abgrund reißen wird.

      19.5.2019 – Kinderpornografie in lutherischer Kindertagesstätte – Ein vielfach ausgezeichneter Logopäde und Referent in kirchlichen Einrichtungen missbrauchte behinderte Buben im Kindergartenalter, filmte die Verbrechen und verkaufte die Filme im Darknet. Eltern von ca. 500 Jungen wurden kontaktiert. Die Schwerverbrechen an hauptsächlich behinderten Jungen haben auch eine böse inquisitorische Vorgeschichte. Vor über 30 Jahren wurden auf kirchliche Initiative hin genau von diesem Ort Urchristen vertrieben; aus angeblicher „Sorge“ um die Kinder – https://www.theologe.de/schwarzbuch_evangelische-kirche.htm#Kinderpornografie_in_evangelischer_Kindertagesstaette

      staatliche-kirchenfinanzierung-streichen11.5.2019 – Petition der Freien Bürger: Keine Staatsleistungen mehr von unserem Geld an die Kirchen – Staatliche Kirchenfinanzierung ersatzlos streichen – Die Vatikankirche macht weiter wie gewohnt: Schwerverbrecher an Kindern im Talar müssen an die Kirchenhierarchie gemeldet werden, nicht an die Polizei. Sie sind wie ein Staat im Staate mit eigener Rechtssprechung, eigenen Gerichten und x-facher Vertuschung von Schwerverbrechen, werden jedoch von dem Staat, dem alle Bürger angehören und damit von allen Steuerzahlern in Deutschland zu Unrecht immer noch Jahr für Jahr mit Milliarden an Euros finanziert. Aus diesem Grund haben die Freien Bürger für demokratische Werte (wo wir als Herausgeber von theologen.wordpress.com ebenfalls verantwortlich mit tätig sind), eine Petition gestartet: Keine Staatsleistungen mehr von unserem Geld an die Kirchen – Staatliche Kirchenfinanzierung ersatzlos streichen.
      Wer sich beteiligen möchte, siehe https://stop-kirchensubventionen.de/petition/

      9.5.2019 – Kriegszeit, Nachkriegszeit Nur noch wenig Interesse bestand in Deutschland und den westlichen Ländern an dem Gedenktag 8. Mai, als vor 74 Jahren, offiziell um 23 Uhr, der 2. Weltkrieg zu Ende ging, in Moskau war es bereits der 9. Mai, wo deswegen Jahr für Jahr eine kolossale Militärparade stattfindet.
      60 Millionen ermordete Menschen, unzählige Verstümmelte und unsagbares Leid, unzählige ermordete und leidende Tiere in dieser Zusammenstellung gar nicht mitgerechnet, waren die „Frucht“ dieses Krieges.
      Und so langsam sterben die letzten Menschen, die sich noch an Grauen des 2. Weltkriegs aus eigener Erfahrung erinnern können, und für immer mehr Unerfahrene, die nie einen Krieg am eigenen Leib erlebten, wird er wieder zu einer Möglichkeit – auch vorbereitet durch das Verlangen der sich missbräuchlich auf „Christus“ berufenden CDU- und CSU-Parteien nach mehr so genannten Auslandseinsätzen der Bundeswehr.

      7.5.2019 – Tiere werden wegen Verhaltens der Menschen von der Erde weggenommen – Den dramatischen UNO-Bericht zum größten Artensterben der Menschheitsgeschichte, das sich gegenwärtig auf dem Planeten Erde vollzieht, haben die „Herren dieser Welt“ nur kurz zur Kenntnis genommen. Doch das wird nicht mehr lange so gehen. Wie in früheren Zeiten spricht auch in dieser apokalyptischen „Endzeit“ das Reich Gottes durch einen Propheten, in unserer Zeit eine Prophetin, Gabriele. Bereits vor 30 Jahren wurden die mahnenden Worte zur Ausrottung der Tiere veröffentlicht und von Kirchenführern und Politikern als angeblich „sektiererisch“ verhöhnt. Nun ist die Realität nicht mehr zu verleugnen. Hier zur Erinnerung, von 1989: https://www.theologe.de/ausrottung_der_tiere.htm#Aussterben

      5.5.2019 – Hirntoter Mann umarmt Krankenschwester / Angeblicher „Hirntod“ immer umstrittener / Auch Diagnosemethoden sind folterähnlich Folter / Immer mehr Ärzte und Intensivpflegekräfte wehren sich gegen Organtransplantation / Schweizer Initiative von Fachärzten und Krankenpflegekräften: Petition für den Stopp von Organspendenhttps://www.theologe.de/theologe17.htm#Hirntoter_Mann_umarmt_Krankenschwester

      vulkan27.4. / 8.12.2019 – Klimakollaps – Gott hatte rechtzeitig gewarnt – Nachdem die bekannte evangelische GRÜNEN-Politikerin Katrin Göring-Eckardt die schwedische Jugendliche Greta Thunberg mehr oder weniger zur Prophetin ausgerufen hat, zog die katholische Kirche nach durch entsprechende Lobeshymnen in diese Richtung von Bischof Heiner Wilmer aus Hildesheim und Bischof Heiner Koch aus Berlin, der die Jugendliche gar mit Jesus von Nazareth verglich. Ob der kirchliche Applaus bis hin zur anbiedernden Huldigung für die 16jährige Jugendliche weltweit anhält und wie diese Entwicklung bei allen diesbezüglich momentan im Rampenlicht Stehenden weitergeht, bleibt abzuwarten.
      Alle wahren Gottespropheten wurden in den letzten 2000 Jahren jedenfalls von den Kircheninstitutionen eingekerkert und ermordet oder in unserer Zeit mit Rufmord überzogen – das sollte auch zu denken geben, wenn Kirchenfunktionäre so von Greta schwärmen. Immerhin besteht schon offensichtlich die Gefahr, dass vor allem die kleinen Leute durch eine von so genannten Aktivisten geforderte Erhöhung von Steuern auf Heizung, Strom und Benzin bezahlen sollen, was am Klima erst einmal nichts verbessert und zu einem massiven Armutsschub gerade für diesen Teil der Bevölkerung führen würde.

      Doch was sind die sinnvollen Ansätze: So hat Gott durch echtes Prophetenwort schon in den 80er-Jahren vor dem Klimakollaps gewarnt, als eine Umkehr noch Chancen der Milderung beinhaltete, und es wird in unserer Zeit klar ausgesprochen, dass die weltweiten Aggressionen der Gattung Mensch gegeneinander, gegen den Erdplaneten und gegen alles Leben die Ursache ist.
      Die Zeit, in der die Katastrophe noch hätte abgewendet werden können, ist nun vorbei, wie vor allem immer mehr jüngere Menschen merken bzw. wie auch viele noch nicht wahrhaben wollen.
      Auch wenn der Ruf aus dem Reich Gottes nun lautet „Rette deine Seele“, so bleibt das Geschehen auf dem Erdplaneten von allergrößter Bedeutung. Denn nicht die Erde wird zerstört, sondern die momentan noch sich austobende schöpfungsfeindliche Zivilisation. Eine Hauptursache für die bevorstehende Katastrophe ist der weltweite exzessive Fleischkonsum samt milliardenfachen grausamen Morden an den Tieren – als ein Aspekt der Aggression; und als tiefere Ursache auch die immer aggressivere Empfindungswelt von immer mehr Menschen.

      Im Livestream von der-freie-geist.de (derzeit nicht abrufbar) sind immer wieder einzelne Folgen der Sendereihe „Klimakollaps und Reinkarnation. Wer Wind sät, wird Sturm ernten. Gott lässt Seiner nicht spotten. Wacht euch, ruft uns die Stimme“ zu sehen. Eine bleibend aktuelle zusammenfassende Sendung ist hier in der Mediathek abrufbar – derzeit allerdings nicht abrufbar: Dafür verweisen wir gerne auf dieses Buch – https://www.theologe.de/buecher.htm#Klimawandel_und_Reinkarnation

      21.4.2019 – Ostern: Kirche ist spirituell tot – Immer mehr enttäuschte Besucher von kirchlichen Osterfeiern berichten, dass diese Institutionen spirituell tot sind. So manche Unterhaltungssendung bei deutschen Privatsendern im Fernsehen hätte oft mehr geistigen Tiefgang, so eine Leserstimme, die uns vorliegt.
      Auch das Menetekel von Notre Dame kündigt an, dass die Zeit der Kirchenkulte, die aus Götzenritualen der Antike stammen, vorbei ist. Mit äußeren Mitteln (wie z. B. „Licht aus – Licht an“, „Auf und Nieder“, Weihrauchfass wird geschwenkt, mit Rasseln wird gescheppert, alles Mögliche wird vom Priester langatmig „gesegnet“ usw.) wird nur noch eine Fassade aufrecht erhalten.
      Die Anrufung von Kirchenheiligen, darunter Massenmördern, in den so genannten „Gottesdiensten“ ist genauso entlarvend wie die Anzahl von Sexualverbrechern an Kindern unter den Talarträgern.
      So machen sich immer mehr Menschen auf den Weg, Gott in sich und in der ganzen Schöpfung zu finden, Gott in uns. Wer dennoch an den kirchlichen Osterkulten und -bräuchen interessiert ist bzw. sich vergewissern will, woher sie wirklich stammen, dem empfehlen wir die Zusammenstellung bei https://www.theologe.de/ostern_osterfest_fruehlingsfeiern_fruchtbarkeitskulte.htm

      16.4. / 20.4.2019 – Notre-Dame – Heimat der Folter in der Inquisitionund Schandmal unzähliger Verbrechen / Das Menetekel von Notre-Dame –  Wir haben das Thema um das Manuskript einer aktuellen TV-Sendung („Das Menetekel von Notre-Dame“) erweitert und es nun auf einer eigenen Seite veröffentlicht – https://www.theologe.de/notre-dame-brand-menetekel-des-untergangs.htm

      15.4.2019 – Einnahmen durch Raubmord – Katholische Kirche in Deutschland verlangt noch heute Zinsen aus dem Nachlass eines ihrer Mordopfer, dessen Vermögen sie anschließend beschlagnahmt hatte. Auf Betreiben der katholischen Kirche wird ein „Ketzer“ nach einem in der Folter erpressten Geständnis gehängt, und der Erzbischof und Kurfürst beschlagnahmt das Vermögen des Ermordeten, darunter ein Darlehen an die Stadt Trier. Dafür muss die Stadt bis heute aufgrund der Vertragsklauseln von 1589 Jahr für Jahr Zinsen an die katholische Kirche zahlen, der heutigen steinreichen Rechtsnachfolgerin der damaligen Mörder und Räuber. Und diese weigert sich bis heute, auf die Blut-Zinsen zu verzichten. Seit 430 Jahren zahlt deshalb die Stadt Trier, und sie muss weiter zahlen, auch weil die bis jetzt regierenden Gesetzgeber im Bund und in den Ländern bis heute nicht bereit sind, die Staatsleistungen an die Kirchen aufgrund solcher und anderer Verträge und Konglomerate aus früheren Jahrhunderten endlich zu beenden – wozu sie aber seit 100 Jahren verfassungsmäßig verpflichtet sind, aber eben nichts dergleichen tun. Nicht einmal der Wille dafür ist da. Deshalb weisen wir immer wieder auf dieses Unrecht hin, damit es nicht auch die nächsten 430 Jahre so weitergeht. Die Gesetze und Verträge der Nationalsozialisten hat man doch auch abgeschafft. Warum dann nicht die Gesetze und Verträge aus der Feudalzeit?
      Mehr dazu bei https://www.theologe.de/kirchensubventionen_stopp.htm#Kirche_erhaelt_Zinsen_fuer_ihren_Raubmord

      6.4.2019 – Seit Jahrhunderten führen die Institutionen Kirche die Menschen in die Irre, indem sie den grausamen Foltermord an Jesus von Nazareth als heilsnotwendig hinstellen und den Glauben daran verlangen. Ihr Geheimnis ist, dass sie in Wirklichkeit Seine Gegner sind. Ihre Vorläufer, die damaligen Priester, haben versucht, Christus auf diese Weise zum Schweigen zu bringen, und heute hängt Jesus von Nazareth in den Kirchen immer noch am Marterkreuz und schweigt, während die Päpste, Bischöfe und Pfarrer reden und verdrehen und verfälschen, was der mutige junge Mann damals in die Welt gebracht hat. Anlässlich der nun erneut bevorstehenden so genannten „Osterfeiertage“ inszenieren sie dann bis heute ihre Falschmünzerei. Lesen Sie, was damals vor 2000 wirklich geschah und wie es gefälscht wurde.
      https://www.theologe.de/kreuzigung.htm#Jesus_haette_nicht_am_Kreuz_sterben_muessen

      15.3.2019 – Was ist die schwerste Straftat, die man in der Kirche begehen kann? / Katholisch unerlaubt vom Messwein getrunken – Zwei Jungen mussten den Priester, den späteren Kardinal Pell, im Gegenzug oral befriedigen. „Im katholischen Kirchenrecht ist … die schwerste Straftat, die man begehen kann“ nicht ein Sexualverbrechen eines Amtsträgers an einem Kind, sondern der nicht kirchenkonforme Umgang mit einem Weizengebäckstück, „Hostie“ genannt, und dem Rotwein. Gemäß diesem Kirchenrecht wurden als Priester geweihte Sexualverbrecher an Kindern nur versetzt.
      https://www.theologe.de/eucharistie_abendmahl.htm#Sexuelle_Strafe_fuer_Ministranten

      bischof_und_frau10.3.2019 – Die systematischen Sexualverbrechen von Priestern an den Nonnen und ihrer Vertuschung durch den Vatikan – Nicht nur die Sexualverbrechen von Priestern an Kindern werden vom Vatikan vertuscht und bei Androhung der Exkommunikation lt. Geheimhaltungsgesetz von 1962, erneuert 2001, vor der Polizei geheim gehalten; auch die Sexualverbrechen von Priestern an Nonnen. Es ist auch hier sicher erst die Spitze des Eisbergs aufgetaucht. Die Wurzel dieser Verbrechen ist das Priesteramt und seine Anmaßungen. Gleich wie es sich gebärdet und präsentiert, es ist eine Kampfansage an Gott, den Freien Geist und an Christus. https://www.theologe.de/kirche_frauen.htm#Kirche_in_der_Gegenwart

      moloch24.2. / 27.2.2019 – Moloch damals und heute – Nun hat sogar der Papst die Parallele zwischen den Kinderopfern früherer Götzenkulte, wo Kinder lebendig verbrannt wurden, und den Kinderopfern durch katholische Priester-Verbrecher heute zugegeben. Doch glaubte er vielleicht, mit dieser Parallele die Schwerverbrechen seiner Priester relativieren zu können?
      Es wird in Medien auch immer deutlicher darauf hingewiesen, dass diese Verbrechen ihre Wurzeln auch im klerikalen Machtsystem der Vatikankirche haben.
      Und sollte sich deshalb nicht derjenige schämen, der dieses System jetzt noch mit seiner Mitgliedschaft unterstützt?
      Lesen Sie einige Informationen zur derzeitigen Entlarvung der Kirchenmacht und zur Tradition der Priesterkulte, zu denen die Kinderopfer für den Götzen Moloch gehören – https://www.theologe.de/vergewaltigung-von-kindern_vertuschung_keine-verjaehrung.htm#Teil_3

      21.2.2019 – Forderung an das Kardinalskollegium in Rom: Ausmerzungs-Dogma abschaffen, Frauenverächter entheiligen – In Rom tagen die Kardinäle, und ihre Tagung wird von Sympathisanten schon jetzt als „historisch“ vorab gelobt, weil man nun nach Jahrzehnten aufgrund des stärkeren Drucks der Öffentlichkeit strenger gegen die Schwerverbrecher in den eigenen Reihen vorgehen will, die Kinder vergewaltigt haben, worüber allerdings schon seit Jahren gesprochen wird. Auch einige aktive Katholiken aus Deutschland haben mit einem Offenen Brief entsprechenden Druck gemacht, die Kirche in vielerlei Hinsicht zu ändern. Daraufhin hat auch der Verantwortliche von theologe.de einen Offenen Brief an Bischof Marx und das Kardinals-Kollegium geschrieben. Denn es gibt auch noch einiges mehr … https://www.freie-christen.com/ausmerzung-abschaffen_frauenveraechter-entheiligen_brief_an_kardinal-marx.pdf

      16.2.2019 – Die Kirchenaustrittszahlen sind 2018 im Vergleich zu 2017 um ein Vielfaches gestiegen / Die versteckt gehaltene Lehre Luthers von einem angeblich ungerechten Willkür-Gott. Lagen die Kirchenaustritte im Jahr 2017 noch um 2 % höher als 2016, so zeigen erste Statistiken zum Vergleich 2018 und 2017: 22 % Steigerung in Nordrhein-Westfalen, 20 % Steigerung in Berlin, 40 % bis 78 % in manchen Städten Bayerns, und man wird sehen, wo es sich einpendelt. In Bayern lautet eine inoffizielle Hochrechnung ca. 25 % mehr.
      Was wir von der meist versteckt und geheim gehaltenen Lehre Martin Luthers erfahren haben, wird es wohl noch weiter ansteigen lassen, wenn die Kirchenmitglieder es endlich erfahren. Entsprechend wurde Der Theologe Nr. 1 um ein Kapitel ergänzt: https://www.theologe.de/theologe1.htm#Hoechster_Grad
      Für viele Luther-Kenner stellt sich hier die Frage: Ist der „Gott“ Martin Luthers dann nicht klar der „Gott der Unterwelt“? Ein Gott mit vielen Masken und Verkleidungen.

      biene_auf_gelber_bluete13.2.2019 – Dem stummen Frühling entgegen – Das in Bayern erfolgreiche Volksbegehren „Rettet die Bienen“ lenkt die Aufmerksamkeit auf eine schleichende Entwicklung der Ausrottung der Tierwelt auf dieser Erde, weil der Ego-Mensch in seinem Wahn ihnen den Lebensraum nimmt, da er glaubt, dies zu dürfen – auch, weil er von den Kirchen zur „Krone der Schöpfung“ und zum Maß aller Dinge hochstilisiert wurde, der angeblich allein den Himmel erben werde, während die Tiere bei ihrem Tod angeblich zugrunde gehen würden. So soll man im katholischen Himmel zwar über 250 Päpste antreffen, aber kein einziges Tier mehr.
      Die positive Seite des allmählichen Aussterbens der Tierwelt: Der Schöpfergott erhört den Hilfeschrei der gequälten Tiere und Pflanzen und nimmt die unschuldige Tierwelt, die den Menschen auf der Erde begleitet, damit dieser in die Einheit allen Lebens hätte finden sollen, allmählich zurück, um sie vor weiteren grausamsten Foltermartern zu schützen. https://www.theologe.de/ausrottung_der_tiere.htm

      31.1.2019 – Holocaust: Die Vertuschung der Rolle der Kirche – Holocaust-Gedenken im Deutschen Bundestag am 31.1.2019 – Vertuscht wird unter anderem, dass die evangelische Kirche 500.000 Bürger, überwiegend eigene evangelische Kirchenmitglieder, brandmarkte, dass auch jüdisches Blut in ihren Adern fließe (in der katholischen Kirche war es ähnlich). Damit wurden sie für die schon gegenwärtige Verfolgung und spätere Vergasung identifiziert. Historiker sprechen von einer „Christenverfolgung innerhalb der Kirche“ – nur eine von vielen Christenverfolgungen der Kirche, die Jahrhunderte lang immer wieder Nachfolger von Jesus rufermorden, bekämpfen und hinrichten ließ – erinnert sei nur an die „Täufer“ des 16. und 17. Jahrhunderts – und die hinterher immer so tat, als sei sie eine „moralische Instanz“. Der Sachverhalt, der in den Jahren 1933 und 1934 begann, siehe unter https://www.theologe.de/theologe4.htm#Rassekundliche_Forschung
      Und es ist bei weitem nicht der einzige Anteil der Kirche am Vollzug des Holocaust, wie diese Ausgabe des „Theologen“ an unzähligen weiteren Beispiel nachweist.

      ross_und_reiter17.1. / 19.1. / 7.11.2019 – Rasanter Vertrauensverlust gegenüber den großen Kirchen. Zuletzt hielten die regierenden Politiker dieses System immer wieder mit jährlichen Milliarden-Subventionen aus den allgemeinen Steuereinnahmen aufrecht, doch es ist ein Auslaufmodell. In unserer Gesellschaft vollzieht sich unmerklich, aber stetig ein Wandel. Menschen des Freien Geistes orientieren sich nicht mehr an den veräußerlichten Religionen, sondern machen sich bewusst, dass Gott nicht der Religions-Gott ist, sondern in uns gegenwärtig ist und in allem Leben / Geld-Ansaugsystem Kirche– 2018 nahmen die beiden zahlenmäßigen Großkirchen Evangelisch und Katholisch wegen der automatischen Anbindung an das staatliche Steuersystem mit 12,6 Milliarden € so viel durch die (unter dem Katholiken Adolf Hitler eingeführte) Kirchensteuer ein wie nie zuvor; obwohl sie jedes Jahr ca. eine halbe Million Mitglieder verlieren.
      Ähnliches gilt für die Nachbarländer. So sind die Kirchenaustritte z. B. in der römisch-katholischen Kirche in Österreich im Jahr 2018 im Vergleich zu 2017 um 8,7 % gestiegen. (Zeit im Bild, 9.1.2019)
      In Deutschland
      zahlte im Jahr 2018 ein Katholik im Durchschnitt 291 €, ein Protestant 278 €, so das Institut der Deutschen Wirtschaft (IW) unter der Überschrift Geldsegen für die Kirche (iwkoeln.de, 14.12.2018) – wobei die Beträge meist weit höher liegen, da viele Mitglieder noch keine Steuern zahlen, z. B. die aufgrund der Forderung des Dogmas und der damit verbundenen Höllendrohungen neu rekrutierten Babys.

      Nach dem Motto „Für die Reichen noch mehr Geld“ gibt es darüber hinaus für beide Großinstitutionen Jahr für Jahr ca. 20 weitere Milliarden € im Jahr aus dem allgemeinen Steueraufkommen an Staats-Subventionen und Steuerbefreiungen, dazu weitere ca. 50 Milliarden € im Jahr für die sozialen Dienste von Caritas und Diakonie, für welche jedoch ausschließlich die Kirchen die gesellschaftliche Anerkennung ernten und wobei sie die Personalpolitik kirchenkonform bestimmen.
      Hinzu kommen die Resultate der Aufforderungen zu Spenden oder das Ausnehmen von Gläubigen, indem man ihnen zum Beispiel auf vatikanischer Seite vorgaukelt, Gelder für die Kirche könnten das jenseitige Schicksal ihrer verstorbenen Verwandten günstig beeinflussen; z. B., indem für sie „Messen gelesen“ werden, verbunden mit so genannten Mess-Stipendien, wo man oft noch einen weiteren Umschlag mit Geld zu den offiziellen Gebühren hinzu legt, oder durch entsprechende Erbschaften.

      Die herrschenden Parteien setzen dabei weiterhin bewusst und grundgesetzwidrig das Verfassungsgebot außer Kraft, das schon seit 1919 (Weimarer Reichsverfassung) und dann noch einmal seit 1949 (Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland) bestimmt, wenigstens einen Teil der Staats-Subventionen für Kirche zu beenden, die nach Untersuchungen des Historikers Karlheinz Deschner „wie keine andere Organisation der Welt“ „zugleich so lange, so fortgesetzt und so scheußlich mit Verbrechen belastet ist“. (zit. nach Die beleidigte Kirche, S. 42 f.)
      Doch wenn nur Kirchenlobbyisten regieren, braucht die Verfassung hier offenbar nicht mehr wirklich zu interessieren, weil einer den anderen deckt.
      Ein Beispiel dafür: Das Quartett aus vier Frauen vom Zentralkomittee der Katholiken mit Annegret Kramp-Karrenbauer und Julia Klöckner (beide CDU) und Andrea Nahles und Malu Dreyer (beide SPD). Man trifft sich unter kirchlicher Schirmherrschaft.

      Nach Hochrechnungen des Instituts der Deutschen Wirtschaft würde die Explosion an Kirchensteuereinnahmen sich weiter fortsetzen. Für 2023 wird der hochgerechnete Betrag auf über 15 Milliarden Euro geschätzt. Dabei ist der Vertrauensverlust in der Bevölkerung rasant. Das Meinungsforschungsinstitut forsa ermittelte Anfang 2019, dass nur noch 18 % der Bevölkerung der katholischen Kirche vertrauen (bei den Evangelischen sind es immerhin noch 38 %, jedoch auch mit stark sinkender Tendenz) gegenüber beispielsweise 41 % Vertrauen gegenüber der Presse. Doch auch hier sinkt das Vertrauen.
      So kursierte eine Zeitlang der Begriff „Lügenpresse“ in Teilen der Bevölkerung aufgrund bestimmter Vorfälle und Tendenzen, und auch hier nehmen Ideologie-Gebundenheit und Sensationslüsternheit statt Suche nach Wahrheit rasant zu. Trotzdem vertrauen der „Presse“ immer noch mehr als doppelt so viel Bürger wie den Bischöfen und Priestern der Vatikankirche, in der eine milieubedingte Verbrechensdichte bei Vergewaltigung von Kindern (verharmlosend unter dem Begriff „sexueller Missbrauch“ „eingeordnet“) weltweit von immer größerem Ausmaß ans Tageslicht kommt.

      Auch das Desinteresse an den Sonntagspredigten der Priester und Pfarrer steigt rapide. So veröffentlichte die Evangelisch-Lutherische Kirche in Bayern in ihrem Jahresbericht 2017/2018, dass die Anzahl der Gottesdienstbesucher unter den eigenen Mitgliedern nur noch bei ca. 3,3 % liegt (idea.de, 16.1.2019). Bei den Katholiken dürfte es aufgrund der „Sonntagspflicht“ mit entsprechenden Drohungen hinsichtlich des angeblichen Seelenheils noch etwas höher sein.

      Wie ist das also möglich, dass dem Niedergang von sündenschweren Institutionen, die sich nur zum missbräuchlichen Schein auf Jesus von Nazareth berufen (denn Er hat solche Kirchen mit Priestern, Dogmen und Sakramenten und teilweise absurden Glaubensforderungen nie gewollt) mit Staats- und Steuergeldern aller Bürger gleich einem „Geldansaug-System“ zugunsten der Großkirchen immer noch entgegengewirkt werden kann? Sogar Papst Benedikt XVI. hatte doch im Jahr 2011 beklagt, dass die Kirche einfach zu viel Geld habe?

      Es sind letztlich die regierenden Politiker, bis zur Hörigkeit systemtreue Kirchenschafe, die in Deutschland ein weltweit einmaliges Finanzierungssystem für ihre Religion organisiert haben und immer in der ersten Reihe sitzen dürfen, wenn die Priesterkaste predigt, während die Priesterkaste umgekehrt in der ersten Reihe sitzt (und bei gesellschaftlichen Anlässen laut offiziellem Protokoll zuerst begrüßt werden muss), wenn die Politiker ihre Politik vorstellen. Dazu lassen sie dann auch ihre Waffenexporte von den Klerikern absegnen. Und sie bewegen sich immer auch im Kielwasser der Ausmerzungs-Doktrin der Kirchen-Institutionen, welche in der Vatikankirche z. B. wörtlich unter anderem lautet:
      „Die Kirche hat … die Pflicht, … beständig mit größtem Eifer über das Heil der Seelen zu wachen. Deshalb muss sie mit peinlicher Sorgfalt alles entfernen und ausmerzen, was gegen den Glauben ist … Somit kommt der Kirche … nicht nur das Recht zu, sondern sogar die Pflicht, gleich welche Irrlehren nicht nur nicht zu dulden, sondern vielmehr zu verbieten und zu verurteilen, wenn das die Unversehrtheit des Glaubens und das [angebliche] Heil der Seelen fordern“(zit. nach Neuner-Roos, Der Glaube der Kirche, Lehrsatz Nr. 382)
      – was früher durch Morde, Hinrichtungen und Kriege geschah und heute durch Rufmorde angeblich kirchlicher „Experten“ und Versuche der Existenzvernichtung von Andersdenkenden; vor allem dann, wenn die Kirchenverantwortlichen ihre maßlosen Ansprüche an den Staat und das Gemeinwohl gefährdet sehen. Und noch immer ist die Kirche der Reiter, welcher den Staat gleich einem Ross nach ihren Vorstellungen lenkt. Wie lange noch?

      Der Sänger Reinhard Mey brachte vieles davon auch unverblümt in dem Lied Sei wachsam auf den Punkt, zum Beispiel in dem Liedvers: „All das Leimen, das Schleimen ist nicht länger zu ertragen / Wenn du erst lernst zu übersetzen, was sie wirklich sagen: / Der Minister nimmt flüsternd den Bischof beim Arm: / Halt du sie dumm, – ich halt’ sie arm!“

      „Arm“ im wahrsten Sinne des Wortes sind die meisten öffentlichen Kassen – im Gegensatz zu den Kirchenkassen: Denn während die gewählten Politiker auch hinnehmen, dass bei extremster Staatsverschuldung auch die Schulden der meisten bürgerlichen Kommunen Jahr für Jahr ansteigen, fördern sie, dass diese weitere Schulden machen, um dann einen Teil der Gelder aus den aufgenommenen Krediten dann den reichen Kirchen zusätzlich „vorne und hinten“ quasi „reinstecken“ zu können. Aber gleich anderen Auswüchsen des klerikalen Systems Baal wird dieses Geldansaug-System früher oder später wegen der Verbrechen und Vergehen der Geldempfänger zu Fall kommen. Da immer mehr Gläubige das merken und entsprechend aufbegehren, wird dieser Geldaufsaug-Mechanismus der modernen Priesterkaste zu Ende gehen.

      Päpstliche Beteuerungen, streng gegen Kinderschänder-Verbrechen von Priestern vorzugehen: „Alles nur Fassade“

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      Päpstliche Beteuerungen, streng gegen Kinderschänder-Verbrechen von Priestern vorzugehen: „Alles nur Fassade“

      Man könnte von „Menschenopfern“ unserer Zeit sprechen. Die von Tausenden von katholischen Priestern vergewaltigten Kindern werden nicht – wie in früheren grausamen Religionskulten – getötet, aber viele sprechen von „Seelenmord“, und nicht selten begingen die Opfer später Selbstmord.
      Nun wurde der nächste Bericht darüber der Öffentlichkeit vorgestellt. Allein in Teilen des US-Bundesstaats Pennsylvania haben 300 bis 400 katholische Priester Tausende von Kindern innerhalb von 70 Jahren sexuell missbraucht, vergewaltigt, Jungen und Mädchen. Die Würdenträger „haben alles versteckt“, Schwerverbrecher wurden immer nur auf eine andere Pfarrstelle versetzt, begingen dort neue Schwerverbrechen. „Die Kirche hat ihre Institutionen geschützt – kostete es, was es wolle“ heißt es in einem neuen Bericht. Die Staatsanwaltschaft geht davon aus, dass sie gar nicht alle Täter ermitteln konnte. (focus.de, 15.8.2018)
      „In einem Fall soll ein Priester ein siebenjähriges Mädchen in einem Krankenhaus vergewaltigt haben, nachdem ihr die Mandeln entfernt wurden. Ein weiterer Beschuldigter soll einen neunjährigen Jungen dazu gezwungen haben, ihn oral zu befriedigen. Danach ´reinigte` er demnach den Mund des Kindes mit Weihwasser.“ (spiegel.de, 16.8.2018)

      Dass die Verbrechen der noch lebenden Würdenträger meist als „verjährt“ gelten und deshalb strafrechtlich nicht mehr verfolgt werden, hat System. Im Kirchenapparat wurden sie nicht der Polizei gemeldet und auch innerkirchlich nur mit Samtpfoten angefasst, wie auch aktuelle Beispiele belegen.

      Männer immer höherer Amts-Ränge sind von den Anklagen betroffen, Kinder und Jugendliche vergewaltigt zu haben oder von Priestern begangene Verbrechen dieser Art vertuscht zu haben.
      Im Juli 2018 berichten die Medien z. B. über den Erzbischof von Washington D.C. Theodore McCarrick, mittlerweile im Ruhestand. Beim Nachrichtendienst katholisch.de ist zu lesen, dass McCarrick junge Priesteranwärter sexuell missbraucht haben soll“ und „mindestens auch zwei Minderjährige; vielleicht sogar mehr“ (25.7.2018). Papst Franziskus entzog ihm daraufhin den Kardinalstitel und ordnete ein „abgeschiedenes Leben in Gebet und Buße“ an – bis zum Abschluss eines so genannten „kirchenrechtlichen Verfahrens“.

      Nicht alle Tageszeitungen und Magazine in Deutschland wollten darüber zur Tagesordnung übergehen. So ruft die Nordwest-Zeitung in Oldenburg weitere bekannt gewordene Beispiele der jüngeren Vergangenheit in Erinnerung und kommentiert dazu am 30.7.2018:
      „Null Toleranz beim Thema sexueller Missbrauch in der katholischen Kirche: Das sind die Worte von Papst Franziskus. Doch seine Taten sagen etwas ganz anderes. Denn tatsächlich ist es doch so: Erst wenn der Druck der Öffentlichkeit allzu groß wird, wird gehandelt. Und auch das nur halbherzig.“
      So hat Franziskus annähernd zur gleichen Zeit den Amtsverzicht von Erzbischof Philip Wilson aus Adelaide in Australien angenommen, der kurz zuvor von einem staatlichen Gericht zu einem Jahr Gefängnis wegen Vertuschung von Sexualverbrechen an Kindern verurteilt worden war. Doch erst nach diesem Urteil eines staatlichen Gerichts hatte der Papst gehandelt, und erst, nachdem sogar der australische Premierminister ihn in einem Brief dazu aufgefordert hatte, Wilson, der trotz der Vorwürfe zunächst nicht zurücktreten wollte, doch bitte abzuberufen.

      Ein anderes Beispiel ist der US-amerikanische Erzbischof Anthony Apuron aus Guam. Vier ehemalige Ministranten klagen ihn an, sie als Jugendliche missbraucht zu haben, als er noch Gemeindepriester war, und sein eigener Neffe klagt ihn an, als Teenager von ihm vergewaltigt worden zu sein. Daraufhin wurde er kirchenintern erst einmal beurlaubt. Danach dauerte es 1 ½ Jahre, bis beschlossen wurde, ihm den Bischofstitel zu entziehen. Doch es dauerte ein weiteres halbes Jahr, bis der Vatikan diese Entscheidung schließlich verkündet hatte. In der Zwischenzeit nahm Apuron im Bischofsgewand sogar an einer Papstaudienz teil und war, wie zu lesen ist, „in vertraulichem Gespräch mit dem Papst“ (gottes-suche.de). Nach der Urteilsverkündung, über dessen genaue Inhalte der Vatikan schwieg, legte er dann Berufung ein, was zur Folge hatte: Der Schuldspruch der kirchlichen Gremien gilt als nicht rechtskräftig. Außerdem wurde Apuron weder bei der Polizei angezeigt, noch ermitteln die staatlichen Behörden.

      Ministranten, kirchliche Chorknaben“ oder in den Kirchengemeinden engagierte Kinder und Jugendliche sind weltweit die Hauptrisiko-Gruppe für sexuelle Verbrechen von Priestern und Bischöfen. Die Kirche kleidet auch die Jungen in Gewänder ein, die wie Mädchenkleider aussehen, wie kleine Priester. Das Foto zeigt die Regensburger Domspatzen in Deutschland, bei denen Hunderte von Verbrechen aufgedeckt worden waren. (Creative Commons Attribution-Share Alike 3.0 Germany license, Michael Vogl)

      Kirchenintern muss sich auch sein US-Kollege Kardinal McCarrick unter anderem der Anklage stellen, mindestens zwei Jugendliche sexuell missbraucht zu haben. Hier wird mittlerweile auch bei den anderen Kardinälen in den USA nachgefragt, ob sie davon wirklich nichts gewusst haben. Katholisch.de schreibt z. B. über McCarricks Amtskollegen Farrell: „Kritiker halten es für nur schwer vorstellbar, dass Farrell nicht mindestens von den Vorwürfen gegen den Kardinal [McCarrick] hörte“ (25.7.2018). Die Nordwest-Zeitung schreibt in diesem Zusammenhang über die Praktiken des Vatikans: Die Verdächtigen werden – wie jetzt im Fall des US-Kardinals Theodore McCarrick – meist mit Samtpfoten von ihren Posten entfernt und als Strafe wird ihnen Beten und Bußen ans Herz gelegt. Null Toleranz sieht anders aus“ (30.7.2018).
      Selbst für den Entzug des Kardinalstitels für den wegen sexuellen Missbrauchs Minderjähriger angeklagten hochrangigen Theologen McCarrick benötigte der Papst laut der innerkirchlichen Regelungen die vorherige Zustimmung des Beschuldigten. Ein Professor für katholisches Kirchenrecht hat die Öffentlichkeit mit folgenden Worten zum Kirchenrecht darüber aufgeklärt: „Der ehemalige Erzbischof von Washington, Theodore McCarrick, hat nur durch sein Rücktrittangebot die Aberkennung seines Kardinalstitels durch den Papst ermöglicht.“ (Prof. Dr. Klaus Lüdecke, zit. nach domradio.de, 31.7.2018)
      Das muss man erst einmal auf sich wirken lassen. Der klerikale Verbrecher kann innerkirchlich also nur degradiert werden, wenn er dieser Maßnahme zustimmt. Und hier drängt sich dann die Überlegung auf: Der Papst ist doch selbst der oberste Gesetzgeber der Vatikankirche. Warum hat er denn das kirchliche Recht hier nicht schon längst geändert? Was nützen also markige Worte, wenn dann nicht entsprechende Taten folgen?

      Als Papst Franziskus unter dem Motto „Null Toleranz“ im Jahr 2015 zumindest die Einrichtung eines speziellen vatikanischen Gerichtshofes angekündigt hatte, der eigens dafür zuständig sein soll, vertuschende Bischöfe kirchenintern zur Rechenschaft zu ziehen, wurde diese Ankündigung in den Medien hoch gelobt und nahezu gefeiert. Doch bald stellte sich heraus: Es war nur eine Luftnummer. Das Projekt wurde nicht umgesetzt, worüber dann in den Medien aber fast nichts zu lesen war.
      Allerdings habe der Papst, so seine Verteidiger, im Jahr 2016 im Kirchenrecht immerhin eine Passage einfügen lassen, dass ein Bischof in Zukunft wegen „mangelnder Sorgfaltspflicht“ seines Amtes enthoben werden könne und dass dies, „besonders im Blick auf die Fälle sexuellen Missbrauchs“ gelte. (zit. nach blog.zdf.de/papstgefluester/2017/09/21)

      Doch was ist die tatsächliche Praxis? Obwohl Bischof Apuron nicht nur der mangelnder Sorgfaltspflicht beschuldigt wird, sondern sogar angeklagt wurde, als Priester selbst mehre Jugendliche sexuell missbraucht und seinen Neffen vergewaltigt zu haben, war er 2 ½ Jahre nach Bekanntwerden der mutmaßlichen Schwerverbrechen aufgrund des Tempos der kirchlichen Bürokratie zwar beurlaubt, wie es heißt, aber immer noch nicht seines Amtes enthoben. Auch wurden, wie bereits erwähnt, staatliche Behörden außen vor gelassen. In jedem anderen Fall der Beschuldigung sexuellen Missbrauchs ermittelt die Polizei.

      Bei Zehntausenden von Priestern war der Wunsch nach dem Ausleben von Perversitäten mit Kindern nicht nur Teil ihrer sexuellen Phantasie, sondern sie holten sich unzählige Kinder als Opfer. Dabei wurde vorgetäuscht, dies habe auch etwas mit „Gott“ zu tun. Viele Kinder begingen später Selbstmord. Doch die pädokriminellen Täter wurden meist nur versetzt. (Bildausschnitt: Angelo Bronzino 1540-45, Allegoria del trionfo di Venere, The York Project, GNU Free Documentation License).

      Und noch ein weiteres Beispiel:
      Im Jahr 2017 stieg mit Marie Collins das letzte von ehemals drei Missbrauchsopfern aus der päpstlichen Kinderschutzkommission aus, der sie bis dahin angehört hatte. Als Grund gab sie Unzufriedenheit mit der Arbeit der vatikanischen Glaubenskongregation beim Thema „Kinderschutz“ an. Kein Bischof sei nach den erweiterten vatikanischen Regeln von 2016 offiziell bestraft worden, so Marie Collins. Und der Grund dafür sei nach ihrer Erfahrung möglicherweise „mangelnder Wille“, wie sie sich vorsichtig ausdrückt. (zit. nach blog.zdf.de/papstgefluester/2017/09/21)
      Allmählich wird klarer, was im Kommentar der Nordwest-Zeitung weiter im Hinblick auf die Papstworte von „Null-Toleranz“ zu lesen ist: „Beim Thema Missbrauch offenbart sich, dass das alles nur Fassade ist.“

      Bei all´ dem innerkirchlichen Wenn und Aber wird sehr oft ein entscheidender Faktor übergangen. Sexualverbrechen und die Deckung und Vertuschung dieser Verbrechen gehören bei allen Menschen bei der Polizei angezeigt. Wie oft müssen sich die Täter jedoch nur vor einer Parallel-Justiz der Kirche verantworten und werden dort mit „Samtpfoten“ behandelt, wie die Nordwest-Zeitung schreibt?
      Wo sonst noch in dieser Welt konnten Schwerverbrecher so lange und so unbehelligt so viele Kinder vergewaltigen wie kirchliche Funktionäre unter dem Deckmantel der Religion im sicheren Schoß ihrer Organisation?

      Und auch ein Weiteres darf bei all´ dem nicht verschwiegen werden, nämlich der massive Missbrauch des guten Namens Christus für all diese Verbrechen und deren Vertuschung.
      Und schließlich wird auch auf das oft lebenslange Leiden der Opfer nur selten eingegangen. Sie wurden als Kinder oder Jugendliche durch die an ihnen verübten Verbrechen aus der Bahn geworfen, und viele begingen aus Verzweiflung Selbstmord, weil zum äußeren Missbrauch auch Psycho-Terror kam, man spricht manchmal von Seelenmord.
      Würden die Würdenträger ihre eigenen Bibeln ernst nehmen, dann könnten sie z. B. nachlesen, wie solche und andere Taten dort bewertet werden. Wörtlich heißt es über einen Mann, der an einem Kind schuldig wird: „Es wäre besser für ihn, man würde ihn mit einem Mühlstein um den Hals ins Meer werfen, als dass er für einen von diesen Kleinen zum Ärgernis wird.“ (Lukas 17, 2)

      An dieser Stelle nur zur Erinnerung: Im Jahr 2002 wurde der US-amerikanische Priester John Geoghan (1935-2003) zu zehn Jahren Haft wegen des sexuellen Missbrauchs von 130 Kindern verurteilt. Sein damaliger Vorgesetzter in der Diözese Boston, Kardinal Bernard Law (1931-2017), der anschließend in den Vatikan versetzt wurde, und dessen Vorgänger hatten die Verbrechen zuvor über viele Jahre vertuscht und den Schwerverbrecher immer nur versetzt. Sein jüngstes Opfer, das dem Priester in die Hände gefallen war, war vier Jahre alt.

      Jesaja, der weise Prophet Gottes – verfolgt von den Priestern und ermordet

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      Jesaja, der weise Prophet Gottes – verfolgt von den Priestern und ermordet

      Jesaja verkündete eine Botschaft des Friedens und warnte das in Kämpfe und Kriege verwickelte Volk immer wieder davor, Gewalt anzuwenden. Dem Krieg stellte er ein einprägsames Bild der Gewaltlosigkeit gegenüber: „Dann schmieden sie Pflugscharen aus ihren Schwertern und Winzermesser aus ihren Lanzen. Man zieht nicht mehr das Schwert, Volk gegen Volk, und übt nicht mehr für den Krieg.“ (2, 4-5)

      Jesaja stammte aus einer gut situierten Familie und genoss eine gute Ausbildung, war verheiratet und hatte mindestens zwei Söhne. Er war ein gefragter Baumeister und in seinem Beruf hoch angesehen. Er offenbarte das Wort Gottes unter fünf verschiedenen Königen – ca. ab dem Jahr 740 v. Chr. über vier Jahrzehnte hinweg. Als Gott, der Ur-Ewige, ihn ins Prophetenamt rief, erlebte er als Mensch eine Gottesschau der himmlischen Herrlichkeit, die er kaum fassen und in Worte kleiden konnte: „Da flog einer der Seraphim zu mir und hatte eine glühende Kohle in der Hand, die er mit der Zange vom Altar nahm, und rührte meinen Mund an und sprach: ´Siehe, hiermit sind deine Lippen berührt, dass deine Schuld von dir genommen werde.`“ (6, 6-7)
      „Und ich hörte die Stimme des Herrn, dass er sprach: Wen soll ich senden? Wer will unser Bote sein? Ich aber sprach: Hier bin ich; sende mich!“ (6, 8)

      Durch die Gottesprophetie unserer Zeit wissen wir, was in den Bibeln nur angedeutet ist, und hier nur zusammen gefasst werden kann: Dass machtvolle Wesen aus dem Reich Gottes, die sieben Cherubim, immer wieder auf der Erde in vergänglichen materiellen Menschenkörpern inkarniert waren, um den ebenfalls in Menschen inkarnierten Seelen ihrer „gefallenen“ und durch ihr Fehlverhalten belasteten Brüdern und Schwestern zu helfen und ihnen den Heimweg in ihre geistige Heimat zu zeigen. Ein Cherub ist immer auch mit einem Seraph als seinem „Dual“ verbunden. Diese „Dualverbindung“ spiegelt sich bei den Menschen auf der Erde in ihren Partnerschaften und Eheschließungen und in ihrer Sehnsucht nach der anderen „Hälfte“. Einer der Cherubim, der Cherub der göttlichen Weisheit, war im Gottespropheten Jesaja inkarniert und sein Dual, der Seraph der göttlichen Weisheit, ist in unserer Zeit in der Gottesprophetin Gabriele inkarniert, was mittlerweile immer mehr Christen auf der ganzen Welt wissen.

      Da der Inhalt in manchen Prophezeiungen durch Jesaja die Verschleppung der Judäer nach Babylon im Jahr 587 v. Chr. voraussetzt, glauben Theologen und Schriftgelehrte, dass es mindestens zwei Propheten mit Namen „Jesaja“ gegeben habe und nennen den „zweiten“ Deuterojesaja. Denkbar ist bei dieser Frage nach den historischen Geschehnissen manches, von späteren Überarbeitungen bis hin zu Ergänzungen des Jesaja-Buches mit Offenbarungen späterer Gottespropheten, und bekannt ist auch, dass viele Wesen aus dem Reich Gottes mehrfach inkarniert waren. Ihre Botschaft der Gottes- und Nächstenliebe einschließlich der Tiere und der ganzen Schöpfung war und ist in allen ihren Aspekten aber immer die gleiche. Und sie war und ist immer gegen äußeren Religionskult gerichtet und gegen ein Priestertum, das sich in allen äußeren Religionen bis heute anmaßt, „Gott“ zu dienen, in Wirklichkeit aber in allen Gewandungen und Religionen die Stellvertretung des „Systems Baal“ ist, der gegen Gott und Seine Schöpfungsordnung gerichteten dunklen Macht.

      „Weh den Schriftgelehrten, die unrechte Gesetze machen“

      Der Gottesprophet Jesaja mahnt das Volk und klärt auf, wo es dem Götzen „Baal“ dient und welches die wahren Gottesgebote für die Menschen sind. Dabei prangert er die Kriege und Gewaltanwendung an. Und er wendet sich gegen die Herrschenden einschließlich der Priester, die das Volk unterdrücken, ausbeuten und mit ihren Ansichten indoktrinieren und manipulieren. Das Gotteswort durch Jesaja ist wie folgt überliefert:
      „Und der Herr geht ins Gericht mit den Ältesten seines Volkes und mit seinen Fürsten: Denn ihr habt den Weinberg verderbt, und der Raub von den Armen ist in eurem Hause. Warum zertretet ihr mein Volk und zerschlaget die Person der Elenden …? Weh denen, die ein Haus an das andere ziehen und einen Acker zum anderen bringen, bis dass kein Raum mehr da sei, dass sie allein das Land besitzen …! Weh den Schriftgelehrten, die unrechte Gesetze machen und die unrechtes Urteil schreiben, auf dass sie die Sache der Armen beugen und Gewalt üben am Rechte der Elenden unter meinem Volk, dass die Witwen ihr Raub und die Waisen ihre Beute sein müssen! Was wollt ihr tun am Tage der Heimsuchung und des Unglücks, das von fern kommt? Zu wem wollt ihr fliehen um Hilfe?“ (3, 14-15; 5, 8; 10, 1-2)

      „Die Wächter des Volkes sind blind“

      Gott klagt durch Jesaja also die Gewalt, die Knechtung der Armen, die Rechtsbeugung, die Korruption und den ausschweifenden egoistischen Lebensstil der Oberschicht mitsamt der Priesterkaste an, und Er nennt die Verfehlungen ungeschminkt beim Namen. Gott hält ihnen durch Jesaja ihre Blindheit vor:
      „Die Wächter des Volkes sind blind, sie merken allesamt nichts … Gierig sind diese Hunde, sie sind unersättlich … Jeder geht seinen eigenen Weg und ist ausschließlich auf seinen eigenen Vorteil bedacht; er sagt: ´Kommt her, ich hole Wein. Wir trinken uns voll mit Bier`. Der Gerechte kommt um, doch niemand nimmt es sich zu Herzen.“ (56, 10 ff.) 
      Dies ist eine ungeheure Provokation für die sogenannten Glaubenshüter. Doch auch das Volk, das den Glaubenshütern folgt, will nicht auf ihn, den Gottespropheten, hören, so dass Jesaja klagen muss:
      „Denn sie sind ein ungehorsames Volk und verlogene Söhne, die nicht hören wollen die Weisung des HERRN, sondern sagen zu den Sehern: ´Ihr sollt nicht sehen!` und zu den Schauern: ´Was wahr ist, sollt ihr uns nicht schauen! Redet zu uns, was angenehm ist; schaut, was das Herz begehrt! Weicht ab vom Wege, geht aus der rechten Bahn! Lasst uns doch in Ruhe mit dem Heiligen Israels.`“ (30, 10)

      Es sollten fast vier Jahrzehnte werden, in denen Jesaja wegen des durch ihn offenbarten Gotteswortes von den Menschen, zu denen er gesandt ist, missachtet und angefeindet wird. Und im hohen Alter wird er deswegen ermordet.

      Sinnlose „Opfer“ für „Gott“

      Durch Seinen Wortträger Jesaja erhebt der Freie Geist, Gott, der Ewige, Seine Stimme auch gegen die grausamen Opfer-Riten, die unsägliches Leid bei den Tieren verursachen und welche die Priesterkaste der Israeliten aus den offiziellen Baals-Kulten ihrer Umgebung übernommen hatte, vor allem aus Ägypten, und Er mahnt immer wieder zum Tun des Guten, der gelebten Nächstenliebe. Denn der Odem Gottes beatmet jeden Menschen und jede Kreatur, und alles ist miteinander verbunden in der Einheit des Lebens. So war es, als es vor Zeiten von Zeiten am Anfang der Schöpfung hieß: „Und siehe, es war sehr gut“, und so ist es im Innersten aller Seelen und beseelten Kreatur bis heute. Und um nichts anderes ging und geht es allen wahren Gottespropheten.
      „Was soll ich mit euren vielen Schlachtopfern?, spricht der Herr. Die Widder, die ihr als Opfer verbrennt, und das Fett eurer Rinder habe ich satt; das Blut der Stiere, der Lämmer und Böcke ist mir zuwider … Bringt mir nicht länger sinnlose Gaben, Rauchopfer, die mir ein Gräuel sind. Neumond und Sabbat und Festversammlung – Frevel und Feste – ertrage ich nicht … Wenn ihr eure Hände ausbreitet, verhülle ich meine Augen vor euch. Wenn ihr auch noch so viel betet, ich höre es nicht. Eure Hände sind voller Blut. Wascht euch, reinigt euch! Lasst ab von eurem üblen Treiben! Hört auf, vor meinen Augen Böses zu tun! Lernt, Gutes zu tun! Sorgt für das Recht! Helft den Unterdrückten! Verschafft den Waisen Recht, tretet ein für die Witwen!“ (1, 11.13.15-17)

      Gerade von Jesaja sind viele Worte gegen das Töten von Tieren überliefert. „Wer einen Ochsen schlachtet, gleicht dem, der einen Mann erschlägt“, so heißt es zum Beispiel in der Lutherübersetzung der Bibel (66, 3), womit deutlich wird, dass das Gebot „Du sollst nicht töten“ auch gegenüber Tieren gilt, und die Schlachthöfe und Jagd-Orgien dieser Tage sind noch um vieles schlimmer ärger als das Fehlverhalten, das Jesaja seinen Zeitgenossen vorhält. Doch was wird bald die Folge davon sein?

      Entweihung der Erde durch ihre Bewohner

      Durch Seinen Propheten Jesaja warnt Gott, der All-Eine, auch vor den Folgen der Schändung und Ausbeutung der Mutter Erde, deren Folgen nun im 21. Jahrhundert immer drastischer deutlich werden. Er spricht:
      „Verheert wird die Erde, verheert, geplündert wird sie, geplündert. Ja, der Herr hat es gesagt. Die Erde welkt, sie verwelkt, die Welt zerfällt, sie verwelkt. Himmel und Erde zerfallen. Die Erde ist entweiht durch ihre Bewohner, denn sie haben die Weisungen übertreten, die Gesetze verletzt, den ewigen Bund gebrochen. Darum wird ein Fluch die Erde zerfressen, ihre Bewohner haben sich schuldig gemacht. Darum schwinden die Bewohner der Erde dahin, nur wenige Menschen werden übriggelassen“ (24, 3-6) – eine Mahnung, die die Menschen schon damals zur Umkehr hätte bringen können, doch bis heute nicht befolgt wird, weswegen die Katastrophen im Gesetz von Ursache und Wirkung immer näher rücken.
      Die Worte des ewigen Vaters durch Prophetenmund werden also in den Wind geschlagen. Die Plünderung der Mutter Erde ging und geht weiter – bis zum heutigen Tag. Die Menschheit folgt stattdessen den priesterlichen konfessionellen Lehren von einer unbeseelten Erde, die der Mensch nach Belieben für seine Zwecke und seinen vordergründigen „Nutzen“ missbrauchen kann.
      Heute sind also gravierende Folgen dieses Verhaltens sichtbarer denn je: Umweltzerstörung, weltweiter Raubbau der Ressourcen – der Klimawandel ist unumkehrbar geworden. Wer trägt dafür die Verantwortung? Die Gottespropheten haben seit Jahrhunderten gewarnt. Doch die Priester-Religionen bekämpften und bekämpfen das lebendige Wort Gottes bis zum heutigen Tag.
      „Die Erde welkt, sie verwelkt, die Welt zerfällt, sie verwelkt“, sagte Gott durch Jesaja. Heute, im Vorfeld einer globalen Klimakatastrophe, erhält diese Warnung, vor 2700 Jahren gesprochen, erst ihre umfassende Brisanz.

      Wenn der Mensch friedfertig wird, ändern sich auch die räuberischen Tiere

      Doch Jesaja gibt nicht nur Warnungen und Mahnungen Gottes an Seine Menschenkinder weiter. Er kündigt auch das zukünftige Friedensreich an, das kommen wird, wenn die Menschen sich in ihrem Verhalten geändert haben. In diesem Reich des Friedens werden Mensch zu einem neuen, friedvollen Verhältnis untereinander, zu den Tieren und der gesamten Natur finden. Auch räuberische Tiere werden nach und nach ihre Verhaltensweisen ändern, die ihnen vom grausamen Ego-Menschen im Äonen-Laufe des Fallgeschehens aufgeprägt worden sind. In einer Zukunftsschau beschrieb Jesaja dieses Friedensreich mit folgenden Worten:
      „Dann wohnt der Wolf beim Lamm, der Panther liegt beim Böcklein. Kalb und Löwe weiden zusammen, ein kleiner Knabe kann sie hüten. Kuh und Bärin freunden sich an, ihre Jungen liegen beieinander. Der Löwe isst Stroh wie das Rind. Der Säugling spielt vor dem Schlupfloch der Natter; das Kind steckt seine Hand in die Höhle der Schlange. Man tut nichts Böses mehr und begeht kein Verbrechen auf meinem ganzen, heiligen Berg; denn das Land ist erfüllt von der Erkenntnis des Herrn, so, wie das Meer mit Wasser gefüllt ist.“ (11, 6-10)

      Jesaja gibt hier ein großartiges, mächtiges Bild vom Frieden unter den Menschen, und zugleich vom Frieden zwischen Mensch, Natur und Tieren. Die wunderbare Ankündigung des Friedensreiches Jesu Christi auf Erden durch Jesaja blieb als Prophezeiung über Jahrtausende im Bewusstsein der Menschheit gegenwärtig und einiges davon ist heute schon sichtbar (vgl. http://www.gabriele-stiftung.org/). Doch von den Priestern und Theologen wird sie zu allen Zeiten als „Utopie“ abgetan und in ihren Konkretionen bekämpft. Die Priesterkaste wollte und will nicht annehmen, dass in allem Sein der Geist Gottes atmet. Diese Sichtweise verketzern sie bis heute als „Pantheismus“. Damit haben sie einen Keil zwischen Mensch und Natur getrieben und bestärken die Menschen bis heute in ihrem Fehlverhalten, dass sie die anderen Geschöpfe für ihren ego-bezogenen scheinbaren Nutzen quälen und morden dürfen, z. B. durch Tierversuche und für ihren Gaumenschmaus. Die Folgen sehen wir heute unter anderem in den weltweiten Klimakatastrophen.

      Der Gottesprophet Jesaja hatte also vor rund 2700 Jahren unschätzbares Wissen in die Welt gebracht. Auch wenn die Priester und Schriftgelehrten manches von dem, was durch ihn offenbart wurde, unterschlagen haben, so ist in der Bibel der Kirchen noch vieles davon enthalten. Unter anderem ist uns dieses Gotteswort von Jesaja überliefert:
      „Siehe, eine junge Frau ist schwanger und wird einen Sohn gebären … Denn uns ist ein Kind geboren, ein Sohn ist uns gegeben … und er heißt: wunderbarer Rat, Kraft, Held, Ewig-Vater, Friedefürst …“ (7, 14; 9, 5)
      Damit kündigt Jesaja das größte Ereignis der Menschheitsgeschichte an: die Einverleibung des Sohnes Gottes in Jesus von Nazareth, dem größten Gottespropheten aller Zeiten. Ihm, dem großen Weisheitslehrer und Friedefürsten, bereiteten alle wahren Gottespropheten die Wege.

      Jesaja versteckt sich in einem hohlen Baum und wird von seinen Feinden zersägt

      Jesaja dient Gott fast vier Jahrzehnte treu, in denen auch er unschuldig Grausamkeiten von Menschen und die Anklagen der Priester erdulden musste. Für diesen Dienst im Auftrag des Allerhöchsten muss auch Jesaja Gewalt, Hohn und Spott erdulden – misshandelt und gedemütigt dafür, dass es den Menschen auf alle nur erdenkliche Weise Hilfe und Unterstützung gibt für ein erfülltes, glückliches Leben, das ihrem wahren Wesen entspricht. Jesaja hält durch. Am Ende erleidet der Überlieferung nach auch Jesaja, wie so viele andere Gottespropheten, einen grausamen Tod.
      Es ist König Manasse, der im 7. Jahrhundert vor Christus Tieropfer, ja sogar Kinderopfer durchführen lässt, der die Ermordung Jesajas befiehlt. Jesaja wird der „Gotteslästerung“ und der Falschprophetie beschuldigt, da Gott durch ihn sprechen kann. Das von den Priestern und Religionsführern aufgehetzte Volk wirft gemäß einer Quelle aus dem 3. bzw. 4. Jahrhundert nach Christus dem Jesaja vor:
      „Und Jesaja selbst hat gesagt: ´Ich sehe mehr als der Prophet Moses.` Moses hat … gesagt: ´Es gibt keinen, der Gott schaute und am Leben blieb`, Jesaja aber hat gesagt: ´Ich habe Gott geschaut, und siehe, ich lebe.` Erkenne doch, König, dass er ein Lügner ist. Und weiter hat er Jerusalem Sodom genannt und die Fürsten von Juda und Jerusalem für Volk Gomorras erklärt.“ (Die Himmelfahrt Jesajas 3, 6 ff.)
      Auf der Flucht vor seinen Mördern versteckt sich Jesaja, mittlerweile 90 Jahre alt, in einem großen hohlen Baum, doch König Manasse und seine Schergen, die den Gottespropheten jagen, entdecken ihn dort. Nach der Überlieferung zersägen sie den Baum zusammen mit dem Propheten. Der Gottesprophet versucht also, sich in der Natur, die er liebte, zu verstecken, was ihm aber nicht mehr gelingt. Seine grausamen Mörder spüren ihn auf und handeln gnadenlos an einem 90jährigen, weisen Mann, der sein gesamtes Leben aufopferungsvoll in den Dienst Gottes gestellt hatte. In einer jüdischen Quelle ist zu lesen:
      „Als sich Manasse aufmachte (und) hinter Jesaja herlief, wollte er ihn töten, aber der floh vor ihm. Er floh zu einer Zeder, und die Zeder verschlang ihn mit Ausnahme der Schaufäden seines Mantels. Man kam und sagte ihm (Manasse) das. Er sagte zu ihnen: geht und zersägt die Zeder! Sie zersägten die Zeder und man sah Blut fließen.“ (ySan 10, 2 28c, 44-55)
      Und in der Schrift Die Himmelfahrt Jesajas heißt es: „Er [der König] befahl, dass er zersägt werde mit einer Säge, mit einer hölzernen Säge sollte er zersägt werden.“

      Der Prophet spricht: „Ich weiche nicht zurück“

      Im Jesajabuch sind Worte überliefert, die deutlich machen, wie Jesaja schon in den Jahren zuvor Unsägliches erleiden musste – nur weil Gott durch Ihn sprechen konnte und Jesaja diese Worte als Prophet aussprach:
      „Gott, der Herr, hat mir das Ohr geöffnet. Und ich bin nicht ungehorsam und weiche nicht zurück. Ich bot meinen Rücken dar denen, die mich schlugen, und denen, die mir den Bart ausrissen, meine Wangen denen, die mich rauften. Mein Angesicht verbarg ich nicht vor Schmach und Speichel.“ (50, 5)
      So hielt also auch Jesaja Gott und seinen Mitmenschen, für die das Wesen in ihm inkarniert war, bis zuletzt die Treue.
      Auch in der Zeit nach Jesus von Nazareth waren die Schrecken und die unsäglichen Opfer, die alle Gottespropheten erbrachten, noch bekannt. Im Hebräerbrief in den Bibeln steht über die Propheten Gottes zu lesen, sie „haben Spott und Schläge erduldet, ja sogar Ketten und Kerker. Gesteinigt wurden sie, verbrannt, zersägt, mit dem Schwert umgebracht“. (Hebräer 11, 36-37)
      Welches Leid und welche Entbehrung die Wortträger und Dolmetscher Gottes auf sich nahmen, können wir kaum erahnen. Ihre Worte wurden immer wieder missachtet, und sie wurden beschimpft, eingesperrt, vertrieben und nicht selten hingerichtet – immer auf Veranlassung der Religionsführer und Priester. So hat der Jesusnachfolger Stephanus der Priesterkaste noch zugerufen, während er von ihr durch Steinwürfe ermordet wird: „Welche Propheten haben eure Väter nicht verfolgt?“
      Doch vor allem in unserer Zeit erfüllt sich auch das Wort Gottes durch Jesaja:
      „Denn gleichwie der Regen und der Schnee vom Himmel fällt und nicht wieder dahin zurück kehrt, sondern feuchtet die Erde und macht sie fruchtbar und lässt wachsen, dass sie gibt Samen zu säen und Brot zu essen, so soll das Wort, das aus meinem Munde geht, auch sein: Es wird nicht wieder leer zu mir zurückkommen, sondern wird tun, was mir gefällt, und ihm wird gelingen, wozu ich es sende.“ (55, 10-11)

      Wer ist der „Vater“ der Kirche?

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      Wer ist der „Vater“ der Kirche?

      Der Papst und die gefälschten Jesusworte beim Vaterunser –
      Die Selbstentlarvung der Vatikankirche und der lutherischen Kirche


      Die Botschafterin der Lutherkirche in Deutschland, die Theologin Margot Käßmann, weist in einer großen deutschen Boulevardzeitung auf den Glauben Martin Luthers hin, wörtlich, „dass Gott grausam sein kann“. (Bild am Sonntag, 10.12.2017)

      Der Anlass war ein Interview mit Papst Franziskus, das im Dezember 2017 über seine Kirche hinaus für viel Aufregung gesorgt hatte. Denn erstmals gab ein Kirchenoberhaupt zu, dass das bekannte Vaterunser-Gebet eine Bitte enthält, die „nicht gut“ sei, nämlich „Führe uns nicht in Versuchung“.
      Wörtlich sagte der Papst: „Ein Vater tut so etwas nicht. Wer dich in Versuchung führt, ist Satan“. Die Versuchung sei „das Werk des Teufels“.

      Die Worte „Ein Vater tut so etwas nicht“ aus dem Mund des Papstes sind aufschlussreich. Was ist dann aber mit dem katholischen Dogma einer angeblichen Hölle (https://www.theologe.de/hoellenlehre_der_katholischen_kirche.htm#Hoellenlehre) und den unzähligen Verfluchungen dorthin, wenn jemand nicht alle Dogmen glaubt? Was ist dann mit dem katholischen Dogma der Ausmerzung? (https://www.theologe.de/theologe18.htm#382)
      Dies alles gehört zu den verbindlichen Glaubensgrundsätzen des Katholizismus. Doch ein liebender Vater tut so etwas nicht. Wer ist dann aber der „Gott“, dem die Vatikankirche dient?

      Die Folge der Papstworte, die Versuchung sei „das Werk des Teufels“ ist logischerweise, dass sich die Bitte „Führe uns nicht in Versuchung“ nur an den richten kann, den der Papst als Teufel und Satan bezeichnet. Hat dann die katholische Kirche ihren Gläubigen von Kindesbeinen an in ihrem Vaterunser bis in unsere Zeit die Anbetung des Satan beigebracht? Und wie sieht es dann in der Lutherkirche aus?

      Die Formulierung „Führe uns nicht in Versuchung“ steht nämlich nicht nur in der deutschen Übersetzung, wie der Papst beklagte, sondern unzweifelhaft auch im ursprünglichen Bibeltext in altgriechischer Sprache, der für die evangelische Kirche verbindlich ist und in der für die Vatikankirche verbindlichen lateinischen Fassung.
      Franziskus hatte allerdings mit der Formulierung „keine gute Übersetzung“ verschleiert, dass seine Kritik nicht nur die deutsche Übersetzung des Vaterunser betrifft, sondern die Bibeln beider Großkirchen, deren angebliche Fehlerfreiheit zu den unumstößlichen Dogmen und Bekenntnissen dieser Kirchen gehört.

      Mit seinem Interview hatte der Papst deshalb auch die Protestanten aufgeschreckt. Erst im Jahr 2017 hatte die Evangelische Kirche die Lutherübersetzung der Bibel überarbeitet und am Vaterunser-Text nichts geändert. So reagierten die Vertreter der Evangelischen Kirchen in Deutschland, die eilig um Stellungnahme gebeten wurden, auch mit einem trotzig klingenden „Es gibt keinen Grund für eine Änderung“ und, so wörtlich: „Dabei bleiben wir auch.“

      Und die Luther-Botschafterin und ehemalige Landesbischöfin und EKD-Ratsvorsitzende Margot Käßmann gab dazu eine weiter gehende Stellungnahme ab, in der es wörtlich heißt: „Es gibt biblische Erzählungen …, bei denen Gott tatsächlich in Versuchung führt. So ganz werden wir dem Rätsel, wer Gott ist, wie Gott ist, schlicht nicht auf die Spur kommen. Martin Luther beispielsweise spricht davon, dass Gott ´grausam sein kann`. Dietrich Bonhoeffer hat vom deus absconditus geschrieben, dem Gott, der eben auch verborgen ist. Ich bin dafür, das Vaterunser zu belassen, wie es ist. Wir können diesem Gebet vertrauen, wie unsere Väter und Mütter im Glauben seit vielen Generationen.“

      Mit diesen Worten gibt eine der bekanntesten Amtsträgerinnen des Protestantismus in seltener Offenheit zu, was die evangelische Lehre wirklich beinhaltet und was man den Kirchensteuer zahlenden Gläubigen sonst gerne verschweigt: Dass zum Beispiel der Gott, den Martin Luther lehrt, angeblich auch „grausam sein“ könne.

      Der Reformationsmönch Martin Luther schrieb seinem „Gott“ ausgesprochen satanische Attribute zu. So lehrte Luther zum Beispiel, dass „Gott“ zwischenzeitlich auch „Teufel“ sei, wörtlich: „Gott kann nicht Gott sein, er muss zuvor ein Teufel werden.“ (https://www.theologe.de/theologe3.htm#Gott_und_Teufel)

      Schließlich unterstellt der Namensgeber der Lutherkirche Gott komplett das satanische Prinzip der Ungerechtigkeit, ich zitiere: „Wenn ich also auf irgendeine Weise begreifen könnte, wie denn dieser Gott barmherzig und gerecht ist, der solchen Zorn und solche Ungerechtigkeit zeigt, wäre der Glaube nicht nötig.“ (https://www.theologe.de/theologe1.htm#11)

      Grausam, unbarmherzig und mit falschen Anschuldigungen ging Martin Luther in diesem Sinne auch gegen alle Andersdenkenden vor und forderte beispielsweise die Hinrichtung von friedfertigen urchristlichen so genannten „Täufern“.

      Und wenn die Luther-Botschafterin Margot Käßmann dafür wirbt, der Formulierung „Und führe uns nicht in Versuchung“ weiterhin zu vertrauen „wie unsere Väter und Mütter im Glauben seit vielen Generationen„, dann lenkt sie die Aufmerksamkeit  auf die grausame Blutspur, die neben der Vatikankirche auch der Protestantismus in der Nachfolge Martin Luthers in der Geschichte hinterlassen hat.
      Wir erinnern dazu nur beispielhaft an die evangelische Inquisition und Hexenverfolgung, die Rechtfertigung unzähliger Kriege und die Anfeuerung der Soldaten in den Weltkriegen des 20. Jahrhunderts; bis hin zum Holocaust an den jüdischen Mitbürgern, über welchen der Vorsitzende der jüdischen Gemeinde in Frankfurt im November 2017 schrieb, „Luthers hasserfüllte Schmähungen“ „erscheinen“ „wie eine Handlungsanleitung für die Endlösung der Judenfrage“. (zit. nach Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung, 12.11.2017)
      Diese Geschichte ist der Gegensatz zur Botschaft der Gottes- und Nächstenliebe bis hin zur Feindesliebe, die Jesus von Nazareth uns nahe brachte und der uns lehrte, dabei unserem himmlischen Vater, der auch ein Vater-Mutter-Gott ist, zu vertrauen.

      In unserer Zeit sprach und spricht Er als der Christus Gottes erneut zu uns durch das Prophetische Wort der Gegenwart durch Seine Prophetin und Botschafterin Gabriele. Und „Er erklärt, berichtigt und vertieft“ auch die Überlieferung über Sein Leben als Jesus von Nazareth, darunter das Vaterunser-Gebet, das Gebet der Einheit, in dem die Gebetworte an Gott, unseren himmlischen Vater, nun lauten: „Du führst uns in der Versuchung„.
      Mit den sinngemäßen Worten „Du führst uns in der Versuchung“ im Vaterunser-Gebet kann sich jeder ehrliche Gottsucher vertrauensvoll Gott, Seinem himmlischen Vater, zuwenden. Denn Gott, der Ewige, steht uns in jedem Augenblick auch in für uns schwierigen Situationen bei und vor allem dann, wenn wir in Gefahr stehen, gegen Seine Gebote zu verstoßen.

      Die Institutionen Katholisch und Evangelisch jedoch verwerfen diese Aufklärungen und Berichtigungen des Christus Gottes, und sie stellen sich, so wie die Luther-Botschafterin Margot Käßmann, bewusst in die Tradition ihrer konfessionellen „Väter und Mütter“ im evangelischen bzw. katholischen Glauben, die seit je her die Gebetsformel „Und führe uns nicht in Versuchung“ wiederholen.

      Doch welche Macht wird mit dieser Bitte angesprochen? Nach den Worten des Papstes von der Versuchung als einem „Werk des Teufels“ kann die Bitte sich folglich nur an jene Macht richten, die der Papst als Satan und Teufel bezeichnet. Und es ist diejenige Macht, die voller Geheimnisse ist und gemäß den Worten von Martin Luther auch „grausam sein“ kann.
      Es ist der Gott, der in den katholischen Dogmen die „Ausmerzung“ lehrt (https://www.theologe.de/theologe18.htm#382) und in beiden Großkonfessionen eine angeblich ewige Verdammnis. Doch was die katholischen Dogmen und evangelischen Bekenntnisse hier festgelegt haben, tut ein liebender Vater nicht. Wer ist dann aber der „Vater“, der die Konfessionen inspiriert hat und ihnen die gefälschten Bibelstellen (https://www.theologe.de/theologe8.htm) diktiert hat?

      Vergleichen wir dazu die Worte von Jesus von Nazareth:
      „Ihr seid von unten her, ich bin von oben her … Nach Eures Vaters Begierden wollt ihr tun. Der ist ein Mörder von Anfang an und steht nicht in der Wahrheit, denn die Wahrheit ist nicht in ihm. Wenn er die Lüge redet, so redet er aus dem Eigenen; denn er ist ein Lügner und der Vater der Lüge. Weil ich aber die Wahrheit sage, glaubt ihr mir nicht … Es ist aber mein Vater, der mich ehrt, von dem ihr sagt: Er ist unser Gott. Und ihr kennt ihn nicht, ich aber kenne ihn. Und wenn ich sagen würde: Ich kenne ihn nicht, wäre ich ein Lügner wie ihr.“ (Johannesevangelium, Kapitel 8)

      Wer sich jedoch mit dem Herzen dem Vater der Liebe zuwenden möchte, der niemanden in Versuchung führt und der für jeden von uns das Beste möchte, der lernt auch, einige Worte frei zu sprechen, in die er sein ehrliches Empfinden hinein legt. Und beim Gebet der Einheit, dem Vaterunser, weiß er: Welche Versuchung auch durch mein eigenes Verhalten auf mich zukommen mag, Gott ist gegenwärtig und Er hilft mir, in allen Situationen mein Leben immer mehr an den Zehn Geboten und der Bergpredigt des Jesus von Nazareth auszurichten.

      Kirchenspaltung: Entheiligt der Papst nun die „Kirchenheiligen“?

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      Müsste der Papst die „Heiligen“ seiner Kirche nicht entheiligen? Dies ist eine Frage an die katholische Kirche, die sich in einem Zustand zunehmender Unruhe befindet. Kritiker sprechen „bereits von einem faktischen Schisma, das sich durch die Weltkirche ziehe“, wie in Spiegel.Online am 3.2.2017 zu lesen war, das bedeutet Kirchenspaltung. Doch was ist der Grund dafür? Der Anlass war ein offizielles Lehrschreiben von Papst Franziskus aus dem Jahr 2016. Darin hat das Kirchenoberhaupt erlaubt, dass katholisch Gläubige, die geschieden und erneut verheiratet sind, bei mildernden Umständen und entsprechenden Gewissensentscheidungen wieder beim katholischen Abendmahl, der so genannten Eucharistiefeier, teilnehmen dürfen; anders formuliert, dass sie wieder die „Kommunion“ empfangen dürfen. Das heißt, sie dürfen die Oblate, welche der Priester laut dem vatikanischen Dogma zuvor in den Leib von Christus verwandelt haben soll, wieder zu sich nehmen.
      Bislang war ihnen das wegen Verstoßes gegen das katholische Ehesakrament grundsätzlich verboten.
      Die Begründung für die Änderung fasste der Papst in folgende Worte: „Die Kirche ist im Besitz einer soliden Reflexion über die mildernden Bedingungen und Umstände.“
      Das ist jedoch – von manchen kaum wahrgenommen – ein massiver Schlag von Franziskus gegen seine Vorgänger, und es ist eine Änderung der bisherigen katholischen Lehre.

      Erst im Jahr 1994 hatten Papst Johannes Paul II. und der damalige Kardinal Joseph Ratzinger nämlich unmissverständlich etwas ganz Anderes verkündet, und sich dabei auf eine angebliche „Treue gegenüber dem Wort Jesu“ berufen. Dazu das Zitat aus dem Lehrschreiben des polnischen Papstes: “Wenn Geschiedene zivil wiederverheiratet sind, befinden sie sich in einer Situation, die dem Gesetz Gottes objektiv widerspricht. Darum dürfen sie, solange diese Situation andauert, nicht die Kommunion empfangen.“

      So also das verbindliche Lehrschreiben des von der Kirche heilig gesprochenen Papstes Johannes Paul II. Da gibt es keine Gewissensprüfung und auch keine „mildernden Bedingungen und Umstände“, welche das Verbot in dieser Lehrentscheidung dann anschließend wieder in Frage stellt oder außer Kraft setzt.

      Damit an dieser Stelle kein Missverständnis aufkommt: Papst Johannes Paul II. spricht zwar vom „Wort Jesu“ und vom „Gesetz Gottes“, doch klare Analytiker kommen anhand vieler konkreter Fakten zu dem Schluss, dass die Vatikankirche weder dem einen noch dem anderen die „Treue“ hält. So lehrt Jesus – um nur ein Beispiel zu nennen -, niemanden auf Erden mit dem geistigen Titel „Vater“ zu ehren und schon gar nicht als „Heiligen Vater“, denn, so wörtlich in den Bibeln: „Nur einer ist euer Vater, der im Himmel“. Und allein Gott, der All-Eine, ist für Ihn, den Christus, „heilig“, weswegen Er im innigen Gebet zu Gott Ihn mit den Worten „Heiliger Vater“ ehrt. Die Kirche jedoch macht im Gegensatz zu „Jesu Wort“ und im Gegensatz zum „Gesetz Gottes“ ihren jeweiligen Papst zu einem „heiligen Vater“.
      Auch setzte Jesus nie Priester und einen späteren Papst ein. Und beim letzten Abendmahl mit Seinen Jüngern ging es vor allem darum, die Gaben der Mutter Erde miteinander zu teilen und darum, dass der Gottesgeist in allen Lebensformen gegenwärtig ist, so auch in Speis und Trank. Dass ein Priester eine Backware angeblich in den wahren Leib von Jesus verwandeln könnte, ist eine spätere Erfindung der Vatikankirche. Die Eucharistiefeier mit der so genannten Kommunion, der Einnahme einer Hostie, ist also katholisch, nicht christlich. Ähnliche Kulte gab es bereits in heidnischen Götzenkulten der Antike.

      Die Vertreter der Romkirche missbrauchen jedoch nicht nur den guten Namen des Christus für Dogmen und Sakramentenlehren, die gar nicht von Christus stammen. Sie betrachten ihre eigene Lehre auch noch als „unfehlbar“. So gilt die Lehraussage von Papst Johannes Paul II. aus dem Jahr 1994, dass wiederverheiratete Geschiedene die „Kommunion“, also die Hostie bei der Eucharistie, nicht empfangen dürfen, eben nicht nur als eine Glaubensmeinung. Sondern es ist für Katholiken verbindlich.
      Papst Johannes Paul II. stellte zusammen mit dem damaligen Kardinal Josef Ratzinger bei dieser Gelegenheit ausdrücklich klar, was das Verbot an wiederverheiratete Geschiedene, an diesem Kirchensakrament teilzunehmen, für die katholische Kirche bedeutet: Er sei eine Entscheidung des „universalen Lehramts der Kirche“, eine Entscheidung „in Treue“ zur Bibel und zur katholischen Tradition,  und es sei schon immer „die Lehre und Praxis der Kirche“ auf diesem Gebiet gewesen.
      Mit anderen Worten: Wiederverheirate geschiedene Katholiken dürfen schon seit je her die Hostie, also die Oblate, bei der katholischen Eucharistiefeier nicht mehr erhalten. Und jetzt kommt Papst Franziskus und lehrt seit 2016 plötzlich anders, nämlich die „mildernden Bedingungen und Umstände“, wonach es eben doch möglich sei, womit er entsprechenden Wünschen von Kirchenmitgliedern entgegen kommt.

      Und jetzt ist eben Franziskus Papst und nicht mehr Johannes Paul II. Nun ist also er, Papst Franziskus, für die Katholiken derjenige, der das so genannte „universale Lehramt der Kirche“ in der besagten „Treue zur Tradition“ federführend ausübt. Er stellt nun die Weichen dafür,  was katholisch ist und was aus katholischer Sicht „Häresie“ ist, also angebliche „Irrlehre“.
      Was aber geschieht, wenn er – wie in diesem Beispiel der Zulassung zum kirchlichen Abendmahl – damit die bisherigen Lehren ändert oder gar in ihr Gegenteil verkehrt? Werden dann seine Vorgänger und deren Anhänger, die anders lehrten, nicht automatisch nachträglich zu „Häretikern“, früher hätte man gesagt zu „Ketzern“? Und müsste Papst Franziskus dann hier nicht noch einmal handeln? Müsste er nicht seine Vorgänger und die Kirchenheiligen, die anders lehrten, wieder entheiligen? Denn so genannte “Häretiker“, die von der katholischen Lehre abweichen, können laut Vatikankirche ganz eindeutig nicht gleichzeitig Kirchenheilige sein. Deshalb noch einmal die Frage, ob Papst Franziskus nicht seine Vorgänger und die Kirchenheiligen, die anders lehrten, wieder entheiligen muss?

      Solche Konflikte um Inhalte der katholischen Lehre und um die jeweiligen Päpste, sind nicht neu. Papst Formosus, der um das Jahr 900 an der Spitze der Romkirche residierte, wurde von zwei späteren Päpsten nachträglich zum „Ketzer“ erklärt. Seine Leiche wurde zu diesen Anlässen jeweils wieder ausgegraben und zum Zeichen, dass er von nun an ein „Ketzer“ sei, verstümmelt. Die jeweiligen Nachfolger dieser beiden Päpste haben Papst Formosus dann aber wieder als katholisch rechtgläubig gewürdigt. Es ging also in Rom hin und her, welche Fraktion nun römisch-katholisch sei und welches die so genannten „Irrlehrer“. Im späteren Mittelalter gab es sogar mehrfach nebeneinander zwei Päpste, die sich mit ihren Lehren und Anschauungen gegenseitig bekämpften und darüber stritten, wer nun der wahre Papst sei. In der Geschichte spricht man von Päpsten und Gegenpäpsten.

      In der Gegenwart ist die Zulassung oder der Ausschluss geschiedener und wiederverheirateter Katholiken beim katholischen Abendmahl deshalb ein so erbittertes Streitthema innerhalb der Vatikankirche, weil hier sich widersprechende Lehrmeinungen aufeinander treffen, die aber beide unter dem Anspruch unfehlbaren Lehramts der Vatikankirche stehen. Eben deshalb sprechen Kritiker „bereits von einem faktischen Schisma, das sich durch die Weltkirche ziehe“, also einer Kirchenspaltung.

      Viele Gläubige wissen folglich gar nicht mehr, was in diesem Fall nun die reine katholische Lehre ist und was die so genannte „Häresie“, aus kirchlicher Sicht die Irrlehre. Welchem Papst sollen sie also nun glauben? Dem „heilig“ gesprochenen Johannes Paul II. zusammen mit den anderen „Kirchenheiligen“, die so dachten wie er? Oder dem, der ihn heilig gesprochen hat, Papst Franziskus?

      Entsprechend wird die Vatikankirche intern längst von heftigen Unruhen erfasst. Spiegel online schrieb am 3. Februar 2017: „Vertreter des Netzwerks katholischer Priester, des deutschen Opus Dei, der Legionäre Christi und anderer strenggläubiger Gruppen sprechen von ´Spaltung der Pfarreien`“. Und der oberste Glaubenswächter, der Präfekt der vatikanischen Glaubenskongregation, Kurienkardinal Gerhard Ludwig Müller, stellte sich eindeutig auf deren Seite. Und am 1. Februar 2017 war zu lesen: Auch „die deutschen Kardinäle Joachim Meisner und Walter Brandmüller stellten sich gegen den vom Papst eingeschlagenen Kurs“ und forderten diesen zur „Klärung“ auf.

      Doch der Papst hatte ja bereits klar gesprochen:  Statt Verbot der Zulassung wiederverheirateter Geschiedener beim katholischen Abendmahl wird die Zulassung jetzt bei „mildernden Bedingungen und Umständen“ erlaubt.  Entsprechend hat die Deutsche Bischofskonferenz „differenzierte Lösungen“ angemahnt und erklärt, die Gewissensentscheidung der Gläubigen zu respektieren. Und in manchen anderen Ländern spricht man noch deutlicher. So ist auf der Internetseite katholisch.de am 1. Februar 2017 zu lesen, ich zitiere: „Auf Malta dürfen Wiederverheiratete dann zur Kommunion, wenn sie zu der Überzeugung kommen, ´in Frieden mit Gott zu sein`“, was offenbar bedeutet: Jeder entscheidet selbst.

      Bei diesem kircheninternen Konflikt „Verbot, die Hostie zu empfangen“ oder „Jeder entscheidet nach seinem Gewissen“ geht es, wie gesagt, jedoch nicht nur um Meinungen, sondern um ein zentrales Glaubensgut der Kirche, an dem sich katholische Rechtgläubigkeit entscheidet. Aus diesem Grund machte Franziskus mit seinen „mildernden Bedingungen“ seine Vorgänger zu Häretikern. Deshalb noch einmal unsere Frage, ob der Papst nicht jetzt die Kirchenheiligen und vor allem den so genannten „Heiligen Vater“ Johannes Paul II. entheiligen müsste?

      Denn, um es noch einmal zu wiederholen: So genannte „Häretiker“, die von der katholischen Lehre abweichen, können laut Vatikankirche ganz eindeutig nicht gleichzeitig Kirchenheilige sein.

      Viele Katholiken sehen ihre Kirche dabei schon im Zerfall. Vor allem der Katholischen Kirche in Deutschland geben Kritiker des neuen Kurses des Papstes, dem Kurs „von mildernden Umstände und Bedingungen“, keine lange Zukunft. „Die Kirche in Deutschland wird in 15 bis 20 Jahren zusammenbrechen“, so der katholische Dogmatiker Matthias Gaudron, der Chef der katholischen Piusbruderschaft in Deutschland, die sich bereits vom Vatikan unabhängig gemacht hat, im Jahr 2013.

      Eine ausführlichere Darlegung des Sachverhalts lesen Sie bei:
      https://www.theologe.de/geschieden_wiederverheiratet_kommunion_kirchenspaltung.htm#Unfehlbar_contra_Unfehlbar

      Die Kreuzigung von Jesus und das furchtbare Geheimnis der Kirche

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      Die Kreuzigung von Jesus und das furchtbare Geheimnis der Kirche

      Jesus von Nazareth hätte nicht am Kreuz sterben müssen.
      Nachfolgende Studie zeigt die Jahrhunderte langen bösen Verdrehungen und Fälschungen der Institutionen Kirche über Jesus von Nazareth auf, und sie hilft mit, den Blick dafür zu öffnen, wer wirklich auf dieser Erde war und was Er für die Menschen, den Planeten Erde und die gesamte Gottesschöpfung getan hat und heute tut. Denn Er hängt schon lange nicht mehr am Kreuz der Kirche. Am Auferstehungskreuz ist kein Corpus, kein Leichnam mehr zu sehen.kreuz_und_engel

      Inhaltsverzeichnis
      1  Der „Thron“ von Papst Franziskus       2  Als schwere Eisennägel durch die Sehnen von Jesus geschlagen wurden       3  Die Verhöhnung der durch Christus gekommenen Herrlichkeit       4  Was ist das für ein „Gott“, der ein mörderisches „Blutopfer benötigt?       5  Der Schöpfergott ist kein richtender Gott       6  Das kirchliche Erbe aus den Schrecken des Baal-Kults       7  Früher wurden die Kinder verbrannt, heute vergewaltigt       8  Der „Vater im Himmel“ oder der „Vater von Unten“       9  Der Justizmord an Jesus von Nazareth als Geburtsstunde der Kirche       10  Wie die Kirche auf dem Blut von Jesus und Seiner Nachfolger aufgebaut ist       11  Der Tod von Jesus als Zeichen für die Unbeugsamkeit der Menschen       12  Das Kruzifix symbolisiert fälschlicherweise die angebliche Niederlage von Jesus von Nazareth       13  Das Innere Licht als Quelle des Glücks, der Lebenskraft und der inneren Freiheit      14  Christus hat uns erlöst, aber völlig anders als die Kirchen lehren      15  Der Erlöserfunken in jeder Seele und in jedem beseelten Menschen       16  Die Dämonen wollten die qualvolle Auflösung der Schöpfung, doch Christus hat es verhindert      17  Die Drohung mit dem Kruzifix vor dem Foltermord      18  Mit der Hinrichtung von Jesus von Nazareth versuchten die finsteren Mächte, die Erlösung noch zu verhindern       19  Wer die sündhafte Welt liebt, hält den Gekreuzigten hoch      20  Die Auferstehung ist die wahre Herrlichkeit

      1  Der „Thron“ von Papst Franziskus
      In unserer Gesellschaft ist das Kreuz-Symbol mit dem dort gekreuzigten, also qualvoll hingerichteten Jesus von Nazareth weit verbreitet. Diese Darstellungen finden sich vor allem in katholischen und evangelischen Kirchen, aber auch in vielen öffentlichen Gebäuden und in Feld und Flur. Doch warum wird dieses furchtbare Leid, dieses schreckliche Verbrechen an dem mutigen jungen Mann vor ca. 2000 Jahren seit Jahrhunderten immer wieder neu dargestellt und den Menschen vor Augen gehalten? Eine Begründung dafür, warum er immer wieder auf den sterbenden und getöteten Jesus zeigt, gab Papst Franziskus in einer seiner Predigten: „Ich sehe ihn, ans Kreuz genagelt, und von dort aus enttäuscht er uns nicht. Auf diesem Thron wurde er geweiht, Herr zu sein, und dort machte er alle Plagen durch, die wir erleben.“

      2  Als schwere Eisennägel durch die Sehnen von Jesus geschlagen wurden
      Das furchtbare Hinrichtungsinstrument Marterkreuz soll nach Meinung des Papstes und seiner Kirche also ein Thron gewesen und Jesus von Nazareth dort geweiht worden sein? Für einen nicht durch die Kirchen-Religion geprägten Zuhörer ist es jedoch nicht nachvollziehbar, warum der entsetzliche Anblick eines unschuldig Ermordeten ein Thron sein soll, auf dem das Opfer angeblich eine Weihe bekommen habe, während ihm schwere Eisennägel durch die Sehnen geschlagen wurden.
      Ein bekannter Arzt und Experte für Rechtsmedizin und Gewaltverbrechen in den USA, Professor Frederick Zugibe, erklärt, was damals bei dieser Hinrichtung mit Ihm, dem mutigen jungen Mann, geschah, und ich zitiere aus dem Magazin Der Spiegel:
      „Die Römer nutzten wohl dicke Eisennägel von zwölf Zentimeter Länge. Wurden sie durch die Fersen getrieben, rissen zahlreiche Nervenbündel entzwei. ´Jesus erlitt einen der schlimmsten Schmerzzustände, die der Menschheit bekannt sind` … Bei jeder kleinsten Bewegung am Kreuz raste der Schmerz wie ein Stromstoß durch den Körper … Erst nach einer gefühlten Ewigkeit trat der erlösende Tod ein.“
      Es ist ein unsagbarer Schmerz, den Jesus von Nazareth bei Seiner Hinrichtung erlitten hat. Doch wer kann sich auch nur ansatzweise einfühlen? Und wie kommt der Papst dazu, hier von einem „Thron“ zu sprechen?

      3  Die Verhöhnung der durch Christus gekommenen Herrlichkeit
      Um bei den Dogmen der Kirche und dem, was diese Religion damit erreichen möchte, tiefer zu blicken, hilft auch ein Blick auf eine weitere Predigt von Papst Franziskus: „Ich wünsche mir, dass wir alle … den Mut haben … zu schreiten, mit dem Kreuz des Herrn; die Kirche auf dem Blut des Herrn aufzubauen, das am Kreuz vergossen wurde; und uns zur einzigen Herrlichkeit zu bekennen, zum gekreuzigten Christus. Und so wird die Kirche voranschreiten.“
      Papst Franziskus nennt in dieser Predigt also den Foltermord an dem grausam hingerichteten Jesus sogar „einzige Herrlichkeit“. Einmal „Thron“, ein andermal „einzige Herrlichkeit“. Doch ist das nicht in Wirklichkeit eine einzige Verhöhnung von Jesus, dem Christus?
      Wer an Seine Auferstehung glaubt, betrachtet doch dieses Geschehen als Herrlichkeit. Und wenn auch die Kirchenführer vorgeben, an eine Auferstehung zu glauben, warum hängt Jesus von Nazareth dann in der Kirche bis heute immer noch am Kreuz? Warum sieht man in den Kirchen immer wieder den sterbenden Jesus am Kreuz oder Seinen toten Corpus, wobei eine Darstellung grausamer ist als die andere?

      4  Was ist das für ein „Gott“, der ein mörderisches „Blutopfer benötigt?
      Wer sich mit den Kirchenlehren auseinandersetzt, stößt dabei auf folgende Lehrbehauptung: Die Hinrichtung des Gottessohnes sei angeblich für die „Erlösung“ der Menschen notwendig gewesen. Es wird behauptet, jener Gott, an den in dieser Religion geglaubt werden muss, um nach dem Tod keine angeblich ewigen Höllenqualen zu erleiden, jener Gott also, habe diese Hinrichtung seines eigenen Sohnes benötigt, um einer kleinen Auswahl von Menschen diese geglaubten Feuersbrünste ersparen zu können. Der Sohn Gottes habe zu diesem Zweck ein so genanntes „Sühnopfer“ zur angeblichen Besänftigung des göttlichen Zornes sein müssen, ein mörderisches „Blutopfer“. Und dies sei dann eben die notwendige Voraussetzung dafür gewesen, dass jener Gott einigen sündigen Menschen gnädig sein könne, aber auch nur jenen, die dies alles und vieles mehr, was man sich darum herum als Dogmen ausgedacht hat, glauben. Doch was für ein Gottesbild wird hier den Menschen ca. 2000 Jahre nach der Hinrichtung von Jesus von Nazareth immer noch gepredigt?

      5  Der Schöpfergott ist kein richtender Gott
      Diese Religionsmeinung über Gott, die auch von den evangelischen Kirchen vertreten wird, hat jedoch nichts mit Gott, dem All-Ewigen, zu tun, zu dem Jesus von Nazareth voller Vertrauen betete „Abba, lieber Vater!“ Er, der Schöpfergott, ist die All-Liebe. Er ist kein richtender Gott und bei Ihm gibt es auch keine zeitlichen oder angeblich ewigen Feuersbrünste wie in den Kirchenlehren, sondern die unendliche Fürsorge und Liebe für alle Seine Kinder. Dies hat Jesus von Nazareth in Seinen Gleichnissen und Reden immer wieder erklärt und Er hat es durch Sein Tun auch dargelegt, zum Beispiel durch Heilung von Krankheiten. Was aber steckt dann hinter der Vorstellung der Institutionen Kirche von einem zornigen Gott, der zur Besänftigung dieses seines Zorns und zum Erweis seiner Gnade den Foltertod seines Sohnes als Voraussetzung verlangt haben soll?

      6  Das kirchliche Erbe aus den Schrecken des Baal-Kults
      Wer sich mit Religionsgeschichte beschäftigt, der macht dabei folgende Entdeckung: Die kirchlichen Lehren erinnern an den Gott Baal und an verwandte Baals-Götzen, die in antiken Götterkulten ebenfalls durch schreckliche Blutopfer gnädig gestimmt werden mussten, durch Opfer von Menschen, auch von Kindern oder von Tieren, die dann zu diesem Zweck von der jeweiligen Priesterkaste ermordet wurden.
      Papst Franziskus selbst hat im Jahr 2019 die Sexualverbrechen katholischer Priester an Kindern in eine Reihe mit den mörderischen Kinderopfern von Götzenreligionen gestellt und er predigte in Rom vor seinen Kardinälen über „eine grausame religiöse Praxis … in einigen Kulturen, nämlich Menschen – oft Kinder – bei heidnischen Ritualen zu opfern“.
      Der Papst selbst bezeichnet Menschenopfer also als „eine grausame religiöse Praxis“. Müsste er dann aber nicht auch die von seiner Kirche als angeblich heilsnotwendiges Sühnopfer interpretierte furchtbare Hinrichtung des Sohnes Gottes konsequenterweise als „grausame religiöse Praxis“ bezeichnen anstatt als „einzige Herrlichkeit“?

      7  Früher wurden die Kinder verbrannt, heute vergewaltigt
      Oder versucht er damit doch zu verschleiern, dass seine eigene Religion nur eine Fortsetzung dieser Kulte ist, nur eben in einem anderen Gewand, einem kirchlichen – indem er eben bei diesem Verbrechen an dem unschuldigen Jesus von Nazareth, anders als bei den anderen Religionen, von „Thron“ und „Herrlichkeit“ spricht? Dass die Sexualverbrechen seiner Priester an Kindern ihn immerhin an die mörderischen Götzenkulte erinnern, hat er ja schon zugegeben. Denn es waren immer der Götze Baal und verwandte Göttergestalten, die nach Meinung der jeweils Gläubigen durch blutige Opfer besänftigt werden mussten, seien es Kinder- oder andere Menschenopfer.
      Mit Gott, dem Ewigen, dem Vater-Mutter-Gott, den uns Jesus von Nazareth durch Seine Lehre und Sein Tun nahe brachte, hat dies jedoch nichts zu tun. Der Schöpfergott, der All-Ewige, dessen Odem alle Lebensformen durchströmt und der die selbstlose Liebe ist, hat niemals Sühnopfer verlangt, worauf auch bereits die wahren Gottespropheten des Alten Testaments eindringlich hingewiesen hatten. Die Hinrichtung Seines Sohnes war also nicht Gottes Wille, sondern der Wille der Gegner von Jesus von Nazareth, was auch in den Bibeln der Kirchen so dokumentiert ist.

      8  Der „Vater im Himmel“ oder der „Vater von Unten“
      Im Vaterunser-Gebet lehrt uns Christus, vertrauensvoll zu unserem Vater im Himmel zu beten – wie ein Kind, das seinen Vater liebt und das von seinem Vater unbeschreiblich geliebt wird. Im Gespräch mit den Priestern und Religionsführern Seiner Zeit warnt Jesus, der Christus, aber auch vor einem anderen Vater, dem „Vater von Unten“, dem stattdessen die damalige Priestergilde mit ihrem blutigen Opferkult diente, nachzulesen im Johannesevangelium der Bibel. Und die spätere Priesterreligion im Gewand katholisch oder evangelisch trieb es noch um vieles ärger. Sie richtete bekanntlich im Verlaufe ihrer Kirchengeschichte ein Blutbad an, das die von Jesus von Nazareth entlarvten Untaten der damaligen Priester und ihrer Vorläufer noch weit übertrifft.

      9  Der Justizmord an Jesus von Nazareth als Geburtsstunde der Kirche
      Die Kirche sei auf dem Blut von Jesus aufgebaut, so weitere Worte des katholischen Kirchenoberhaupts, was logisch ist, wenn man diese Fakten ganz nüchtern zugrunde legt. Denn mit ihren Dogmen und Lehrverkündigungen gründet sie tatsächlich auf dem Justizmord an Jesus von Nazareth, den sie sogar als ihre Geburtsstunde betrachtet.
      Spätestens ab dem 4. Jahrhundert, als die Kirche zur Staatsreligion aufstieg, vergoss sie dann das Blut unzähliger Nachfolger von Jesus von Nazareth, die sich nicht der Kirche unterwarfen, so wie die frühere Priestergilde das Blut von Jesus von Nazareth vergossen hatte.
      Erinnert sei an Blut der urchristlichen Katharer in Südfrankreich, gegen die der Papst im 13. Jahrhundert einen Kreuzzug ausrief, an das Blut der Brüder und Schwestern des Freien Geistes, die ein Leben in Nächstenliebe außerhalb der Machtkirche anstrebten oder an das Blut der so genannten Täufer der Reformationszeit, die in die grässlichen Fänge der katholischen oder der evangelischen Inquisition gerieten, weil sie die Zwangstaufe an Säuglingen ablehnten, um nur einige wenige zu nennen.

      10  Wie die Kirche auf dem Blut von Jesus und Seiner Nachfolger aufgebaut ist
      Die Kriminalgeschichte derer, die bis heute das Kruzifix verehren, das Kreuz mit Corpus, das den sterbenden bzw. toten Mann am Kreuz zeigt, reicht über Kreuzzüge, Hexenwahn, Ketzerverbrennung bis hin zu den Sexualverbrechen an Kindern unserer Zeit. Jesus von Nazareth erklärte dazu, und so ist es auch in den Kirchenbibeln überliefert: „Was ihr meinen geringsten Brüdern und Schwestern angetan hat, das habt ihr auch mir getan.“ Und bedeutet dieses Wort des Christus Gottes nicht: Indem von der Kirche das Blut unzähliger Nachfolger Jesu vergossen wurde, wurde auf diese Weise von ihr auch das Blut von Jesus selbst vergossen? Und auf eben diesem Blut wurde die Kirche über Jahrhunderte tatsächlich und nachweislich aufgebaut. In diesem Sinne müsste man dem Papst also Recht geben, wenn er sagt, die Kirche sei auf dem Blut von Jesus aufgebaut.

      11  Der Tod von Jesus als Zeichen für die Unbeugsamkeit der Menschen
      Wenn die Kirchenvertreter heute gerne zu diesen unermesslichen Verbrechen schweigen und stattdessen weiterhin behaupten, das Blut von Jesus von Nazareth wäre ein angeblich heilsnotwendiges Blutopfer für die Menschheit gewesen, dann ist das also eine Lehre, die für jeden nachprüfbar aus antiken Götzenkulten abgeleitet wurde, aber es ist keine christliche Botschaft.

      Christus selbst klärt uns in unserer Zeit durch Prophetenmund durch Gabriele, Seine Prophetin und Botschafterin, näher darüber auf: Er, der Christus Gottes hätte „die Leiden und den physischen Tod am Kreuz“ „nicht erdulden müssen“, wenn Seine Zeitgenossen damals Ihm nachgefolgt wären und nicht in ihren Sünden verblieben wären.
      So offenbarte Er in dem kosmischen Werk Das ist Mein Wort, Alpha und Omega. Das Evangelium Jesu. Die Christusoffenbarung, welche inzwischen die wahren Christen in aller Welt kennen:
      Mein Leiden und der physische Tod waren das Zeichen für die Unbeugsamkeit der Menschen.“
      Die Leiden und den physischen Tod am Kreuze hätte Ich nicht erdulden müssen. So litt Ich für die Söhne und Töchter der Menschen, weil sie nicht bewusst Söhne und Töchter Gottes wurden, indem sie Gottes Willen erfüllten.“

      12  Das Kruzifix symbolisiert fälschlicherweise die angebliche Niederlage von Jesus von Nazareth
      Also ganz klare Worte: Kein angeblich heilsnotwendiges Sühnopfer, wie in den Kirchen irreführend behauptet wird, indem man dem Leben und dem physischen Tod von Jesus von Nazareth einfach das Denken antiker Götzenkulte überstülpt.
      Doch was ist der tiefere Grund dafür, dass dort dieses Kreuz mit dem hingerichteten Jesus von Nazareth verehrt wird? Auch darüber, was damit bezweckt wird, klärt Christus selbst in dieser Offenbarung durch Prophetenwort auf, und nachfolgend eine weitere Passage aus dem Werk Alpha und Omega – Das ist Mein Wort:
      Wer das Kreuz mit dem toten Körper aufstellt und anbetet, der zeigt auf den physischen Leib und stellt damit der Menschheit fälschlicherweise Meine Niederlage dar. Er verehrt den toten Körper, anstatt zum Auferstandenen zu beten, zum Inneren Licht, dem Vater in Mir, dem Christus.“

      13  Das Innere Licht als Quelle des Glücks, der Lebenskraft und der inneren Freiheit
      Christus spricht hier durch Prophetenmund vom Inneren Licht, das uns den Weg in unsere wahre geistige Heimat zeigt, die wir einst verlassen haben und die jeder beseelte Mensch aus seinem innersten Wesen heraus wieder finden möchte. Dieses innere Licht, Gott in uns, vermag unsere negativen Prägungen, das Sündhafte, unsere Fehlhaltungen, Zug um Zug umzuwandeln, wenn wir bereit sind, unser falsches Tun zu bereuen, zu vergeben, um Vergebung zu bitten, das, was wir verschuldet haben, wieder gut machen und nicht mehr zu tun. Dann kommen wir dem Gott aller wahren Gottespropheten und dem Vater-Mutter-Gott, den uns Christus lehrte, immer näher, und damit auch der Quelle des Glücks, der Lebenskraft und der inneren Freiheit.

      14  Christus hat uns erlöst, aber völlig anders als die Kirchen lehren
      Jesus, der Christus, hat uns durch Seine Lehren wie die Bergpredigt und durch Sein ganzes Leben als Vorbild wieder gezeigt, wie wir wieder diejenigen werden können, die wir von unserem Wesen von Anfang an sind, wie wir also unser geistiges Erbe wieder antreten zu können als Kinder Eines Gottes der Liebe.
      Und dazu hat Er allen Seelen und beseelten Menschen als Stütze und Kraft auch einen Teil Seines geistigen Erbes übertragen. So offenbarte Er in unserer Zeit durch Prophetenwort, dass Er tatsächlich auch zu unserem Erlöser geworden ist, aber anders, als es die Priester der Institutionen Kirche behaupten. Er sprach:
      Mein Auftrag als Jesus von Nazareth, der Christus Gottes, war, den Erlöserfunken in die Seelen der Menschen einzusenken.“

      15  Der Erlöserfunken in jeder Seele und in jedem beseelten Menschen
      Und diesen Auftrag hat Er erfüllt. Der Erlöserfunke ist seither das mächtige unzerstörbare göttliche Kraftpotenzial in uns, wodurch Er, der Christus Gottes, der größte Prophet aller Zeiten, auch zum Erlöser aller Seelen und beseelten Menschen wurde. Dieses große kosmische Geschehen, das für die irdischen menschlichen Augen unsichtbar geschah, vollzog sich am Kreuz von Golgatha.
      Dies ist die Erlösertat des Christus Gottes, die von den Kirchen verschwiegen wird und die durch die von ihr erfundene und aus Götzenkulten entlehnte irrige Sühnetodvorstellung ersetzt wurde.
      Aber, und das ist ebenfalls die klare Aussage von Christus selbst durch das Prophetische Wort in unserer Zeit, die ich noch einmal wiederholen möchte: Das Erlösungsgeschehen, also die Übertragung des Erlöserfunkens, hätte nicht in dieser furchtbaren Situation, bei einem Foltermord geschehen müssen, und Jesus von Nazareth hätte nicht auf diese grausame Weise sterben müssen, wenn die Menschen damals Seine Lehre an- und aufgenommen, also erfüllt hätten.

      16  Die Dämonen wollten die qualvolle Auflösung der Schöpfung, doch Christus hat es verhindert
      Mit der Gabe dieses Erlöserfunkens aus Seinem geistigen Erbe hat Christus auch verhindert, dass sich die menschliche Seele wieder auflösen kann und in der Folge in Zeiten von Zeiten auch die ganze Gottesschöpfung, wie es in manchen östlichen Religionsausprägungen heute noch gelehrt wird, was unsägliche weitere Qualen bedeutet hätte. Denn das war und ist das weitergehende Ziel der Dämonen, der Widersacher Gottes: Gott und Seinen Sohn, den Christus Gottes, besiegen zu können, was bedeutet hätte: Zerstörung und letztendliche Auflösung der Schöpfung Gottes, der Einheit allen Lebens, der Gleichheit aller Seelen und beseelten Menschen; und stattdessen der Beginn einer neuen Schöpfung nach ihren hierarchischen dämonischen Vorstellungen.
      Doch Christus klärt heute auch unmissverständlich darüber auf, dass dieses Vorhaben der dunklen Macht, bis heute symbolisiert durch das Kreuz mit Corpus, gescheitert ist, dass die Dämonen verloren haben. In Das ist Mein Wort steht dazu:
      Die Dämonen schufen das Kreuz mit dem Corpus. Damit wollen sie Meine Niederlage symbolisieren. Doch das Kreuz und der Gekreuzigte wurden und sind i h r  Kreuz und ihre Niederlage.“

      17  Die Drohung mit dem Kruzifix vor dem Foltermord
      Dennoch wird dieses Symbol, das fälschlicherweise die Niederlage von Christus darstellt, weiter hoch gehalten. Auf den früheren Scheiterhaufen wurde den Opfern der Kirche das Kreuz mit dem Corpus oft direkt vor das Gesicht gehalten, bevor sie dort bei lebendigem Leib verbrannten. Bis heute halten Päpste und Bischöfe oftmals einen Kreuzstab in ihren Händen, auf dem eine besonders gequälte und geschundene Jesusfigur angebracht wurde. Und die Menschen werden von ihnen aufgefordert, immer wieder auf die Hinrichtungsstätte, die für sie ein „Thron“ ist, mit dem sterbenden und getöteten Jesus zu blicken. Und dies wird gar zur „einzigen Herrlichkeit“ stilisiert, was für jeden gesunden Menschenverstand eine Verhöhnung darstellt.

      18  Mit der Hinrichtung von Jesus von Nazareth versuchten die finsteren Mächte, die Erlösung noch zu verhindern
      Nicht Jesus von Nazareth hat das Kreuz gewählt, um dort Seinen Thron zu errichten, wie es die Päpste den Menschen glauben machen wollen, sondern Seine Gegner haben sich für diese Wahl entschieden, um Ihn besonders qualvoll ermorden zu können und Ihn auf diese Weise zum Schweigen zu bringen und, wenn möglich, die Erlösertat, also die Übertragung des Erlöserfunkens, doch noch zu verhindern. Doch damit sind sie gescheitert.
      „Es ist vollbracht“. Als Jesus, der Christus, am Hinrichtungspfahl diese Worte sprach, hatte Er Seinen Auftrag erfüllt. Und damit gab Er uns auch die Kraft und die Stütze, den Weg der Lebensbemeisterung nach den Geboten Gottes und nach Seiner Bergpredigt mit Seiner Hilfe gehen zu können, es ist die gelebte Gottes- und Nächstenliebe, die Jesus von Nazareth Seinen Mitmenschen lehrte und selbst vorlebte.

      19  Wer die sündhafte Welt liebt, hält den Gekreuzigten hoch
      Doch warum folgen immer noch so viele Menschen dem Sühnopfer-Kult der heutigen Priester und verehren die qualvolle Hinrichtung von Jesus von Nazareth statt in den Spuren des auferstanden und lebendigen Christus zu gehen, der schon lange nicht mehr am Kreuz hängt?
      Christus spricht dazu durch Prophetenmund in unserer Zeit in dem Werk Das ist Mein Wort:
      Der wahre Christ gedenkt Meiner Auferstehung, da er in Mir und durch Mich auferstanden ist. Nur der trauert über Meinen Tod als Jesus, der noch nicht in Mir, dem Christus, bewusst auferstanden ist.“
      Wer den am Kreuz der Auferstehung hängenden Körper anbetet, der hängt selbst noch am Kreuz der Sünde. Er hat Mich in seinem Herzen noch nicht an- und aufgenommen.“
      Und Christus spricht weiter:
      Wer noch nicht bewusst in Mir auferstanden ist, wer also noch in der Sünde lebt, der ruft immer wieder: ´Kreuzigt Ihn, kreuzigt Ihn!` Deshalb halten diejenigen Menschen das Kreuz mit dem Corpus hoch, die noch ihre Sünden hochhalten, die ihr niederes Ich schätzen. Der Mensch, der seine Sünde und diese sündhafte Welt liebt, denkt an den Gekreuzigten und nicht an den Auferstandenen, da er selbst noch nicht in Mir auferstanden ist.“

      20  Die Auferstehung ist die wahre Herrlichkeit
      Wer jedoch die Lehre der Gottes- und Nächstenliebe, die Jesus uns gelehrt hat, Schritt für Schritt verwirklicht, der blickt nicht mehr auf das Kruzifix mit dem durch Seine Peiniger geschundenen Leib des Jesus. Das Kreuz ist für ihn ein Auferstehungskreuz, ein Kreuz ohne Corpus und damit das Kreuz des Sieges. Es zeigt auf: Christus hängt nicht mehr am Kreuz. Er ist der Sieger. Er blieb trotz der unvorstellbaren Folter Gott, Seinem Vater, und Seinem Auftrag treu, und Er ist längst auferstanden. Die Auferstehung von Jesus, dem Christus, ist also die wahre Herrlichkeit, nicht das Marterkreuz, wie der Papst behauptet. Die Auferstehung ist das Zeichen der Herrlichkeit Gottes, die in jedem von uns Schritt für Schritt erfahrbar werden kann, je mehr jemand sein Leben nach den Geboten Gottes ausrichtet. Es ist das praktische Tun in der Gottes- und Nächstenliebe, das mit der Selbsterkenntnis beginnt, bei allen Widrigkeiten zunächst den Balken im eigenen Auge zu finden und zu entfernen. Wer das erlernt, dem fällt es auch immer leichter, nach den Geboten Gottes zu leben und dadurch dem inneren Glück und der inneren Freude näher zu kommen und Christus in sich mehr und mehr auferstehen zu lassen. Ohne Päpste. Ohne Priester. Ohne Pfarrer. Ohne Sakramente. Und ohne Kirchen aus Stein.
      Sondern mit dem inneren Anker, Gott in uns, unserem liebenden Vater und der Erlöserkraft des Christus Gottes in uns, die uns nicht leidend sehen möchten, sondern frei und glücklich. Und danach sehnt sich doch im Grunde genommen jeder Mensch.

      kreuz_und_engel

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