RSS-Feed

Schlagwort-Archive: Kirche

Der Theologe aktuell – 2018

Veröffentlicht am
Der Theologe aktuell – 2018

31.12.2018 – Hier geht es weiter: https://theologen.wordpress.com/2019/01/17/der-theologe-aktuell-2019/

18.12.2018 – Der Moloch früher und der Moloch heute – Der Kindermord des Herodes und Zigtausende von Seelenmorden an Kindern heute – https://www.theologe.de/vergewaltigung-von-kindern_vertuschung_keine-verjaehrung.htm#Teil_3

kreuz_und_engel9.12.2018 – Das große kosmische Geschehen und die von Dämonen entweihte Nacht – Einmal ein Satz zum Nachdenken: Weihnachten ist die von Dämonen entweihte Nacht.
Man kann ja auch wieder mehr die „Sonnenwende“ bedenken – wer möchte, auch als Symbol dafür, dass das „Christuslicht“ in uns von Tag zu Tag wieder heller scheinen mag.
Um dem seichten Missbrauch eines kosmischen Geschehens in Palästina vor 2000 Jahren entgegen zu wirken, haben wir vor einigen Jahren diese Ereignisse aber auch einmal neu formuliert – aufgrund von außerbiblischen Überlieferungen bzw. Prophetenworten. Sicher ist dies vielen Freunden schon aus den vergangenen Jahren bekannt. Wer darauf nicht verzichten möchte, hat hier zumindest ein Angebot: https://www.theologe.de/jesus_geburt.htm

panzer5.12.2018 – Die Opfer warten auf ihn – Mit George H. W. Bush starb einer der „Großen“ dieser vergänglichen Welt, dem Stützpunkt des „Systems Baal“, regiert gemäß den Worten von Jesus von Nazareth vom „Fürst dieser Welt.“ Bush senior sehnte sich nach „Gottes Weisheit“, doch er geriet an die moderne Priesterkaste und den evangelischen Kriegsprediger Billy Graham, verstorben Anfang des Jahres 2018. Mit ihm sprach und „betete“ der Präsident. Danach entschied er sich 1991 für Krieg gegen den Irak. Die Opfer werden ihm im Jenseits wieder begegnen – https://www.theologe.de/billy_graham.htm#George-Bush

lebende_weihnachtsbaeume25.11. / 28.11.2018 – Was der große sterbende Weihnachtsbaum im Vatikan uns sagen könnte – Es geht wieder los, die alljährliche Tradition mit den abgeschlagenen Bäumen. Sie stammt aus heidnischen Kulten und wurde – wie so vieles – von der Kirche vereinnahmt. Deshalb steht einer der größten sterbenden Weihnachtsbäume alle Jahre wieder auf dem Petersplatz im Vatikan. Mit Jesus von Nazareth hat es nichts zu tun. Er lebte in der Einheit auch mit den Tieren und Pflanzen, die vom Gottesgeist ebenso beatmet werden wie die Menschen – https://www.theologe.de/sterben_und_tod_des_vatikan-baumes.htm

28.11.2018 – Ukraine-Politiker beschwören Krieg und wollendeutsche_soldaten_stuermen_nach_russland militärischen Sieg über Russland. Und die Kirche „stärkt“ den Tötungsmut der Soldaten – https://www.theologe.de/theologe6.htm#Ukraine-Politiker_und_Krieg

9.11. / 28.11.2018 – Die Verwicklung des Vatikan in das Verschwinden und die mutmaßliche Ermordung von Emanuela Orlandi (aktualisiert) – Die am 22.6.1983 verschwundene damals jüngste Vatikan-Bewohnerin Emanuela Orlandi (15) bleibt weiter unauffindbar. Auch ein Leichenfund im Kirchenstaat konnte ihr nicht zugeordnet werden. Dazu aktuell der bekannte Buchautor Gianluigi Nuzzi: „Ein unbekanntes menschliches Skelett, vergraben auf Gelände des Vatikans – das ist doch schon ungeheuerlich genug, oder?“ (fr.de, 9.11.2018)
Wenn Sie mehr wissen möchten, lesen Sie https://www.theologe.de/schwarzbuch_katholische-kirche.htm#Emanuela-Orlandi_2

gans3.11.2018 – LASST DIE GÄNSE LEBEN – Die Schlachtfeste Martinstag und „Weihnachten“ drohen. Unser Aufruf (mit vielen Hintergrundinformationen): Lasst die Gänse leben!
https://www.theologe.de/gaense_klagen.htm

30.10.2018  – Katholischer und pfingstkirchlicher Präsident Brasiliens will Schutz für die grünen Lungen der Erde beendenhttps://www.theologe.de/tiere_kirche.htm#Evangelikale_contra_Erdeklimawandel

17.10.2018 – Das verbrecherische System der Vertuschung von Sexualverbrechen an Kindern und immer neuer Verbrechen durch Priester – Es geschah überall und es hatte, wie Untersuchungen beweisen, System. Die Gesprächsrunde (ca. 27 Minuten) zeigt auf, wie die Vatikankirche die Sexualverbrechen ihrer Priester an Kindern gezielt vertuschte, um dauernde Geheimhaltung oder mindestens Verjährung zu erreichen. Schwerverbrecher wurden oft nach Afrika versetzt, wo sie sich neue Kinderopfer holten. Für diese kam es sehr oft einem Seelenmord gleich bzw. der Zerstörung ihrer Persönlichkeit, und nicht wenige begingen später Selbstmord. Nun ist die Zeit, in der enlarvt wird, wie das „System Baal“ auch versucht – durch Männer, die den Namen Gottes schändlich missbrauchen – das Vertrauen der Menschen in einen liebenden Gott und entsprechende Gotteserfahrungen zu verhindern.
Die Teilnehmer der Gesprächsrunde tragen eine Kurzform des in der Meldung vom 9.9.2018 bekannt gemachten Textes vor – http://www.der-freie-geist.de/video/gewaltopfer-der-kirche-das-uebel-von-verbrechen-und-vertuschung/

kirchturm9.9. / 12.9.2018 – Neu: Gewaltopfer der Priester, wehrlose Kinder und das Übel der Vertuschung und Verjährung – Die Zusammenstellung gibt bisher nur wenig verbreitete Einblicke in die systematische Strategie der Vatikankirche, die Schwerverbrecher in ihren Reihen zu decken und der Strafverfolgung zu entziehen, so dass sie auch immer wieder neue Verbrechen begehen konnten. Jetzt pochen sie auf „Verjährung“, doch der Seelenmord der Priester an den Kindern verjährt nie. https://www.theologe.de/vergewaltigung-von-kindern_vertuschung_keine-verjaehrung.htm

1670 + x pädokriminelle Talarträger waren es mindestens in Deutschland – absolutes Minimum, denn viele Akten werden weiterhin unter Verschluss gehalten.
Aktuell dazu: Der manipulierte, geschönte und unvollständige Bericht der Deutschen Bischofskonferenz
https://www.theologe.de/vergewaltigung-von-kindern_vertuschung_keine-verjaehrung.htm#3

30.8.2018 – Das Kettenopfer – Auf der Seite der-freie-geist.de sind vier neue Gesprächsrunden zu sehen, die ersten vier Folgen der Sendereihe „Das Kettenopfer“.
Zu allen Zeiten versuchte die Priesterkaste, die Gottespropheten, die Wortträger Gottes, auszuschalten bzw. auszumerzen, immer nach dem Motto „Das Wort muss weg“. Dafür wollen sie selbst reden, die Priester, die sich zwischen Gott und die Menschen schieben und die verhindern wollen, dass Menschen Gotteserfahrungen machen. Stattdessen sollen sie an das religiöse Herrschaftssystem der Priester gebunden werden.
http://www.der-freie-geist.de/category/das-kettenopfer/

18.8.2018 – Wenn Sie möchten, besuchen Sie auch unsere Facebook-Seite auf https://www.facebook.com/theologe.de/ Auch dort finden Sie aktuelle Meldungen, teilweise auch solche, auf die wir hier nicht hinweisen.

die_maenner_der_kirche15.8.2018 – Neue „Menschenopfer“ und die Fassade angeblicher „Null-Toleranz“ – Früher wurden in verschiedenen Religionen Kinder als „Menschenopfer“ verbrannt. In unserer Zeit wurden in den letzten Jahrzehnten vor allem in der katholischen Religion Kinder zu „Menschenopfern“ – von Priestern vergewaltigt, gedemütigt und auf vielfache Art für perverse Praktiken der Würdenträger missbraucht. Man spricht manchmal von Seelenmord, und viele der Opfer begingen Selbstmord oder sie wurden aus der Bahn geworfen und haben es nicht wieder geschafft, Boden unter die Füße zu bekommen.

Das neueste Beispiel ist ein Bericht über mindestens 300-400 katholische Priester aus Teilen des US-Bundesstaats Pennsylvania, deren Verbrechen und Schandtaten an Kindern in den letzten Jahrzehnten in einem neuen Bericht dokumentiert wurden.

Der Bericht erschien gerade zu dem Zeitpunkt, als neue Vorwürfe auch gegen Papst Franziskus erhoben wurden. Seine Rede von der „Null-Toleranz“ bei Sex-Verbrechen an Priesten sei nur „Fassade“, so kommentiert selbst eine deutsche Tageszeitung.

Die Fakten dahinter sind alarmierend. So ist ein Erzbischof, dem schon vor 2 1/2 Jahren vorgeworfen wurden, vier Ministranten und seinen eigenen Neffen vergewaltigt zu haben, immer noch nicht aus dem Bischofsamt entfernt: Die kirchliche Bürokratie und „mangelnder Wille“, wie ein ehemaliges Opfer darlegt …
https://www.theologe.de/schwarzbuch_katholische-kirche.htm#Fassade

marguerite-porete_310.8.2018 – Päpstliches Fassadenspiel – Hat er wirklich die Todesstrafe aus der Lehre der Vatikankirche gestrichen? Papst Franziskus kündigte werbewirksam an, die Todesstrafe aus dem Lehrgebäude der Vatikankirche gestrichen zu haben. Doch das meiste, was er dann tun müsste, wenn es ihm damit ernst wäre, tut er nicht. https://www.theologe.de/theologe16.htm#Todesstrafe_und_Papst

elia28.7.2018 – Der Gottesprophet Elia hat die Baalspriester nicht ermordet. In der Bibel steht die Unwahrheit – In Kinderbibeln wird oft versucht, süßlich darum herum zu reden, dass der Prophet Elia nach Meinung der Institutionen Kirche Dutzende Priester des Baal ermordet haben soll. Doch in Wirklichkeit ist die Bibel an dieser und an vielen anderen Stellen von der Priesterkaste verfälscht worden. Elia hat keinen Baalspriester ermordet. Doch wer war Elia wirklich? Die kleine Studie über Elia wurde um viele Aspekte erweitert. https://www.theologe.de/theologe20.htm#Elia

19.7.2018 – Mutter Teresas Orden „Missionarinnen der Nächstenliebe“ – Baby verkauft, Ordensschwester verhaftet. Behörden vermuten, dass es kein Einzelfall ist. Mehr dazu bei https://www.theologe.de/schwarzbuch_katholische-kirche.htm#Babyhandel

panzer11.7.2018 – 1,74 Billionen Dollar im Jahr für Bomben und Raketen weltweit ist ihnen noch viel zu wenig. Die NATO-Staaten wollen noch mehr Rüstung, und Projekte gegen Hunger und Unterernährung werden weiter gekürzt – der endzeitliche Gegensatz zu Jesus, dem Christus. Und es gibt auch einen Zusammenhang zwischen Waffenexporten in die eine und Migration in die andere Richtung – https://www.theologe.de/theologe6.htm#Ruestung_und_Hunger

hoellenvorstellung_michelangelo_23.7.2018 – Die Priester der Religionen erfanden den strafenden Gott und furchtbare Höllenzustände für Abweichler von den herrschenden Religionssystemen. Der Katholizismus hat vieles davon übernommen und weiter verschärft, z. B., dass die Hölle ewig dauere. Doch bei Gott, dem Freien Geist, gibt es keine ewige Verdammnis. Er hat auch nie Priester eingesetzt. Priester sind die Vertreter des Systems Baal auf Erden. Neu: Eine Untersuchung über die Jenseitsvorstellungen der Priesterreligionen und deren Übernahmen und Verschärfungen in der Religion der Kirche.
https://www.theologe.de/jenseitsvorstellungen_der_priesterreligionen_und_freier-geist.htm

der-theologe-tv_505.6.2018 – Zungenreden ist unchristicher Vulgärspiritismus – der Gottes-Geist spricht verständlich – nun auch im TV (23 Minuten) – http://www.der-freie-geist.de/video/zungenreden/

2.6. / 3.6.2018 – Der grausame Schmerz der Organspender – Der 2.Juni wurde in Deutschland als so genannter „Tag der Organspende“ begangen. Worum es hier in Wirklichkeit geht, darüber informieren wir ausführlich in unserer Ausgabe „Die verschwiegenen Leiden von Organspender und Organempfänger“, darunter z. B. Fakten zum Thema „Der grausame Schmerz der Organspender“ – https://www.theologe.de/theologe17.htm#Organspender

31.5.2018 – Angela Merkel rechtfertigte Vorbereitung eines völkerrechtswidrigen Angriffskriegs mit Predigt des evangelisches Bischofs Huber, der dazu die Bergpredigt des Jesus von Nazareth fälschte. Wohin führen uns Angela Merkel und ihre Kirchen-Inspiratoren heute? https://www.theologe.de/theologe6.htm#Merkel_Irak-Krieg

26.5.2018 – Westliche Überlegungen zur Politik gegenüber dem Iran, und: Die großen Gottespropheten waren immer gegen Krieg. Andersdenkende Politiker sollten sich deshalb von ihnen distanzieren. https://www.theologe.de/theologe6.htm#Westen_Iran

spiegel-21-201822.5.2018 – Der Spiegel deckt auf: Verbrechen, welche die Weltmacht „Vatikan“ begründen – Markus Söder (CSU) reist wieder zum Papst – „Der Spiegel“ berichtet in seiner Pfingstausgabe über die der_verzuecktegrausame Verbrechensgeschichte, welche dem Vatikan zur Weltmacht verhalf – bis hin zu den Skandalen und Verbrechen der Gegenwart. Und als nächster deutscher Politiker ist es Markus Söder, der dem derzeitigen Oberhaupt der Vatikankirche bei einer Privataudienz huldigen darf – https://www.theologe.de/kirche_staat.htm#Vatikan_Soeder

18.5.2018 – Woher kommt das „Zungenreden“? Aktuell zu den freien Tagen, von den Kirchen „Pfingstfest“ genannt. Weltweit gibt es sehr viele so genannte „Pfingstkirchen“, in denen das „Zungenreden“ praktiziert wird – ein spontanes Reden in fremden Sprachen, was auf die Einwirkung des angeblich „Heiligen Geistes“ zurückgeführt wird. Doch dahinter stecken „Seelen“ aus dem Jenseits, und das Phänomen ist eine Variante moderner Totenbeschwörung, auch Vulgärspiritismus genannt – https://www.theologe.de/zungenreden_vulgaerspiritismus_nicht_christlich.htmOLYMPUS DIGITAL CAMERA

17.5.2018 – Landwirtschaftsministerin vom ZK der Katholiken und von der CDU kündigt härtere Strafen für Tierschützer ein, die in Ställe einbrechen, um die grausame Qual der Tiere filmisch zu dokumentieren – https://www.theologe.de/tiere_kirche.htm#Landwirtschaftsministerin

organspender-denkmal11.5.2018 – Immer mehr Menschen merken, dass sie beim Thema „Organspende“ verführt werden. In den Niederlanden hilft man seit 2011 auch mit einem Organspender-Denkmal vor der evangelischen St.-Vitus-Kirche (siehe Foto) nach und seit 2018 mit einer Gesetzesänderung, wonach jeder Volljährige automatisch Organspender ist, wenn er nicht widerspricht.
Als Voraussetzung gilt der so genannte „Hirntod“, was letztlich nichts anderes besagt, dass der „Spender“ eben noch nicht tot ist, sondern allenfalls zu sterben beginnt. Oder eben auch nicht. So wie vor einigen Monaten in Wales eine junge Frau aus dem „Hirntod“ erwachte und gesund wurde, so geschah es jetzt bei einem 13-jährigen Jungen aus den USA. Die Organtransplantation war schon vorbereitet, doch zum Glück gelang es ihm, mit Bewegungen auf sich aufmerksam zu machen, und man hat diese nicht als „Muskelreflexe“ abgetan. Doch wer weiß, wie viele Menschen dieses Glück nicht hatten. Lesen Sie mehr bei https://www.theologe.de/theologe17.htm#Junge_vor_Organentnahme_aufgewachtgalgenbaum

5.5.2018 – Der Katholikentag in Münster dauert noch bis zum 13. Mai. – Lesen Sie einiges über die Finanzierung, eine grausame Tradition in der Stadt und den Widerspruch des Kirchentagsmottos „Suche Frieden“ mit den bis heute gültigen offiziellen Gewaltlehren der Vatikankirche, die seit Jahrhunderten bis in unsere Zeit hinein ihr Handeln bestimmen. https://www.theologe.de/katholikentag.htm#Muenster

papst_johannes-VIII22.4.2018 – Andrea Nahles bezeichnete den Papst als den „Chef vom Ganzen“ und manchen erscheint sie gar als „Vollstreckerin der katholischen Doktrin“ (Leserbrief in zeit.de, 18.4.). Nun wurde das Mitglied im Zentralkomitee der Katholiken auch SPD-Vorsitzende. Bei der Werbung um die Gunst des letzten Diktators Europas im Vatikan zwischen CDU und SPD liegen in der Waagschale von Angela Merkel jedoch vier Privataudienzen = Geheimtreffen in Rom. Der Klerus in Rom wird aber mit beiden sehr zufrieden sein.
Und für viele ist die SPD nun ohnehin eine Art zweite „Angela-Merkel-Partei“ geworden, vor allem in der Unterordnung bis hin zur Unterwürfigkeit unter die Außenpolitik der jeweiligen USA-Regierungen und im nun schon seit über einem Jahrzehnt andauernden westlichen Konfrontationskurs gegenüber Russland; und in ihrem 100%-Lobbyismus für die Vatikankirche und die Lutherkirche.
Typisch dafür: Beim ARD-ZDF-SAT1-RTL-Rededuell Merkel – Schulz kurz vor den Bundestagswahlen 2017 wurden die Kandidaten von CDU und SPD nach ihrem Kirchgang am letzten Sonntag befragt. Beide bejahten brav … https://www.theologe.de/kirche_staat.htm#Andrea-Nahles_2

14.4.2016 – Wie viele Kriege wären nicht geführt worden, wenn die Kirche und ihre folgsamen Kaiser und Politiker das geistige Wissen von Saat und Ernte nicht bekämpfen und es ersetzen durch Lehren von angeblich ewiger Hölle, angeblicher Efeuerrbsünde und angeblichen Geheimnissen Gottes? Nichts von all dem ist christlich.
Ein wesentlicher Meilenstein für den kriegerischen Aufstieg der Vatikankirche zu Ruhm und Herrschaft war die Regentschaft von Kaiser Justinian im 6. Jahrhundert. Er ließ auch den urchristlichen Weisheitslehrer Origenes verfluchen, der noch um das kosmische Gesetz von Saat und Ernte und um die Möglichkeit der Reinkarnation wusste. Lesen Sie „Der Theologe Nr. 103“ – Kaiser Justinian und die kirchliche Verfluchung des urchristlichen Weisheitslehrers Origenes – https://www.theologe.de/kaiser-justinian_und_kirchliche_verfluchung_des_origenes.htm

13.4. / 14.4.2018 – Kriegsgefahr aufgrund von Syrien-Konflikt – Für wen ist Jesus von  Nazareth ein falscher Prophet? https://www.theologe.de/theologe6.htm#Jesus_Prophet

11.4.2018 – Aufgrund der steigenden Kriegsgefahr haben wir unsere Hintergrundinformationen und Berichte zu den Eskalationen weiter aktualisiert. https://www.theologe.de/theologe6.htm#Theresa-May

1.4.2018 – Das kirchliche Osterfest – Antike Götzenkulte mit scheinbar christlicher Maskerade –  Wie die Kirchen zu Ostern den Götzenkult und seine Riten und teilweise grausamen Kulte praktizieren. Mit Jesus von Nazareth hat es nichts zu tun.
https://www.theologe.de/ostern_osterfest_fruehlingsfeiern_fruchtbarkeitskulte.htmpriesterkult_an_ostern

kreuz_und_engel19.3.2018 – Warum hängt Jesus von Nazareth in den Kirchen immer noch am Kreuz? Die Großkirchen feiern Seine Hinrichtung. Doch für Seine Nachfolger hängt Er schon lange nicht mehr am Kreuz. Für sie ist das Kreuz ein Auferstehungskreuz ohne Corpus (siehe Foto). Anlässlich der freien Tage zum so genannten Osterfest – Lesen Sie den aktuell überarbeiteten Text von „Jesus, der Christus – der Freie Geist, kein Sühnopfer der Priester“ –  https://www.theologe.de/kreuzigung.htm#Der-Freie-Geist

19.3.2018 – Wie die Politiker den Ost-West-Konflikt immer weiter eskalieren – Politik-Experten warnen vor der steigenden Gefahr eines apokalyptischen Krieges – Mehr dazu https://www.theologe.de/theologe6.htm#Theresa-May

12.3. / 20.3.2018 – Kommentar zum Tod von Karl Kardinal Lehmann – Einer unserer Leser schickte uns einen Kommentar zum Tod des hohen katholischen Würdenträgers Kardinal Lehmann am 11.3.2018: „Nur einer von vielen, deren Tun Jesus niemals wollte. Nirgends hat er auch nur einen einzigen Priester eingesetzt, geschweige denn eine Exzellenz, Eminenz oder einen Papst mit ihren Kultgewändern, mit denen sie sich vom Volk abheben. Sie sind nicht Nachfolger von Jesus, sondern Nachfolger der ´Pharisäer und Schriftgelehrten`, wie die damaligen Gegner von Jesus in den Kirchen-Bibeln beschrieben werden. Wenn´s drauf ankam, vertrat Lehmann genau wie alle anderen dieses System moderner theologischer Leibeigenschaft. So erklärte er einmal, ´dass die katholische Kirche theologisch und spirituell keinen ´Kirchenaustritt` kennt … So gilt durchaus der alte Grundsatz: Semel catholicus, semper catholicus, das heißt: einmal katholisch, immer katholisch`(Radio Vatikan,19.3.2011), was auch für alle als ´Säuglinge` Eingetretenen gelten soll.“
Der Körper des Kardinals wurde zu Zwecken der zwischenzeitlichen Ehrerbietung durch die Gläubigen am offenen Sarg von Leichenkonservierungs-Experten behandelt, um die beginnende Verwesung zu stoppen, und er wird am 21.3.2018 im Mainzer Dom in die Gruft gelegt.

27.2.2018 – Die Baalsdienerinnen von Angela Merkelhttps://www.theologe.de/kirche_staat.htm#Baalsdienerinnen

25.2. / 26.2.2018 – Wie die Medien Politik machen – Berichte über das Grauen des Krieges in Syrien lösen manche Betroffenheit aus bzw. viele Kommentierende geben das so vor. Doch die Medien in Deutschland verschweigen meist, wer diesen Krieg bzw. wer diese Aufstände begonnen hat und welche politischen Interessen dahinter stecken, dass dies auch fortgesetzt wird.
Weiterhin fällt auf, dass bei nahezu jeder Gelegenheit immer wieder Bilder von leidenden Kindern gezeigt werden, die Opfer immer der gleichen Kriegspartei geworden sind oder geworden sein sollen, obwohl Kinder in jedem Krieg furchtbare Opfer jeweils beider Seiten sind; und obwohl jeden Tag z. B. Tausende von Kindern an Hunger und den Folgen von Unterernährung an vielen Orten der Erde sterben, wo jedoch nicht oder kaum Fotos veröffentlicht werden …
Mehr über die Hintergründe dieser speziellen Politik und ihrer listigen öffentlichen Darstellung erfahren Sie bei https://www.theologe.de/theologe6.htm#Regime-Change-Politik

22.2.2018 – Billy Graham ist tot. Der evangelische Prediger inspirierte seit den 50er-Jahren die US-amerikanischen Präsidenten bei ihren Kriegen und indoktrinierte ihnen unter Missbrauch des Namens Christus ein gutes Gewissen. Er flog auch nach Vietnam an die Kriegsfront und machte den US-Soldaten dort „Mut“, das Menschengemetzel fortzusetzen. Auch im hohen Alter versäumte er eine Umkehr. Er wurde 99 Jahre alt. Mehr dazu bei https://www.theologe.de/billy_graham.htm

17.2.2018 – Von der Bundesregierung mit Preis ausgezeichneter evangelischer Kindergartenleiter: 10.000 Kinderporno-Dateien und 900 Kinderporno-Videos beschlagnahmthttps://www.theologe.de/schwarzbuch_evangelische-kirche.htm#Kindergartenleiter

14.2.2018 – Die derzeitige deutsche Regierung in den Händen des VatikansBeispiel: Die für den SPD-Parteivorsitz nominierte Andrea Nahles unterwirft sich dem Papst, dem Chef vom Ganzen“ – Wir sind in Sorge um unsere gute Demokratie.
PS: In Bremen wird die Pressesprecherin der Katholischen Kirche jetzt Vertreterin der staatlichen Bürgerschaft im Umgang mit Religionen und religiösen Gemeinschaften. https://www.theologe.de/kirche_staat.htm#Andrea-Nahles

raubgold_der_kirche6.2.2018 – Bistum Eichstätt verspekuliert 60 Millionen Dollar. Gemessen am materiellen Reichtum der Kirche fällt das jedoch kaum ins Gewicht. https://www.theologe.de/schwarzbuch_katholische-kirche.htm#Eichstaett

31.1. / 4.2.2018 – Kirchlich inspirierte Rufmordkampagne als Vorstufe zum Mord – Massaker im Jahr 1946 an 42 jüdischen Mitbürgern, die den Holocaust überlebt hatten – Was in den Schulen in der Regel nicht erwähnt wurde: Nach dem Sturz des Nazi-Regimes in Deutschland war die Gefahr für Bürger jüdischen Glaubens in Europa noch nicht vorbei. So wurden 42 jüdische Mitbürger, die den Holocaust überlebt hatten, von Katholiken im Jahr 1946 in der Stadt Kielce in Polen ermordet, nachdem sie zuvor rufermordet worden waren, sie hätten ein katholisches Kind entführt, um es zu töten und mit dessen Blut jüdische Rituale zu vollziehen – die gleiche „Begründung“ also, aufgrund derer Katholiken in Europa bereits im Mittelalter die Juden massakriert hatten und mit der auch Martin Luther seine Verfolgungsaufrufe begründet hat – https://www.theologe.de/katholische-kirche_holocaust.htm#Ausmerzungsdoktrin_und_Massaker

auschwitz27.1.2018 – Der Holocaust-Gedenktag und die bis heute katholisch verbindliche Ausmerzungsdoktrin der Vatikankirche – Da am 27.1.1945 die Armee der Sowjetunion die noch lebenden Insassen des KZ in Auschwitz befreite, gilt dieser Tag mittlerweile als Holocaust-Gedenktag. Während man allerorten vor Rechtsextremismus warnt, wird der Jahrhunderte lange Hauptdrahtzieher von Vernichtungsdoktrinen bei den Mahnungen meistens ausgespart. Bis heute ist es die Vatikankirche, die in ihren Dogmensammlungen lehrt, sie müsse „mit peinlicher Sorgfalt alles entfernen und ausmerzen, was gegen den Glauben ist“ (https://www.theologe.de/theologe18.htm#382), so Papst Pius IX. in der 2. Hälfte des 19. Jahrhunderts, selig gesprochen im Jahr 2000.
Im lateinischen Original heißt es „omnia amovere et eliminare“, also eliminieren. Das ist die nach wie vor kirchlich verbindliche Ausmerzungsdoktrin, und ausgemerzt, also eliminiert, wurden in diesem Sinne vor allem Andersdenkende („Häretiker“), „Hexen“, Indianer, Moslems bei Kreuzzügen und viele mehr, so dass der Katholik und bis zu seinem Tod treue Kirchensteuerzahler Adolf Hitler sich damit verteidigen konnte, „dass er gegen die Juden nichts anderes tue als das, was die Kirche in 1500 Jahren gegen sie getan habe“.
M
eist wird viel zu wenig wahrgenommen, dass die Nationalsozialisten eben überwiegend Katholiken und Protestanten waren. So betrug der Bevölkerungsanteil beider Großkonfessionen im Jahr 1933, nachdem die NSDAP die Wahl gewonnen hatte, 95,2 %.

Auch Gewalt-Vorstellungen darüber, bestimmte Tierarten zum großen Teil auszumerzen (siehe Meldung vom 23.1.), entstammen von ihrem Wesen letztlich der „Ausmerzungsdoktrin“, alles, was aus bestimmten Gründen konfessionell hinderlich erscheint, „amovere et eliminare“.
Im Gegensatz zu Rechtsextremisten, gegen die sich der Staat zur Wehr setzt, wird die Vatikankirche und ihre totalitäre Struktur jedoch mit Milliarden an Euros finanziert, ihre Bischöfe werden vom Staat bezahlt, und die Politiker fallen vor ihren Anführern wie immer in den letzten 1500 Jahren auf die Knie und bemühen sich um Privataudienzen = Geheimtreffen im Vatikan.
Die Ausmerzungsdoktrin brauchte man dazu nicht zu ändern. Die meisten Politiker sind ohnehin vor allem Kirchen-Lobbyisten und ihrer Kirche verpflichtet. So lohnt es sich also, an einem solchen Gedenktag wie dem Holocaust-Gedenken auch zu „bedenken“, wo man den Ausmerzungs- und Eliminierungsvorstellungen an die Wurzeln gehen sollte. Mehr dazu z. B. bei https://www.theologe.de/katholische-kirche_holocaust.htm

sprinter23.1.2018 – Krieg gegen die Tiere – Auch in Deutschland wird es immer schlimmerDas Beispiel der Schweine – Das Foto zeigt ein Wildschwein, freudig in freier Natur. Es sind liebenswerte Tiere, bei denen sich eine sinnvolle und letztlich auch für den Menschen optimale Geburtenregelung von selbst einstellt, wenn sie nicht gejagt und erschossen werden. Die landwirtschaftlich genutzten Flächen werden dabei mit Elektrobändern gesichert. Doch es gibt erst wenig jagdfreie Flächen, noch viel zu wenig, und den Tieren wird stattdessen immer mehr Lebensraum weg genommen. Erfahrungen zeigen: Sie wünschen sich von ihrem edlen Wesen her Freundschaft mit Menschen. Dies gilt auch für die so genannten „Hausschweine“.

Doch grausam, aufs Äußerste grausam, ist das Schicksal der intelligenten Schweine, wenn ihnen durch Jäger Gliedmaßen weggeschossen werden und sie oft erst nach Tagen deswegen „verenden“ und wenn sie als „Mastschweine“ zu Tausenden auf engstem Raum zusammengepfercht und nur für den „Zweck“ gequält und gemästet werden, um den von der Kirche zur „Krone der Schöpfung“ erklärten Menschen den Genuss von Schweinefleisch zu ermöglichen.
Deutschland ist „Exportweltmeister“ für Schweinefleisch, und in diesen Tagen fürchten vor allem die Massentierhalter, die „Märkte“ könnten zusammenbrechen, falls irgendwo im Land ein Wildschwein an Schweinepest gestorben sei, wie es in Osteuropa zuletzt gehäuft auftrat.
Weil man das Vordringen der für Menschen völlig ungefährlichen Tierkrankheit auch nach Deutschland fürchtet, forderten der Präsident des Deutschen Bauernverbandes Joachim Rukwied und sein Stellvertreter Werner Schwarz zur Verringerung dieses Risikos die Massakrierung von 70 % aller in Deutschland lebenden Wildschweine, einschließlich von Muttertieren und Frischlingen, und in einigen Bundesländern wurden bereits Prämien für Jäger eingeführt und Schonzeiten verkürzt oder abgeschafft. Die Begründung dafür ist simpel und haarsträubend zugleich und lautet: Je weniger Wildschweine es gibt, je weniger können theoretisch mit dem Virus befallen werden, falls der Virus auch hier auftauchen sollte.

Dabei käme bei der von den Bauern-Vertretern beschworenen Gefahr für Deutschland nur eine Übertragung durch den Menschen infrage, wenn dieser z. B. Schweinefleisch eines infizierten Schweines aus Litauen gegessen hat, er dies aber nicht ganz verzehrt, sondern die Reste anschließend in ein Waldstück in Deutschland wirft, wo sie ein Wildschwein findet und aufisst, welches kurz darauf von einem Jäger erschossen wird, der sich dann an dem Schwein zu schaffen macht und anschließend mit seinen Jagdstiefeln und ungewaschenen Händen einen Schweinestall betritt und das Virus dort einschleppt.

Dass aber die vom Deutschen Bauernverband DBV geforderten Massaker die beschworene Tierkrankheit nicht beenden können, erklärt Thomas Mettenleiter, Präsident des Friedrich-Löffler-Instituts für Tiergesundheit: „Um die Ausbreitung des Virus zu stoppen, müsste man die Wildschweine praktisch ausrotten. Was ethische Konflikte mit sich bringt und nicht wirklich machbar ist.“ (spiegel.de, 18.1.2018)

Die Mordpläne, die also in Gedankenspielen bis hin zu einer möglichen Ausrottung bzw. deren „Machbarkeit“ gehen, sind Ausdruck eines beispiellosen Krieges gegen die Tiere und letztlich gegen die Schöpfung Gottes, die auch laut den Kirchenbibeln „sehr gut“ war und in der vom Schöpfergott kein Fleischkonsum erlaubt war, wie im Buch 1. Mose nachzulesen ist.

Warum z. B. der Vizepräsident des Deutschen Bauernverbandes die „vorsorglichen“ Massaker fordert, wird auch aus Folgendem deutlich:
Bei einer Veranstaltung in Beckum am 30.11.2017 gab er zu, Massentierhalter zu sei, und er sagte laut topagrar com: „´Nur was ist eine Masse? Drei Schweine sind ebenso eine Masse wie 300 Schweine. Das ist egal, man hält eine undefinierte Masse Tiere`, so Schwarz, der über 4.500 Schweine hält.“ (1.12.2017)

Diese liebenswerten Tiere, deren Intelligenz man mit der eines Kindes vergleicht, werden hier nur als „Masse“ betrachtet, über deren Leben vom Ego-Menschen und seinen Profitinteressen und Gaumenvorlieben nach Belieben verfügt werden könne – eben so, wie es die Institutionen Kirche lehren: Der Mensch dürfe mit den Tieren machen, was er wolle, wenn es ihm angeblich nütze, so steht es in den Lehrbüchern der Kleriker.

Werner Schwarz und andere Bauern- und Jägerfunktionäre sind auch immer wieder als Festredner bei Kirchenveranstaltungen katholischer und evangelischer Art unterwegs und pflegen die Kumpanei mit ihren Bischöfen und anderen Kirchenvertretern, die ihnen ihr grausames Tun unter Missbrauch des Namens Gottes erlauben. Sie würden trotzdem später in den „Himmel“ der Kirchen kommen, während es dort dann kein einziges Tier mehr geben soll, weswegen an einem solch dunklen Ort auch die gegenwärtigen „Probleme“ beseitigt seien.

Als im Jahr 2001 in Deutschland und Europa ein bis dahin beispielloses Massaker an Rindern aufgrund des Ausbruchs der Krankheit BSE durchgeführt wurde, sprach der Gott Abrahams, Isaaks und Jakobs in einer mächtigen Schöpferoffenbarung durch Prophetenmund und warnte die Menschheit davor, auf diese Weise weiter zu machen. Er rief eindringlich zur Umkehr. Doch die Vertreter der Institutionen Kirche verhöhnten den Propheten und die durch ihn gegebene Offenbarung und verwarfen das Wort Gottes, das immer noch aktuell ist und sich bewahrheiten wird und bewahrheitet. Denn Gott lässt Seiner nicht spotten, wie es selbst in den Kirchenbibeln heißt, auch nicht durch die Kirchenführer des Katholizismus und Protestantismus, die eine Umkehr hartnäckig verweigern und unzählige Menschen weiterhin in die Irre führen.
Zur Erinnerung z. B. https://www.theologe.de/menschen_esst_kein_fleisch.htm#Hoert_auf

16.1.2018 – Die schleichende feindliche Übernahme des Staates durch die Kirche – Doch bald kippt es in die andere Richtung – https://www.theologe.de/kirche_staat.htm#Feindliche_Uebernahmeross_und_reiter

14.1.2018 – Medienkampagne für mehr Organtransplantationen und viel Verschwiegenes – Aus Anlass der Veröffentlichung einer neuen Statistik werden vor allem Deutschland und seine Bürger in den Medien hart dafür kritisiert, dass es dort im Verhältnis zum Beispiel zu Spanien (wo schon nach wenigen Minuten Herzstillstand die Organe heraus opfer-der-kirche-2geschnitten werden dürfen, wenn kein Widerspruch des Patienten vorliegt) nur „wenige“ Organverpflanzungen gibt. Vermutlich auch, weil viele Menschen den öffentlichen Kampagnen misstrauen und ahnen, warum hier etwas eindringlich beworben wird, was vordergründig als etwas erscheint, was es nicht ist und womögich nicht dem Wohl der Menschen und Seelen und den Geboten Gottes entspricht. Lesen Sie dazu unsere ausführliche Studie in https://www.theologe.de/theologe17.htm

jesaja6.1.2018 – Befreiung der Gottespropheten aus ihrer kirchlichen Gefangenschaft – Jahrhunderte lang haben die kirchlichen Großinstitutionen die wahren Gottespropheten, wie sie vielen dem Namen nach aus den Bibeln bekannt sind, für ihre grausamen Zwecke vereinnahmt – darunter Kriege und die Ausmerzung Andersdenkender. Währenddessen haben sie gleichzeitig die Lüge verbreitet, sie selbst, die Kirche und ihre Priester, hätten seit ihrer Entstehung die Aufgabe der Propheten mit übernommen. Doch das ist eine Lüge. In Wirklichkeit wurden alle wahren Gottespropheten in der Zeit nach Jesus von Nazareth von der Kirche und ihrer Inquisition verfolgt und viele von ihnen auf den Scheiterhaufen lebendig verbrannt. Nun ist die Zeit, die Propheten zu rehabilitieren und aus ihrer kirchlichen Gefangenschaft zu befreien. Hier als neue Seite auf moses_zerbricht_tafel_mit_gebotentheologen.wordpress der Prophet Jesaja: https://theologen.wordpress.com/2018/01/06/jesaja-der-weise-prophet-gottes-verfolgt-von-den-priestern-und-ermordet/

27.12.2017 – Wer war Mose wirklich? Der Gottesprophet Mose brachte die Zehn Gebote, doch seine Geschichte und viele seiner Botschaften wurden grob verfälscht. Angeblich hätte Gott durch ihn eine Priesterkaste samt Tieropfer-Kult eingesetzt. Für Mose und alle wahren Gottespropheten war dies jedoch ein „Gräuel“, und niemals hat Gott irgendeinen Priester, Bischof oder Pfarrer eingesetzt.
Der Theologe Nr. 13 wurde umfangreich überarbeitet und ist jetzt nachlesbar unter der Überschrift: Wer war Mose wirklich? Ein Gottesprophet und kein Begründer einer Priesterkaste – https://www.theologe.de/theologe13.htm

Werbeanzeigen

Flucht und Völkerwanderung wegen Krieg, Gewalt und Armut – Ansturm auf Deutschland

Veröffentlicht am
Flucht und Völkerwanderung wegen Krieg, Gewalt und Armut – Ansturm auf Deutschland

1.8. / 28.9.2015 / 1.1.2016 – Kriegs-Flüchtlinge aus Syrien – Wer hat den Krieg in Syrien begonnen? / Flüchtlinge aus dem Irak. Wer hatte den Irak 2003 mit Krieg überzogen? / Wer hat Libyen in den Zerfall gebombt? / Ungarns Präsident Orban: „Es wäre vielleicht klug, nicht ständig Staaten zu zerstören.“

Diese Studie vom Herbst 2015 ist der letzte ausführliche Beitrag unter theologen.wordpress.
Ab dem Jahr 2016 finden sich aus Zeitgründen alle Informationen unter „Der Theologe aktuell“. Über Neuigkeiten werden Sie auch informiert bei https://www.facebook.com/Der-Theologe-175473619156089/

Flüchtlingsströme aus vielen Ländern weiteten sich zuletzt immer mehr aus. Womöglich hat die größte Völkerwanderung der Geschichte begonnen. Neue Schübe mit unübersehbaren Strömen von Menschen wurden und werden weiterhin ausgelöst durch dauerhafte Willkommensbotschaften von deutschen Politikern, „wir“ in Deutschland würden auch 2016 wieder die Aufnahme Hunderttausender „schaffen“, und es gebe bei Asylanträgen „keine Obergrenze“ usw., was die Institutionen Kirche der Bundeskanzlerin so nahe gelegt haben. (http://www.theologe.de/kirche_staat.htm#Kirche_zu_Fluechtlingen)
„Wir“, das sind in diesem Fall aber hauptsächlich andere.

Dazu die Dortmunder Ordnungsdezernentin Diane Jäger: „Ich weiß nicht, in welchem Raumschiff diese Menschen in Berlin leben. Es wird Zeit, dass sie aussteigen und sehen, welche Belastung die Kommunen zu tragen haben.“ (ntv.de, 25.9.2015)
Mittlerweile kündigen wegen des Drucks von „oben“ manche Kommunen bereits langjährigen Mietern wegen „Eigenbedarfs“, das heißt, um dort stattdessen Flüchtlinge bzw. Einwanderungswillige unterbringen zu können, und weil das „billiger“ sei als anderweitig Wohnraum zu schaffen. (http://www.welt.de/politik/deutschland/article146825325/Fuer-Fluechtlinge-gekuendigt-Das-war-wie-ein-Tritt.html)

Ein weiterer Auslöser sind Fernsehbildern z. B. vom Münchner Hauptbahnhof, wie Flüchtlinge in Deutschland willkommen geheißen und beschenkt wurden, die man auch in Afrika am Fernsehschirm sah. Ntv.de zeigt ein Beispiel eines jungen Mannes aus Mali, der sich darauf hin entschloss, ebenfalls irgendwie den Weg nach Deutschland zu schaffen, obwohl er ein relativ gutes Einkommen hat, seine Familie damit ernährt hat und nicht verfolgt wird (19.9.2015). Aber in Deutschland gibt es äußerlich weit mehr zu erreichen. Und nicht nur er hat die Unterstützung seiner Angehörigen sicher, denn bei einem Gelingen würden im Zuge der gesetzlich garantierten Familienzusammenführung die Verwandten nachreisen.
Was sich täglich mehr und mehr zuspitzt, ist, dass vor allem Deutschland mehr und mehr „überrant“ wird. Die anderen Länder sind mehr oder weniger nur Durchgangsstationen nach Deutschland.
Und das sind alles nur die Vorboten, denn wenn in nicht allzu ferner Zukunft die „Klimaflüchtlinge“ noch hinzu kommen, wird man im Millionenbereich gar nicht mehr zählen können.

Die „reiche“ und die „arme“ Welt beginnen sich zu vermischen

Doch wäre es nicht am besten, wenn die Menschen (wenigstens bis zur schier unerträglichen Folgen der Klimakatastrophe) gar keinen Grund hätten, ihre Heimatländer zu verlassen und wenn sie dort äußerlich ein würdiges Leben führen können? Warum lassen sie dann aber ihren irdischen Heimatort und alles dort liegen und stehen und wollen nach Deutschland? Wo liegen die Ursachen für den Ansturm in die vielfach noch um sich selbst und die vielen Egos kreisende deutsche Gesellschaft?

Dort wird zum Beispiel um mehr Geld für die Piloten gestritten und dabei um teilweise sechsstellige Monatsgehälter. Und weit mehr verdienen dort Männer, die – anstatt richtig zu arbeiten – nur Milliardensummen an Kapital von hier nach da verschieben. Deutlich weiter unten in der Vermögenshierarchie wird dann monatelang gerungen und gestreikt, um die Frage zu klären, ob das Zugpersonal gegenüber der Deutschen Bahn von ein oder zwei Gewerkschaften vertreten werden dürfe. Zuletzt wurde in diesem Land erst das Renteneintrittsalter teilweise auf 63 Jahre reduziert, und auch ein Asylsuchender im Wartestand bekommt oft monatelang oder gar mehrere Jahre lang mehr Geld als ein Durchschnittsverdiener in Serbien. Verständlich, dass immer mehr Menschen in einem solchen Land leben möchten – bei diesen gravierenden, ja massivsten Unterschieden zwischen Reich und Arm weltweit und bei im Herbst 2015 weit geöffneten Türen in Deutschland, durch die praktisch jeder einreisen darf, der es bis dorthin schafft, gleich aus welchem Grund. Die „reiche“ und die „arme“ Welt beginnen sich, in Deutschland mehr und mehr zu vermischen.

Nach ehernen kosmischen Gesetzen verpflichtet Reichtum dazu, damit die Not anderer gemäß der „Hilfe zur Selbsthilfe“ zu lindern. Doch die wenigsten halten sich daran; allen voran die unermessliche reiche Institution Kirche, die zwar ihre Gläubigen hier und da zum Helfen aufruft, aber selbst nur öffentlichkeitswirksam Almosen verteilt. Nun wollen sich immer mehr Menschen aus „ärmeren“ Ländern holen, was ihnen Verantwortliche aus „reicheren“ Ländern bisher über viele Jahrzehnte vorenthalten haben. Oft wurden ihre Länder dabei ausgebeutet. Man spricht in diesem Zusammenhang von Kolonialismus und „Neokolonialismus“. Jetzt geht es für viele Menschen eben direkt dorthin, wo das große Geld verdient wurde und wird.

„100 Millionen“ und mehr

Ungarns Außenminister spricht von einer „Völkerwanderung, deren Nachschub unendlich ist“ und schätzt ca. 35 Millionen Menschen, die einwandern wollen (welt.de, 16.9.2015), andere sprechen bereits jetzt von 100 Millionen. Doch ob das reicht? Der Grund ist bei vielen der Krieg und seine Folgen, vor allem die wachsende Armut, Verzweiflung und Lebensbedrohung in umkämpften Gebieten.

Zunehmend zeigt sich aber – grob gesprochen – ein zweiter Grund: Auch Menschen, die weder verfolgt noch – gemessen an den Zuständen in ihrem Land – arm sind, wandern als „Flüchtlinge“ ein, da Europa und vor allem Deutschland mehr Wohlstand bietet. Wie will man nun aber den Einreisegrund in den Zielländern heraus finden und nur denjenigen „Schutz“ bieten, die wirklich „Schutz“ brauchen? Wie soll das zeitnah und zutreffend gehen? Dass dabei vor allem Deutschland oder auch Österreich das Ziel sind und kaum ein Flüchtling beispielsweise freiwillig auf dem Balkan bleiben will, ist laut der österreichischen Innenministerin auch „keine Schutzsuche mehr, sondern Asyl-Optimierung“. (ntv.de, 19.9.2015)
Der bekannte ntv-Reporter Dirk Emmerich weis am 21.9.2015 an der österreichisch-ungarischen Grenze auch auf viele Menschen hin, die mit der zweiten Einwanderungswelle kommen. Er fotografierte teilweise vermummte junge Männer und schrieb dazu: „Flüchtlinge sind anders. Vor zwei Wochen Danke. Heute Forderungen. ´Wo sind die Busse?` ´Warum dauert das?`“ (https://twitter.com/DEmmerich/status/645916801482760192?ref_src=twsrc)

Stabilisiert die Herkunftsländer! Wir brauchen die Menschen zurück. Unser Kontinent blutet aus.“
(Kgalema Motlanthe, ehemaliger Präsident und Vizepräsident Südafrikas zur Völkerwanderung aus aller Welt in Richtung Deutschland, zit. nach focus.de, 2.11.2015)

Schließlich gibt es auch noch einen dritten Grund: Islamistische Terrorgruppen hatten im Vorfeld angekündigt, ihre Kämpfer auf diesem Asyl-Weg ebenfalls nach Europa zu schleusen, und religiöse und teilweise gewaltbereite Extremisten haben zum Beispiel minderjährige Flüchtlinge gleich nach der Ankunft freundlich in ihrer Muttersprache in Empfang genommen. Und wer weiß, wer in der nicht kontrollierbaren Situation alles noch seine Leute vor allem nach Deutschland schickt?
„Der Verfassungsschutz befürchtet angesichts des Flüchtlingsandrangs einen starken Anstieg der Zahl radikaler Islamisten in der Bundesrepublik“ (bild.de, 30.9.2015). Diese Befürchtung ist schon zu einem großen Teil Gewissheit. Nach mühsamen Prüfungen beschlossene „Abschiebungen“ bzw. „Verabschiedungen“ sollen zu ca. 95 % nicht funktionieren wegen „Renitenzen“ der Menschen (z. B. bild.de, 29.9.2015), die sich schlicht weigern bzw. wehren. Sie bleiben einfach bzw. tauchen unter, teure Flugtickets verfallen, und die Staatsorgane kommen nicht mehr damit zurecht. Und täglich kommen Tausende neue unter das gehisste Banner des „Willkommen“, des „Welcome“. Es ist ein wenig wie beim Goldrausch in Kalifornien im 19. Jahrhundert.

In Flüchtlingsheimen eskalieren in der Zwischenzeit vor allem die Angriffe und Drohungen von fanatischen Islamisten unter den „Flüchtlingen“ gegenüber Andersgläubigen – bis hin zu Morddrohungen: http://www.welt.de/politik/deutschland/article146919471/Islamisten-bedrohen-Christen-in-Fluechtlingsheimen.html.

Zum Hintergrund: Nachfolger des Christus sind für die Glaubens- und Gewissensfreiheit, aber Gegner aller äußeren Religionen, gleich wie sie sich nennen, mit ihrer  Intoleranz und ihren Verdammungsflüchen, ihren Kriegsaufrufen und der Gewalt, und ihrem Opium für das Volk. Jesus von Nazareth hat niemals eine Religion gegründet, sondern die Gottes- und Nächstenliebe gelehrt, völlig unabhängig von den äußeren Religionen, die unzählig viel Leid und Not über die Menschen und den ganzen Planeten Erde brachten und noch bringen.

Nachfolgend einige Anmerkungen zum ersten hier genannten Fluchtgrund, dem Krieg: Aufschlussreich ist dabei ein Blick auf die Länder, wo der Krieg bereits unzählige Menschen tötete, ihre Häuser in Trümmer schlug, ihre Existenzen zerstörte und wo weitere Anschläge und größte Not an der Tagesordnung sind; und ein Blick auf Ursachen, die dazu führten:

Pro-westlicher Rebell berichtet Peter Scholl-Latour, er sei von Agenten für Aufstand in Syrien angeworben worden

Der 2015 verstorbene angesehene Journalist Peter Scholl-Latour schrieb dazu einiges in seinem letzten Buch Der Fluch der bösen Tat. Focus.de berichtet darüber:
„Bei seiner letzten Syrienreise traf er Vertreter der Rebellenarmee. Einer von ihnen erzählte Scholl-Latour, er sei bereits ein Jahr vor Beginn der Proteste von jordanischen und getarnten amerikanischen Agenten kontaktiert worden. Unter Zusicherung finanzieller Vorteile hätten diese ihn ermutigen wollen, sich einer umstürzlerischen ´Freien Syrischen Armee` anzuschließen. Denn Washington habe geglaubt, es müsse nur eine vom Westen unterstützte Oppositionsarmee auftauchen, um eine Volkserhebung auszulösen, die den Assad-Clan hinwegspülen würde“ (zit. nach focus.de, 17.9.2014). Der Aufstand, der zum Krieg wurde, begann dann 2013. 2015 tobt er weiter heftig. Dazu Peter Scholl-Latour: „Dabei ist es ein tragischer Witz, dass der Aufstand nach drei Wochen erledigt gewesen wäre, wenn nicht Saudi-Arabien, Katar und die USA die Aufständischen unterstützt hätten“ (focus.de, 7.9.2013). Die Politiker der USA sind mehrheitlich Katholiken und Protestanten, in Saudi-Arabien und Katar regieren extreme Muslime, und nach Saudi-Arabien und Katar gingen auch in dieser Zeit deutsche Waffen.

Fortgesetzter Aufstand, Zerfall und jetzt immer mehr Flüchtlinge

Der ungarische Ministerpräsident Orban gibt zu: „Wir Europäer und Amerikaner“ hätten in Syrien „eine de facto nicht existierende Opposition im ´arabischen Frühling` unterstützt, obwohl klar war, dass von dort keine Führung für das Land kommen kann, sondern es zerfallen wird“ (welt.de, 16.9.2015). Und focus.de schreibt am 15.9.2015: „Russland bot 2012 den Rücktritt Assads an – Westmächte lehnten ab. Statt einen Dialog zu unterstützen, lieferte man immer mehr Waffen an die Aufständischen. Der Westen wollte in Syrien also einen gewaltsamen Umsturz; wie auch beim Maidan-Aufstand in der Ukraine, den man ebenfalls unterstützte statt sich dafür einzusetzen, die nächsten demokratischen Wahlen zu gewinnen.
Der pro-westliche Umsturzversuch in Syrien führte dann bekanntlich zu Krieg und Zerfall und bis jetzt zu ca. 250.000 Todesopfern und als wesentliche Folge auch zu der Völkerwanderung, die nun eingesetzt hat. Die meisten, die im Herbst 2015 nach Europa auswanderten, lebten zuvor anscheinend bereits in Flüchtlingslagern in der Türkei, dem Libanon oder Jordanien (Ungarns Regierungschef Orban lt. focus.de, 15.9.2015). Für diese Einrichtungen wurden die Hilfen von der UNO, finanziert vor allem durch die USA und Europa, zuletzt um mehr als die Hälfte gekürzt, auch die Nahrungsmittel reichten nicht mehr und Hungersnöte drohten. (B 5 aktuell, 15.9.2015)
Ntv.de schreibt am 7.9.2015 über die Lage in Syrien selbst: „Wo das Regime noch die Kontrolle hat, gibt es noch so etwas wie Alltag. Sollte sich das ändern“, so der UN-Sonderbeauftragte De Mistura, würden noch viel mehr Millionen Syrer fliehen, wohl fast alle mit dem Ziel Deutschland. Und der Sturz der Regierung ist weiterhin sowohl das Ziel der hauptsächlich von den USA unterstützten pro-westlichen Rebellen als auch der islamistischen IS.

Flucht in die Länder, wo die Waffen produziert werden; weg von dort, wo sie eingesetzt werden

Ausgerechnet die romtreue griechisch-katholische Kirche in Syrien ist über „die fast schon geschlossene Auswanderung“ der Kirchenmitglieder entsetzt (idea-spektrum Nr. 37, 9.9.2015). Patriarch Gregorius III. flehte vor allem die jungen Kirchenmitglieder an: „Bleibt! Seid geduldig! Wandert nicht aus!“ Von denen, die noch bleiben, finden die meisten Schutz in Damaskus und in den anderen Orten; eben in solchen, die noch von der Regierung unter Präsident Assad kontrolliert werden. Dieser Aufruf wird von den meisten Machthabern der westlichen Allianzen und vom Vatikan aber ignoriert – auch der Aufruf Russlands, Österreichs und Spaniens nach einer Verständigung mit der Regierung Syriens. Ein entscheidender Streitpunkt ist, ob Fotos von furchtbaren Folterungen und Morden dieser Regierung anzulasten sind oder anderen Tätern. Der Mehrfronten-Krieg geht stattdessen unvermindert weiter. Z. B. durch das von einer evangelisch-anglikanischen Staatskirche dominierte Großbritannien, das nun ebenfalls einen „Militäreinsatz“ in Syrien plant, „gegen Assad und IS-Vormarsch“ (ntv.de, 6.9.2015), ähnlich wie das überwiegend katholische Frankreich, das ebenfalls dort Bomben abwerfen lässt. Für die Regierung unter Präsident Assad ist bereits Russlands Militär im Einsatz.

Vom Westen unterstützte und bewaffnete Aufständische greifen in Syrien nach eigenen Angaben mittlerweile auch die russische Armee an – http://www.n-tv.de/politik/Russland-geraet-in-Syrien-in-die-Schusslinie-article16008501.html. Und diese bombardiert dann auch deren Stellungen. Und die meisten westlichen kirchenchristlichen Politiker mit Ausnahme von Angela Merkel weigern sich weiterhin, die Regierung in Syrien anzuerkennen oder auch nur mit ihr zu reden. Wie nah ist ein noch größerer Krieg? Wer den Aufstand und den Krieg weiter fördert, ist auf jeden Fall zu 100 % verantwortlich für alle Opfer und Flüchtlinge.

Sie holen sich, was man ihnen vorenthielt

Manche bibelgläubige Zeitgenossen fürchten, dass sich allmählich eine Konstellationen für die in der Bibel genannte endzeitliche grauenvolle Schlacht von Harmagedon bilden könnte. Kein Wunder, dass Millionen Menschen einfach nur noch weit weg wollen – dorthin, wo Waffen produziert werden und wo man sehr gut daran verdient; weg von dort, wo sie eingesetzt werden und wo sie ihre Existenzen zerstören. „Syrer haben nur ein Ziel: Deutschland,“ schreibt focus.de. (11.9.2015)

Papst Franziskus ließ sich derweil am 23.9.2015 in Washington/USA von der Menge bejubeln, wo laut dem Nahost-Experten Peter Scholl-Latour wesentliche Ursachen für das Elend in Syrien geschaffen wurden. Und auch beim Thema Flüchtlinge betreibt der Papst seine mittlerweile bekannte Almosenstrategie. Statt die Paläste, Prunkbauten und Klöster der Kirche für Flüchtlinge zu öffnen, regte er an, eine Flüchtlingsfamilie pro Kirchengemeinde aufzunehmen. Das heißt dann auch: Der Vatikan nimmt zwei Flüchtlingsfamilien auf.

Der Entwicklungshelfer Kilian Kleinschmidt beklagt: „In der Griechenlandkrise hat die EU bereitwillig Milliarden zur Verfügung gestellt – doch die Flüchtlingskatastrophe hat sie kaum wahrgenommen. Die Lage [in den Flüchtlingslagern vor Ort] wird immer verzweifelter … Wir haben immer wieder davor gewarnt, dass, wenn die Lebensbedingungen noch schlechter werden, die Flüchtlinge hierherkommen“ (ntv.de, 26.9.2015). Sie wollen sich also holen, was die UNO ihnen aus Geldmangel nicht geben konnte. Doch welchem Ruf folgen sie dabei und was sind ihre Ziele?

„Krieg der Willigen“ gegen den Irak aufgrund falscher Beschuldigungen und unter Bruch des UN-Völkerrechts

Die meisten anderen Flüchtlinge kommen unter anderem aus dem Irak. Focus.de schreibt am 8.9.2015: „Die Proteste in Bagdad erreichen eine neue Dimension. Nachdem Iraker seit Wochen für bessere Lebenskonditionen demonstrieren, drohen sie nun sogar mit einer Ausreise nach Deutschland.“ Zehntausende protestierten zuletzt in Bagdad, zigtausende in anderen Städten. Viele halten Fotos von Angela Merkel in die Höhe. Offenbar hatte sich in Rekordzeit im Nahen und Mittleren Osten verbreitet, dass Deutschland die „Schleusen“ geöffnet hat und bereit ist, Millionen von Asylsuchenden aufzunehmen und dass es dort „keine Obergrenze“ für sie gebe. Doch warum wollen auch zigtausende Iraker aus ihrem Heimatland weg und nach Deutschland?

Zum Hintergrund im Irak: Dort hatte der kirchliche „Westen“ in seiner „Koalition der Willigen“ 2003 unter Ausschaltung der UNO die damalige Regierung weg gebombt – Tausende Tote, Not und Elend waren die Folge. Irak wurde zuvor fälschlicherweise von der USA-Regierung beschuldigt, über Massenvernichtungswaffen zu verfügen, worauf hin diesem Staat von den „Willigen“ der Krieg erklärt wurde. Anschließend wurde das Regieren im Irak dem US-„Zivilverwalter“ und Katholiken Paul Bremer übertragen. Bremer war und ist verheiratet mit der Katholikin Frances Bremer, die zuvor ein Buch über einen katholischen Priester mit dem irreführenden Titel Running to Paradise geschrieben hat. Denn was haben die Grauen von nahezu 2000 Jahren Katholizismus mit dem „Paradies“ zu tun, dem einstigen „Garten Eden“, der laut Schöpfungsbericht der Bibel sogar im späteren Irak gelegen hat? Und was hat es gebracht, als die USA die Macht offiziell wieder an Machthaber vor Ort übertrugen? Die Religionsfreiheit ging verloren. Und wenige Jahre später zerfällt der Irak. Gewalt und Elend nehmen zu.

Der NATO-Krieg, der Libyen in Elend und Zerfall stürzte

Ansonsten kommen die Flüchtlinge hauptsächlich aus Libyen. Dort hatte die kirchlich befürwortete NATO 2011 die damalige Regierung weg gebombt, als diese den Aufstand im Land niederschlagen wollte. Der katholische Bischof Marx forderte die Bundesregierung eigens dazu auf, sich an dem NATO-Krieg zu beteiligen, der die Aufständischen und die Regionen, in denen sie ihre Stützpunkte hatten, schützen sollte. Doch der Krieg brachte noch mehr Tote, Not und Elend. Die Folge: Auch dieses Land zerfiel, die Religionsfreiheit ging verloren, Gewalt und Elend nehmen immer mehr zu. Der ungarische Ministerpräsident Orban mahnt den Westen mittlerweile zur Kursänderung: „Es wäre vielleicht klug, nicht ständig Staaten zu zerstören„. (welt.de, 16.9.2015)
Die von sich christlich nennenden Kräften weg gebombten autoritären Herrscher (Hussein im Irak, Gadaffi in Libyen) oder der von ihnen bekämpfte Herrscher Assad in Syrien waren bzw. sind zwar islamisch, aber nur gemäßigt religiös. Sie erlaubten bzw. erlauben Religionsfreiheit. Viele Aufständische aber, welche durch die Kriege und vom Westen geförderten Umstürze zur Macht gelangten, verbreiten Intoleranz, Grausamkeit und Tod im Namen der Religion. So wie im Mittelalter in den päpstlich ausgerufenen Kreuzzügen Terror, Grausamkeit und Tod im Namen der Religion die Menschen ins Elend stürzte.

Der Westen wollte keine sozialistische Regierung in Afghanistan und rüstete die Islamisten für einen Aufstand hoch

Dann kommen noch sehr viele Flüchtlinge aus Afghanistan. Dort hat der Krieg des Westens gegen den islamistischen Terror bisher Tausende von Opfern unter den Zivilisten gefordert. Im Jahr 1980 rüsteten die kirchlich dominierten Westmächte die Islamisten in Afghanistan auf, um die Russen mit Krieg aus dem Land zu treiben, welche die damalige sozialistische Regierung Afghanistans stabilisieren wollten. Und Hollywood produzierte extra den Kinofilm Rambo III, mit Sylvester Stallone in der Hauptrolle „alleine“ gegen die Russen. 2001 erwog der evangelisch-methodistische Präsident George W. Bush sogar den Abwurf einer Atombombe auf Afghanistan. „Die Papiere waren“ bereits „geschrieben“ (focus.de, 29.8.2015). Die bisher einzigen beiden Atombomben, die im Krieg eingesetzt wurden, ließ US-Präsident Harry S. Truman abwerfen, ein evangelisch-freikirchlicher Baptist – 1945 über Hiroshima und Nagasaki in Japan. Und nun 2015, nach 14 Jahren Krieg der NATO gegen die Taliban? „Afghanen geht es noch schlechter als Syrern“, schreibt ntv.de am 11.9.2015, und sie werden meist schlechter behandelt. Tausende saßen im September 2015 in Griechenland im Elend fest, doch sie wollen weiter. Derzeit machen sich 100.000 Afghanen pro Monat in Afghanistan auf, um es irgendwie bis nach Deutschland zu schaffen. Von dort, wo die Bundeswehr über ein Jahrzehnt die „Sicherheit“ Deutschlands am Hindukusch militärisch „verteidigen“ wollte, was Krieg und Gewalt eskalieren ließ. Das Ergebnis zeigt sich jetzt.

Das NATO-Christentum schuf einen zweiten albanischen Staat in Europa, aus dem die Menschen nun fliehen

Schließlich kommen noch weit mehr Flüchtlinge aus dem Kosovo. Dort führte die von den westlichen Kirchen unterstützte NATO 1999 Krieg gegen Jugoslawien, deren Armee mit Gewalt gegen den Aufstand der Kosovo-Albaner vorging. Der nach dem Krieg von den Staaten des NATO-Christentums“ und gegen den Widerstand im UN-Sicherheitsrat und damit gegen das Völkerrecht – neu geschaffene Staat Kosovo ist mittlerweile in Clanwirtschaft, Korruption und Chaos versunken, im Parlament werden Tränengasbomben geworfen. Ein großer Teil der Bürger will nun in Deutschland leben. Selbst die Bild-Zeitung in Deutschland gibt zu: „Seit dem Kosovo-Krieg im Jahr 1999 ist die Lage in dem Land instabil.“ (19.2.2015)
Wieso gibt es also die unzähligen Flüchtlinge aus Syrien, Libyen, Irak, Afghanistan oder dem Kosovo? Wer hat entscheidend dazu beigetragen, dass es dazu kam?

Kirche contra Christus – Flüchtlinge lernten in ihren Heimatländern einen falschen Christus kennen

Die katholische Kirche entwickelte dabei eine Lehre vom gerechten Krieg. Und die evangelischen Kirchen und ihre Gewaltlehren gehen mehr oder weniger auf Martin Luther zurück. Mit seiner Aussage Sündige tapfer, der Glaube alleine genüge, hat Luther viele Hemmschwellen niedergerissen. Mit Christus hat Luther nicht das Geringste zu tun. Martin Luther und die Lutheristen missbrauchen den guten Namen von Christus genauso wie die Papstkirche in Rom. Denn Jesus von Nazareth lehrte eindeutig: Stecke dein Schwert an seinen Ort. Denn wer das Schwert nimmt, wird durch das Schwert umkommen.

Ein Teil der Tragödie ist, dass die meisten Flüchtlinge in allen den Kriegen nicht Jesus, den Christus, kennen gelernt haben, sondern stattdessen die falschen Christusvorstellungen der Institutionen Kirche. Sie lernten nicht Christus kennen, den der Prophet Jesaja als den Friedefürsten verheißen hat, der die Feindesliebe lehrte und dazu aufrief, dem Gegner und Feind Gutes zu tun. Sondern sie lernten einen lutherisch-vatikanischen Kriegsgötzen kennen, in dessen Namen je nach politischer Interessenlage Kriege geführt werden dürfen. So wie auch islamistische Krieger und Gewalttäter sich auf ihren Gott berufen – Religion also als Quelle von Gewalt und Krieg.

Mehr Waffenproduktion bringt auch mehr Kirchensteuer

Und selbst wenn Kriegsflüchtlinge in Europa nun teilweise große Hilfsbereitschaft erfahren, so wird die vergangene westeuropäische und US-amerikanische Kriegspolitik in ihren Heimatländern, welche die Flucht maßgeblich mit verursachte, von den dafür Verantwortlichen nicht in Frage gestellt. Und die Kriege und Waffenexporte unter Verhöhnung des Namens Christus weiteten sich zuletzt noch aus. Und je mehr getötet wird und je mehr Nachschub an Waffen für Kriege und weitere Hochrüstung angefordert werden, je mehr verdient auch die deutsche Rüstungsindustrie, der drittgrößte Waffenexporteur der Welt, und je mehr können auch die Zigtausende von Beschäftigten dort, die überwiegend katholisch oder evangelisch sind, Kirchensteuer zahlen. Vgl. dazu den Kommentar zum Ukraine-Krieg: Die Lehre von Christus, außerhalb der Kirche, würde den Konflikt beenden

Zum Thema Flüchtlinge siehe auch unseren Kommentar aus dem Jahr 2014, vom 25.11.2014: Aufeinandertreffen zweiter Welten im Mittelmeer. Und bald lassen sich die Welten nicht mehr trennen – Der Sturm auf die Wohlstandfestung Europa.

TV-Kommentar anlässlich der zunehmenden Gewalt in der Gesellschaft und den Flüchtlingsunterkünften aus Gründen der Religion: Religionskrieg in einem christlichen Land?http://www.der-freie-geist.de/video/der-theologe-religionskrieg

Und: Das vielzüngige Wesen der Institutionen Kirchehttp://www.theologe.de/kirche_staat.htm#Kirche_Fluechtlinge_Rechtsbruch

Aktuell [29.2.2016]Politik im Bündnis mit den Großkirchen – Wohin steuert Weltpolitikerin Angela Merkel „Europa“? Wird sie bald zur lutherischen Märtyrerin hochstilisiert?http://www.theologe.de/kirche_staat.htm#Angela-Merkel

Die Kreuzigung von Jesus und das furchtbare Geheimnis der Kirche

Veröffentlicht am
Die Kreuzigung von Jesus und das furchtbare Geheimnis der Kirche

Jesus von Nazareth hätte nicht am Kreuz sterben müssen.
Nachfolgende Studie zeigt die Jahrhunderte langen bösen Verdrehungen und Fälschungen der Institutionen Kirche über Jesus von Nazareth auf, und sie hilft mit, den Blick dafür zu öffnen, wer wirklich auf dieser Erde war und was Er für die Menschen, den Planeten Erde und die gesamte Gottesschöpfung getan hat und heute tut. Denn Er hängt schon lange nicht mehr am Kreuz der Kirche. Am Auferstehungskreuz ist kein Corpus, kein Leichnam mehr zu sehen.kreuz_und_engel

Inhaltsverzeichnis
1  Der „Thron“ von Papst Franziskus       2  Als schwere Eisennägel durch die Sehnen von Jesus geschlagen wurden       3  Die Verhöhnung der durch Christus gekommenen Herrlichkeit       4  Was ist das für ein „Gott“, der ein mörderisches „Blutopfer benötigt?       5  Der Schöpfergott ist kein richtender Gott       6  Das kirchliche Erbe aus den Schrecken des Baal-Kults       7  Früher wurden die Kinder verbrannt, heute vergewaltigt       8  Der „Vater im Himmel“ oder der „Vater von Unten“       9  Der Justizmord an Jesus von Nazareth als Geburtsstunde der Kirche       10  Wie die Kirche auf dem Blut von Jesus und Seiner Nachfolger aufgebaut ist       11  Der Tod von Jesus als Zeichen für die Unbeugsamkeit der Menschen       12  Das Kruzifix symbolisiert fälschlicherweise die angebliche Niederlage von Jesus von Nazareth       13  Das Innere Licht als Quelle des Glücks, der Lebenskraft und der inneren Freiheit      14  Christus hat uns erlöst, aber völlig anders als die Kirchen lehren      15  Der Erlöserfunken in jeder Seele und in jedem beseelten Menschen       16  Die Dämonen wollten die qualvolle Auflösung der Schöpfung, doch Christus hat es verhindert      17  Die Drohung mit dem Kruzifix vor dem Foltermord      18  Mit der Hinrichtung von Jesus von Nazareth versuchten die finsterne Mächte, die Erlösung noch zu verhindern       19  Wer die sündhafte Welt liebt, hält den Gekreuzigten hoch      20  Die Auferstehung ist die wahre Herrlichkeit

1  Der „Thron“ von Papst Franziskus
In unserer Gesellschaft ist das Kreuz-Symbol mit dem dort gekreuzigten, also qualvoll hingerichteten Jesus von Nazareth weit verbreitet. Diese Darstellungen finden sich vor allem in katholischen und evangelischen Kirchen, aber auch in vielen öffentlichen Gebäuden und in Feld und Flur. Doch warum wird dieses furchtbare Leid, dieses schreckliche Verbrechen an dem mutigen jungen Mann vor ca. 2000 Jahren seit Jahrhunderten immer wieder neu dargestellt und den Menschen vor Augen gehalten? Eine Begründung dafür, warum er immer wieder auf den sterbenden und getöteten Jesus zeigt, gab Papst Franziskus in einer seiner Predigten: „Ich sehe ihn, ans Kreuz genagelt, und von dort aus enttäuscht er uns nicht. Auf diesem Thron wurde er geweiht, Herr zu sein, und dort machte er alle Plagen durch, die wir erleben.“

2  Als schwere Eisennägel durch die Sehnen von Jesus geschlagen wurden
Das furchtbare Hinrichtungsinstrument Marterkreuz soll nach Meinung des Papstes und seiner Kirche also ein Thron gewesen und Jesus von Nazareth dort geweiht worden sein? Für einen nicht durch die Kirchen-Religion geprägten Zuhörer ist es jedoch nicht nachvollziehbar, warum der entsetzliche Anblick eines unschuldig Ermordeten ein Thron sein soll, auf dem das Opfer angeblich eine Weihe bekommen habe, während ihm schwere Eisennägel durch die Sehnen geschlagen wurden.
Ein bekannter Arzt und Experte für Rechtsmedizin und Gewaltverbrechen in den USA, Professor Frederick Zugibe, erklärt, was damals bei dieser Hinrichtung mit Ihm, dem mutigen jungen Mann, geschah, und ich zitiere aus dem Magazin Der Spiegel:
„Die Römer nutzten wohl dicke Eisennägel von zwölf Zentimeter Länge. Wurden sie durch die Fersen getrieben, rissen zahlreiche Nervenbündel entzwei. ´Jesus erlitt einen der schlimmsten Schmerzzustände, die der Menschheit bekannt sind` … Bei jeder kleinsten Bewegung am Kreuz raste der Schmerz wie ein Stromstoß durch den Körper … Erst nach einer gefühlten Ewigkeit trat der erlösende Tod ein.“
Es ist ein unsagbarer Schmerz, den Jesus von Nazareth bei Seiner Hinrichtung erlitten hat. Doch wer kann sich auch nur ansatzweise einfühlen? Und wie kommt der Papst dazu, hier von einem „Thron“ zu sprechen?

3  Die Verhöhnung der durch Christus gekommenen Herrlichkeit
Um bei den Dogmen der Kirche und dem, was diese Religion damit erreichen möchte, tiefer zu blicken, hilft auch ein Blick auf eine weitere Predigt von Papst Franziskus: „Ich wünsche mir, dass wir alle … den Mut haben … zu schreiten, mit dem Kreuz des Herrn; die Kirche auf dem Blut des Herrn aufzubauen, das am Kreuz vergossen wurde; und uns zur einzigen Herrlichkeit zu bekennen, zum gekreuzigten Christus. Und so wird die Kirche voranschreiten.“
Papst Franziskus nennt in dieser Predigt also den Foltermord an dem grausam hingerichteten Jesus sogar „einzige Herrlichkeit“. Einmal „Thron“, ein andermal „einzige Herrlichkeit“. Doch ist das nicht in Wirklichkeit eine einzige Verhöhnung von Jesus, dem Christus?
Wer an Seine Auferstehung glaubt, betrachtet doch dieses Geschehen als Herrlichkeit. Und wenn auch die Kirchenführer vorgeben, an eine Auferstehung zu glauben, warum hängt Jesus von Nazareth dann in der Kirche bis heute immer noch am Kreuz? Warum sieht man in den Kirchen immer wieder den sterbenden Jesus am Kreuz oder Seinen toten Corpus, wobei eine Darstellung grausamer ist als die andere?

4  Was ist das für ein „Gott“, der ein mörderisches „Blutopfer benötigt?
Wer sich mit den Kirchenlehren auseinandersetzt, stößt dabei auf folgende Lehrbehauptung: Die Hinrichtung des Gottessohnes sei angeblich für die „Erlösung“ der Menschen notwendig gewesen. Es wird behauptet, jener Gott, an den in dieser Religion geglaubt werden muss, um nach dem Tod keine angeblich ewigen Höllenqualen zu erleiden, jener Gott also, habe diese Hinrichtung seines eigenen Sohnes benötigt, um einer kleinen Auswahl von Menschen diese geglaubten Feuersbrünste ersparen zu können. Der Sohn Gottes habe zu diesem Zweck ein so genanntes „Sühnopfer“ zur angeblichen Besänftigung des göttlichen Zornes sein müssen, ein mörderisches „Blutopfer“. Und dies sei dann eben die notwendige Voraussetzung dafür gewesen, dass jener Gott einigen sündigen Menschen gnädig sein könne, aber auch nur jenen, die dies alles und vieles mehr, was man sich darum herum als Dogmen ausgedacht hat, glauben. Doch was für ein Gottesbild wird hier den Menschen ca. 2000 Jahre nach der Hinrichtung von Jesus von Nazareth immer noch gepredigt?

5  Der Schöpfergott ist kein richtender Gott
Diese Religionsmeinung über Gott, die auch von den evangelischen Kirchen vertreten wird, hat jedoch nichts mit Gott, dem All-Ewigen, zu tun, zu dem Jesus von Nazareth voller Vertrauen betete „Abba, lieber Vater!“ Er, der Schöpfergott, ist die All-Liebe. Er ist kein richtender Gott und bei Ihm gibt es auch keine zeitlichen oder angeblich ewigen Feuersbrünste wie in den Kirchenlehren, sondern die unendliche Fürsorge und Liebe für alle Seine Kinder. Dies hat Jesus von Nazareth in Seinen Gleichnissen und Reden immer wieder erklärt und Er hat es durch Sein Tun auch dargelegt, zum Beispiel durch Heilung von Krankheiten. Was aber steckt dann hinter der Vorstellung der Institutionen Kirche von einem zornigen Gott, der zur Besänftigung dieses seines Zorns und zum Erweis seiner Gnade den Foltertod seines Sohnes als Voraussetzung verlangt haben soll?

6  Das kirchliche Erbe aus den Schrecken des Baal-Kults
Wer sich mit Religionsgeschichte beschäftigt, der macht dabei folgende Entdeckung: Die kirchlichen Lehren erinnern an den Gott Baal und an verwandte Baals-Götzen, die in antiken Götterkulten ebenfalls durch schreckliche Blutopfer gnädig gestimmt werden mussten, durch Opfer von Menschen, auch von Kindern oder von Tieren, die dann zu diesem Zweck von der jeweiligen Priesterkaste ermordet wurden.
Papst Franziskus selbst hat im Jahr 2019 die Sexualverbrechen katholischer Priester an Kindern in eine Reihe mit den mörderischen Kinderopfern von Götzenreligionen gestellt und er predigte in Rom vor seinen Kardinälen über „eine grausame religiöse Praxis … in einigen Kulturen, nämlich Menschen – oft Kinder – bei heidnischen Ritualen zu opfern“.
Der Papst selbst bezeichnet Menschenopfer also als „eine grausame religiöse Praxis“. Müsste er dann aber nicht auch die von seiner Kirche als angeblich heilsnotwendiges Sühnopfer interpretierte furchtbare Hinrichtung des Sohnes Gottes konsequenterweise als „grausame religiöse Praxis“ bezeichnen anstatt als „einzige Herrlichkeit“?

7  Früher wurden die Kinder verbrannt, heute vergewaltigt
Oder versucht er damit doch zu verschleiern, dass seine eigene Religion nur eine Fortsetzung dieser Kulte ist, nur eben in einem anderen Gewand, einem kirchlichen – indem er eben bei diesem Verbrechen an dem unschuldigen Jesus von Nazareth, anders als bei den anderen Religionen, von „Thron“ und „Herrlichkeit“ spricht? Dass die Sexualverbrechen seiner Priester an Kindern ihn immerhin an die mörderischen Götzenkulte erinnern, hat er ja schon zugegeben. Denn es waren immer der Götze Baal und verwandte Göttergestalten, die nach Meinung der jeweils Gläubigen durch blutige Opfer besänftigt werden mussten, seien es Kinder- oder andere Menschenopfer.
Mit Gott, dem Ewigen, dem Vater-Mutter-Gott, den uns Jesus von Nazareth durch Seine Lehre und Sein Tun nahe brachte, hat dies jedoch nichts zu tun. Der Schöpfergott, der All-Ewige, dessen Odem alle Lebensformen durchströmt und der die selbstlose Liebe ist, hat niemals Sühnopfer verlangt, worauf auch bereits die wahren Gottespropheten des Alten Testaments eindringlich hingewiesen hatten. Die Hinrichtung Seines Sohnes war also nicht Gottes Wille, sondern der Wille der Gegner von Jesus von Nazareth, was auch in den Bibeln der Kirchen so dokumentiert ist.

8  Der „Vater im Himmel“ oder der „Vater von Unten“
Im Vaterunser-Gebet lehrt uns Christus, vertrauensvoll zu unserem Vater im Himmel zu beten – wie ein Kind, das seinen Vater liebt und das von seinem Vater unbeschreiblich geliebt wird. Im Gespräch mit den Priestern und Religionsführern Seiner Zeit warnt Jesus, der Christus, aber auch vor einem anderen Vater, dem „Vater von Unten“, dem stattdessen die damalige Priestergilde mit ihrem blutigen Opferkult diente, nachzulesen im Johannesevangelium der Bibel. Und die spätere Priesterreligion im Gewand katholisch oder evangelisch trieb es noch um vieles ärger. Sie richtete bekanntlich im Verlaufe ihrer Kirchengeschichte ein Blutbad an, das die von Jesus von Nazareth entlarvten Untaten der damaligen Priester und ihrer Vorläufer noch weit übertrifft.

9  Der Justizmord an Jesus von Nazareth als Geburtsstunde der Kirche
Die Kirche sei auf dem Blut von Jesus aufgebaut, so weitere Worte des katholischen Kirchenoberhaupts, was logisch ist, wenn man diese Fakten ganz nüchtern zugrunde legt. Denn mit ihren Dogmen und Lehrverkündigungen gründet sie tatsächlich auf dem Justizmord an Jesus von Nazareth, den sie sogar als ihre Geburtsstunde betrachtet.
Spätestens ab dem 4. Jahrhundert, als die Kirche zur Staatsreligion aufstieg, vergoss sie dann das Blut unzähliger Nachfolger von Jesus von Nazareth, die sich nicht der Kirche unterwarfen, so wie die frühere Priestergilde das Blut von Jesus von Nazareth vergossen hatte.
Erinnert sei an Blut der urchristlichen Katharer in Südfrankreich, gegen die der Papst im 13. Jahrhundert einen Kreuzzug ausrief, an das Blut der Brüder und Schwestern des Freien Geistes, die ein Leben in Nächstenliebe außerhalb der Machtkirche anstrebten oder an das Blut der so genannten Täufer der Reformationszeit, die in die grässlichen Fänge der katholischen oder der evangelischen Inquisition gerieten, weil sie die Zwangstaufe an Säuglingen ablehnten, um nur einige wenige zu nennen.

10  Wie die Kirche auf dem Blut von Jesus und Seiner Nachfolger aufgebaut ist
Die Kriminalgeschichte derer, die bis heute das Kruzifix verehren, das Kreuz mit Corpus, das den sterbenden bzw. toten Mann am Kreuz zeigt, reicht über Kreuzzüge, Hexenwahn, Ketzerverbrennung bis hin zu den Sexualverbrechen an Kindern unserer Zeit. Jesus von Nazareth erklärte dazu, und so ist es auch in den Kirchenbibeln überliefert: „Was ihr meinen geringsten Brüdern und Schwestern angetan hat, das habt ihr auch mir getan.“ Und bedeutet dieses Wort des Christus Gottes nicht: Indem von der Kirche das Blut unzähliger Nachfolger Jesu vergossen wurde, wurde auf diese Weise von ihr auch das Blut von Jesus selbst vergossen? Und auf eben diesem Blut wurde die Kirche über Jahrhunderte tatsächlich und nachweislich aufgebaut. In diesem Sinne müsste man dem Papst also Recht geben, wenn er sagt, die Kirche sei auf dem Blut von Jesus aufgebaut.

11  Der Tod von Jesus als Zeichen für die Unbeugsamkeit der Menschen
Wenn die Kirchenvertreter heute gerne zu diesen unermesslichen Verbrechen schweigen und stattdessen weiterhin behaupten, das Blut von Jesus von Nazareth wäre ein angeblich heilsnotwendiges Blutopfer für die Menschheit gewesen, dann ist das also eine Lehre, die für jeden nachprüfbar aus antiken Götzenkulten abgeleitet wurde, aber es ist keine christliche Botschaft.

Christus selbst klärt uns in unserer Zeit durch Prophetenmund durch Gabriele, Seine Prophetin und Botschafterin, näher darüber auf: Er, der Christus Gottes hätte „die Leiden und den physischen Tod am Kreuz“ „nicht erdulden müssen“, wenn Seine Zeitgenossen damals Ihm nachgefolgt wären und nicht in ihren Sünden verblieben wären.
So offenbarte Er in dem kosmischen Werk Das ist Mein Wort, Alpha und Omega. Das Evangelium Jesu. Die Christusoffenbarung, welche inzwischen die wahren Christen in aller Welt kennen:
Mein Leiden und der physische Tod waren das Zeichen für die Unbeugsamkeit der Menschen.“
Die Leiden und den physischen Tod am Kreuze hätte Ich nicht erdulden müssen. So litt Ich für die Söhne und Töchter der Menschen, weil sie nicht bewusst Söhne und Töchter Gottes wurden, indem sie Gottes Willen erfüllten.“

12  Das Kruzifix symbolisiert fälschlicherweise die angebliche Niederlage von Jesus von Nazareth
Also ganz klare Worte: Kein angeblich heilsnotwendiges Sühnopfer, wie in den Kirchen irreführend behauptet wird, indem man dem Leben und dem physischen Tod von Jesus von Nazareth einfach das Denken antiker Götzenkulte überstülpt.
Doch was ist der tiefere Grund dafür, dass dort dieses Kreuz mit dem hingerichteten Jesus von Nazareth verehrt wird? Auch darüber, was damit bezweckt wird, klärt Christus selbst in dieser Offenbarung durch Prophetenwort auf, und nachfolgend eine weitere Passage aus dem Werk Alpha und Omega – Das ist Mein Wort:
Wer das Kreuz mit dem toten Körper aufstellt und anbetet, der zeigt auf den physischen Leib und stellt damit der Menschheit fälschlicherweise Meine Niederlage dar. Er verehrt den toten Körper, anstatt zum Auferstandenen zu beten, zum Inneren Licht, dem Vater in Mir, dem Christus.“

13  Das Innere Licht als Quelle des Glücks, der Lebenskraft und der inneren Freiheit
Christus spricht hier durch Prophetenmund vom Inneren Licht, das uns den Weg in unsere wahre geistige Heimat zeigt, die wir einst verlassen haben und die jeder beseelte Mensch aus seinem innersten Wesen heraus wieder finden möchte. Dieses innere Licht, Gott in uns, vermag unsere negativen Prägungen, das Sündhafte, unsere Fehlhaltungen, Zug um Zug umzuwandeln, wenn wir bereit sind, unser falsches Tun zu bereuen, zu vergeben, um Vergebung zu bitten, das, was wir verschuldet haben, wieder gut machen und nicht mehr zu tun. Dann kommen wir dem Gott aller wahren Gottespropheten und dem Vater-Mutter-Gott, den uns Christus lehrte, immer näher, und damit auch der Quelle des Glücks, der Lebenskraft und der inneren Freiheit.

14  Christus hat uns erlöst, aber völlig anders als die Kirchen lehren
Jesus, der Christus, hat uns durch Seine Lehren wie die Bergpredigt und durch Sein ganzes Leben als Vorbild wieder gezeigt, wie wir wieder diejenigen werden können, die wir von unserem Wesen von Anfang an sind, wie wir also unser geistiges Erbe wieder antreten zu können als Kinder Eines Gottes der Liebe.
Und dazu hat Er allen Seelen und beseelten Menschen als Stütze und Kraft auch einen Teil Seines geistigen Erbes übertragen. So offenbarte Er in unserer Zeit durch Prophetenwort, dass Er tatsächlich auch zu unserem Erlöser geworden ist, aber anders, als es die Priester der Institutionen Kirche behaupten. Er sprach:
Mein Auftrag als Jesus von Nazareth, der Christus Gottes, war, den Erlöserfunken in die Seelen der Menschen einzusenken.“

15  Der Erlöserfunken in jeder Seele und in jedem beseelten Menschen
Und diesen Auftrag hat Er erfüllt. Der Erlöserfunke ist seither das mächtige unzerstörbare göttliche Kraftpotenzial in uns, wodurch Er, der Christus Gottes, der größte Prophet aller Zeiten, auch zum Erlöser aller Seelen und beseelten Menschen wurde. Dieses große kosmische Geschehen, das für die irdischen menschlichen Augen unsichtbar geschah, vollzog sich am Kreuz von Golgatha.
Dies ist die Erlösertat des Christus Gottes, die von den Kirchen verschwiegen wird und die durch die von ihr erfundene und aus Götzenkulten entlehnte irrige Sühnetodvorstellung ersetzt wurde.
Aber, und das ist ebenfalls die klare Aussage von Christus selbst durch das Prophetische Wort in unserer Zeit, die ich noch einmal wiederholen möchte: Das Erlösungsgeschehen, also die Übertragung des Erlöserfunkens, hätte nicht in dieser furchtbaren Situation, bei einem Foltermord geschehen müssen, und Jesus von Nazareth hätte nicht auf diese grausame Weise sterben müssen, wenn die Menschen damals Seine Lehre an- und aufgenommen, also erfüllt hätten.

16  Die Dämonen wollten die qualvolle Auflösung der Schöpfung, doch Christus hat es verhindert
Mit der Gabe dieses Erlöserfunkens aus Seinem geistigen Erbe hat Christus auch verhindert, dass sich die menschliche Seele wieder auflösen kann und in der Folge in Zeiten von Zeiten auch die ganze Gottesschöpfung, wie es in manchen östlichen Religionsausprägungen heute noch gelehrt wird, was unsägliche weitere Qualen bedeutet hätte. Denn das war und ist das weitergehende Ziel der Dämonen, der Widersacher Gottes: Gott und Seinen Sohn, den Christus Gottes, besiegen zu können, was bedeutet hätte: Zerstörung und letztendliche Auflösung der Schöpfung Gottes, der Einheit allen Lebens, der Gleichheit aller Seelen und beseelten Menschen; und stattdessen der Beginn einer neuen Schöpfung nach ihren hierarchischen dämonischen Vorstellungen.
Doch Christus klärt heute auch unmissverständlich darüber auf, dass dieses Vorhaben der dunklen Macht, bis heute symbolisiert durch das Kreuz mit Corpus, gescheitert ist, dass die Dämonen verloren haben. In Das ist Mein Wort steht dazu:
Die Dämonen schufen das Kreuz mit dem Corpus. Damit wollen sie Meine Niederlage symbolisieren. Doch das Kreuz und der Gekreuzigte wurden und sind  i h r  Kreuz und ihre Niederlage.“

17  Die Drohung mit dem Kruzifix vor dem Foltermord
Dennoch wird dieses Symbol, das fälschlicherweise die Niederlage von Christus darstellt, weiter hoch gehalten. Auf den früheren Scheiterhaufen wurde den Opfern der Kirche das Kreuz mit dem Corpus oft direkt vor das Gesicht gehalten, bevor sie dort bei lebendigem Leib verbrannten. Bis heute halten Päpste und Bischöfe oftmals einen Kreuzstab in ihren Händen, auf dem eine besonders gequälte und geschundene Jesusfigur angebracht wurde. Und die Menschen werden von ihnen aufgefordert, immer wieder auf die Hinrichtungsstätte, die für sie ein „Thron“ ist, mit dem sterbenden und getöteten Jesus zu blicken. Und dies wird gar zur „einzigen Herrlichkeit“ stilisiert, was für jeden gesunden Menschenverstand eine Verhöhnung darstellt.

18  Mit der Hinrichtung von Jesus von Nazareth versuchten die finsterne Mächte, die Erlösung noch zu verhindern
Nicht Jesus von Nazareth hat das Kreuz gewählt, um dort Seinen Thron zu errichten, wie es die Päpste den Menschen glauben machen wollen, sondern Seine Gegner haben sich für diese Wahl entschieden, um Ihn besonders qualvoll ermorden zu können und Ihn auf diese Weise zum Schweigen zu bringen und, wenn möglich, die Erlösertat, also die Übertragung des Erlöserfunkens, doch noch zu verhindern. Doch damit sind sie gescheitert.
„Es ist vollbracht“. Als Jesus, der Christus, am Hinrichtungspfahl diese Worte sprach, hatte Er Seinen Auftrag erfüllt. Und damit gab Er uns auch die Kraft und die Stütze, den Weg der Lebensbemeisterung nach den Geboten Gottes und nach Seiner Bergpredigt mit Seiner Hilfe gehen zu können, es ist die gelebte Gottes- und Nächstenliebe, die Jesus von Nazareth Seinen Mitmenschen lehrte und selbst vorlebte.

19  Wer die sündhafte Welt liebt, hält den Gekreuzigten hoch
Doch warum folgen immer noch so viele Menschen dem Sühnopfer-Kult der heutigen Priester und verehren die qualvolle Hinrichtung von Jesus von Nazareth statt in den Spuren des auferstanden und lebendigen Christus zu gehen, der schon lange nicht mehr am Kreuz hängt?
Christus spricht dazu durch Prophetenmund in unserer Zeit in dem Werk Das ist Mein Wort:
Der wahre Christ gedenkt Meiner Auferstehung, da er in Mir und durch Mich auferstanden ist. Nur der trauert über Meinen Tod als Jesus, der noch nicht in Mir, dem Christus, bewusst auferstanden ist.“
Wer den am Kreuz der Auferstehung hängenden Körper anbetet, der hängt selbst noch am Kreuz der Sünde. Er hat Mich in seinem Herzen noch nicht an- und aufgenommen.“
Und Christus spricht weiter:
Wer noch nicht bewusst in Mir auferstanden ist, wer also noch in der Sünde lebt, der ruft immer wieder: ´Kreuzigt Ihn, kreuzigt Ihn!` Deshalb halten diejenigen Menschen das Kreuz mit dem Corpus hoch, die noch ihre Sünden hochhalten, die ihr niederes Ich schätzen. Der Mensch, der seine Sünde und diese sündhafte Welt liebt, denkt an den Gekreuzigten und nicht an den Auferstandenen, da er selbst noch nicht in Mir auferstanden ist.“

20  Die Auferstehung ist die wahre HerrlichkeitWer jedoch die Lehre der Gottes- und Nächstenliebe, die Jesus uns gelehrt hat, Schritt für Schritt verwirklicht, der blickt nicht mehr auf das Kruzifix mit dem durch Seine Peiniger geschundenen Leib des Jesus. Das Kreuz ist für ihn ein Auferstehungskreuz, ein Kreuz ohne Corpus und damit das Kreuz des Sieges. Es zeigt auf: Christus hängt nicht mehr am Kreuz. Er ist der Sieger. Er blieb trotz der unvorstellbaren Folter Gott, Seinem Vater, und Seinem Auftrag treu, und Er ist längst auferstanden. Die Auferstehung von Jesus, dem Christus, ist also die wahre Herrlichkeit, nicht das Marterkreuz, wie der Papst behauptet. Die Auferstehung ist das Zeichen der Herrlichkeit Gottes, die in jedem von uns Schritt für Schritt erfahrbar werden kann, je mehr jemand sein Leben nach den Geboten Gottes ausrichtet. Es ist das praktische Tun in der Gottes- und Nächstenliebe, das mit der Selbsterkenntnis beginnt, bei allen Widrigkeiten zunächst den Balken im eigenen Auge zu finden und zu entfernen. Wer das erlernt, dem fällt es auch immer leichter, nach den Geboten Gottes zu leben und dadurch dem inneren Glück und der inneren Freude näher zu kommen und Christus in sich mehr und mehr auferstehen zu lassen. Ohne Päpste. Ohne Priester. Ohne Pfarrer. Ohne Sakramente. Und ohne Kirchen aus Stein.
Sondern mit dem inneren Anker, Gott in uns, unserem liebenden Vater und der Erlöserkraft des Christus Gottes in uns, die uns nicht leidend sehen möchten, sondern frei und glücklich. Und danach sehnt sich doch im Grunde genommen jeder Mensch.

kreuz_und_engel

Der Jesus-Jünger Petrus enthüllt: Gott wollte nicht, dass Tiere geschlachtet und gegessen werden

Veröffentlicht am
Der Jesus-Jünger Petrus enthüllt: Gott wollte nicht, dass Tiere geschlachtet und gegessen werden

Kennen Sie die Clementinischen Homilien oder Pseudoklementinischen Homilien? Dies trifft vermutlich auf die wenigsten Leser zu. „Homilien“, das bedeutet Gespräche, Reden, Predigten, Unterrichtungen. Und es sind brisante Schriften. Sie sind von Clemens, dem Schüler von Petrus, niedergeschrieben, der für die Kirche nach Petrus der zweite Bischof von Rom gewesen sein soll und im Jahr 110 verstorben ist. Das Werk gilt in der katholisch-evangelisch-theologischen Wissenschaft als Roman, dessen Ursprünge im 2. Jahrhundert liegen – aus diesem Grund der Titel Pseudoklementinische Homilien, weil manche Theologen glauben, dass die Texte nicht wirklich von Clemens verfasst worden sind, sondern kurze Zeit später von einem Unbekannten in dessen Namen. Über den Wahrheitsgehalt des Inhalts ist durch eine solche Beurteilung aber nichts gesagt. Es gibt ja auch Historienromane, in welche die authentischen Zitate und Lehren der betroffenen Personen genau eingearbeitet worden sind. Der Inhalt, das sind überwiegend Reden des Jesus-Jüngers Petrus, der mit seinem Gegenspieler, dem Zauberer Simon Magus einen Dialog führt. „Die syrische und die ägyptische Kirche zählten sie in der Spätantike zu den kanonischen Schriften des Neuen Testaments,“ heißt es zutreffend bei Wikipedia (Stand: 16.12.2014). Dort wurde dieses Buch also nicht abwertend als „Roman“ abgetan. Sondern es war Teil der Bibel, des Neuen Testaments. Spätantike, das sind ca. die Jahre zwischen 300 – 500, und Syrien und Ägypten sind die unmittelbaren Nachbarn von Israel, wo man den Geschehnissen um die Jahrtausendwende in Palästina noch viel näher war als im fernen Rom.

Doch die Romkirche setzte sich machtpolitisch durch und hatte diese Schrift schon Anfang des 4. Jahrhunderts nicht in ihrer Vorschlagssammlung für das Neue Testament, weswegen sie dann auch in dem 384 von Hieronymus neu übersetzten Neuen Testament auf Latein fehlen, das für die Zukunft der abendländischen Kirchengeschichte maßgeblich war. Aber in Syrien und Ägypten standen im Neuen Testament der Bibel bis ca. 500 noch die sinngemäßen Petrusworte: Gott will nicht, dass Tiere geschlachtet werden, ihm gefällt das Fleischessen nicht. So wie es auch im Schöpfungsbericht der Bibel heißt: Der Mensch soll vegetarisch leben.
Lesen Sie selbst Auszüge von dem, was die katholische Kirche uns unterschlagen hat. Die Zitate sind dem Buch von Jürgen Wehnert, Pseudoklementinische Homilien, Verlag Vandenhoeck & Ruprecht, Göttingen 2010 entnommen, Hervorhebungen von uns.

Bild: Petrus im Gefängnis: Ausschnitt aus einem Gemälde von Rembrandt (1631) (Gemeinfrei nach Wikimedia-Commons). Die Romkirche vereinnahmte Petrus als ihren angeblich ersten Papst. In Wirklichkeit unterschlug sie, was Petrus die Menschen lehrte. Seine Beförderung zum „Papst“ bei gleichzeitigem Verschweigen seiner Botschaft wäre ihm ein Gräuel gewesen.

III
III, 45.1 – Dass er [Gott] aber nicht nach Opfern verlangte, zeigt sich daran, dass diejenigen, die Fleisch begehrten, vernichtet wurden, sobald sie davon aßen, und dass nach ihrer Beerdigung dem Grab der Name ´Hügel der Begierden` (Num 11, 33f) gegeben wurde. (siehe Anmerkung unten)

III, 45.2 – Er, der von Anfang an über das Schlachten von Tieren zürnte und nicht wollte, dass sie geschlachtet werden (vgl. Gen 1, 29), ordnete keine Opfer an, als ob er sie begehrte, und beanspruchte keine Erstlinge [die „Erstgeburt“ von Tieren als Brandopfer]. Denn ohne das Schlachten von Tieren können weder Opfer vollzogen noch Erstlinge dargebracht werden.

III, 45.4 –  Folglich, Simon, erweist die Handschrift Gottes, nämlich der Himmel, den Ratschluss des Schöpfers als rein und unerschütterlich.

III, 46 – So werden die verleumderischen Aussagen über den Gott, der den Himmel geschaffen hat, sowohl durch die gleichzeitigen gegenteiligen Aussagen entkräftet als auch die Schöpfung widerlegt. Sie wurden nämlich nicht von prophetischer Hand geschrieben. Deshalb stehen sie in offenkundigem Widerspruch zur Hand Gottes, der alles erschaffen hat.

Anmerkung: In Num 11, 33 f. (= 4. Mose 11) beschweren sich die Israeliten, dass es in der Wüste immer nur Manna zu essen gebe, und sie verlangen von Gott und dem Propheten Mose Fleisch – so wie in Ägypten. Mose soll darauf hin mit Gott geredet und erklärt haben, dass das Fleisch nicht für alle reichen würde, selbst wenn man alle mitgeführten Tiere im Zug des Volkes töten würde. Darauf haben ein Wind Wachteln auf die Erde fallen lassen und das nach Fleisch gierende Volk bringt alle Wachteln um, brät und verzehrt sie. Und in Num. 11, 33 f. heißt es darauf hin: „Sie hatten aber das Fleisch noch zwischen den Zähnen, es war noch nicht gegessen, da entbrannte der Zorn des Herrn über das Volk, und der Herr schlug das Volk mit einer bösen Plage. Daher nannte man den Ort ´Giergräber`, da man dort die Leute begrub, die von der Gier gepackt worden waren.“ Darauf nimmt Petrus in Hom. III, 45.1 Bezug. Hier ist allerdings fälschlicherweise von einer „Plage“ die Rede, die „Gott“ geschickt haben soll. In Wirklichkeit sind die Plage und vergleichbare Geschehnisse negative Wirkungen auf negative Ursachen im „Gesetz von Saat und Ernte“, welches besagt: Was der Mensch, das wird er ernten.

VII
In Homilie VII spricht Petrus zur Bevölkerung von Tyrus, nachdem kurz zuvor sein Gegenspieler Simon Magus dort ein Rind geschlachtet und ein Festessen organisiert hatte. Petrus erklärt den Tyrern dabei auch das Gesetz von Saat und Ernte und die Goldene Regel.

VII, 3.1 – Ich höre nun, dass Simon ein Rind geopfert und euch mitten auf der Agora [dem Marktplatz] bewirtet hat. Anschließend habt ihr euch durch viel Wein hinreißen lassen und zusammen mit den bösen Dämonen auch ihren Fürsten [vermutlich ist damit Simon Magus, der Gegenspieler von Petrus, gemeint] freundlich aufgenommen. Infolgedessen sind die meisten von euch von den Krankheiten ergriffen worden, weil ihr aus Unwissenheit das Schwert des Verderbens mit eigenen Händen gegen euch selbst gezückt habt.

VII, 4.2 – Die Dinge aber, die Gott gefallen, sind: zu ihm zu beten, ihn zu bitten, weil er alles nach einem redlichen Gesetz gibt, der Mahlzeit der Dämonen fernzubleiben, totes Fleisch nicht zu genießen, Blut nicht anzurühren, von jeder Verunreinigung sich reinzuwaschen.

VII, 4.4 – So dürfte denn wohl jeder von euch das Gute erkennen, wenn er Folgendes bei sich bedenkt: Du willst nicht getötet werden, also töte keinen anderen! Du willst nicht, dass deine Frau von einem anderen zum Ehebruch verführt wird, also verführe nicht die Frau eines anderen zum Ehebruch! Du willst nicht, dass etwas von deinem Besitz gestohlen wird, also stiehl nichts von einem anderen!

VII, 4.5 – Und wenn ihr auf diese Weise von selbst begreift und tut, was vernünftig ist, und Gott lieb werdet, dann werdet ihr Heilung erlangen. Andernfalls werdet ihr im gegenwärtigen Äon an euren Leibern gepeinigt, um im künftigen an euren Seelen bestraft werden.

VIII
Petrus spricht in Homilie VIII auch über die Fallwesen bzw. Dämonen auf der Erde, und wie sie einst die Menschen zum Fleischkonsum verführten.

VIII, 15.3 – Damit sie sich nicht aus Mangel an Nahrung dem widernatürlichen Verspeisen von Tieren zuwandten und dabei unschuldig zu sein schienen, weil sie sich aufgrund einer Notlage dazu erkühnten, ließ der allmächtige Gott Manna von verschiedenstem Geschmack auf sie regnen. Da konnten sie alles genießen, was sie wollten.

VIII, 15.4 – Sie aber hatten aufgrund ihrer bastardischen Natur an der Reinheit dieser Nahrung keinen Gefallen und trachteten allein nach dem Geschmack von Blut. Darum verzehrten sie auch als erste Fleisch.

VIII, 16.1 – Daraufhin strebten die mit ihnen zusammenlebenden Menschen danach, erstmals das gleiche zu tun. Folglich werden wir weder als Gute noch als Schlechte geboren, sondern wir werden so, und wenn wir uns daran gewöhnt haben, sind wir schwer davon abzubringen.

VIII, 16.2 – Als aber die vernunftlosen Tiere darauf hin knapp wurden, verzehrten die bastardischen Menschen auch menschliches Fleisch. Es lag ihnen ja nicht mehr fern, das eigene Fleisch zu töten, nachdem sie es zuvor in anderen Formen verzehrt hatten.

VIII, 17.1 – Infolge des vielen Blutvergießens aber wurde die reine Luft durch die unreine Ausdünstung verseucht und ungesund, und machte diejenigen, die sie einatmeten, krank, so dass die Menschen fortan vorzeitig starben.

VIII, 17.2 – Die Erde aber wurde dadurch stark verseucht und brachte darauf hin erstmals die giftigen und schädlichen Tiere hervor.

XII
In Homilie XII schildert Clemens eine Begegnung mit Petrus aus der Zeit, als er sein Begleiter wurde. Er freut sich, Reisebegleiter des Petrus sein zu können und sagt dazu, „wenn du mir gestattest, die Dienste von Knechten zu verrichten“. (XII, 5.7)

XII, 6.1 – Als Petrus das hörte, lachte er und sagte: ´Was glaubst du denn, Klemens? Dass du mir aufgrund einer Notlage anstelle von Knechten zugeordnet worden bist?

XII, 6.2 – [ironisch] Denn wer sonst soll meine vielen schönen Tuniken samt den von mir mitgeführten Fingerringen und Sandalen bewachen?

XII, 6.3 – Und wer soll auch die wohlschmeckenden kostbaren Leckerbissen vorbereiten, die so mannigfaltig sind und viele kunstfertige Köche erfordern? Und alle jene Köstlichkeiten, die, aus reiner Habsucht erworben, für die Begierde verweichlichter Männer wie für ein großes Raubtier zubereitet werden?

XII, 6.4 – Doch beschlich dich ein solches Ansinnen vielleicht, weil du meine Lebensweise nicht kennst und nicht begreifst, dass ich nur Brot und Oliven benötige und selten Gemüse und dass ich genau dieses Gewand und diesen Mantel besitze, den ich anhabe; und einen anderen nicht benötige, auch nicht irgendwelche anderen Dinge.`

XV
Aus einer Rede des Petrus an Faustus:

XV, 7.5. – Jeden Menschen aber schuf er [Gott] frei, so dass er die Möglichkeit hat, sich hinzugeben, wem er will, entweder dem gegenwärtigen Schlechten oder dem künftigen Guten. Diejenigen unter ihnen, die das Gegenwärtige wählten, haben die Möglichkeit, reich zu sein, üppig zu leben, sich zu vergnügen und zu tun, was immer sie können; denn von den künftigen Gütern werden sie nichts haben.

XV, 7.6 – Diejenigen aber, die sich entschieden, die Güter des künftigen Königreichs zu empfangen, dürfen von den hiesigen Gütern nichts an sich nehmen, weil sie Eigentum eines fremden Königs sind, außer allein Wasser und Brot, und nur, wenn sie mit Schweiß erworben werden, um davon zu leben.

Anmerkung: In Hom. XII,6.4 wurde bereits deutlich, dass „Wasser und Brot“ im übertragenen Sinne gemeint war als das für die Ernährung Notwendige, wozu unter anderem auch Oliven und Gemüse gehören können, aber ganz sicher kein Fleisch. Jesus und die ersten Christen waren Vegetarier

Alles das hat uns die römisch-katholische Kirche vorenthalten, indem sie es nicht in die katholische Bibel aufgenommen hat. Doch in der syrischen und ägyptischen Bibel konnten es die Menschen noch bis ca. in das Jahr 500 lesen, und in unserem Zeitalter wird es durch die Wissenschaft wieder ans Tageslicht gebracht. Möge diese Seite also weite Verbreitung finden, damit die Menschen erfahren, was Jesus und seiner Jünger wirklich lehrten.

100 Jahre 1. Weltkrieg – Papst: „Diesen Krieg hat Luther verloren“ – Parallelen zu heute

Veröffentlicht am
100 Jahre 1. Weltkrieg – Papst: „Diesen Krieg hat Luther verloren“ – Parallelen zu heute

100 Jahre erster Weltkrieg – Papst erklärte damals: „Diesen Krieg hat Luther verloren“ – Zum Kriegsjubiläum ziehen erneut Kriegswolken auf – Parallelen zwischen damals und dem heutigen Ukraine-Konflikt Seit Monaten nun halten die Schuldzuweisungen, Sanktionsdrohungen und Sanktionen des Westens gegenüber der Regierung Russlands im Ukraine-Konflikt an. Nun wurde gar ein Ultimatum ausgesprochen. Was auch immer diese tue, sei entweder falsch oder zu wenig. Nach westlicher Auffassung hat in der Ukraine natürlich der Westen in allem Recht, die Regierung Russlands sieht das jedoch anders. Was jeweils stimmt, ist für den Einzelnen immer schwerer nachzuvollziehen. Offensichtlich ist nur: Es geht um Macht und Einfluss.

Und was das augenblickliche Hochschaukeln des West-Ost-Konflikts betrifft: Wie war das vor 100 Jahren? „Keiner der führenden Männer dieser Zeit hat den Krieg tatsächlich gewollt, sie glitten gewissermaßen hinein“, verteidigte sich der britische Premierminister Lloyd George 1920 nach dem Krieg, was jedoch keinen von seiner Schuld entlastet, was vor allem für die Kriegseinpeitscher im Hintergrund gilt.

„Tag für Tag rangen die Regierungschefs der einzelnen Nationen miteinander. Das diplomatische Wortgefecht eskalierte immer weiter – bis schließlich eine Nation nach der anderen in den Krieg eintrat“, heißt es bei spiegel.de am 28.6.2014.

Beispielhaft dazu eine der maßgeblichen Stationen: Am 28.6.1914 war das Attentat des 19jährigen Gavrilo Princip von der Bewegung „Junges Bosnien“ auf den österreichisch-ungarischen Thronfolger Franz Ferdinand in Sarajevo. Princip und seine Mitstreiter kämpften für ein Ende der Besatzung Bosnien-Herzegowinas durch Österreich-Ungarn, und sie wollten stattdessen einen Anschluss der serbischen Teile Bosniens an Serbien. Ca. vier Wochen später, nachdem sich der Konflikt seither weiter hochgeschaukelt hatte, zwischen dem 23.7. und 25.7., forderte die Regierung Österreichs Serbien in einem 48-Stunden-Ultimatum dazu auf, „alle nationalistischen Aktivitäten sofort zu stoppen, die Schuldigen des Attentats rigoros zu bestrafen und die österreichischen Dienststellen in ihre Vermittlung einzubeziehen“ (http://www.spiegel.de/einestages/attentat-von-sarajevo-bis-erster-weltkrieg-chronik-der-julikrise-1914-a-977611.html).
Ähnlich wie bei den heutigen Ultimaten und Sanktionsdrohungen ging der Attackierte damals auf die Forderungen teilweise bzw. weitgehend ein, aber eben nicht zu 100 %. Serbien wies die Einmischung Österreichs in seine nationalstaatliche Souveränität zurück. „Daraufhin bricht Österreich die diplomatischen Beziehungen zu Serbien ab“, woraufhin Serbien die Armee in Kampfbereitschaft versetzt, woraufhin wiederum Österreich den Krieg beginnt, indem es die serbische Hauptstadt Belgrad angreift.

Obwohl Hunderttausende von Menschen (!!) in Deutschland am 28.7.1914 gegen den drohenden „Beistand“ des Deutschen Reiches für Österreich-Ungarn und gegen den Kriegseintritt Deutschlands auf die Straße gehen, wird von den Regierenden nicht auf das Volk gehört. Es stimmt also nicht, wenn heute manchmal behauptet wird, damals sei eben eine Kriegsstimmung im Land gewesen. Wer aber hat unter vielen Menschen dann tatsächlich eine Kriegsstimmung entfacht? Wer?
Zum Hintergrund: In Deutschland gab es von 1910-1914 eine Kirchenaustrittswelle. Beide Großkirchen lagen am Boden. Dies änderte sich an diesem ersten Tag im August 1914. „Es kam der Tag, da wurden aller Streit, alle Differenzen, unwichtig“, erklärte Barbara Beuys in ihrem Buch Und Wenn die Welt voll Teufel wär. „Wie 1813 und 1870 im Kampf gegen Frankreich funktionierten die evangelischen Kirchen die deutsche Sache um zu Gottes ureigenem Auftrag und erklärten, dass der Segen des Christengottes vor allen anderen auf deutschen Waffen ruhe.“ (S. 495)

Was war genau geschehen? Als nach dem Angriff Österreichs auf Serbien auch Russland seine Armee in Kampfbereitschaft versetzt, stellt Deutschland Russland ein 12-Stunden-Ultimatum, die Mobilmachung zurückzunehmen. Als Russland nicht gehorcht, erklärt an diesem 1. August 1914 Deutschland durch den evangelischen Kaiser Wilhelm II. Russland den Krieg.
Nun ist die Stunde der „großen“ evangelischen Kriegsprediger gekommen (ein typisches Beispiel siehe hier). Der Evangelische Oberkirchenrat in Berlin ließ verkünden: „Mit hoher Freude sehen alle, die unser Volk lieb haben, wie unter der Not des mit ungeheurem Frevelmut uns aufgezwungenen Krieges das religiöse Bedürfnis in unsern Gemeinden erwacht. Gotteshäuser und Gottesdienst füllen sich. Scheinbar erstorbene Glaubensfunken leuchten wieder auf … Unser Volk findet seinen Gott wieder und spricht zu ihm als seinem Hort und seiner Zuflucht.“ (zit. nach Barbara Beuys, Und wenn die Welt voll Teufel wär, S. 495)

Bild
Foto: 1914 – Französische Bauern auf der Flucht – Elend im Namen des Luther-Gottes

Wie wurde der Krieg begründet? Die Vertreter der Habsburger Monarchie in Wien waren nicht bereit, den Konflikt mit Serbien in Verhandlungen zu lösen, sondern forderten nach einseitiger Schuldzuweisung die Unterwerfung des politischen Gegners unter die eigene Sichtweise und die eigenen Bedingungen. Das gleiche geschieht heute seit Monaten im Ukraine-Konflikt. Die USA und die EU weigern sich, die Probleme in Verhandlungen zusammen mit der Regierung Russlands zu lösen, sondern fordern mit Sanktionen und Ultimaten Unterwerfung unter ihre Sichtweise. Nur die „Sünden“ des anderen werden angeprangert, eigene „Sünden“ werden vertuscht oder geleugnet. Oder, wie der Ex-EU-Kommissar und deutsche Politiker Günter Verheugen die Situation beschrieb: „Weil europäische politische Eliten nur noch in Kategorien wie prorussisch und proeuropäisch denken konnten und den Konflikt statt den Dialog mit Russland bevorzugten, haben sie die schwerste Krise in Europa in diesem Jahrhundert mit ausgelöst. Ein Gutteil der Verantwortung dafür liegt in Berlin.“ (spiegel.de, 19.5.2014)

Konflikt statt Dialog prägte auch 1914, und Vergleichbares geht immer Kriegen voraus. Damals erhob die Evangelische Kirche das Deutsche Kaiserreich zum Richter, „um Gottes Gericht über England, Frankreich und Russland zu bringen“. „Der Krieg sei vom ´heiligstem christlichem Interesse`, verkündete 1914 das ´Korrespondenzblatt` für die evangelisch-lutherischen Geistlichen in Bayern“ (Evangelisches Sonntagsblatt für Bayern Nr. 46/2008).
Heute erheben sich die westlichen Mächte zum Richter über die Regierung Russlands und deren Machtinteressen, sprechen sich selbst jedoch von aller Schuld frei und verbergen ihre eigenen Machtinteressen.
Auch die Streitpunkte damals und heute kann man einmal nebeneinander stellen: So wie vor 100 Jahren bosnische „Separatisten“ einen Anschluss Bosniens an Serbien wollten, so wollten heute ukrainische „Separatisten“ einen Anschluss ost-ukrainischer Provinzen an Russland. Und wie Österreich und Deutschland damals Serbien für das Attentat von serbenfreundlichen Bosniern verantwortlich gemacht haben, so wird heute vom Westen Russland für den Aufstand russlandfreundlicher Ost-Ukrainer verantwortlich gemacht. Und noch eine weitere Parallele: Die heutige West-Ukraine gehörte damals zur Habsburger Monarchie Österreich-Ungarn, die in dieser Zeit auch Bosnien besetzt hielt und die mit dem Angriff auf Belgrad den 1. Weltkrieg begann. Es stehen sich also heute teilweise ähnliche West-Ost-Macht-Traditionen gegenüber wie beim Ausbruch des 1. Weltkriegs.

Und wie reagierte damals der Vatikan? Papst Benedikt XV. widersprach der lutherischen Kriegseuphorie in Deutschland nicht, da der Papst auf allen Seiten taktierte. So hetzte das Papsttum durch seine Militärpriester Katholiken auf allen Seiten der Front mordend aufeinander los. Nach Kriegsende galt Benedikt XV. dann als „Kriegsgewinnler“, da er immer rechtzeitig auf der Seite der gerade militärisch „Siegenden“ stand, und er ließ schließlich verkünden: „Diesen Krieg hat Luther verloren(zit. nach Karlheinz Deschner, Opus Diaboli, S. 151), womit er nicht ganz Unrecht hatte. Was von Deutschland aus zum 400-jährigen Reformationsjubiläum (1517-1917) zur bisher blutigsten Machtdemonstration des Luthertums hat werden sollen, endete mit der militärischen Niederlage. „Nicht wenige Pfarrer glaubten, mit solchem kriegerischen Eifer in den Fußstapfen Martin Luthers zu wandeln … Ja, er schrieb, dass in einem solchen Fall ´Gott henkt, rädert, enthauptet, tötet und Krieg führt`(Barbara Beuys, a.a.O., S. 498). Doch der Gott Martin Luthers musste nach unzähligen Blutbädern und 17 Millionen Kriegsopfern und unermesslichem Leid schließlich kapitulieren. Am 11.11.1918 wurde ein Waffenstillstand unterzeichnet, nachdem der evangelische Kaiser am Tag zuvor, an Luthers Geburtstag, in die Niederlande geflohen war.

BildFoto: Martin Luther nach einem Gemälde von Lucas Cranach – Die evangelische Kirche hat nach dem Dreißigjährigen Krieg, dem Krieg gegen Napoleon und dem Deutsch-Französischen Krieg auch den 1. Weltkrieg mit Luthers Lehren begründet und gerechtfertigt. Luther selbst erklärte: „Prediger sind die allergrößten Totschläger. Denn sie ermahnen die Obrigkeit, dass sie entschlossen ihres Amtes walte und die Schädlinge [also Kriegsgegner und innenpolitische Gegner der Regierung] bestrafe“ (Weimarer Ausgabe der Lutherschriften 3, 75). Auch die Judenverfolgungen im Dritten Reich entsprechen zu einem großen Teil den Forderungen Martin Luthers. Im 21. Jahrhundert möchte die Lutherkirche ihren Gründervater zum 500-jährigen Reformationsjubiläum wieder feiern, nachdem das 400-jährige Reformationsjubiläum 1917 bereits durch die in die „Defensive“ gedrängten deutschen Heere „belastet“ war.

In der Ukraine ist jedoch noch nicht bekannt, wohin das Kräftemessen der heutigen Politiker alles noch führt. Vor 100 Jahren wurden nach der Kriegserklärung von Deutschland an Russland unter anderem auch England, Frankreich, das Osmanische Reich und später die USA in den Krieg hinein gezogen. Durch die mögliche Erklärung eines „Nato-Bündnisfalls“ in unserer Zeit droht ein noch schwer wiegenderer Domino-Effekt von Kriegseintritten wie vor 100 Jahren. Denn damals gab es noch keinen solchen automatischen „Bündnisfall“. Wenn es dann aber eines Tages wieder einmal heißen sollte „Keiner der führenden Männer und Frauen dieser Zeit hat den Krieg wirklich gewollt, sie glitten gewissermaßen hinein“, dann wird das jetzt schon vorsorglich als Heuchelei zurück gewiesen.

Nun jährt sich also der Beginn des 1. Weltkriegs vor 100 Jahren, und passend dazu tritt Deutschland auch in ein neues „Kampfzeitalter“ ein. Der preußisch-lutherische Pfarrer und Präsident Joachim Gauck fordert, die militärische Zurückhaltung Deutschlands der letzten Jahrzehnte weltweit aufzugeben und die preußisch-lutherische Pfarrerstochter und Kanzlerin Angela Merkel hat nicht widersprochen. Und die preußisch-lutherische Militärministerin Ursula von der Leyen möchte jetzt sogar Kampfdrohnen für die Bundeswehr anschaffen wie die USA. Die Frontfrau der Bundeswehr nennt sich „christlich“ und ist Mitglied der „christlich-demokratischen“ CDU-Regierung. Doch was hat nun auch die Anschaffung von Kampfdrohnen mit „christlich“ zu tun?
Vor allem der ungeheure Missbrauch des Namens Christus zählt heute schon seit langer Zeit zu den Fakten. Der 1. Weltkrieg wurde vor allem in Deutschland auf niederträchtige Art mit Christus begründet.
Und heute wird im Namen von Christus vor allem durch Parteien mit dem Buchstaben „C“ im Namen weiterhin mit Waffen gedroht, gehandelt und geschossen, wie zu allen Zeiten der Kirchengeschichte. Alle einflussreichen westlichen Politiker sind heute katholisch oder evangelisch (die Regierenden der USA vor allem katholisch, die Regierenden Deutschlands vor allem evangelisch), die einflussreichen Politiker Russlands und die so genannten „Separatisten“ der Ost-Ukraine sind orthodox. „Christlich“ nennen sie sich alle, doch mit Christus hat das alles, was geschieht, nichts zu tun.
Es tobt bereits ein neuer geistiger Krieg der Kirche gegen Christus, indem man sein Werk einmal mehr ins Gegenteil zu verkehren versucht. Denn Jesus, der Christus, lehrte, einem möglichen Gegner Gutes zu tun; nicht, ihm mit Ultimaten, Sanktionen oder gar „Militärschlägen“ zu drohen, wie es in den letzten Jahrzehnten mehrfach geschah. Demgegenüber wird die Friedensbotschaft des Christus von den Institutionen Kirche und den führenden Politikern mehr oder weniger als „Utopie“ verspottet. Die Folgen haben sich vor 100 Jahren gezeigt. Und sie werden sich auch in Zukunft zeigen.


Der Theologe aktuell – Juni 2014

Veröffentlicht am

28.6.2014 – 100 Jahre nach Ausbruch des 1. Weltkriegs – Parallelen zwischen damals und heutehttp://www.theologe.de/theologe6.htm#Ausbruch_des_ersten_Weltkriegs

28.6.2014 – Syrien: Scheinheiliger Papst-Aufruf an Waffenlieferanten? Katholiken und Protestanten in der US-Regierung stellen den Aufständischen neue halbe Milliarde zur Verfügung, wodurch sie den Krieg fortsetzen können – http://www.theologe.de/theologe6.htm#USA_unterstuetzen_Aufstaendische_in_Syrien

27.6.2014 – Evangelischer Militärseelsorger wirft Jesus indirekt vor „Selbsgerechtigkeit triefende Hybris“ vorhttp://www.theologe.de/theologe6.htm#Militaerpfarrer_wirft_Jesus_Hybris_vor

24.6.2014 – Die wissenschaftliche Studie „Die dunkle Seite des Reformators“ von Christian Pfeifer, Direktor des Kriminologischen Instituts Niedersachsen e.V., ist ein wesentlicher Meilenstein auf dem Weg zum Reformationsjubiläums-Jahr 2017: Wie die lutherische Kirche über Jahrhunderte der Judenvernichtung der NS-Diktatur den Boden bereitete. Dr. Christian Pfeifer plädiert für eine ehrliche Aufarbeitung statt fortgesetzter Beschönigung und Verschweigen. Vielen „eisernen“ Lutheranern ist seine Studie bereits jetzt ein Dorn im Auge, und sie reagierten mit den „üblichen“ Rechtfertigungen und Geschichtsverbiegungen.
http://www.cicero.de/berliner-republik/luther-judenfeind-die-dunkle-seite-des-reformators/57603

Siehe auch http://www.theologe.de/500-jahre_reformation_jubilaeum_2017.htm#Dunkle_Seite

21.6.2014taeuschung_aus_dem_vatikan_2 – Der Theologe Nr. 70 – Die Täuschung aus dem Vatikan: Wenn ein Papst sich Franziskus nennt jetzt auch gratis als Druckschrift. Bei Bestellung mehrerer Hefte bitten wir um einen Selbstkostenbeitrag von 0,50 € pro Heft – Der Theologe Nr. 70 online unter http://www.theologe.de/papst_bergoglio_franziskus_taeuschung.htm

19.6.2014 – Der Pastoren-Präsident Gauck rief dazu auf, dass Deutschland öfter zu den Waffen greifen solle als früher. Der ehemalige CDU-Abgeordnete Jürgen Todenhöfer, Spiegel-Redakteur Jakob Augstein und viele andere erinnern sich in diesem Zusammenhang an die Kriegs- und Militäraufrufe der deutschen Pfarrer im 20. Jahrhundert. Jügen Todenhöfer weist z. B. auf den Militärpfarrer Adolf Schettler hin. Lesen Sie dazu: Wie evangelische Pfarrer die Soldaten in den 1. Weltkrieg triebenhttp://www.theologe.de/theologe6.htm#Pfarrer_trieben_Soldaten_in_Weltkrieg

19.6.2014 – Einmal im Jahr, 2014 am 19. Juni, ist „Fronleichnam“, das „Leichenfest“ des Katholizismus. Anlässlich der blutigen Ausrottung der „Ketzer“ behauptet die Kirche seit 1264, den ermordeten „Leib“ von Jesus zu feiern – http://www.theologe.de/eucharistie_abendmahl.htm#Fronleichnam

18.6.2014 – „Enthautpung des Gottesvolkes“ – Schwerste Vorwürfe des heutigen Papstes gegen Martin Luther – neues Buch ein „Schock“ für die Ökumene-Anhängerhttp://www.theologe.de/500-jahre_reformation_jubilaeum_2017.htm#Buch_von_Jorge-Bergoglio

16.6.2014 – Die Stadt, in der die Steine schreien – Stadtführung in Würzburg – Auf den Spuren der Opfer der Kirche und der „hoch geehrten“ Täter –

16.6.2014 – Irak-Krieg nach Gebeten zu „Gott“ – Mit welchem Gott sprachen Tony Blair und George W. Bush? Dieser „Gott“ lässt sich nicht „lumpen“, doch wann fordert er die geliehene Energie zurück? http://www.theologe.de/theologe6.htm#Tony-Blair

14.6.2014 – Es geht wieder los – Pfarrer Gauck: „Manchmal muss man zur Waffen greifen …“http://www.theologe.de/theologe6.htm#Gauck

14.6.2014 – Die Ablenkung des Volkes mit „Brot und Spielen“ bzw. „Religion und Spielen“ funktioniert in Brasilien nicht mehr – Ausnahmezustand wg. Hochwasser im Fußball-WM-Spielort Manaus im Norden und im Umfeld des WM-Spielorts Curitiba im Süden. Dort gab es bereits unmittelbar vor WM-Beginn acht Hochwasser-Tote, und statt sich auf die Spiele in ihrer Stadt zu „freuen“, wurden 2000 Menschen vorerst evakuiert. „Höchster Wasserstand der Geschichte“, „36-fache Fließmenge des Normalen“, 500.000 Menschen bedroht, 33.000 evakuiert, weitere Tote, doch die Spiele Iran-Nigeria und Spanien-Australien sind noch nicht gefährdet.
http://www.spiegel.de/…/ueberschwemmungen-in-brasilien…

Im WM-Spielort Sao Paulo führte der U-Bahn-Streik zu einem 344 km langen Stau auf der Straße, und es gibt gewalttätige Anti-WM-Proteste. Auch in Rio, Salvador da Bahia und Brasilia.
Astronomische Siegprämien für die Fußball-Gladiatoren, Armut und Elend für das Volk, und überall auf der Welt öffnet sich die Schere zwischen Superreich und Bitterarm weiter.
Andernorts stimmen Oligarchen und andere Mächtige ihr „Kriegsgeschrei“ um die Macht an oder rufen antichristlich nach „Rache“ und „Vergeltung“, wobei sie kaum Rücksicht darauf nehmen, was das „Volk“ will. Und beim Schachern um Territorien bleiben die Grundbedürfnisse der einfachen Bevölkerung weitgehend auf der Strecke und die knappen Mittel werden der Bevölkerung für Krieg und Hochrüstung entzogen.
PS: Die nächsten geplanten Fußball-WMs 2018 in Russland und 2022 in Katar erscheinen ohnehin fraglich.
Die Regierung in Brasilien hatte eigens den deutsche Kampf-Panzer Gepard angeschafft, um bei Unruhen aus der Bevölkerung durchgreifen zu können.
http://www.theologe.de/theologe6.htm#Panzer_fuer_Weltjugendtag

Erst allmählich sickert durch, warum die Wut hier und da so groß ist. Ein Beispiel: „Über 250.000 Brasilianer seien für den Bau von Stadien und Verkehrswegen aus ihren Häusern vertrieben und zwangsumgesiedelt worden, manche an die Stadtränder, wo es keine Arbeit gebe“ (idea.de, 13.6.2014).

8.6.2014 – Die Pfingstbotschaft: Deutsche lutherische Militärministerin fordert neue Runde der Hochrüstunghttp://www.theologe.de/theologe6.htm#Militaerministerin_fordert_mehr_Ruestung

7.6.2014 – Immer neue Details – Baby-Vernichtungsanstalt der Kirche in Irland bis 1961http://www.theologe.de/schwarzbuch_katholische-kirche.htm#Baby-Vernichtungsanstalt

5.6. / 9.6.2014 – Kirche contra Pfingsten: „Löscht den Heiligen Geist aus!“ – Was ist die wirkliche Bedeutung des Pfingstfestes? Alle Jahre wieder im Mai oder Juni wird das Pfingstfest gefeiert, und im Kalender stehen Pfingstsamstag, Pfingstsonntag und Pfingstmontag. Worauf werden diese Feiertage zurück geführt? Die Institutionen Kirche behaupten, das in der Apostelgeschichte der Bibel in Kapitel 2 beschriebene Pfingstgeschehen wäre ihre „Geburtsstunde“, und sie feiern deshalb das „Fest des Heiligen Geistes“. Diese Behauptung ist der Versuch einer Vereinnahmung eines großen Geschehens im Urchristentum, das mit den sich später heraus bildenden Institutionen Kirche jedoch nichts zu tun hat. Doch was ist dann die Bedeutung von Pfingsten? Was wird dazu überliefert? Und was ist damals genau passiert?
In der Apostelgeschichte wird das Ereignis, das von manchen Skeptikern angezweifelt wird, mit den Worten eingeleitet: „Als der 50. Tag gekommen war“. Gemeint ist der 50. Tag nach dem jüdischen Pesachfest = Passahfest, an dem das Fest Schawuot, auch „Wochenfest“ genannt, gefeiert wird. Es gilt als erstes Erntedankfest, weil kurz zuvor im Mittelmeerraum bereits die ersten Früchte geerntet worden sind. Das in der Bibel gebrauchte griechische Wort „Pentekoste“ = „der Fünfzigste“ wird im Deutschen nun mit „Pfingsten“ übersetzt = der „50. Tag“. Und da die Christenheit später das jüdische Pesach- = Passahfest durch ihr Osterfest ersetzte, bedeutet das Wort „Pfingsten“ von der Wortbedeutung her schlicht „50. Tag nach Ostern“.

Die Behauptung, dies sei die Geburtsstunde der Kirche gewesen, zählt dabei zu den großen Irreführungen der Kirchengeschichte. Die Kirche hat in Wirklichkeit immer wieder zunichte gemacht, was zu „Pfingsten“ aufgebrochen war. Denn vergleicht man das, was am „Pfingstfest“ als „Ausgießung des Heiligen Geistes“ beschrieben ist, mit Geschichte und Gegenwart der abendländischen Groß-Institutionen, dann ist kaum ein größerer Gegensatz vorstellbar: Damals das machtvolle Wirken des Gottesgeistes, in den folgenden Jahrhunderten eine erstarrte Priester- und Pfarrerhierarchie, die den Namen Christus für ihre Zwecke missbraucht und den Gottesgeist immer wieder zum Schweigen gebracht hat.
Unzählige Männer und Frauen des freien Geistes, urchristliche Prophetinnen und Propheten, durch die der Christus-Gottes-Geist sprechen konnte, oder kritische Zeitgenossen wurden über Hunderte von Jahren in den kirchlichen Folterkellern oder auf Scheiterhaufen gequält und getötet (vgl. hier). Und in unserer Zeit sind es moderne kirchliche Inquisitoren, so genannte „Sekten- und Weltanschauungsbeauftragte“, die damit beauftragt sind, den „Geist“ dem Kirchen-Dogma zu 100 % unterzuordnen und zu unterwerfen. Und führt dieser Vereinnahmungsversuch dabei nicht zum gewünschten Ergebnis, wird das Wirken des Geistes bekämpft wie zu allen Zeiten, nur eben mit den Methoden unserer Zeit, z. B. mithilfe des Rufmord-Begriffs „Sekte“.
Für die Kirche ist „Heiliger Geist“ eine von vermeintlich drei „Personen“ der Gottheit (Vater, Sohn und Heiliger Geist), woraus die Theologen eine Lehre der Dreieinigkeit konstruierten.

Und die Aufgabe der urchristlichen Propheten sei laut Kirchenlehre angeblich auf die Priester der römisch-katholischen Kirche übergegangen.
So heißt es z. B. in der Vatikan-Verlautbarung Kongregation für den Klerus aus dem Jahr 1994: Es sei angeblich der „Heilige Geist, der dem Priester in der Priesterweihe die prophetische Aufgabe überträgt“.
Der Prophet sei also in unserer Zeit der Priester. Damit werden echte Gottespropheten, durch die der lebendige Christus-Gottesgeist wirken und auch sprechen kann, von der Kirche bereits von vorne herein ausgeschaltet und durch kirchliche Priester ersetzt. In der Bibel der Kirchen steht aber etwas ganz anderes. Dort lehrte Jesus, den echten vom falschen Propheten zu unterscheiden. „An ihren Früchten sollt ihr sie erkennen“ (Matthäus 7, 16), so das Kriterium.
Vergleicht man dazu das Wirken der Priester, denen der Heilige Geist angeblich die prophetische Aufgabe übertragen haben soll, dann ist es nicht schwer, mithilfe des Maßstabs von Jesus von Nazareth den falschen Propheten zu entlarven, der seit Jahrhunderten sein Unwesen treibt. Kirchengeschichte kann geradezu verstanden werden als das sich stets wiederholende Bestreben, den Geist Gottes auszulöschen. „Löscht den Geist aus“ kann geradezu als tiefste Triebfeder kirchlichen Handelns verstanden werden, wenn man all das Leid auf sich wirken lässt, das durch priesterliche Intoleranz, Hexenverbrennungen, Kreuzzüge, angeblich gerechte Kriege, Kindsmisshandlungen, Finanzskandale und seelische Grausamkeiten in die Welt gekommen ist.

„Löscht den Geist“ aus, das war und ist also immer das kirchliche Losungswort, während man gleichzeitig das Pfingstgeschehen vor nahezu 2000 Jahren vereinnahmt und dort die eigene „Geburt“ hinein konstruieren möchte. In Wirklichkeit ist man nur der Abkömmling derer, die damals vor ca. 2000 Jahren das Treffen der Nachfolger von Jesus in Jerusalem beargwöhnten, die damaligen Priester.
Der Kampf gegen den Gottesgeist charakterisiert dabei auch die Entstehung der evangelischen Staatskirchen von Anfang an. So setzte der „Reformator“ Martin Luther beispielsweise alles daran, eine durch die Zwickauer Propheten in Deutschland ins Leben gerufene urchristliche Bewegung zu vernichten und die Menschen in ein Staatskirchentum neuer Prägung zu zwängen, in welchem nur die Hierarchien ausgewechselt wurden: statt Papst nun Landesfürst. Und vor allem in der Schweiz wurden durch das Wirken der „Reformatoren“ Huldreich Zwingli und Johannes Calvin Hunderte von aufrechten Urchristen auf das Schrecklichste gefoltert und hingerichtet.

Für einen Einblick in das, was damals vor ca. 2000 Jahren an Pfingsten geschah, hier eine Auswahl einiger Absätze aus mehreren Quellen zum Vergleich: Aus der Bibel (1) und einem apokryphen antiken Evangelium, dem Evangelium Jesu, auch Evangelium der Zwölf, Evangelium der Heiligen Zwölf oder Evangelium des vollkommenen Lebens genannt, das 1902 durch Neuoffenbarung wieder bekannt wurde (2); und im Anschluss daran einige Erklärungen dazu aus dem Werk Das ist Mein Wort – Alpha und Omega. Die Christusoffenbarung, welche inzwischen die wahren Christen in aller Welt kennen aus dem Jahr 1989 (3). Es folgen Hinweise zur Deutung des Pfingstfestes durch so genannte „Pfingstkirchen“, die einen Missbrauch anderer Art darstellen (4), sowie eine Erklärung dafür, was vor 2000 Jahren tatsächlich geschah (5), verbunden mit der Warnung vor okkulten Praktiken (6); anschließend eine Entdeckung einer Kulturwissenschaftlerin mit symbolischer Bedeutung (7) und eine kurze Zusammenfassung der Bedeutung von Pfingsten (8). Am Ende dieser kleinen Studie wird erklärt, wie bereits im Alten Testament die Menschen durch eine Fälschung der Zehn Gebote in die Irre geführt wurden (9) und wie der Gottesgeist durch Petrus eine geistige Kampfansage an die damaligen Religionsführer richtete, die auch im Hinblick auf die heutigen Religionsführer verschiedener Religionen von Bedeutung ist (10).
Wir raten dabei jedem interessierten Leser, beim Lesen vor allem das bekannte Wort aus dem Roman Der kleine Prinz zu berücksichtigen, welches lautet: „Man sieht nur mit dem Herzen gut.“

So weit die Einleitung von Der Theologe Nr. 74 – Möchten Sie die ganze Ausgabe lesen, siehe http://www.theologe.de/pfingsten.htm

3.6.2014 – Arsen gelangt vom Bahnhof Lindau in den Trinkwasserspeicher Bodensee – Doch Bahn und Behörden lassen es laufenhttp://www.theologe.de/tiere_kirche.htm#Bahnhof_Lindau

1.6.2014 – Wer hat die Germanen „missioniert“?http://www.theologe.de/freiechristen1.htm#Germanen
Statt mächtige Tempel zu bauen, begnügten sie sich mit Hainen und Wäldern als heilige Orte. Doch wer hat sie „missioniert“? Wer?

Die Ziele des Vatikan in der Ukraine – „Kreuzzug gegen die Orthodoxie“? – Bischof forderte Eingreifen der USA

Veröffentlicht am

28.3. / 4.4.2014 – Die Ziele des Vatikan in der Ukraine – „Kreuzzug gegen die Orthodoxie“? – Katholischer ukrainischer Bischof reiste in die USA und forderte im Februar Eingreifen der US-Regierung, um den Maidan-Aufstand schneller zum „Erfolg“ zu bringen – US-Präsident Barack Obama wurde von Papst Jorge Bergoglio zu einer Privataudienz empfangen, wo die beiden mächtigsten Männer „dieser irdischen“ Welt auch über ihre Interessen in der Ukraine sprachen. Außerdem wurde bereits das nächste Treffen der beiden vereinbart, das 2015 in Washington stattfinden soll. Viele sprechen von einer Achse Rom-Washington als der eigentlichen irdischen Großmacht, welche wesentliche weltpolitische Weichenstellungen vornimmt. Und obwohl der Papst sich nicht lautstark im Ukraine-Konflikt zu Wort gemeldet hat, waren die Hintergrundaktivitäten womöglich desto intensiver.
So schreibt kathweb.at am 27.3.2014: „Das Moskauer Patriarchat hat die griechisch-katholische (unierte) Kirche in der Ukraine wegen ihrer ´Einmischung in die Politik` in der gegenwärtigen Krise im Land scharf kritisiert.“
Neben über 60 % Konfessionslosen und Atheisten in der Ukraine ist die Russisch-Orthodoxe-Kirche stärkste gesellschaftlich prägende Kraft in dem Land. Diese ist jedoch seit der Auflösung der Sowjetunion und der Unabhängigkeit der Ukraine gespalten in nahezu zwei gleich große Patriarchate, dem Moskauer und dem Kiewer Patriarchat, das sich aus der bis dahin einheitlichen orthodoxen Kirche abgespalten hat. Nun streitet beide Patriarchate um die Macht und beide haben eine Bevölkerungsanteil von ca. 13 %. Daneben gibt es jedoch noch zwei weitere orthodoxe Kirchen, eine kleine autonome und eine, die nur dem Schein nach orthodox ist, die besagte griechisch-katholische unierte Kirche der Ukraine mit einem Bevölkerungsanteil von ca. 5 % und einem prominenten Mitglied, dem aus dem Maidan-Putsch hervor gegangenen Übergangs-Regierungschef Arsenij Jazenjuk von der damaligen Timoschenko-Vaterlandspartei. Diese Kirche praktiziert zwar einen orthodoxen Ritus, ist jedoch katholisch und dem Papst in Rom unterworfen.

„Wir Orthodoxe haben die Unierten immer in einem sehr negativen Licht gesehen,“ so der Metropolit der Russisch-Orthodoxen Kirche der Ukraine Hilarion Alfejew. „Sie betreiben ein spezielles Projekt der katholischen Kirche, weil sie sich kleiden wie Orthodoxe, orthodoxen Ritualen folgen, aber in der Tat Katholiken sind, denen der Vatikan einen gewissen Spielraum gewährt.“ (zit. nach kathweb.at, 27.3.2014)
Man könnte sagen, die griechisch-katholische Kirche ist das U-Boot des Vatikan in der Ukraine, und sie ist straff pro-westlich.
Anfang 2014 hat der orthodoxe Patriarch bzw. Metropolit Hilaron Alfejew seine Kritik verstärkt. Die Katholiken hätten in der Ukraine einen „Kreuzzug gegen die Orthodoxie“ begonnen (zit. nach domradio.de, 4.4.2014). Hilarion wies in diesem Zusammenhang darauf hin, dass das Oberhaupt der griechisch-katholischen Kirche, Großerzbischof Swjatoslaw Schewtschuk von Kiew, im Februar in die USA gereist sei und die US-Regierung aufgefordert hat, in der Ukraine einzugreifen (!) und das Land „in Ordnung zu bringen“. Die Kirche war also auch in diesem Fall der „Eintreiber“ für die westliche Einmischung. Damals regierte noch Präsident Janukowitsch. Mit dabei auf der Reise in die Washingtoner Machtzentrale war auch der vom Moskauer Patriarch exkommunizierte Patriarch Filaret des abgespaltenen Kiewer Patriarchats. Parallel dazu machten pro-westliche Kirchenvertreter auch mehrfach über Radio Vatikan entsprechend Stimmung.

Es ist längst kein Geheimnis mehr, dass der Vatikan die von der orthodoxen Kirche geprägte slawische Welt zum Papsttum „zurückführen“ möchte. Die orthodoxen Kirchen wurden 1054 von Papst Leo IX. als „Quelle aller Häresien“ mehr oder weniger aus der römisch-katholischen Kirche verstoßen (der Konflikt zog sich vom 5. bis ins 15. Jahrhundert hin). Doch der Vatikan will sich die orthodoxen Kirchen Osteuropas wieder einverleiben.
In diesem Sinne schreibt der bekannte Historiker Karlheinz Deschner über Papst Benedikt XV. (1854-1922): „So betrachtet Benedikt die [mit Rom] unierten [orthodoxen] Gemeinschaften als Vorposten der römischen Kirche, die von Weißrussland und der Ukraine aus vorgehen und die orthodoxe slawische Welt für das Papsttum gewinnen sollten (Opus Diaboli, S. 152).
Und was die Ukraine betrifft, ist mit dem „Vorposten“ eben diese griechisch-katholische unierte Kirche gemeint, die bereits dem Papsttum untersteht.

Genau daran knüpfte Papst Benedikt XVI. im Jahr 2005 wieder an, indem er gleich nach seiner Papstwahl im Jahr 2005 die „Ökumene-Bemühungen“ mit den orthodoxen Kirchen verstärkt und entsprechende Maßnahmen einleitet (PS: Das Ziel von „Ökumene“ ist für die katholische Kirche immer die Einverleibung anderer Kirchen).
Sein „Minister“ in dieser Angelegenheit, der deutsche Kardinal Walter Kasper, erklärt dazu: „Wir wollen den orthodoxen Kirchen ja nichts wegnehmen, sondern ihnen etwas geben: Das Petrusamt könnte auch ihnen die universale Präsenz bringen(Focus Nr. 33/2005).
Damit lässt der Vatikan bereits die Katze aus dem Sack. Er will den Orthodoxen dasPetrusamt“ „schenken„, was praktisch bedeutet: Sie sollen sich wieder dem Papst in Rom unterwerfen bzw. unterstellen. Das sind auch die Interessen des Vatikan auch in der Ukraine. Jede Schwächung der orthodoxen Kirche in Russland, in der Ukraine, in Serbien oder anderswo käme dabei diesen Interessen des Vatikan entgegen, da die selbstbewussten orthodoxen Kirchen sich bislang keineswegs wieder dem „Stuhl Petri“ in Rom unterwerfen wollen.
Und die orthodoxe Kirche in der Ukraine ist durch die Spaltung in zwei Großpatriarchate sehr stark geschwächt. Bei über ca. 60 % Konfessionslosen und Atheisten sind nicht mehr so viele Menschen mit den Großkirchen verbunden.

Nun ist im Jahr 2014 die Ukraine gar in Aufruhr. Dort gibt es kaum römisch-katholische Kirchenmitglieder, meist Angehörige der polnischen oder deutschen Minderheit, ca. 1 % der Bevölkerung, aber eben die ebenfalls romtreuen Griechisch-Katholischen. Über die Vertreter dieser Kirche handelt auch der Vatikan in dem Land, zusätzlich zu der kleinen Minderheit der unmittelbar Römisch-Katholischen.
Doch diese waren wiederum von Anfang an die Stützen des Maidan-Aufstands, indem man monatelang die Gratis-Verpflegung der Aufständischen und Demonstranten betrieb. Ohne die tägliche Versorgung der Demonstranten, Barrikadenbauer und Gebäudebesetzer mit warmen Mahlzeiten hätte der Aufstand gegen die demokratisch gewählte Regierung nicht in dieser Weise eskalieren können.
Der Caritas-Chef der Ukraine sprach sich bis zuletzt auch gegen das Vorgehen der staatlichen Ordnungskräfte aus, den Aufstand einzudämmen, und er warb um Verständnis auch für die gewalttätigen Aufständischen. Auch die rechtsradikale Partei „Swoboda“, die mit der deutschen NPD verbündet ist, vertritt für den Caritas-Chef „zunächst einmal die demokratischen Werte“ (ntv.de 30.1.2014). So sagte es der Vertreter der katholischen Hierarchie.

Das ist nicht überraschend. Dass der Vatikan und die Rom-Kirche bevorzugt mit faschistischen und rechtsradikalen Parteien immer wieder Bündnisse geschlossen hat und diese sogar inspiriert hat, weiß man aus dem 20. Jahrhundert aus Italien, Spanien, Deutschland, Kroatien, Österreich, der Slowakei, Chile, Argentinien und vielen, vielen Ländern mehr (siehe hier). Wenn auf dem Petersplatz also vom „Frieden“ gesprochen wird, dann geht es heute wie damals um handfeste politische und klerikale Interessen.

Was hat der Papst nun in der Ukraine vor, nach dem Sturz der Regierung Janukowitsch aus überwiegend russisch-orthodoxen Ministern? Vordergründig war es nur Folklore, als Jorge Bergoglio am 26.1.2014 vor seinen Predigtworten zur Ukraine zwei gezüchtete weiße Tauben von seinem Balkon auf dem Petersplatz in Rom fliegen ließ. Bezeichnenderweise wurden sie aber sofort von einem Raben und einer Möwe attackiert – ein symbolhaftes Zeichen, dass an seiner Friedensbotschaft einiges nicht stimmt. (siehe hier)

Zum Vergleich: Als Anfang der 80er Jahre der Kommunismus in Polen gestürzt wurde, hatte der Vatikan daran entscheidenden Anteil.

%d Bloggern gefällt das: