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Schlagwort-Archive: Ukraine

Der Theologe aktuell – 2015

Veröffentlicht am

30.12.2015 – Kommt das „Urbi et Orbi“ von Unten? Der Papst, der auch als „Lenker des Erdkreises“ verehrt wird, sprach die päpstliche Formel „Urbi et Orbi“, „Der Stadt und dem Erdkreis“. Folgt darauf „Positives“, hat die Kirche keine Hemmungen, es auf ihr Wortritual zurück zu führen. 2015 folgten auf dem „Erdkreis“ unmittelbar danach aber geballte Katastrophen von bisher nicht da gewesenem Ausmaß, und in Rom herrscht wegen der Trockenheit Smog-Alarm. Welcher Zusammenhang besteht zu der kirchlichen Lehre über die Natur? Wer steckt hinter der Macht, die hier zu segnen vorgibt? Ist es der Gott von Unten? Und von wo aus „lenkt“ der „Lenker“ den „Erdkreis“? Von unten? Wir haben das Thema näher untersucht – am Beginn von Der Theologe aktuell 2016 – https://theologen.wordpress.com/2016/01/16/der-theologe-aktuell-2016-das-urbi-et-orbi-des-papstes/

25.12.2015 – Bei Transfusionen und Transplantationen werden Eigenschaften des Spenders auf die Empfänger übertragen. Was sind mögliche Folgen? http://www.theologe.de/theologe17.htm#Transfusion

23.12.2015 – Urchristen feiern kein Weihnachten, das im Abendland zur „Nacht der langen Messer“ geworden ist, der Milliarden von Tieren grausam zum Opfer gefallen sind. Urchristen gedenken der Geburt des großen Geistes, des Christus Gottes, der als schlichter Mann, als der Zimmermann Jesus von Nazareth unter uns lebte, ohne Titel und entsprechende Mittel. Lesen Sie hier zu den stilleren Tagen die Bethlehem-Geschichte von der Geburt des Jesus von Nazareth: http://www.theologe.de/jesus_geburt.htm

23.12.2015 – Karl und der Papst – das passt zusammen – Papst Franziskus wird 2016 den nach dem Gewaltherrscher Karl dem „Großen“ benannten Karlspreis erhalten. Dieser Preis soll für Verdienste um die „europäische Einigung“ verliehen werden. Karl der Große hatte dieses Ziel damals durch Zwangsbekehrungen aller Europäer zum Katholizismus zu erreichen versucht. Wer nicht katholisch wurde, den ließ er ermorden, wie Zigtausende von Sachsen. Karl hatte durch nahezu ununterbrochene Kriege und Zwangsbekehrungen zum Katholizismus den Weltherrschaftsanspruch der katholischen Kirche zumindest in der Mitte Europas zum Durchbruch verholfen.
Und heute? Franziskus hat sich massiv in der Ukraine-Krieg eingemischt, indem er die aus dem Maidan-Aufstand hervor gegangene Regierung unterstützt, der Ministerpräsident Jazenjuk vorsteht, der als Laien-Katholik wiederum ihm, dem Papst „unterworfen“ ist. In der Ostukraine berief der Papst einen glühenden nationalistischen Krieger zum Bischof, der zugleich verkündete, die römisch-katholische Seelsorge stärke den „Kampfgeist der Soldaten und freiwilligen Kämpfer“ (focus.de, 16.5.2014), womit vermutlich auch die faschistischen Milizen gemeint sind. Und Angela Merkel hatte der Papst aufgefordert ihre bisherige harte Position in diesem Konflikt „entschieden und entschlossen“ weiter zu verfolgen (infranken.de, 22.2.2015).
Damit wurde er zum idealen Kandidaten für den Karlspreis.
Es ist bekannt, dass der Vatikan seit langem die überwiegend orthodox-gläubige „slawische Welt für das Papsttum gewinnen“ will (Karlheinz Deschner, Opus Diaboli, S. 152).
Mehr zum Karlspreis siehe in unseren Artikel https://theologen.wordpress.com/2014/01/27/293/

13.12.2015 – Ablasspforte im Vatikan geöffnet – Ist derjenige, der dort durchgeht, danach ein anderer Mensch? Oder ist es nur Hokuspokus? – Papst Franziskus hatte am 8.12.2015 die „Heilige Pforte“ geöffnet und damit das „Heilige Jahr der Barmherzigkeit“ geöffnet. Denn jeder, der die Anweisungen des Vatikans befolgt und dann durch die Pforte geht, soll einen kompletten Erlass aller Sündenstrafen im Jenseits bekommen, z.B. alle pädophilen Priester. Deren Opfer, die dort nicht durch wollen und auch sonst der Kirche den Rücken gekehrt haben, müssen dafür in eine ewige Hölle, wenn sie bei der Kirche nicht doch noch um Erbarmen flehen und diese von den Priestern „gewährt“ wird. Daran hat auch Franziskus nichts geändert, auch wenn man es nicht laut sagt. Dann würde der Schwindel noch schneller auffallen.
Eine solche Lächerlichmachung von Jesus von Nazareth durch das vatikanische Brimborium, das nichts mit Gott zu tun hat, sondern einem größenwahnsinnigen Machtanspruch entsprungen ist, nehmen wir als Freunde von Jesus, dem Christus, nicht hin. Damit die Gläubigen für die „Ablassgnaden“ nicht bis nach Rom fahren müssen, werden diese auch nach Durchschreiten der „Heiligen Pforte“ am Kölner Dom und anderen katholischen Kirchen in Deutschland gewährt. Lesen Sie dazu
http://www.theologe.de/schwarzbuch_katholische-kirche.htm#Ablass

5.12.2015 – Sexualverbrechen von Priestern, deren Aufdeckung und neue Vertuschung – es geht weiter – Der Kirchenadvent ist nur Maskerade. Franziskus berief Priester, der Sex-Verbrechen an Kindern vertuschte, zum Bischof / Nach Jahren aufgedeckt: Bischof von Hildesheim missbrauchte Ministranten sexuell / 100facher immer wieder versetzter Priestertäter legte sich erneut zu 11jährigem Mädchen ins Bett / Wie weiter vertuscht wird – http://www.theologe.de/schwarzbuch_katholische-kirche.htm#Neue_Missbrauchsverbrechen

3.12.2015 – Klimakollaps – Gott hat rechtzeitig gewarnt – Klimakonferenz in Paris – Für die Zivilisation ist es zu spät, doch „rettet eure Seele“ – Aktuelle Gesprächsrunde zum Thema: „Klimakollaps: Gott hat rechtzeitig gewarnt“. Wer trägt die Verantwortung für die Katastrophen?
http://www.der-freie-geist.de/video/der-standpunkt_klimakollaps_gott_hat_rechtzeitig_gewarnt

2.12.2015 – Noch ist Zeit für ein Weihnachten ohne sterbenden Baum im Wohnzimmer. Lesen Sie die Kindergeschichte von den lebenden Weihnachtsbäumen und einige Nachrichten über diesen Weihnachtsbrauch und die großen sterbenden Weihnachtsbäume im Vatikan. http://www.theologe.de/weihnachtsgeschichte.htm

1.12.2015 – Empfang mit Weihnachtsbaum – Deutschland zieht in den Krieg – „Manchmal muss man zur Waffe greifen“ (Pfarrer Joachim Gauck) ist offenbar die Advents- und Weihnachtsbotschaft 2015 der Politiker für das Volk. Bei einem Empfang wurde das Aufstellen des Weihnachtsbaums vor dem Bundeskanzleramt gefeiert, der auf diese Weise zu einem „Kriegsbaum“ gemacht wurde. Denn nahezu gleichzeitig erklärte Deutschland seinen Eintritt in den Krieg. http://www.theologe.de/theologe6.htm#Deutschland_zieht_in_Krieg

klimawandel

29.11.2015 – Die Klimakonferenz in Paris kann den Kollaps nicht mehr aufhalten –  Die heute heißesten Sommertage werden bald die kältesten sein. Verhältnisse wie in der Sahara drohen vielen Regionen der Erde, andere werden überschwemmt. Der Fall in eine neue Steinzeit nicht mehr aufhalten. Warum ist es so weit gekommen? Krieg.http://www.theologe.de/tiere_kirche.htm#Klimakonferenz_in_Paris

26.11.2015 –Einmal mehr ging ein Priester, der Jugendliche missbrauchte, straflos aushttp://www.theologe.de/schwarzbuch_katholische-kirche.htm#Opfer_sagten_vor_Gericht_nicht_aus

24.11.2015 – Das weltweite Vermögen der Romkirche, deren Priester und Pfarrer von Steuern, Subventionen und Spenden leben und vom Blutgeld der vergangenen Jahrhunderte, geht in die Billionen.
Die italienische Wirtschaftszeitung Il sole 24 ore schätzt allein das Immobilienvermögen auf ein bis zwei Billionen Euro (15.2.2013), und zwar nur „vorsichtig geschätzt“; also wohl deutlich höher. Das Gesamtvermögen dürfte von daher sehr, sehr weit in die Billionen gehen.
Was sind von daher bloße 300.000,00 € für einen neuen Altar in Augsburg, dachte sich vielleicht so mancher? Doch wem soll so etwas nützen?
Zum Vergleich:
Wo hat Jesus von einem Altar gesprochen? Nie. Ein Altar ist also – auf Jesus bezogen – niemals der „Tisch des Herrn“, wie die Kirche behauptet. Sein guter Name wird dafür nur missbraucht, denn die Altäre der Priester waren und sind Jesus ein Gräuel. Er ist ein Mann des Volkes und nicht der Kirche.
Ein Altar ist also folglich ein Tisch eines anderen „Herrn“, in den übrigens eine Reliquie, meist ein Leichenteil eines Kirchen-„Heiligen“, eingearbeitet sein muss. Dies ist ein deutlicher weiterer Hinweis, dass hier einem anderen „Herrn“ gedient wird, der im Gegensatz zu Christus steht. Zu den Augsburger Altarplänen siehe z. B.
http://www.n-tv.de/panorama/Bischof-Zdarsa-loest-Entsetzen-aus-article16420556.html

19.11.2015 – Ehemalige Kampfpiloten wollen nicht mehr töten. Sie geben dem Drohnenkrieg, der von Deutschland aus koordiniert wird, eine wesentliche Mitschuld am zunehmenden Terrorismus. Wer den Krieg unterstützt und sich „Christ“ nennt, ist auch ein Betrüger. http://www.theologe.de/theologe6.htm#Drohnen-Krieg

15.11.2015 – Die Terroristen begründeten die furchtbaren Anschläge von Paris mit einem Angriff auf das „Kreuzzugs-Frankreich“. Was sind die geschichtlichen Hintergründe? Wer war der selige Papst Urban II, der einst von Frankreich aus den ersten Kreuzzug ausrief, mit dem die Kirche auf bestialische Art und Weise den Krieg in den Nahen Osten trug? http://www.theologe.de/kreuzzuege.htm

Featured image10.11.2015 – Gänse klagen – Das größte kirchliche Schlachtfest naht, bei dem die Geburt von Jesus als folkloristischer Hintergrund missbraucht wird. Eingeleitet werden diese Tage unter anderem vom kirchlichen Martinstag (11.11.), zu dem bereits erste Massaker an Gänsen stattfinden. Wer möchte, kann in diesen dunklen Tagen verstärkt Mitgefühl für die leidenden Tiere entwickeln und auch etwas Positives tun, was ihm möglich ist.
Jesus, der Christus ist auch gekommen ist, um die Tiere von ihren Qualen zu befreien, indem er z. B. die Tierhändler aus dem Tempel warf oder indem er vorbildlich das Passahmahl ohne Lammbraten aß (wie es bereits der Prophet Jeremia in die Wege leitete; Jer. 7, 22) und was dann später einer der Anklagepunkte der damaligen Priesterkaste war. Das heißt z. B. auch: Martinstag und andere Festtage ohne Fleisch, also z. B. ohne Gänsebraten – http://www.theologe.de/gaense_klagen.htm

5.11.2015 – Spenden für „karitative Zwecke“ vor allem, um Finanzlöcher der Kurie in Rom zu stopfen? „Sobald das Geld im Kasten klingt, die Seele aus dem Fegefeuer springt“ – unter diesem Motto hat der Vatikan die deutschen Bürger im Mittelalter abgezockt. Er behauptete, gegen entsprechende Zahlungen könnten die Priester des Vatikan die Strafzeiten des Geldgebers im Jenseits verkürzen. Für das Geld wurde u.a. der Petersdom in Rom gebaut.
In dieser Tradition steht heute der so genannte „Peterspfennig“. Was sich „Pfennig“ nennt, sind allein aus Österreich pro Jahr 872.000,00 Euro für den Vatikan. Hochgerechnet auf Deutschland kommt man auf einen weit höheren Betrag, Und wird nur dieser „Pfennig“ bezahlt oder was möglicherweise noch alles?
„Geld, das Katholiken aus der ganzen Welt nach Rom schicken, um damit karitative Aufgaben zu finanzieren, gelangt nicht zu den Armen, sondern wird benutzt, um die Finanzlöcher der Kurie zu stopfen“ so der Autor Gianluigi Nuzzi in seinem am 4.11. auf Italienisch erschienenen Buch, z. B. für Luxuswohnungen. Und irgendjemand muss ja auch das Gehalt von Bischof Tebartz-von-Elst und vieler anderer bezahlten. Die Strategie des Papstes war bislang, mit Effekten, PR, Marketing und einem Lächeln dagegen zu halten. http://religion.orf.at/stories/2740476/

1.11.2015 – Neue Studie beweist: Bewusstsein ist unabhängig von Gehirnfunktion / Bisherige Hirntod-Theorien, den Voraussetzungen für Organentnahmen, sind also falsch – http://www.theologe.de/theologe17.htm#Bewusstsein_auch_ohne_Gehirnfunktion

31.10.2015 – Am 31. Oktober feiert Deutschland Martin Luther, einen der „großen Deutschen“ und einen der größten Gegenspieler von Jesus von Nazareth. Die meisten führenden Politiker in Deutschland sind „Lutheraner“. Lesen Sie hier Teile der wahren Biografie von Martin Luther – http://www.theologe.de/theologe3.htm

27.10.2015 – „… und sie dreht sich doch“ – Dreht sich die Sonne um die Erde oder die Erde um die Sonne und um sich selbst oder was tut sich im Kosmos? Galileo Galilei wurde vom Vatikan gar nicht rehabilitiert – http://www.theologe.de/theologe12.htm#Galilei

23.10.2015 – Das vielzüngige Wesen der Kirchen beim Thema „Flüchtlinge“ – „Kirche bietet sich dem Staat als Bündnispartner für gegenwärtige und zukünftige Rechtsbrüche an“ (focus.de) / Zurück ins Mittelalter? http://www.theologe.de/kirche_staat.htm…

18.10.2015 – Bischof statt Christus – Anfänge der katholischen Kirche http://www.theologe.de/freiechristen1.htm#Bischof_statt_Christus

15.10.2015 – Äußere Religionen sind Opium für das Volk. Es gibt Immer mehr Gewalt im Namen der Religion, auch in Flüchtlingsunterkünften. Wie wäre es, wenn es gar keine äußere Religion gäbe? Wenn über allem die Versöhnung stehen würde? Jetzt versteht man immer besser, warum Jesus von Nazareth keine Religion gegründet hat. Aktueller Film-Kommentar unter http://www.der-freie-geist.de/v…/der-theologe_religionskrieg

11.10.2015 – Die Kriegsgefahr wächst auch in Europa. Die Wurzeln sind unter anderem die „teuflischen Kriege im Namen Gottes“. Sehen Sie dazu im Rahmen der Rehabilitation von Christus die gleichnamige Sendung im Internet-TV auf der-freie-geist.de – http://www.der-freie-geist.de/video/teuflische-kriege-im-namen-gottes-teil-1-folge-16

5.10.2015 – Neues Chaos um die Homosexualtät im Vatikan. Die Show geht weiter
http://www.theologe.de/transsexuelle_evangelische_pfarrer.htm#Homosexuelle_im_Vatikan

29.9.2015 – Kirche als Milliardär, Bürger nahe der Pleite – Siehe dazu http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/erzbistum-paderborn-vermoegen-von-vier-milliarden-euro-a-1055141.html

Der Spiegel kommentiert zurecht in einem weiteren Artikel zu diesem Thema vom gleichen Tag: „Der Hinweis, den das Bistum Paderborn am Dienstag beinahe wie eine Entschuldigung brachte, dass man schließlich mit dem vielen Geld viele Altersheime, Kindergärten und andere Einrichtungen betreibe, ist nicht einmal halbwahr. Denn diese Einrichtungen werden zumeist – wie bei allen anderen Trägern – hauptsächlich vom Staat oder den Krankenkassen finanziert.“
„Nicht einmal halbwahr“ könnte man auch ganz anders übersetzen: „Sie lügt“.

Die meisten deutschen Städte und Gemeinden stehen am Rande der Pleite, die zugehörigen katholischen Diözesen gehören jedoch zum „Club der Milliardäre“. Dennoch werden die Diözesen von den Städten und Gemeinden mit Milliarden an Euro subventioniert. Mit Ethik, Moral und gesundem Menschenverstand hat das nichts zu tun, sondern damit: Die Kirche war Jahrhunderte lang der Reiter, der das Ross nach seinem Willen lenkte, und er will es bleiben. Und auf die ganze Entwicklung bezogen heißt das auch: Die Kirche hat den Bürgern das Geld weggenommen. Wenn der Staat den Reiter nicht abwirft, sondern sie weiter von ihm ausnehmen lässt, wird die Schere zwischen reicher Kirche und armer Kommune noch weiter auseinander gehen. Die Bürger und Politiker haben es immer noch in der Hand.
Mehr dazu auch in Der Theologe Nr. 46 –  http://www.theologe.de/kirchensubventionen_stopp.htm

23.9.2015 – Papst und US-Präsident – die beiden mächtigsten Männer dieser irdischen Welt trafen sich / Papst vor dem US-Kongress und der UNO / Heiligsprechung des brutalen Indianer-Missionars Juníperro Serra / Missionslager als Todeslager – http://www.theologe.de/katholische_heiligsprechung_junipero-serra.htm

22.9.2015 – Wo führen uns die lutherische Regierung und die katholischen Gutachter noch hin? Neue Atombomben für Deutschlandhttp://www.theologe.de/theologe6.htm#Neue_Atombomben_fuer_Deutschland

1.9.2015 – Flüchtlinge aus Syrien, dem Irak, aus Libyen, Afghanistan – Wer hat die Kriege dort geführt? Völkerwanderung und „Asyloptimierung“http://www.theologe.de/theologe6.htm#Syrien-Krieg_Anfaenge

30.8.2015 – Caritas-Chef ließ sich Geburstagsparty von Spendengeldern bezahlen und erhöhte sein Gehalt auf 160.000 Eurohttp://www.theologe.de/schwarzbuch_katholische-kirche.htm#Caritas-Chef

20.7.2015 – Keine Waffenexporte im Namen von Christus – Laut dem im Alter von 35 Jahre im Juli 2015 verstorbenen CDU-Politiker Philipp Mißfelder „dürften Menschenrechte in der Außenpolitik nicht immer das oberste Gebot sein“, was z. B. Waffenexporte betrifft. Mit Christus haben aber Waffenherstellung und Waffenexporte gar nichts zu tun, sie sind „anti“ Christus, unabhängig von der Bewertung einer „Menschenrechtssituation“, weswegen die CDU das „C“ aus dem Parteinamen endlich streichen muss. Denn jeder, der Waffen herstellt und exportiert, ist aus geistiger Sicht mit an den Tötungen durch diese Waffen schuldig, und ihn werden auch entsprechende negative Wirkungen treffen. Der 2014 im Alter von 90 Jahren verstorbene Peter Scholl-Latour sagte im Hinblick auf Ägypten hier vorbeugend: Raushalten. http://www.theologe.de/2013.htm#Missfelder_Waffenexporte

20.6.2015 – Wieder aktuell: Euro-Drama ohne Ende; schon 2012 so auch; siehe unseren damaligen Artikel über die Hintergründe – http://www.theologe.de/euro-schuldenkrise.htm

16.6.2015 – Neu auf http://www.der-freie-geist.de/category/die_rehabilitation_des_christus-gottesDie Rehabiliation des Christus Gottes

9.6.2015 – Der Großinquisitor – Der bekannte russische Schriftsteller Fjodor Dostojewski (1821-1861) enthüllt das Geheimnis der Kirche. In seiner Erzählung kommt Jesus wieder zurück auf die Erde, nach Spanien im 16. Jahrhundert. Die Inquisition wütet. Der Großinquisitor erkennt, wer zurück gekommen ist und beschwört und rechtfertigt im Monolog gegenüber Jesus sein Tun. Empfehlung: Das Video ab Minute 23:00 anschauen bis zum Schluss.
https://www.youtube.com/watch?v=hmJNq1wceW8

7.6.2015 – Je größer die „Show“ und der Aufwand bei den Mächtigen (z.B. 30.000 Polizisten zur Absicherung eines kurzen Austauschs westlicher Regierungschefs inmitten von Top-Wellness und opulentem tierkannibalischem Essen – Thailändische Hühnersuppe, Carpaccio vom Seeteufel, Donaulachs, Karwendel-Rehrücken -, 800 Begleiter allein im Tross des Präsidenten der USA, 300 Millionen Euro Kosten), je zugespitzter die immer chaotischere Weltlage mit immer mehr Ego-Wahn von Mächtigen und Leid für unzählige Menschen in allen Völkern.
Eine der größten Gewalt-Fronten ist der Krieg vor allem zwischen dem Westen und dem Islamischen Staat. Er wird von vielen als späte Rache für die Kreuzzüge der Kirche verstanden und gelegentlich war zu hören, man wolle bis nach Rom, in die Machtzentrale des kirchlichen Abendlandes, vordringen.
Setzt man das Urwissen der Reinkarnation voraus, dann sind es womöglich oft die gleichen unsterblichen Seelen, die sich – nur in anderen Menschenkörpern – heute wieder kriegerisch gegenüberstehen.
Lesen Sie dazu „Die Kreuzzüge sind noch nicht beendet“ in
http://www.theologe.de/kreuzzuege.htm
Eine Gesprächsrunde zu diese Thema kann unter dem Titel „Christus oder Vatikan“ auch in der Mediathek von http://www.der-freie-geist.de angeschaut werden, derzeit der Film ganz unten auf der Seite.
Dazu den Ton des Livestreams auf „Stumm“ schalten.

4.6. / 8.6.2015 – Schaulaufen deutscher Politiker auf dem evangelischen Kirchentag im Schatten der Macht des Vatikans, und auch die „Politik der Straße“ findet woanders statt – http://www.theologe.de/evangelischer-kirchentag.htm#Stuttgart
Zum Abschluss des Kirchentags am 7.6.3015: Schönpredigt vernebelt dramatische Weltsituation – http://www.theologe.de/evangelischer-kirchentag.htm…

3.6.2015 – Das so genannte „Fronleichnams“-Fest beschert vielen Bürgern am 4.6.2015 einen freien Arbeitstag. Die Hintergründe sind jedoch grausam. Es wurde im 13. Jahrhundert eingesetzt zum „Dank“ für die Ausrottung von Menschen, die nicht daran glaubten, dass der Priester eine Oblatenscheibe in den „wahren“ Körper von Christus verwandeln könne. http://www.theologe.de/eucharistie_abendmahl.htm…
Der Gesetzgeber sollte deshalb die kirchlichen Feiertage einzig der Kirche und ihren Gläubigen überlassen, für die Normalbürger jedoch Anlässe für freie Tage finden, die einen positiven Hintergrund haben.
Zum Beispiel könnte man statt dem grausamen Eucharistie- und Inquisitionsfest, das die Katholiken ja untereinander feiern können, den Sommeranfang zum freien Arbeitstag machen – aus Freude und Dank an den Schöpfergott, dass die Sonne unseren Planeten Erde wärmt und das Leben auf ihr ermöglicht (und zur Warnung vor der Zerstörung des Planeten, weil der Ego-Mensch die Elemente, die ihm dienen wollen, aus der Bahn warf).

20.5.2015 – Die Bedeutung und Verfälschung des Pfingstfestes und was man heute dazu sagen kann: Z. B. „Löscht den Geist aus – Kirche contra Pfingsten“. Oder: Inneres Verstehen bei unterschiedlichen Sprachen / Was sind Pfingstkirchen? u. a. Dazu gibt es eine eigene „Theologen“-Ausgabe – http://www.theologe.de/pfingsten.htm

11.5.2015 – Windkraft als Waffe in einem Religionskrieg? Windkraftanlagen gelten als „saubere“ Energie. Was aber, wenn man eine übergroße Anlage, höher als der Kölner Dom, in unmittelbarster Nähe zum größten Biotop-Verbundsystem in Europa mit einem nahezu einzigartigen Artenreichtum an Tieren und Pflanzen baut? Ohne den Nachbarn überhaupt zu fragen. Vögel werden zerhackt, Fledermäuse getötet, Obstanlagen und der Wasserschutz gefährdet und vieles mehr. Der Hintergrund: Das einmalige Naturschutzprojekt wurde von Menschen auf urchristlicher Grundlage aufgebaut, die weder katholisch noch evangelisch sind – Windkraft als Waffe in einem Religionskrieg?
Der aktuelle Stand der Dinge:  http://www.gabriele-stiftung.org/aktion

25.4.2015 – Papst beklagt Schicksal der Armenier im Osmanischen Reich und verschweigt alle Völkermorde des Vatikan und die Völkermorde, an denen die Papstkirche direkt oder indirekt beteiligt war
http://www.theologe.de/kreuzzuege.htm#Papst_und_Armenien

25.4.2015 – Deutschland: „Luther regiert“ … und seine Anhänger fallen dem Papst vor die Füßehttp://www.theologe.de/kirche_staat.htm#Lutherische_Regierungspolitiker

21.4.2015 – Gefahr, das Menschen daran „zugrunde gehen“ – Täglich Exorzismen auch in Deutschlandhttp://www.theologe.de/theologe9.htm#Taeglich_Exorzismen_in_Deutschland

17.4.2015 – Angesichts der 150 Todesopfer des furchtbaren Selbstmord-Attentats des Co-Piloten, der am Steuer des Flugzeugs dieses in den Alpen zerschellen ließ, fand am 17.4.2015 im Kölner Dom eine kirchliche Feier mit anschließendem Staatsakt statt.
Die Institutionen Kirche führten die Menschen dabei in die Gottferne, indem sie die Hintergründe Seinem angeblichem „Geheimnis“ zuschrieben, so, als ob Gott vor lauter Geheimniskrämerei solche Tragödien zulasse. Dazu ließen sie ihre Totenglocken gespenstisch läuten uns seelisch berührende Musik aufführen.
Der anschließende Staatsakt im katholischen Dom war weiterhin leider auch ein Affront gegenüber den Opfern, die nicht Mitglieder der Kirche waren und von dieser offiziell „ewig verdammt“ werden – auch wenn dieser Teil der kirchlich verbindlichen Lehre bei dem Anlass bewusst verschwiegen wurde. Das gleiche gilt für die Kirchenmitglieder unter den Opfern, die von mindestens einem kirchlichen Bannfluch getroffen werden.
Die Trauer und Betroffenheit der Menschen wurde von den Kirchenvertretern ausgenutzt, um ihren Verstand und ihre Empfindungen zu vernebeln.
„Warum greift Gott nicht ein?“ ist eine Frage, die viele Menschen bewegt. Eine Antwort findet sich z. B. in einem Kapitel aus nachfolgendem Buch:
https://gabriele-verlag.de/produkt/allein-in-partnerschaft-und-ehe-allein-im-alter/

15.4.2015 – Reinkarnation aus Rache? Kreuzzüge: Werden wieder die Gleichen ermordet?
http://www.theologe.de/kreuzzuege.htm

15.4.2015 – Aufklärung über die Institutionen Kirche mit 24-Stunden-Programm, jeden Monat mit neuem Livestream – http://www.der-freie-geist.de

14.4.2015 – Der Schriftsteller Günter Grass warnte kurz vor seinem Tod vor „großem Krieg“http://www.theologe.de/theologe6.htm#Guenter-Grass

10.4.2015 – Evangelische Kirche entlarvt sich immer mehr als schöpfungsfeindlich. 40 Millionen in Deutschland pro Jahr bei lebendigem Leib geschredderte männliche Küken hätten doch als „Hundenahrung und Zoofutter“ „einen sinnigen Nutzen gefunden“, so der der Beauftragte der Evangelischen Kirche in Deutschland EKD.
Mehr dazu: http://www.theologe.de/tiere_kirche.htm…

28.3.2015 – Was geschieht mit den Opfern von Unglücken nach dem Tod?
Seit einigen Tagen reagieren vor allem Menschen in Deutschland betroffen auf den Flugzeugabsturz in Frankreich mit 150 Todesopfern, den der anscheinend psychisch kranke Co-Pilot absichtlich verursacht haben soll. Die Institution Kirche plant eine große Trauerfeier im Kölner Dom.
Lesen Sie dazu unsere Schrift über die Irreführung der Kirchen beim Thema Sterben und Tod: „Das Geheimnis der Kirche und ein Blick hinter die Nebelwand“ – http://www.theologe.de/freiechristen6.htm

21.3.2015 – 24 Stunden Aufklärung über die Institution Kirche unter dem Motto „Der Freie Geist, außerhalb der Kirche“ im Livestream bei http://www.der-freie-geist.de, darunter auch einige Sendungen von „Der Theologe“ bzw. Sendungen, deren Inhalte sich teilweise auch bei theologe.de finden.

20.3.2015 – Auch in Europa wurden brutale Kirchenmänner „heilig“ gesprochen, z. B. Karl Borromäus, und sie werden bis heute verehrt. Auch auf diese Weise entlarvt sich die Kirche – http://www.theologe.de/theologe16.htm#Karl_Borromaeus
Der französische Philosoph Helvetius spricht von „tausend heilig gesprochenen Verbrechern“.

19.3.2015 – NEU – Der Theologe Nr. 91 – Junípero Serra – Heiligsprechung für Völkermordhttp://www.theologe.de/katholische_heiligsprechung_junipero-serra.htm

17.3.2015 – Wie der Bischof von Oslo betrogen hat, um an Millionenzahlungen des norwegischen Staates für die Kirche zu kommen –  http://www.faz.net/aktuell/gesellschaft/kriminalitaet/norwegens-bischof-bernt-eidsvig-betrugsverdacht-13457343.html

1.3.2015 – Neun Priester, die Messdiener vergewaltigt hatten, gehen straffrei aushttp://www.theologe.de/schwarzbuch_katholische-kirche.htm#Zehn_Priester_missbrauchten_Messdiener

22.2.21015 – Papst Franzikus fordert Angela Merkel auf, in der Ukraine „entschieden und entschlossen“ ihre Position weiter zu vertreten –  http://www.theologe.de/theologe6.htm#Papst_bekraeftigt_harte_Haltung_im_Ukraine-Konflikt

17.2.2.015 – Papst Franziskus will Verantwortlichen für Völkermord an den Indianern heilig sprechen. Die Kirche hat sich nicht geändert. Der gegenwärtige Papst täuscht nur geschickter.  http://www.t-online.de/…/zoff-um-heiligsprechung-papst-plan… Weiteres folgt.

16.2.2015 – Furchtbare Ermordung koptischer Christen in Libyen – Bereiteten NATO und Kirchenführer der islamistischen Miliz IS den Weg?http://www.theologe.de/theologe6.htm#Libyen_und_IS

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13.2.2015 – „Ihr Völker der Erde, holt die Lehre des Jesus von Nazareth, des Freien Geistes, vom Kreuz herab“http://www.theologe.de/index.htm#Der-Freie-Geist

12.2.2015 – Kosovo-Flüchtlinge beantragen zu Tausenden in Deutschland Asyl – Späte Früchte des Kosovo-Krieges der NATOhttp://www.theologe.de/theologe6.htm#Kosovo-Fluechtlinge

8.2.2015 – Würdenträger als „Würdenschläger“? Werfen Papst-Worte zum möglichen Schlagen von Kindern neues Licht auf den „Fall Mixa“? http://www.theologe.de/schwarzbuch_katholische-kirche.htm#Papstworte_und_Bischof-Mixa

6.2.2015 – Es ist so weit – Zusammentreffen der beiden Weltmächte geplant. Papst soll vor beiden Kammern des US-Kongresses sprechen. Papstkrone wird in Washington aufbewahrt. http://www.theologe.de/theologe16.htm#Papst_USA_2

6.2.2015 – Wegweisendes Urteil des Staatsgerichtshofs: Politische Gemeinde muss nicht mehr 5/6 der Kirchturmkosten bezahlen, wie 1887 vereinbarthttp://www.swp.de/goeppingen/lokales/landkreis_gp/Kirchengemeinde-unterliegt-im-Gingener-Kirchturmstreit;art1211069,3027210
Siehe dazu auch: http://www.theologe.de/kirchensubventionen_stopp.htm#Glockenturm-Renovierung

6.2./7.2.2015 – Dalia Gribautskaite – eine kriegerische Katholikin stürmt nach oben – die Staatspräsidentin Litauens im Ost-West-Konflikt – http://www.theologe.de/theologe6.htm#Dalia-Gribautskaite

6.2. / 7.2.2015 – Evangelisch-freikirchlicher Politiker behauptet, die Russen hätten „5000 Ukrainer“ abgeschlachtet – Baptisten-Prediger verharmlost Atomkrieghttp://www.theologe.de/theologe6.htm#Atomkrieg

3.2.2015 – Ruanda-Völkermord – UN-Richter: Der Vatikan habe am Völkermord in Ruanda beteiligte Priester vor Strafverfolgung geschützt –  http://religion.orf.at/stories/2692827/ – Siehe dazu auch unseren Artikel bei http://www.theologe.de/theologe6.htm#Kirche_Ruanda

1.2.2015 – Mord? Menschenexperimente? Natürlicher Tod? Wie starben die toten Kinder von Bethel?
http://www.welt.de/regionales/nrw/article132656351/Wurden-in-Bethel-Hungerexperimente-durchgefuehrt.html
Dazu unsere Meldung bei http://www.theologe.de/euthanasie.htm#Die_toten_Kinder_von_Bethel

31.1.2015 – Was wusste Richard von Weizsäcker von den Giftgaslieferungen seiner Firma für den Krieg der USA in Vietnam? Ex-Bundespräsident am 31.1.2015 vertorben – http://www.theologe.de/theologe6.htm#Richard-von-Weizsaecker

28.1.2015 – Wenn die Kirchensteuerzahler wüssten … – http://www.theologe.de/kirchenaustritt_wie.htm#Nachrichten

22.1.2015 – Rücksichtslos und ohne den Nachbarn überhaupt zu fragen wurde ein riesiges Windrad direkt neben einem großen Biotopverbund-System – ein in Mitteleuropa einmaliges Projekt – genehmigt. Nun kommt es zum Prozess gegen diesen Standort, da das Leben und die Sicherheit von unzähligen Tieren und auch Menschen gefährdet ist. Mit Ihrer Unterschrift können Sie die Klage unterstützen http://www.gabriele-stiftung.org/aktion

22.1.2015 – Joachim Gauck wird 75 – Der lutherische Pfarrer mit dem katholischen Rosenkranz auf dem Maidan-Platz in Kiewhttp://www.theologe.de/kirche_staat.htm#Joachim-Gauck

17.1.2015 – Bundeskanzlerin nimmt die islamische Geistlichkeit in die Pflicht. Sie soll auch die Kirchen in die Pflicht nehmen und einige Dogmen, Glaubensartikel und Bekenntnisse im Hinblick auf ein friedfertiges Miteinander in unserer Gesellschaft klären lassen – Der Brief an Angela Merkel unter http://www.theologe.de/kirche_islam.htm#Kirche_in_die_Pflicht_nehmen

16.1.2015 – Die Eliten der letzten beiden Generationen bis in die Gegenwart erheben sich selbstherrlich über die vorherigen Epochen der Geschichte. Sie überschütten Ihresgleichen mit Lob, Ehre, Orden und Auszeichnungen aller Art. Doch sie führten und führen die Menschheit und den Planeten Erde in die größte Katastrophe, die es je gegeben hat, mit dem Endergebnis „Klimakollaps“. Forscher sprechen vom Übergang in ein neues Erdzeitalter ab ca. 1950.
Siehe http://www.n-tv.de/wissen/Die-Menschheit-fuehrt-die-Erde-ans-Limit-article14339671.html
uns unser neues Buch: Klimawandel und Reinkarnation
http://www.theologe.de/buecher.htm#Klimawandel_und_Reinkarnation

13.1.2015 – Gewalt, Tod, Höllenfeuer – welche Kultur lehrt der Papst?http://www.theologe.de/theologe16.htm#Gewalt_Tod_Hoellenfeuer

9.1.2015: NEU – Livestream: Die Seite für Freigeister: http://www.der-freie-geist.de

6.1.2015 – Wie kann man der päpstlichen Anmaßung die Stirn bieten? Dazu der Aufruf: „Holt die Lehre des Jesus vom Kreuz herab!“ Papst Jorge Bergoglio bzw. Papst Franziskus sprach in seiner Neujahrsbotschaft: „Keine Offenbarung Christi, auch keine noch so mystische, kann je vom Leib und Blut der Kirche, von der geschichtlichen Konkretheit des Leibes Christi losgelöst werden … Ohne die Kirche wäre unsere Beziehung zu Christus unserer Fantasie, unseren Interpretationen, unseren Launen preisgegeben.“ (radiovaticana.va, 1.1.2015)
Das bedeutet: Außerhalb der durch schwerste Verbrechen belasteten katholischen Kirche darf es nach dem Willen von Papst Bergoglio keine Offenbarungen von Christus und keine mystische Gotteserfahrung in Seinem Geist geben.
Hunderttausende von Andersdenkende wurden in „der geschichtlichen Konkretheit“ des Leibes der Kirche gefoltert und hingemetzelt – mit den übelsten Methoden, deren sadistische Grausamkeit nur von krankhaften Phantasien ausgesonnen werden kann. Das ist der Leib der Kirche, das ist ihre „geschichtliche Konkretheit“. Das hat aber nichts, gar nichts mit Christus zu tun. Es sind die dunklen Schleusen der Brimborium-Kirche, aber nicht die geniale Botschaft des Lichts, die Jesus, der Christus allen Menschen gebracht hat.
Weiter sagte Papst Bergoglio zu Neujahr 2015: „Man kann das von Jesus gewirkte Heil nicht begreifen, ohne die Mutterschaft der Kirche zu berücksichtigen.“ Dabei zitiert er einen seiner Vorgänger, Papst Paul VI., mit den Worten: „Es ist nicht möglich, Christus zu lieben, aber ohne die Kirche; auf Christus zu hören, aber nicht auf die Kirche; mit Christus zu sein, aber außerhalb der Kirche.“
papst_johannes-VIIISolches lehren also die Abkömmlinge von Abkömmlingen von Abkömmlingen von Abkömmlingen derer, die von Anfang an Jesus von Nazareth bekämpften, indem sie Seine Lehre für eine Priesterreligion vereinnahmten, die Jesus niemals wollte geschweige denn gegründet hat (siehe Beispielfoto links). Die Wurzel der Kirche ist der antike Baalskult, dem man ein christliches Mäntelchen umzuhängen versucht. So könnte man fragen: Wer hat denn die Beziehung zu Christus der eigenen „Fantasie“, den absurden „Interpretationen und Launen preis gegeben“, was der Papst beklagt? Doch vor allem seine eigene Institution und ihre bigotten Anführern, die alle Menschen verteufelten, die nicht vor ihren Kultmützen und -kleidern zu Kreuze krochen.

In Wahrheit war und ist Jesus, der Christus niemals mit einer Kirche verbunden, die Seine geniale Botschaft bis heute an das Kreuz genagelt hat, so wie auch Sein Körper nach 2000 Jahren immer noch am Kreuz = Galgen der Kirche hängt und dort – vergleichbar einer erlegten Trophäe – zur Schau gestellt wird. Dabei ist Er für Seine Nachfolger längst auferstanden und diese bemühen sich, dass Er auch in ihrem Leben aufersteht, indem sie Seine Lehre Schritt für Schritt verwirklichen: die Friedfertigkeit, die Gewaltlosigkeit, die Freiheit, die Gleichheit, die Barmherzigkeit, die Selbsterkenntnis, die Goldene Regel der Bergpredigt usw., kurz die Lehre der Gottes- und Nächstenliebe, aber niemals eine Kult-Religion mit Dogmen, Sakramenten und Zeremonien, die von einer Priesterkaste regiert wird.

Der prophetische Ruf heißt deshalb heute: „Ihr Völker der Erde, holt die Lehre des Jesus von Nazareth, des Freien Geistes, vom Kreuz herab!“
In diesem Sinne sprach bereits der Seher Johannes von Patmos im Hinblick auf die „Hure Babylon“, einem Symbol für die endzeitliche Kirche: „Tretet aus von ihr, Mein Volk, dass ihr nicht teilhaftig werdet ihrer Sünden und nichts empfangt von ihren Plagen.“ (Ofb. 18, 4)
Jesus, den Christus, den Freien Geist, an die katholische Kirche binden zu wollen, würde bedeuten, Ihn an die Sünden und Verbrechen der päpstlichen Hierarchie mit ihrer institutionellen Priesterschaft mitsamt ihren Tausenden von Kinderschändern fesseln zu wollen. Doch das ist eine absurde Anmaßung und Verhöhnung des großen Menschheits- und Weisheitslehrers.
Der Schöpfergott, der auch der Gott Abrahams, Isaaks und Jakobs ist, lässt sich von Priestern, Bischöfen und Päpsten nicht den Mund verbieten. Sein Geist weht außerhalb der Kirche, die den guten Namen des Jesus von Nazareth für ihre Zwecke missbraucht hat und bis heute missbraucht.

6.1.2015 – Was wird das kommende Jahr 2015 und die kommende Zeit bringen? Wir wünschen allen Freunden ein kraftvolles neues Jahr mit guten Entscheidungen und Weichenstellungen – denn die Stunden fliegen immer schneller dahin.
Ein Buchtipp: Klimawandel und Reinkarnation – Wer Wind sät, wird Sturm ernten – Oder: Gott lässt Seiner nicht spotten. Wachet auf, ruft uns die Stimme
http://www.theologe.de/buecher.htm#Klimawandel_und_Reinkarnation

5.1.2015 – Die Ukraine-Regierung will den Krieg gewinnen und bedankt sich für die Rückendeckung des VatikanKirchlicher Verzicht auf öffentliche Waffensegnungen bedeutet nur Verzicht auf Folklore –  Mehr dazu bei http://www.theologe.de/theologe6.htm#Ukraine-Regierung_und_Vatikan

Der Theologe aktuell – August bis Dezember 2014

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31.12.2014 – Was wird das kommende Jahr 2015 und die kommende Zeit bringen?
Wir wünschen allen Freunden ein kraftvolles neues Jahr mit guten Entscheidungen und Weichenstellungen – denn die Stunden fliegen immer schneller dahin.
Ein Buchtipp: Klimawandel und Reinkarnation – Wer Wind sät, wird Sturm ernten
http://www.theologe.de/buecher.htm#Klimawandel_und_Reinkarnation

 

30.12.2014 – Missbrauch von Christus: Scheinchristliche Partei fordert 2015 mehr Geld für Waffen / Wg. Waffenlieferungen: Demonstration vor deutscher Botschaft in Mexiko / Bundeswehr erstellte Tötungslisten in Afghanistan
http://www.theologe.de/theologe6.htm#CSU_und_Ruestung

kreuz_und_engel

23.12.2014 – Jesus von Nazareth brachte keine Religion, die alljährlich zum äußeren Weihnachtsfest zu einem barbarischen Schlachtfest ausartet.
Er lehrte die Gleichheit aller Menschen und stand auf gegen Priester und andere „Hochgestellte“, die sich anmaßen, durch ihren Kult Mittler zwischen Gott und Menschen sein zu können. Der Zimmermann aus Nazareth trug keine Kult- und Liturgiegewänder wie die Priester. Er war ein Mann aus dem Volk.
Er brachte die „Innere Religion“, die Gewissheit, dass eine unübertreffliche Macht, eine unübertreffliche Liebe in uns wartet – Gott in uns – und dass alle Lebewesen in Einheit verbunden sind.
Gesegnete Weihnachtsgrüße in diesem Sinne mit der Bethlehem-Geschichte
http://www.theologe.de/jesus_geburt.htm

23.12.2014 – Wie eine Mutter um das Wohlergehen ihrer schwerbehinderten Tochter kämpfte und dabei die Ausweidung ihrer Organe verhinderte –  http://www.theologe.de/theologe17.htm#Mutter_kaempfte_um_Tochter

23.12.2014 -Schwere Krankheitsherde in Rom: Wie lange subventionieren die deutschen Steuerzahler „existenzielle Schizophrenie“ und „geistiges Alzheimer“ im Vatikan?http://www.theologe.de/kirchensubventionen_stopp.htm#Geistiges_Alzheimer_im_Vatikan – Aufruf zur echten Neutralität des Staates!

19.12.2014 – Die Millionen des Franziskaner-Ordens: Querverbindung zu Drogen- und Waffengeschäften? http://www.theologe.de/schwarzbuch_katholische-kirche.htm#Franziskaner-Millionen

18.12.2014 – Ukraine-Konflikt eskaliert weiter – Aktivitäten des Vatikan im Hintergrund; Aktualisierung der Meldung unter http://www.theologe.de/theologe6.htm#Vatikan_Ukraine

16.12.2014 – Neuer Beitrag – Der Jesus-Jünger Petrus enthüllt: Gott wollte nicht, dass Tiere geschlachtet und gegessen werdenhttps://theologen.wordpress.com/wp-admin/post.php?post=1001&action=edit&message=6&postpost=v2

14.12.2014 – Der Vatikan als unmerkliche „Kriegspartei“ in der Ukrainehttp://www.theologe.de/theologe6.htm#Vatikan_Ukraine

7.12.2014 – Vorweihnachtliche Waffenbescherung in der Ukraine / EKD-Chef für deutsche Waffen an Kurden-Kriegerhttp://www.theologe.de/theologe6.htm#Vorweihnachtliche_Bescherung

taeuschung_aus_dem_vatikan_26.12.2014 – Was sie sagen – was sie tun – Vatikan nahm bisher als einziges europäisches Land noch keinen Flüchtling aufhttp://www.theologe.de/theologe16.htm#Kein_Fluechtling_im_Vatikan

5.12.2014 – Hunderte Millionen Euro an Schwarzgeldern im Vatikan gefundenhttp://www.theologe.de/gott_mammon.htm#Millionen_gefunden

5.12.2014 – Was steckt dahinter, wenn Pazifisten am Ausbruch von Kriegen beschuldigt werden? Was denkt der Sänger Wolf Biermann? Wie war es bei den Gottespropheten im Alten Testament? – http://www.theologe.de/theologe6.htm#Pazifisten

4.12.2014 – Offiziell konfessionsloser Ministerpräsident voll des Kirchenlobes – Staat und Kirche zögen am gleichen Strang und in die gleiche Richtung, seien gar „geborene Partner“ … http://www.theologe.de/kirche_staat.htm#Kirchenpatronate

3.12.2014 – „Papst feuert Kommandeur der Garde“ (ntv.de, 3.12.2014) – Schweizergarde und vatikanische Gendamerie – Lesen Sie dazu: „Die Angst geht um im Vatikan“ – http://www.theologe.de/bewaffnung_vatikan_papst.htm

2.12.2014 – Aktuelle Gesprächsrunde – mehr dazu unter http://www.theologe.de/index.htm#Aktuell

24.11.2014 – lebende_weihnachtsbaeumeWer sich auf ein inneres Weihnachtsfest vorbereiten möchte: Siehe die Bethlehem-Geschichte von der Geburt von Jesus und weitere Literatur-Tipps im Anschluss an die Erzählung – http://www.theologe.de/jesus_geburt.htm

24.11.2014 – Zu den jährlichen Kosten der westlichen Ukraine-Politik: http://www.theologe.de/theologe6.htm#Kosten_der_Ukraine-Politik
und: Ukraine will Nato-Mitglied werden – was es bedeutet / Sowie: Den Krieg gegen die Natur kann niemand gewinnen.
http://www.theologe.de/theologe6.htm#Ukraine_und_Nato

16.11.2014 – Die tierkannibalischen Päpste – Im Vatikan ist ein neues Kochbuch erschienen. Mehr dazu bei
http://www.theologe.de/menschen_esst_kein_fleisch.htm#Tierkannibalische_Paepste

3.11.2014 – Im schwäbischen Kloster Neresheim wurden Millionen auf einem geheimen Konto versteckt. Diente die Abtei als stille Geldwaschanlage?„, schreibt spiegel.de am 3.11.2014 (http://www.spiegel.de/spiegel/kloster-neresheim-diente-ein-schwaebisches-kloster-der-geldwaesche-a-1000874.html) Der Abt des Klosters, der Benediktinerabtei St. Ulrich und Afra, Frater Norbert Stoffels OSB, war ein hochangesehener Würdenträger. Im Jahr 1996 erhielt er das Bundesverdienstkreuz Erster Klasse, im Jahr 2006 die Verdienstmedaille des Landes Baden-Württemberg. Im Jahr 2013 ist er gestorben. „Armut, Keuschheit und Gehorsam“, das müssen die Klosterbrüder schwören. Doch der Abt, der „als vorbildlicher Kirchen- und Ehrenmann“ galt (spiegel.de), hinterließ ein Vermögen von rund 4,4 Mio. Euro (Wikipedia, Stand: 3.11.3014). Nicht wenig für einen führenden Mann der Kirche, die immer wieder die Gläubigen um Spenden anbettelt und sich fast alle sozialen Dienste vom Staat bezahlen lässt. Woher das Geld kommt, ist bis jetzt nicht geklärt. Spiegel.de schreibt: „Ist das Kloster gar nur ein kleines, zufällig sichtbar gewordenes Stückchen einer weitverzweigten Schwarzgeldwaschanlage namens ´Weinberg`“?

Ein solcher oder ähnlicher katholischer „Weinberg“ könnte z. B. so funktionieren: Eine kirchliche Einrichtung nützt dafür ihre vom Staat zuerkannte Steuerfreiheit und lässt hohe Geldbeträge von Kirchen-Amigos auf einem ihrer Konten „parken“, also „zwischenlagern“, um sie dem Finanzamt zu entziehen. Auf speziell konstruierten schwer durchschaubaren Kanälen fließt das Geld später an den Amigo zurück, wobei dieser dann als „Gegenleistung“ einen vereinbarten Betrag bei der Kirche belässt bzw. an die kirchliche Einrichtung spendet. Somit profitieren Kirche und Amigo zu Lasten des Staates, der dann durch das Verbrechen der Steuerhinterziehung um seine Einnahmen gebracht würde. Ob es im konkreten Fall so war, ist noch nicht sicher, aber so oder so ähnlich könnten Gelder „gewaschen“ werden.

Zurück zum verstorbenen Abt: „Mehr als 800 Trauergäste füllten die Abteikirche bis auf den letzten Platz, als Bischof Gebhard Fürst, der Konvent und Abtpräses Dr. Albert Schmidt (Beuron) in die mit weißen Chrysanthemen geschmückte Klosterkirche einzogen … Mit Tränen erstickter, kaum noch verstehbarer Stimme verabschiedete sich Aalens Landrat Klaus Pavel ´von meinem lieben Freund und unser aller Vater Abt`“. Die Mitra (ein aus dem Baalskult übernommener Spezial-Hut für Bischöfe und Äbte) und der Hirtenstab des Würdenträgers lagen auf dem Sarg. Bei dem Requiem hätten „weniger die Trauer und der Abschiedsschmerz denn die Auferstehungshoffnung“ überwogen (swp.de, 2.5.2013). Doch auch für einen Kirchenführer gilt das Sprichwort: „Das Totenhemd hat keine Taschen.“ Das heißt: Bei der „Auferstehung“ sind die 4,4 Millionen dann weg.

Vgl. dazu auch: Die Tür des Glaubens – ein Hörspiel über einen Kirchenführer im Jenseits

24.10.2014 – Staatsfinanzierte kirchliche Einrichtungen stellen nur Konfessionschristen ein – Katholischer Ministerpräsident empfiehlt Moslems, es ähnlich wie die Kirchen zu tun. Fordert er sie damit zu kirchenähnlicher Intoleranz auf? Auf der beruflichen Strecke bleiben auch dann die ca. 35 % der Deutschen, die keiner Konfession oder Religion angehören. Und zwar, solange der Staat die Aufgaben im Sozialbereich zu einem großen Teil an die Großkirchen überträgt, obwohl es staatliche Aufgaben sind. Und obwohl alle Steuerzahler dies bezahlen müssen, dürfen in diesen Einrichtungen alleine die Großkirchen über das Personal entscheiden. Und diese nützen das gnadenlos für ihre Vetternwirtschaft aus. So kann es nicht weiter gehen. Ministerpräsident Kretschmann von den Grünen möchte aber, dass es die Muslime ähnlich machen – http://www.theologe.de/kirche_islam.htm#Kretschmann

22.10.2014 – Ziel von Islamisten: Schwarze Isis-Flagge weht im Vatikan http://www.theologe.de/theologe16.htm#Isis_will_Vatikan_erobern

19.10.2014 – Trotz Vorwurfs der Strafvereitelung und Begünstigung von Kriegsverbrechen: Auch Papst Montini (Paul VI.) wurde selig gesprochen. Er soll als irdisch toter Mann aus dem Jenseits einen Embryo im Leib einer Frau aus Kalifornien geheilt haben –http://www.theologe.de/theologe16.htm#Paul-VI

6.10.2014 – Kriegsgefahr in Europa – Hat das Öffnen und Schließen einer „heiligen“ Pforte etwas damit zu tun? http://www.theologe.de/theologe6.htm#Oeffnen_der_Pforte
Handeln die IS-Milizen nach dem katholischen Ausmerzungsprinzip?http://www.theologe.de/theologe6.htm#Katholisches_Ausmerzungsprinzip

5.10.2014 – Aktualisierung der Meldung über die eskalierenden Kriege und den kirchlichen Segen – Die neue Steinzeit und Sturm auf die Wohlstandsfestung Europa
http://www.theologe.de/theologe6.htm#Kirchen_rufen_zum_letzten_Mittel

3.10.2014 – Der Inquisitor, „der alle Register zog“ – Ergänzungen in der Ausgabe Nr. 89 – http://www.theologe.de/sektenbeauftragter.htm

27.9.2014 – Die Hauptmassakerzeit an Wildtieren in Mitteleuropa steht wieder bevor – mit dem „Höhepunkt“, den Hubertusmessen, bei denen Priester und Pfarrer die erschossenen Tiere „absegnen“, während die schwer Verwundeten sich oft noch tagelang durch den Wald schleppen, bevor sie krepieren. Über den grausamen Unsinn der Jagd informiert anschaulich folgendes Flugblatt – http://www.freiheit-fuer-tiere.de/downloads/broschuere-jagd-kann-wildschweine-nicht-reguli.pdf
Immer mehr Jäger geben auch zu. Sie jagen aus Lust am Töten.

26.9.2014 – Mehr als 100.000 Kinderporno-Dateien auf Vatikan-eigenem PC eines Erzbischofs – War die Exzellenz ein Serientäter? http://www.theologe.de/schwarzbuch_katholische-kirche.htm#Kinderporno-Bilder_bei_Erzbischof

24.9.2014 – Krankenschwester mit Kopftuch entlassen – Doch was ist denn so furchtbar für die Lutherkirche, wenn in einem evangelischen Krankenhaus auch eine Muslimin liebevoll ihren Dienst an kranken Menschen verrichtet? http://www.theologe.de/schwarzbuch_evangelische-kirche.htm#Krankenschwester_wegen_Kopftuchs_entlassen

17.9.2014 – Kirchen rufen zum „letzten Mittel“ – Die Kriegspolitik der kirchlichen Seilschaftenhttp://www.theologe.de/theologe6.htm#Kirchen_rufen_zum_letzten_Mittel

8.9.2014 – Filmtipp: 8.9.2014, ARD, 22.45 Uhr – Wach bleiben bis dahin lohnte sich – Dokumentation über den unermesslichen Reichtum der Kirche
http://www.spiegel.de/kultur/tv/kirche-und-finanzen-vergelt-s-gott-ueber-den-reichtum-von-bischoefen-a-990374.html

Für uns war neu: Es wurden Konten für vermeintlich soziale Zwecke geführt, wo aber nur Geld aus Korruptionsgeschäften gewaschen wurde. Dann der Immobillienbesitz in Deutschland im Wert von Minimum 200 Milliarden Euro. Nimmt man die etwas größere genannte Zahl, liegt man schon bei ca. 330 Milliarden nur für die katholische Kirche und vermutlich ca. 600 Milliarden für beide – nur Grundbesitz. Die Kirche ist also mit Sicherheit Billionär. Und ein Wiedereingliederungsprojekt für Obdachlose wird dicht gemacht aus Kostengründen, das heißt: es gibt nicht genügend Staatsgelder, damit sich die Kirche auch mit dieser Lorbeere schmücken kann.
Warum wird der Kirche nicht die so genannte „Gemeinnützigkeit“ entzogen? Denn das Gemeine ist, dass man vor allem auf den eigenen Nutzen bedacht ist.
Ein Sprichwort aus Italien besagt sinngemäß: „Die Kirche nimmt. Und dort, wo die Kirche gibt, kann man sicher sein, dass sie zuvor um einiges mehr genommen hat.“
Und dann noch die Geschichte mit den Steueroasen, wobei man überwiegend sowieso keine Steuern zahlt, sondern alle Steuerzahler nach Strich und Faden für Bischofsgehälter, Priesterseminare usw. ausnimmt.
Film nachträglich schauen in der Mediathek:
http://www.ardmediathek.de/…/Vergelt…/Das-Erste/Video…

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31.8.2014 – Mehrere neue Ausgaben bzw. Dateien der Online-Zeitschrift Der Theologe sind erschienen, ältere Ausgaben wurden teilweise erweitert –
http://www.theologe.de/wuerzburg_stadtfuehrung.htm
http://www.theologe.de/bogumilen.htm
http://www.theologe.de/kirche_geld.htm
http://www.theologe.de/christus_und_buddha.htm
http://www.theologe.de/bekaempfte_wahrheiten.htm
http://www.theologe.de/pheromone_gefahr.htm
http://www.theologe.de/kirchenaustritt_wie.htm
http://www.theologe.de/oekumene.htm
http://www.theologe.de/inquisition_bedeutung_kirche_staat.htm
http://www.theologe.de/naturwissenschaft_und_glaube_an_gott.htm
http://www.theologe.de/kirche_frauen.htm
http://www.theologe.de/mutter-teresa.htm
http://www.theologe.de/baer_bruno.htm
http://www.theologe.de/vorsicht_pendel.htm

12.8.2014 – Offener Brief an Papst Jorge Bergoglio: Nun ist es Zeit: Es gilt die Religionsfreiheit, das bedeutet … Martin Luther wird rehabilitiert, die früher ermordeten Kämpfer für Religionsfreiheit ebenfalls, die angeblich „ewige“ Hölle wird aufgegeben, Kirchenaustritt wird ohne Drohungen erlaubt, die Streichung aus den Taufregistern ermöglicht. Auch die Beendigung der staatlichen Milliardensubventionen für die Kirche ist – da jetzt die Religionsfreiheit gilt – kein Problem mehr. Lesen Sie den Offenen Brief auf http://www.theologe.de/papst_und_religionsfreiheit_offener_brief_2014.pdf

siehe dazu auch: Papst führt Kirche ad absurdum und löst sie faktisch auf – siehe unten bei 1.8.2014

18.8.2014 – Warum wird der Krieg in der Ukraine nicht gestoppt? / Menschenleben zählen wenig, Tierleben nichts / Gegen die Elemente der Erde wird das „Menschengeschlecht“ den Krieg verlieren –  http://www.theologe.de/theologe6.htm#Menschenleben_Tierleben

15.8.2014 – Alle Jahre wieder am 15. August wird das Dogma von der angeblich leiblichen Auffahrt von Maria, der Mutter von Jesus, in den Himmel gefeiert. Doch was sollen „Fleisch und Bein“ im Himmelreich, das doch ein geistiges Reich ist?
http://www.theologe.de/maria.htm#Himmelfahrt

12.8.2014 – Ausgerechnet Papst beklagt „Krieg im Namen Gottes“ / Kirche führt Kriege im Namen von Christus / Welt im rasanten Umbruch: Wird der Konflikt im Nordirak der Türöffner zur neuen offiziellen Kriegsstrategie Deutschlands?http://www.theologe.de/theologe6.htm#Kriege_im_Namen_von_Christus

6.8.2014 –  2014 – Kirchenaustritte steigen eklatanthttp://www.theologe.de/freiechristen1.htm#Kirchenaustritte_steigen_eklatant

6.8.2014 – Brudermord in Gaza stoppte bei über 2000 Getöteten, Brudermord in der Ostukraine eskaliert / NATO-Chef bekam Posten als Dank für Teilnahme an völkerrechtswidrigem mit Lüge begonnenen Krieghttp://www.theologe.de/theologe6.htm#Brudermorde

4.8.2014 – Vor 50 Jahren: Auch der Vietnam-Krieg wurde mit einer Lüge begründethttp://www.theologe.de/theologe6.htm#Vietnam-Krieg

3.8.1014 – Evangelische Bibelanhänger warten auf Schlacht von Harmagedonhttp://www.theologe.de/theologe6.htm#Harmagedon

1.8.2014 – Papst führt Kirche ad absurdum und löst sie faktisch auf – „Religionsfreiheit ist Menschenrecht“ – Mit dieser Papstbotschaft, die Papst Franziskus Bergoglio am 24.5.2014 in Jordanien auch in allgemeiner Form aussprach, macht die römisch-katholische Kirche durch ihr Missionswerk „Missio“ auf Großplakaten (3 m x 5 m) in Deutschland im Sommer 2014 Werbung (Bild: Dokumentation; eigene Fotografie). Millionen von Ermordete haben das in den letzten Jahrhunderten allerdings auch schon gesagt: „Religionsfreiheit ist Menschenrecht“. Dafür wurden sie damals von der Papstkirche unter Berufung auf die Dogmen und Glaubenslehren hingemordet.

Noch heute hält die römisch-katholische Kirche unter anderem in ihrem Standardwerk Kompendium der Glaubensbekenntnisse und kirchlichen Lehrentscheidungen (Heinrich Denzinger/Peter Hünermann, 42. Auflage Freiburg 2009) daran fest, dass es ein „Irrtum“ sei, wenn jemand behaupte, „dass Häretiker verbrannt werden, ist gegen den Willen des Geistes“ (Lehrsatz Nr. 1483).
Das bedeutet im Umkehrschluss: Dass Abweichler vom katholischen Glauben verbrannt werden sollen, würde demnach dem „Willen des Geistes“, also dem „Willen Gottes“ entsprechen.

Papst Pius VI. (1717-1799) zählte die Religionsfreiheit zu den „monstra“ („Monströsitäten“, „Ungeheuerlichkeiten“) und Papst Gregor XVI. verurteilte sie 1832 als „Wahnsinn“. (http://www.theologe.de/inquisition_bedeutung_kirche_staat.htm#Keine_Gewissensfreiheit)

Am 8. Dezember 1864 verkündete Papst Pius IX. dann die Enzyklika Quanta cura, in welcher er schrieb: „Deshalb verwerfen, ächten und verurteilen Wir kraft unserer Apostolischen Autorität“ „verkehrte Meinungen“ wie den „äußerst verderblichen Irrtum des … Sozialismus“ und gebot, dass diese und weitere Lehren „von allen Söhnen der katholischen Kirche als vollends verworfen, geächtet und verurteilt angesehen werden“ (Denzinger, Lehrsatz Nr. 2896). Dieser Enzyklika fügte der Papst eine Liste mit 80 weiteren angeblichen Irrtümer bei, und der der Verurteilumg unterworfene Irrtum Nr. 15 betrifft die Religionsfreiheit und lautet: „Es steht jedem Menschen frei, diejenige Religion anzunehmen und zu bekennen, die er, vom Licht der Vernunft geführt, als die wahre erachtet hat.“ (Syllabus errorum, Nr. 15, zit. nach Denzinger, Lehrsatz Nr. 2915).
Und in seiner Enzyklika Libertas praestantissimum bekräftigte Papst Leo XIII. 1888 unfehlbar, „dass es keineswegs erlaubt ist, die Freiheit zu denken, zu schreiben, zu lehren und desgleichen unterschiedslose Religionsfreiheit zu fordern, zu verteidigen oder zu gewähren, so als ob dies alles Rechte seien, die die Natur dem Menschen verliehen habe“ (Denzinger, Lehrsatz Nr. 3252). Und Papst Pius X. nannte die „Denk-, Gewissens-, Rede-, Kult- und Pressefreiheit“ schließlich „Zeitirrtümer“ (Quelle: siehe oben)

Zwar hatte bereits das 2. Vatikanische Konzil im 20. Jahrhundert eine Aufweichung der verschiedenen „Unfehlbarkeiten“ versucht, auch beim Thema „Religionsfreiheit“. Doch erst im April 2013 warnte der Papst, auch nur Kleinigkeiten am römisch-katholischen Glaube zu verändern, wie er durch die Jahrhunderte geprägt wurde, was von vielen auch als eine Kritik am 2. Vatikanischen Konzil verstanden wurde.
Der Papst wörtlich: „In der Geschichte des Volkes Gottes gab es immer diese Versuchung: einen Teil des Glaubens wegzulassen, vielleicht nicht einmal viel. Aber der Glauben ist so, wie wir ihn im Credo bekennen. Die Versuchung muss überwunden werden, es ein bisschen so zu machen, wie es alle machen, es nicht so ganz ganz streng zu nehmen, weil genau dort beginnt ein Weg, der in der Apostasie endet. In der Tat, wenn wir beginnen, ein Stück des Glaubens wegzuschneiden, den Glauben zu verhandeln, ihn dem Meistbietenden zu verkaufen, betreten wir die Straße der Apostasie, der Untreue zum Herrn.“ (zit. nach http://www.katholisches.info/2013/04/11/uber-den-glauben-wird-nicht-verhandelt-papst-franziskus-die-religionsfreiheit-und-der-unerhorte-anspruch-die-welt-zu-verandern/)
Bereits sein Vorgänger, Papst Joseph Ratzinger, hatte durch die kirchliche Rehabilitation der Pius-Brüder, welche das 2. Vatikanische Konzil ablehnen, versucht, das Rad der Zeit zurück zu drehen und die Kirche auf diese Weise zu retten.

Doch nun die Kehrtwende, das päpstliche Lob für die „Achtung der Religionsfreiheit“ am Beispiel Jordanien im Mai 2014. „Diese ist ein fundamentales Menschenrecht, und ich wünsche von Herzen, dass es in allen Teilen des Nahen Ostens und der ganzen Welt eine große Anerkennung finde.“ Dazu zitierte Papst Bergoglio Papst Ratzinger, der ebenfalls – offenbar hin und her gerissen – einmal die Religionsfreiheit gelobt hatte. Wörtlich befürwortete er, „in religiösen Dingen dem eigenen Gewissen zu folgen, als auch die Freiheit der Religionsausübung … die Freiheit … die Religion zu wählen, die man für die wahre hält.“ (http://w2.vatican.va/content/francesco/de/speeches/2014/may/documents/papa-francesco_20140524_terra-santa-autorita-amman.html)

Damit jedoch führt der Papst die katholische Kirche und ihre Dogmen ad absurdum und löst sie faktisch auf. Denn er ist genau in jene Situation verfallen, vor der er 2013 selbst noch warnte, nämlich „einen Teil des Glaubens wegzulassen, vielleicht nicht einmal viel. es ein bisschen so zu machen, wie es alle machen, es nicht so ganz ganz streng zu nehmen“.
Und hier handelt es sich ja nicht nur um „ein bisschen“, sondern sogar um einen fundamentalen Teile des Glaubens, den der Papst hier ändert, wie oben anhand von mehreren päpstlichen Verlautbarungen nachgewiesen. Papst Franziskus lehrt das direkte Gegenteil von beispielsweise Papst Leo XIII. Und genau damit beginnt nach seinen eigenen Worten „ein Weg, der in der Apostasie (dem völligen Glaubensabfall) endet“. Da Jorge Bergoglio als Papst jedoch der unumschränkte Kirchenführer ist und gleichzeitig die oberste Lehrautorität, betrifft der Weg, den er vorgibt, die gesamte Kirche. Und er führt in diesem Fall eindeutig und unzweifelhaft zu einer „Apostasie“ der gesamten Vatikankirche, was ihrem Zusammenbruch und ihrer Auflösung gleich kommen wird.

Durch das Bekenntnis zur Religionsfreiheit löst Papst Franziskus unausgesprochen auch die kirchlich „ewige Verdammnis“ für Andersgläubige auf. Denn er kann ja nicht einerseits die „Religionsfreiheit“ zugestehen und dann andererseits diejenigen Menschen, welche sich darauf berufen und der Kirche in „Freiheit“ nicht folgen, nach römisch-katholischer Lehre ewig verfluchen. was aber bis jetzt gültige Lehre war (z. B. http://www.theologe.de/theologe18.hm#381). Es gilt: Entweder – oder.
Und nehmen wir den Papst beim Wort, dann heißt das: Alle Menschen, deren Überzeugungen von der römisch-katholischen Kirche abweichen, können nun aufatmen. Endlich. Denn wenn ihnen jetzt vom Papst selbst die Religionsfreiheit zugestanden wird, dann darf sie die Kirche auch nicht mehr ins „ewige Höllenfeuer“ verbannen, was laut verbindlicher „unfehlbarer“ Kirchenlehre bis jetzt in vielen Hundert Fällen vorgeschrieben war (weitere Beispiele bei http://www.theologe.de/hoellenlehre_der_katholischen_kirche.htm).
Und das heißt für unzählige Menschen auch: „Endlich Religionsfreiheit, endlich raus aus der Kirche!“ Und es wird für sie im Inneren jetzt leichter, den Aufruf des Propheten Johannes im letzten Buch der Bibel, der Offenbarung des Johannes, zu befolgen, welcher – wörtlich übersetzt – lautet: „Tretet aus von ihr, Mein Volk, dass ihr nicht teilhaftig werdet ihrer Sünden und empfanget von ihren Plagen.“ (18, 4-5)

Zu denen, die möglicherweise betrübt über diese Entwicklung sind, gehören allerdings die katholischen „Heiligen“. Sie können sich nun nicht mehr an den Qualen neuer „ewig Verdammter“ „ergötzen“, wie es ihnen die großen Kirchenlehrer Augustinus und Thomas von Aquin als Belohnung für ihre „Heiligkeit“ noch versprochen hatten. So lehrt es tatsächlich der große Kirchenlehrer und Kirchenvater Thomas von Aquin: „Damit den Heiligen die Seligkeit besser gefalle und sie Gott noch mehr dafür danken, dürfen sie die Strafen der Gottlosen vollkommen schauen.“ (zit. nach Markus Enders, Jahrbuch für Religionsphilosophie, Band 7, Redaktion: Institut für Systematische Theologie der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg, Frankfurt am Main 2008, S. 82)
Und Papst Pius XI. hatte in seiner Enzyklika Studiorum ducem vom 29.6.1923 ausdrücklich die Verbindlichkeit der Lehre des Thomas von Aquin für „alle Söhne der Kirche“ angeordnet, so „dass sie ihn selbst wahrhaft ihren Lehrer nennen können“ (Lehrsatz Nr. 3666). Aber damit ist jetzt Schluss. Religionsfreiheit statt ewigen Höllenqualen! Das kirchliche Dogmen- und Lehrgebäude fällt in sich zusammen, die Kirche löst sich auf.

Doch es sind noch nicht alle Fragen geklärt. So bleibt die Frage: Was ist jetzt mit den unzähligen Seelen, die nach „unfehlbarem“ römisch-katholischen Glauben teilweise seit Jahrhunderten bis jetzt in der ewigen Hölle unsägliche Qualen erlitten haben und demnach noch erleiden? Werden sie nun auch befreit? Was ist mit den Millionen von hingemordeten Menschen, die in früheren Jahrhunderten für die Religionsfreiheit eingetreten sind und die deshalb auf Veranlassung der Kirche zum Teil bei lebendigem Leib verbrannt wurden und anschließend gleich ins ewige Feuer weiter verflucht worden sind? Erfolgt nun wenigstens nach einigen Hundert Jahren eine General-Amnestie?

Aufgrund noch so mancher Unklarheit möchten wir diese Frage auch an die katholischen Laienverbände stellen, z. B. an das Zentralkomitee der deutschen Katholiken: „Kommen alle bisher verdammten Seelen jetzt aus der Verdammnis raus?“
Die Erlösung und Erleichterung bei Millionen und Abermillionen von Menschen könnte nicht größer sein. Endlich Schluss mit der Verdammnis. Endlich raus. Endlich frei.

100 Jahre 1. Weltkrieg – Papst: „Diesen Krieg hat Luther verloren“ – Parallelen zu heute

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100 Jahre 1. Weltkrieg – Papst: „Diesen Krieg hat Luther verloren“ – Parallelen zu heute

100 Jahre erster Weltkrieg – Papst erklärte damals: „Diesen Krieg hat Luther verloren“ – Zum Kriegsjubiläum ziehen erneut Kriegswolken auf – Parallelen zwischen damals und dem heutigen Ukraine-Konflikt Seit Monaten nun halten die Schuldzuweisungen, Sanktionsdrohungen und Sanktionen des Westens gegenüber der Regierung Russlands im Ukraine-Konflikt an. Nun wurde gar ein Ultimatum ausgesprochen. Was auch immer diese tue, sei entweder falsch oder zu wenig. Nach westlicher Auffassung hat in der Ukraine natürlich der Westen in allem Recht, die Regierung Russlands sieht das jedoch anders. Was jeweils stimmt, ist für den Einzelnen immer schwerer nachzuvollziehen. Offensichtlich ist nur: Es geht um Macht und Einfluss.

Und was das augenblickliche Hochschaukeln des West-Ost-Konflikts betrifft: Wie war das vor 100 Jahren? „Keiner der führenden Männer dieser Zeit hat den Krieg tatsächlich gewollt, sie glitten gewissermaßen hinein“, verteidigte sich der britische Premierminister Lloyd George 1920 nach dem Krieg, was jedoch keinen von seiner Schuld entlastet, was vor allem für die Kriegseinpeitscher im Hintergrund gilt.

„Tag für Tag rangen die Regierungschefs der einzelnen Nationen miteinander. Das diplomatische Wortgefecht eskalierte immer weiter – bis schließlich eine Nation nach der anderen in den Krieg eintrat“, heißt es bei spiegel.de am 28.6.2014.

Beispielhaft dazu eine der maßgeblichen Stationen: Am 28.6.1914 war das Attentat des 19jährigen Gavrilo Princip von der Bewegung „Junges Bosnien“ auf den österreichisch-ungarischen Thronfolger Franz Ferdinand in Sarajevo. Princip und seine Mitstreiter kämpften für ein Ende der Besatzung Bosnien-Herzegowinas durch Österreich-Ungarn, und sie wollten stattdessen einen Anschluss der serbischen Teile Bosniens an Serbien. Ca. vier Wochen später, nachdem sich der Konflikt seither weiter hochgeschaukelt hatte, zwischen dem 23.7. und 25.7., forderte die Regierung Österreichs Serbien in einem 48-Stunden-Ultimatum dazu auf, „alle nationalistischen Aktivitäten sofort zu stoppen, die Schuldigen des Attentats rigoros zu bestrafen und die österreichischen Dienststellen in ihre Vermittlung einzubeziehen“ (http://www.spiegel.de/einestages/attentat-von-sarajevo-bis-erster-weltkrieg-chronik-der-julikrise-1914-a-977611.html).
Ähnlich wie bei den heutigen Ultimaten und Sanktionsdrohungen ging der Attackierte damals auf die Forderungen teilweise bzw. weitgehend ein, aber eben nicht zu 100 %. Serbien wies die Einmischung Österreichs in seine nationalstaatliche Souveränität zurück. „Daraufhin bricht Österreich die diplomatischen Beziehungen zu Serbien ab“, woraufhin Serbien die Armee in Kampfbereitschaft versetzt, woraufhin wiederum Österreich den Krieg beginnt, indem es die serbische Hauptstadt Belgrad angreift.

Obwohl Hunderttausende von Menschen (!!) in Deutschland am 28.7.1914 gegen den drohenden „Beistand“ des Deutschen Reiches für Österreich-Ungarn und gegen den Kriegseintritt Deutschlands auf die Straße gehen, wird von den Regierenden nicht auf das Volk gehört. Es stimmt also nicht, wenn heute manchmal behauptet wird, damals sei eben eine Kriegsstimmung im Land gewesen. Wer aber hat unter vielen Menschen dann tatsächlich eine Kriegsstimmung entfacht? Wer?
Zum Hintergrund: In Deutschland gab es von 1910-1914 eine Kirchenaustrittswelle. Beide Großkirchen lagen am Boden. Dies änderte sich an diesem ersten Tag im August 1914. „Es kam der Tag, da wurden aller Streit, alle Differenzen, unwichtig“, erklärte Barbara Beuys in ihrem Buch Und Wenn die Welt voll Teufel wär. „Wie 1813 und 1870 im Kampf gegen Frankreich funktionierten die evangelischen Kirchen die deutsche Sache um zu Gottes ureigenem Auftrag und erklärten, dass der Segen des Christengottes vor allen anderen auf deutschen Waffen ruhe.“ (S. 495)

Was war genau geschehen? Als nach dem Angriff Österreichs auf Serbien auch Russland seine Armee in Kampfbereitschaft versetzt, stellt Deutschland Russland ein 12-Stunden-Ultimatum, die Mobilmachung zurückzunehmen. Als Russland nicht gehorcht, erklärt an diesem 1. August 1914 Deutschland durch den evangelischen Kaiser Wilhelm II. Russland den Krieg.
Nun ist die Stunde der „großen“ evangelischen Kriegsprediger gekommen (ein typisches Beispiel siehe hier). Der Evangelische Oberkirchenrat in Berlin ließ verkünden: „Mit hoher Freude sehen alle, die unser Volk lieb haben, wie unter der Not des mit ungeheurem Frevelmut uns aufgezwungenen Krieges das religiöse Bedürfnis in unsern Gemeinden erwacht. Gotteshäuser und Gottesdienst füllen sich. Scheinbar erstorbene Glaubensfunken leuchten wieder auf … Unser Volk findet seinen Gott wieder und spricht zu ihm als seinem Hort und seiner Zuflucht.“ (zit. nach Barbara Beuys, Und wenn die Welt voll Teufel wär, S. 495)

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Foto: 1914 – Französische Bauern auf der Flucht – Elend im Namen des Luther-Gottes

Wie wurde der Krieg begründet? Die Vertreter der Habsburger Monarchie in Wien waren nicht bereit, den Konflikt mit Serbien in Verhandlungen zu lösen, sondern forderten nach einseitiger Schuldzuweisung die Unterwerfung des politischen Gegners unter die eigene Sichtweise und die eigenen Bedingungen. Das gleiche geschieht heute seit Monaten im Ukraine-Konflikt. Die USA und die EU weigern sich, die Probleme in Verhandlungen zusammen mit der Regierung Russlands zu lösen, sondern fordern mit Sanktionen und Ultimaten Unterwerfung unter ihre Sichtweise. Nur die „Sünden“ des anderen werden angeprangert, eigene „Sünden“ werden vertuscht oder geleugnet. Oder, wie der Ex-EU-Kommissar und deutsche Politiker Günter Verheugen die Situation beschrieb: „Weil europäische politische Eliten nur noch in Kategorien wie prorussisch und proeuropäisch denken konnten und den Konflikt statt den Dialog mit Russland bevorzugten, haben sie die schwerste Krise in Europa in diesem Jahrhundert mit ausgelöst. Ein Gutteil der Verantwortung dafür liegt in Berlin.“ (spiegel.de, 19.5.2014)

Konflikt statt Dialog prägte auch 1914, und Vergleichbares geht immer Kriegen voraus. Damals erhob die Evangelische Kirche das Deutsche Kaiserreich zum Richter, „um Gottes Gericht über England, Frankreich und Russland zu bringen“. „Der Krieg sei vom ´heiligstem christlichem Interesse`, verkündete 1914 das ´Korrespondenzblatt` für die evangelisch-lutherischen Geistlichen in Bayern“ (Evangelisches Sonntagsblatt für Bayern Nr. 46/2008).
Heute erheben sich die westlichen Mächte zum Richter über die Regierung Russlands und deren Machtinteressen, sprechen sich selbst jedoch von aller Schuld frei und verbergen ihre eigenen Machtinteressen.
Auch die Streitpunkte damals und heute kann man einmal nebeneinander stellen: So wie vor 100 Jahren bosnische „Separatisten“ einen Anschluss Bosniens an Serbien wollten, so wollten heute ukrainische „Separatisten“ einen Anschluss ost-ukrainischer Provinzen an Russland. Und wie Österreich und Deutschland damals Serbien für das Attentat von serbenfreundlichen Bosniern verantwortlich gemacht haben, so wird heute vom Westen Russland für den Aufstand russlandfreundlicher Ost-Ukrainer verantwortlich gemacht. Und noch eine weitere Parallele: Die heutige West-Ukraine gehörte damals zur Habsburger Monarchie Österreich-Ungarn, die in dieser Zeit auch Bosnien besetzt hielt und die mit dem Angriff auf Belgrad den 1. Weltkrieg begann. Es stehen sich also heute teilweise ähnliche West-Ost-Macht-Traditionen gegenüber wie beim Ausbruch des 1. Weltkriegs.

Und wie reagierte damals der Vatikan? Papst Benedikt XV. widersprach der lutherischen Kriegseuphorie in Deutschland nicht, da der Papst auf allen Seiten taktierte. So hetzte das Papsttum durch seine Militärpriester Katholiken auf allen Seiten der Front mordend aufeinander los. Nach Kriegsende galt Benedikt XV. dann als „Kriegsgewinnler“, da er immer rechtzeitig auf der Seite der gerade militärisch „Siegenden“ stand, und er ließ schließlich verkünden: „Diesen Krieg hat Luther verloren(zit. nach Karlheinz Deschner, Opus Diaboli, S. 151), womit er nicht ganz Unrecht hatte. Was von Deutschland aus zum 400-jährigen Reformationsjubiläum (1517-1917) zur bisher blutigsten Machtdemonstration des Luthertums hat werden sollen, endete mit der militärischen Niederlage. „Nicht wenige Pfarrer glaubten, mit solchem kriegerischen Eifer in den Fußstapfen Martin Luthers zu wandeln … Ja, er schrieb, dass in einem solchen Fall ´Gott henkt, rädert, enthauptet, tötet und Krieg führt`(Barbara Beuys, a.a.O., S. 498). Doch der Gott Martin Luthers musste nach unzähligen Blutbädern und 17 Millionen Kriegsopfern und unermesslichem Leid schließlich kapitulieren. Am 11.11.1918 wurde ein Waffenstillstand unterzeichnet, nachdem der evangelische Kaiser am Tag zuvor, an Luthers Geburtstag, in die Niederlande geflohen war.

BildFoto: Martin Luther nach einem Gemälde von Lucas Cranach – Die evangelische Kirche hat nach dem Dreißigjährigen Krieg, dem Krieg gegen Napoleon und dem Deutsch-Französischen Krieg auch den 1. Weltkrieg mit Luthers Lehren begründet und gerechtfertigt. Luther selbst erklärte: „Prediger sind die allergrößten Totschläger. Denn sie ermahnen die Obrigkeit, dass sie entschlossen ihres Amtes walte und die Schädlinge [also Kriegsgegner und innenpolitische Gegner der Regierung] bestrafe“ (Weimarer Ausgabe der Lutherschriften 3, 75). Auch die Judenverfolgungen im Dritten Reich entsprechen zu einem großen Teil den Forderungen Martin Luthers. Im 21. Jahrhundert möchte die Lutherkirche ihren Gründervater zum 500-jährigen Reformationsjubiläum wieder feiern, nachdem das 400-jährige Reformationsjubiläum 1917 bereits durch die in die „Defensive“ gedrängten deutschen Heere „belastet“ war.

In der Ukraine ist jedoch noch nicht bekannt, wohin das Kräftemessen der heutigen Politiker alles noch führt. Vor 100 Jahren wurden nach der Kriegserklärung von Deutschland an Russland unter anderem auch England, Frankreich, das Osmanische Reich und später die USA in den Krieg hinein gezogen. Durch die mögliche Erklärung eines „Nato-Bündnisfalls“ in unserer Zeit droht ein noch schwer wiegenderer Domino-Effekt von Kriegseintritten wie vor 100 Jahren. Denn damals gab es noch keinen solchen automatischen „Bündnisfall“. Wenn es dann aber eines Tages wieder einmal heißen sollte „Keiner der führenden Männer und Frauen dieser Zeit hat den Krieg wirklich gewollt, sie glitten gewissermaßen hinein“, dann wird das jetzt schon vorsorglich als Heuchelei zurück gewiesen.

Nun jährt sich also der Beginn des 1. Weltkriegs vor 100 Jahren, und passend dazu tritt Deutschland auch in ein neues „Kampfzeitalter“ ein. Der preußisch-lutherische Pfarrer und Präsident Joachim Gauck fordert, die militärische Zurückhaltung Deutschlands der letzten Jahrzehnte weltweit aufzugeben und die preußisch-lutherische Pfarrerstochter und Kanzlerin Angela Merkel hat nicht widersprochen. Und die preußisch-lutherische Militärministerin Ursula von der Leyen möchte jetzt sogar Kampfdrohnen für die Bundeswehr anschaffen wie die USA. Die Frontfrau der Bundeswehr nennt sich „christlich“ und ist Mitglied der „christlich-demokratischen“ CDU-Regierung. Doch was hat nun auch die Anschaffung von Kampfdrohnen mit „christlich“ zu tun?
Vor allem der ungeheure Missbrauch des Namens Christus zählt heute schon seit langer Zeit zu den Fakten. Der 1. Weltkrieg wurde vor allem in Deutschland auf niederträchtige Art mit Christus begründet.
Und heute wird im Namen von Christus vor allem durch Parteien mit dem Buchstaben „C“ im Namen weiterhin mit Waffen gedroht, gehandelt und geschossen, wie zu allen Zeiten der Kirchengeschichte. Alle einflussreichen westlichen Politiker sind heute katholisch oder evangelisch (die Regierenden der USA vor allem katholisch, die Regierenden Deutschlands vor allem evangelisch), die einflussreichen Politiker Russlands und die so genannten „Separatisten“ der Ost-Ukraine sind orthodox. „Christlich“ nennen sie sich alle, doch mit Christus hat das alles, was geschieht, nichts zu tun.
Es tobt bereits ein neuer geistiger Krieg der Kirche gegen Christus, indem man sein Werk einmal mehr ins Gegenteil zu verkehren versucht. Denn Jesus, der Christus, lehrte, einem möglichen Gegner Gutes zu tun; nicht, ihm mit Ultimaten, Sanktionen oder gar „Militärschlägen“ zu drohen, wie es in den letzten Jahrzehnten mehrfach geschah. Demgegenüber wird die Friedensbotschaft des Christus von den Institutionen Kirche und den führenden Politikern mehr oder weniger als „Utopie“ verspottet. Die Folgen haben sich vor 100 Jahren gezeigt. Und sie werden sich auch in Zukunft zeigen.


Karlspreis an EU-Ratspräsidenten verliehen – Wer ist der „Heilige“ Karl? Und was hat die EU mit „Karl dem Großen“ zu tun?

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Karlspreis an EU-Ratspräsidenten verliehen – Wer ist der „Heilige“ Karl? Und was hat die EU mit „Karl dem Großen“ zu tun?

29.5.2014 – 1200 Jahr Tod von Karl „dem Großen“ – Gedenkjahr des „Heiligen“ im Jahr 2014 – Er führte die Todesstrafe für Verunglimpfung eines Priesters ein und zwang die Menschen zur Säuglingstaufe oder auch sie würden hingerichtet / Massenhinrichtungen von Menschen, die nicht in sein System eines „vereinten Europas“ passten, weil sie nicht katholisch werden wollten / EU-Ratspräsident Herman Van Rompuy mit dem Karlspreis 2014 geehrt / Wie versucht die EU in der Gegenwart, Europa zu steuern?

Herman van Rompuy aus Belgien, überzeugter Katholik und Absolvent der Katholischen Hochschule Leuven, wurde am 29.5.2014 mit dem Karlspreis ausgzeichnet, mit dem sein Bemühen um die Einigung Europas geehrt werden soll. Der papsttreue Politiker setzte bei der Feierstunde sogleich ein Zeichen, wie diese Einigung voran gebracht werden soll, indem er die Präsidenten der Ukraine, von Georgien und von Moldawien speziell zur Feier eingeladen hatte. Darin spiegelt sich die derzeitige Politik der EU gegenüber Russland.
Die USA und der Westen sprechen Russland ab, auf dem Gebiet der ehemaligen Sowjetunion bevorzugt seine Interessen geltend machen zu dürfen. Dies nimmt der Westen stattdessen für sich selbst mehr und mehr in Anspruch.

So werden die Staaten Abchasien oder Süd-Ossetien vom Westen nicht anerkannt, weil er sie weiter als Teile von Georgien betrachtet, obwohl Georgien im Jahr 2008 beispielsweise über Nacht die Hauptstadt von Süd-Ossetien angegriffen hatte und der Angriff über 2000 Todesopfer, fast ausschließlich Zivilisten, forderte. Das Eingreifen Russlands konnte den Angriff schließlich zurückschlagen.
Genauso wenig anerkannt wird von der EU das Bestreben von Transnistrien, unabhängig von der ehemaligen Sowjetrepublik Moldawien zu werden; oder der Versuch, von der Zentralregierung der Ukraine unabhängige Republiken im Osten des Landes zu bilden, nachdem in der Ukriane durch einen vom Westen geförderten Aufstand russlandfeindliche Kräfte an die Macht gekommen sind.
Alle genannten Republiken sind eng mit Russland verbunden, und die Mehrheit der dortigen Bewohner möchte nicht von der EU und der NATO vereinnahmt werden, sondern sich lieber in Verbindung mit Russland weiter entwickeln, so wie bisher auch. Doch es besteht die Gefahr, dass hier mehr und mehr unmittelbare Kampfzonen an der Nahtstelle zwischen West und Ost entstehen.

Als das oberste Prinzip der Osteuropa-Politik der USA und der EU wird die so genannte „territoriale Integrität“ genannt, die im politischen Alltag durchaus einen konstanten Rahmen bilden kann. Zwar sind starre „Grenzen“ allzumenschlich und entspringen dem nichtchristlichen Machtprinzip „Trenne, binde und herrsche“. Innerhalb einer gottfernen Zivilisation ist es aber immerhin ein Fortschritt, sich sich auf „Grenzen“ zu einigen, ohne sich im Streit um „Grenzen“ gegenseitig zu töten.
Im konkreten Zusammenhang sind die ehemaligen Verwaltungsgrenzen der Sowjetunion gemeint, die nach dem Zerfall der UdSSR und des Warschauer Paktes zunächst zu Landesgrenzen wurden. Dabei war zu diesem Zeitpunkt aber noch offen, welche Entwicklung in den ehemaligen Sowjetrepubliken wie Moldawien oder Georgien und anderen einsetzt, die auch Vielvölkerregionen sind.
Normalerweise würde man nun von den westlichen Mächten, die sich demokratisch und „christlich“ nennen, erwarten, dass für sie vor allem maßgeblich ist, was die dort lebende Bevölkerung mehrheitlich möchte, eben der Einsatz für „Demokratie“. Doch dies wird ignoriert – so wie im Juni 2014 bei der Wahl in Süd-Ossetien, einem Staat, der sich 2008 nach dem genannten Angriff der georgischen Armee von Georgien los gesagt hatte. Der Wille der Bevölkerungsmehrheit wird vom Westen dort ebenso verworfen wie das Referendum auf der Halbinsel Krim, obwohl fast alle Bewohner in Süd-Ossetien es so wollen. Ähnlich auf der Krim, wo der Westen auch nicht bereit war, eine Volksabstimmung z. B. unter Aufsicht der UNO wiederholen zu lassen, um eventuellen Manipulationen entgegen zu treten.

Stattdessen verfolgen die USA und die EU starr ihr Prinzip „territorialer Integrität“, worunter sie verstehen: Die Grenzziehung zu einem bestimmten von den Politikern selbst definierten Zeitpunkt sei der oberste Wert. Dies ist aber auch nur eine in schönere Worte verpackte Variante des Machtprinzips „Trenne und herrsche“.
Man könnte dazu auch die Frage stellen: Sind diese Grenzen für das Wohl der Bevölkerung da oder geht es vor allem um etwas anderes? Ketztlich bedeutet „territoriale Integrität“, sobald es zum obersten Prinzip erhoben wird, die Befürwortung des Krieges gegen jeden, der die eigene Interpretation dieses Begriffs im konkreten Fall nicht beachtet und übernimmt, was auch bedeutet: die Befürwortung des Brudermordes im Dienste so genannter „territorialer Integrität“.

Dazu noch einmal grundsätzlich: Gott hat den Menschen das Leben gegeben. Die Grenzen und Regierungsformen jedoch haben sich Menschen ausgedacht, was in bestimmtem Rahmen der Ordnung dient. Doch der sündige Mensch betrachtet seine von ihm selbst geschaffenen Grenzen als höchstes zu bewahrendes Gut, während er das Leben, das Gott geschenkt hat, im Brudermord und im Streit um Grenzen bedenkenlos tötet.
„Leben“ oder „Grenzinterpretationen“ – welches ist also im Konfliktfall höhere Wert?

Und für den, der nach den Gottesgeboten leben will, schließt sich die Frage an: Heißt das Gebot „Du sollst nicht töten“? Oder heißt es: „Du sollst bestehende Grenzen auch dann nicht in Frage stellen, wenn die Mehrheit der Bewohner es möchte. Und wer diese Grenzen nicht respektiert, den darfst du töten“?
Welches dieser beiden Gebote wird nun erfüllt? Damit wird nicht behauptet, dass ein Verstoß gegen menschliche Grenzziehungen rechtmäßig sei. Hier gilt: „Gebt dem Kaiser, was des Kaisers ist und Gott, was Gottes ist.“ Aber der Kaiser stellt sich gegen Gott, wenn er von seinen ihm Hörigen das Töten verlangt.

Vielleicht ist das aber alles nur vordergründig. Der EU-Ratspräsident Herman van Rompuy erhält den nach Karl dem Großen benannten „Karlspreis“. Doch wie hielt es denn der katholisch „heilige“ Karl mit der „territorialen Integrität“. Für ihn war die Papstkirche die Herrscherin der Welt und jedes Land, das er für den Katholizismus mit Gewalt unterwerfen konnte, war für ihn ein Zugewinn zu dieser „Integrität“.

Praktisch passiert in der Ukraine nun Folgndes: Die fortdauernde Übergangsregierung versucht, mit Krieg die Unabhängigkeitsbestrebungen im Osten des Landes niederzuschlagen und sie weigerte sich sogar, mit den Befürwortern einer Unabhängigkeit oder einer Angliederung von Landesteilen an Russland überhaupt nur zu reden. Vereinfacht gesprochen wird nach dem Prinzip gehandelt „Töten statt reden“. Das heißt: Der „Nächste“ wird demzufolge als nicht „würdig“ erachtet, dass man mit ihm verhandelt, ja nicht einmal für „würdig“, dass sein irdisches Leben genauso wenig ausgelöscht werden dürfe wie man möchte, dass das Leben der „Freunde“ ausgelöscht wird. Es handelt sich also um Brudermord durch diejenigen, die mit dem Töten beginnen und dann allerdings auch durch diejenigen, die ihn erwidern, weil sie eine andere Grenzziehung möchten. Und einmal mehr ruft es: „Kain, wo ist dein Bruder Abel?“

In ihrer Politik wird die Regierung der Ukraine von den USA und der EU unterstützt. Damit fördert der Westen aber auch das auf dem Prinzip Gewalt basierende Vorgehen der ukrainischen Übergangs-Regierung, das beinhaltet „Töten statt verhandeln“ und stoppt seine Günstlinge nicht. Diese sollen dabei jedoch „maßvoll vorgehen“, so die EU-Erklärung, laut der Regierung Russlands ein „Zynismus“ (spiegel.de, 5.6.2014). Kommen dabei die „eigenen Leute“ um, ertönen von führenden Politikern sogleich die Rufe nach Rache, Vergeltung, unwidersprochen durch den „Friedensnobelpreisträger EU“. Das alles ist jedoch unchristlich und doppelzüngig.

Die Scheinheiligkeit ergibt sich vor allem daraus, dass man zweierlei Maß anwendet. Der pro-westlichen an die Macht geputschten Übergangs-Regierung gesteht man zu, „zur Wiederherstellung von Recht und Ordnung“ abtrünnige Bürger in der Ost-Ukraine und deren ausländische Helfer durch das Militär töten = „im Krieg morden“ zu lassen. Der früheren ukrainischen Regierung, die durch demokratische Wahlen im Amt war, verweigerte man jedoch die „Wiederherstellung von Recht und Ordnung“ gegenüber den Maidan-Aufständischen, und man zwang sie stattdessen mit Sanktionen und Drohungen erst zum Verhandeln und dann zum Nachgeben. Hier wurde also sogar Blutvergießen vermieden. Doch warum nicht im anderen Fall? Scheinheilige Machtpolitik misst immer mit zweierlei Maß.
Hinzu kommt: Auf dem Maidan-Platz habe einem Gutachten der Universität Ottawa zufolge „vor den Augen der Welt ein Massenmord stattgefunden, der ausschließlich dem Janukowitsch-Regime angelastet werde sollte“, also der mit Russland verbündeten damaligen Regierung. In Wirklichkeit kam die „Studie zu dem Schluss, dass die Mehrheit der tödlichen Schüsse aus etwa zwanzig Gebäuden kam, die entweder von Kräften der ´Maidan`-Bewegung besetzt waren oder von ihnen kontrolliert wurden“ – https://www.jungewelt.de/2016/01-19/016.php
Das heißt: Wenn das stimmt, hat man die eigenen nichtsahnenden Leute ermordet, um mit aller Gewalt an die Macht zu kommen, und das alles in Bundesgenossenschaft zur „EU“.

In diesen Zusammenhängen erscheint das wohlklingende Prinzip „territorialer Integrität“ letztlich nur vorgeschoben vor ein anderes Prinzip, welches lautet „Die eigenen Interessen durchsetzen, notfalls mit Gewalt“. Anders formuliert: Das Prinzip so genannter „territorialer Integrität“ wird von einflussreichen westlichen Politikern höher bewertet als die Demokratie (dem Willen der betroffenen Bevölkerung). Und für jene, welche den Kriegseinsatz der neuen Regierung gegen die östlichen Landesteile befürworten gilt: Sie bewerten ihrer territorialen Vorstellugnen auch höher als den Grundsatz, Konflikte nicht durch militärische Mittel und durch Brudermord, sondern durch Verhandlungen zu lösen. Letztlich bedeutet es die Entscheidung für den Krieg, wenn es ein Gegner wagen sollte, hier oder dort an diesem Prinzip zu rütteln. Es sei denn, man wird doch noch rechtzeititg vernünftig. Und so mancher Politiker schwankt noch hin und her. Doch welches Energiefeld wird ihn letztlich erfassen und antreiben?

Zur Begründung, warum es in erster Linie um eigene Interessen geht und alles andere vorgeschoben ist: Ab dem Jahr 1999 hatte die „territoriale Integrität“ Jugoslawiens einschließlich des Kosovo für die USA und die EU nicht einmal einen geringen Wert. Man spaltete die mehrheitlich von Albanern bewohnte Provinz einfach ab, weil die Mehrheit der Bewohner das dort so wollte und einen bewaffnenten Aufstand begonnen hatte. Seither gibt es zwei albanische Staaten in Europa und das Prinzip der „territorialen Integrität“ Jugoslawiens bzw. Serbiens war für die EU und die NATO damals nicht wichtig und es war vor allem die USA, die im Jahr 2008 auf einen eigenen Staat Kosovo gedrängt hatte, der seither nicht funktioniert – Zehntausende Menschen fliehen von dort 2014 und 2015 nach Deutschland.
Und in Palästina spielt für die USA und die EU die „territoriale Integrität“ auch keine Rolle. Obwohl die UNO 1948 klar die Grenzen für den jüdischen und den palästinensischen Staat völkerrechtlich definiert hatte, wurden alle Regierungen Israels von der EU sogar massiv militärisch unterstützt, obwohl sich diese seit Jahrzehnten ein Stück nach dem anderen aus dem palästinensischen Staatsgebiet heraus nehmen und dem eigenen Staat einverleiben und obwohl sie gar nicht daran denken, die „territoriale Integrität“ laut UN-Beschluss zu akzeptieren.

In unserer Zeit nun verschärft sich die Weltsituation unter anderem durch den Krieg in der Ost-Ukraine. Und in dieser sich immer mehr zuspitzenden Situation ist es kein Zufall, dass zeitgleich mit der Verleihung des Karlspreises an den EU-Ratspräsidenten Herman van Rompuy am 29.5.2014 die Eurasische Wirtschaftsunion mit Russland, Weißrussland und Kasachstan als Gründungsmitglieder gegründet wurde – als osteuropäische Analogie zur EU, während die neuwestliche Ukraine sogar den Abbruch der diplomatischen Beziehungen zu Russland erwägt – nach Jahrzehnten, ja Jahrhunderten einer gemeinsamen Geschichte. In diesem Zusammenhang werden von Regierungsmitgliedern auch die „Volkshelden“ der Ukraine wieder „belebt“, die an der Seite Hitler-Deutschlands mit SS-Truppen Krieg gegen Russland führten, was auch die Unterstützung des Vatikans und seiner Vertreter hatte, die auf diese Weise den Krieg gegen den „Bolschewismus“ angefeuert hatten.

Dass der Westen in dieser Zeitepoche ausgerechnet den katholischen Despoten Karl den Großen als Gallionsfigur an seine Spitze stellt, lässt tief blicken.
Und es ist kein Zufall, dass die Karlspreis-Trägerin des Jahres 2013 die litauische Präsidentin und überzeugte Katholikin Dalia Gribautskaite war, die wie kaum eine andere Staatschefin die kriegerische Politik der Ukraine-Übergangsregierung unterstützt.

Wir bewerten hier nun nicht weiter den Stellenwert des Prinzips der „territorialen Integrität“, das im politischen Alltagsgeschehen selbstverständlich seinen Sinn hat, wenn es nicht zum obersten Prinzip erhoben wird, weil es sonst immer auch die antichristliche Entscheidung für Krieg  und „totale Zerstörung“ als Möglichkeit mit beinhaltet.
Sondern wir möchten im Folgenden noch einen Blick darauf werfen, in welche geschichtliche Tradition sich der Westen bewusst stellt. Dies lässt sich dann sehr gut vergleichen mit der Strategie der römisch-katholischen Kirche in der Ukraine heute, auf die wir in anderen Artikeln bereits hingewiesen haben. Demnach möchte der Vatikan den „slawischen Völkern“ einschließlich den Russen das „Petrusamt“ „geben“, wie es der deutsche Kurienkardinal Walter Kasper im Jahr 2005 scheinheilig formulierte (Focus Nr. 33/2005), denn es bedeutet in Wirklichkeit ihre Unterordnung bzw. Unterwerfung unter den Papst in Rom.

Was also tat Karl der Große und was liegt demzufolge dem Karlspreis zugrunde?
Bevor Karl der Große im Jahr 814 starb, hatte er unzählige Menschen töten und ermorden lassen. Eine Infektion warf ihn dann am 22.1.814 in Aachen auf das Krankenlager. Sieben Tage später, am 28.1.814, war auch er tot. Er wurde 65 oder 66 Jahre alt. Zu seinen Leistungen zählt vor allem die mit beträchtlicher Grausamkeit durchgesetzten Unterwerfung, Christianisierung und Eingliederung des sächsischen Volkes in das Fränkische Reich … 777 wurde Sachsen auf der Reichsversammlung in Paderborn in Missionssprengel eingeteilt.“ (Wikipedia, Stand: 26.11.2013).
Karl soll auf den hartnäckigen Widerstand mit brutaler Repression geantwortet haben, unter anderem mit dem berüchtigten Blutgericht von Verden, bei dem angeblich tausende Sachsen enthauptet wurden. In Analogie zum Blutgericht zu Cannstadt durch seinen Vater Pippin und Onkel Karlmann, bei dem die gesamte alemannische Führungsschicht ausgelöscht wurde, scheint diese Vorgehensweise durchaus wahrscheinlich. Die in den Quellen genannte Zahl von 4.500 Opfern“ beziehe sich wahrscheinlich auf „Edelmänner“, „die sich ihm als Geiseln überantwortet hatten“, woraus folgt, dass es „sich also um keine ´Umsiedlung` gehandelt habe … Karl erließ zudem ein Sondergesetz (Capitulatio de partibus Saxoniae), welches … u. a. Verunglimpfung eines Priesters oder einer Kirche, die bei den Heiden übliche Feuerbestattung oder das Essen von Fleisch an Fastentagen – mit der Todesstrafe bedrohte. Gezielt sollen von Karl auch Deportationen als Mittel der Unterwerfung eingesetzt worden sein … Karls Brutalität und Kompromisslosigkeit trugen ihm den Beinamen Sachsenschlächter ein.“

Karl der Große strebte an, wie in anderen eroberten Gebieten, die Kirche mit ihren Niederlassungen und ihrer administrativen Tradition als Verwaltungsinstrument in Sachsen zu nutzen.“ „Karl bestätigte auch die Pippinsche Schenkung seines Vaters an die Kirche, aus der später der Kirchenstaat hervorgehen sollte.“
Was ist die angebliche „Pippinsche Schenkung“?
Die Kirche hatte Pippin mit einer gefälschten Urkunde herein gelegt, wonach Kaiser Konstantin im 4. Jahrhundert dem Papst angeblich bereits halb Europa geschenkt habe. Der stramm katholische Frankenherrscher wollte den Klerikern wenigstens einen Teil davon wieder „rückerstatten“ und eroberte dazu im Krieg Gebiete der Langobarden und schenkte sie dem „Stuhl Petri“ – nur eines von vielen Blutbädern, die den heutigen Reichtum der Kirche begründen. Im Jahr 778 begann Karl dann den „Kreuzzug“ gegen die islamischen Mauren in Spanien, die dort eine Zeit der Toleranz prägten.

Schon frühzeitig verstand sich Karl als der einzige rechtgläubige Verteidiger und Wahrer der Christenheit, und folgerichtig würdigt ihn die Grabinschrift als ´imperator orthodoxus`, also als rechtgläubiger Herrscher im Sinne der Romkirche. „Die Klöster u. a. in St. Gallen und auf der Insel Reichenau (Bodensee), im einverleibten Bayern St. Emmeram bei Regensburg, in Freising und am Tegernsee (wichtigste Benediktinerabtei Oberbayerns), im heute österreichischen Mondsee (dort war auch Salzburg … ein Zentrum der Mission) wie auch in Fulda und in Trier wurden neu gegründet, zu Abteien erhoben oder erfuhren eine erhebliche Steigerung ihrer Bedeutung.“

Im Jahr 1165 wurde der Kaiser und Kriegsherr Karl, der während seiner Regentschaft immer Krieg führte, heilig gesprochen. Die Heiligsprechung geriet hierbei in den Konkurrenzkampf zweier „Heiliger“ Väter darüber, wer von beiden der „wahre“ Papst sei. Da der damalige Papst Alexander III. die vom Kölner Erzbischof mit Zustimmung von Papst (später „Gegenpapst“) Paschalis III. vorgenommene Heiligsprechung des „Sachsenschlächters“ nicht bestätigte, ist der 28. Januar zwar nicht offiziell als römisch-katholischer Gedenktag für Karl im Kirchenkalender eingetragen. Der Tag wird praktisch aber trotzdem als kirchlicher Gedenktag gefeiert.
„Im Aachener Dom und im Frankfurter Kaiserdom wird jährlich am 28. Januar ein Karlsamt nach einer aus dem 15. Jahrhundert überlieferten Liturgie gehalten. Bestandteile des Karlsamt sind die Karlssequenz, ein lateinischer Lobgesang auf die Stadt und den Kaiser sowie die ebenfalls lateinischen Kaiserlaudes mit … Fürbitten für Kirche, Papst, Bischof, das deutsche Volk und alle Regierenden. Die Predigt hält ein Mitglied einer europäischen Bischofskonferenz“.

Außerdem sind viele katholische Kirchen nach dem „heiligen“ Karl benannt. Und die Evangelische Kirche in Deutschland EKD erkennt den Gedenktag zu Ehren Karls sogar offiziell an.

Das ist also ein Jubiläum, so ganz nach dem Muster der Kirche. Und dazu passend wird von der Stadt Aachen alle Jahre wieder der Karlspreis verliehen für „Verdienste“ um die „europäische Einigung“. Wer jedoch weiß, wie Karl diese „Einigung“ zu erreichen versuchte, der wird hellhörig, wenn Politiker heute für ihr Tun einen „Karlspreis“ bekommen. Genauso gut könnte man ihnen „schwarze Hörner“ oder ein Schwefel-Fass verleihen.

Doch wann endlich wird die Geschichte in Deutschland im Sinne der Demokratie und der Aufklärung geschrieben und nicht mehr von den Priestern und Theologen diktiert, von denen man nie weiß, wann sie wieder verstärkt in die Spuren der Vergangenheit treten? Oder ist es unmerklich schon wieder so weit? Wer die heutige EU-Politik mit ihren Karlspreis-Verleihungen in der Tiefe verstehen will, sollte sich also einmal mit Karl dem Großen, dem „heiligen“ Karl beschäftigen. Mit Jesus, dem Christus, hat sie nichts zu tun.
Mehr dazu siehe:
http://www.theologe.de/theologe16.htm#Karl_der_Grosse
http://www.theologe.de/karl-der-grosse_karlspreis_papst.htm

Bild: Grandes Chroniques de France, 14. Jahrhundert: Kaiserkrönung Karls I. – Biblothèque nationale de France in Paris

 

Die Ziele des Vatikan in der Ukraine – „Kreuzzug gegen die Orthodoxie“? – Bischof forderte Eingreifen der USA

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28.3. / 4.4.2014 – Die Ziele des Vatikan in der Ukraine – „Kreuzzug gegen die Orthodoxie“? – Katholischer ukrainischer Bischof reiste in die USA und forderte im Februar Eingreifen der US-Regierung, um den Maidan-Aufstand schneller zum „Erfolg“ zu bringen – US-Präsident Barack Obama wurde von Papst Jorge Bergoglio zu einer Privataudienz empfangen, wo die beiden mächtigsten Männer „dieser irdischen“ Welt auch über ihre Interessen in der Ukraine sprachen. Außerdem wurde bereits das nächste Treffen der beiden vereinbart, das 2015 in Washington stattfinden soll. Viele sprechen von einer Achse Rom-Washington als der eigentlichen irdischen Großmacht, welche wesentliche weltpolitische Weichenstellungen vornimmt. Und obwohl der Papst sich nicht lautstark im Ukraine-Konflikt zu Wort gemeldet hat, waren die Hintergrundaktivitäten womöglich desto intensiver.
So schreibt kathweb.at am 27.3.2014: „Das Moskauer Patriarchat hat die griechisch-katholische (unierte) Kirche in der Ukraine wegen ihrer ´Einmischung in die Politik` in der gegenwärtigen Krise im Land scharf kritisiert.“
Neben über 60 % Konfessionslosen und Atheisten in der Ukraine ist die Russisch-Orthodoxe-Kirche stärkste gesellschaftlich prägende Kraft in dem Land. Diese ist jedoch seit der Auflösung der Sowjetunion und der Unabhängigkeit der Ukraine gespalten in nahezu zwei gleich große Patriarchate, dem Moskauer und dem Kiewer Patriarchat, das sich aus der bis dahin einheitlichen orthodoxen Kirche abgespalten hat. Nun streitet beide Patriarchate um die Macht und beide haben eine Bevölkerungsanteil von ca. 13 %. Daneben gibt es jedoch noch zwei weitere orthodoxe Kirchen, eine kleine autonome und eine, die nur dem Schein nach orthodox ist, die besagte griechisch-katholische unierte Kirche der Ukraine mit einem Bevölkerungsanteil von ca. 5 % und einem prominenten Mitglied, dem aus dem Maidan-Putsch hervor gegangenen Übergangs-Regierungschef Arsenij Jazenjuk von der damaligen Timoschenko-Vaterlandspartei. Diese Kirche praktiziert zwar einen orthodoxen Ritus, ist jedoch katholisch und dem Papst in Rom unterworfen.

„Wir Orthodoxe haben die Unierten immer in einem sehr negativen Licht gesehen,“ so der Metropolit der Russisch-Orthodoxen Kirche der Ukraine Hilarion Alfejew. „Sie betreiben ein spezielles Projekt der katholischen Kirche, weil sie sich kleiden wie Orthodoxe, orthodoxen Ritualen folgen, aber in der Tat Katholiken sind, denen der Vatikan einen gewissen Spielraum gewährt.“ (zit. nach kathweb.at, 27.3.2014)
Man könnte sagen, die griechisch-katholische Kirche ist das U-Boot des Vatikan in der Ukraine, und sie ist straff pro-westlich.
Anfang 2014 hat der orthodoxe Patriarch bzw. Metropolit Hilaron Alfejew seine Kritik verstärkt. Die Katholiken hätten in der Ukraine einen „Kreuzzug gegen die Orthodoxie“ begonnen (zit. nach domradio.de, 4.4.2014). Hilarion wies in diesem Zusammenhang darauf hin, dass das Oberhaupt der griechisch-katholischen Kirche, Großerzbischof Swjatoslaw Schewtschuk von Kiew, im Februar in die USA gereist sei und die US-Regierung aufgefordert hat, in der Ukraine einzugreifen (!) und das Land „in Ordnung zu bringen“. Die Kirche war also auch in diesem Fall der „Eintreiber“ für die westliche Einmischung. Damals regierte noch Präsident Janukowitsch. Mit dabei auf der Reise in die Washingtoner Machtzentrale war auch der vom Moskauer Patriarch exkommunizierte Patriarch Filaret des abgespaltenen Kiewer Patriarchats. Parallel dazu machten pro-westliche Kirchenvertreter auch mehrfach über Radio Vatikan entsprechend Stimmung.

Es ist längst kein Geheimnis mehr, dass der Vatikan die von der orthodoxen Kirche geprägte slawische Welt zum Papsttum „zurückführen“ möchte. Die orthodoxen Kirchen wurden 1054 von Papst Leo IX. als „Quelle aller Häresien“ mehr oder weniger aus der römisch-katholischen Kirche verstoßen (der Konflikt zog sich vom 5. bis ins 15. Jahrhundert hin). Doch der Vatikan will sich die orthodoxen Kirchen Osteuropas wieder einverleiben.
In diesem Sinne schreibt der bekannte Historiker Karlheinz Deschner über Papst Benedikt XV. (1854-1922): „So betrachtet Benedikt die [mit Rom] unierten [orthodoxen] Gemeinschaften als Vorposten der römischen Kirche, die von Weißrussland und der Ukraine aus vorgehen und die orthodoxe slawische Welt für das Papsttum gewinnen sollten (Opus Diaboli, S. 152).
Und was die Ukraine betrifft, ist mit dem „Vorposten“ eben diese griechisch-katholische unierte Kirche gemeint, die bereits dem Papsttum untersteht.

Genau daran knüpfte Papst Benedikt XVI. im Jahr 2005 wieder an, indem er gleich nach seiner Papstwahl im Jahr 2005 die „Ökumene-Bemühungen“ mit den orthodoxen Kirchen verstärkt und entsprechende Maßnahmen einleitet (PS: Das Ziel von „Ökumene“ ist für die katholische Kirche immer die Einverleibung anderer Kirchen).
Sein „Minister“ in dieser Angelegenheit, der deutsche Kardinal Walter Kasper, erklärt dazu: „Wir wollen den orthodoxen Kirchen ja nichts wegnehmen, sondern ihnen etwas geben: Das Petrusamt könnte auch ihnen die universale Präsenz bringen(Focus Nr. 33/2005).
Damit lässt der Vatikan bereits die Katze aus dem Sack. Er will den Orthodoxen dasPetrusamt“ „schenken„, was praktisch bedeutet: Sie sollen sich wieder dem Papst in Rom unterwerfen bzw. unterstellen. Das sind auch die Interessen des Vatikan auch in der Ukraine. Jede Schwächung der orthodoxen Kirche in Russland, in der Ukraine, in Serbien oder anderswo käme dabei diesen Interessen des Vatikan entgegen, da die selbstbewussten orthodoxen Kirchen sich bislang keineswegs wieder dem „Stuhl Petri“ in Rom unterwerfen wollen.
Und die orthodoxe Kirche in der Ukraine ist durch die Spaltung in zwei Großpatriarchate sehr stark geschwächt. Bei über ca. 60 % Konfessionslosen und Atheisten sind nicht mehr so viele Menschen mit den Großkirchen verbunden.

Nun ist im Jahr 2014 die Ukraine gar in Aufruhr. Dort gibt es kaum römisch-katholische Kirchenmitglieder, meist Angehörige der polnischen oder deutschen Minderheit, ca. 1 % der Bevölkerung, aber eben die ebenfalls romtreuen Griechisch-Katholischen. Über die Vertreter dieser Kirche handelt auch der Vatikan in dem Land, zusätzlich zu der kleinen Minderheit der unmittelbar Römisch-Katholischen.
Doch diese waren wiederum von Anfang an die Stützen des Maidan-Aufstands, indem man monatelang die Gratis-Verpflegung der Aufständischen und Demonstranten betrieb. Ohne die tägliche Versorgung der Demonstranten, Barrikadenbauer und Gebäudebesetzer mit warmen Mahlzeiten hätte der Aufstand gegen die demokratisch gewählte Regierung nicht in dieser Weise eskalieren können.
Der Caritas-Chef der Ukraine sprach sich bis zuletzt auch gegen das Vorgehen der staatlichen Ordnungskräfte aus, den Aufstand einzudämmen, und er warb um Verständnis auch für die gewalttätigen Aufständischen. Auch die rechtsradikale Partei „Swoboda“, die mit der deutschen NPD verbündet ist, vertritt für den Caritas-Chef „zunächst einmal die demokratischen Werte“ (ntv.de 30.1.2014). So sagte es der Vertreter der katholischen Hierarchie.

Das ist nicht überraschend. Dass der Vatikan und die Rom-Kirche bevorzugt mit faschistischen und rechtsradikalen Parteien immer wieder Bündnisse geschlossen hat und diese sogar inspiriert hat, weiß man aus dem 20. Jahrhundert aus Italien, Spanien, Deutschland, Kroatien, Österreich, der Slowakei, Chile, Argentinien und vielen, vielen Ländern mehr (siehe hier). Wenn auf dem Petersplatz also vom „Frieden“ gesprochen wird, dann geht es heute wie damals um handfeste politische und klerikale Interessen.

Was hat der Papst nun in der Ukraine vor, nach dem Sturz der Regierung Janukowitsch aus überwiegend russisch-orthodoxen Ministern? Vordergründig war es nur Folklore, als Jorge Bergoglio am 26.1.2014 vor seinen Predigtworten zur Ukraine zwei gezüchtete weiße Tauben von seinem Balkon auf dem Petersplatz in Rom fliegen ließ. Bezeichnenderweise wurden sie aber sofort von einem Raben und einer Möwe attackiert – ein symbolhaftes Zeichen, dass an seiner Friedensbotschaft einiges nicht stimmt. (siehe hier)

Zum Vergleich: Als Anfang der 80er Jahre der Kommunismus in Polen gestürzt wurde, hatte der Vatikan daran entscheidenden Anteil.

Wem wird morgen der Geldhahn abgedreht? Banken fragen in Zukunft regelmäßig nach Kirchenmitgliedschaft

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17.3. / 30.4.2014 – Führenden russischen Politikern wurden die Konten in der EU eingefroren – Trifft es morgen auch andere Bankkunden? Ab September 2014 müssen alle Banken die Konfessionszugehörigkeit ihrer Kunden abfragen – Es macht aus verschiedenen Gründen hellhörig, dass die EU beschlossen hat, dass die Banken in den EU-Ländern alle eventuellen Konten von ausgewählten russischen Politikern oder Verantwortlichen bis auf weiteres sperren bzw. einfrieren müssen, weil man mit ihrer Politik und ihren politischen Meinungen im Konflikt mit der Ukraine nicht einverstanden ist. Auch der Kommandeur der russischen Schwarzmeerflotte auf der Krim ist betroffen.
Auch wenn jeder Milliardär, Millionär oder egoistische reiche Bürger seinen Anteil an der Ungleichheit zwischen Reich und Arm trägt, wenn
unzählige Milliarden oder Million unrechtmäßig erwoben sind, und wenn das Horten von Reichtümern nicht christlich ist, so wird hier von den Regierungen darüber hinaus ein Rechtsbruch begangen, der vor Jahren noch unvorstellbar gewesen wäre. Denn abgesehen davon, was damit bei den Betroffenen ausgelöst wird (was mit Sicherheit nicht dazu dient, wieder zu mehr Frieden und Entspannung zurück zu kommen), wird hier unmerklich ein weiteres Stück Rechtsstaat ausgehöhlt. Denn wenn sich das Mittel des Geldhahn-Abdrehens „bewähren“ würde, stellt sich die Frage: Wen könnte es unter Umständen morgen treffen?
Am 30.4.2014 fordert beispielsweise die den „Grünen“ nahe stehende deutsche Tageszeitung taz im Hinblick auf den ehemaligen deutschen Bundeskanzler Gerhard Schröder: „Dreht ihm den Hahn ab“. Und: „Wenn man schon den führenden Handlangern Putins die Konten in Europa sperrt, warum nicht den führenden deutschen Propagandisten?“ [womit der Alt-Kanzler gemeint ist] Sein Vergehen: Er hatte mit dem russischen Präsidenten seinen 70. Geburtstag gefeiert. Zwar gibt die Zeitung zu, dass dies den „Gesetzen widersprechen“ würde, es sei aber ein „eindeutiges Signal“. Man könnte dazu die Frage stellen: Wenn bestimmte Emotionen geschürt werden, wie lange halten dann noch bestehende Gesetze?
Und der Ex-Chefredakteur des ZDF (2000-2010) und Journalist Nikolaus Brender kommentiert: „Schröder tut offensichtlich alles, um zu dem Personenkreis zu gehören, der den Sanktionen der USA und der EU unterworfen wird“ (ntv.de, 29.4.2014). Hier wird also mit der Beschlagnahmung des Vermögens für Andersdenkende geliebäugelt.
Für dieses Vorgehen gibt es Vorläufer. Auch die Kirche hatte seit Kaiser Konstantin im 4. Jahrhundert immer wieder das Vermögen von so genannten „Ketzern“ einziehen lassen, also Zeitgenossen, deren Glauben einem nicht passte. und die dafür in eine angeblich ewige Hölle im Jenseits verdammt wurden. Doch die „Strafe“ sollte auch schon diesseitig sein. Wurden sie beispielsweise wegen ihrer Glaubensabweichung hingerichtet, zog man auch das Erbe ein und schenkte es meist der Kirche. Mehr dazu siehe z. B.  unter http://www.freie-christen.com/reichtum_der_kirche_ist_blutgeld.html#Inquisition_und_Hexenbrennen
PS: Der Journalist Brender ist Absolvent des katholischen Jesuiten-Gymnasiums St. Blasien und Mitglied einer katholischen Studentenverbindung.

Auch den jüdischen Bürgern hat man im Dritten Reich in Deutschland im Zuge immer größerer Bedrängungen und Verfolgungen den Besitz konfisziert. Martin Luther hatte schon Jahrhunderte zuvor diese Vorgehensweise gefordert, als er im Hinblick auf die Juden lehrte „dass man … nehme ihnen alle Barschaft und Kleinod an Silber und Gold“ (Quelle hier). Dies hat die NS-Regierung dann in die Tat umgesetzt. 1938 wurde der Besitz „zwangsarisiert“, 1939 der Schmuck eingezogen, später das Geld.
Zwar sollen die einzelnen Betroffenen der Geldeinziehung hier nicht miteinander verglichen werden, denn es liegen jeweils unterschiedliche Sachverhalte zugrunde. Doch die Frage allgemein lautet: Wer entscheidet jeweils, wem und warum sein Vermögen weggenommen werden darf? Wer entscheidet darüber, auch wenn dies z. B. zuvor rechtmäßig erworben wurde?

Vor diesem Hintergrund erscheinen die geplanten Vorgänge in allen deutschen Banken im August und September 2014 in Deutschland noch einmal in einem anderen Licht:
„Die Banken müssen unter Angabe der Steuer-Identifikationsnummern ihrer Kunden beim Bundeszentralamt für Steuern einmal im Jahr in der Zeit vom 1. August bis 30. September anfragen, ob die Kunden zum 31. Juli des Jahres kirchensteuerpflichtig waren. Das Amt teilt dem Kreditinstitut dann unter Angabe des für die Religionsgemeinschaft geltenden Kirchensteuersatzes die Kirchensteuerpflicht mit“ (transparo.de, 13.1.2014).
Mit anderen Worten: Jede Bank muss wissen, ob der Kunde katholisch oder evangelisch ist oder ob er keine Kirchensteuer zahlt. Vordergründig kommen die Großkirchen dadurch schneller und unmittelbarer an die Millionen ihrer „Schäfchen“ heran als zuvor (siehe hier). Gleichzeitig haben alle Banken damit aber auch ein Instrumentarium in der Hand, ihre Kunden nach Kirchenmitgliedschaft oder Konfessionslosigkeit bzw. sie können sogar den Zeitraum von Kirchenaustritten dokumentieren.

Was ist nun, wenn dies eines Tages dazu führen würde, dass Kirchenmitglieder in Zukunft bei Banken bevorzugt oder Nichtkirchenmitglieder benachteiligt würden? Immerhin sind die Regierungsmitglieder zu 100 % Kirchenmitglieder und viele Politiker haben in Amigo-Politik Erfahrung.
Betrachtet man alles zusammen, gewinnt auch die Bibelstelle in der Offenbarung des Johannes womöglich wieder aktuelle Bedeutung, die lautet: „Kaufen oder verkaufen konnte nur, wer das Kennzeichen trug: den Namen des Tieres oder die Zahl seines Namens … seine Zahl ist sechshundertsechsundsechzig.“ (13,11ff.) Alle anderen, die man hier ausgeschlossen bzw. isoliert hätte, können nun nicht mehr „kaufen oder verkaufen“, was auch immer das dann konkret bedeuten würde.
Anlässlich des Todes von Papst Johannes Paul II. im Jahr 2005 hatten wir am 6.4.2005 dazu bereits folgendes geschrieben:

Der Hintergrund:  In der offiziellen römisch-lateinischen Schreibweise werden die Zahlen mithilfe von Buchstaben dargestellt, von denen einige gleichzeitig einen Zahlenwert besitzen ( I = 1, V bzw. U = 5, X = 10, L = 50, C = 100, D = 500, M = 1000). Das ist allgemein bekannt. Weniger bekannt sind die Titel, die der Papst trägt. Einer davon ist „Vicarius Filii Dei“ („Stellvertreter des Sohnes Gottes“). Addiert man bei diesem Titel die Zahlenwerte der Buchstaben, die einen Zahlenwert besitzen, ergibt sich ausgerechnet die Zahl „666“. Zufall? Das kann sein. Oder auch nicht.
Zu dieser Zahl heißt es in der Bibel: „Wer Verstand hat, berechne den Zahlenwert des Tieres. Denn es ist die Zahl eines Menschennamens; seine Zahl ist 666(Offenbarung 13, 18). Zwar weist die katholische Kirche darauf hin, dass der offizielle Papsttitel „Vicarius Christi“ („Stellvertreter Christi“) ist und nicht „Vicarius Filii Dei“. Doch dieser ist immerhin ein Synonym zum offiziellen Titel. Versuche, auch aus anderen „Menschennamen“ (z. B. Nero, Hitler, Bill Gates) diesen Zahlenwert zu „berechnen“, sind zumindest weniger treffend und im Vergleich zur Papstinterpretation um einiges weiter „hergeholt“.

Stattdessen wird im Vatikan manches getan, um die Spekulation eher zu bekräftigen. „Das Totenhemd hat keine Taschen“, heißt es im Volksmund. Doch im Gegensatz dazu wurde Papst Johannes Paul II. ein Beutel mit Geld aus vielen Nationen mit ins Grab gegeben, vergleichbar den Grabbeigaben bei ägyptischen Pharaonen – allesamt Münzen, die während seines Pontifikats geprägt wurden. Und dieses Symbol kann nun wiederum mit der voraus gehenden Prophezeiung in Offenbarung 13, 16 in Verbindung gebracht werden, in der es heißt: „Kaufen oder verkaufen konnte nur, wer das Kennzeichen trug: den Namen des Tieres oder die Zahl seines Namens,“ eben die 666. Und das Symbol der verschiedenen Münzen im Grab besagt auch: Der Papst hat für alle Länder die richtige „Währung“ in der Tasche.
Diese Deutung muss keine exklusive sein, sondern kann auch als Teil eines Mosaiks verstanden werden. So heißt es auch, die Zahl 666 sei verschlüsselt im Strichcode auf gängigen Warenverpackungen enthalten, was aber nur eine kühne Interpretation ist; ebenso wie die Deutung von „666“ als „www“ gemäß dem hebräischen Zahlenwert des Buchstabens W.

Doch unabhängig von diesen – wie gesagt – spekulativen Gedanken: Ein Sack mit Geld im Papstgrab – ein deutlicheres Zeichen der Verbindung zwischen dem Papsttum einerseits und der Macht zu kaufen oder zu verkaufen andererseits ist eigentlich kaum vorstellbar. Die Verbindung ist auch insofern real, da Kirche und Vatikan ja einerseits auf die Finanzierung durch Staaten, Wirtschaft und zahlungskräftige Gläubige angewiesen sind, andererseits bereits selbst eine der größten Finanzmächte der Welt geworden ist. Und mit Jesus, der von seiner Arbeit als Zimmermann lebte und der lehrte „Ihr könnt nicht Gott dienen und dem Mammon“, hat diese Grab-Beigabe und erst recht das übrige kirchliche Finanzgebaren sowieso nichts zu tun.

Noch einmal zur Verdeutlichung: Im Jahr 2014 konnte erstmals in der neueren europäischen Geschichte etwas beobachtet werden, was damit in Verbindung stehen könnte.
1) Erstmals werden einflussreiche Politiker eines Nachbarlandes systematisch vom Einzahlen und Abheben auf ihren Konten ausgeschlossen.
2) Und erstmals müssen die Bankinstitute in Deutschland neben dem Namen und der Adresse ihrer Kunden und der Personalausweis-Nummer ein weiteres nicht neutrales Kriterium erheben, das den Bereich der Religion betrifft. Erstmals also gibt es bei allen Banken in Deutschland ein „Kennzeichen“ – wie es in der Offenbarung des Johannes heißt -, das über die neutralen Personenstandsdaten hinaus geht. Und folgt man obigem „Zufall“, dann ist es ja eben genau dieses Zeichen, das jemanden ausweist, Mitglied der Vatikankirche oder ihres evangelischen Ablegers zu sein oder eben nicht. Und nur nebenbei gesagt: Die Politiker, denen man jetzt die Konten sperrte, sind weder katholisch noch evangelisch.

Uli Hoeneß braucht sich also sicher keine Sorgen zu machen, denn er ist trotz einer Hinterziehung von Steuern in Höhe von mindestens 28,5 Millionen Euro ein Freund der verantwortlichen Politiker, die nach der Verurteilung zu einer Gefängnisstrafe den Ex-Präsidenten des FC Bayern München weiter in den höchsten Tönen loben. So Angela Merkel, Bundeskanzlerin, lutherische Pfarrerstochter, CDU-Vorsitzende: „Die Tatsache, dass Uli Hoeness jetzt dieses Urteil so angenommen hat, nötigt mir hohen Respekt ab“ (zeit.de, 14.3.2014). Oder Horst Seehofer, Ministerpräsident, katholischer Hostienempfänger trotz Scheidung und zweiter Ehe (siehe hier), CSU-Vorsitzender:  „Das zeigt, dass er ein Mensch von Format ist“ (augsburger-allgemeine.de, 14.3.2014).
Natürlich erscheint es besser, ein Gerichtsurteil anzunehmen als auch noch den Bundesgerichtshof um größere Milde zu bitten. Aber hier gleich wieder von „hohem Respekt“ und „Mensch von Format“ zu sprechen, zeigt auch auf, wie die Maßstäbe in unserer Gesellschaft verschroben und verbogen sind. Bei anderen Straftätern, die ebenfalls ohne Revision für drei bis vier Jahre ins Gefängnis gehen, spricht man auch nicht von „hohem Respekt“ und „Format“, wenn sie auf eine Revision verzichten. Außerdem meldete sich ein neuer Informant, der dem Magazin „Stern“ gegenüber erklärte, „auf dem [Schweizer] Konto [von Uli Hoeneß] seien viel höhere Summen bewegt worden, als im Prozess bekannt geworden. ´Er hatte zeitweise Werte von 600 Millionen Franken auf seinem Konto`. Das sind 400 Millionen Euro“. Und: „Es bleibt das Gefühl, dass die ganze Wahrheit um sein Nummernkonto in der Schweiz noch nicht auf dem Tisch liegt.“ (ntv.de, 20.3.2014)
Doch, wie gesagt, Sorgen braucht sich Uli Hoeneß nicht zu machen. Er ist erstens kein Russe, zweitens kein Freund des russischen Präsidenten und drittens katholisch.

Der Theologe aktuell – März 2014

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28.3.2014 – Wie das staatliche Bischofsgehalt von Bischof Tebartz-van Elst verschleiert wirdhttp://www.theologe.de/kirchensubventionen_stopp.htm#Verschleierung_des_Bischofsgehalts

 

25.3. / 26.3.2014 – Julija Timoschenko, westliche Hoffnungsträgerin in der Ukraine und hasserfüllte Russland-Gegnerin, in einem abgehörten Telefongespräch: Ich bin „bereit, eine Maschinenpistole zu nehmen und diesem Drecksack (Putin) in die Stirn zu schießen (zit. nach spiegel.de, 25.3.2014). „Man müsse zu den Waffen greifen und die Russen ´fertig machen, zusammen mit ihrem Anführer`. Timoschenko benutzt für die Russen dabei die abfällige Bezeichnung ´Kazap`. Überhaupt würzt sie den Dialog mit allerlei russischen Schimpfworten, die mit deutschen Begriffen wie ´verdammt`, ´Dreck` oder ´russische Hunde` eher harmlos übersetzt sind.“
Dass sie auch zum Völkermord an den acht Millionen Russen in der Ukraine aufgerufen habe, bestreitet sie jedoch. Das sei eine Manipulation gewesen. Sie habe sie nur als „Ukrainer“ bezeichnet.

Die millionenschwere Oligarchin wird auch eines Auftragsmordes an einem Parlamentarier beschuldigt und wurde von Kanzlerin Angela Merkel (CDU) eigens zur medizinischen Behandlung nach Deutschland eingeladen. Auch Serge Maschewski, der Bischof der Deutschen Evangelisch-Lutherischen Kirche in der Ukraine erklärte vor kurzem, er „setze große Hoffnungen in Julia Timoschenko“. (idea-spektrum Nr. 9, 26.2.2014)
„Julija Timoschenko war mit einer umjubelten Rede der Star auf dem Kongress der Europäischen Volkspartei“ am 6.3.2014 in Dublin, wo auch die Vertreter der CDU anwesend waren. „Sofort scharen sich die Fotografen um sie und die wichtigen und weniger wichtigen EVP-Politiker stellen sich an, um die Frau mit dem blonden Zopfkranz zu begrüßen … Timoschenko umarmt, weint, gibt Küsschen links und rechts.“
Mit frenetischem Applaus der konservativen europäischen Politiker wurden ihre Worte bedacht, die wie die Worte einer neuen „Heilsbringerin“ wirkten: „Zum ersten Mal in der Geschichte sind Ukrainer gestorben und haben dabei die europäische Fahne in den Händen gehalten“ (spiegel.de, 6.3.2014).
Sind das schon die letzten Vorboten für den großen Krieg oder dauert es noch gewissen Zeiten? Nicht aufgeklärt ist dabei noch immer, wer damals eigentlich das Massaker, bei dem ca. 100 Ukrainer – Aufständische und Polizisten – durchführen ließ – http://www.theologe.de/theologe6.htm#Scharfschuetzen
Doch rief Julia Timoschenko im besagten Telefonat auch zu einem Weltkrieg zur Zerstörung Russlands auf: „Ich werde die ganze Welt (gegen Russland) erheben, sobald ich es kann, damit – verdammt – von Russland nicht einmal ein verbranntes Feld übrig bleibt“ (zit. nach bild.de, 26.3.2014).
Sollte solches oder Ähnliches eines Tages tatsächlich eintreten, kann zumindest keiner im Westen sagen, das habe er nicht gewusst.
Mit Übergangspräsident und evangelischem Pfarrer Turtschinow und dem dem Papst untergebenen Laien-Katholiken Jazenjuk führen die beiden Vertrauten der „Gasprinzessin“ derweil die durch den verfassungswidrigen Umsturz geführte Übergangsregierung, der auch Neo-Faschisten angehören. Dennoch will der Westen dieser Regierung Milliarden über Milliarden zuschieben, vor allem Deutschland.
Mehr unter http://www.theologe.de/theologe6.htm#Julija-Timoschenko
PS: Die deutsche CSU wollte Julija Timoschenko im Januar 2014 auch für den Friedensnobelpreis vorschlagen (http://www.augsburger-allgemeine.de/politik/CSU-will-Julia-Timoschenko-fuer-Friedensnobelpreis-vorschlagen-id28387717.html). Was auch diesem Plan mittlerweile geworden ist, ist momentan nicht bekannt.

 

21.3.2014 – Pressemitteilung der Freien Christen für den Christus der Bergpredigt: „Appell an die Regierung: Rüstungsstopp nach Russland reicht nicht. Auch andere Rüstungsexporte stoppen oder sich von Christus distanzieren.“ http://www.freie-christen.com/pdf/waffenexporte_nicht_nur_nach_russland_stoppen.pdf

 

21.3.2014 – Jesus, der Christus, lehrte: „Mein Reich ist nicht von dieser Welt.“ In „dieser Welt“ dominieren die Prinzipien von Herrschaft und Abhängigkeit, und das ist contra Christus und damit immer dämonisch. Wer jedoch auch in der Politik eine schrittweise Umwandlung des Dämonischen für möglich hält, für den ist der Artikel von Erhard Eppler (Entwicklungshilfeminister von 1968-1994) über den Ukraine-Krim-Konflikt lesenswert; zwar den Prinzipien „dieser Welt“ verhaftet, doch mit einer Perspektive in eine andere Richtung – http://www.sueddeutsche.de/politik/russlands-praesident-wladimir-putin-mann-fuers-boese-1.1909116

 

21.3.2014 – Anlässlich des Konflikts zwischen dem Westen und Russland um die Krim rückt auch die völkerrechtswidrige Abspaltung des Kosovo von Serbien wieder in den Blickpunkt. Auf Betreiben des Westens und unter Protest Russlands ließ der Westen dort ein Referendum durchführen und setzte die Abspaltung im Jahr 2008 durch, obwohl in Serbien längst eine „westfreundliche“ Regierung am Ruder war. Im Jahr 1999 wurde die Regierung unter Slobodan Milosevic von der NATO weggebombt, weil sie den berüchtigten vom Westen aufgesetzten Vertrag von Rambouillet nicht unterschrieben hatte, indem sie sich verpflichtet hätte, das Kosovo freiwillig aufzugegeben. Zuvor hatte die islamische Untergrundarmee UCK ihren Untergrund-Krieg gegen Serbien ausgeweitet, worauf hin der Staat den Aufstand niederzuschlagen versuchte. Die NATO ergriff Partei für die UCK und die deutschen Großkirchen befürworteten damals diesen Krieg, was zu einer Eskalation mit vielen zivilen Opfern auf serbischer und auf albanischer Seite führte. Einige Stellungnahmen der Kirche lesen Sie in „Der Theologe Nr. 6“ – Die Kirche – immer für den Krieg – http://www.theologe.de/theologe6.htm#Kosovo-Krieg

 

19.3.2014 – Sehenswertes Interview mit Folker Hellmeyer von der Bremer Landesbank, einem Experten für Börsen und Weltwirtschaft, zu den geostrategischen Gründen des Krim-Konflikts mit dem Titel „Wir bezahlen am Ende die Rechnung“ – http://www.n-tv.de/mediathek/videos/wirtschaft/Wir-bezahlen-die-Rechnung-am-Ende-article12462696.html

 

19.3.2014 – Neues Kapitel im Artikel über den Ukraine- bzw Krimkonflikt – Parteiische Einmischung ist unchristlich und führt immer zur Eskalation –  http://www.theologe.de/theologe6.htm#Unchristliche_Einmischung

 

17.3.2014 – Ab August 2014  müssen alle deutschen Banken Jahr für Jahr die Konfessionszugehörigkeit ihrer Kunden abfragen – Hat dies damit zu tun, dass gemäß der Offenbarung des Johannes gegen Ende der materialistischen Welt nur noch kaufen und verkaufen könne, wer mit dem „Kennzeichen“ 666 versehen ist? Das Einfrierungen von Konten russischer Politiker wirft deshalb auch die Frage auf: Wird morgen auch anderen Bankkunden der Geldhahn abgedreht? Nach welchen Kritierien? http://www.theologe.de/gott_mammon.htm#Konfessionszugehoerigkeit_der_Bankkunden

 

12.3.2014 – Erzbischof Kardinal Marx ist neuer Vorsitzender der Deutschen Katholischen Bischofskonferenz. Wen wählten die Bischöfe in Zeiten großer Kriegsgefahr damit an die Spitze? Kardinal Marx kritisierte die Bundesregierung 2011 für ihre Zurückhaltung im Libyen-Krieg der Nato, der das Land damals in den Abgrund stürzte. Siehe dazu unsere damalige Meldung, die deutlich macht, welche Kräfte hier am Werk sind. http://www.theologe.de/theologe6.htm#Kriegsbischoefe

 

Eine Meldung vom 9.3.2014: „An den Finanzmärkten kursiert eine gigantische Schuldenlast. Nach Berechnungen der Bank für Internationalen Zahlungsausgleich sind weltweit Anleihen im Volumen von gut 100 Billionen Dollar im Umlauf – 43 Prozent mehr beim Ausbruch der Finanzkrise im Jahr 2008″ (spiegel.de).

8.3.2014 – Nach der NATO-Bombardierung – Libyen versinkt im Elend, im totalen Chaos und im Krieg der Milizen; Gefechte um den Öl-Reichtum des Landes http://www.spiegel.de/politik/ausland/libyen-droht-mit-versenkung-von-oel-tanker-a-957646.html – Die NATO hat das Land ins Chaos bombardiert, nachdem man die Regierung Gadaffi weggebombt hat, als diese gegen Aufständische vorgegangen ist. Nun gibt es immer mehr Aufständische, wie in Syrien, und eine Miliz kämpft gegen die andere. Wo ist jetzt der Westen? Auch hier führte das militärische Eingreifen und die massive Einmischung des Westens ins Desaster, wie in Syrien, wie im Irak. Jetzt greift der Westen in die Vielvölkerrepubliken Osteuropas ein und mischt sich selbstgerecht in die Konflikte ein …
Zu Libyen siehe auch: Die libyschen Flüchtlingen schlagen sich nach Deutschland durch, andere ertrinken vor Lampedusa im Meer. Was also hat die NATO gebracht?



7.3.2014 – Die Seelenfänger: Arbeitsstelle nur gegen Taufe – Die Großkirchen werden immer mehr zu Seelenfängern, auch unter Erwachsenen. Während man bei Kindern den Eltern Angst vor ewigen Höllenstrafen bei Nichttaufe macht und vor einer angeblichen Abwesenheit der „Gnade Gottes“ Angst macht, dient bei Erwachsenen zunehmend der Arbeitsmarkt als kirchliches Druckmittel.
Uns ist beispielsweise eine junge Frau bekannt, die einen begehrten Praktikumsplatz in einem kirchlichen Kindergarten nur dann bekommen hätte, wenn sie sich zuvor taufen lässt. Dabei nützen beide Großkirchen knallhart aus, dass der Staat ihnen im Bereich des Sozialwesens regelrechte Monopole überlassen hat. Das heißt: Der Staat fördert die kirchliche Trägerschaft von sozialen Einrichtungen und finanziert diese dann auch mit bis zu 100 %. Dies geht in vielen Regionen so weit, dass es den Kommunen sogar recht ist, wenn die Kirche alles in Händen hält. So entstanden viele Monopole.
Die Personalpolitik in diesen Einrichtungen (Kindergärten, Kindertagesstätten, Seniorenheime, Schulen, Krankenhäuser u.ä.) überlässt der Staat jedoch komplett der Kirche. Und diese nutzt ihre Machtstellung schamlos aus und fordert von allen Beschäftigten in der Regel Mitgliedschaften, wobei die Großkirchen Katholisch und Evangelisch oft ihre Mitgliedschaften gegenseitig tolerieren, wenn es sich nicht um Leitungspositionen handelt. Außenstehende werden jedoch in der Regel ausgeschlossen.
Wer sich jedoch taufen lässt, unterschreibt nicht eben schnell einmal einen Mitgliedschaftsvertrag, aus dem er später auch wieder aussteigen könne, sondern man lässt nach katholischer Lehre z. B. seine „DNS“, also sein genetisches Erbgut, für alle Ewigkeiten „katholisch“ prägen (siehe hier). Und auch nach lutherischer Lehre ist die Mitgliedschaft aus geistiger Sicht in Ewigkeit nicht mehr kündbar (vgl. z. B. hier).
So manchen bibelkundigen Leser erinnert das vielleicht daran, wie laut Altem Testament Esau sein „Erstgeburtsrecht“ für einen Teller Linsensuppe an seinen Bruder Jakob abtritt. Auf die Gegenwart bezogen: Auf ewig angeblich „katholische DNS“, nur um den Arbeitsplatz z. B. in einer Wäscherei der Caritas zu bekommen.
Alles das ist Seelenfang mit staatlicher Förderung, denn der Staat, das heißt wir alle, müssen diese Praktiken finanzieren, die endlich beendet gehört.
Der Landesbischof der evangelischen Nordkirche in Deutschland, Gerhard Ulrich aus Schwerin, gibt die Praktiken auch zu, als er in seinem Bericht vor der Synode in Lübeck-Travemünde beispielsweise ausführte: „Eigentlich kommt der Dienst in der Kirche ´aus der Taufe gekrochen` [so ein Luther-Spruch]. Heute erlebe ich es, dass aufgrund der Loyalitätsrichtlinie die Taufe aus der Bewerbung gekrochen kommt: Man lässt sich taufen, um die Stelle zu bekommen.“ (zit. nach idea-spektrum Nr. 10 vom 6.3.2014)

 

7.3.2014 – Sprunghafte Zunahme der Exorzismen und der Exorzismus-Ausbildung in der katholischen Kirche http://www.theologe.de/theologe9.htm#Sprunghafte_Zunahme



6.3.2014 – Die Studie über die Hintergründe des Konflikts in der Ukraine wurden weiter aktualisiert und erweitert – http://www.theologe.de/theologe6.htm#Ukraine

 

4.3.2014 – “Afghanen seien in in einem Krieg gestorben, ´der nicht der unsere` ist” – Afghanischer Präsident: “Extreme Wut auf US-Regierung” – US-Regierung vertritt ihre Interessen auch massiv in der Ukraine und im Iran-Israel-Konflikt – http://www.theologe.de/theologe6.htm#Extreme_Wut_auf_US-Regierung

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