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Der Theologe aktuell – Juli 2014

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Der Theologe aktuell – Juli 2014

1.8.2014 Der Theologe aktuell – August 2014 – siehe bei https://theologen.wordpress.com/2014/08/01/der-theologe-aktuell-august-2014-papst-lost-die-katholische-kirche-auf/

 

23.7. / 25.7. / 31.7.2014 – Aufruf an den Papst: Waffenhersteller und Waffenexporteure sollen sich nicht mehr „christlich“ nennen – Im Namen der Freien Christen für den Christus der Bergpredigt wurde der Offene Brief an den Papst am 25.7.2014 an viele Medienvertreter versandt. Nachdem der Papst Waffenhersteller und Waffenexporteure zur Bekehrung von ihren Machenschaften aufgerufen hatte, hatten die Freien Christen jetzt dem Papst in einem Offenen Brief geschrieben. Er solle allen Befürworter von Waffenherstellung und Waffenexporten auffordern, sich nicht mehr „christlich“ zu nennen, z. B. die Politiker von CDU und CSU in Deutschland – http://www.freie-christen.com/pdf/brief_an_papst_keine_waffenexporte_im_namen_von_christus.pdf

 

31.7.2014 – Evangelische Bibelanhänger warten auf die „Schlacht von Harmagedon“http://www.theologe.de/theologe6.htm#Harmagedon

 

29.7.2014 – Regierungschef von Israel: „Es gibt keinen gerechteren Krieg als diesen“http://www.theologe.de/theologe6.htm#Krieg_ist_nicht_gerecht

 

24.7.2014 – Hat man Angela Merkel nun auf „Kurs“ gebracht? Vergleichen Sie selbst die Buchcover ihres Glaubensbuches früher und jetzt
https://www.facebook.com/pages/Der-Theologe/175473619156089?ref=hl&ref_type=bookmark

 

24.7.2014 – Krieg in Donezk und Lugansk – Warum keine Verhandlungen? Warum keine Organisation einer Volksabstimmung unter neutraler Aufsicht? – Sollen die Regionen weiter von einem von der Zentralregierung eingesetzten Gouverneur regiert werden? Oder sollen „föderale Struktur“ geschaffen werden, vergleichbar „Bund und Ländern“ in Deutschland – so wie es die Regierung Russlands ursprünglich vorgeschlagen hatte? Oder unabhängige Republiken entstehen? Oder möchte die Bevölkerungsmehrheit einen Anschluss an die Russische Förderation? Wie viele Menschenleben darf die Uneinigkeit über diese Frage noch kosten? Das Leben kommt von Gott, die Grenzen und Regierungsformen von Menschen – welches ist der höhere Wert? http://www.theologe.de/theologe6.htm#Leben_und_Grenzziehung

 

21.7.2014 – Wie Gesellschaften und Genossenschaften gratis mithelfen müssen, dass die Großkirchen die Milliarden schneller als bisher bekommenhttp://www.kath.net/news/46742

 

20.7.2014 – Die Umverteilung: Steuereinnahmen der hoch verschuldeten Bundesrepublik fließen reichen Kirchen zu. Auch kleines Bistum Limburg ist Milliardärhttp://www.theologe.de/kirchensubventionen_stopp.htm#Umverteilung

 

20.7.2014 – Die Politiker entlarven sich: Zweierlei Maß bei unschuldigen Opfern in Gaza und beim Flugzeugabsturz / Evangelisch-lutherischer Pfarrer von Kiew schürt die Eskalation / Pastor Turtschinow fordert High-Tech-Waffen aus dem Westen für den Krieg in der Ukraine – http://www.theologe.de/theologe6.htm#Pfarrer_in_Kiew_schuert_die_Eskalation

 

11.7.2014 – Sturm auf Gaza und Donezk: Tote, Tote, Tote – der blutige Feldzug der pro-westlichen Armeen – Wer gibt den Menschen das Recht, ihren Mitmenschen das Leben zu nehmen? Wer? http://www.theologe.de/theologe6.htm#Blutiger_Feldzug
Vgl. auch der „Friedensappell“ von Papst Bergoglio zum Ukraine-Konflikt: Es war klar, dass hier irgendetwas Schwerwiegendes nicht stimmte.
http://www.theologe.de/theologe16.htm#Rabe_und_Moewe

 

10.7.2014 –  Zum neuen Nahost-Krieg „Israel gegen Hamas“ hier unsere Stellungnahme zum Krieg „Israel gegen Hamas“ in den Jahren 2008 und 2009: „Kain, wo ist dein Bruder Abel?http://www.theologe.de/2009-1.htm#Kain
Dazwischen lag der Krieg „Israel gegen Hamas“ im Jahr 2012 unmittelbar nach einem großen Waffengeschenk Deutschlands an Israel. Zur Erinnerung: Spiegel.de fasst die deutsch-israelische Atomaufrüstung wie folgt zusammen: „Drei U-Boote hat eine deutsche Werft für Israel gebaut, drei weitere sollen folgen. Nach SPIEGEL-Informationen stattet Jerusalem die U-Boote aus Kiel mit nuklear bestückten Marschflugkörpern aus“ (3.6.2012). Das 135-Millionen-Geschenk der Bundesregierung für das Atom-U-Boot ist möglicherweise nur ein kleiner Teilbetrag.
Spiegel.de
schreibt, dass die Kosten „zu einem Großteil“ von Deutschland getragen werden. Doch damit nicht genug. Die CDU/CSU/FDP-Regierung stundete darüber hinaus den israelischen Eigenbeitrag an den Kosten bis 2015. Das heißt, die Regierung Israels muss bis auf weiteres erst einmal keinen Cent für die hochmodernen deutschen Waffensysteme bezahlen. Es zahlt alles der deutsche Steuerzahler bzw. er streckt es mindestens bis 2015 vor.
Unsere Forderung: Keine Waffenexporte und schon gar keine Waffen-„Geschenke“ im Namen von Christus, wie es CDU und CSU an der Regierung tun. Denn es ist ein grober Missbrauch des guten Namens Christus. Bitte unterschreiben auch Sie! http://www.freie-christen.eu
PS: Beim Krieg Israel gegen Hamas 2014 wird der Gaza-Streifen von Anfang an auch vom Mittelmeer aus beschossen. Auch mit deutschen Waffen?

 

6.7.2014 – Der „heilige“ Thomas fordert Hinrichtung fast aller Katholiken: Fast jeder Katholik weicht an einigen Punkten von der offiziellen und verbindlichen Kirchenlehre ab und zieht sich dadurch die angeblich ewige Verfluchung zu. Eine Auswahl der Verdammungen siehe unter http://www.theologe.de/hoellenlehre_der_katholischen_kirche.htm
Doch dem Kirchenheiligen, Kirchenlehrer und Freund aller Päpste Thomas von Auqin ist das nicht genug. Er fordert auch die Todesstrafe für Getaufte, die später von der Kirchenlehre abweichen.
http://www.theologe.de/taufe_katholisch_evangelisch.htm#Todesstrafe
http://www.theologe.de/theologe12.htm#Thomas-von-Aquin
Und heute sind fast alle Katholiken davon betroffen, wie bereits auch ein einfacher Test beweist:
http://www.theologe.de/glaubenstest.htm
Deshalb Finger weg von der Taufe! Würden verantwortungvolle Eltern ihren Säugling dem Teufel verschreiben? Sicher nicht. Warum bringen sie das Kind aber dann zum Priester, um es dem Papsttum und seinen Bedrohungen zu unterwerfen? Diese wurden einst als „unfehlbar“ und unveränderbar dogmatisiert, was nie aufgehoben wurde.

 

3.7.2014 – Neuer ukrainischer Militärminister kündigt „Siegesparade“ auf der Krim an – Wieder ein Schritt näher in Richtung eines großen Krieges http://www.theologe.de/theologe6.htm#Ein_Schrit_naeher_Richtung_grosser_Krieg

 

3.7.2014 – Vatikan erkennt Exorzisten-Verein mit 250 Mitgliedern offiziell anhttp://www.theologe.de/theologe9.htm#IAE – Vatikan contra Harry Potter

 

1.7. / 16.7.2014 – Das „Kriegsgeschrei wird immer lauter“ – Die „Großen“ dieser Welt steuern die Menschen auf immer mehr Kriege zu. Während in den vergangenen Jahren die Bundeswehr Deutschland verteidigen sollte, falls eine andere Armee Deutschland angreift, geht es jetzt um weltweite angeblich „humanitäre“ Militär- und Kriegseinsätze. Die Wende von der Nachkriegszeit seit 1945 zur neuen Vorkriegszeit erfolgte 1999, als Deutschland als Teil der NATO Jugoslawien angegriffen hatte, obwohl Jugoslawien Deutschland gar nicht bedroht hatte. Zwei Jahre später markierte das Wort des damaligen Militärministers Peter Struck von der SPD das neue Kriegszeitalter mit den Worten „Die Sicherheit der Bundesrepublik Deutschland wird auch am Hindukusch verteidigt“, also in Afghanistan.

Ein Land nach dem anderen folgt in diese Richtung. Nun auch Japan. So wird in Japan jetzt die Verfassung geändert. „Japan steht vor einer der größten Änderungen in der Sicherheitspolitik des Landes seit dem Zweiten Weltkrieg“ (spiegel.de, 1.7.2014). Von nun an darf auch die Armee Japans weltweit Kriegseinsätze durchführen, gegen den Willen der Mehrheit der Bevölkerung. Bisher erlaubte die Verfassung nur die unmittelbare Verteidigung des Landes.

In der Zwischenzeit eskalierten die Auseinandersetzungen zwischen Israel und den Palästinensern, und Israel fliegt Angriffe auf Gaza. „Palästinenser und Israelis überbieten sich mit Drohungen und Rufen nach Rache“ (ntv.de, 1.7.2014), und ein Minister der Regierung Netanjahu „verlangt die Hinrichtung von palästinensischen Gefangenen“ (spiegel.de, 1.7.2014). Auslöser war der ungeklärte Tod von drei Jugendlichen aus Israel. Nahost-Experten „halten es geradezu für unwahrscheinlich, dass die Tat auf das Konto der Palästinenser-Organisation geht“ (focus.de, 1.7.2014), doch die vom Westen mit einer Art „Blanko-Scheck“ unterstützte Regierung Israels behauptete einfach, die palästinensische Hamas wäre Schuld und begann mit einem Vergeltungs-Feldzug; auch als „Antwort“ auf Raketenbeschuss aus dem seit vielen Jahren eingekreisten und blockierten Gazastreifen anstatt dass man die UNO-Beschlüsse zur Zwei-Staaten-Lösung in Palästina umsetzt.

Währenddessen geht in den Nachbarländern Syrien und Irak das Kriegsgemetzel um die Macht und um neue Staaten unter massiver Einmischung des Westens weiter, und die islamistischen Isis-Kämpfer planen einen Marsch bis nach Jerusalem. Beide Staaten gibt es faktisch schon gar nicht mehr in ihrer bisherigen Form.

Und während am 30.6.2014 ein Waffenstillstand in der Ukraine unter Beteiligung der Regierung Russlands als Basis für Verhandlungen in der Ost-Ukraine verlängert wurde, riefen die rechtsradikalen Demonstranten auf dem Maidan-Platz in Kiew „Krieg“. Der pro-westliche Präsident Poroschenko entschied sich darauf hin anders und kündigte die bereits vereinbarte Verlängerung des Waffenstillstands auf. „Wir werden unser Land befreien“ (zit. nach spiegel.de, 1.7.2014), obwohl die Mehrheit der Bevölkerung in der Ostukraine (nach westlichen Umfragen vor einigen Wochen ca. 2/3) gar nicht auf diese Weise „befreit“ werden will, sondern zuallererst den Waffenstillstand und eine Rückkehr zur einer ordentlichen Grundversorgung unter bürgerlichen Verhältnissen will und als nächstes gerne auch über den Status ihrer Region selbst entscheiden möchte.
Die Millionen für diesen Krieg, der wieder unsägliches neues Leid hervor ruft, kommen wiederum aus dem Westen, auch von deutschen Steuergeldern. Während Russland Verhandlungen zwischen der Regierung und den Aufständischen für eine dauerhafte Perspektive in der Region wünscht, toleriert die EU das Prinzip der ukrainischen Übergangsregierung, welches besagt „Töten statt verhandeln“, wenn die so genannten „russlandfreundlichen“ „Separatisten“ nicht kapitulieren. Und die EU bereitet neue Sanktionen gegen Russland vor, auch hier nach dem Motto „Konfrontation statt Dialog“.

Derweil erweist sich der Wirtschaftskrieg des die kapitalistischen Strukturen beherrschenden Westens gegen Russland bereits als zweifelhafter „Erfolg“: Die russische Wirtschaft „ist zum Stillstand gebracht“ (welt.de, 1.7.2014), mit noch unübersehbaren Folgen für die Stabilität des größten Landes der Erde. 100 weitere Milliarden Euro werden westliche Investoren aus Russland zurückziehen. Gleichzeitig zahlt die Ukraine einen Großteil ihrer Gas-Schulden an Russland mit stiller Duldung bzw. Billigung des Westens nicht, sondern investiert die westlichen „Hilfen“ zu einem großen Teil für die Rüstung und den Krieg bzw. will damit Kriegsfolgen beheben; eine schwerwiegendere Situation als zu Zeiten des so genannten „Kalten Krieges“, als alle Länder die Gasrechnungen der Sowjetunion bezahlten.

Und dies sind noch längst nicht alle Kriegsschauplätze, und das alles ist erst der Anfang. Auch in Afrika toben viele Kriege und der deutsche „Entwicklungshilfe“-Minister Gerd Müller von der CSU berichtete nach seinem Besuch in Zentralafrika: „Ich habe nicht den Ruf nach deutschen Soldaten, sondern ich habe schreiende Kinder und schreiende Not gesehen, und hier können wir sofort helfen.“ (b5, 27.6.2014)

Doch die Geister des Krieges wurden zuletzt immer weiter entfesselt, und der Krieg wird sich weiter auch in die Länder heran fressen, wo jetzt noch keine Bomben fallen. Während dieser massiven Umwälzungen werden die noch nicht unmittelbar betroffenen Völker zum Beispiel durch Fußball-Weltmeisterschaft, Sommerurlaub und manches mehr abgelenkt.

An dieser Entwicklung zu immer mehr Kriegen bzw. damit verbundenen Steigerung der Rüstungsausgaben in immer mehr Ländern der Erde verdient vor allem die Rüstungsindustrie, und die deutschen Waffenfabriken sind jetzt schon der drittgrößte Waffenexporteur der Welt. Denn Kriegführen hat immer zur Voraussetzung, zuvor eine vermeintliche militärische Überlegenheit zu erreichen, um den jeweiligen Krieg dann auch zu „gewinnen“, woraus sich die Spiralen des Wettrüstens mit Kosten im hohen Milliardenbereich ergeben, während viele Kinder, die der deutsche Minister schreien hört, gerade noch so lange schreien, wie sie atmen können.

Mit all´ diesem Tun wollen die Politiker den großen Menschheits- und Weisheitslehrer Jesus von Nazareth widerlegen, der vergeblich vor den Kriegen und militärischen „Friedensmissionen“ warnte und deshalb bereits vor 2000 Jahren prophezeite, was sich in unserer Zeit zuspitzt: „Ihr werdet hören von Kriegen und Kriegsgeschrei; seht zu und erschrecket nicht. Denn das muss so geschehen; aber es ist noch nicht das Ende da. Denn es wird sich ein Volk gegen das andere erheben und ein Königreich gegen das andere; und es werden Hungersnöte sein und Erdbeben hier und dort. Das alles aber ist der Anfang der Wehen … Und weil die Ungerechtigkeit überhand nehmen wird, wird die Liebe in vielen erkalten …“ „Ihr habt gehört, dass gesagt ist ´Du sollst deinen Nächsten lieben` und deinen Feind hassen. Ich aber sage euch: Liebt eure Feinde segnet, die euch fluchen, tut wohl denen, die euch hassen, und bittet für die, die euch beleidigen und verfolgen.“ (Jesus von Nazareth lt. Matthäusevangelium der Bibel, 23, 6-8.12; 5, 43-44)

Die Verhöhnung von Christus wird vor allem durch diejenigen Kräfte betrieben, die sogar in seinem Namen Waffen produzieren, exportieren und einsetzen lassen, z. B. durch den Namen „Christlich“ im Parteinamen wie bei der CDU und der CSU in Deutschland. Damit soll davon abgelenkt werden, dass Jesus von Nazareth zum Thema „Krieg und Frieden“ etwas ganz Anderes lehrte als diejenigen, die seinen Namen als Politiker und Kirchenführer missbrauchen. Und der Papst ist zwar vordergründig „unglücklich“ über die Kriege und den Waffenhandel, exkommuniziert aber die beteiligten Katholiken keineswegs, sondern empfängt sie wie eh und je zu Audienzen und bespricht mit ihnen im Hinterzimmer alles Weitere, was nicht nach außen dringt …

100 Jahre 1. Weltkrieg – Papst: „Diesen Krieg hat Luther verloren“ – Parallelen zu heute

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100 Jahre 1. Weltkrieg – Papst: „Diesen Krieg hat Luther verloren“ – Parallelen zu heute

100 Jahre erster Weltkrieg – Papst erklärte damals: „Diesen Krieg hat Luther verloren“ – Zum Kriegsjubiläum ziehen erneut Kriegswolken auf – Parallelen zwischen damals und dem heutigen Ukraine-Konflikt Seit Monaten nun halten die Schuldzuweisungen, Sanktionsdrohungen und Sanktionen des Westens gegenüber der Regierung Russlands im Ukraine-Konflikt an. Nun wurde gar ein Ultimatum ausgesprochen. Was auch immer diese tue, sei entweder falsch oder zu wenig. Nach westlicher Auffassung hat in der Ukraine natürlich der Westen in allem Recht, die Regierung Russlands sieht das jedoch anders. Was jeweils stimmt, ist für den Einzelnen immer schwerer nachzuvollziehen. Offensichtlich ist nur: Es geht um Macht und Einfluss.

Und was das augenblickliche Hochschaukeln des West-Ost-Konflikts betrifft: Wie war das vor 100 Jahren? „Keiner der führenden Männer dieser Zeit hat den Krieg tatsächlich gewollt, sie glitten gewissermaßen hinein“, verteidigte sich der britische Premierminister Lloyd George 1920 nach dem Krieg, was jedoch keinen von seiner Schuld entlastet, was vor allem für die Kriegseinpeitscher im Hintergrund gilt.

„Tag für Tag rangen die Regierungschefs der einzelnen Nationen miteinander. Das diplomatische Wortgefecht eskalierte immer weiter – bis schließlich eine Nation nach der anderen in den Krieg eintrat“, heißt es bei spiegel.de am 28.6.2014.

Beispielhaft dazu eine der maßgeblichen Stationen: Am 28.6.1914 war das Attentat des 19jährigen Gavrilo Princip von der Bewegung „Junges Bosnien“ auf den österreichisch-ungarischen Thronfolger Franz Ferdinand in Sarajevo. Princip und seine Mitstreiter kämpften für ein Ende der Besatzung Bosnien-Herzegowinas durch Österreich-Ungarn, und sie wollten stattdessen einen Anschluss der serbischen Teile Bosniens an Serbien. Ca. vier Wochen später, nachdem sich der Konflikt seither weiter hochgeschaukelt hatte, zwischen dem 23.7. und 25.7., forderte die Regierung Österreichs Serbien in einem 48-Stunden-Ultimatum dazu auf, „alle nationalistischen Aktivitäten sofort zu stoppen, die Schuldigen des Attentats rigoros zu bestrafen und die österreichischen Dienststellen in ihre Vermittlung einzubeziehen“ (http://www.spiegel.de/einestages/attentat-von-sarajevo-bis-erster-weltkrieg-chronik-der-julikrise-1914-a-977611.html).
Ähnlich wie bei den heutigen Ultimaten und Sanktionsdrohungen ging der Attackierte damals auf die Forderungen teilweise bzw. weitgehend ein, aber eben nicht zu 100 %. Serbien wies die Einmischung Österreichs in seine nationalstaatliche Souveränität zurück. „Daraufhin bricht Österreich die diplomatischen Beziehungen zu Serbien ab“, woraufhin Serbien die Armee in Kampfbereitschaft versetzt, woraufhin wiederum Österreich den Krieg beginnt, indem es die serbische Hauptstadt Belgrad angreift.

Obwohl Hunderttausende von Menschen (!!) in Deutschland am 28.7.1914 gegen den drohenden „Beistand“ des Deutschen Reiches für Österreich-Ungarn und gegen den Kriegseintritt Deutschlands auf die Straße gehen, wird von den Regierenden nicht auf das Volk gehört. Es stimmt also nicht, wenn heute manchmal behauptet wird, damals sei eben eine Kriegsstimmung im Land gewesen. Wer aber hat unter vielen Menschen dann tatsächlich eine Kriegsstimmung entfacht? Wer?
Zum Hintergrund: In Deutschland gab es von 1910-1914 eine Kirchenaustrittswelle. Beide Großkirchen lagen am Boden. Dies änderte sich an diesem ersten Tag im August 1914. „Es kam der Tag, da wurden aller Streit, alle Differenzen, unwichtig“, erklärte Barbara Beuys in ihrem Buch Und Wenn die Welt voll Teufel wär. „Wie 1813 und 1870 im Kampf gegen Frankreich funktionierten die evangelischen Kirchen die deutsche Sache um zu Gottes ureigenem Auftrag und erklärten, dass der Segen des Christengottes vor allen anderen auf deutschen Waffen ruhe.“ (S. 495)

Was war genau geschehen? Als nach dem Angriff Österreichs auf Serbien auch Russland seine Armee in Kampfbereitschaft versetzt, stellt Deutschland Russland ein 12-Stunden-Ultimatum, die Mobilmachung zurückzunehmen. Als Russland nicht gehorcht, erklärt an diesem 1. August 1914 Deutschland durch den evangelischen Kaiser Wilhelm II. Russland den Krieg.
Nun ist die Stunde der „großen“ evangelischen Kriegsprediger gekommen (ein typisches Beispiel siehe hier). Der Evangelische Oberkirchenrat in Berlin ließ verkünden: „Mit hoher Freude sehen alle, die unser Volk lieb haben, wie unter der Not des mit ungeheurem Frevelmut uns aufgezwungenen Krieges das religiöse Bedürfnis in unsern Gemeinden erwacht. Gotteshäuser und Gottesdienst füllen sich. Scheinbar erstorbene Glaubensfunken leuchten wieder auf … Unser Volk findet seinen Gott wieder und spricht zu ihm als seinem Hort und seiner Zuflucht.“ (zit. nach Barbara Beuys, Und wenn die Welt voll Teufel wär, S. 495)

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Foto: 1914 – Französische Bauern auf der Flucht – Elend im Namen des Luther-Gottes

Wie wurde der Krieg begründet? Die Vertreter der Habsburger Monarchie in Wien waren nicht bereit, den Konflikt mit Serbien in Verhandlungen zu lösen, sondern forderten nach einseitiger Schuldzuweisung die Unterwerfung des politischen Gegners unter die eigene Sichtweise und die eigenen Bedingungen. Das gleiche geschieht heute seit Monaten im Ukraine-Konflikt. Die USA und die EU weigern sich, die Probleme in Verhandlungen zusammen mit der Regierung Russlands zu lösen, sondern fordern mit Sanktionen und Ultimaten Unterwerfung unter ihre Sichtweise. Nur die „Sünden“ des anderen werden angeprangert, eigene „Sünden“ werden vertuscht oder geleugnet. Oder, wie der Ex-EU-Kommissar und deutsche Politiker Günter Verheugen die Situation beschrieb: „Weil europäische politische Eliten nur noch in Kategorien wie prorussisch und proeuropäisch denken konnten und den Konflikt statt den Dialog mit Russland bevorzugten, haben sie die schwerste Krise in Europa in diesem Jahrhundert mit ausgelöst. Ein Gutteil der Verantwortung dafür liegt in Berlin.“ (spiegel.de, 19.5.2014)

Konflikt statt Dialog prägte auch 1914, und Vergleichbares geht immer Kriegen voraus. Damals erhob die Evangelische Kirche das Deutsche Kaiserreich zum Richter, „um Gottes Gericht über England, Frankreich und Russland zu bringen“. „Der Krieg sei vom ´heiligstem christlichem Interesse`, verkündete 1914 das ´Korrespondenzblatt` für die evangelisch-lutherischen Geistlichen in Bayern“ (Evangelisches Sonntagsblatt für Bayern Nr. 46/2008).
Heute erheben sich die westlichen Mächte zum Richter über die Regierung Russlands und deren Machtinteressen, sprechen sich selbst jedoch von aller Schuld frei und verbergen ihre eigenen Machtinteressen.
Auch die Streitpunkte damals und heute kann man einmal nebeneinander stellen: So wie vor 100 Jahren bosnische „Separatisten“ einen Anschluss Bosniens an Serbien wollten, so wollten heute ukrainische „Separatisten“ einen Anschluss ost-ukrainischer Provinzen an Russland. Und wie Österreich und Deutschland damals Serbien für das Attentat von serbenfreundlichen Bosniern verantwortlich gemacht haben, so wird heute vom Westen Russland für den Aufstand russlandfreundlicher Ost-Ukrainer verantwortlich gemacht. Und noch eine weitere Parallele: Die heutige West-Ukraine gehörte damals zur Habsburger Monarchie Österreich-Ungarn, die in dieser Zeit auch Bosnien besetzt hielt und die mit dem Angriff auf Belgrad den 1. Weltkrieg begann. Es stehen sich also heute teilweise ähnliche West-Ost-Macht-Traditionen gegenüber wie beim Ausbruch des 1. Weltkriegs.

Und wie reagierte damals der Vatikan? Papst Benedikt XV. widersprach der lutherischen Kriegseuphorie in Deutschland nicht, da der Papst auf allen Seiten taktierte. So hetzte das Papsttum durch seine Militärpriester Katholiken auf allen Seiten der Front mordend aufeinander los. Nach Kriegsende galt Benedikt XV. dann als „Kriegsgewinnler“, da er immer rechtzeitig auf der Seite der gerade militärisch „Siegenden“ stand, und er ließ schließlich verkünden: „Diesen Krieg hat Luther verloren(zit. nach Karlheinz Deschner, Opus Diaboli, S. 151), womit er nicht ganz Unrecht hatte. Was von Deutschland aus zum 400-jährigen Reformationsjubiläum (1517-1917) zur bisher blutigsten Machtdemonstration des Luthertums hat werden sollen, endete mit der militärischen Niederlage. „Nicht wenige Pfarrer glaubten, mit solchem kriegerischen Eifer in den Fußstapfen Martin Luthers zu wandeln … Ja, er schrieb, dass in einem solchen Fall ´Gott henkt, rädert, enthauptet, tötet und Krieg führt`(Barbara Beuys, a.a.O., S. 498). Doch der Gott Martin Luthers musste nach unzähligen Blutbädern und 17 Millionen Kriegsopfern und unermesslichem Leid schließlich kapitulieren. Am 11.11.1918 wurde ein Waffenstillstand unterzeichnet, nachdem der evangelische Kaiser am Tag zuvor, an Luthers Geburtstag, in die Niederlande geflohen war.

BildFoto: Martin Luther nach einem Gemälde von Lucas Cranach – Die evangelische Kirche hat nach dem Dreißigjährigen Krieg, dem Krieg gegen Napoleon und dem Deutsch-Französischen Krieg auch den 1. Weltkrieg mit Luthers Lehren begründet und gerechtfertigt. Luther selbst erklärte: „Prediger sind die allergrößten Totschläger. Denn sie ermahnen die Obrigkeit, dass sie entschlossen ihres Amtes walte und die Schädlinge [also Kriegsgegner und innenpolitische Gegner der Regierung] bestrafe“ (Weimarer Ausgabe der Lutherschriften 3, 75). Auch die Judenverfolgungen im Dritten Reich entsprechen zu einem großen Teil den Forderungen Martin Luthers. Im 21. Jahrhundert möchte die Lutherkirche ihren Gründervater zum 500-jährigen Reformationsjubiläum wieder feiern, nachdem das 400-jährige Reformationsjubiläum 1917 bereits durch die in die „Defensive“ gedrängten deutschen Heere „belastet“ war.

In der Ukraine ist jedoch noch nicht bekannt, wohin das Kräftemessen der heutigen Politiker alles noch führt. Vor 100 Jahren wurden nach der Kriegserklärung von Deutschland an Russland unter anderem auch England, Frankreich, das Osmanische Reich und später die USA in den Krieg hinein gezogen. Durch die mögliche Erklärung eines „Nato-Bündnisfalls“ in unserer Zeit droht ein noch schwer wiegenderer Domino-Effekt von Kriegseintritten wie vor 100 Jahren. Denn damals gab es noch keinen solchen automatischen „Bündnisfall“. Wenn es dann aber eines Tages wieder einmal heißen sollte „Keiner der führenden Männer und Frauen dieser Zeit hat den Krieg wirklich gewollt, sie glitten gewissermaßen hinein“, dann wird das jetzt schon vorsorglich als Heuchelei zurück gewiesen.

Nun jährt sich also der Beginn des 1. Weltkriegs vor 100 Jahren, und passend dazu tritt Deutschland auch in ein neues „Kampfzeitalter“ ein. Der preußisch-lutherische Pfarrer und Präsident Joachim Gauck fordert, die militärische Zurückhaltung Deutschlands der letzten Jahrzehnte weltweit aufzugeben und die preußisch-lutherische Pfarrerstochter und Kanzlerin Angela Merkel hat nicht widersprochen. Und die preußisch-lutherische Militärministerin Ursula von der Leyen möchte jetzt sogar Kampfdrohnen für die Bundeswehr anschaffen wie die USA. Die Frontfrau der Bundeswehr nennt sich „christlich“ und ist Mitglied der „christlich-demokratischen“ CDU-Regierung. Doch was hat nun auch die Anschaffung von Kampfdrohnen mit „christlich“ zu tun?
Vor allem der ungeheure Missbrauch des Namens Christus zählt heute schon seit langer Zeit zu den Fakten. Der 1. Weltkrieg wurde vor allem in Deutschland auf niederträchtige Art mit Christus begründet.
Und heute wird im Namen von Christus vor allem durch Parteien mit dem Buchstaben „C“ im Namen weiterhin mit Waffen gedroht, gehandelt und geschossen, wie zu allen Zeiten der Kirchengeschichte. Alle einflussreichen westlichen Politiker sind heute katholisch oder evangelisch (die Regierenden der USA vor allem katholisch, die Regierenden Deutschlands vor allem evangelisch), die einflussreichen Politiker Russlands und die so genannten „Separatisten“ der Ost-Ukraine sind orthodox. „Christlich“ nennen sie sich alle, doch mit Christus hat das alles, was geschieht, nichts zu tun.
Es tobt bereits ein neuer geistiger Krieg der Kirche gegen Christus, indem man sein Werk einmal mehr ins Gegenteil zu verkehren versucht. Denn Jesus, der Christus, lehrte, einem möglichen Gegner Gutes zu tun; nicht, ihm mit Ultimaten, Sanktionen oder gar „Militärschlägen“ zu drohen, wie es in den letzten Jahrzehnten mehrfach geschah. Demgegenüber wird die Friedensbotschaft des Christus von den Institutionen Kirche und den führenden Politikern mehr oder weniger als „Utopie“ verspottet. Die Folgen haben sich vor 100 Jahren gezeigt. Und sie werden sich auch in Zukunft zeigen.


Karlspreis an EU-Ratspräsidenten verliehen – Wer ist der „Heilige“ Karl? Und was hat die EU mit „Karl dem Großen“ zu tun?

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Karlspreis an EU-Ratspräsidenten verliehen – Wer ist der „Heilige“ Karl? Und was hat die EU mit „Karl dem Großen“ zu tun?

29.5.2014 – 1200 Jahr Tod von Karl „dem Großen“ – Gedenkjahr des „Heiligen“ im Jahr 2014 – Er führte die Todesstrafe für Verunglimpfung eines Priesters ein und zwang die Menschen zur Säuglingstaufe oder auch sie würden hingerichtet / Massenhinrichtungen von Menschen, die nicht in sein System eines „vereinten Europas“ passten, weil sie nicht katholisch werden wollten / EU-Ratspräsident Herman Van Rompuy mit dem Karlspreis 2014 geehrt / Wie versucht die EU in der Gegenwart, Europa zu steuern?

Herman van Rompuy aus Belgien, überzeugter Katholik und Absolvent der Katholischen Hochschule Leuven, wurde am 29.5.2014 mit dem Karlspreis ausgzeichnet, mit dem sein Bemühen um die Einigung Europas geehrt werden soll. Der papsttreue Politiker setzte bei der Feierstunde sogleich ein Zeichen, wie diese Einigung voran gebracht werden soll, indem er die Präsidenten der Ukraine, von Georgien und von Moldawien speziell zur Feier eingeladen hatte. Darin spiegelt sich die derzeitige Politik der EU gegenüber Russland.
Die USA und der Westen sprechen Russland ab, auf dem Gebiet der ehemaligen Sowjetunion bevorzugt seine Interessen geltend machen zu dürfen. Dies nimmt der Westen stattdessen für sich selbst mehr und mehr in Anspruch.

So werden die Staaten Abchasien oder Süd-Ossetien vom Westen nicht anerkannt, weil er sie weiter als Teile von Georgien betrachtet, obwohl Georgien im Jahr 2008 beispielsweise über Nacht die Hauptstadt von Süd-Ossetien angegriffen hatte und der Angriff über 2000 Todesopfer, fast ausschließlich Zivilisten, forderte. Das Eingreifen Russlands konnte den Angriff schließlich zurückschlagen.
Genauso wenig anerkannt wird von der EU das Bestreben von Transnistrien, unabhängig von der ehemaligen Sowjetrepublik Moldawien zu werden; oder der Versuch, von der Zentralregierung der Ukraine unabhängige Republiken im Osten des Landes zu bilden, nachdem in der Ukriane durch einen vom Westen geförderten Aufstand russlandfeindliche Kräfte an die Macht gekommen sind.
Alle genannten Republiken sind eng mit Russland verbunden, und die Mehrheit der dortigen Bewohner möchte nicht von der EU und der NATO vereinnahmt werden, sondern sich lieber in Verbindung mit Russland weiter entwickeln, so wie bisher auch. Doch es besteht die Gefahr, dass hier mehr und mehr unmittelbare Kampfzonen an der Nahtstelle zwischen West und Ost entstehen.

Als das oberste Prinzip der Osteuropa-Politik der USA und der EU wird die so genannte „territoriale Integrität“ genannt, die im politischen Alltag durchaus einen konstanten Rahmen bilden kann. Zwar sind starre „Grenzen“ allzumenschlich und entspringen dem nichtchristlichen Machtprinzip „Trenne, binde und herrsche“. Innerhalb einer gottfernen Zivilisation ist es aber immerhin ein Fortschritt, sich sich auf „Grenzen“ zu einigen, ohne sich im Streit um „Grenzen“ gegenseitig zu töten.
Im konkreten Zusammenhang sind die ehemaligen Verwaltungsgrenzen der Sowjetunion gemeint, die nach dem Zerfall der UdSSR und des Warschauer Paktes zunächst zu Landesgrenzen wurden. Dabei war zu diesem Zeitpunkt aber noch offen, welche Entwicklung in den ehemaligen Sowjetrepubliken wie Moldawien oder Georgien und anderen einsetzt, die auch Vielvölkerregionen sind.
Normalerweise würde man nun von den westlichen Mächten, die sich demokratisch und „christlich“ nennen, erwarten, dass für sie vor allem maßgeblich ist, was die dort lebende Bevölkerung mehrheitlich möchte, eben der Einsatz für „Demokratie“. Doch dies wird ignoriert – so wie im Juni 2014 bei der Wahl in Süd-Ossetien, einem Staat, der sich 2008 nach dem genannten Angriff der georgischen Armee von Georgien los gesagt hatte. Der Wille der Bevölkerungsmehrheit wird vom Westen dort ebenso verworfen wie das Referendum auf der Halbinsel Krim, obwohl fast alle Bewohner in Süd-Ossetien es so wollen. Ähnlich auf der Krim, wo der Westen auch nicht bereit war, eine Volksabstimmung z. B. unter Aufsicht der UNO wiederholen zu lassen, um eventuellen Manipulationen entgegen zu treten.

Stattdessen verfolgen die USA und die EU starr ihr Prinzip „territorialer Integrität“, worunter sie verstehen: Die Grenzziehung zu einem bestimmten von den Politikern selbst definierten Zeitpunkt sei der oberste Wert. Dies ist aber auch nur eine in schönere Worte verpackte Variante des Machtprinzips „Trenne und herrsche“.
Man könnte dazu auch die Frage stellen: Sind diese Grenzen für das Wohl der Bevölkerung da oder geht es vor allem um etwas anderes? Ketztlich bedeutet „territoriale Integrität“, sobald es zum obersten Prinzip erhoben wird, die Befürwortung des Krieges gegen jeden, der die eigene Interpretation dieses Begriffs im konkreten Fall nicht beachtet und übernimmt, was auch bedeutet: die Befürwortung des Brudermordes im Dienste so genannter „territorialer Integrität“.

Dazu noch einmal grundsätzlich: Gott hat den Menschen das Leben gegeben. Die Grenzen und Regierungsformen jedoch haben sich Menschen ausgedacht, was in bestimmtem Rahmen der Ordnung dient. Doch der sündige Mensch betrachtet seine von ihm selbst geschaffenen Grenzen als höchstes zu bewahrendes Gut, während er das Leben, das Gott geschenkt hat, im Brudermord und im Streit um Grenzen bedenkenlos tötet.
„Leben“ oder „Grenzinterpretationen“ – welches ist also im Konfliktfall höhere Wert?

Und für den, der nach den Gottesgeboten leben will, schließt sich die Frage an: Heißt das Gebot „Du sollst nicht töten“? Oder heißt es: „Du sollst bestehende Grenzen auch dann nicht in Frage stellen, wenn die Mehrheit der Bewohner es möchte. Und wer diese Grenzen nicht respektiert, den darfst du töten“?
Welches dieser beiden Gebote wird nun erfüllt? Damit wird nicht behauptet, dass ein Verstoß gegen menschliche Grenzziehungen rechtmäßig sei. Hier gilt: „Gebt dem Kaiser, was des Kaisers ist und Gott, was Gottes ist.“ Aber der Kaiser stellt sich gegen Gott, wenn er von seinen ihm Hörigen das Töten verlangt.

Vielleicht ist das aber alles nur vordergründig. Der EU-Ratspräsident Herman van Rompuy erhält den nach Karl dem Großen benannten „Karlspreis“. Doch wie hielt es denn der katholisch „heilige“ Karl mit der „territorialen Integrität“. Für ihn war die Papstkirche die Herrscherin der Welt und jedes Land, das er für den Katholizismus mit Gewalt unterwerfen konnte, war für ihn ein Zugewinn zu dieser „Integrität“.

Praktisch passiert in der Ukraine nun Folgndes: Die fortdauernde Übergangsregierung versucht, mit Krieg die Unabhängigkeitsbestrebungen im Osten des Landes niederzuschlagen und sie weigerte sich sogar, mit den Befürwortern einer Unabhängigkeit oder einer Angliederung von Landesteilen an Russland überhaupt nur zu reden. Vereinfacht gesprochen wird nach dem Prinzip gehandelt „Töten statt reden“. Das heißt: Der „Nächste“ wird demzufolge als nicht „würdig“ erachtet, dass man mit ihm verhandelt, ja nicht einmal für „würdig“, dass sein irdisches Leben genauso wenig ausgelöscht werden dürfe wie man möchte, dass das Leben der „Freunde“ ausgelöscht wird. Es handelt sich also um Brudermord durch diejenigen, die mit dem Töten beginnen und dann allerdings auch durch diejenigen, die ihn erwidern, weil sie eine andere Grenzziehung möchten. Und einmal mehr ruft es: „Kain, wo ist dein Bruder Abel?“

In ihrer Politik wird die Regierung der Ukraine von den USA und der EU unterstützt. Damit fördert der Westen aber auch das auf dem Prinzip Gewalt basierende Vorgehen der ukrainischen Übergangs-Regierung, das beinhaltet „Töten statt verhandeln“ und stoppt seine Günstlinge nicht. Diese sollen dabei jedoch „maßvoll vorgehen“, so die EU-Erklärung, laut der Regierung Russlands ein „Zynismus“ (spiegel.de, 5.6.2014). Kommen dabei die „eigenen Leute“ um, ertönen von führenden Politikern sogleich die Rufe nach Rache, Vergeltung, unwidersprochen durch den „Friedensnobelpreisträger EU“. Das alles ist jedoch unchristlich und doppelzüngig.

Die Scheinheiligkeit ergibt sich vor allem daraus, dass man zweierlei Maß anwendet. Der pro-westlichen an die Macht geputschten Übergangs-Regierung gesteht man zu, „zur Wiederherstellung von Recht und Ordnung“ abtrünnige Bürger in der Ost-Ukraine und deren ausländische Helfer durch das Militär töten = „im Krieg morden“ zu lassen. Der früheren ukrainischen Regierung, die durch demokratische Wahlen im Amt war, verweigerte man jedoch die „Wiederherstellung von Recht und Ordnung“ gegenüber den Maidan-Aufständischen, und man zwang sie stattdessen mit Sanktionen und Drohungen erst zum Verhandeln und dann zum Nachgeben. Hier wurde also sogar Blutvergießen vermieden. Doch warum nicht im anderen Fall? Scheinheilige Machtpolitik misst immer mit zweierlei Maß.
Hinzu kommt: Auf dem Maidan-Platz habe einem Gutachten der Universität Ottawa zufolge „vor den Augen der Welt ein Massenmord stattgefunden, der ausschließlich dem Janukowitsch-Regime angelastet werde sollte“, also der mit Russland verbündeten damaligen Regierung. In Wirklichkeit kam die „Studie zu dem Schluss, dass die Mehrheit der tödlichen Schüsse aus etwa zwanzig Gebäuden kam, die entweder von Kräften der ´Maidan`-Bewegung besetzt waren oder von ihnen kontrolliert wurden“ – https://www.jungewelt.de/2016/01-19/016.php
Das heißt: Wenn das stimmt, hat man die eigenen nichtsahnenden Leute ermordet, um mit aller Gewalt an die Macht zu kommen, und das alles in Bundesgenossenschaft zur „EU“.

In diesen Zusammenhängen erscheint das wohlklingende Prinzip „territorialer Integrität“ letztlich nur vorgeschoben vor ein anderes Prinzip, welches lautet „Die eigenen Interessen durchsetzen, notfalls mit Gewalt“. Anders formuliert: Das Prinzip so genannter „territorialer Integrität“ wird von einflussreichen westlichen Politikern höher bewertet als die Demokratie (dem Willen der betroffenen Bevölkerung). Und für jene, welche den Kriegseinsatz der neuen Regierung gegen die östlichen Landesteile befürworten gilt: Sie bewerten ihrer territorialen Vorstellugnen auch höher als den Grundsatz, Konflikte nicht durch militärische Mittel und durch Brudermord, sondern durch Verhandlungen zu lösen. Letztlich bedeutet es die Entscheidung für den Krieg, wenn es ein Gegner wagen sollte, hier oder dort an diesem Prinzip zu rütteln. Es sei denn, man wird doch noch rechtzeititg vernünftig. Und so mancher Politiker schwankt noch hin und her. Doch welches Energiefeld wird ihn letztlich erfassen und antreiben?

Zur Begründung, warum es in erster Linie um eigene Interessen geht und alles andere vorgeschoben ist: Ab dem Jahr 1999 hatte die „territoriale Integrität“ Jugoslawiens einschließlich des Kosovo für die USA und die EU nicht einmal einen geringen Wert. Man spaltete die mehrheitlich von Albanern bewohnte Provinz einfach ab, weil die Mehrheit der Bewohner das dort so wollte und einen bewaffnenten Aufstand begonnen hatte. Seither gibt es zwei albanische Staaten in Europa und das Prinzip der „territorialen Integrität“ Jugoslawiens bzw. Serbiens war für die EU und die NATO damals nicht wichtig und es war vor allem die USA, die im Jahr 2008 auf einen eigenen Staat Kosovo gedrängt hatte, der seither nicht funktioniert – Zehntausende Menschen fliehen von dort 2014 und 2015 nach Deutschland.
Und in Palästina spielt für die USA und die EU die „territoriale Integrität“ auch keine Rolle. Obwohl die UNO 1948 klar die Grenzen für den jüdischen und den palästinensischen Staat völkerrechtlich definiert hatte, wurden alle Regierungen Israels von der EU sogar massiv militärisch unterstützt, obwohl sich diese seit Jahrzehnten ein Stück nach dem anderen aus dem palästinensischen Staatsgebiet heraus nehmen und dem eigenen Staat einverleiben und obwohl sie gar nicht daran denken, die „territoriale Integrität“ laut UN-Beschluss zu akzeptieren.

In unserer Zeit nun verschärft sich die Weltsituation unter anderem durch den Krieg in der Ost-Ukraine. Und in dieser sich immer mehr zuspitzenden Situation ist es kein Zufall, dass zeitgleich mit der Verleihung des Karlspreises an den EU-Ratspräsidenten Herman van Rompuy am 29.5.2014 die Eurasische Wirtschaftsunion mit Russland, Weißrussland und Kasachstan als Gründungsmitglieder gegründet wurde – als osteuropäische Analogie zur EU, während die neuwestliche Ukraine sogar den Abbruch der diplomatischen Beziehungen zu Russland erwägt – nach Jahrzehnten, ja Jahrhunderten einer gemeinsamen Geschichte. In diesem Zusammenhang werden von Regierungsmitgliedern auch die „Volkshelden“ der Ukraine wieder „belebt“, die an der Seite Hitler-Deutschlands mit SS-Truppen Krieg gegen Russland führten, was auch die Unterstützung des Vatikans und seiner Vertreter hatte, die auf diese Weise den Krieg gegen den „Bolschewismus“ angefeuert hatten.

Dass der Westen in dieser Zeitepoche ausgerechnet den katholischen Despoten Karl den Großen als Gallionsfigur an seine Spitze stellt, lässt tief blicken.
Und es ist kein Zufall, dass die Karlspreis-Trägerin des Jahres 2013 die litauische Präsidentin und überzeugte Katholikin Dalia Gribautskaite war, die wie kaum eine andere Staatschefin die kriegerische Politik der Ukraine-Übergangsregierung unterstützt.

Wir bewerten hier nun nicht weiter den Stellenwert des Prinzips der „territorialen Integrität“, das im politischen Alltagsgeschehen selbstverständlich seinen Sinn hat, wenn es nicht zum obersten Prinzip erhoben wird, weil es sonst immer auch die antichristliche Entscheidung für Krieg  und „totale Zerstörung“ als Möglichkeit mit beinhaltet.
Sondern wir möchten im Folgenden noch einen Blick darauf werfen, in welche geschichtliche Tradition sich der Westen bewusst stellt. Dies lässt sich dann sehr gut vergleichen mit der Strategie der römisch-katholischen Kirche in der Ukraine heute, auf die wir in anderen Artikeln bereits hingewiesen haben. Demnach möchte der Vatikan den „slawischen Völkern“ einschließlich den Russen das „Petrusamt“ „geben“, wie es der deutsche Kurienkardinal Walter Kasper im Jahr 2005 scheinheilig formulierte (Focus Nr. 33/2005), denn es bedeutet in Wirklichkeit ihre Unterordnung bzw. Unterwerfung unter den Papst in Rom.

Was also tat Karl der Große und was liegt demzufolge dem Karlspreis zugrunde?
Bevor Karl der Große im Jahr 814 starb, hatte er unzählige Menschen töten und ermorden lassen. Eine Infektion warf ihn dann am 22.1.814 in Aachen auf das Krankenlager. Sieben Tage später, am 28.1.814, war auch er tot. Er wurde 65 oder 66 Jahre alt. Zu seinen Leistungen zählt vor allem die mit beträchtlicher Grausamkeit durchgesetzten Unterwerfung, Christianisierung und Eingliederung des sächsischen Volkes in das Fränkische Reich … 777 wurde Sachsen auf der Reichsversammlung in Paderborn in Missionssprengel eingeteilt.“ (Wikipedia, Stand: 26.11.2013).
Karl soll auf den hartnäckigen Widerstand mit brutaler Repression geantwortet haben, unter anderem mit dem berüchtigten Blutgericht von Verden, bei dem angeblich tausende Sachsen enthauptet wurden. In Analogie zum Blutgericht zu Cannstadt durch seinen Vater Pippin und Onkel Karlmann, bei dem die gesamte alemannische Führungsschicht ausgelöscht wurde, scheint diese Vorgehensweise durchaus wahrscheinlich. Die in den Quellen genannte Zahl von 4.500 Opfern“ beziehe sich wahrscheinlich auf „Edelmänner“, „die sich ihm als Geiseln überantwortet hatten“, woraus folgt, dass es „sich also um keine ´Umsiedlung` gehandelt habe … Karl erließ zudem ein Sondergesetz (Capitulatio de partibus Saxoniae), welches … u. a. Verunglimpfung eines Priesters oder einer Kirche, die bei den Heiden übliche Feuerbestattung oder das Essen von Fleisch an Fastentagen – mit der Todesstrafe bedrohte. Gezielt sollen von Karl auch Deportationen als Mittel der Unterwerfung eingesetzt worden sein … Karls Brutalität und Kompromisslosigkeit trugen ihm den Beinamen Sachsenschlächter ein.“

Karl der Große strebte an, wie in anderen eroberten Gebieten, die Kirche mit ihren Niederlassungen und ihrer administrativen Tradition als Verwaltungsinstrument in Sachsen zu nutzen.“ „Karl bestätigte auch die Pippinsche Schenkung seines Vaters an die Kirche, aus der später der Kirchenstaat hervorgehen sollte.“
Was ist die angebliche „Pippinsche Schenkung“?
Die Kirche hatte Pippin mit einer gefälschten Urkunde herein gelegt, wonach Kaiser Konstantin im 4. Jahrhundert dem Papst angeblich bereits halb Europa geschenkt habe. Der stramm katholische Frankenherrscher wollte den Klerikern wenigstens einen Teil davon wieder „rückerstatten“ und eroberte dazu im Krieg Gebiete der Langobarden und schenkte sie dem „Stuhl Petri“ – nur eines von vielen Blutbädern, die den heutigen Reichtum der Kirche begründen. Im Jahr 778 begann Karl dann den „Kreuzzug“ gegen die islamischen Mauren in Spanien, die dort eine Zeit der Toleranz prägten.

Schon frühzeitig verstand sich Karl als der einzige rechtgläubige Verteidiger und Wahrer der Christenheit, und folgerichtig würdigt ihn die Grabinschrift als ´imperator orthodoxus`, also als rechtgläubiger Herrscher im Sinne der Romkirche. „Die Klöster u. a. in St. Gallen und auf der Insel Reichenau (Bodensee), im einverleibten Bayern St. Emmeram bei Regensburg, in Freising und am Tegernsee (wichtigste Benediktinerabtei Oberbayerns), im heute österreichischen Mondsee (dort war auch Salzburg … ein Zentrum der Mission) wie auch in Fulda und in Trier wurden neu gegründet, zu Abteien erhoben oder erfuhren eine erhebliche Steigerung ihrer Bedeutung.“

Im Jahr 1165 wurde der Kaiser und Kriegsherr Karl, der während seiner Regentschaft immer Krieg führte, heilig gesprochen. Die Heiligsprechung geriet hierbei in den Konkurrenzkampf zweier „Heiliger“ Väter darüber, wer von beiden der „wahre“ Papst sei. Da der damalige Papst Alexander III. die vom Kölner Erzbischof mit Zustimmung von Papst (später „Gegenpapst“) Paschalis III. vorgenommene Heiligsprechung des „Sachsenschlächters“ nicht bestätigte, ist der 28. Januar zwar nicht offiziell als römisch-katholischer Gedenktag für Karl im Kirchenkalender eingetragen. Der Tag wird praktisch aber trotzdem als kirchlicher Gedenktag gefeiert.
„Im Aachener Dom und im Frankfurter Kaiserdom wird jährlich am 28. Januar ein Karlsamt nach einer aus dem 15. Jahrhundert überlieferten Liturgie gehalten. Bestandteile des Karlsamt sind die Karlssequenz, ein lateinischer Lobgesang auf die Stadt und den Kaiser sowie die ebenfalls lateinischen Kaiserlaudes mit … Fürbitten für Kirche, Papst, Bischof, das deutsche Volk und alle Regierenden. Die Predigt hält ein Mitglied einer europäischen Bischofskonferenz“.

Außerdem sind viele katholische Kirchen nach dem „heiligen“ Karl benannt. Und die Evangelische Kirche in Deutschland EKD erkennt den Gedenktag zu Ehren Karls sogar offiziell an.

Das ist also ein Jubiläum, so ganz nach dem Muster der Kirche. Und dazu passend wird von der Stadt Aachen alle Jahre wieder der Karlspreis verliehen für „Verdienste“ um die „europäische Einigung“. Wer jedoch weiß, wie Karl diese „Einigung“ zu erreichen versuchte, der wird hellhörig, wenn Politiker heute für ihr Tun einen „Karlspreis“ bekommen. Genauso gut könnte man ihnen „schwarze Hörner“ oder ein Schwefel-Fass verleihen.

Doch wann endlich wird die Geschichte in Deutschland im Sinne der Demokratie und der Aufklärung geschrieben und nicht mehr von den Priestern und Theologen diktiert, von denen man nie weiß, wann sie wieder verstärkt in die Spuren der Vergangenheit treten? Oder ist es unmerklich schon wieder so weit? Wer die heutige EU-Politik mit ihren Karlspreis-Verleihungen in der Tiefe verstehen will, sollte sich also einmal mit Karl dem Großen, dem „heiligen“ Karl beschäftigen. Mit Jesus, dem Christus, hat sie nichts zu tun.
Mehr dazu siehe:
http://www.theologe.de/theologe16.htm#Karl_der_Grosse
http://www.theologe.de/karl-der-grosse_karlspreis_papst.htm

Bild: Grandes Chroniques de France, 14. Jahrhundert: Kaiserkrönung Karls I. – Biblothèque nationale de France in Paris

 

Wem wird morgen der Geldhahn abgedreht? Banken fragen in Zukunft regelmäßig nach Kirchenmitgliedschaft

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17.3. / 30.4.2014 – Führenden russischen Politikern wurden die Konten in der EU eingefroren – Trifft es morgen auch andere Bankkunden? Ab September 2014 müssen alle Banken die Konfessionszugehörigkeit ihrer Kunden abfragen – Es macht aus verschiedenen Gründen hellhörig, dass die EU beschlossen hat, dass die Banken in den EU-Ländern alle eventuellen Konten von ausgewählten russischen Politikern oder Verantwortlichen bis auf weiteres sperren bzw. einfrieren müssen, weil man mit ihrer Politik und ihren politischen Meinungen im Konflikt mit der Ukraine nicht einverstanden ist. Auch der Kommandeur der russischen Schwarzmeerflotte auf der Krim ist betroffen.
Auch wenn jeder Milliardär, Millionär oder egoistische reiche Bürger seinen Anteil an der Ungleichheit zwischen Reich und Arm trägt, wenn
unzählige Milliarden oder Million unrechtmäßig erwoben sind, und wenn das Horten von Reichtümern nicht christlich ist, so wird hier von den Regierungen darüber hinaus ein Rechtsbruch begangen, der vor Jahren noch unvorstellbar gewesen wäre. Denn abgesehen davon, was damit bei den Betroffenen ausgelöst wird (was mit Sicherheit nicht dazu dient, wieder zu mehr Frieden und Entspannung zurück zu kommen), wird hier unmerklich ein weiteres Stück Rechtsstaat ausgehöhlt. Denn wenn sich das Mittel des Geldhahn-Abdrehens „bewähren“ würde, stellt sich die Frage: Wen könnte es unter Umständen morgen treffen?
Am 30.4.2014 fordert beispielsweise die den „Grünen“ nahe stehende deutsche Tageszeitung taz im Hinblick auf den ehemaligen deutschen Bundeskanzler Gerhard Schröder: „Dreht ihm den Hahn ab“. Und: „Wenn man schon den führenden Handlangern Putins die Konten in Europa sperrt, warum nicht den führenden deutschen Propagandisten?“ [womit der Alt-Kanzler gemeint ist] Sein Vergehen: Er hatte mit dem russischen Präsidenten seinen 70. Geburtstag gefeiert. Zwar gibt die Zeitung zu, dass dies den „Gesetzen widersprechen“ würde, es sei aber ein „eindeutiges Signal“. Man könnte dazu die Frage stellen: Wenn bestimmte Emotionen geschürt werden, wie lange halten dann noch bestehende Gesetze?
Und der Ex-Chefredakteur des ZDF (2000-2010) und Journalist Nikolaus Brender kommentiert: „Schröder tut offensichtlich alles, um zu dem Personenkreis zu gehören, der den Sanktionen der USA und der EU unterworfen wird“ (ntv.de, 29.4.2014). Hier wird also mit der Beschlagnahmung des Vermögens für Andersdenkende geliebäugelt.
Für dieses Vorgehen gibt es Vorläufer. Auch die Kirche hatte seit Kaiser Konstantin im 4. Jahrhundert immer wieder das Vermögen von so genannten „Ketzern“ einziehen lassen, also Zeitgenossen, deren Glauben einem nicht passte. und die dafür in eine angeblich ewige Hölle im Jenseits verdammt wurden. Doch die „Strafe“ sollte auch schon diesseitig sein. Wurden sie beispielsweise wegen ihrer Glaubensabweichung hingerichtet, zog man auch das Erbe ein und schenkte es meist der Kirche. Mehr dazu siehe z. B.  unter http://www.freie-christen.com/reichtum_der_kirche_ist_blutgeld.html#Inquisition_und_Hexenbrennen
PS: Der Journalist Brender ist Absolvent des katholischen Jesuiten-Gymnasiums St. Blasien und Mitglied einer katholischen Studentenverbindung.

Auch den jüdischen Bürgern hat man im Dritten Reich in Deutschland im Zuge immer größerer Bedrängungen und Verfolgungen den Besitz konfisziert. Martin Luther hatte schon Jahrhunderte zuvor diese Vorgehensweise gefordert, als er im Hinblick auf die Juden lehrte „dass man … nehme ihnen alle Barschaft und Kleinod an Silber und Gold“ (Quelle hier). Dies hat die NS-Regierung dann in die Tat umgesetzt. 1938 wurde der Besitz „zwangsarisiert“, 1939 der Schmuck eingezogen, später das Geld.
Zwar sollen die einzelnen Betroffenen der Geldeinziehung hier nicht miteinander verglichen werden, denn es liegen jeweils unterschiedliche Sachverhalte zugrunde. Doch die Frage allgemein lautet: Wer entscheidet jeweils, wem und warum sein Vermögen weggenommen werden darf? Wer entscheidet darüber, auch wenn dies z. B. zuvor rechtmäßig erworben wurde?

Vor diesem Hintergrund erscheinen die geplanten Vorgänge in allen deutschen Banken im August und September 2014 in Deutschland noch einmal in einem anderen Licht:
„Die Banken müssen unter Angabe der Steuer-Identifikationsnummern ihrer Kunden beim Bundeszentralamt für Steuern einmal im Jahr in der Zeit vom 1. August bis 30. September anfragen, ob die Kunden zum 31. Juli des Jahres kirchensteuerpflichtig waren. Das Amt teilt dem Kreditinstitut dann unter Angabe des für die Religionsgemeinschaft geltenden Kirchensteuersatzes die Kirchensteuerpflicht mit“ (transparo.de, 13.1.2014).
Mit anderen Worten: Jede Bank muss wissen, ob der Kunde katholisch oder evangelisch ist oder ob er keine Kirchensteuer zahlt. Vordergründig kommen die Großkirchen dadurch schneller und unmittelbarer an die Millionen ihrer „Schäfchen“ heran als zuvor (siehe hier). Gleichzeitig haben alle Banken damit aber auch ein Instrumentarium in der Hand, ihre Kunden nach Kirchenmitgliedschaft oder Konfessionslosigkeit bzw. sie können sogar den Zeitraum von Kirchenaustritten dokumentieren.

Was ist nun, wenn dies eines Tages dazu führen würde, dass Kirchenmitglieder in Zukunft bei Banken bevorzugt oder Nichtkirchenmitglieder benachteiligt würden? Immerhin sind die Regierungsmitglieder zu 100 % Kirchenmitglieder und viele Politiker haben in Amigo-Politik Erfahrung.
Betrachtet man alles zusammen, gewinnt auch die Bibelstelle in der Offenbarung des Johannes womöglich wieder aktuelle Bedeutung, die lautet: „Kaufen oder verkaufen konnte nur, wer das Kennzeichen trug: den Namen des Tieres oder die Zahl seines Namens … seine Zahl ist sechshundertsechsundsechzig.“ (13,11ff.) Alle anderen, die man hier ausgeschlossen bzw. isoliert hätte, können nun nicht mehr „kaufen oder verkaufen“, was auch immer das dann konkret bedeuten würde.
Anlässlich des Todes von Papst Johannes Paul II. im Jahr 2005 hatten wir am 6.4.2005 dazu bereits folgendes geschrieben:

Der Hintergrund:  In der offiziellen römisch-lateinischen Schreibweise werden die Zahlen mithilfe von Buchstaben dargestellt, von denen einige gleichzeitig einen Zahlenwert besitzen ( I = 1, V bzw. U = 5, X = 10, L = 50, C = 100, D = 500, M = 1000). Das ist allgemein bekannt. Weniger bekannt sind die Titel, die der Papst trägt. Einer davon ist „Vicarius Filii Dei“ („Stellvertreter des Sohnes Gottes“). Addiert man bei diesem Titel die Zahlenwerte der Buchstaben, die einen Zahlenwert besitzen, ergibt sich ausgerechnet die Zahl „666“. Zufall? Das kann sein. Oder auch nicht.
Zu dieser Zahl heißt es in der Bibel: „Wer Verstand hat, berechne den Zahlenwert des Tieres. Denn es ist die Zahl eines Menschennamens; seine Zahl ist 666(Offenbarung 13, 18). Zwar weist die katholische Kirche darauf hin, dass der offizielle Papsttitel „Vicarius Christi“ („Stellvertreter Christi“) ist und nicht „Vicarius Filii Dei“. Doch dieser ist immerhin ein Synonym zum offiziellen Titel. Versuche, auch aus anderen „Menschennamen“ (z. B. Nero, Hitler, Bill Gates) diesen Zahlenwert zu „berechnen“, sind zumindest weniger treffend und im Vergleich zur Papstinterpretation um einiges weiter „hergeholt“.

Stattdessen wird im Vatikan manches getan, um die Spekulation eher zu bekräftigen. „Das Totenhemd hat keine Taschen“, heißt es im Volksmund. Doch im Gegensatz dazu wurde Papst Johannes Paul II. ein Beutel mit Geld aus vielen Nationen mit ins Grab gegeben, vergleichbar den Grabbeigaben bei ägyptischen Pharaonen – allesamt Münzen, die während seines Pontifikats geprägt wurden. Und dieses Symbol kann nun wiederum mit der voraus gehenden Prophezeiung in Offenbarung 13, 16 in Verbindung gebracht werden, in der es heißt: „Kaufen oder verkaufen konnte nur, wer das Kennzeichen trug: den Namen des Tieres oder die Zahl seines Namens,“ eben die 666. Und das Symbol der verschiedenen Münzen im Grab besagt auch: Der Papst hat für alle Länder die richtige „Währung“ in der Tasche.
Diese Deutung muss keine exklusive sein, sondern kann auch als Teil eines Mosaiks verstanden werden. So heißt es auch, die Zahl 666 sei verschlüsselt im Strichcode auf gängigen Warenverpackungen enthalten, was aber nur eine kühne Interpretation ist; ebenso wie die Deutung von „666“ als „www“ gemäß dem hebräischen Zahlenwert des Buchstabens W.

Doch unabhängig von diesen – wie gesagt – spekulativen Gedanken: Ein Sack mit Geld im Papstgrab – ein deutlicheres Zeichen der Verbindung zwischen dem Papsttum einerseits und der Macht zu kaufen oder zu verkaufen andererseits ist eigentlich kaum vorstellbar. Die Verbindung ist auch insofern real, da Kirche und Vatikan ja einerseits auf die Finanzierung durch Staaten, Wirtschaft und zahlungskräftige Gläubige angewiesen sind, andererseits bereits selbst eine der größten Finanzmächte der Welt geworden ist. Und mit Jesus, der von seiner Arbeit als Zimmermann lebte und der lehrte „Ihr könnt nicht Gott dienen und dem Mammon“, hat diese Grab-Beigabe und erst recht das übrige kirchliche Finanzgebaren sowieso nichts zu tun.

Noch einmal zur Verdeutlichung: Im Jahr 2014 konnte erstmals in der neueren europäischen Geschichte etwas beobachtet werden, was damit in Verbindung stehen könnte.
1) Erstmals werden einflussreiche Politiker eines Nachbarlandes systematisch vom Einzahlen und Abheben auf ihren Konten ausgeschlossen.
2) Und erstmals müssen die Bankinstitute in Deutschland neben dem Namen und der Adresse ihrer Kunden und der Personalausweis-Nummer ein weiteres nicht neutrales Kriterium erheben, das den Bereich der Religion betrifft. Erstmals also gibt es bei allen Banken in Deutschland ein „Kennzeichen“ – wie es in der Offenbarung des Johannes heißt -, das über die neutralen Personenstandsdaten hinaus geht. Und folgt man obigem „Zufall“, dann ist es ja eben genau dieses Zeichen, das jemanden ausweist, Mitglied der Vatikankirche oder ihres evangelischen Ablegers zu sein oder eben nicht. Und nur nebenbei gesagt: Die Politiker, denen man jetzt die Konten sperrte, sind weder katholisch noch evangelisch.

Uli Hoeneß braucht sich also sicher keine Sorgen zu machen, denn er ist trotz einer Hinterziehung von Steuern in Höhe von mindestens 28,5 Millionen Euro ein Freund der verantwortlichen Politiker, die nach der Verurteilung zu einer Gefängnisstrafe den Ex-Präsidenten des FC Bayern München weiter in den höchsten Tönen loben. So Angela Merkel, Bundeskanzlerin, lutherische Pfarrerstochter, CDU-Vorsitzende: „Die Tatsache, dass Uli Hoeness jetzt dieses Urteil so angenommen hat, nötigt mir hohen Respekt ab“ (zeit.de, 14.3.2014). Oder Horst Seehofer, Ministerpräsident, katholischer Hostienempfänger trotz Scheidung und zweiter Ehe (siehe hier), CSU-Vorsitzender:  „Das zeigt, dass er ein Mensch von Format ist“ (augsburger-allgemeine.de, 14.3.2014).
Natürlich erscheint es besser, ein Gerichtsurteil anzunehmen als auch noch den Bundesgerichtshof um größere Milde zu bitten. Aber hier gleich wieder von „hohem Respekt“ und „Mensch von Format“ zu sprechen, zeigt auch auf, wie die Maßstäbe in unserer Gesellschaft verschroben und verbogen sind. Bei anderen Straftätern, die ebenfalls ohne Revision für drei bis vier Jahre ins Gefängnis gehen, spricht man auch nicht von „hohem Respekt“ und „Format“, wenn sie auf eine Revision verzichten. Außerdem meldete sich ein neuer Informant, der dem Magazin „Stern“ gegenüber erklärte, „auf dem [Schweizer] Konto [von Uli Hoeneß] seien viel höhere Summen bewegt worden, als im Prozess bekannt geworden. ´Er hatte zeitweise Werte von 600 Millionen Franken auf seinem Konto`. Das sind 400 Millionen Euro“. Und: „Es bleibt das Gefühl, dass die ganze Wahrheit um sein Nummernkonto in der Schweiz noch nicht auf dem Tisch liegt.“ (ntv.de, 20.3.2014)
Doch, wie gesagt, Sorgen braucht sich Uli Hoeneß nicht zu machen. Er ist erstens kein Russe, zweitens kein Freund des russischen Präsidenten und drittens katholisch.

Der Theologe aktuell – März 2014

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28.3.2014 – Wie das staatliche Bischofsgehalt von Bischof Tebartz-van Elst verschleiert wirdhttp://www.theologe.de/kirchensubventionen_stopp.htm#Verschleierung_des_Bischofsgehalts

 

25.3. / 26.3.2014 – Julija Timoschenko, westliche Hoffnungsträgerin in der Ukraine und hasserfüllte Russland-Gegnerin, in einem abgehörten Telefongespräch: Ich bin „bereit, eine Maschinenpistole zu nehmen und diesem Drecksack (Putin) in die Stirn zu schießen (zit. nach spiegel.de, 25.3.2014). „Man müsse zu den Waffen greifen und die Russen ´fertig machen, zusammen mit ihrem Anführer`. Timoschenko benutzt für die Russen dabei die abfällige Bezeichnung ´Kazap`. Überhaupt würzt sie den Dialog mit allerlei russischen Schimpfworten, die mit deutschen Begriffen wie ´verdammt`, ´Dreck` oder ´russische Hunde` eher harmlos übersetzt sind.“
Dass sie auch zum Völkermord an den acht Millionen Russen in der Ukraine aufgerufen habe, bestreitet sie jedoch. Das sei eine Manipulation gewesen. Sie habe sie nur als „Ukrainer“ bezeichnet.

Die millionenschwere Oligarchin wird auch eines Auftragsmordes an einem Parlamentarier beschuldigt und wurde von Kanzlerin Angela Merkel (CDU) eigens zur medizinischen Behandlung nach Deutschland eingeladen. Auch Serge Maschewski, der Bischof der Deutschen Evangelisch-Lutherischen Kirche in der Ukraine erklärte vor kurzem, er „setze große Hoffnungen in Julia Timoschenko“. (idea-spektrum Nr. 9, 26.2.2014)
„Julija Timoschenko war mit einer umjubelten Rede der Star auf dem Kongress der Europäischen Volkspartei“ am 6.3.2014 in Dublin, wo auch die Vertreter der CDU anwesend waren. „Sofort scharen sich die Fotografen um sie und die wichtigen und weniger wichtigen EVP-Politiker stellen sich an, um die Frau mit dem blonden Zopfkranz zu begrüßen … Timoschenko umarmt, weint, gibt Küsschen links und rechts.“
Mit frenetischem Applaus der konservativen europäischen Politiker wurden ihre Worte bedacht, die wie die Worte einer neuen „Heilsbringerin“ wirkten: „Zum ersten Mal in der Geschichte sind Ukrainer gestorben und haben dabei die europäische Fahne in den Händen gehalten“ (spiegel.de, 6.3.2014).
Sind das schon die letzten Vorboten für den großen Krieg oder dauert es noch gewissen Zeiten? Nicht aufgeklärt ist dabei noch immer, wer damals eigentlich das Massaker, bei dem ca. 100 Ukrainer – Aufständische und Polizisten – durchführen ließ – http://www.theologe.de/theologe6.htm#Scharfschuetzen
Doch rief Julia Timoschenko im besagten Telefonat auch zu einem Weltkrieg zur Zerstörung Russlands auf: „Ich werde die ganze Welt (gegen Russland) erheben, sobald ich es kann, damit – verdammt – von Russland nicht einmal ein verbranntes Feld übrig bleibt“ (zit. nach bild.de, 26.3.2014).
Sollte solches oder Ähnliches eines Tages tatsächlich eintreten, kann zumindest keiner im Westen sagen, das habe er nicht gewusst.
Mit Übergangspräsident und evangelischem Pfarrer Turtschinow und dem dem Papst untergebenen Laien-Katholiken Jazenjuk führen die beiden Vertrauten der „Gasprinzessin“ derweil die durch den verfassungswidrigen Umsturz geführte Übergangsregierung, der auch Neo-Faschisten angehören. Dennoch will der Westen dieser Regierung Milliarden über Milliarden zuschieben, vor allem Deutschland.
Mehr unter http://www.theologe.de/theologe6.htm#Julija-Timoschenko
PS: Die deutsche CSU wollte Julija Timoschenko im Januar 2014 auch für den Friedensnobelpreis vorschlagen (http://www.augsburger-allgemeine.de/politik/CSU-will-Julia-Timoschenko-fuer-Friedensnobelpreis-vorschlagen-id28387717.html). Was auch diesem Plan mittlerweile geworden ist, ist momentan nicht bekannt.

 

21.3.2014 – Pressemitteilung der Freien Christen für den Christus der Bergpredigt: „Appell an die Regierung: Rüstungsstopp nach Russland reicht nicht. Auch andere Rüstungsexporte stoppen oder sich von Christus distanzieren.“ http://www.freie-christen.com/pdf/waffenexporte_nicht_nur_nach_russland_stoppen.pdf

 

21.3.2014 – Jesus, der Christus, lehrte: „Mein Reich ist nicht von dieser Welt.“ In „dieser Welt“ dominieren die Prinzipien von Herrschaft und Abhängigkeit, und das ist contra Christus und damit immer dämonisch. Wer jedoch auch in der Politik eine schrittweise Umwandlung des Dämonischen für möglich hält, für den ist der Artikel von Erhard Eppler (Entwicklungshilfeminister von 1968-1994) über den Ukraine-Krim-Konflikt lesenswert; zwar den Prinzipien „dieser Welt“ verhaftet, doch mit einer Perspektive in eine andere Richtung – http://www.sueddeutsche.de/politik/russlands-praesident-wladimir-putin-mann-fuers-boese-1.1909116

 

21.3.2014 – Anlässlich des Konflikts zwischen dem Westen und Russland um die Krim rückt auch die völkerrechtswidrige Abspaltung des Kosovo von Serbien wieder in den Blickpunkt. Auf Betreiben des Westens und unter Protest Russlands ließ der Westen dort ein Referendum durchführen und setzte die Abspaltung im Jahr 2008 durch, obwohl in Serbien längst eine „westfreundliche“ Regierung am Ruder war. Im Jahr 1999 wurde die Regierung unter Slobodan Milosevic von der NATO weggebombt, weil sie den berüchtigten vom Westen aufgesetzten Vertrag von Rambouillet nicht unterschrieben hatte, indem sie sich verpflichtet hätte, das Kosovo freiwillig aufzugegeben. Zuvor hatte die islamische Untergrundarmee UCK ihren Untergrund-Krieg gegen Serbien ausgeweitet, worauf hin der Staat den Aufstand niederzuschlagen versuchte. Die NATO ergriff Partei für die UCK und die deutschen Großkirchen befürworteten damals diesen Krieg, was zu einer Eskalation mit vielen zivilen Opfern auf serbischer und auf albanischer Seite führte. Einige Stellungnahmen der Kirche lesen Sie in „Der Theologe Nr. 6“ – Die Kirche – immer für den Krieg – http://www.theologe.de/theologe6.htm#Kosovo-Krieg

 

19.3.2014 – Sehenswertes Interview mit Folker Hellmeyer von der Bremer Landesbank, einem Experten für Börsen und Weltwirtschaft, zu den geostrategischen Gründen des Krim-Konflikts mit dem Titel „Wir bezahlen am Ende die Rechnung“ – http://www.n-tv.de/mediathek/videos/wirtschaft/Wir-bezahlen-die-Rechnung-am-Ende-article12462696.html

 

19.3.2014 – Neues Kapitel im Artikel über den Ukraine- bzw Krimkonflikt – Parteiische Einmischung ist unchristlich und führt immer zur Eskalation –  http://www.theologe.de/theologe6.htm#Unchristliche_Einmischung

 

17.3.2014 – Ab August 2014  müssen alle deutschen Banken Jahr für Jahr die Konfessionszugehörigkeit ihrer Kunden abfragen – Hat dies damit zu tun, dass gemäß der Offenbarung des Johannes gegen Ende der materialistischen Welt nur noch kaufen und verkaufen könne, wer mit dem „Kennzeichen“ 666 versehen ist? Das Einfrierungen von Konten russischer Politiker wirft deshalb auch die Frage auf: Wird morgen auch anderen Bankkunden der Geldhahn abgedreht? Nach welchen Kritierien? http://www.theologe.de/gott_mammon.htm#Konfessionszugehoerigkeit_der_Bankkunden

 

12.3.2014 – Erzbischof Kardinal Marx ist neuer Vorsitzender der Deutschen Katholischen Bischofskonferenz. Wen wählten die Bischöfe in Zeiten großer Kriegsgefahr damit an die Spitze? Kardinal Marx kritisierte die Bundesregierung 2011 für ihre Zurückhaltung im Libyen-Krieg der Nato, der das Land damals in den Abgrund stürzte. Siehe dazu unsere damalige Meldung, die deutlich macht, welche Kräfte hier am Werk sind. http://www.theologe.de/theologe6.htm#Kriegsbischoefe

 

Eine Meldung vom 9.3.2014: „An den Finanzmärkten kursiert eine gigantische Schuldenlast. Nach Berechnungen der Bank für Internationalen Zahlungsausgleich sind weltweit Anleihen im Volumen von gut 100 Billionen Dollar im Umlauf – 43 Prozent mehr beim Ausbruch der Finanzkrise im Jahr 2008″ (spiegel.de).

8.3.2014 – Nach der NATO-Bombardierung – Libyen versinkt im Elend, im totalen Chaos und im Krieg der Milizen; Gefechte um den Öl-Reichtum des Landes http://www.spiegel.de/politik/ausland/libyen-droht-mit-versenkung-von-oel-tanker-a-957646.html – Die NATO hat das Land ins Chaos bombardiert, nachdem man die Regierung Gadaffi weggebombt hat, als diese gegen Aufständische vorgegangen ist. Nun gibt es immer mehr Aufständische, wie in Syrien, und eine Miliz kämpft gegen die andere. Wo ist jetzt der Westen? Auch hier führte das militärische Eingreifen und die massive Einmischung des Westens ins Desaster, wie in Syrien, wie im Irak. Jetzt greift der Westen in die Vielvölkerrepubliken Osteuropas ein und mischt sich selbstgerecht in die Konflikte ein …
Zu Libyen siehe auch: Die libyschen Flüchtlingen schlagen sich nach Deutschland durch, andere ertrinken vor Lampedusa im Meer. Was also hat die NATO gebracht?



7.3.2014 – Die Seelenfänger: Arbeitsstelle nur gegen Taufe – Die Großkirchen werden immer mehr zu Seelenfängern, auch unter Erwachsenen. Während man bei Kindern den Eltern Angst vor ewigen Höllenstrafen bei Nichttaufe macht und vor einer angeblichen Abwesenheit der „Gnade Gottes“ Angst macht, dient bei Erwachsenen zunehmend der Arbeitsmarkt als kirchliches Druckmittel.
Uns ist beispielsweise eine junge Frau bekannt, die einen begehrten Praktikumsplatz in einem kirchlichen Kindergarten nur dann bekommen hätte, wenn sie sich zuvor taufen lässt. Dabei nützen beide Großkirchen knallhart aus, dass der Staat ihnen im Bereich des Sozialwesens regelrechte Monopole überlassen hat. Das heißt: Der Staat fördert die kirchliche Trägerschaft von sozialen Einrichtungen und finanziert diese dann auch mit bis zu 100 %. Dies geht in vielen Regionen so weit, dass es den Kommunen sogar recht ist, wenn die Kirche alles in Händen hält. So entstanden viele Monopole.
Die Personalpolitik in diesen Einrichtungen (Kindergärten, Kindertagesstätten, Seniorenheime, Schulen, Krankenhäuser u.ä.) überlässt der Staat jedoch komplett der Kirche. Und diese nutzt ihre Machtstellung schamlos aus und fordert von allen Beschäftigten in der Regel Mitgliedschaften, wobei die Großkirchen Katholisch und Evangelisch oft ihre Mitgliedschaften gegenseitig tolerieren, wenn es sich nicht um Leitungspositionen handelt. Außenstehende werden jedoch in der Regel ausgeschlossen.
Wer sich jedoch taufen lässt, unterschreibt nicht eben schnell einmal einen Mitgliedschaftsvertrag, aus dem er später auch wieder aussteigen könne, sondern man lässt nach katholischer Lehre z. B. seine „DNS“, also sein genetisches Erbgut, für alle Ewigkeiten „katholisch“ prägen (siehe hier). Und auch nach lutherischer Lehre ist die Mitgliedschaft aus geistiger Sicht in Ewigkeit nicht mehr kündbar (vgl. z. B. hier).
So manchen bibelkundigen Leser erinnert das vielleicht daran, wie laut Altem Testament Esau sein „Erstgeburtsrecht“ für einen Teller Linsensuppe an seinen Bruder Jakob abtritt. Auf die Gegenwart bezogen: Auf ewig angeblich „katholische DNS“, nur um den Arbeitsplatz z. B. in einer Wäscherei der Caritas zu bekommen.
Alles das ist Seelenfang mit staatlicher Förderung, denn der Staat, das heißt wir alle, müssen diese Praktiken finanzieren, die endlich beendet gehört.
Der Landesbischof der evangelischen Nordkirche in Deutschland, Gerhard Ulrich aus Schwerin, gibt die Praktiken auch zu, als er in seinem Bericht vor der Synode in Lübeck-Travemünde beispielsweise ausführte: „Eigentlich kommt der Dienst in der Kirche ´aus der Taufe gekrochen` [so ein Luther-Spruch]. Heute erlebe ich es, dass aufgrund der Loyalitätsrichtlinie die Taufe aus der Bewerbung gekrochen kommt: Man lässt sich taufen, um die Stelle zu bekommen.“ (zit. nach idea-spektrum Nr. 10 vom 6.3.2014)

 

7.3.2014 – Sprunghafte Zunahme der Exorzismen und der Exorzismus-Ausbildung in der katholischen Kirche http://www.theologe.de/theologe9.htm#Sprunghafte_Zunahme



6.3.2014 – Die Studie über die Hintergründe des Konflikts in der Ukraine wurden weiter aktualisiert und erweitert – http://www.theologe.de/theologe6.htm#Ukraine

 

4.3.2014 – “Afghanen seien in in einem Krieg gestorben, ´der nicht der unsere` ist” – Afghanischer Präsident: “Extreme Wut auf US-Regierung” – US-Regierung vertritt ihre Interessen auch massiv in der Ukraine und im Iran-Israel-Konflikt – http://www.theologe.de/theologe6.htm#Extreme_Wut_auf_US-Regierung

Führt Umsturz in der Ukraine zum Kollaps der EU? Sind es Vorboten eines neuen Weltkriegs? Ost-West-Konflikt wieder aufgebrochen

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Aufgrund der notwendigen Aktualisierungen ist diese Studie ab dem 3.3.2014 nur noch auf der Hauptseite unter http://www.theologe.de/theologe6.htm#Ukraine einsehbar und wird dort gegebenenfalls auch aktualisiert.

Der Theologe aktuell – Februar 2014

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Liebe Leserinnen, liebe Leser!
Wenn Sie über alle wesentlichen Neuerungen oder Ergänzungen auf dem Laufenden bleiben möchten, dann finden Sie unter der Rubrik „Der Theologe aktuell“ die Links zu den jeweils aktuellen Themen. Einige wenige werden auch komplett als Beiträge auf wordpress.com veröffentlicht.

28.2.2014 – Reformationsjubiläum – 500 Jahre Martin Luther sind genugDer Theologe Nr. 67 wurde überarbeitet. Unter anderem ergänzt durch ein Zitat der Journalistin Friedrike Gräff:
„Sie [Die Evangelische Kirche] ist für alles, wofür bürgerliche Mehrheiten sind. Im Grunde vertritt sie das Prinzip Merkel, sich nicht zu früh und nicht zu spät die Meinungen des Wahlvolks auf die Fahne zu schreiben und dann so zu tun, als hätte man sie als Erste geschwungen … Sie [die evangelischen Pfarrer] sind interessiert an Glaubensfragen, sie haben einen Beruf, der sie damit in Berührung bringt, aber sie leben nicht daraus. Und sie vermitteln nicht das Gefühl, dass Jesus Christus, dass Gott ihnen Zuversicht oder Kraft schenken. Der letzte Pfarrer, den ich danach fragte, was ihm bei seiner Arbeit wichtig sei, nannte das Kirchencafé seiner Gemeinde. Das, so die Begründung, würden die Freiwilligen selbst auf die Beine stellen. Er belebte sich erst, als er von seinem Lieblings-Sportverein erzählte … Die Kirche kommt allen entgegen. Sie findet so viele Bibelübersetzungen, bis alle mit dem Text zufrieden sind.“ (Die Journalisten Friederike Gräff in Christ und Welt, Ausgabe Nr. 9/2014) –  siehe dazu http://www.theologe.de/500-jahre_reformation_jubilaeum_2017.htm#Meinungen_des_Wahlvolks

26.2.2014 – Der Übergangspräsident der Ukraine ist evangelischer Pfarrer http://www.theologe.de/theologe6.htm#Pastor_als_Praesident

26.2.2014 – Was haben Edathy-Affäre, Ukraine, Pussy Riot, Tebartz-van Elst und die staatliche Kirchenfinanzierung gemeinsam?http://www.theologe.de/theologe6.htm#Edathy-Affaere

25.2.2014 – Die Schere zwischen Arm und Reich geht immer weiter auseinander – Die Wirtschaftssysteme wirken wie eine Schere: Sie führen zu Megareich und Bettelarm. So lautet eine Meldung vom 25.2.2014: „Auf der Welt gibt es jeden Tag einen neuen Milliardär“ (welt.de). Eine andere Meldung vom gleichen Tag lautet: „Täglich sterben weltweit 18.000 Kinder unter fünf Jahren“ (http://www.spiegel.de/gesundheit/diagnose/save-the-children-jeden-tag-sterben-weltweit-18-000-kinder-a-955558.html). Dies sind die beiden Seiten der Medaille.
Mehr dazu auch in http://www.theologe.de/gott_mammon.htm und in http://www.theologe.de/menschen_esst_kein_fleisch.htm#Kinder

18.2.2014 – Angesichts der Kämpfe in der Ukraine – Aktualsierung der Meldung über die Hintergründe und über die drohende Kriegsgefahr in Europa
http://www.theologe.de/theologe6.htm#Ukraine

17.2.2014 – http://www.sueddeutsche.de/panorama/affaere-um-tebartz-van-elst-bischof-soll-geld-aus-stiftung-abgezweigt-haben-1.1890419  Wieso soll das Tun des Bischofs nicht „strafrechlich relevant“ sein, wenn sich die Fakten so bestätigen?
Ist das nicht Betrug? Und Diebstahl? Betrug an gutgläubigen Menschen, die für „arme Familien“ gespendet haben? Wenn andere Organisationen „für die Armen“ sammeln würden und dann würde sich heraus stellen, dass das Geld für den luxuriösen Lebensstil der Geschäftsführer verwendet wurde, was ist das dann? „Bandenmäßiger“ Betrug? Und würde der Verantwortliche dann nicht verhaftet werden? Jeder, der etwas in diese Stiftung, über deren Millionen der Bischof verfügte, gespendet hat, sollte nun einen Brief an das Bistum schreiben, die Höhe seiner Spende nennen und diese dann zurückfordern. Außerdem fragen wir uns, wie es möglich war, dass eine solche Stiftung offenbar über Jahrzehnte die Millionen gehortet hat statt diese Beträge zeitnah an „arme Familien“ (dem vorgegebenen Spendenzweck), die es weltweit zu Millionen gibt, weiter zu leiten.

17.2.2014 – Neu: Der Theologe Nr. 72Christus, der innere Arzt und Heiler http://www.theologe.de/christus_als_innerer_arzt_und_heiler.htm

14.2.2014 – Martin Luther und die Nachfolger Luthers für den Krieg – Ergänzungen in Der Theologe Nr. 3
http://www.theologe.de/theologe3.htm#Soldaten
http://www.theologe.de/theologe3.htm#Toeten_im_Krieg

11.2.2014 – Die lutherische Bundeskanzlerin Merkel will auch in Deutschland den genmanipulierten Mais einführen lassen (spiegel.de, 11.2.2014 u.a.)ein weiterer Schritt Richtung Katastrophehttp://www.theologe.de/gentechnik_genmanipulation.htm
Nur zur Verdeutlichung: Deutschland wird sich in der EU auf Geheiß der Kanzlerin der Stimme enthalten, was dann aufgrund der Mehrheitsverhältnisse dazu führt, dass die zuständige EU-Kommission die Zustimmung geben kann, nachdem die deutsche Enthaltung den Weg dafür frei gemacht hat.

9.2.2014 – Von wem stammt der Satz, die „Regierung sieht in den beiden christlichen Konfessionen die wichtigsten Faktoren zur Erhaltung unseres Volkstums„? Merkel? Seehofer? Steinmeier? Gabriel? Kretschmann? Nein. Die Auflösung und mehr dazu finden Sie unter http://www.theologe.de/theologe4.htm#Regierungserklaerung_Hitlers

9.2.2014 – Bundeswehr-Kampfeinsätze im Ausland: Rückendeckung für Gauck und von der Leyen von der lutherischen „Geistlichkeit“: Es sei nicht richtig, Gewalt auszuschließen – http://www.theologe.de/theologe6.htm#Evangelischer_Landesbischof

9.2.2014 – Bischof Tebartz von Elst und die Kirche: Geheimarchiv, konspirative Wohnung und „deutlich höhere“ Kosten als 31 Millionen für den Bischofssitz (statt der geplanten 2,5 Millionen). Kirchliche Stiftungsgelder abgezweigt / Neue Kirchenaustrittswelle bahnt sich an – http://www.theologe.de/gott_mammon.htm#Noch_hoehere_Verschwendung

7.2.2014 – Zum Auftakt der Olympischen Winterspiele und mitten im Machtkampf in der Ukraine, wo die USA-Regierung eine neue Regierung durchdrücken will, sind die USA erneut bankrott: http://www.finanzen100.de/?ID_NEWS=65869 – Wie immer wird eine Anhebung der Schuldenobergrenze „helfen“, die derzeit bei ca. 17 Billionen Euro Schulden liegt. Die einzige Staatsmacht, die keine Schulden und stattdessen Vermögen im Billionenbereich angehäuft hat, ist die römisch-katholische Kirche. Beide Mächte sind mehr oder weniger verbündet.

7.2.2014 – Die Olympiade im Kalkül der Politiker http://www.theologe.de/theologe6.htm#Olympiade

7.2.2014 – US-Außenminister Kerry huldigt dem Vatikanhttp://www.theologe.de/theologe6.htm#Kerry_huldigt_dem_Vatikan

6.2.2014 –  Der Priester als „Lichtgestalt“? Wie ein pädophiler Priester seine angebliche Nähe zu Gott sexuell ausnützt – Das Kapitel wurde aus aktuellem Anlass (Klage der UNO gegen den Vatikan) überarbeitet. Siehe http://www.theologe.de/priester_pfarrer_pastoren_contra_christus.htm#Angebliche_Gottnaehe

5.2.2014 – UN klagt Vatikan an: Vertuschungspolitik begünstigte weitere Sexualverbrechen von Priestern an Kindernhttp://www.theologe.de/schwarzbuch_katholische-kirche.htm#Verschleierung_von_Kindsmissbrauch

4.2.2014 – Ändert sich etwas durch Papst Bergoglio?http://www.theologe.de/papst_bergoglio_franziskus_taeuschung.htm#Stellungnahmen_zu_Papst-Bergoglio

4.2.2014 – Konflikt in der Ukraine – Befürchtungen, dass es Vorboten eines neuen West-Ost-Weltkriegs sein könntenhttp://www.theologe.de/theologe6.htm#Ukraine

4.2.2014 – „Wir sind nicht klug …“  Vorüberlegungen zum geplanten Evangelischen Kirchentag 2015 in Stuttgart http://www.theologe.de/evangelischer-kirchentag.htm#Stuttgart

3.2. / 4.2.2014 – Für „Artenschutz“ zuständiger hoher Staatsbeamter im CDU-geführten Umweltministerium in Thüringen (Nr. 3 nach Minister und Staatssekretär) erwarb Jagdlizenz in Botswana (kostet normalerweise ca. 20.000 Euro) und erlegte Berichten zufolge mit 20 Schuss einen Elefanten. Er ist stolz auf sein „Jagdglück“. http://www.spiegel.de/politik/deutschland/elefantenjagd-in-botswana-thueringischer-spitzenbeamter-unter-druck-a-950678.html.
Dr. Udo Wedekind war früher Oberstaatsanwalt und veröffentlichte auch von ihm ist auch eine Rede vom 20.3.2002 über Jagdfrevel in Deutschland veröffentlicht. Die Rede schloss mit den Worten: „Zeigen Sie kompromisslos und ohne Ausnahme alles Ihnen bekannt werdende kriminelle Unrecht in Wald und Feld bei den zuständigen Behörden an, machen Sie es überdies in der Öffentlichkeit und in den betreffenden Vereinen bekannt und nutzen Sie dazu auch die Presse (oder andere Medien)“ (http://www.forstverein.de/gfx/REDAKTION/Jahresbericht_2002.pdf). Aber wer in Deutschland mit „Artenschutz“ genug Geld verdient, kann ja dafür „legal“ in Afrika wüten, so könnte man ergänzen. Mit Beginn des Jahre 2014 hat der Staat Botswana allerdings das hobbymäßige Töten von Elefanten durch ausländische Touristen verboten. Und die Regierung in Thüringen hat den hohen Beamten aufgrund des gr0ßen öffentlichen Drucks versetzt.
Die Institutionen Kirche erlauben ihren Gläubigen das Jagen der Tiere mit abschließender Tötung, auch zum „Sport“ und als Hobby.

3.2.2014 – Kirche contra Gemeinde: Evangelische Kirche in Württemberg will „Gesetz“ von 1887 durchdrücken und verlangt von der Stadt Gingen 5/6 der Kosten für die Renovierung des Kirchturms der evangelischen Kirche. Die Stadt Gingen bot 50 % Beteiligung, die Kirche will aber die 1887 zugesagten 83,3 %. Dabei zahlt die Kommune immer noch die Raten der letzten Renovierung des Glockenturms vor zehn Jahren ab. http://www.swr.de/zur-sache-baden-wuerttemberg/kirchturm-streit-gingen/-/id=3477354/did=12585766/nid=3477354/n6ul49/index.html
Nach einem Gerichtsbeschluss muss der Staat, in diesem Fall die Gemeinde, nur noch 1/3 der Kosten zahlen (was immer noch zuviel ist) und hat jetzt wieder mehr Geld für die Schule und den Kindergarten. Doch die Kirche nimmt das nicht hin und verlangt, dass auch im Jahr 2014 das Gesetz von 1887 nicht angetastet wird und die Zahlungen an die Kirche unverändert weiterlaufen. Sie will nun bis vors Bundesverwaltungsgericht ziehen, um neues Geld aus der „Gemeinde“ heraus zu holen.

3.2.2014 – Evangelische Kirche verspekuliert Millionen aus den Kirchensteuereinnahmenhttp://www.theologe.de/schwarzbuch_evangelische-kirche.htm#Evangelische_Kirche_verspekuliert_Millionen

3.2.2014 – Finanztricks der evangelischen Öffentlichkeitsarbeit  http://www.theologe.de/schwarzbuch_evangelische-kirche.htm#Finanztricks

3.2.2014 – Kindertagesstätten: Wie die evangelische Kirche die Städte zu erpressen versucht http://www.theologe.de/kirchensubventionen_stopp.htm#Kindertagesstaetten

3.2.2014 – Papst erklärt Kirche faktisch für absurd  http://www.theologe.de/papst_bergoglio_franziskus_taeuschung.htm#Kirche_absurd

3.2.2014 –  Historiker beklagt „Schaden“ durch Luther http://www.theologe.de/500-jahre_reformation_jubilaeum_2017.htm#Schaden_durch_Luther

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