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Archiv der Kategorie: Aktuell

Der Theologe aktuell – 2020

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19.2.2020 – Woche aktuell dieses Mal mit folgenden Überschriften:
• Das “absolute Geheimnis” des Kardinals
• Sexualverbrechen – Wann hat die Vertuschung ein Ende?
• Beugehaft für Bischöfe?
Ross und Reiter (mit sehr vielen Entlarvungen des Verhältnisses von Kirche und Politik und was dahinter steckt)
Wo überall steckt der Teufel? (Den Papst beim Wort genommen in der Frage: Warum lässt die Kirche die Gläubigen zum Teufel beten?)
• Gott hat Seine Wege
• “Lebensschutz” aus kirchlicher Sicht
https://www.der-freie-geist.de/video/woche-aktuell-18-02-2020/

13.2.2020 – Die neue Nachrichtensendung Woche aktuell ist jetzt auch auf Spanisch, Französisch, Italienisch und Englisch zu sehen.
elespiritulibre.de/category/actualidad-semanal
lesprit-libre.de/category/l-actualite-autrement
lospiritolibero.de/category/attualita-della-settimana
the-free-spirit.de/category/the-latest-for-the-week

12.2.2020 – Woche aktuell vom 11.2.2020 neu mit folgenden Themen:
• Schandmal an der Lutherkirche
• Kinderschänderverbrechen: Warum klärt der Staat nicht bei den Kirchen auf?
• Das “absolute Geheimnis” des Kardinals
• Streit um den “Synodalen Weg” der Vatikankirche
• Die “DNA des Missbrauchs” und die Taufe
• Vaterunser: Welchen “Gott” beten die Kirchen an?
https://www.der-freie-geist.de/video/woche-aktuell-11-02-2020/

5.2.2020 – Die neue Folge der Sendung Woche aktuell ist in der Mediathek – Dieses Mal mit den Themen: • Die “Krone der Schöpfung” und ihr Erreger (Corona = lat. Krone) • “Schämt euch, ihr Priestermänner!” • PR-Aktion für Gutgläubige (über den so genannten “synodalen Weg” in der Papstkirche)
https://www.der-freie-geist.de/video/woche-aktuell-04-02-2020/

2.2. / 10.2.2020 – Gottes-Geist sagte weltweit Katastrophen, Krankheiten und Seuchen voraus – Ist es ein Zufall, dass das derzeit wütende Virus „Corona“-Virus heißt? „Corona“ ist ein lateinisches Wort und heißt „Krone“. Das erinnert daran, dass die kirchliche Religion den Menschen als die angebliche „Krone der Schöpfung“ verehrt, der die Tiere zu seinem Ego-Nutzen „gebrauchen“ dürfe, also sie z. B. auch zum Fleischverzehr qualvollst halten und schließlich ermorden dürfe. (Foto: GNU Free Documentation License)
Das Corona-Virus sei in China womöglich erstmals durch Schlangen übertragen worden – ein Tier, dessen Namen vielfach auch als ein Symbol verwendet wird für den „Widersacher Gottes“, den Dämon bzw. den „Teufel“. Und mit wem hat sich die Gattung „Krone der Schöpfung“ verbündet in ihrem Krieg gegen die Tierwelt und die Natur? Nach einer anderen These wurde das Virua durch ein Schuppentier übertragen, das als „Delikatesse“ herhalten muss und dafür wie alle Fleischspeisen“ teuflisch leiden müssen.

In einer Offenbarung, gegeben durch das Prophetische Wort im Jahr 2001, als gerade die BSE-Seuche in Europa wütete, warnte der Schöpfergott die Menschheit unter anderem mit den Worten: „Hört auf, eure Mitgeschöpfe, die eure Tiergeschwister sind, zu verzehren …“ Auch sollen sie aufhören, Wälder abzubrennen und den Tieren immer mehr ihren Lebensraum zu vernichten und manches mehr. Und schließlich: „Sollten die Menschen Meine Worte abermals dem Wind übergeben, dann wird für sie der Sturm, das weltweite Schicksal einsetzen, und die Menschen zu Hunderttausenden hinwegraffen – zum einen durch weltweite Katastrophen, zum anderen durch Krankheiten, die ähnlich wie Seuchen über sie hereinbrechen und die sie durch Abkehr von jeglicher geistigen Ethik und Moral den Tieren auferlegt haben, die sie derzeit zu Tausenden verbrennen. Wer nicht umkehrt, dem wird es ähnlich ergehen …“ (in voller Länge u. a. veröffentlicht in dem Buch Gott hat rechtzeitig gewarnt)

28.1.2020 – Die Nachrichtensendung Woche aktuell hier mit der neuen Ausgabe –  https://www.der-freie-geist.de/video/woche-aktuell-28-01-2020/

28.1. / 30.1.2020 – Bayreuth Lutherische Kirche wehrt sich gegen Umbenennung der Hans-Meiser-Straße Wer war Hans Meiser?
Er war der erste Bischof der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern, wurde 1933 ins Amt gewählt, hatte sich zuvor gegen Ehen zwischen jüdischstämmigen und anderen Deutschen als „rassisch unterwertige Mischlingsbildungen“ ausgesprochen, verpflichtete, ohne dazu gezwungen worden zu sein, alle Pfarrer auf den Treue-Eid gegenüber Adolf Hitler, bejubelte den Beginn des 2. Weltkriegs und die „Erfolge“ der deutschen Kriegsmaschinerie und damit die ersten polnischen Todesopfer als „reiche Ernte auf den polnischen Schlachtfeldern“, bedankte sich bei „Gott“ dafür, wehrte sich mit Nachdruck dagegen, dass die Kirche gegen die Judenvernichtung vielleicht Einspruch erheben oder Bedenken anmelden könnte, wusste ab einem bestimmten Zeitpunkt auch um die Ermordung von behinderten Kindern in den Einrichtungen der evangelischen Diakonie seiner eigenen Kirche und deckte später die Täter, setzte sich nach dem Krieg massiv für alle Kriegsverbrecher ein und rechtfertigte nachträglich das Verhalten aller evangelischen Pfarrer im Dritten Reich, auch z. B. eines lutherischen Pfarrers, der bereits vor dem Abschluss des Holocaust die Ermordung aller Juden forderte, wenn die Luftangriffe der Alliierten nicht aufhören, usw. usf.
Diesem Hans Meiser ist in Bayreuth bis heute eine Straße gewidmet, und die Evangelische Kirche wehrt sich wie immer mit Zähnen und Klauen gegen eine Umbenennung. Mehr dazu bei https://www.theologe.de/theologe11.htm#Hans-Meiser-Strasse_Umbenennung

22.1.2020 – Die neue Nachrichtensendung ist online – https://www.der-freie-geist.de/video/woche-aktuell-21-01-2020/

19.1.2020 – „Zu den Akten gelegt“ – In Bayern wird gegen keinen Talarträger, der Sexualverbrechen an Kindern beging, Klage erhoben. Meistens gelten die Schwerverbrechen als verjährt – https://www.theologe.de/schwarzbuch_katholische-kirche.htm#Keine_Anklage_erhoben

16.1. / 10.2.2020 – Der Horror eskaliert: „Justified killing“ Bundestag will Organtransplantation erleichtern. Alle führenden Politiker wollen mehr Organe verpflanzen lassen. Deshalb debattierten sie im Bundestag am 16.1.2020 über dieses Thema.
Die einen wollen eine Steigerung der Transplantationen, indem jeder Bürger automatisch Organspender sein soll, wenn er nicht widerspricht. Das heißt: Der Staat bekommt ein Eigentumsrecht auf seinen sterbenden Körper, dem man allerdings (noch) widersprechen dürfe. Doch die Mehrheit der Abgeordneten war wenigstens so besonnen und lehnte ab.
Die Ablehnenden wollen aber auch eine Steigerung, und zwar, indem mehr Werbung gemacht wird und staatliche Stellen wie die Ausweisbehörden sowie Ärzte verpflichtet werden, bei Bürgern bzw. Patienten zu werben, sich einen Organspendeausweis zuzulegen. Dieser Vorschlag einer so genannten Entscheidungslösung bekam bei den Abgeordneten des Deutschen Bundestages eine deutliche Mehrheit.
So oder so: Die Ausschlacht-Lobby will auf jeden Fall mehr Organe, auf die eine oder andere Weise. Denn: „Bleibt der Erfolg [des nun verabschiedeten Gesetzes] aus, kommt das Thema auf Wiedervorlage.“ (focus.de, 16.1.2020)

Doch wofür das alles? Es spricht sich herum: So genannte hirntote Menschen, denen man die Organe herausschneidet, sind nicht tot, sondern voll schmerzempfindlich, weil die Seele noch mit dem Körper verbunden ist.
In den USA spricht man deshalb bei Organentnahmen unter führenden Wissenschaftlern schon von „justified killing“ („Gerechtfertigtes Töten“). Man bittet die zukünftigen Spender also darum, ihrem späteren „justified killing“ zuzustimmen, wenn Ärzte eines Tages Bedarf an ihren Organen anmelden.
Organempfänger wiederum, die entweder reich sind oder in einer Krankenkasse eines reichen Landes versichert sind (allein ein einziges so genanntes „Medikament“, das verhindert, dass Seele und Körper des Menschen eine fremde Leber, gegen die sich das Immunsystem verzweifelt wehrt, wieder abstoßen, kostet ca. 115.000,00 € pro Jahr) erfahren unmerklich oder deutlich – je nachdem – eine Veränderung ihrer Gefühls- und Empfindungswelt, weil sich mit den Organen auch die seelischen Belastungen von Spender und Empfänger vermischen.
Was das aber für beide, Spender und Empfänger, letztlich an Seelenqualen bedeutet, wird von den Politikern genauso ausgeblendet wie der Sachverhalt, dass es überhaupt eine unsterbliche Seele gibt.
Die aktuelle „Wissenschaft“ mit ihrer Transplantations-Euphorie triumphiert über das Ur-Wissen der Menschheit und über das körpereigene Immunsystem, und die Menschen werden in die Irre geführt. So gilt eine Verlängerung der irdischen Lebensspanne um ein paar Jahre (entgegen dem Lebensplan und den Entscheidungen der innewohnenden Seele) bei reichen Menschen als das Nonplusultra.
Das alles ist die Verantwortung der großen Kirchen, welchen auch die meisten Politiker angehören und die das Thema ausschließlich auf die Materie bezogen betrachten, die weiterhin das kosmische Prinzip „Was der Mensch sät, das wird er ernten“ ablehnen; ja, die – wie die offizielle Lehre der evangelischen Kirche – die Existenz einer unsterblichen Seele überhaupt ablehnen.
Sehen Sie dazu einige weitere Überlegungen und Hintergründe unter:
https://www.der-freie-geist.de/video/organtransplantation/

PS: Zeitgleich begann in Augsburg die große Tiermord-Messe „Jagen und Fischen“ – beides grausame Mordmethoden an schmerzempfindlichen Tieren, ebenso wie das Abstechen der Tiere in den Schlachthöfen bei nur mangelhafter Betäubung.
So könnte man fragen: Richtet sich der Mensch samt seiner Kirchen-Religion, welche diese Grauen rechtfertigt, mit seinen Organtransplantationen auf eine gewisse Weise nicht selbst?
Die Seelenverstümmelung bei beseelten Spendern und Empfängern schafft dermaßen neue Belastungen für den weiteren Lebensweg aller Beteiligten, die kaum zu ermessen sind.
So fordert die Schweizerische Ärzteinitiative APÖL (Ärzte und Pflegefachpersonen gegen Organspende am Lebensende) in einer Petition an den Schweizer Bundesrat vom Februar 2019, dass geprüft wird, ob die heutige Praxis von Organentnahmen bei hirntoten Menschen gestoppt werden muss. Als Begründung geben sie unter anderem an: „Unser Wissen über Hirntote ist unvollständig“ oder: Die Natur will keine Vermischung von Lebewesen, und der Empfängerkörper stösst somit das implantierte, fremde Organ ab.“ Oder sie stellen die von der Medizin unbeantwortete Frage: „Wann verlässt die Seele, so es denn eine gibt, den Körper?“ (https://www.aepol.net/)

15.1.2020 – NeuWoche aktuell – Nachrichten auf https://www.der-freie-geist.de/category/woche-aktuell/

13.1.2020 – „CDU und CSU, nennt euch nicht christlich“ – Die beiden Autoren der Petition im TV-Interview auf https://www.der-freie-geist.de/video/cdu-csu-und-andere_nennt-euch-nicht-christlich/
Wer für Waffenproduktion und Waffenexporte ist, wer das grausame Morden der Tiere für den menschlichen Gaumengenuß fördert, die Jagd-Exzesse und die grausamsten Tierversuche, der soll sich nicht christlich nennen. Auch nicht derjenige, der Kirchen-Religionen mit jährlichen Milliardenzahlungen staatlich finanziert, hinter deren Mauern zigtausende Kinder von zigtausenden Pfarrern vergewaltigt wurden. Denn welches Milieu wird hiermit aus allgemeinen Steuereinnahmen des Staates gefördert? Die Tätergilde, deren Vertuscher und die Unterstützer dieses Systems in der Politik sollten sich nicht christlich nennen. Das betrifft vor allem die Parteien CDU und CSU, aber auch Vertreter anderer Parteien, die sich „christlich“ nennen. Denn der gute Name von Christus darf nicht mehr derart missbraucht und verhöhnt werden.

10.1.2010 – Komplett überarbeitet: Wie die Inquisition Deutschland überzog, wie sie nicht verhindert wurde und warum der schrecklichste Inquisitor sich überschätzte und erschlagen wurde – Deutschland zu Beginn des 13. Jahrhunderts: Lesen Sie Die „heilige“ Elisabeth von Thüringen und Ungarn und ihr kirchlicher Gebieter Konrad von Marburg. Komplette Unterwerfung der deutschen Nationalheiligen und früher Tod unter https://www.theologe.de/elisabeth_von_thueringen.htm

3.1. / 9.1.2020 – Das neue Jahrzehnt hat begonnen, das Kriegsgeschrei wird lauter – Feindschaft Kirchliche USA-Regierung – Muslimische Iran-Regierung eskaliert – https://www.theologe.de/theologe6.htm#Toeten_toeten_toeten

Der Theologe aktuell – 2019

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28.1.2020 – Neu: Der Theologe aktuell – 2020 – Alle Meldungen und Informationen seit dem Beginn des Jahres 2020 lesen Sie ab jetzt auf der neuen Seite https://theologen.wordpress.com/2020/01/28/der-theologe-aktuell-2020/

25.12.2019 – Schmeichel-Schalmeien in Predigt von Kardinal Marx zur entweihten Nacht: Jesus-Baby sei „Bruder aller Menschen“. Doch das ist ein Geheuchel, so lange die Kirche dem erwachsen gewordenen Christus unterstellt, nach deren Tod die meisten Menschen in eine angeblich ewige Verdammnis zu schicken – https://www.theologe.de/hoellenlehre_der_katholischen_kirche.htm. Und solange Kardinal Marx und seinesgleichen goldene Kleider tragen, so lange sie sich ihre Mitra auf den Kopf setzen und ihren Bischofsstab vor sich her tragen, sollten sie sich nicht „Brüder“ nennen. Denn Jesus, der Christus, war ein Mann des Volkes und lebte die echte Geschwisterlichkeit.
Das ganze klerikale Gehabe und Getue mitsamt den Kirchenröcken derer, die sich Eminenzen, Exzellenzen und „Hochwürden“ nennen lassen, ist eine Verhöhnung jeder Brüderlichkeit. Was ihnen vielleicht noch helfen könnte, wäre der Ruf: „Runter vom hohen Ross“, „Runter von der Kanzel“.

25.12.2019 – „Es gibt keine Bäume mehr“ – „Den vorerst letzten Christbaumverkauf der Stadt Rothenfels hat es am vorigen Freitag gegeben. Das hatte die Stadt in ihrem Dezember-Mitteilungsblatt ankündigt. Grund: Es gibt keine Bäume mehr … Der Rothenfelser Revierleiter erklärt, die Bäume wüchsen aktuell nicht so wie früher … ´Hitze, Trockenheit und Schatten der Altbäume` nennt der Revierleiter zusammenfassend als Gründe für die aktuelle Problematik.“ (main-echo.de, 24.12.2019)

18.12.2019 – Dunkle Traditionen oder das Licht des Christus? – Eine kurze TV-Sendung zu den Hunderten Millionen abgeholzter Weihnachtsbäume, darunter ein besonders großer Baum auf dem Petersplatz im Vatikan. Vor einigen Jahren sollte dieser im Januar zu Holzspielzeug für Kinder verarbeitet werden.
Dazu die Frage: Neben dem Baum steht der 25 m hohe Obelisk. Könnte man nicht auch den Obelisken abtragen und zu Spielzeug für Kinder verarbeiten? Oder ist das nicht möglich, weil der Obelisk im Vatikan das Christuskreuz ersetzt? 9:50 Minuten unter https://www.der-freie-geist.de/video/weihnachtsbaeume/

11.12.2019 – Afghanistan – 2300 getötete US-Soldaten und 115.000 getötete Afghanen und der Antichrist ist noch nicht satt. / Wirtschaftskrieg der US-Regierung gegen Deutschland und die Gas-Pipeline North Stream 2 – https://www.theologe.de/theologe6.htm#Opfer_in_Afghanistan

8.12.2019 – Was der Mensch verursacht, kommt wieder auf ihn zu, bei jedem gemäß seinem Anteil. Dies gilt auch für das, was er den empfindsamen Tieren antut oder antun lässt durch den Tierkannibalismus – Was kommt auf Menschen zu? Nur das, was jeder selbst verursacht oder anteilmäßig mit verursacht hat, so die Mahnungen aller Gottespropheten zu allen Zeiten. Schon von daher mag sich auch ein Egoist vielleicht warnen lassen vor Gänsebraten zu den Festivitäten anlässlich der entweihten Nacht oder vor anderen Braten-Arten.
Derzeit laufen in vielen Familien und Wohngemeinschaften die Planungen für den besonderen Gaumenschmaus. Was die Gänse betrifft, hier einige Fakten und Informationen – https://www.theologe.de/gaense_klagen.htm

5.12. / 6.12.2019 – Die Unterdrückung gerechter Frauen und Gottesbotinnen durch die Männerwelt der Kirche – In der Vatikankirche sind Frauen bis heute noch nicht gleichberechtigt und für Martin Luther gilt: „Ob die Frauen sich aber auch müde und zuletzt tot tragen, das schadet nichts. Lass sie nur tot tragen, sie sind darum da“. Ihr „Zweck“ sei also nur, einem Mann möglichst viele Kinder zu gebären, bis sie eben z. B. tot umfällt.
Und wer in dem Buch eines lutherischen Staatstheologen um das Jahr 1700 liest, entdeckt dort, mit welcher Geringschätzung und Verhöhnung die Kirche vor allem gerechte Frauen und Gottesbotinnen verfolgen und ermorden ließ, mit Nachwirkungen bis in unsere Zeit – https://www.der-freie-geist.de/video/unterdrueckung-der-frauen-durch-kirche/

28.11.2019 – Beim Kirchenkult hört der Naturschutz auf – Deutschland und vor allem Bayern ist in den letzten Jahrhunderten leider zu einem stark „religionsverseuchten“ Land geworden. Der größte Prophet und Menschheitslehrer Christus wird für den Religionskult auf allen Ebenen missbraucht.
Besonders drastisch ist das Fällen von ca. 30 Millionen gesunden Bäumen für den Festkult zu „Kirchenadvent“ und „Weihnachten“, der entweihten Nacht, genau 29,8 Millionen im Rekordjahr 2018 – Ca. 30 Millionen abgeschlagene gesunde Bäume alleine in Deutschland: ein passendes Symbol angesichts eines Wald- und Baumsterbens in Europa von bisher unbekanntem und stetig wachsendem Ausmaß.
Urchristen feiern dieses entweihte Fest nicht mehr, sondern sie freuen sich auf die Sonnenwende – die Sonnwende, von der an die Tage auf der Nordhalbkugel der Erde wieder länger werden; auch als Symbol für das innere Licht, Christus in uns, das uns mehr und mehr erfreuen und Geborgenheit geben möchte.

Der Kirchenkult zelebriert derweil auch noch seine Symbole, die aber mehr und mehr entlarven, was derzeit in der Welt nicht mehr zu übersehen ist.
So fällte Forstministerin Michaela Kaniber (CSU) den ersten der vier Millionen Bäume in Bayern, die jetzt dort abgesägt wurden. Darüber berichtet der Bayerische Rundfunk am 28.11.2019, dem Beginn der „Christbaum-Verkaufssaison in Bayern. In Markt Indersdorf im Landkreis Dachau wird die Ministerin symbolisch den ersten Baum fällen“. Vor Ort assistierten dann die Vertreter der Bayerischen Christbaumanbauer e.V. (Teil des Bundesverbands der Weihnachtsbaum- und Schnittgrünerzeuger) und die eigens eingesetzte bayerische Christbaumkönigin. Doch auch der Umwelt- und der Naturschutz soll eine Rolle spielen. So gibt es Bio-Christbaumbetriebe und „Transportnetze aus nachwachsenden Rohstoffen“. Doch man sieht offenbar den Wald vor lauter sterbenden Bäumen nicht.

Wälder werden angezündet und gerodet, Tieren immer mehr der Lebensraum genommen und Millionen irreführend nach Christus benannte Bäume werden einzig dafür gezüchtet, in jungen Jahren im vollen Lebenssaft für Brauchtum und Tradition wieder zerstört zu werden.
Dass auch Bäume empfindsam sind und ein behutsamer Umgang mit ihnen, der sie in der Regel auch leben lässt, für den Menschen geboten wäre, wenn er in die Einheit allen Lebens zurückfinden möchte – Fehlanzeige unter der Fuchtel der kirchlichen Religion, in der sogar ewig verdammt werden soll, wer an die Beseeltheit der Natur und des Kosmos glaubt (für Insider: Denzinger-Hünermann, Lehrsatz Nr. 408), wie es in vielen auf Betreiben der Kirchenführer eroberten und ausgerotteten Kulturen noch gelebt wurde.

Die kleine Geschichte von den lebenden Weihnachtsbäumen (https://www.theologe.de/weihnachtsgeschichte.htm) kann vielleicht ein wenig mit dazu beitragen, das Ausmaß der Kirchenreligion und ihres todbringenden Brauchtums (ob es Bäume oder Tiere als Opfer sind und früher auch „Ketzer“, die „feierlich“ in Gegenwart der damaligen Prominenz von Kirche und Staat verbrannt wurden) immer mehr zu verkleinern. In dem kommenden neuen messianischen sophianischen Zeitalter wird es nur noch Teil einer dunklen Vergangenheit sein.

26.11.2019 – Traurig, traurig, traurig – Warum will die Politik starke Kirchen? Sie sucht dort ihren Halt. Dabei müsste der Staat dem Volk Halt geben, das schließlich Hunderte von Milliarden Euro an Steuergeldern bezahlt. Sehen Sie hier auch die TV-Sendung (10:35 Minuten) zum Thema – https://www.der-freie-geist.de/video/politik-will-starke-kirchen-warum/

24.11. / 26.11.2019 – Markus Söder (CSU) wirft sich der Kirche an den Hals Kirche und Staat sollen sich „gemeinsam Halt“ geben. Wäre die Gesellschaft nicht so religionsindoktriniert und wäre der Staat das, was er laut Gesetz sein sollte, nämlich weltanschaulich neutral, dann wäre ein Amtsenthebungsverfahren gegen den CSU-Vorsitzenden und Ministerpräsidenten Bayerns geboten. Der Lutheraner Söder wünscht sich zudem „starke Kirche“ – etwas, das immer Unheil für die Menschen bedeutet hatte.
Lesen Sie dazu einen Offenen Brief an Ministerpräsident Söder von einem freien Christen – https://www.freie-christen.com/wp-content/uploads/ministerpraesident-soeder-und-das-unheil-starker-kirchen.pdf

23.11. / 26.11.2019 – Was der große sterbende Baum im Vatikan uns sagen könnte – Im Vatikan auf dem Petersplatz steht in den letzten Wochen des zu Neige gehenden Jahres und in den ersten Tagen des jeweils neuen Jahres immer einer der größten abgeschlagenen Bäume. Wie im Jahr 2018 wurde er auch im Jahr 2019 in der Region Venedig gefällt, und beim alljährlichen Kult-Brimborium anlässlich seiner obelisk_im_vatikanAufstellung in der Nähe des vatikanischen Obelisken – ein Herrschaftssymbol des untergegangenen Imperium Romanum – wirken immer auch Vertreter der jeweiligen Region mit, in welcher der Baum gefällt wurde.

In Venedig hat man allerdings nach der Jahrhundertflut andere Probleme. Die Stadt und viele ihrer katholischen Prunk-Kirchen mit ihren Grüften stehen unter Wasser.
Zwischen beidem – den gefällten Bäumen aus Venedig und dem Hochwasser in der Stadt – besteht allerdings ein Zusammenhang. Es ist der Zusammenhang zwischen Naturzerstörung und dem Zurückschlagen der Natur als Reaktion auf den menschlichen Frevel.

Der Hintergrund dazu: Die katholischen Kirchenführer und „Heiligen“ streiten ab, dass alles Leben beseelt ist. Wer aber stattdessen die Erfahrung gemacht hat, dass Gottes Odem auch in den Tieren, der Natur, den Bäumen atmet, der wird von der Vatikankirche mit dem Bannfluch belegt, was ewige Hölle nach sich ziehen soll.
Entsprechend brutal hat sich der Umgang dieser Religions-Organisation mit der Gottesschöpfung“ entwickelt.
Die kirchliche Interpretation des Bibelspruchs Macht euch die Erde untertan“ – im Sinne von aggressiver Ausbeutung für den vordergründigen „Nutzen“ des Ego-Menschen –  ist deshalb die tiefere Wurzel für die nahende Klimakatastrophe, wovon die Überschwemmung Venedigs nur ein kleiner Vorläufer ist.

Und angesichts der Vernichtung der grünen Lungen der Mutter Erde, der Zerstörung des Regenwaldes, sind die auch im Jahr 2019 ca. 30 Millionen z. B. in Deutschland abgeschlagenen Bäume zum bevorstehenden kirchlichen Fest ein dazu passendes weiteres Symbol für die Zerstörung der Zivilisation auf diesem Planeten.
Lesen Sie dazu unseren Artikel „Was der große sterbende Baum im Vatikan uns sagen könnte“ und auch die anderen so genannten „Weihnachtsbäume“ – https://www.theologe.de/sterben_und_tod_des_vatikan-baumes.htm

21.11.2019 – Agent Orange für Vietnam? Was hinter dem Wahnmotiv des Weizsäcker-Mörders steckt – So die Überschrift einer Studie von focus.de anlässlich des Attentats und der furchtbaren Ermordung des Arztes Dr. Friedrich von Weizsäcker, Sohn des ehemaligen deutschen Bundespräsidenten Dr. Richard von Weizsäcker.
Eine Untersuchung zu diesem Thema lesen Sie auch auf theologe.dehttps://www.theologe.de/theologe6.htm#Giftgas_aus_Deutschland

17.11.2019 – Die so genannten Weihnachtsmärkte 2019 im Vorfeld der kommenden Sonnenwende beginnen. Jetzt ist auch die Zeit für eine Entscheidung: In diesem Jahr kein abgeschlagener Weihnachtsbaum im Wohnzimmer, der dort langsam stirbt. In diesem Jahr einmal anders. Ideen gibt es viele. Lesen Sie dazu zum Beispiel auch die (in diesem Jahr ebenfalls ein wenig überarbeitete) Geschichte für Erwachsene und Kinder: Die lebenden Weihnachtsbäume – https://www.theologe.de/weihnachtsgeschichte.htm

14.11.2019 – Die Zeit ist reif: Staatliche Kirchenfinanzierung jetzt endlich beenden – Die Fakten zum Thema stellen zwei Experten vor, die dazu auch eine Petition gestartet haben. Siehe dazu den TV-Beitrag (31:00 Minuten) unter https://www.der-freie-geist.de/video/staatliche-kirchenfinanzierung-ersatzlos-streichen/

10.11.2019 – Auslaufmodell Kirche: Zwei Drittel der Kirchenmitglieder brauchen Kirche für ihren Glauben nicht. Siehe dazu https://www.theologe.de/kirchenaustritt_wie.htm#Auslaufmodell-Kirche

8.11. / 9.11.2019 – In eigener Sache: Was über das Medium „Facebook“ seit dem 6.11.2019 wegen angeblichem Verstoß der Seite der-freie-geist.de (die der geschichtlichen und gegenwärtigen Wahrheit verpflichtet ist) gegen die „Standards“ dieses Mediums gesperrt wird, erfahren Sie hier über diese Seite.

Martin Luthers Geburtstag und die Reichspogromnacht – Der November ist in Deutschland ein Monat mit vielen Gedenktagen. So fiel vor 30 Jahren, am 9.11.1989, die Mauer zwischen Ost und West, und vor 81 Jahren, von der Nacht vom 9.11. auf den 10.11.1938 – dem Geburtstag Martin Luthers – wurden in ganz Deutschland die jüdischen Synagogen niedergebrannt; ein Ereignis, das 2019 in den großen Medien, die sich zu dieser Zeit vor allem mit dem Mauerfall beschäftigten, deutlich in den Hintergrund getreten ist – obwohl erst vor einigen Wochen ein Attentäter versucht hatte, die Synagoge von Halle an der Saale zu stürmen, um dort ein Blutbad anzurichten. Von vielen totgeschwiegen wird, dass der Attentäter in der Lutherstadt Eisleben zur Welt kam, dort aufs Martin-Luther-Gymnasium ging und anschließend auf die Martin-Luther-Universität in Halle und dass er in seinem Lebensumfeld auf Schritt und Tritt von Luther-Gedenkorten umgeben war. Eine Ausnahme vom Schweigen oder Nicht-zur-Kenntnis-Nehmen war am 22.10. immerhin spiegel.online.

(PS: Einer der Gedenkorte ist auch die Marktkirche in Halle an der Saale, das Wahrzeichen der Stadt, mit einem Wachsabdruck von Teilen von Martin Luthers Leiche, dem Kopf und den Händen; siehe das Foto).

Noch mehr verschwiegen wird in den meisten Medien, dass Martin Luther das Niederbrennen der Synagogen ausdrücklich gefordert hatte und dass ein Landesbischof der Lutherkirche 1938 in seiner Begeisterung über die brennenden Synagogen selbst die Verbindung zu Luthers Geburtstag am 10.11. hergestellt hat – so, als ob man dem Reformator damit nun ein verspätetes Geburtstagsgeschenk bereitet hatte. Alles das ist nachweisbar und wird in dieser kurzen Sendung (12:00 Minuten) ebenfalls dargelegt.

Was darüber hinaus Fakt ist, aber noch kaum bekannt: In den Tagen und Wochen nach der Reichspogromnacht 1938 haben die Nationalsozialisten auch weitere Forderungen des Reformators und Gründervaters der Lutherkirche in die Tat umgesetzt – als ob sie seinen Verfolgungsaufruf Punkt für Punkt abarbeiten wollten.
Die Luther-Verehrung hat es bisher aber nicht beeinträchtigt, so dass man sich nicht wundern darf, wenn auch die politischen Forderungen Luthers auf furchtbare Weise weiterwirken. Sehen Sie die TV-Sendung in der Mediathek der vom Medium Facebook blockierten und gesperrten Seite der-freie-geist.dehttps://www.der-freie-geist.de/video/luthers-geburtstag-und-die-reichspogromnacht/

1. / 2. / 4.11.2019 – Heilig gesprochene Verbrecher begleiten die Gläubigen – In unserer vielfach religionsverseuchten Gesellschaft schwenken auch die Priester weiter ihr Weihrauchfass, und es werden weiterhin die Kirchenheiligen an einem speziellen Feiertag zelebriert, dem vergangenen so genannten „Allerheiligen“-Tag. Dies ist ein Anlass, um einmal die Frage zu stellen: Wer gehört eigentlich zu diesen „Heiligen“, die nach dem Willen der Vatikankirche die Gläubigen das ganze Jahr über begleiten sollen? Der französische Philosoph Claude Helvetius (1715-1771) sprach von „tausend heiliggesprochenen Verbrechern“. Die aktuelle Ausgabe Nr. 109 von theologe.de stellt einige von ihnen vor und veröffentlicht weiteres Interessantes zu diesem Thema – https://www.theologe.de/allerheiligen_heiligsprechungen-durch-paepste.htm

1.11.2019 – Ruhen die Verstorbenen auf den Gräbern? Gibt es ein Fegefeuer? Wer sind die armen Seelen? Was geschieht laut Kirchenlehren am Feiertag Allerseelen? Können Priester etwas tun, um Verstorbenen zu helfen?

DIESES DER WAHRHEIT VERPFLICHTETE VIDEO WURDE am 6.11. VON DEM SOZIALEN MEDIUM „FACEBOOK“ ZENSIERT, UND DIE SEITE DER-FREIE-GEIST.DE WIRD DORT SEITHER GESPERRT.
Unser Vorschlag dazu: Schauen Sie das Video und bilden Sie sich selbst ein Urteil!

Ein Fachmann für Theologie klärt im Fernsehen über die Jenseitslehren der römisch-katholischen und auch der evangelischen Kirche auf. Und Sie erfahren vieles über diese Religionen, das Sie bisher vermutlich noch nicht wussten. Mit Jesus von Nazareth haben die Priesterlehren nichts zu tun – https://www.der-freie-geist.de/video/jenseitslehren-der-kirche/

31.10.2019 – Verheirateter evangelischer Pfarrer bot Ex-Geliebte und ehemalige Konfirmandin im Internet zur Vergewaltigung an – In elf deutschen Bundesländern ist der 31.10. ein Feiertag, weil Martin Luther am 31.10.1517 einige seiner religiösen Thesen öffentlich gemacht hat. Seine Hauptthese war „Allein der Glaube genügt“, woraus er ableitete „Sündige tapfer, aber glaube noch tapferer“, was wiederum die Hemmschwelle für Schandtaten, Verbrechen und den Beginn von Kriegen bis heute senkt.
Christen, die stattdessen darauf verweisen, dass der Mensch erntet, was er gesät hat – egal, was er glaubt – werden von evangelischen Sektenbeauftragten als „Sektierer“ verleumdet.
Doch wer erhebt sich hier moralisch und ethisch über andere? Einige Beispiele dafür, wie auf der religiösen Basis von „Allein der Glaube genügt“ „tapfer“ gegen andere gesündigt und geglaubt wird, sind im „Schwarzbuch Evangelische Kirche“ dokumentiert. Statt vor anderen zu „warnen“, sollten sie also besser vor sich selbst warnen.
Aktuell: Ein verheirateter ev. Pfarrer bot seine Ex-Geliebte im Internet aus Rache zum Vergewaltigt-Werden an – https://www.theologe.de/schwarzbuch_evangelische-kirche.htm#Vergewaltigen-lassen

oekumene27.10.2019 – 20 Jahre Gemeinsame Erklärung zur Rechtfertigungslehre– Ökumene, ein Blendwerk der Kirchen. Am 31.10.2019 wird gefeiert, was man im Jahr 1999 unterschrieben hat. Näheres Hinsehen führt jedoch zur Entlarvung. Mehr dazu bei https://www.theologe.de/oekumene.htm#Erklaerung

12.10.2019 – Martin Luther – der geistige Brandstifter des Terroranschlags von Hallehttps://www.theologe.de/kirche_staat.htm#Terroranschlag-von-Halle 

10.10.2019 – Sein Priester will Kitzbüheler Fünffach-Mörder im Gefängnis besuchen. Kirchliche Absolution soll Sünder komplett von ihren Sünden befreien – Der Papst behauptet einmal mehr: Wenn ein Priester einem Täter nach der Kirchenbeichte die so genannte „Absolution“ zuspricht, sei die Sünde bei Gott vergessen.
In Kitzbühel erschoss ein junger Katholik aus Eifersucht oder Rache dafür, dass seine Ex-Freundin die Beziehung beendet hatte, sie und vier weitere Menschen. Wenn diese Lehre stimmt und sich der Mörder nun von einem Priester die „Absolution“ holt, dürfte er von einem katholischen Richter auch nicht mehr zu einer Gefängnisstrafe verurteilt werden. Denn gemäß dieser Religion ist es ja vergessen. https://www.theologe.de/schwarzbuch_katholische-kirche.htm#Morde-in-Kitzbuehel 

8.10.2019 – Die absurden Kirchenlehren – „Ich glaube, weil es absurd ist“, so eine kirchliche Überlieferung. Das mag sein, und jeder kann ja in einem demokratischen Staat glauben, was er will, wenn er damit nicht gegen Gesetze verstößt, auch wenn dieser Glaube absurd ist. Aber wir wollen nicht, dass von unseren Steuergeldern Absurditäten wie die kirchlichen Lehren staatlich finanziert werden. Aus diesem Grund ein Offener Brief an die Politiker mit einer Aufstellung einer kleinen Auswahl von Absurditäten der katholischen und der evangelischen Lehre.
https://www.theologe.de/die-absurden-lehren-der-kirche.htm

28.9.2019 – Filmtipp: „Gelobt sei Gott, die Kinderschänder-Verbrechen eines Priesters seiner Diözese seien verjährt, so der französische Kardinal Barbarin, und seine Gottesverhöhnung ist der Titel des französischen Films, der nun auch in deutscher Sprache in den Kinos angelaufen ist – allerdings oft nur in kleinen Kinos und anscheinend nur wenige Tage.
In Frankreich hatten zwei Angestellte der Vatikankirche vergeblich versucht, die Ausstrahlung zu verhindern, die das Gemüt bewegt.
Und viele Menschen haben es anschließend so gesehen: Ein weiteres Bekenntnis zum Kirchenglauben bedeutet auch ein Bekenntnis zu furchtbaren ungesühnten Verbrechen an Frauen und Kindern durch Priester über viele Jahrhunderte. Hunderttausende von so genannten „Einzelfällen“, weit über Hundert in der jüngeren Vergangenheit in vielen Diözesen, beweisen die dämonische Grundhaltung.

22.9.2019 – Der Feldzug geistig toter kirchlicher Sektenbeauftragter richtet sich auch gegen sich vegetarisch oder vegan ernährende Christen bzw. gegen Christen, die solches anstreben. Dazu eine ihrer aktuellen Falschbehauptungen: „Der Mensch kann nicht leben, ohne dass Tiere sterben.“
Für die Zukunft der Erde zeichnet sich aber zunehmend das genaue Gegenteil ab: Der Mensch kann nicht leben, ohne dass auch die Tiere leben, denn alles ist mit allem in der Einheit des Lebens verbunden. Mehr zu der Aussage des großkirchlichen „Glaubenshüters“ – https://www.theologe.de/theologe7.htm#Evangelischer_Beauftragter

18.9.2019 – Die Taufe in der Kirche – Angelhaken einer dunklen Macht – Im Radiosender Bayern 3 wurde am 18.9. darüber diskutiert: „Ich möchte aus der Kirche austreten, aber wünsche mir später Kinder, wo doch eine katholische oder evangelische Taufe dazu gehören soll. Ist das dann noch möglich und was kann ich tun?“
Hierzu sei an die Ausgabe des „Theologen“ über die Kirchentaufe von Babys erinnert, die von diesen Institutionen unfreiwillig vereinnahmt werden und wo die Vatikankirche beispielsweise behauptet, das wäre unlöschbar, weil bei dieser Handlung „katholische DNS“, also angeblich katholische Erbmasse übertragen würde. Und auch für die Lutherkirche soll es unlöschbar sein – was zwar eine Anmaßung ist; doch die unheilvolle abhängig machende energetische Wirkung dieses Kirchensakraments darf auch nicht unterschätzt werden; vor allem dann nicht, wenn Eltern und Paten sich über die Anmaßung im Klaren waren.
Für uns gleichen die Angebote einer Kirchentaufe einem Angelhaken einer dunklen Macht. Bei Gott, wie Ihn uns Jesus von Nazareth lehrte, ist nämlich jeder gesegnet und geliebt, ob er durch eine Wassertaufe an eine Kircheninstitution gebunden wurde oder nicht. Dieses Ritual hat auf jeden Fall nichts mit Gott zu tun.
Auch auf die in Bayern 3 gestellten Fragen ist eine Antwort in der betreffenden Ausgabe von theologe.de im Kapitel „Praktische Fragen“ formuliert. https://www.theologe.de/taufe_katholisch_evangelisch.htm

31.8.2019 – Vor 80 Jahren, am 1.9.1939, begann der 2. Weltkrieg – Der vom Vatikan ernannte katholische Militärbischof treibt die deutschen Soldaten in das Elend hinein. Die katholische und die lutherische Kirche waren und sind immer für den Krieg, wenn auch zu unterschiedlichen Zeiten mit unterschiedlichen Formulierungen. Heute spricht die Vatikankirche von „sittlich erlaubter Verteidigung“, damals wurde den deutschen Soldaten vom Vertreter der Papstkirche heuchlerisch zugerufen: „Der tapfere Aufblick zum Allmächtigen macht euch zu Soldaten, die unüberwindlich sind.“

23.8.2019 – Die Lungen der Erde stehen in Flammen, und die Fleischindustrie kann die Massentierhaltung und ihre gigantischen Profite vorantreiben. Es soll aber keiner sagen, das habe er nicht gewusst. Eine treibende Kraft ist auch Jair Bolsonaro, der evangelikale Präsident Brasiliens? https://www.theologe.de/menschen_esst_kein_fleisch.htm#Amazonas

21.8.2019 – Sexualverbrechen von Priestern an Kindern ist ein anhaltendes Problemhttps://www.theologe.de/schwarzbuch_katholische-kirche.htm#Anhaltendes_Problem

17.8. / 20.8.2019 – Für die Tiere, contra Religionen: „Abgelehnt – was der mediale Main-Stream aussortierte – Zwei Beispiele für Kommentare eines Lesers, die bei „Leserkommentaren“ großer Zeitungen im Internet „abgelehnt“ und damit nicht veröffentlicht wurden:
Beispiel Nr. 1 vom 14.8.2019 zu einem Artikel über das dramatische Artensterben bei Tieren. Bei einem dort genannten Beispiel ist von einer Halbierung die Rede. Hier könnte für die Ablehnung allerdings eine Rolle gespielt haben, dass in dem Bericht nicht von den GRÜNEN und dem Wald in Deutschland die Rede war, über deren – viele Menschen überraschende – Position dann der Leser schrieb:
Die GRÜNEN in Bayern wollen noch mehr Tiere erschießen, vor allem Rehe, und sie in ihren noch verbliebenen Lebensräumen weiter attackieren, damit diese die Wälder nicht weiter „schädigen“, obwohl sie lieber im Freien wären, wo sie aber am leichtesten erschossen werden. Das alles ist ein Hohn und aufs Ganze gesehen, also weltweit, eine unsägliche Schuld der Menschen an den Tieren. Nicht die Rehe haben den Wald kaputt gemacht, sondern die Menschen. Mit dem heuchlerischen Spruch „Wald vor Wild“ wollen diese so genannten „Grünen“ das eine Opfer gegen das andere ausspielen, und die Täter sollen sich weiter als „Herren der Schöpfung“ aufspielen dürfen. Dann wird sich die Anzahl der Tiere noch weit mehr als halbieren.
Beispiel Nr. 2 vom 17.8.2019: Eine Betäubung von Tieren, die aus religiösen Gründen im Judentum und im Islam geschächtet werden, also mit einem scharfen Halsdurchschnitt ermordet werden, wurde von der AfD und der CDU in Niedersachsen gefordert. Die CDU-Forderung stieß auf massiven Widerstand des Zentralrats der Juden: „Eine zusätzliche Betäubung der zu schlachtenden Tiere sei im Judentum verboten, schrieb Zentralratspräsident Josef Schuster“, hieß es unter anderem. Dazu der „abgelehnte“ Leserkommentar:
Alle Religionen haben ihre grausamen Ausnahmen von dem Gebot „Du sollst nicht töten“, was vor allem zu einem unsäglichen Leid der sensiblen Tiere führt. Was haben die Religionen gebracht? Judentum contra Islam und die Kirche ließ beide verfolgen. Jetzt mal ausnahmsweise Judentum zusammen mit Islam. Ich bin gegen alle Religionen. Am besten gefällt mir, wie Jesus über die Religionsführer spricht. Matthäus 23 in den Bibeln lohnt sich mal zu lesen, aber ohne kirchliche Kommentare, einfach nur so. Da sind für mich nämlich nicht nur die damaligen gemeint, sondern auch die späteren und diejenigen aus anderen Religionen, auch die, die ihn später nur für ihre Religion vereinnahmten, ohne ihm und seiner Lehre zu folgen.

24.7.2019 – Annegret Kramp-Karrenbauer und ihre Partei CDU und die neue Militarisierung Deutschlands. Gott wird ihr dabei nicht helfen. https://www.theologe.de/theologe6.htm#Militarisierung

19.7.2019 – Kriegsgefahr zwischen USA und Iran steigt weiter – Um mehr über die Hintergründe eines drohenden großen Krieges zu erfahren, hilft ein Einblick in den Libanon-Krieg im Jahr 2006. Damals hatte Israel den Libanon mit Rückendeckung der USA angegriffen, um die vom Iran unterstützte schiitische Hisbollah-Miliz zu vernichten. Die Frage schon damals war: Ist es ein Test für einen bereits geplanten Iran-Krieg? https://www.theologe.de/2006-2.htm#Kirche_Krieg

17.7.2019 – CDU und CSU, nennt euch nicht christlich – Die CDU-Vorsitzende ist als neue „Verteidigungsministerin“ nun auch direkt verantwortlich für die Armee in Deutschland. Eine solche Einrichtung ist untrennbar verbunden mit Waffenproduktion, Waffenverkauf und Bereitschaft zum Krieg, also zum Töten. Der Name „christlich“ oder gar „christliche Werte“ wird für eine solche Lebenseinstellung aber massiv missbraucht. Deshalb auch der Aufruf bzw. die Petition der Freien Christen: „CDU und CSU, nennt euch nicht christlich!“
https://www.freie-christen.com/cdu-und-csu-nennt-euch-nicht-christlich/

14.7.2019 – Du sollst nicht töten oder Du sollst nicht morden? – Wie genau heißt eines der Zehn Gebote? „Du sollst nicht töten“ oder „Du sollst nicht morden“? Und was steckt dahinter, wenn es „Du sollst nicht morden“ heißen soll?
https://www.theologe.de/theologe14.htm#Du_sollst_nicht_toeten

11.7.2019 – Die Suche nach einer Leiche im Vatikan. Die Hintergründe öffnen einen Schlund an Kriminalität, der seinesgleichen sucht – Eine Leiche der nach ihrem Flötenunterricht im Vatikan verschwundene 15-jährige Emanuela Orlandi wurde auch bei neuen Grabungen auf einem Friedhof im Vatikan nicht gefunden. Die Hintergründe des mutmaßlichen Verbrechens öffnen einen Schleier, der auf internationale Schwerverbrechen und die Verwicklung des Vatikan verweist.
https://www.theologe.de/schwarzbuch_katholische-kirche.htm#Emanuela-Orlandi_2

29.6.2019 – Protestantisches Netzwerk und die Sexualverbrechen an Kindern und Jugendlichen in der Odenwaldschule – Evangelische Kirchentage, so genannte „Reformpädagogik“, Odenwaldschule, protestantische „Eliten“ – Was wusste das Netzwerk um Ex-Schulleiter und EKD-Referenten Gerold Becker von dessen Sexualverbrechen an Kindern und Jugendlichen? Es finden sich jedoch kaum Gesprächspartner – https://www.theologe.de/schwarzbuch_evangelische-kirche.htm#Evangelisches-Netzwerk

25.6.2019 – Kannibalische Kreuzfahrer mordeten Männer und Kinder und fraßen sie auf – Es ist bis heute nicht gesühnt: Katholische Kreuzfahrer im Jahr 1098 mordeten und kochten arabische Männer, grillten deren ebenfalls ermordete Kinder am Spieß und fraßen beide auf. Einer der Kannibalenführer, der „Heilige“ St.Peter von Amiens, wird bis heute mit einer monumentalen Statue geehrt und der Aufschrift „Dieu le veut“, „Gott will es“. Welcher „Gott“? Der „Vater der Lüge“, „der ein Mörder war von Anfang an“. Die Vatikankirche denkt gar nicht an „Entheiligung“, schließlich betrachtet sie ja ihre Päpste, die zu Kreuzzügen aufriefen und viele ihrer Parteigänger „heilig“ sprachen, als „unfehlbar“. Aber sie kann den Wirkungen ihrer geschaffenen Ursachen nicht entgehen. Denn das ist ein kosmisches Gesetz.
https://www.theologe.de/kreuzzuege.htm#Kreuzfahrer_verzehrten_Kinder

19.6.2019 – Meldungen zum Evangelischen Kirchentag in Dortmund (19.6.-23.6.2019) unter
https://www.theologe.de/evangelischer-kirchentag.htm#Kirche_und_Klimakatastrophe

18.6. / 22.6.2019 – Der Horror von Fronleichnam und der so genannten Eucharistie – Seit hunderten von Jahren bestimmen Menschen in der westlichen Welt die Gesellschaft, die bei den so genannten Fronleichnams-Prozessionen ehrfurchtsvoll hinter einem Teigplättchen aus Weizenmehl und einem kostümierten Mann andachtsvoll gehen und glauben, dies würde ihnen für ihr Seelenheil etwas nützen. Und mit ihnen geben auch die kostümierten Männer selbst die Richtung in der Gesellschaft vor. Immer wieder ist auch jedes Jahr „Fronleichnam“, ein Dankfest der Priester dafür, dass es ihrer Kirche im 13. Jahrhundert gelungen ist, die Urchristen und viele weitere Wahrheitssucher in Südfrankreich und Europa zu ermorden und weitgehend auszumerzen. Jahr für Jahr wird auch darüber aufgeklärt, doch das Tempo der Bewusstseinsänderung in der Bevölkerung, vor allem in der politischen Führungsriege, war bisher eher mäßig, doch der Umbruch ist trotzdem nicht mehr aufzuhalten, auch wenn der Totenkult noch wütet. Nun einmal mit deutlicheren Worten: https://www.theologe.de/eucharistie_abendmahl.htm#Kirchliches-Hochfest-Fronleichnam

8.6.2019 – Menschen im Freien Geist – Wer nach der Bedeutung des Pfingstfestes fragt, das in vielen Ländern der Bevölkerung ein verlängertes Wochenende mit einem zusätzlichen freien Tag beschert, stößt auf die Erklärung, mit diesem Fest werde das Kommen des „Heiligen Geistes gefeiert. Wer sich allerdings dafür interessiert, wo dieser Geist wirklich am Wirken war, der könnte sich aufmachen, um mehr über die Scheiterhaufen der Geschichte zu erfahren, auf denen die Menschen im Freien Geist ermordet wurden. Die Erde ist bis heute mir ihrem Blut getränkt. Und diesen Menschen haben wir es zu verdanken, dass das Gotteswort in allen den Jahrhunderten von den Institutionen Kirche und ihrer Priesterkaste nicht zum Schweigen gebracht werden konnte. https://www.theologe.de/urchristentum_christenverfolgung-durch-kirche.htm

5.6.2019 – Das Menetekel ist gesprochen – Für das Wochenende kündigen sich erneut kirchliche Feiertagsfloskeln an. Doch das Menetekel, Vorbote eines bevorstehenden Untergangs, ist bereits gesprochen. Das Menetekel von Notre-Dame jetzt auch als Video:
https://www.der-freie-geist.de/video/das-menetekel-von-notre-dame/
Und Folgendes ist sicher auch kein Zufall: „Der ´New York Times` ist bei der Berichterstattung zum Feuer in Notre-Dame ein peinlicher Fehler unterlaufen, wie die Welt berichtet. In einem Facebook-Video, das am Montagabend veröffentlicht wurde, war demnach der Kölner Dom statt der Notre-Dame in Paris zu sehen.“ (merkur.de, 8.5.2019)

30.5. / 31.5.2019 – Protestanten verwandeln das Meer in Blut – Der Blutrausch der Lutheraner auf den zu Dänemark gehörenden Färöer-Inseln eskaliert in immer grässlichere Höhen, schon sechs grausame Massaker an den Walen in diesem Jahr
https://www.bild.de/news/ausland/news-ausland/wal-massaker-auf-faeroeer-inseln-mit-haken-und-messern-schon-das-sechste-dieses-62288656.bild.html
Hier mehr zu den Hintergründen:
https://www.theologe.de/tiere_kirche.htm#Protestanten_verwandeln_Meer_in_Blut
Bald werden nach kosmischen Gesetzen die apokalyptischen Katastrophen dieses und vieles mehr beenden, denn was der Mensch sät, das wird er ernten. Und der Ruf zur Umkehr wird Jahr für Jahr verhöhnt, so dass auch für alle Menschen der Ruf nur noch lautet „Rette deine Seele“. Die Zivilisation ist nicht mehr zu retten. Viele Tiere werden jetzt schon davon erlöst und „dürfen“ so gesehen aussterben. Und für ihre malträtierten Teilseelen hat das Leid in der geistigen Welt ein Ende, und die in ihnen aktive kosmische Gottesliebe kann sich allmählich wieder aufbauen.

23.5. / 31.5.2019 – Wer gegen Tiere ist, wählt CSU und CDUhttps://www.theologe.de/CDU.htm
Bei den vielen Diskussionen wird in allen Parteien und größeren Bewegungen die Hauptursache für die nahende Klimakatastrophe verschwiegen oder nur am Rande erwähnt, nämlich die weltweite Aggression der Gattung Menschen, die sich unter anderem in der Vernichtung der Tier- und Pflanzenwelt zeigt – vor allem aufgrund des exzessiven Verlangens nach Fleisch. Und auch demonstrieren (wo keiner so richtig weiß, wofür und wogegen alles genau und wo sozial katastrophale Verlegenheitsvorschläge wie Steuererhöhungen für den einfachen Bürger gefordert werden, was zum weiteren Niedergang des Mittelstands und dem Absinken in Armut führt) ist für viele schlicht bequemer ist als das Morden der Tiere und den Tierkannibalismus einfach mal zu beenden. So wäre es längst an der Zeit gewesen, die Metzger, Schlachter und anderen Profiteure an der Fleischindustrie umzuschulen. Die Milliarden dafür sind nämlich da bzw. wären immer da gewesen. Die weltweiten grausamen Foltermorde an den Tieren waren jedoch auch kein Thema bei der vergangenen Europawahl.
Und um nur ein Beispiel des menschlichen Wahnsinns zu nennen: Welt.de schreibt am 25.5.2012: „Die Produktion von einem (!) Kilogramm Rindfleisch in Brasilien erzeugt genauso viel klimaschädliches Kohlendioxid wie eine 1600 Kilometer lange Autofahrt.“ Und die Wasser-Bilanz ist noch erschreckender. Für ein einziges Kilogramm Rindfleisch benötigt es im Durchschnitt ca. 16.700 Liter Frischwasser (Wikipedia u. a.). Zum Vergleich: Eine Herstellung eines kleineren PKWs benötigt ab ca. 20.000 Liter Wasser, also weniger (!) als die Wasserverschwendung für den Verzehr von drei Pfund Rindfleisch. So sind also die Verhältnisse. Nur solches hört man meistens nichts bei den Demonstrationen. Und das unsägliche Leid der Tiere (das von den Großkirchen weitgehend geleugnet wird; z. B. https://www.theologe.de/theologe7.htm#Gefuehle) beschwert zusätzlich in die Waagschale, welche diese Zivilisation in den Abgrund reißen wird.

[Aktualisierung – 1.06.2018] Die Antwort der CDU auf die Proteste der Jugend: Ihr Jugend-Vertreter im Bundestag, MdB Philipp Amthor, wird Jäger. Er freut sich schon, wenn er auf seinen ersten Drückjagden als neues „Hobby“ die ersten Tiere ermorden darf. https://www.nordkurier.de/pasewalk/philipp-amthor-geht-unter-die-jaeger-0732781608.html

19.5.2019 – Kinderpornografie in lutherischer Kindertagesstätte – Ein vielfach ausgezeichneter Logopäde und Referent in kirchlichen Einrichtungen missbrauchte behinderte Buben im Kindergartenalter, filmte die Verbrechen und verkaufte die Filme im Darknet. Eltern von ca. 500 Jungen wurden kontaktiert. Die Schwerverbrechen an hauptsächlich behinderten Jungen haben auch eine böse inquisitorische Vorgeschichte. Vor über 30 Jahren wurden auf kirchliche Initiative hin genau von diesem Ort Urchristen vertrieben; aus angeblicher „Sorge“ um die Kinder – https://www.theologe.de/schwarzbuch_evangelische-kirche.htm#Kinderpornografie_in_evangelischer_Kindertagesstaette

staatliche-kirchenfinanzierung-streichen11.5.2019 – Petition der Freien Bürger: Keine Staatsleistungen mehr von unserem Geld an die Kirchen – Staatliche Kirchenfinanzierung ersatzlos streichen – Die Vatikankirche macht weiter wie gewohnt: Schwerverbrecher an Kindern im Talar müssen an die Kirchenhierarchie gemeldet werden, nicht an die Polizei. Sie sind wie ein Staat im Staate mit eigener Rechtssprechung, eigenen Gerichten und x-facher Vertuschung von Schwerverbrechen, werden jedoch von dem Staat, dem alle Bürger angehören und damit von allen Steuerzahlern in Deutschland zu Unrecht immer noch Jahr für Jahr mit Milliarden an Euros finanziert. Aus diesem Grund haben die Freien Bürger für demokratische Werte (wo wir als Herausgeber von theologen.wordpress.com ebenfalls verantwortlich mit tätig sind), eine Petition gestartet: Keine Staatsleistungen mehr von unserem Geld an die Kirchen – Staatliche Kirchenfinanzierung ersatzlos streichen.
Wer sich beteiligen möchte, siehe https://stop-kirchensubventionen.de/petition/

9.5.2019 – Kriegszeit, Nachkriegszeit, Ende der Nachkriegszeit, Verhöhnung von Christus Nur noch wenig Interesse bestand in Deutschland und den westlichen Ländern an dem Gedenktag 8. Mai, als vor 74 Jahren, offiziell um 23 Uhr, der 2. Weltkrieg zu Ende ging, in Moskau war es bereits der 9. Mai, wo deswegen Jahr für Jahr eine kolossale Militärparade stattfindet.
60 Millionen ermordete Menschen, unzählige Verstümmelte und unsagbares Leid, unzählige ermordete und leidende Tiere in dieser Zusammenstellung gar nicht mitgerechnet, waren die „Frucht“ dieses Krieges.
Und so langsam sterben die letzten Menschen, die sich noch an Grauen des 2. Weltkriegs aus eigener Erfahrung erinnern können, und für immer mehr Unerfahrene, die nie einen Krieg am eigenen Leib erlebten, wird er wieder zu einer Möglichkeit – auch vorbereitet durch das Verlangen der sich missbräuchlich auf „Christus“ berufenden CDU- und CSU-Parteien nach mehr so genannten Auslandseinsätzen der Bundeswehr.

Für manchen endete die Nachkriegszeit bereits am 24.3.1999 mit dem Angriff der NATO auf Jugoslawien, und sie verstehen diesen Einschnitt als den Beginn einer neuen Kriegszeit. In diesen Tagen wächst nun auch wieder die Kriegsgefahr zwischen den USA und dem Iran. Und wie immer in der Kirchengeschichte wird auch hier der Friedenslehrer Jesus von Nazareth dazu schändlich missbraucht, worauf wir deutlich hinweisen möchten.
https://www.theologe.de/theologe6.htm#USA-Regierung_contra_Iran-Regierung

7.5.2019 – Tiere werden wegen Verhaltens der Menschen von der Erde weggenommen – Den dramatischen UNO-Bericht zum größten Artensterben der Menschheitsgeschichte, das sich gegenwärtig auf dem Planeten Erde vollzieht, haben die „Herren dieser Welt“ nur kurz zur Kenntnis genommen. Doch das wird nicht mehr lange so gehen. Wie in früheren Zeiten spricht auch in dieser apokalyptischen „Endzeit“ das Reich Gottes durch einen Propheten, in unserer Zeit eine Prophetin, Gabriele. Bereits vor 30 Jahren wurden die mahnenden Worte zur Ausrottung der Tiere veröffentlicht und von Kirchenführern und Politikern als angeblich „sektiererisch“ verhöhnt. Nun ist die Realität nicht mehr zu verleugnen. Hier zur Erinnerung, von 1989: https://www.theologe.de/ausrottung_der_tiere.htm#Aussterben

5.5.2019 – Hirntoter Mann umarmt Krankenschwester / Angeblicher „Hirntod“ immer umstrittener / Auch Diagnosemethoden sind folterähnlich Folter / Immer mehr Ärzte und Intensivpflegekräfte wehren sich gegen Organtransplantation / Schweizer Initiative von Fachärzten und Krankenpflegekräften: Petition für den Stopp von Organspendenhttps://www.theologe.de/theologe17.htm#Hirntoter_Mann_umarmt_Krankenschwester

vulkan27.4. / 8.12.2019 – Klimakollaps – Gott hatte rechtzeitig gewarnt – Nachdem die bekannte evangelische GRÜNEN-Politikerin Katrin Göring-Eckardt die schwedische Jugendliche Greta Thunberg mehr oder weniger zur Prophetin ausgerufen hat, zog die katholische Kirche nach durch entsprechende Lobeshymnen in diese Richtung von Bischof Heiner Wilmer aus Hildesheim und Bischof Heiner Koch aus Berlin, der die Jugendliche gar mit Jesus von Nazareth verglich. Ob der kirchliche Applaus bis hin zur anbiedernden Huldigung für die 16jährige Jugendliche weltweit anhält und wie diese Entwicklung bei allen diesbezüglich momentan im Rampenlicht Stehenden weitergeht, bleibt abzuwarten.
Alle wahren Gottespropheten wurden in den letzten 2000 Jahren jedenfalls von den Kircheninstitutionen eingekerkert und ermordet oder in unserer Zeit mit Rufmord überzogen – das sollte auch zu denken geben, wenn Kirchenfunktionäre so von Greta schwärmen. Immerhin besteht schon offensichtlich die Gefahr, dass vor allem die kleinen Leute durch eine von so genannten Aktivisten geforderte Erhöhung von Steuern auf Heizung, Strom und Benzin bezahlen sollen, was am Klima erst einmal nichts verbessert und zu einem massiven Armutsschub gerade für diesen Teil der Bevölkerung führen würde.

Doch was sind die sinnvollen Ansätze: So hat Gott durch echtes Prophetenwort schon in den 80er-Jahren vor dem Klimakollaps gewarnt, als eine Umkehr noch Chancen der Milderung beinhaltete, und es wird in unserer Zeit klar ausgesprochen, dass die weltweiten Aggressionen der Gattung Mensch gegeneinander, gegen den Erdplaneten und gegen alles Leben die Ursache ist.
Die Zeit, in der die Katastrophe noch hätte abgewendet werden können, ist nun vorbei, wie vor allem immer mehr jüngere Menschen merken bzw. wie auch viele noch nicht wahrhaben wollen.
Auch wenn der Ruf aus dem Reich Gottes nun lautet „Rette deine Seele“, so bleibt das Geschehen auf dem Erdplaneten von allergrößter Bedeutung. Denn nicht die Erde wird zerstört, sondern die momentan noch sich austobende schöpfungsfeindliche Zivilisation. Eine Hauptursache für die bevorstehende Katastrophe ist der weltweite exzessive Fleischkonsum samt milliardenfachen grausamen Morden an den Tieren – als ein Aspekt der Aggression; und als tiefere Ursache auch die immer aggressivere Empfindungswelt von immer mehr Menschen.

Im Livestream von der-freie-geist.de sind immer wieder einzelne Folgen der Sendereihe „Klimakollaps und Reinkarnation. Wer Wind sät, wird Sturm ernten. Gott lässt Seiner nicht spotten. Wacht euch, ruft uns die Stimme“ zu sehen. Eine bleibend aktuelle zusammenfassende Sendung ist hier in der Mediathek abrufbar. https://www.der-freie-geist.de/video/klimakollaps_gott_hat_rechtzeitig_gewarnt/

21.4.2019 – Ostern: Kirche ist spirituell tot – Immer mehr enttäuschte Besucher von kirchlichen Osterfeiern berichten, dass diese Institutionen spirituell tot sind. So manche Unterhaltungssendung bei deutschen Privatsendern im Fernsehen hätte oft mehr geistigen Tiefgang, so eine Leserstimme, die uns vorliegt.
Auch das Menetekel von Notre Dame kündigt an, dass die Zeit der Kirchenkulte, die aus Götzenritualen der Antike stammen, vorbei ist. Mit äußeren Mitteln (wie z. B. „Licht aus – Licht an“, „Auf und Nieder“, Weihrauchfass wird geschwenkt, mit Rasseln wird gescheppert, alles Mögliche wird vom Priester langatmig „gesegnet“ usw.) wird nur noch eine Fassade aufrecht erhalten.
Die Anrufung von Kirchenheiligen, darunter Massenmördern, in den so genannten „Gottesdiensten“ ist genauso entlarvend wie die Anzahl von Sexualverbrechern an Kindern unter den Talarträgern.
So machen sich immer mehr Menschen auf den Weg, Gott in sich und in der ganzen Schöpfung zu finden, Gott in uns. Wer dennoch an den kirchlichen Osterkulten und -bräuchen interessiert ist bzw. sich vergewissern will, woher sie wirklich stammen, dem empfehlen wir die Zusammenstellung bei https://www.theologe.de/ostern_osterfest_fruehlingsfeiern_fruchtbarkeitskulte.htm

16.4. / 20.4.2019 – Notre-Dame – Heimat der Folter in der Inquisitionund Schandmal unzähliger Verbrechen / Das Menetekel von Notre-Dame –  Wir haben das Thema um das Manuskript einer aktuellen TV-Sendung („Das Menetekel von Notre-Dame“) erweitert und es nun auf einer eigenen Seite veröffentlicht – https://www.theologe.de/notre-dame-brand-menetekel-des-untergangs.htm

15.4.2019 – Einnahmen durch Raubmord – Katholische Kirche in Deutschland verlangt noch heute Zinsen aus dem Nachlass eines ihrer Mordopfer, dessen Vermögen sie anschließend beschlagnahmt hatte. Auf Betreiben der katholischen Kirche wird ein „Ketzer“ nach einem in der Folter erpressten Geständnis gehängt, und der Erzbischof und Kurfürst beschlagnahmt das Vermögen des Ermordeten, darunter ein Darlehen an die Stadt Trier. Dafür muss die Stadt bis heute aufgrund der Vertragsklauseln von 1589 Jahr für Jahr Zinsen an die katholische Kirche zahlen, der heutigen steinreichen Rechtsnachfolgerin der damaligen Mörder und Räuber. Und diese weigert sich bis heute, auf die Blut-Zinsen zu verzichten. Seit 430 Jahren zahlt deshalb die Stadt Trier, und sie muss weiter zahlen, auch weil die bis jetzt regierenden Gesetzgeber im Bund und in den Ländern bis heute nicht bereit sind, die Staatsleistungen an die Kirchen aufgrund solcher und anderer Verträge und Konglomerate aus früheren Jahrhunderten endlich zu beenden – wozu sie aber seit 100 Jahren verfassungsmäßig verpflichtet sind, aber eben nichts dergleichen tun. Nicht einmal der Wille dafür ist da. Deshalb weisen wir immer wieder auf dieses Unrecht hin, damit es nicht auch die nächsten 430 Jahre so weitergeht. Die Gesetze und Verträge der Nationalsozialisten hat man doch auch abgeschafft. Warum dann nicht die Gesetze und Verträge aus der Feudalzeit?
Mehr dazu bei https://www.theologe.de/kirchensubventionen_stopp.htm#Kirche_erhaelt_Zinsen_fuer_ihren_Raubmord

6.4.2019 – Seit Jahrhunderten führen die Institutionen Kirche die Menschen in die Irre, indem sie den grausamen Foltermord an Jesus von Nazareth als heilsnotwendig hinstellen und den Glauben daran verlangen. Ihr Geheimnis ist, dass sie in Wirklichkeit Seine Gegner sind. Ihre Vorläufer, die damaligen Priester, haben versucht, Christus auf diese Weise zum Schweigen zu bringen, und heute hängt Jesus von Nazareth in den Kirchen immer noch am Marterkreuz und schweigt, während die Päpste, Bischöfe und Pfarrer reden und verdrehen und verfälschen, was der mutige junge Mann damals in die Welt gebracht hat. Anlässlich der nun erneut bevorstehenden so genannten „Osterfeiertage“ inszenieren sie dann bis heute ihre Falschmünzerei. Lesen Sie, was damals vor 2000 wirklich geschah und wie es gefälscht wurde.
https://www.theologe.de/kreuzigung.htm#Jesus_haette_nicht_am_Kreuz_sterben_muessen

15.3.2019 – Was ist die schwerste Straftat, die man in der Kirche begehen kann? / Katholisch unerlaubt vom Messwein getrunken – Zwei Jungen mussten den Priester, den späteren Kardinal Pell, im Gegenzug oral befriedigen. „Im katholischen Kirchenrecht ist … die schwerste Straftat, die man begehen kann“ nicht ein Sexualverbrechen eines Amtsträgers an einem Kind, sondern der nicht kirchenkonforme Umgang mit einem Weizengebäckstück, „Hostie“ genannt, und dem Rotwein. Gemäß diesem Kirchenrecht wurden als Priester geweihte Sexualverbrecher an Kindern nur versetzt.
https://www.theologe.de/eucharistie_abendmahl.htm#Sexuelle_Strafe_fuer_Ministranten

bischof_und_frau10.3.2019 – Die systematischen Sexualverbrechen von Priestern an den Nonnen und ihrer Vertuschung durch den Vatikan – Nicht nur die Sexualverbrechen von Priestern an Kindern werden vom Vatikan vertuscht und bei Androhung der Exkommunikation lt. Geheimhaltungsgesetz von 1962, erneuert 2001, vor der Polizei geheim gehalten; auch die Sexualverbrechen von Priestern an Nonnen. Es ist auch hier sicher erst die Spitze des Eisbergs aufgetaucht. Die Wurzel dieser Verbrechen ist das Priesteramt und seine Anmaßungen. Gleich wie es sich gebärdet und präsentiert, es ist eine Kampfansage an Gott, den Freien Geist und an Christus. https://www.theologe.de/kirche_frauen.htm#Kirche_in_der_Gegenwart

moloch24.2. / 27.2.2019 – Moloch damals und heute – Nun hat sogar der Papst die Parallele zwischen den Kinderopfern früherer Götzenkulte, wo Kinder lebendig verbrannt wurden, und den Kinderopfern durch katholische Priester-Verbrecher heute zugegeben. Doch glaubte er vielleicht, mit dieser Parallele die Schwerverbrechen seiner Priester relativieren zu können?
Es wird in Medien auch immer deutlicher darauf hingewiesen, dass diese Verbrechen ihre Wurzeln auch im klerikalen Machtsystem der Vatikankirche haben.
Und sollte sich deshalb nicht derjenige schämen, der dieses System jetzt noch mit seiner Mitgliedschaft unterstützt?
Lesen Sie einige Informationen zur derzeitigen Entlarvung der Kirchenmacht und zur Tradition der Priesterkulte, zu denen die Kinderopfer für den Götzen Moloch gehören – https://www.theologe.de/vergewaltigung-von-kindern_vertuschung_keine-verjaehrung.htm#Teil_3

21.2.2019 – Forderung an das Kardinalskollegium in Rom: Ausmerzungs-Dogma abschaffen, Frauenverächter entheiligen – In Rom tagen die Kardinäle, und ihre Tagung wird von Sympathisanten schon jetzt als „historisch“ vorab gelobt, weil man nun nach Jahrzehnten aufgrund des stärkeren Drucks der Öffentlichkeit strenger gegen die Schwerverbrecher in den eigenen Reihen vorgehen will, die Kinder vergewaltigt haben, worüber allerdings schon seit Jahren gesprochen wird. Auch einige aktive Katholiken aus Deutschland haben mit einem Offenen Brief entsprechenden Druck gemacht, die Kirche in vielerlei Hinsicht zu ändern. Daraufhin hat auch der Verantwortliche von theologe.de einen Offenen Brief an Bischof Marx und das Kardinals-Kollegium geschrieben. Denn es gibt auch noch einiges mehr … https://www.freie-christen.com/ausmerzung-abschaffen_frauenveraechter-entheiligen_brief_an_kardinal-marx.pdf

16.2.2019 – Die Kirchenaustrittszahlen sind 2018 im Vergleich zu 2017 um ein Vielfaches gestiegen / Die versteckt gehaltene Lehre Luthers von einem angeblich ungerechten Willkür-Gott. Lagen die Kirchenaustritte im Jahr 2017 noch um 2 % höher als 2016, so zeigen erste Statistiken zum Vergleich 2018 und 2017: 22 % Steigerung in Nordrhein-Westfalen, 20 % Steigerung in Berlin, 40 % bis 78 % in manchen Städten Bayerns, und man wird sehen, wo es sich einpendelt. In Bayern lautet eine inoffizielle Hochrechnung ca. 25 % mehr.
Was wir von der meist versteckt und geheim gehaltenen Lehre Martin Luthers erfahren haben, wird es wohl noch weiter ansteigen lassen, wenn die Kirchenmitglieder es endlich erfahren. Entsprechend wurde Der Theologe Nr. 1 um ein Kapitel ergänzt: https://www.theologe.de/theologe1.htm#Hoechster_Grad
Für viele Luther-Kenner stellt sich hier die Frage: Ist der „Gott“ Martin Luthers dann nicht klar der „Gott der Unterwelt“? Ein Gott mit vielen Masken und Verkleidungen.

biene_auf_gelber_bluete13.2.2019 – Dem stummen Frühling entgegen – Das in Bayern erfolgreiche Volksbegehren „Rettet die Bienen“ lenkt die Aufmerksamkeit auf eine schleichende Entwicklung der Ausrottung der Tierwelt auf dieser Erde, weil der Ego-Mensch in seinem Wahn ihnen den Lebensraum nimmt, da er glaubt, dies zu dürfen – auch, weil er von den Kirchen zur „Krone der Schöpfung“ und zum Maß aller Dinge hochstilisiert wurde, der angeblich allein den Himmel erben werde, während die Tiere bei ihrem Tod angeblich zugrunde gehen würden. So soll man im katholischen Himmel zwar über 250 Päpste antreffen, aber kein einziges Tier mehr.
Die positive Seite des allmählichen Aussterbens der Tierwelt: Der Schöpfergott erhört den Hilfeschrei der gequälten Tiere und Pflanzen und nimmt die unschuldige Tierwelt, die den Menschen auf der Erde begleitet, damit dieser in die Einheit allen Lebens hätte finden sollen, allmählich zurück, um sie vor weiteren grausamsten Foltermartern zu schützen. https://www.theologe.de/ausrottung_der_tiere.htm

31.1.2019 – Holocaust: Die Vertuschung der Rolle der Kirche – Holocaust-Gedenken im Deutschen Bundestag am 31.1.2019 – Vertuscht wird unter anderem, dass die evangelische Kirche 500.000 Bürger, überwiegend eigene evangelische Kirchenmitglieder, brandmarkte, dass auch jüdisches Blut in ihren Adern fließe (in der katholischen Kirche war es ähnlich). Damit wurden sie für die schon gegenwärtige Verfolgung und spätere Vergasung identifiziert. Historiker sprechen von einer „Christenverfolgung innerhalb der Kirche“ – nur eine von vielen Christenverfolgungen der Kirche, die Jahrhunderte lang immer wieder Nachfolger von Jesus rufermorden, bekämpfen und hinrichten ließ – erinnert sei nur an die „Täufer“ des 16. und 17. Jahrhunderts – und die hinterher immer so tat, als sei sie eine „moralische Instanz“. Der Sachverhalt, der in den Jahren 1933 und 1934 begann, siehe unter https://www.theologe.de/theologe4.htm#Rassekundliche_Forschung
Und es ist bei weitem nicht der einzige Anteil der Kirche am Vollzug des Holocaust, wie diese Ausgabe des „Theologen“ an unzähligen weiteren Beispiel nachweist.

ross_und_reiter17.1. / 19.1. / 7.11.2019 – Rasanter Vertrauensverlust gegenüber den großen Kirchen. Zuletzt hielten die regierenden Politiker dieses System immer wieder mit jährlichen Milliarden-Subventionen aus den allgemeinen Steuereinnahmen aufrecht, doch es ist ein Auslaufmodell. In unserer Gesellschaft vollzieht sich unmerklich, aber stetig ein Wandel. Menschen des Freien Geistes orientieren sich nicht mehr an den veräußerlichten Religionen, sondern machen sich bewusst, dass Gott nicht der Religions-Gott ist, sondern in uns gegenwärtig ist und in allem Leben / Geld-Ansaugsystem Kirche– 2018 nahmen die beiden zahlenmäßigen Großkirchen Evangelisch und Katholisch wegen der automatischen Anbindung an das staatliche Steuersystem mit 12,6 Milliarden € so viel durch die (unter dem Katholiken Adolf Hitler eingeführte) Kirchensteuer ein wie nie zuvor; obwohl sie jedes Jahr ca. eine halbe Million Mitglieder verlieren.
Ähnliches gilt für die Nachbarländer. So sind die Kirchenaustritte z. B. in der römisch-katholischen Kirche in Österreich im Jahr 2018 im Vergleich zu 2017 um 8,7 % gestiegen. (Zeit im Bild, 9.1.2019)
In Deutschland
zahlte im Jahr 2018 ein Katholik im Durchschnitt 291 €, ein Protestant 278 €, so das Institut der Deutschen Wirtschaft (IW) unter der Überschrift Geldsegen für die Kirche (iwkoeln.de, 14.12.2018) – wobei die Beträge meist weit höher liegen, da viele Mitglieder noch keine Steuern zahlen, z. B. die aufgrund der Forderung des Dogmas und der damit verbundenen Höllendrohungen neu rekrutierten Babys.

Nach dem Motto „Für die Reichen noch mehr Geld“ gibt es darüber hinaus für beide Großinstitutionen Jahr für Jahr ca. 20 weitere Milliarden € im Jahr aus dem allgemeinen Steueraufkommen an Staats-Subventionen und Steuerbefreiungen, dazu weitere ca. 50 Milliarden € im Jahr für die sozialen Dienste von Caritas und Diakonie, für welche jedoch ausschließlich die Kirchen die gesellschaftliche Anerkennung ernten und wobei sie die Personalpolitik kirchenkonform bestimmen.
Hinzu kommen die Resultate der Aufforderungen zu Spenden oder das Ausnehmen von Gläubigen, indem man ihnen zum Beispiel auf vatikanischer Seite vorgaukelt, Gelder für die Kirche könnten das jenseitige Schicksal ihrer verstorbenen Verwandten günstig beeinflussen; z. B., indem für sie „Messen gelesen“ werden, verbunden mit so genannten Mess-Stipendien, wo man oft noch einen weiteren Umschlag mit Geld zu den offiziellen Gebühren hinzu legt, oder durch entsprechende Erbschaften.

Die herrschenden Parteien setzen dabei weiterhin bewusst und grundgesetzwidrig das Verfassungsgebot außer Kraft, das schon seit 1919 (Weimarer Reichsverfassung) und dann noch einmal seit 1949 (Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland) bestimmt, wenigstens einen Teil der Staats-Subventionen für Kirche zu beenden, die nach Untersuchungen des Historikers Karlheinz Deschner „wie keine andere Organisation der Welt“ „zugleich so lange, so fortgesetzt und so scheußlich mit Verbrechen belastet ist“. (zit. nach Die beleidigte Kirche, S. 42 f.)
Doch wenn nur Kirchenlobbyisten regieren, braucht die Verfassung hier offenbar nicht mehr wirklich zu interessieren, weil einer den anderen deckt.
Ein Beispiel dafür: Das Quartett aus vier Frauen vom Zentralkomittee der Katholiken mit Annegret Kramp-Karrenbauer und Julia Klöckner (beide CDU) und Andrea Nahles und Malu Dreyer (beide SPD). Man trifft sich unter kirchlicher Schirmherrschaft.

Nach Hochrechnungen des Instituts der Deutschen Wirtschaft würde die Explosion an Kirchensteuereinnahmen sich weiter fortsetzen. Für 2023 wird der hochgerechnete Betrag auf über 15 Milliarden Euro geschätzt. Dabei ist der Vertrauensverlust in der Bevölkerung rasant. Das Meinungsforschungsinstitut forsa ermittelte Anfang 2019, dass nur noch 18 % der Bevölkerung der katholischen Kirche vertrauen (bei den Evangelischen sind es immerhin noch 38 %, jedoch auch mit stark sinkender Tendenz) gegenüber beispielsweise 41 % Vertrauen gegenüber der Presse. Doch auch hier sinkt das Vertrauen.
So kursierte eine Zeitlang der Begriff „Lügenpresse“ in Teilen der Bevölkerung aufgrund bestimmter Vorfälle und Tendenzen, und auch hier nehmen Ideologie-Gebundenheit und Sensationslüsternheit statt Suche nach Wahrheit rasant zu. Trotzdem vertrauen der „Presse“ immer noch mehr als doppelt so viel Bürger wie den Bischöfen und Priestern der Vatikankirche, in der eine milieubedingte Verbrechensdichte bei Vergewaltigung von Kindern (verharmlosend unter dem Begriff „sexueller Missbrauch“ „eingeordnet“) weltweit von immer größerem Ausmaß ans Tageslicht kommt.

Auch das Desinteresse an den Sonntagspredigten der Priester und Pfarrer steigt rapide. So veröffentlichte die Evangelisch-Lutherische Kirche in Bayern in ihrem Jahresbericht 2017/2018, dass die Anzahl der Gottesdienstbesucher unter den eigenen Mitgliedern nur noch bei ca. 3,3 % liegt (idea.de, 16.1.2019). Bei den Katholiken dürfte es aufgrund der „Sonntagspflicht“ mit entsprechenden Drohungen hinsichtlich des angeblichen Seelenheils noch etwas höher sein.

Wie ist das also möglich, dass dem Niedergang von sündenschweren Institutionen, die sich nur zum missbräuchlichen Schein auf Jesus von Nazareth berufen (denn Er hat solche Kirchen mit Priestern, Dogmen und Sakramenten und teilweise absurden Glaubensforderungen nie gewollt) mit Staats- und Steuergeldern aller Bürger gleich einem „Geldansaug-System“ zugunsten der Großkirchen immer noch entgegengewirkt werden kann? Sogar Papst Benedikt XVI. hatte doch im Jahr 2011 beklagt, dass die Kirche einfach zu viel Geld habe?

Es sind letztlich die regierenden Politiker, bis zur Hörigkeit systemtreue Kirchenschafe, die in Deutschland ein weltweit einmaliges Finanzierungssystem für ihre Religion organisiert haben und immer in der ersten Reihe sitzen dürfen, wenn die Priesterkaste predigt, während die Priesterkaste umgekehrt in der ersten Reihe sitzt (und bei gesellschaftlichen Anlässen laut offiziellem Protokoll zuerst begrüßt werden muss), wenn die Politiker ihre Politik vorstellen. Dazu lassen sie dann auch ihre Waffenexporte von den Klerikern absegnen. Und sie bewegen sich immer auch im Kielwasser der Ausmerzungs-Doktrin der Kirchen-Institutionen, welche in der Vatikankirche z. B. wörtlich unter anderem lautet:
„Die Kirche hat … die Pflicht, … beständig mit größtem Eifer über das Heil der Seelen zu wachen. Deshalb muss sie mit peinlicher Sorgfalt alles entfernen und ausmerzen, was gegen den Glauben ist … Somit kommt der Kirche … nicht nur das Recht zu, sondern sogar die Pflicht, gleich welche Irrlehren nicht nur nicht zu dulden, sondern vielmehr zu verbieten und zu verurteilen, wenn das die Unversehrtheit des Glaubens und das [angebliche] Heil der Seelen fordern“(zit. nach Neuner-Roos, Der Glaube der Kirche, Lehrsatz Nr. 382)
– was früher durch Morde, Hinrichtungen und Kriege geschah und heute durch Rufmorde angeblich kirchlicher „Experten“ und Versuche der Existenzvernichtung von Andersdenkenden; vor allem dann, wenn die Kirchenverantwortlichen ihre maßlosen Ansprüche an den Staat und das Gemeinwohl gefährdet sehen. Und noch immer ist die Kirche der Reiter, welcher den Staat gleich einem Ross nach ihren Vorstellungen lenkt. Wie lange noch?

Der Sänger Reinhard Mey brachte vieles davon auch unverblümt in dem Lied Sei wachsam auf den Punkt, zum Beispiel in dem Liedvers: „All das Leimen, das Schleimen ist nicht länger zu ertragen / Wenn du erst lernst zu übersetzen, was sie wirklich sagen: / Der Minister nimmt flüsternd den Bischof beim Arm: / Halt du sie dumm, – ich halt’ sie arm!“

„Arm“ im wahrsten Sinne des Wortes sind die meisten öffentlichen Kassen – im Gegensatz zu den Kirchenkassen: Denn während die gewählten Politiker auch hinnehmen, dass bei extremster Staatsverschuldung auch die Schulden der meisten bürgerlichen Kommunen Jahr für Jahr ansteigen, fördern sie, dass diese weitere Schulden machen, um dann einen Teil der Gelder aus den aufgenommenen Krediten dann den reichen Kirchen zusätzlich „vorne und hinten“ quasi „reinstecken“ zu können. Aber gleich anderen Auswüchsen des klerikalen Systems Baal wird dieses Geldansaug-System früher oder später wegen der Verbrechen und Vergehen der Geldempfänger zu Fall kommen. Da immer mehr Gläubige das merken und entsprechend aufbegehren, wird dieser Geldaufsaug-Mechanismus der modernen Priesterkaste zu Ende gehen.

 

Päpstliche Beteuerungen, streng gegen Kinderschänder-Verbrechen von Priestern vorzugehen: „Alles nur Fassade“

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Päpstliche Beteuerungen, streng gegen Kinderschänder-Verbrechen von Priestern vorzugehen: „Alles nur Fassade“

Man könnte von „Menschenopfern“ unserer Zeit sprechen. Die von Tausenden von katholischen Priestern vergewaltigten Kindern werden nicht – wie in früheren grausamen Religionskulten – getötet, aber viele sprechen von „Seelenmord“, und nicht selten begingen die Opfer später Selbstmord.
Nun wurde der nächste Bericht darüber der Öffentlichkeit vorgestellt. Allein in Teilen des US-Bundesstaats Pennsylvania haben 300 bis 400 katholische Priester Tausende von Kindern innerhalb von 70 Jahren sexuell missbraucht, vergewaltigt, Jungen und Mädchen. Die Würdenträger „haben alles versteckt“, Schwerverbrecher wurden immer nur auf eine andere Pfarrstelle versetzt, begingen dort neue Schwerverbrechen. „Die Kirche hat ihre Institutionen geschützt – kostete es, was es wolle“ heißt es in einem neuen Bericht. Die Staatsanwaltschaft geht davon aus, dass sie gar nicht alle Täter ermitteln konnte. (focus.de, 15.8.2018)
„In einem Fall soll ein Priester ein siebenjähriges Mädchen in einem Krankenhaus vergewaltigt haben, nachdem ihr die Mandeln entfernt wurden. Ein weiterer Beschuldigter soll einen neunjährigen Jungen dazu gezwungen haben, ihn oral zu befriedigen. Danach ´reinigte` er demnach den Mund des Kindes mit Weihwasser.“ (spiegel.de, 16.8.2018)

Dass die Verbrechen der noch lebenden Würdenträger meist als „verjährt“ gelten und deshalb strafrechtlich nicht mehr verfolgt werden, hat System. Im Kirchenapparat wurden sie nicht der Polizei gemeldet und auch innerkirchlich nur mit Samtpfoten angefasst, wie auch aktuelle Beispiele belegen.

Männer immer höherer Amts-Ränge sind von den Anklagen betroffen, Kinder und Jugendliche vergewaltigt zu haben oder von Priestern begangene Verbrechen dieser Art vertuscht zu haben.
Im Juli 2018 berichten die Medien z. B. über den Erzbischof von Washington D.C. Theodore McCarrick, mittlerweile im Ruhestand. Beim Nachrichtendienst katholisch.de ist zu lesen, dass McCarrick junge Priesteranwärter sexuell missbraucht haben soll“ und „mindestens auch zwei Minderjährige; vielleicht sogar mehr“ (25.7.2018). Papst Franziskus entzog ihm daraufhin den Kardinalstitel und ordnete ein „abgeschiedenes Leben in Gebet und Buße“ an – bis zum Abschluss eines so genannten „kirchenrechtlichen Verfahrens“.

Nicht alle Tageszeitungen und Magazine in Deutschland wollten darüber zur Tagesordnung übergehen. So ruft die Nordwest-Zeitung in Oldenburg weitere bekannt gewordene Beispiele der jüngeren Vergangenheit in Erinnerung und kommentiert dazu am 30.7.2018:
„Null Toleranz beim Thema sexueller Missbrauch in der katholischen Kirche: Das sind die Worte von Papst Franziskus. Doch seine Taten sagen etwas ganz anderes. Denn tatsächlich ist es doch so: Erst wenn der Druck der Öffentlichkeit allzu groß wird, wird gehandelt. Und auch das nur halbherzig.“
So hat Franziskus annähernd zur gleichen Zeit den Amtsverzicht von Erzbischof Philip Wilson aus Adelaide in Australien angenommen, der kurz zuvor von einem staatlichen Gericht zu einem Jahr Gefängnis wegen Vertuschung von Sexualverbrechen an Kindern verurteilt worden war. Doch erst nach diesem Urteil eines staatlichen Gerichts hatte der Papst gehandelt, und erst, nachdem sogar der australische Premierminister ihn in einem Brief dazu aufgefordert hatte, Wilson, der trotz der Vorwürfe zunächst nicht zurücktreten wollte, doch bitte abzuberufen.

Ein anderes Beispiel ist der US-amerikanische Erzbischof Anthony Apuron aus Guam. Vier ehemalige Ministranten klagen ihn an, sie als Jugendliche missbraucht zu haben, als er noch Gemeindepriester war, und sein eigener Neffe klagt ihn an, als Teenager von ihm vergewaltigt worden zu sein. Daraufhin wurde er kirchenintern erst einmal beurlaubt. Danach dauerte es 1 ½ Jahre, bis beschlossen wurde, ihm den Bischofstitel zu entziehen. Doch es dauerte ein weiteres halbes Jahr, bis der Vatikan diese Entscheidung schließlich verkündet hatte. In der Zwischenzeit nahm Apuron im Bischofsgewand sogar an einer Papstaudienz teil und war, wie zu lesen ist, „in vertraulichem Gespräch mit dem Papst“ (gottes-suche.de). Nach der Urteilsverkündung, über dessen genaue Inhalte der Vatikan schwieg, legte er dann Berufung ein, was zur Folge hatte: Der Schuldspruch der kirchlichen Gremien gilt als nicht rechtskräftig. Außerdem wurde Apuron weder bei der Polizei angezeigt, noch ermitteln die staatlichen Behörden.

Ministranten, kirchliche Chorknaben“ oder in den Kirchengemeinden engagierte Kinder und Jugendliche sind weltweit die Hauptrisiko-Gruppe für sexuelle Verbrechen von Priestern und Bischöfen. Die Kirche kleidet auch die Jungen in Gewänder ein, die wie Mädchenkleider aussehen, wie kleine Priester. Das Foto zeigt die Regensburger Domspatzen in Deutschland, bei denen Hunderte von Verbrechen aufgedeckt worden waren. (Creative Commons Attribution-Share Alike 3.0 Germany license, Michael Vogl)

Kirchenintern muss sich auch sein US-Kollege Kardinal McCarrick unter anderem der Anklage stellen, mindestens zwei Jugendliche sexuell missbraucht zu haben. Hier wird mittlerweile auch bei den anderen Kardinälen in den USA nachgefragt, ob sie davon wirklich nichts gewusst haben. Katholisch.de schreibt z. B. über McCarricks Amtskollegen Farrell: „Kritiker halten es für nur schwer vorstellbar, dass Farrell nicht mindestens von den Vorwürfen gegen den Kardinal [McCarrick] hörte“ (25.7.2018). Die Nordwest-Zeitung schreibt in diesem Zusammenhang über die Praktiken des Vatikans: Die Verdächtigen werden – wie jetzt im Fall des US-Kardinals Theodore McCarrick – meist mit Samtpfoten von ihren Posten entfernt und als Strafe wird ihnen Beten und Bußen ans Herz gelegt. Null Toleranz sieht anders aus“ (30.7.2018).
Selbst für den Entzug des Kardinalstitels für den wegen sexuellen Missbrauchs Minderjähriger angeklagten hochrangigen Theologen McCarrick benötigte der Papst laut der innerkirchlichen Regelungen die vorherige Zustimmung des Beschuldigten. Ein Professor für katholisches Kirchenrecht hat die Öffentlichkeit mit folgenden Worten zum Kirchenrecht darüber aufgeklärt: „Der ehemalige Erzbischof von Washington, Theodore McCarrick, hat nur durch sein Rücktrittangebot die Aberkennung seines Kardinalstitels durch den Papst ermöglicht.“ (Prof. Dr. Klaus Lüdecke, zit. nach domradio.de, 31.7.2018)
Das muss man erst einmal auf sich wirken lassen. Der klerikale Verbrecher kann innerkirchlich also nur degradiert werden, wenn er dieser Maßnahme zustimmt. Und hier drängt sich dann die Überlegung auf: Der Papst ist doch selbst der oberste Gesetzgeber der Vatikankirche. Warum hat er denn das kirchliche Recht hier nicht schon längst geändert? Was nützen also markige Worte, wenn dann nicht entsprechende Taten folgen?

Als Papst Franziskus unter dem Motto „Null Toleranz“ im Jahr 2015 zumindest die Einrichtung eines speziellen vatikanischen Gerichtshofes angekündigt hatte, der eigens dafür zuständig sein soll, vertuschende Bischöfe kirchenintern zur Rechenschaft zu ziehen, wurde diese Ankündigung in den Medien hoch gelobt und nahezu gefeiert. Doch bald stellte sich heraus: Es war nur eine Luftnummer. Das Projekt wurde nicht umgesetzt, worüber dann in den Medien aber fast nichts zu lesen war.
Allerdings habe der Papst, so seine Verteidiger, im Jahr 2016 im Kirchenrecht immerhin eine Passage einfügen lassen, dass ein Bischof in Zukunft wegen „mangelnder Sorgfaltspflicht“ seines Amtes enthoben werden könne und dass dies, „besonders im Blick auf die Fälle sexuellen Missbrauchs“ gelte. (zit. nach blog.zdf.de/papstgefluester/2017/09/21)

Doch was ist die tatsächliche Praxis? Obwohl Bischof Apuron nicht nur der mangelnder Sorgfaltspflicht beschuldigt wird, sondern sogar angeklagt wurde, als Priester selbst mehre Jugendliche sexuell missbraucht und seinen Neffen vergewaltigt zu haben, war er 2 ½ Jahre nach Bekanntwerden der mutmaßlichen Schwerverbrechen aufgrund des Tempos der kirchlichen Bürokratie zwar beurlaubt, wie es heißt, aber immer noch nicht seines Amtes enthoben. Auch wurden, wie bereits erwähnt, staatliche Behörden außen vor gelassen. In jedem anderen Fall der Beschuldigung sexuellen Missbrauchs ermittelt die Polizei.

Bei Zehntausenden von Priestern war der Wunsch nach dem Ausleben von Perversitäten mit Kindern nicht nur Teil ihrer sexuellen Phantasie, sondern sie holten sich unzählige Kinder als Opfer. Dabei wurde vorgetäuscht, dies habe auch etwas mit „Gott“ zu tun. Viele Kinder begingen später Selbstmord. Doch die pädokriminellen Täter wurden meist nur versetzt. (Bildausschnitt: Angelo Bronzino 1540-45, Allegoria del trionfo di Venere, The York Project, GNU Free Documentation License).

Und noch ein weiteres Beispiel:
Im Jahr 2017 stieg mit Marie Collins das letzte von ehemals drei Missbrauchsopfern aus der päpstlichen Kinderschutzkommission aus, der sie bis dahin angehört hatte. Als Grund gab sie Unzufriedenheit mit der Arbeit der vatikanischen Glaubenskongregation beim Thema „Kinderschutz“ an. Kein Bischof sei nach den erweiterten vatikanischen Regeln von 2016 offiziell bestraft worden, so Marie Collins. Und der Grund dafür sei nach ihrer Erfahrung möglicherweise „mangelnder Wille“, wie sie sich vorsichtig ausdrückt. (zit. nach blog.zdf.de/papstgefluester/2017/09/21)
Allmählich wird klarer, was im Kommentar der Nordwest-Zeitung weiter im Hinblick auf die Papstworte von „Null-Toleranz“ zu lesen ist: „Beim Thema Missbrauch offenbart sich, dass das alles nur Fassade ist.“

Bei all´ dem innerkirchlichen Wenn und Aber wird sehr oft ein entscheidender Faktor übergangen. Sexualverbrechen und die Deckung und Vertuschung dieser Verbrechen gehören bei allen Menschen bei der Polizei angezeigt. Wie oft müssen sich die Täter jedoch nur vor einer Parallel-Justiz der Kirche verantworten und werden dort mit „Samtpfoten“ behandelt, wie die Nordwest-Zeitung schreibt?
Wo sonst noch in dieser Welt konnten Schwerverbrecher so lange und so unbehelligt so viele Kinder vergewaltigen wie kirchliche Funktionäre unter dem Deckmantel der Religion im sicheren Schoß ihrer Organisation?

Und auch ein Weiteres darf bei all´ dem nicht verschwiegen werden, nämlich der massive Missbrauch des guten Namens Christus für all diese Verbrechen und deren Vertuschung.
Und schließlich wird auch auf das oft lebenslange Leiden der Opfer nur selten eingegangen. Sie wurden als Kinder oder Jugendliche durch die an ihnen verübten Verbrechen aus der Bahn geworfen, und viele begingen aus Verzweiflung Selbstmord, weil zum äußeren Missbrauch auch Psycho-Terror kam, man spricht manchmal von Seelenmord.
Würden die Würdenträger ihre eigenen Bibeln ernst nehmen, dann könnten sie z. B. nachlesen, wie solche und andere Taten dort bewertet werden. Wörtlich heißt es über einen Mann, der an einem Kind schuldig wird: „Es wäre besser für ihn, man würde ihn mit einem Mühlstein um den Hals ins Meer werfen, als dass er für einen von diesen Kleinen zum Ärgernis wird.“ (Lukas 17, 2)

An dieser Stelle nur zur Erinnerung: Im Jahr 2002 wurde der US-amerikanische Priester John Geoghan (1935-2003) zu zehn Jahren Haft wegen des sexuellen Missbrauchs von 130 Kindern verurteilt. Sein damaliger Vorgesetzter in der Diözese Boston, Kardinal Bernard Law (1931-2017), der anschließend in den Vatikan versetzt wurde, und dessen Vorgänger hatten die Verbrechen zuvor über viele Jahre vertuscht und den Schwerverbrecher immer nur versetzt. Sein jüngstes Opfer, das dem Priester in die Hände gefallen war, war vier Jahre alt.

Jesaja, der weise Prophet Gottes – verfolgt von den Priestern und ermordet

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Jesaja, der weise Prophet Gottes – verfolgt von den Priestern und ermordet

Jesaja verkündete eine Botschaft des Friedens und warnte das in Kämpfe und Kriege verwickelte Volk immer wieder davor, Gewalt anzuwenden. Dem Krieg stellte er ein einprägsames Bild der Gewaltlosigkeit gegenüber: „Dann schmieden sie Pflugscharen aus ihren Schwertern und Winzermesser aus ihren Lanzen. Man zieht nicht mehr das Schwert, Volk gegen Volk, und übt nicht mehr für den Krieg.“ (2, 4-5)

Jesaja stammte aus einer gut situierten Familie und genoss eine gute Ausbildung, war verheiratet und hatte mindestens zwei Söhne. Er war ein gefragter Baumeister und in seinem Beruf hoch angesehen. Er offenbarte das Wort Gottes unter fünf verschiedenen Königen – ca. ab dem Jahr 740 v. Chr. über vier Jahrzehnte hinweg.  Als Gott, der Ur-Ewige, ihn ins Prophetenamt rief, erlebte er als Mensch eine Gottesschau der himmlischen Herrlichkeit, die er kaum fassen und in Worte kleiden konnte: „Da flog einer der Seraphim zu mir und hatte eine glühende Kohle in der Hand, die er mit der Zange vom Altar nahm, und rührte meinen Mund an und sprach: ´Siehe, hiermit sind deine Lippen berührt, dass deine Schuld von dir genommen werde.`“ (6, 6-7)
„Und ich hörte die Stimme des Herrn, dass er sprach: Wen soll ich senden? Wer will unser Bote sein? Ich aber sprach: Hier bin ich; sende mich!“ (6, 8)

Durch die Gottesprophetie unserer Zeit wissen wir, was in den Bibeln nur angedeutet ist, und hier nur zusammen gefasst werden kann: Dass machtvolle Wesen aus dem Reich Gottes, die sieben Cherubim, immer wieder auf der Erde in vergänglichen materiellen Menschenkörpern inkarniert waren, um den ebenfalls in Menschen inkarnierten Seelen ihrer „gefallenen“ und durch ihr Fehlverhalten belasteten Brüdern und Schwestern zu helfen und ihnen den Heimweg in ihre geistige Heimat zu zeigen. Ein Cherub ist immer auch mit einem Seraph als seinem „Dual“ verbunden. Diese „Dualverbindung“ spiegelt sich bei den Menschen auf der Erde in ihren Partnerschaften und Eheschließungen und in ihrer Sehnsucht nach der anderen „Hälfte“. Einer der Cherubim, der Cherub der göttlichen Weisheit, war im Gottespropheten Jesaja inkarniert und sein Dual, der Seraph der göttlichen Weisheit, ist in unserer Zeit in der Gottesprophetin Gabriele inkarniert, was mittlerweile immer mehr Christen auf der ganzen Welt wissen.

Da der Inhalt in manchen Prophezeiungen durch Jesaja die Verschleppung der Judäer nach Babylon im Jahr 587 v. Chr. voraussetzt, glauben Theologen und Schriftgelehrte, dass es mindestens zwei Propheten mit Namen „Jesaja“ gegeben habe und nennen den „zweiten“ Deuterojesaja. Denkbar ist bei dieser Frage nach den historischen Geschehnissen manches, von späteren Überarbeitungen bis hin zu Ergänzungen des Jesaja-Buches mit Offenbarungen späterer Gottespropheten, und bekannt ist auch, dass viele Wesen aus dem Reich Gottes mehrfach inkarniert waren. Ihre Botschaft der Gottes- und Nächstenliebe einschließlich der Tiere und der ganzen Schöpfung war und ist in allen ihren Aspekten aber immer die gleiche. Und sie war und ist immer gegen äußeren Religionskult gerichtet und gegen ein Priestertum, das sich in allen äußeren Religionen bis heute anmaßt, „Gott“ zu dienen, in Wirklichkeit aber in allen Gewandungen und Religionen die Stellvertretung des „Systems Baal“ ist, der gegen Gott und Seine Schöpfungsordnung gerichteten dunklen Macht.

„Weh den Schriftgelehrten, die unrechte Gesetze machen“

Der Gottesprophet Jesaja mahnt das Volk, wo es dem Götzen „Baal“ dient und welches die wahren Gottesgebote für die Menschen sind. Dabei prangert er die Kriege und Gewaltanwendung an. Und er wendet sich gegen die Herrschenden einschließlich der Priester, die das Volk unterdrücken, ausbeuten und mit ihren Ansichten indoktrinieren und manipulieren. Das Gotteswort durch Jesaja ist wie folgt überliefert:
„Und der Herr geht ins Gericht mit den Ältesten seines Volkes und mit seinen Fürsten: Denn ihr habt den Weinberg verderbt, und der Raub von den Armen ist in eurem Hause. Warum zertretet ihr mein Volk und zerschlaget die Person der Elenden …? Weh denen, die ein Haus an das andere ziehen und einen Acker zum anderen bringen, bis dass kein Raum mehr da sei, dass sie allein das Land besitzen …! Weh den Schriftgelehrten, die unrechte Gesetze machen und die unrechtes Urteil schreiben, auf dass sie die Sache der Armen beugen und Gewalt üben am Rechte der Elenden unter meinem Volk, dass die Witwen ihr Raub und die Waisen ihre Beute sein müssen! Was wollt ihr tun am Tage der Heimsuchung und des Unglücks, das von fern kommt? Zu wem wollt ihr fliehen um Hilfe?“ (3, 14-15; 5, 8; 10, 1-2)

„Die Wächter des Volkes sind blind“

Gott klagt durch Jesaja also die Gewalt, die Knechtung der Armen, die Rechtsbeugung, die Korruption und den ausschweifenden egoistischen Lebensstil der Oberschicht mitsamt der Priesterkaste an, und Er nennt die Verfehlungen ungeschminkt beim Namen. Gott hält ihnen durch Jesaja ihre Blindheit vor:
„Die Wächter des Volkes sind blind, sie merken allesamt nichts … Gierig sind diese Hunde, sie sind unersättlich … Jeder geht seinen eigenen Weg und ist ausschließlich auf seinen eigenen Vorteil bedacht; er sagt: ´Kommt her, ich hole Wein. Wir trinken uns voll mit Bier`. Der Gerechte kommt um, doch niemand nimmt es sich zu Herzen.“ (56, 10 ff.) 
Dies ist eine ungeheure Provokation für die sogenannten Glaubenshüter. Doch auch das Volk, das den Glaubenshütern folgt, will nicht auf ihn, den Gottespropheten, hören, so dass Jesaja klagen muss:
„Denn sie sind ein ungehorsames Volk und verlogene Söhne, die nicht hören wollen die Weisung des HERRN, sondern sagen zu den Sehern: ´Ihr sollt nicht sehen!` und zu den Schauern: ´Was wahr ist, sollt ihr uns nicht schauen! Redet zu uns, was angenehm ist; schaut, was das Herz begehrt! Weicht ab vom Wege, geht aus der rechten Bahn! Lasst uns doch in Ruhe mit dem Heiligen Israels.`“ (30, 10)

Es sollten fast vier Jahrzehnte werden, in denen Jesaja wegen des durch ihn offenbarten Gotteswortes von den Menschen, zu denen er gesandt ist, missachtet und angefeindet wird. Und im hohen Alter wird er deswegen ermordet.

Sinnlose „Opfer“ für „Gott“

Durch Seinen Wortträger Jesaja erhebt der Freie Geist, Gott, der Ewige, Seine Stimme auch gegen die grausamen Opfer-Riten, die unsägliches Leid bei den Tieren verursachen und welche die Priesterkaste der Israeliten aus den offiziellen Baals-Kulten ihrer Umgebung übernommen hatte, vor allem aus Ägypten, und Er mahnt immer wieder zum Tun des Guten, der gelebten Nächstenliebe. Denn der Odem Gottes beatmet jeden Menschen und jede Kreatur, und alles ist miteinander verbunden in der Einheit des Lebens. So war es, als es vor Zeiten von Zeiten am Anfang der Schöpfung hieß: „Und siehe, es war sehr gut“, und so ist es im Innersten aller Seelen und beseelten Kreatur bis heute. Und um nichts anderes ging und geht es allen wahren Gottespropheten.
„Was soll ich mit euren vielen Schlachtopfern?, spricht der Herr. Die Widder, die ihr als Opfer verbrennt, und das Fett eurer Rinder habe ich satt; das Blut der Stiere, der Lämmer und Böcke ist mir zuwider … Bringt mir nicht länger sinnlose Gaben, Rauchopfer, die mir ein Gräuel sind. Neumond und Sabbat und Festversammlung – Frevel und Feste – ertrage ich nicht … Wenn ihr eure Hände ausbreitet, verhülle ich meine Augen vor euch. Wenn ihr auch noch so viel betet, ich höre es nicht. Eure Hände sind voller Blut. Wascht euch, reinigt euch! Lasst ab von eurem üblen Treiben! Hört auf, vor meinen Augen Böses zu tun! Lernt, Gutes zu tun! Sorgt für das Recht! Helft den Unterdrückten! Verschafft den Waisen Recht, tretet ein für die Witwen!“ (1, 11.13.15-17)

Gerade von Jesaja sind viele Worte gegen das Töten von Tieren überliefert. „Wer einen Ochsen schlachtet, gleicht dem, der einen Mann erschlägt“, so heißt es zum Beispiel in der Lutherübersetzung der Bibel (66, 3), womit deutlich wird, dass das Gebot „Du sollst nicht töten“ auch gegenüber Tieren gilt, und die Schlachthöfe und Jagd-Orgien dieser Tage sind noch um vieles schlimmer ärger als das Fehlverhalten, das Jesaja seinen Zeitgenossen vorhält. Doch was wird bald die Folge davon sein?

Entweihung der Erde durch ihre Bewohner

Durch Seinen Propheten Jesaja warnt Gott, der All-Eine, auch vor den Folgen der Schändung und Ausbeutung der Mutter Erde, deren Folgen nun im 21. Jahrhundert immer drastischer deutlich werden. Er spricht:
„Verheert wird die Erde, verheert, geplündert wird sie, geplündert. Ja, der Herr hat es gesagt. Die Erde welkt, sie verwelkt, die Welt zerfällt, sie verwelkt. Himmel und Erde zerfallen. Die Erde ist entweiht durch ihre Bewohner, denn sie haben die Weisungen übertreten, die Gesetze verletzt, den ewigen Bund gebrochen. Darum wird ein Fluch die Erde zerfressen, ihre Bewohner haben sich schuldig gemacht. Darum schwinden die Bewohner der Erde dahin, nur wenige Menschen werden übriggelassen“ (24, 3-6) – eine Mahnung, die die Menschen schon damals zur Umkehr hätte bringen können, doch bis heute nicht befolgt wird, weswegen die Katastrophen im Gesetz von Ursache und Wirkung immer näher rücken.
Die Worte des ewigen Vaters durch Prophetenmund werden also in den Wind geschlagen. Die Plünderung der Mutter Erde ging und geht weiter – bis zum heutigen Tag. Die Menschheit folgt stattdessen den priesterlichen konfessionellen Lehren von einer unbeseelten Erde, die der Mensch nach Belieben für seine Zwecke und seinen vordergründigen „Nutzen“ missbrauchen kann.
Heute sind also gravierende Folgen dieses Verhaltens sichtbarer denn je: Umweltzerstörung, weltweiter Raubbau der Ressourcen – der Klimawandel ist unumkehrbar geworden. Wer trägt dafür die Verantwortung? Die Gottespropheten haben seit Jahrhunderten gewarnt. Doch die Priester-Religionen bekämpften und bekämpfen das lebendige Wort Gottes bis zum heutigen Tag.
„Die Erde welkt, sie verwelkt, die Welt zerfällt, sie verwelkt“, sagte Gott durch Jesaja. Heute, im Vorfeld einer globalen Klimakatastrophe, erhält diese Warnung, vor 2700 Jahren gesprochen, erst ihre umfassende Brisanz.

Wenn der Mensch friedfertig wird, ändern sich auch die räuberischen Tiere

Doch Jesaja gibt nicht nur Warnungen und Mahnungen Gottes an Seine Menschenkinder weiter. Er kündigt auch das zukünftige Friedensreich an, das kommen wird, wenn die Menschen sich in ihrem Verhalten geändert haben. In diesem Reich des Friedens werden Mensch zu einem neuen, friedvollen Verhältnis untereinander, zu den Tieren und der gesamten Natur finden. Auch räuberische Tiere werden nach und nach ihre Verhaltensweisen ändern, die ihnen vom grausamen Ego-Menschen im Äonen-Laufe des Fallgeschehens aufgeprägt worden sind. In einer Zukunftsschau beschrieb Jesaja dieses Friedensreich mit folgenden Worten:
„Dann wohnt der Wolf beim Lamm, der Panther liegt beim Böcklein. Kalb und Löwe weiden zusammen, ein kleiner Knabe kann sie hüten. Kuh und Bärin freunden sich an, ihre Jungen liegen beieinander. Der Löwe isst Stroh wie das Rind. Der Säugling spielt vor dem Schlupfloch der Natter; das Kind steckt seine Hand in die Höhle der Schlange. Man tut nichts Böses mehr und begeht kein Verbrechen auf meinem ganzen, heiligen Berg; denn das Land ist erfüllt von der Erkenntnis des Herrn, so, wie das Meer mit Wasser gefüllt ist.“ (11, 6-10)

Jesaja gibt hier ein großartiges, mächtiges Bild vom Frieden unter den Menschen, und zugleich vom Frieden zwischen Mensch, Natur und Tieren. Die wunderbare Ankündigung des Friedensreiches Jesu Christi auf Erden durch Jesaja blieb als Prophezeiung über Jahrtausende im Bewusstsein der Menschheit gegenwärtig und einiges davon ist heute schon sichtbar (vgl. http://www.gabriele-stiftung.org/). Doch von den Priestern und Theologen wird sie zu allen Zeiten als „Utopie“ abgetan und in ihren Konkretionen bekämpft. Die Priesterkaste wollte und will nicht annehmen, dass in allem Sein der Geist Gottes atmet. Diese Sichtweise verketzern sie bis heute als „Pantheismus“. Damit haben sie einen Keil zwischen Mensch und Natur getrieben und bestärken die Menschen bis heute in ihrem Fehlverhalten, dass sie die anderen Geschöpfe für ihren ego-bezogenen scheinbaren Nutzen quälen und morden dürfen, z. B. durch Tierversuche und für ihren Gaumenschmaus. Die Folgen sehen wir heute unter anderem in den weltweiten Klimakatastrophen.

Der Gottesprophet Jesaja hatte also vor rund 2700 Jahren unschätzbares Wissen in die Welt gebracht. Auch wenn die Priester und Schriftgelehrten manches von dem, was durch ihn offenbart wurde, unterschlagen haben, so ist in der Bibel der Kirchen noch vieles davon enthalten. Unter anderem ist uns dieses Gotteswort von Jesaja überliefert:
„Siehe, eine junge Frau ist schwanger und wird einen Sohn gebären … Denn uns ist ein Kind geboren, ein Sohn ist uns gegeben … und er heißt: wunderbarer Rat, Kraft, Held, Ewig-Vater, Friedefürst …“ (7, 14; 9, 5)
Damit kündigt Jesaja das größte Ereignis der Menschheitsgeschichte an: die Einverleibung des Sohnes Gottes in Jesus von Nazareth, dem größten Gottespropheten aller Zeiten. Ihm, dem großen Weisheitslehrer und Friedefürsten, bereiteten alle wahren Gottespropheten die Wege.

Jesaja versteckt sich in einem hohlen Baum und wird von seinen Feinden zersägt

Jesaja dient Gott fast vier Jahrzehnte treu, in denen auch er unschuldig Grausamkeiten von Menschen und die Anklagen der Priester erdulden musste. Für diesen Dienst im Auftrag des Allerhöchsten muss auch Jesaja Gewalt, Hohn und Spott erdulden – misshandelt und gedemütigt dafür, dass es den Menschen auf alle nur erdenkliche Weise Hilfe und Unterstützung gibt für ein erfülltes, glückliches Leben, das ihrem wahren Wesen entspricht. Jesaja hält durch. Am Ende erleidet der Überlieferung nach auch Jesaja, wie so viele andere Gottespropheten, einen grausamen Tod.
Es ist König Manasse, der im 7. Jahrhundert vor Christus Tieropfer, ja sogar Kinderopfer durchführen lässt, der die Ermordung Jesajas befiehlt. Jesaja wird der „Gotteslästerung“ und der Falschprophetie beschuldigt, da Gott durch ihn sprechen kann. Das von den Priestern und Religionsführern aufgehetzte Volk wirft gemäß einer Quelle aus dem 3. bzw. 4. Jahrhundert nach Christus dem Jesaja vor:
„Und Jesaja selbst hat gesagt: ´Ich sehe mehr als der Prophet Moses.` Moses hat … gesagt: ´Es gibt keinen, der Gott schaute und am Leben blieb`, Jesaja aber hat gesagt: ´Ich habe Gott geschaut, und siehe, ich lebe.` Erkenne doch, König, dass er ein Lügner ist. Und weiter hat er Jerusalem Sodom genannt und die Fürsten von Juda und Jerusalem für Volk Gomorras erklärt.“ (Die Himmelfahrt Jesajas 3, 6 ff.)
Auf der Flucht vor seinen Mördern versteckt sich Jesaja, mittlerweile 90 Jahre alt, in einem großen hohlen Baum, doch König Manasse und seine Schergen, die den Gottespropheten jagen, entdecken ihn dort. Nach der Überlieferung zersägen sie den Baum zusammen mit dem Propheten. Der Gottesprophet versucht also, sich in der Natur, die er liebte, zu verstecken, was ihm aber nicht mehr gelingt. Seine grausamen Mörder spüren ihn auf und handeln gnadenlos an einem 90jährigen, weisen Mann, der sein gesamtes Leben aufopferungsvoll in den Dienst Gottes gestellt hatte. In einer jüdischen Quelle ist zu lesen:
„Als sich Manasse aufmachte (und) hinter Jesaja herlief, wollte er ihn töten, aber der floh vor ihm. Er floh zu einer Zeder, und die Zeder verschlang ihn mit Ausnahme der Schaufäden seines Mantels. Man kam und sagte ihm (Manasse) das. Er sagte zu ihnen: geht und zersägt die Zeder! Sie zersägten die Zeder und man sah Blut fließen.“ (ySan 10, 2 28c, 44-55)
Und in der Schrift Die Himmelfahrt Jesajas heißt es: „Er [der König] befahl, dass er zersägt werde mit einer Säge, mit einer hölzernen Säge sollte er zersägt werden.“

Der Prophet spricht: „Ich weiche nicht zurück“

Im Jesajabuch sind Worte überliefert, die deutlich machen, wie Jesaja schon in den Jahren zuvor Unsägliches erleiden musste – nur weil Gott durch Ihn sprechen konnte und Jesaja diese Worte als Prophet aussprach:
„Gott, der Herr, hat mir das Ohr geöffnet. Und ich bin nicht ungehorsam und weiche nicht zurück. Ich bot meinen Rücken dar denen, die mich schlugen, und denen, die mir den Bart ausrissen, meine Wangen denen, die mich rauften. Mein Angesicht verbarg ich nicht vor Schmach und Speichel.“ (50, 5)
So hielt also auch Jesaja Gott und seinen Mitmenschen, für die das Wesen in ihm inkarniert war, bis zuletzt die Treue.
Auch in der Zeit nach Jesus von Nazareth waren die Schrecken und die unsäglichen Opfer, die alle Gottespropheten erbrachten, noch bekannt. Im Hebräerbrief in den Bibeln steht über die Propheten Gottes zu lesen, sie „haben Spott und Schläge erduldet, ja sogar Ketten und Kerker. Gesteinigt wurden sie, verbrannt, zersägt, mit dem Schwert umgebracht.“ (Hebräer 11, 36-37)
Welches Leid und welche Entbehrung die Wortträger und Dolmetscher Gottes auf sich nahmen, können wir kaum erahnen. Ihre Worte wurden immer wieder missachtet, und sie wurden beschimpft, eingesperrt, vertrieben und nicht selten hingerichtet – immer auf Veranlassung der Religionsführer und Priester. So hat der Jesusnachfolger Stephanus der Priesterkaste noch zugerufen, während er von ihr durch Steinwürfe ermordet wird: „Welche Propheten haben eure Väter nicht verfolgt?“
Doch vor allem in unserer Zeit erfüllt sich auch das Wort Gottes durch Jesaja:
„Denn gleichwie der Regen und der Schnee vom Himmel fällt und nicht wieder dahin zurück kehrt, sondern feuchtet die Erde und macht sie fruchtbar und lässt wachsen, dass sie gibt Samen zu säen und Brot zu essen, so soll das Wort, das aus meinem Munde geht, auch sein: Es wird nicht wieder leer zu mir zurückkommen, sondern wird tun, was mir gefällt, und ihm wird gelingen, wozu ich es sende.“ (55, 10-11)

Wer ist der „Vater“ der Kirche?

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Wer ist der „Vater“ der Kirche?

Der Papst und die gefälschten Jesusworte beim Vaterunser – Die Selbstentlarvung der Vatikankirche und der lutherischen Kirche

Die Botschafterin der Lutherkirche in Deutschland, die Theologin Margot Käßmann, weist in einer großen deutschen Boulevardzeitung auf den Glauben Martin Luthers hin, wörtlich, „dass Gott grausam sein kann“. (Bild am Sonntag, 10.12.2017)

Der Anlass war ein Interview mit Papst Franziskus, das im Dezember 2017 über seine Kirche hinaus für viel Aufregung gesorgt hatte. Denn erstmals gab ein Kirchenoberhaupt zu, dass das bekannte Vaterunser-Gebet eine Bitte enthält, die „nicht gut“ sei, nämlich „Führe uns nicht in Versuchung“.
Wörtlich sagte der Papst: „Ein Vater tut so etwas nicht. Wer dich in Versuchung führt, ist Satan“. Die Versuchung sei „das Werk des Teufels“.

Die Worte „Ein Vater tut so etwas nicht“ aus dem Mund des Papstes sind aufschlussreich. Was ist dann aber mit dem katholischen Dogma einer angeblichen Hölle
(https://www.theologe.de/hoellenlehre_der_katholischen_kirche.htm#Hoellenlehre) und den unzähligen Verfluchungen dorthin, wenn jemand nicht alle Dogmen glaubt? Was ist dann mit dem katholischen Dogma der Ausmerzung? (https://www.theologe.de/theologe18.htm#382)
Dies alles gehört zu den verbindlichen Glaubensgrundsätzen des Katholizismus. Doch ein liebender Vater tut so etwas nicht. Wer ist dann aber der Teufel, dem die Vatikankirche dient?

Die Folge der Papstworte, die Versuchung sei „das Werk des Teufels“ ist logischerweise, dass sich die Bitte „Führe uns nicht in Versuchung“ nur an den richten kann, den der Papst als Teufel und Satan bezeichnet. Hat dann die katholische Kirche ihren Gläubigen von Kindesbeinen an in ihrem Vaterunser bis in unsere Zeit die Anbetung des Satan beigebracht? Und wie sieht es dann in der Lutherkirche aus?

Die Formulierung „Führe uns nicht in Versuchung“ steht nämlich nicht nur in der deutschen Übersetzung, wie der Papst beklagte, sondern unzweifelhaft auch im ursprünglichen Bibeltext in altgriechischer Sprache, der für die evangelische Kirche verbindlich ist und in der für die Vatikankirche verbindlichen lateinischen Fassung.
Franziskus hatte allerdings mit der Formulierung „keine gute Übersetzung“ verschleiert, dass seine Kritik deshalb nicht nur die deutsche Übersetzung des Vaterunser betrifft, sondern die Bibeln beider Großkirchen, deren angebliche Fehlerfreiheit zu den unumstößlichen Dogmen und Bekenntnissen dieser Kirchen gehört.

Mit seinem Interview hatte der Papst deshalb auch die Protestanten aufgeschreckt. Erst im Jahr 2017 hatte die Evangelische Kirche die Lutherübersetzung der Bibel überarbeitet und am Vaterunser-Text nichts geändert. So reagierten die Vertreter der Evangelischen Kirchen in Deutschland, die eilig um Stellungnahme gebeten wurden, auch mit einem trotzig klingenden „Es gibt keinen Grund für eine Änderung“ und, so wörtlich: „Dabei bleiben wir auch.“

Und die Luther-Botschafterin und ehemalige Landesbischöfin und EKD-Ratsvorsitzende Margot Käßmann gab dazu eine weiter gehende Stellungnahme ab, in der es wörtlich heißt: „Es gibt biblische Erzählungen …, bei denen Gott tatsächlich in Versuchung führt. So ganz werden wir dem Rätsel, wer Gott ist, wie Gott ist, schlicht nicht auf die Spur kommen. Martin Luther beispielsweise spricht davon, dass Gott „grausam sein kann“. Dietrich Bonhoeffer hat vom deus absconditus geschrieben, dem Gott, der eben auch verborgen ist. Ich bin dafür, das Vaterunser zu belassen, wie es ist. Wir können diesem Gebet vertrauen, wie unsere Väter und Mütter im Glauben seit vielen Generationen.“

Mit diesen Worten gibt eine der bekanntesten Amtsträgerinnen des Protestantismus in seltener Offenheit zu, was die evangelische Lehre wirklich beinhaltet und was man den Kirchensteuer zahlenden Gläubigen sonst gerne verschweigt: Dass zum Beispiel der Gott, den Martin Luther lehrt, angeblich auch „grausam sein“ könne.

Der Reformationsmönch Martin Luther schrieb seinem „Gott“ ausgesprochen satanische Attribute zu. So lehrte Luther zum Beispiel, dass „Gott“ zwischenzeitlich auch „Teufel“ sei, wörtlich: „Gott kann nicht Gott sein, er muss zuvor ein Teufel werden.“ (https://www.theologe.de/theologe3.htm#Gott_und_Teufel)

Schließlich unterstellt der Namensgeber der Lutherkirche Gott, dem Allerhöchsten, komplett das satanische Prinzip der Ungerechtigkeit, ich zitiere: „Wenn ich also auf irgendeine Weise begreifen könnte, wie denn dieser Gott barmherzig und gerecht ist, der solchen Zorn und solche Ungerechtigkeit zeigt, wäre der Glaube nicht nötig.“ (https://www.theologe.de/theologe1.htm#11)

Grausam, unbarmherzig und mit falschen Anschuldigungen ging Martin Luther in diesem Sinne auch gegen alle Andersdenkenden vor und forderte beispielsweise die Hinrichtung von friedfertigen urchristlichen Täufern.

Und wenn die Luther-Botschafterin Margot Käßmann dafür wirbt, der Formulierung „Und führe uns nicht in Versuchung“ weiterhin zu vertrauen „wie unsere Väter und Mütter im Glauben seit vielen Generationen„, dann lenkt sie die Aufmerksamkeit auch auf die grausame Blutspur, die neben der Vatikankirche auch der Protestantismus in der Nachfolge Martin Luthers in der Geschichte hinterlassen hat.
Wir erinnern dazu nur beispielhaft an die evangelische Inquisition und Hexenverfolgung, die Rechtfertigung unzähliger Kriege und die Anfeuerung der Soldaten auch in den Weltkriegen des 20. Jahrhunderts; bis hin zum Holocaust an den jüdischen Mitbürgern, über welchen der Vorsitzende der jüdischen Gemeinde in Frankfurt im November 2017 schrieb, „Luthers hasserfüllte Schmähungen“ „erscheinen“ „wie eine Handlungsanleitung für die Endlösung der Judenfrage“. (zit. nach Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung, 12.11.2017)
Diese Geschichte ist der Gegensatz zur Botschaft der Gottes- und Nächstenliebe bis hin zur Feindesliebe, die Jesus von Nazareth uns nahe brachte und der uns lehrte, dabei unserem himmlischen Vater, der auch ein Vater-Mutter-Gott ist, zu vertrauen.

In unserer Zeit sprach und spricht Er als der Christus Gottes erneut zu uns durch das Prophetische Wort der Gegenwart durch Seine Prophetin und Botschafterin Gabriele. Und Er erklärt, berichtigt und vertieft“ auch die Überlieferung über Sein Leben als Jesus von Nazareth, darunter das Vaterunser-Gebet, das Gebet der Einheit, in dem die Gebetworte an Gott, unseren himmlischen Vater, nun lauten: „Du führst uns in der Versuchung„.
Mit den sinngemäßen Worten „Du führst uns in der Versuchung“ im Vaterunser-Gebet kann sich jeder ehrliche Gottsucher vertrauensvoll Gott, Seinem himmlischen Vater, zuwenden. Denn Gott, der Ewige, steht uns in jedem Augenblick auch in für uns schwierigen Situationen bei und vor allem dann, wenn wir in Gefahr stehen, gegen Seine Gebote zu verstoßen.

Die Institutionen Katholisch und Evangelisch jedoch verwerfen diese Aufklärungen und Berichtigungen des Christus Gottes, und sie stellen sich, so wie die Luther-Botschafterin Margot Käßmann, bewusst in die Tradition ihrer konfessionellen „Väter und Mütter“ im evangelischen bzw. katholischen Glauben, die seit je her die Gebetsformel „Und führe uns nicht in Versuchung“ wiederholen.

Doch welche Macht wird mit dieser Bitte angesprochen? Nach den Worten des Papstes von der Versuchung als einem „Werk des Teufels“ kann die Bitte sich folglich nur an jene Macht richten, die der Papst als Satan und Teufel bezeichnet. Und es ist diejenige Macht, die voller Geheimnisse ist und gemäß den Worten von Martin Luther auch „grausam sein“ kann.
Es ist der Gott, der in den katholischen Dogmen die „Ausmerzung“ lehrt (https://www.theologe.de/theologe18.htm#382) und in beiden Großkonfessionen eine angeblich ewige Verdammnis. Doch was die katholischen Dogmen und evangelischen Bekenntnisse hier festgelegt haben, tut ein liebender Vater nicht. Wer ist dann aber der „Vater“, die die Konfessionen inspiriert hat und ihnen die gefälschten Bibelstellen (https://www.theologe.de/theologe8.htm) diktiert hat?

Vergleichen wir dazu die Worte von Jesus von Nazareth:
„Ihr seid von unten her, ich bin von oben her … Nach Eures Vaters Begierden wollt ihr tun. Der ist ein Mörder von Anfang an und steht nicht in der Wahrheit, denn die Wahrheit ist nicht in ihm. Wenn er die Lüge redet, so redet er aus dem Eigenen; denn er ist ein Lügner und der Vater der Lüge. Weil ich aber die Wahrheit sage, glaubt ihr mir nicht … Es ist aber mein Vater, der mich ehrt, von dem ihr sagt: Er ist unser Gott. Und ihr kennt ihn nicht, ich aber kenne ihn. Und wenn ich sagen würde: Ich kenne ihn nicht, wäre ich ein Lügner wie ihr.“ (Johannesevangelium, Kapitel 8)

Wer sich jedoch mit dem Herzen dem Vater der Liebe zuwenden möchte, der niemanden in Versuchung führt und der für jeden von uns das Beste möchte, der lernt auch, einige Worte frei zu sprechen, in die er sein ehrliches Empfinden hinein legt. Und beim Gebet der Einheit, dem Vaterunser, weiß er: Welche Versuchung auch durch mein eigenes Verhalten auf mich zukommen mag, Gott ist gegenwärtig und Er hilft mir, in allen Situationen mein Leben immer mehr an den Zehn Geboten und der Bergpredigt des Jesus von Nazareth auszurichten.

Kirchenspaltung: Entheiligt der Papst nun die „Kirchenheiligen“?

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Müsste der Papst die „Heiligen“ seiner Kirche nicht entheiligen? Dies ist eine Frage an die katholische Kirche, die sich in einem Zustand zunehmender Unruhe befindet. Kritiker sprechen „bereits von einem faktischen Schisma, das sich durch die Weltkirche ziehe“, wie in Spiegel.Online am 3.2.2017 zu lesen war, das bedeutet Kirchenspaltung. Doch was ist der Grund dafür? Der Anlass war ein offizielles Lehrschreiben von Papst Franziskus aus dem Jahr 2016. Darin hat das Kirchenoberhaupt erlaubt, dass katholisch Gläubige, die geschieden und erneut verheiratet sind, bei mildernden Umständen und entsprechenden Gewissensentscheidungen wieder beim katholischen Abendmahl, der so genannten Eucharistiefeier, teilnehmen dürfen; anders formuliert, dass sie wieder die „Kommunion“ empfangen dürfen. Das heißt, sie dürfen die Oblate, welche der Priester laut dem vatikanischen Dogma zuvor in den Leib von Christus verwandelt haben soll, wieder zu sich nehmen.
Bislang war ihnen das wegen Verstoßes gegen das katholische Ehesakrament grundsätzlich verboten.
Die Begründung für die Änderung fasste der Papst in folgende Worte: „Die Kirche ist im Besitz einer soliden Reflexion über die mildernden Bedingungen und Umstände.“
Das ist jedoch – von manchen kaum wahrgenommen – ein massiver Schlag von Franziskus gegen seine Vorgänger, und es ist eine Änderung der bisherigen katholischen Lehre.

Erst im Jahr 1994 hatten Papst Johannes Paul II. und der damalige Kardinal Joseph Ratzinger nämlich unmissverständlich etwas ganz Anderes verkündet, und sich dabei auf eine angebliche „Treue gegenüber dem Wort Jesu“ berufen. Dazu das Zitat aus dem Lehrschreiben des polnischen Papstes: “Wenn Geschiedene zivil wiederverheiratet sind, befinden sie sich in einer Situation, die dem Gesetz Gottes objektiv widerspricht. Darum dürfen sie, solange diese Situation andauert, nicht die Kommunion empfangen.“

So also das verbindliche Lehrschreiben des von der Kirche heilig gesprochenen Papstes Johannes Paul II. Da gibt es keine Gewissensprüfung und auch keine „mildernden Bedingungen und Umstände“, welche das Verbot in dieser Lehrentscheidung dann anschließend wieder in Frage stellt oder außer Kraft setzt.

Damit an dieser Stelle kein Missverständnis aufkommt: Papst Johannes Paul II. spricht zwar vom „Wort Jesu“ und vom „Gesetz Gottes“, doch klare Analytiker kommen anhand vieler konkreter Fakten zu dem Schluss, dass die Vatikankirche weder dem einen noch dem anderen die „Treue“ hält. So lehrt Jesus – um nur ein Beispiel zu nennen -, niemanden auf Erden mit dem geistigen Titel „Vater“ zu ehren und schon gar nicht als „Heiligen Vater“, denn, so wörtlich in den Bibeln: „Nur einer ist euer Vater, der im Himmel“. Und allein Gott, der All-Eine, ist für Ihn, den Christus, „heilig“, weswegen Er im innigen Gebet zu Gott Ihn mit den Worten „Heiliger Vater“ ehrt. Die Kirche jedoch macht im Gegensatz zu „Jesu Wort“ und im Gegensatz zum „Gesetz Gottes“ ihren jeweiligen Papst zu einem „heiligen Vater“.
Auch setzte Jesus nie Priester und einen späteren Papst ein. Und beim letzten Abendmahl mit Seinen Jüngern ging es vor allem darum, die Gaben der Mutter Erde miteinander zu teilen und darum, dass der Gottesgeist in allen Lebensformen gegenwärtig ist, so auch in Speis und Trank. Dass ein Priester eine Backware angeblich in den wahren Leib von Jesus verwandeln könnte, ist eine spätere Erfindung der Vatikankirche. Die Eucharistiefeier mit der so genannten Kommunion, der Einnahme einer Hostie, ist also katholisch, nicht christlich. Ähnliche Kulte gab es bereits in heidnischen Götzenkulten der Antike.

Die Vertreter der Romkirche missbrauchen jedoch nicht nur den guten Namen des Christus für Dogmen und Sakramentenlehren, die gar nicht von Christus stammen. Sie betrachten ihre eigene Lehre auch noch als „unfehlbar“. So gilt die Lehraussage von Papst Johannes Paul II. aus dem Jahr 1994, dass wiederverheiratete Geschiedene die „Kommunion“, also die Hostie bei der Eucharistie, nicht empfangen dürfen, eben nicht nur als eine Glaubensmeinung. Sondern es ist für Katholiken verbindlich.
Papst Johannes Paul II. stellte zusammen mit dem damaligen Kardinal Josef Ratzinger bei dieser Gelegenheit ausdrücklich klar, was das Verbot an wiederverheiratete Geschiedene, an diesem Kirchensakrament teilzunehmen, für die katholische Kirche bedeutet: Er sei eine Entscheidung des „universalen Lehramts der Kirche“, eine Entscheidung „in Treue“ zur Bibel und zur katholischen Tradition,  und es sei schon immer „die Lehre und Praxis der Kirche“ auf diesem Gebiet gewesen.
Mit anderen Worten: Wiederverheirate geschiedene Katholiken dürfen schon seit je her die Hostie, also die Oblate, bei der katholischen Eucharistiefeier nicht mehr erhalten. Und jetzt kommt Papst Franziskus und lehrt seit 2016 plötzlich anders, nämlich die „mildernden Bedingungen und Umstände“, wonach es eben doch möglich sei, womit er entsprechenden Wünschen von Kirchenmitgliedern entgegen kommt.

Und jetzt ist eben Franziskus Papst und nicht mehr Johannes Paul II. Nun ist also er, Papst Franziskus, für die Katholiken derjenige, der das so genannte „universale Lehramt der Kirche“ in der besagten „Treue zur Tradition“ federführend ausübt. Er stellt nun die Weichen dafür,  was katholisch ist und was aus katholischer Sicht „Häresie“ ist, also angebliche „Irrlehre“.
Was aber geschieht, wenn er – wie in diesem Beispiel der Zulassung zum kirchlichen Abendmahl – damit die bisherigen Lehren ändert oder gar in ihr Gegenteil verkehrt? Werden dann seine Vorgänger und deren Anhänger, die anders lehrten, nicht automatisch nachträglich zu „Häretikern“, früher hätte man gesagt zu „Ketzern“? Und müsste Papst Franziskus dann hier nicht noch einmal handeln? Müsste er nicht seine Vorgänger und die Kirchenheiligen, die anders lehrten, wieder entheiligen? Denn so genannte “Häretiker“, die von der katholischen Lehre abweichen, können laut Vatikankirche ganz eindeutig nicht gleichzeitig Kirchenheilige sein. Deshalb noch einmal die Frage, ob Papst Franziskus nicht seine Vorgänger und die Kirchenheiligen, die anders lehrten, wieder entheiligen muss?

Solche Konflikte um Inhalte der katholischen Lehre und um die jeweiligen Päpste, sind nicht neu. Papst Formosus, der um das Jahr 900 an der Spitze der Romkirche residierte, wurde von zwei späteren Päpsten nachträglich zum „Ketzer“ erklärt. Seine Leiche wurde zu diesen Anlässen jeweils wieder ausgegraben und zum Zeichen, dass er von nun an ein „Ketzer“ sei, verstümmelt. Die jeweiligen Nachfolger dieser beiden Päpste haben Papst Formosus dann aber wieder als katholisch rechtgläubig gewürdigt. Es ging also in Rom hin und her, welche Fraktion nun römisch-katholisch sei und welches die so genannten „Irrlehrer“. Im späteren Mittelalter gab es sogar mehrfach nebeneinander zwei Päpste, die sich mit ihren Lehren und Anschauungen gegenseitig bekämpften und darüber stritten, wer nun der wahre Papst sei. In der Geschichte spricht man von Päpsten und Gegenpäpsten.

In der Gegenwart ist die Zulassung oder der Ausschluss geschiedener und wiederverheirateter Katholiken beim katholischen Abendmahl deshalb ein so erbittertes Streitthema innerhalb der Vatikankirche, weil hier sich widersprechende Lehrmeinungen aufeinander treffen, die aber beide unter dem Anspruch unfehlbaren Lehramts der Vatikankirche stehen. Eben deshalb sprechen Kritiker „bereits von einem faktischen Schisma, das sich durch die Weltkirche ziehe“, also einer Kirchenspaltung.

Viele Gläubige wissen folglich gar nicht mehr, was in diesem Fall nun die reine katholische Lehre ist und was die so genannte „Häresie“, aus kirchlicher Sicht die Irrlehre. Welchem Papst sollen sie also nun glauben? Dem „heilig“ gesprochenen Johannes Paul II. zusammen mit den anderen „Kirchenheiligen“, die so dachten wie er? Oder dem, der ihn heilig gesprochen hat, Papst Franziskus?

Entsprechend wird die Vatikankirche intern längst von heftigen Unruhen erfasst. Spiegel online schrieb am 3. Februar 2017: „Vertreter des Netzwerks katholischer Priester, des deutschen Opus Dei, der Legionäre Christi und anderer strenggläubiger Gruppen sprechen von ´Spaltung der Pfarreien`“. Und der oberste Glaubenswächter, der Präfekt der vatikanischen Glaubenskongregation, Kurienkardinal Gerhard Ludwig Müller, stellte sich eindeutig auf deren Seite. Und am 1. Februar 2017 war zu lesen: Auch „die deutschen Kardinäle Joachim Meisner und Walter Brandmüller stellten sich gegen den vom Papst eingeschlagenen Kurs“ und forderten diesen zur „Klärung“ auf.

Doch der Papst hatte ja bereits klar gesprochen:  Statt Verbot der Zulassung wiederverheirateter Geschiedener beim katholischen Abendmahl wird die Zulassung jetzt bei „mildernden Bedingungen und Umständen“ erlaubt.  Entsprechend hat die Deutsche Bischofskonferenz „differenzierte Lösungen“ angemahnt und erklärt, die Gewissensentscheidung der Gläubigen zu respektieren. Und in manchen anderen Ländern spricht man noch deutlicher. So ist auf der Internetseite katholisch.de am 1. Februar 2017 zu lesen, ich zitiere: „Auf Malta dürfen Wiederverheiratete dann zur Kommunion, wenn sie zu der Überzeugung kommen, ´in Frieden mit Gott zu sein`“, was offenbar bedeutet: Jeder entscheidet selbst.

Bei diesem kircheninternen Konflikt „Verbot, die Hostie zu empfangen“ oder „Jeder entscheidet nach seinem Gewissen“ geht es, wie gesagt, jedoch nicht nur um Meinungen, sondern um ein zentrales Glaubensgut der Kirche, an dem sich katholische Rechtgläubigkeit entscheidet. Aus diesem Grund machte Franziskus mit seinen „mildernden Bedingungen“ seine Vorgänger zu Häretikern. Deshalb noch einmal unsere Frage, ob der Papst nicht jetzt die Kirchenheiligen und vor allem den so genannten „Heiligen Vater“ Johannes Paul II. entheiligen müsste?

Denn, um es noch einmal zu wiederholen: So genannte „Häretiker“, die von der katholischen Lehre abweichen, können laut Vatikankirche ganz eindeutig nicht gleichzeitig Kirchenheilige sein.

Viele Katholiken sehen ihre Kirche dabei schon im Zerfall. Vor allem der Katholischen Kirche in Deutschland geben Kritiker des neuen Kurses des Papstes, dem Kurs „von mildernden Umstände und Bedingungen“, keine lange Zukunft. „Die Kirche in Deutschland wird in 15 bis 20 Jahren zusammenbrechen“, so der katholische Dogmatiker Matthias Gaudron, der Chef der katholischen Piusbruderschaft in Deutschland, die sich bereits vom Vatikan unabhängig gemacht hat, im Jahr 2013.

Eine ausführlichere Darlegung des Sachverhalts lesen Sie bei:
http://www.theologe.de/geschieden_wiederverheiratet_kommunion_kirchenspaltung.htm#Unfehlbar_contra_Unfehlbar

Flucht und Völkerwanderung wegen Krieg, Gewalt und Armut – Ansturm auf Deutschland

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Flucht und Völkerwanderung wegen Krieg, Gewalt und Armut – Ansturm auf Deutschland

1.8. / 28.9.2015 / 1.1.2016 – Kriegs-Flüchtlinge aus Syrien – Wer hat den Krieg in Syrien begonnen? / Flüchtlinge aus dem Irak. Wer hatte den Irak 2003 mit Krieg überzogen? / Wer hat Libyen in den Zerfall gebombt? / Ungarns Präsident Orban: „Es wäre vielleicht klug, nicht ständig Staaten zu zerstören.“

Diese Studie vom Herbst 2015 ist der letzte ausführliche Beitrag unter theologen.wordpress.
Ab dem Jahr 2016 finden sich aus Zeitgründen alle Informationen unter „Der Theologe aktuell“. Über Neuigkeiten werden Sie auch informiert bei https://www.facebook.com/Der-Theologe-175473619156089/

Flüchtlingsströme aus vielen Ländern weiteten sich zuletzt immer mehr aus. Womöglich hat die größte Völkerwanderung der Geschichte begonnen. Neue Schübe mit unübersehbaren Strömen von Menschen wurden und werden weiterhin ausgelöst durch dauerhafte Willkommensbotschaften von deutschen Politikern, „wir“ in Deutschland würden auch 2016 wieder die Aufnahme Hunderttausender „schaffen“, und es gebe bei Asylanträgen „keine Obergrenze“ usw., was die Institutionen Kirche der Bundeskanzlerin so nahe gelegt haben. (http://www.theologe.de/kirche_staat.htm#Kirche_zu_Fluechtlingen)
„Wir“, das sind in diesem Fall aber hauptsächlich andere.

Dazu die Dortmunder Ordnungsdezernentin Diane Jäger: „Ich weiß nicht, in welchem Raumschiff diese Menschen in Berlin leben. Es wird Zeit, dass sie aussteigen und sehen, welche Belastung die Kommunen zu tragen haben.“ (ntv.de, 25.9.2015)
Mittlerweile kündigen wegen des Drucks von „oben“ manche Kommunen bereits langjährigen Mietern wegen „Eigenbedarfs“, das heißt, um dort stattdessen Flüchtlinge bzw. Einwanderungswillige unterbringen zu können, und weil das „billiger“ sei als anderweitig Wohnraum zu schaffen. (http://www.welt.de/politik/deutschland/article146825325/Fuer-Fluechtlinge-gekuendigt-Das-war-wie-ein-Tritt.html)

Ein weiterer Auslöser sind Fernsehbildern z. B. vom Münchner Hauptbahnhof, wie Flüchtlinge in Deutschland willkommen geheißen und beschenkt wurden, die man auch in Afrika am Fernsehschirm sah. Ntv.de zeigt ein Beispiel eines jungen Mannes aus Mali, der sich daraufhin entschloss, ebenfalls irgendwie den Weg nach Deutschland zu schaffen, obwohl er ein relativ gutes Einkommen hat, seine Familie damit ernährt hat und nicht verfolgt wird (19.9.2015). Aber in Deutschland gibt es äußerlich weit mehr zu erreichen. Und nicht nur er hat die Unterstützung seiner Angehörigen sicher, denn bei einem Gelingen würden im Zuge der gesetzlich garantierten Familienzusammenführung die Verwandten nachreisen.
Was sich täglich mehr und mehr zuspitzt, ist, dass vor allem Deutschland mehr und mehr „überrannt“ wird. Die anderen Länder sind mehr oder weniger nur Durchgangsstationen nach Deutschland.
Und das sind alles nur die Vorboten, denn wenn in nicht allzu ferner Zukunft die „Klimaflüchtlinge“ noch hinzu kommen, wird man im Millionenbereich gar nicht mehr zählen können.

Die „reiche“ und die „arme“ Welt beginnen sich zu vermischen

Doch wäre es nicht am besten, wenn die Menschen (wenigstens bis zur schier unerträglichen Folgen der Klimakatastrophe) gar keinen Grund hätten, ihre Heimatländer zu verlassen und wenn sie dort äußerlich ein würdiges Leben führen können? Warum lassen sie dann aber ihren irdischen Heimatort und alles dort liegen und stehen und wollen nach Deutschland? Wo liegen die Ursachen für den Ansturm in die vielfach noch um sich selbst und die vielen Egos kreisende deutsche Gesellschaft?

Dort wird zum Beispiel um mehr Geld für die Piloten gestritten und dabei um teilweise sechsstellige Monatsgehälter. Und weit mehr verdienen dort Männer, die – anstatt richtig zu arbeiten – nur Milliardensummen an Kapital von hier nach da verschieben. Deutlich weiter unten in der Vermögenshierarchie wird dann monatelang gerungen und gestreikt, um die Frage zu klären, ob das Zugpersonal gegenüber der Deutschen Bahn von ein oder zwei Gewerkschaften vertreten werden dürfe. Zuletzt wurde in diesem Land erst das Renteneintrittsalter teilweise auf 63 Jahre reduziert, und auch ein Asylsuchender im Wartestand bekommt oft monatelang oder gar mehrere Jahre lang mehr Geld als ein Durchschnittsverdiener in Serbien. Verständlich, dass immer mehr Menschen in einem solchen Land leben möchten – bei diesen gravierenden, ja massivsten Unterschieden zwischen Reich und Arm weltweit und bei im Herbst 2015 weit geöffneten Türen in Deutschland, durch die praktisch jeder einreisen darf, der es bis dorthin schafft, gleich aus welchem Grund. Die „reiche“ und die „arme“ Welt beginnen sich, in Deutschland mehr und mehr zu vermischen.

Nach ehernen kosmischen Gesetzen verpflichtet Reichtum dazu, damit die Not anderer gemäß der „Hilfe zur Selbsthilfe“ zu lindern. Doch die wenigsten halten sich daran; allen voran die unermessliche reiche Institution Kirche, die zwar ihre Gläubigen hier und da zum Helfen aufruft, aber selbst nur öffentlichkeitswirksam Almosen verteilt. Nun wollen sich immer mehr Menschen aus „ärmeren“ Ländern holen, was ihnen Verantwortliche aus „reicheren“ Ländern bisher über viele Jahrzehnte vorenthalten haben. Oft wurden ihre Länder dabei ausgebeutet. Man spricht in diesem Zusammenhang von Kolonialismus und „Neokolonialismus“. Jetzt geht es für viele Menschen eben direkt dorthin, wo das große Geld verdient wurde und wird.

„100 Millionen“ und mehr

Ungarns Außenminister spricht von einer „Völkerwanderung, deren Nachschub unendlich ist“ und schätzt ca. 35 Millionen Menschen, die einwandern wollen (welt.de, 16.9.2015), andere sprechen bereits jetzt von 100 Millionen. Doch ob das reicht? Der Grund ist bei vielen der Krieg und seine Folgen, vor allem die wachsende Armut, Verzweiflung und Lebensbedrohung in umkämpften Gebieten.

Zunehmend zeigt sich aber – grob gesprochen – ein zweiter Grund: Auch Menschen, die weder verfolgt noch – gemessen an den Zuständen in ihrem Land – arm sind, wandern als „Flüchtlinge“ ein, da Europa und vor allem Deutschland mehr Wohlstand bietet. Wie will man nun aber den Einreisegrund in den Zielländern heraus finden und nur denjenigen „Schutz“ bieten, die wirklich „Schutz“ brauchen? Wie soll das zeitnah und zutreffend gehen? Dass dabei vor allem Deutschland oder auch Österreich das Ziel sind und kaum ein Flüchtling beispielsweise freiwillig auf dem Balkan bleiben will, ist laut der österreichischen Innenministerin auch „keine Schutzsuche mehr, sondern Asyl-Optimierung“. (ntv.de, 19.9.2015)
Der bekannte ntv-Reporter Dirk Emmerich weist am 21.9.2015 an der österreichisch-ungarischen Grenze auch auf viele Menschen hin, die mit der zweiten Einwanderungswelle kommen. Er fotografierte teilweise vermummte junge Männer und schrieb dazu: „Flüchtlinge sind anders. Vor zwei Wochen Danke. Heute Forderungen. ´Wo sind die Busse?` ´Warum dauert das?`“ (https://twitter.com/DEmmerich/status/645916801482760192?ref_src=twsrc)

Stabilisiert die Herkunftsländer! Wir brauchen die Menschen zurück. Unser Kontinent blutet aus.“
(Kgalema Motlanthe, ehemaliger Präsident und Vizepräsident Südafrikas zur Völkerwanderung aus aller Welt in Richtung Deutschland, zit. nach focus.de, 2.11.2015)

Schließlich gibt es auch noch einen dritten Grund: Islamistische Terrorgruppen hatten im Vorfeld angekündigt, ihre Kämpfer auf diesem Asyl-Weg ebenfalls nach Europa zu schleusen, und religiöse und teilweise gewaltbereite Extremisten haben zum Beispiel minderjährige Flüchtlinge gleich nach der Ankunft freundlich in ihrer Muttersprache in Empfang genommen. Und wer weiß, wer in der nicht kontrollierbaren Situation alles noch seine Leute vor allem nach Deutschland schickt?
„Der Verfassungsschutz befürchtet angesichts des Flüchtlingsandrangs einen starken Anstieg der Zahl radikaler Islamisten in der Bundesrepublik“ (bild.de, 30.9.2015). Diese Befürchtung ist schon zu einem großen Teil Gewissheit. Nach mühsamen Prüfungen beschlossene „Abschiebungen“ bzw. „Verabschiedungen“ sollen zu ca. 95 % nicht funktionieren wegen „Renitenzen“ der Menschen (z. B. bild.de, 29.9.2015), die sich schlicht weigern bzw. wehren. Sie bleiben einfach bzw. tauchen unter, teure Flugtickets verfallen, und die Staatsorgane kommen nicht mehr damit zurecht. Und täglich kommen Tausende neue unter das gehisste Banner des „Willkommen“, des „Welcome“. Es ist ein wenig wie beim Goldrausch in Kalifornien im 19. Jahrhundert.

In Flüchtlingsheimen eskalieren in der Zwischenzeit vor allem die Angriffe und Drohungen von fanatischen Islamisten unter den „Flüchtlingen“ gegenüber Andersgläubigen – bis hin zu Morddrohungen: http://www.welt.de/politik/deutschland/article146919471/Islamisten-bedrohen-Christen-in-Fluechtlingsheimen.html.

Zum Hintergrund: Nachfolger des Christus sind für die Glaubens- und Gewissensfreiheit, aber Gegner aller äußeren Religionen, gleich wie sie sich nennen, mit ihrer  Intoleranz und ihren Verdammungsflüchen, ihren Kriegsaufrufen und der Gewalt, und ihrem Opium für das Volk. Jesus von Nazareth hat niemals eine Religion gegründet, sondern die Gottes- und Nächstenliebe gelehrt, völlig unabhängig von den äußeren Religionen, die unzählig viel Leid und Not über die Menschen und den ganzen Planeten Erde brachten und noch bringen.

Nachfolgend einige Anmerkungen zum ersten hier genannten Fluchtgrund, dem Krieg: Aufschlussreich ist dabei ein Blick auf die Länder, wo der Krieg bereits unzählige Menschen tötete, ihre Häuser in Trümmer schlug, ihre Existenzen zerstörte und wo weitere Anschläge und größte Not an der Tagesordnung sind; und ein Blick auf Ursachen, die dazu führten:

Pro-westlicher Rebell berichtet Peter Scholl-Latour, er sei von Agenten für Aufstand in Syrien angeworben worden

Der 2015 verstorbene angesehene Journalist Peter Scholl-Latour schrieb dazu einiges in seinem letzten Buch Der Fluch der bösen Tat. Focus.de berichtet darüber:
„Bei seiner letzten Syrienreise traf er Vertreter der Rebellenarmee. Einer von ihnen erzählte Scholl-Latour, er sei bereits ein Jahr vor Beginn der Proteste von jordanischen und getarnten amerikanischen Agenten kontaktiert worden. Unter Zusicherung finanzieller Vorteile hätten diese ihn ermutigen wollen, sich einer umstürzlerischen ´Freien Syrischen Armee` anzuschließen. Denn Washington habe geglaubt, es müsse nur eine vom Westen unterstützte Oppositionsarmee auftauchen, um eine Volkserhebung auszulösen, die den Assad-Clan hinwegspülen würde“ (zit. nach focus.de, 17.9.2014). Der Aufstand, der zum Krieg wurde, begann dann 2013. 2015 tobt er weiter heftig. Dazu Peter Scholl-Latour: „Dabei ist es ein tragischer Witz, dass der Aufstand nach drei Wochen erledigt gewesen wäre, wenn nicht Saudi-Arabien, Katar und die USA die Aufständischen unterstützt hätten“ (focus.de, 7.9.2013). Die Politiker der USA sind mehrheitlich Katholiken und Protestanten, in Saudi-Arabien und Katar regieren extreme Muslime, und nach Saudi-Arabien und Katar gingen auch in dieser Zeit deutsche Waffen.

Fortgesetzter Aufstand, Zerfall und jetzt immer mehr Flüchtlinge

Der ungarische Ministerpräsident Orban gibt zu: „Wir Europäer und Amerikaner“ hätten in Syrien „eine de facto nicht existierende Opposition im ´arabischen Frühling` unterstützt, obwohl klar war, dass von dort keine Führung für das Land kommen kann, sondern es zerfallen wird“ (welt.de, 16.9.2015). Und focus.de schreibt am 15.9.2015: „Russland bot 2012 den Rücktritt Assads an – Westmächte lehnten ab. Statt einen Dialog zu unterstützen, lieferte man immer mehr Waffen an die Aufständischen. Der Westen wollte in Syrien also einen gewaltsamen Umsturz; wie auch beim Maidan-Aufstand in der Ukraine, den man ebenfalls unterstützte statt sich dafür einzusetzen, die nächsten demokratischen Wahlen zu gewinnen.
Der pro-westliche Umsturzversuch in Syrien führte dann bekanntlich zu Krieg und Zerfall und bis jetzt zu ca. 250.000 Todesopfern und als wesentliche Folge auch zu der Völkerwanderung, die nun eingesetzt hat. Die meisten, die im Herbst 2015 nach Europa auswanderten, lebten zuvor anscheinend bereits in Flüchtlingslagern in der Türkei, dem Libanon oder Jordanien (Ungarns Regierungschef Orban lt. focus.de, 15.9.2015). Für diese Einrichtungen wurden die Hilfen von der UNO, finanziert vor allem durch die USA und Europa, zuletzt um mehr als die Hälfte gekürzt, auch die Nahrungsmittel reichten nicht mehr und Hungersnöte drohten. (B 5 aktuell, 15.9.2015)
Ntv.de schreibt am 7.9.2015 über die Lage in Syrien selbst: „Wo das Regime noch die Kontrolle hat, gibt es noch so etwas wie Alltag. Sollte sich das ändern“, so der UN-Sonderbeauftragte De Mistura, würden noch viel mehr Millionen Syrer fliehen, wohl fast alle mit dem Ziel Deutschland. Und der Sturz der Regierung ist weiterhin sowohl das Ziel der hauptsächlich von den USA unterstützten pro-westlichen Rebellen als auch der islamistischen IS.

Flucht in die Länder, wo die Waffen produziert werden; weg von dort, wo sie eingesetzt werden

Ausgerechnet die romtreue griechisch-katholische Kirche in Syrien ist über „die fast schon geschlossene Auswanderung“ der Kirchenmitglieder entsetzt (idea-spektrum Nr. 37, 9.9.2015). Patriarch Gregorius III. flehte vor allem die jungen Kirchenmitglieder an: „Bleibt! Seid geduldig! Wandert nicht aus!“ Von denen, die noch bleiben, finden die meisten Schutz in Damaskus und in den anderen Orten; eben in solchen, die noch von der Regierung unter Präsident Assad kontrolliert werden. Dieser Aufruf wird von den meisten Machthabern der westlichen Allianzen und vom Vatikan aber ignoriert – auch der Aufruf Russlands, Österreichs und Spaniens nach einer Verständigung mit der Regierung Syriens. Ein entscheidender Streitpunkt ist, ob Fotos von furchtbaren Folterungen und Morden dieser Regierung anzulasten sind oder anderen Tätern. Der Mehrfronten-Krieg geht stattdessen unvermindert weiter. Z. B. durch das von einer evangelisch-anglikanischen Staatskirche dominierte Großbritannien, das nun ebenfalls einen „Militäreinsatz“ in Syrien plant, „gegen Assad und IS-Vormarsch“ (ntv.de, 6.9.2015), ähnlich wie das überwiegend katholische Frankreich, das ebenfalls dort Bomben abwerfen lässt. Für die Regierung unter Präsident Assad ist bereits Russlands Militär im Einsatz.

Vom Westen unterstützte und bewaffnete Aufständische greifen in Syrien nach eigenen Angaben mittlerweile auch die russische Armee an – http://www.n-tv.de/politik/Russland-geraet-in-Syrien-in-die-Schusslinie-article16008501.html. Und diese bombardiert dann auch deren Stellungen. Und die meisten westlichen kirchenchristlichen Politiker mit Ausnahme von Angela Merkel weigern sich weiterhin, die Regierung in Syrien anzuerkennen oder auch nur mit ihr zu reden. Wie nah ist ein noch größerer Krieg? Wer den Aufstand und den Krieg weiter fördert, ist auf jeden Fall zu 100 % verantwortlich für alle Opfer und Flüchtlinge.

Sie holen sich, was man ihnen vorenthielt

Manche bibelgläubige Zeitgenossen fürchten, dass sich allmählich eine Konstellationen für die in der Bibel genannte endzeitliche grauenvolle Schlacht von Harmagedon bilden könnte. Kein Wunder, dass Millionen Menschen einfach nur noch weit weg wollen – dorthin, wo Waffen produziert werden und wo man sehr gut daran verdient; weg von dort, wo sie eingesetzt werden und wo sie ihre Existenzen zerstören. „Syrer haben nur ein Ziel: Deutschland“, schreibt focus.de. (11.9.2015)

Papst Franziskus ließ sich derweil am 23.9.2015 in Washington/USA von der Menge bejubeln, wo laut dem Nahost-Experten Peter Scholl-Latour wesentliche Ursachen für das Elend in Syrien geschaffen wurden. Und auch beim Thema Flüchtlinge betreibt der Papst seine mittlerweile bekannte Almosenstrategie. Statt die Paläste, Prunkbauten und Klöster der Kirche für Flüchtlinge zu öffnen, regte er an, eine Flüchtlingsfamilie pro Kirchengemeinde aufzunehmen. Das heißt dann auch: Der Vatikan nimmt zwei Flüchtlingsfamilien auf.

Der Entwicklungshelfer Kilian Kleinschmidt beklagt: „In der Griechenlandkrise hat die EU bereitwillig Milliarden zur Verfügung gestellt – doch die Flüchtlingskatastrophe hat sie kaum wahrgenommen. Die Lage [in den Flüchtlingslagern vor Ort] wird immer verzweifelter … Wir haben immer wieder davor gewarnt, dass, wenn die Lebensbedingungen noch schlechter werden, die Flüchtlinge hierherkommen“ (ntv.de, 26.9.2015). Sie wollen sich also holen, was die UNO ihnen aus Geldmangel nicht geben konnte. Doch welchem Ruf folgen sie dabei und was sind ihre Ziele?

„Krieg der Willigen“ gegen den Irak aufgrund falscher Beschuldigungen und unter Bruch des UN-Völkerrechts

Die meisten anderen Flüchtlinge kommen unter anderem aus dem Irak. Focus.de schreibt am 8.9.2015: „Die Proteste in Bagdad erreichen eine neue Dimension. Nachdem Iraker seit Wochen für bessere Lebenskonditionen demonstrieren, drohen sie nun sogar mit einer Ausreise nach Deutschland.“ Zehntausende protestierten zuletzt in Bagdad, zigtausende in anderen Städten. Viele halten Fotos von Angela Merkel in die Höhe. Offenbar hatte sich in Rekordzeit im Nahen und Mittleren Osten verbreitet, dass Deutschland die „Schleusen“ geöffnet hat und bereit ist, Millionen von Asylsuchenden aufzunehmen und dass es dort „keine Obergrenze“ für sie gebe. Doch warum wollen auch zigtausende Iraker aus ihrem Heimatland weg und nach Deutschland?

Zum Hintergrund im Irak: Dort hatte der kirchliche „Westen“ in seiner „Koalition der Willigen“ 2003 unter Ausschaltung der UNO die damalige Regierung weg gebombt – Tausende Tote, Not und Elend waren die Folge. Irak wurde zuvor fälschlicherweise von der USA-Regierung beschuldigt, über Massenvernichtungswaffen zu verfügen, worauf hin diesem Staat von den „Willigen“ der Krieg erklärt wurde. Anschließend wurde das Regieren im Irak dem US-„Zivilverwalter“ und Katholiken Paul Bremer übertragen. Bremer war und ist verheiratet mit der Katholikin Frances Bremer, die zuvor ein Buch über einen katholischen Priester mit dem irreführenden Titel Running to Paradise geschrieben hat. Denn was haben die Grauen von nahezu 2000 Jahren Katholizismus mit dem „Paradies“ zu tun, dem einstigen „Garten Eden“, der laut Schöpfungsbericht der Bibel sogar im späteren Irak gelegen hat? Und was hat es gebracht, als die USA die Macht offiziell wieder an Machthaber vor Ort übertrugen? Die Religionsfreiheit ging verloren. Und wenige Jahre später zerfällt der Irak. Gewalt und Elend nehmen zu.

Der NATO-Krieg, der Libyen in Elend und Zerfall stürzte

Ansonsten kommen die Flüchtlinge hauptsächlich aus Libyen. Dort hatte die kirchlich befürwortete NATO 2011 die damalige Regierung weg gebombt, als diese den Aufstand im Land niederschlagen wollte. Der katholische Bischof Marx forderte die Bundesregierung eigens dazu auf, sich an dem NATO-Krieg zu beteiligen, der die Aufständischen und die Regionen, in denen sie ihre Stützpunkte hatten, schützen sollte. Doch der Krieg brachte noch mehr Tote, Not und Elend. Die Folge: Auch dieses Land zerfiel, die Religionsfreiheit ging verloren, Gewalt und Elend nehmen immer mehr zu. Der ungarische Ministerpräsident Orban mahnt den Westen mittlerweile zur Kursänderung: „Es wäre vielleicht klug, nicht ständig Staaten zu zerstören„. (welt.de, 16.9.2015)
Die von sich christlich nennenden Kräften weg gebombten autoritären Herrscher (Hussein im Irak, Gaddafi in Libyen) oder der von ihnen bekämpfte Herrscher Assad in Syrien waren bzw. sind zwar islamisch, aber nur gemäßigt religiös. Sie erlaubten bzw. erlauben Religionsfreiheit. Viele Aufständische aber, welche durch die Kriege und vom Westen geförderten Umstürze zur Macht gelangten, verbreiten Intoleranz, Grausamkeit und Tod im Namen der Religion. So wie im Mittelalter in den päpstlich ausgerufenen Kreuzzügen Terror, Grausamkeit und Tod im Namen der Religion die Menschen ins Elend stürzte.

Der Westen wollte keine sozialistische Regierung in Afghanistan und rüstete die Islamisten für einen Aufstand hoch

Dann kommen noch sehr viele Flüchtlinge aus Afghanistan. Dort hat der Krieg des Westens gegen den islamistischen Terror bisher Tausende von Opfern unter den Zivilisten gefordert. Im Jahr 1980 rüsteten die kirchlich dominierten Westmächte die Islamisten in Afghanistan auf, um die Russen mit Krieg aus dem Land zu treiben, welche die damalige sozialistische Regierung Afghanistans stabilisieren wollten. Und Hollywood produzierte extra den Kinofilm Rambo III, mit Sylvester Stallone in der Hauptrolle „alleine“ gegen die Russen. 2001 erwog der evangelisch-methodistische Präsident George W. Bush sogar den Abwurf einer Atombombe auf Afghanistan. „Die Papiere waren“ bereits „geschrieben“ (focus.de, 29.8.2015). Die bisher einzigen beiden Atombomben, die im Krieg eingesetzt wurden, ließ US-Präsident Harry S. Truman abwerfen, ein evangelisch-freikirchlicher Baptist – 1945 über Hiroshima und Nagasaki in Japan. Und nun 2015, nach 14 Jahren Krieg der NATO gegen die Taliban? „Afghanen geht es noch schlechter als Syrern“, schreibt ntv.de am 11.9.2015, und sie werden meist schlechter behandelt. Tausende saßen im September 2015 in Griechenland im Elend fest, doch sie wollen weiter. Derzeit machen sich 100.000 Afghanen pro Monat in Afghanistan auf, um es irgendwie bis nach Deutschland zu schaffen. Von dort, wo die Bundeswehr über ein Jahrzehnt die „Sicherheit“ Deutschlands am Hindukusch militärisch „verteidigen“ wollte, was Krieg und Gewalt eskalieren ließ. Das Ergebnis zeigt sich jetzt.

Das NATO-Christentum schuf einen zweiten albanischen Staat in Europa, aus dem die Menschen nun fliehen

Schließlich kommen noch weit mehr Flüchtlinge aus dem Kosovo. Dort führte die von den westlichen Kirchen unterstützte NATO 1999 Krieg gegen Jugoslawien, deren Armee mit Gewalt gegen den Aufstand der Kosovo-Albaner vorging. Der nach dem Krieg von den Staaten des NATO-Christentums“ und gegen den Widerstand im UN-Sicherheitsrat und damit gegen das Völkerrecht – neu geschaffene Staat Kosovo ist mittlerweile in Clanwirtschaft, Korruption und Chaos versunken, im Parlament werden Tränengasbomben geworfen. Ein großer Teil der Bürger will nun in Deutschland leben. Selbst die Bild-Zeitung in Deutschland gibt zu: „Seit dem Kosovo-Krieg im Jahr 1999 ist die Lage in dem Land instabil.“ (19.2.2015)
Wieso gibt es also die unzähligen Flüchtlinge aus Syrien, Libyen, Irak, Afghanistan oder dem Kosovo? Wer hat entscheidend dazu beigetragen, dass es dazu kam?

Kirche contra Christus – Flüchtlinge lernten in ihren Heimatländern einen falschen Christus kennen

Die katholische Kirche entwickelte dabei eine Lehre vom gerechten Krieg. Und die evangelischen Kirchen und ihre Gewaltlehren gehen mehr oder weniger auf Martin Luther zurück. Mit seiner Aussage Sündige tapfer, der Glaube alleine genüge, hat Luther viele Hemmschwellen niedergerissen. Mit Christus hat Luther nicht das Geringste zu tun. Martin Luther und die Lutheristen missbrauchen den guten Namen von Christus genauso wie die Papstkirche in Rom. Denn Jesus von Nazareth lehrte eindeutig: Stecke dein Schwert an seinen Ort. Denn wer das Schwert nimmt, wird durch das Schwert umkommen.

Ein Teil der Tragödie ist, dass die meisten Flüchtlinge in allen den Kriegen nicht Jesus, den Christus, kennen gelernt haben, sondern stattdessen die falschen Christusvorstellungen der Institutionen Kirche. Sie lernten nicht Christus kennen, den der Prophet Jesaja als den Friedefürsten verheißen hat, der die Feindesliebe lehrte und dazu aufrief, dem Gegner und Feind Gutes zu tun. Sondern sie lernten einen lutherisch-vatikanischen Kriegsgötzen kennen, in dessen Namen je nach politischer Interessenlage Kriege geführt werden dürfen. So wie auch islamistische Krieger und Gewalttäter sich auf ihren Gott berufen – Religion also als Quelle von Gewalt und Krieg.

Mehr Waffenproduktion bringt auch mehr Kirchensteuer

Und selbst wenn Kriegsflüchtlinge in Europa nun teilweise große Hilfsbereitschaft erfahren, so wird die vergangene westeuropäische und US-amerikanische Kriegspolitik in ihren Heimatländern, welche die Flucht maßgeblich mit verursachte, von den dafür Verantwortlichen nicht in Frage gestellt. Und die Kriege und Waffenexporte unter Verhöhnung des Namens Christus weiteten sich zuletzt noch aus. Und je mehr getötet wird und je mehr Nachschub an Waffen für Kriege und weitere Hochrüstung angefordert werden, je mehr verdient auch die deutsche Rüstungsindustrie, der drittgrößte Waffenexporteur der Welt, und je mehr können auch die Zigtausende von Beschäftigten dort, die überwiegend katholisch oder evangelisch sind, Kirchensteuer zahlen. Vgl. dazu den Kommentar zum Ukraine-Krieg: Die Lehre von Christus, außerhalb der Kirche, würde den Konflikt beenden

Zum Thema Flüchtlinge siehe auch unseren Kommentar aus dem Jahr 2014, vom 25.11.2014: Aufeinandertreffen zweier Welten im Mittelmeer. Und bald lassen sich die Welten nicht mehr trennen – Der Sturm auf die Wohlstandfestung Europa.

TV-Kommentar anlässlich der zunehmenden Gewalt in der Gesellschaft und den Flüchtlingsunterkünften aus Gründen der Religion: Religionskrieg in einem christlichen Land?http://www.der-freie-geist.de/video/der-theologe-religionskrieg

Und: Das vielzüngige Wesen der Institutionen Kirchehttp://www.theologe.de/kirche_staat.htm#Kirche_Fluechtlinge_Rechtsbruch

Aktuell [29.2.2016]Politik im Bündnis mit den Großkirchen – Wohin steuert Weltpolitikerin Angela Merkel „Europa“? Wird sie bald zur lutherischen Märtyrerin hochstilisiert?http://www.theologe.de/kirche_staat.htm#Angela-Merkel

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