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Schlagwort-Archive: Reformationsjubiläum

Der Theologe aktuell – 2017

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Der Theologe aktuell – 2017

19.4.2017 – Neu: Martin Luther und die Juden aus der Reihe „Zeitgeschehen  aus urchristlicher Sicht“ – 11 1/2 Minuten  – Die Verfolgungsaufrufe des Reformators und die geistige Vorbereitung des Holocaust – http://www.der-freie-geist.de/video/martin-luther-und-die-juden
Foto: Martin Luthers Totenmaske und Abdruck seiner Hände nach einer Rekonstruktion, verehrt in der Kirche „Unsere lieben Frauen“ in Halle an der Saale. Unzählige Menschen hat Martin Luther töten wollen. Im Jahr 1546 ist er in Eisleben gestorben, wahrscheinlich an einem Herzinfarkt.

16.4.2017 – Das päpstliche Urbi-et-Orbi und die Verantwortung der Kirche an Naturkatastrophen und kommendem Klimakollapshttp://www.theologe.de/theologe16.htm#Naturkatastrophen_und_Urbi-et-Orbiueberschwemmung

15.4.2017 – Der Baals-Kult im Vatikan und anderswo ist im Sinken – Das Thema des Kreuzes auch auf Video – 19 Min.
http://www.der-freie-geist.de/video/jesus-am-kreuz
Diejenigen, die immer wieder das Kreuz mit Corpus hochhalten (und nach kurzzeitiger Abnahme des Körpers an ihrem Osterfeiertag den Körper dort wieder festnageln) bekämpfen auch Gott, den Freien Geist, der in allen Lebensformen gegenwärtig ist und durch wahre Gottespropheten zu allen Zeiten sprach und spricht, nicht aber durch Priester.
kruzifixDies zeigt auf: Christus, der Freie Geist, ist der Sieger. Er lässt sich nicht zum Schweigen bringen. Und Seine Weherufe gegenüber der damaligen Priesterkaste gelten auch gegenüber der heutigen, die ihre Eigeninteressen auch noch mit Seinem guten Namen etikettiert. Doch das institutionelle Christentum, das im Kern ein modernisierter Baals-Kult mit seinen Opfertheorien ist, ist im Sinken, trotz aller äußerlichen Festivitäten und Urbi et Orbi.

13.4.2017 – Jesus, der Christus, der Freie Geist – nicht das Sühnopfer der Priester – Das Kreuz ohne den Leichnam ist ein Symbol für die Auferstehung. Das Kruzifix mit Leichnam, mit Corpus, soll jedoch die angebliche Niederlage von Jesus von Nazareth symbolisieren. Das ist die tiefere Bedeutung, die allerdings nicht offen zugegeben wird. Seit nahezu 2000 Jahren hängt Christus in den Kirchen immer noch am Kreuz. Dort wurde Er zum Schweigen gebracht und dort soll Er weiter schweigen. Stattdessen reden seither die Theologen und die, die sich als „Stellvertreter“ ausgeben, doch Seine Freiheitslehre pervertieren. Lesen Sie das überarbeitete Manuskript einer Gesprächsrunde mit dem Titel „Jesus, der Christus, der Freie Geist, nicht das Sühnopfer der Priester“ anlässlich des entsprechenden „Feiertages“ am 14.4.2017.
http://www.theologe.de/kreuzigung.htm#Der-Freie-Geist

tieropfer12.4.2017 – Gott hat nie Tieropfer verlangt, sie sind Ihm ein Gräuel – Die Gottespropheten sprachen Klartext, die Theologe verwässert – Gott wollte niemals Tieropfer. Das Leid der Tiere schreit zum Himmel, und der Opfernde gleich welcher Religion kommt Gott nicht näher, im Gegenteil. Er ist gegen den allgegenwärtigen Gott, der auch in jedem Tier, in jeder Pflanze, in jedem Stein lebt. Tieropfer sind eine grausame Erfindung der Priester äußerer Religionen.
Die jüdischen Gottespropheten erhoben ihre Stimme gegen die Opfer, und sie wurden von den Priestern verfolgt. In den Bibeln der Kirchen ist es widersprüchlich. Die Botschaft der Propheten ist dort noch lesbar, doch auch die Bibelfälschungen der Priesterkaste wurden zu „Gottes“ Wort erklärt und das niedere Bewusstsein einiger Schreiber. Allerdings: Die heutigen Schlachthöfe und Metzgereien der so genannten Christenheit sind um vieles schlimmer als die früheren Opferaltäre. Eine kleine Studie zu einigen Bibelworten zum Opfer in http://www.theologe.de/theologe8.htm#Keine_Tieropfer

7.4.2017 – Das Kirchengefolge von Präsident Donald Trumphttp://www.theologe.de/theologe6.htm#Donald-Trump

papst_innozenz_X25.3.2017 – EU-Regierungschefs bekommen Gruppenaudienz beim Papst. Dann trafen sie sich unter Papst-Statuen – Die Hintergründe – In den Jahren 1957 und 2004 versammelten sich die Regierungschefs der EU unterhalb der Statuen der Päpste Urban VIII. und Innozenz X. in Rom. Im Jahr 2017 bekamen sie zuerst eine Gruppenaudienz bei Papst Franziskus anlässlich von 60 Jahren EU, dann ging es wieder zu Papst-Statuen. Was waren und sind die Ziele des Vatikan in Europa, damals und heute? Was sind die bekannten Fakten?
http://www.theologe.de/theologe16.htm#Europa

11.3.2017 – Öffentlichkeitsarbeit der Großkirchen – Die Erinnerungen, das man sich früher gegenseitig ermordet hat, sollen „geheilt“ werden. http://www.theologe.de/500-jahre_reformation_jubilaeum_2017.htm#Healing_of_Memories – Wem nützt das Blendwerk „Ökumene“?

oekumene5.3.2017 – Ökumene – wer kann dieses Rätsel lösen? Ein Höllenlärm ist es, wenn auch der Papst anwesend ist – Vor ca. 500 Jahren spalteten sich die Evangelischen von ihrer katholischen Mutterkirche ab, und furchtbare Religionskriege waren die Folge. Heute betonen beide Großkonfessionen ihre Gemeinsamkeiten, Ökumene genannt. Doch bis heute hat die Vatikankirche den Bann samt Verdammung in eine angeblich ewige Hölle gegenüber Martin Luther nicht aufgehoben, und bis heute steht in den Evangelischen Bekenntnisschriften als gültige protestantische Lehre, der Papst sei der Apostel des Teufels, der Antichrist. Lediglich bei einem Streitpunkt, der Behauptung der so genannten „Rechtfertigung“ des Sünders durch dessen Glauben, erklärte man im Jahr 1999, dass die gegenseitigen Lehrverurteilungen nunmehr ins Leere laufen – eine trickreiche Konstruktion, denn aufgehoben wurde gar nichts. Die Kirchenheiligen Thomas von Aquin und Augustinus behaupten sogar, die „Heiligen“ der Vatikankirche könnten die höllischen Strafen der Verdammten, darunter Martin Luther, vollkommen schauen und Gott angesichts dieser Torturen für ihre Seligkeit desto mehr danken.
Doch was die Grausamkeiten betrifft, sind beide Großkirchen auch ökumenisch verbunden: Beide ließen z. B. die urchristlichen Täufer foltern und ermorden, beide heizten Kriege an und befürworten sie bis heute, und beide bekämpfen bis heute urchristliche Gemeinschaften, die ihnen ein Dorn im Auge sind. Außerdem bekam Kardinal Karl Lehmann als erster Katholik im Jahr 2016 die Martin-Luther-Medaille verliehen. Er trägt also jetzt eine „Ketzermedaille“. Ökumene, was also bedeutet es? Wer kann dieses Rätsel lösen? Wie kann man sich das vorstellen? Einen Höllenlärm gibt es, wenn dabei sogar der Papst anwesend ist.
Erfahren Sie Wissenswertes zu diesem Thema in 11 1/2 Minuten im Rahmen der Sendung „Zeitgeschehen aus urchristlicher Sicht“ – http://www.der-freie-geist.de/video/oekumene-wer-kann-dieses-raetsel-loesen

raubgold_der_kirche23.2.2017 – Ein höllischer Abgrund voller Milliarden – Das Bistum München veröffentlichte 2016 nach öffentlichem Druck seine Bilanz. Bei näherem Hinsehen wurde jedoch bald klar: In den ca. 6,5 Milliarden € ist Unermessliches überhaupt nicht eingerechnet, von „Bilanztricks der Kirche“ war in der Presse zu lesen.
Die Gesprächsrunde der „Theologen“ klärt zunächst auf, was die Zahlen bedeuten und welche Milliarden alles fehlen:
http://www.der-freie-geist.de/video/die-milliardenschaetze-der-kirche
Dies alles führt auch zu der Frage: Wie ist die Kirche überhaupt zu ihrem Reichtum gekommen, der summa summarum in die Billionen geht?
Je mehr man sich mit diesem Thema beschäftigt, je mehr Unsummen tun sich auf und je mehr Abgründe an Verbrechen im Laufe der Geschichte, welche bis heute die Basis des Kirchenimperiums sind.
Hier erfahren Sie, liebe Zuschauerinnen, liebe Zuschauer, in aller Kürze, das Wichtigste über das Vermögen der Institutionen Kirche anhand aktueller Daten. Und der drastische Widerspruch zur Lehre des Jesus von Nazareth wird auch bei diesem Thema für jeden Menschen offensichtlich.

KONICA MINOLTA DIGITAL CAMERA11.2.2017 – Australien: Wahrscheinlich 7 % aller katholischen Priester begingen Sexualverbrechen an Kindern http://www.theologe.de/schwarzbuch_katholische-kirche.htm#Australien

9.2.2017 – Rechte Hand des Bischofs von Limburg mit „schockierender“ Kinderpornografie auf seinem Rechner – Im Bistum Limburg wurde beim Büroleiter und Referenten des neuen Bischofs „schockierende“ Kinderpornografie gefunden, wie es in Medien heißt. Der Beschuldigte ist verheirateter „Ständiger Diakon“, also zwar kein Priester, aber trotzdem einer, der bei kirchlich bedeutenden Anlässen mit „vorne“ steht, „Theologe und Kirchenrechtler, Domdiakon, Richter am Bischöflichen Ehegericht“, Leiter der katholischen Diakonenausbildung und deutschlandweit an der Spitze eines Interessenverbands der so genannten „Ständigen Diakone“.
Die Behörden kamen ihm bei Durchsuchungen nach wochenlangen „verdeckten Ermittlungen“ auf die Schliche, der Beschuldigte wurde mit „Unschuldsvermutung“ zunächst vom Dienst frei gestellt.
Siehe dazu auch die Gesprächsrunde zum Thema „Die Verbrechen der Kirche an den Kindern“ unter http://www.der-freie-geist.de/video/die_verbrechen_der_kirche_an_den_kindern
Mehr zum Thema auch in der Ausgabe „Der Theologe Nr. 43 – Schwarzbuch Katholische Kirche“ – http://www.theologe.de/schwarzbuch_katholische-kirche.htm

martin-luther_totenmaske27.1.2017 – Bischof erklärte Martin Luther 1938 zum geistigen Vater der Judenverfolgung im Nationalsozialismus. Warum gibt es immer noch Luther-Straßen? – Der evangelische Landesbischof Martin Sasse veröffentlichte im Jahr 1938 eine Schrift mit dem Titel „Martin Luther und die Juden – Weg mit ihnen“.
In dieser Schrift beanspruchte der Landesbischof eine geistige Verbindung zwischen den brennenden Synagogen der Reichspogromnacht im Jahr 1938 und seinem Vorbild Martin Luther, der genau dies schon ca. 400 Jahre zuvor gefordert hatte. Der lutherische Bischof schreibt:
„Am 10. November 1938, an Luthers Geburtstag, brennen in Deutschland die Synagogen. Vom deutschen Volk wird … der gottgesegnete Kampf des Führers zur völligen Befreiung unseres Volkes gekrönt. In dieser Stunde muss die Stimme des Mannes gehört werden – gemeint ist Martin Luther -, der … der größte Antisemit seiner Zeit geworden ist, der Warner seines Volkes wider die Juden.“
Der lutherische Bischof erklärte Martin Luther damit zu einem geistigen Vater der nationalsozialistischen Judenverfolgung, die bis zum Holocaust führte.Juden

Luthers Forderungen sind dokumentiert in seinem Buch„Von den Juden und ihren Lügen“.  Darin behauptet der Reformator, dass die Juden, „1400 Jahre unser Plage, Pestilenz und alles Unglück gewesen sind und noch sind“.
Von den Nationalsozialisten wurde im 20. Jahrhundert dann die Parole ausgegeben, die Juden seien – in Anführungszeichen – „unser Unglück“.
Martin Luther forderte in der genannten Schrift auch: Man soll ihre Synagogen oder Schulen mit Feuer anstecken“. Im Jahr 1938 lassen die Nationalsozialisten die jüdischen Synagogen verbrennen.
Martin Luther forderte weiter, „dass man ihre Häuser desgleichen zerbreche und zerstöre“. Dafür, so Luther, „mag man sie etwa unter ein Dach oder einen Stall tun“. Im Jahr 1938 wurden die Häuser der jüdischen Mitbürger tatsächlich beschlagnahmt, und die Menschen wurden in Ghettos gedrängt und später in die Baracken der Konzentrationslager verschleppt.
Martin Luther verlangte auch, dass man den jüdischen Bürgern „nehme alle ihre Betbüchlein und nicht ein Blatt ließe“. Im Jahr 1933 wurden in Deutschland dann die jüdischen Schriften verbrannt.
Und es gibt noch weitere Beispiele:
So forderte Martin Luther auch, „dass man … nehme ihnen alle Barschaft und Kleinod an Silber und Gold“. Das setzten die Nationalsozialisten ebenfalls in die Tat um. 1938 wird der Besitz enteignet, 1939 Schmuck eingezogen, später das Geld.
Schließlich forderte Luther die Todesstrafe für Juden, die ihren Glauben öffentlich leben; wörtlich, „dass man ihnen verbiete, bei uns … öffentlich Gott zu loben, zu danken, zu beten, zu lehren bei Verlust Leibes und Lebens“.

Das alles ist Luther, aber nicht Christus. Diese Parolen sind Luther, aber nicht christlich. Mit Jesus, dem Christus haben sie nicht das Geringste zu tun.

Um das Wüten des evangelischen Gründervaters zu relativieren, wird von Kirchenvertretern heute manchmal behauptet: „Er war eben auch ein Kind seiner Zeit.“
Bei näheren Hinsehen zeigt sich jedoch, dass es Martin Luther war, der seinerseits seine Zeit und nachfolgende Jahrhunderte maßgeblich geprägt hat.
Noch wenige Tage vor seinem Tod beklagte der Reformator die Zurückhaltung der Fürsten bei der Judenverfolgung mit den Worten „Niemand tut ihnen noch etwas“. Martin Luther drängte die damaligen Obrigkeiten, endlich mit den Judenvertreibungen zu beginnen. Doch die Zeit für eine umfassende Umsetzung aller Forderungen Luthers war noch nicht gekommen. Es dauerte bis ins 20. Jahrhundert.

Heute distanziert sich die Lutherkirche von seinen Forderungen.
Was aber geschieht, wenn sich die Zeit wieder ändert? Wenn die Forderungen Luthers, Menschen einer anderen Glaubensrichtung zu vertreiben oder gar hinzurichten, wieder mehr Gehör finden? Wird dann wieder in die Tat umgesetzt, was Martin Luther hier lehrte, wie es schon einmal in der Geschichte geschah, in den Jahren nach 1933?
Die Aufrufe Martin Luthers sind nach heutigem Rechtsverständnis Volksverhetzung und Aufrufe zu Verbrechen gegen die Menschlichkeit. Dass diese auch das Gegenteil der christlichen Lehre sind und folglich mit Christus, der in dem Juden Jesus von Nazareth auf der Erde lebte, nichts zu tun haben, ist offensichtlich.

Warum aber dann weiterhin das ehrende Andenken Luthers und Feierlichkeiten wie beim so genannten Reformationsjubiläum 2017? Warum immer noch eine offizielle Martin-Luther-Medaille der Lutherkirche? Warum immer wieder die Pflege von Luther-Sprüchen und -Liedern, Luther-Souvenirs, Reiseangebote auf den Spuren Luthers und vieles mehr dieser Art?
Warum wird Luther im Religionsunterricht den Schülern weiterhin als Vorbild hingestellt? Und warum sind immer noch unzählige Straßen, Plätze und Häuser nach diesem Mann benannt, der zu Verbrechen gegen die Menschlichkeit aufrief?

Foto: Martin Luthers Totenmaske und Abdruck seiner Hände nach einer Rekonstruktion, verehrt in der Kirche „Unsere lieben Frauen“ in Halle an der Saale. Unzählige Menschen hat Martin Luther töten wollen. Im Jahr 1546 ist er in Eisleben gestorben, wahrscheinlich an einem Herzinfarkt.

Lesen Sie mehr zum Thema in
– „Der Theologe Nr. 4“, z. B. So fordert es Martin Luther – so tun es die Nationalsozialisten in http://www.theologe.de/theologe4.htm#2
„Der Theologe Nr. 28“ – Martin Luther und die Juden: Der Kopf der evangelischen Kirche als der größte Antisemit seiner Zeit und weit darüber hinaus in http://www.theologe.de/martin_luther_juden.htm

100 Jahre 1. Weltkrieg – Papst: „Diesen Krieg hat Luther verloren“ – Parallelen zu heute

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100 Jahre 1. Weltkrieg – Papst: „Diesen Krieg hat Luther verloren“ – Parallelen zu heute

100 Jahre erster Weltkrieg – Papst erklärte damals: „Diesen Krieg hat Luther verloren“ – Zum Kriegsjubiläum ziehen erneut Kriegswolken auf – Parallelen zwischen damals und dem heutigen Ukraine-Konflikt Seit Monaten nun halten die Schuldzuweisungen, Sanktionsdrohungen und Sanktionen des Westens gegenüber der Regierung Russlands im Ukraine-Konflikt an. Nun wurde gar ein Ultimatum ausgesprochen. Was auch immer diese tue, sei entweder falsch oder zu wenig. Nach westlicher Auffassung hat in der Ukraine natürlich der Westen in allem Recht, die Regierung Russlands sieht das jedoch anders. Was jeweils stimmt, ist für den Einzelnen immer schwerer nachzuvollziehen. Offensichtlich ist nur: Es geht um Macht und Einfluss.

Und was das augenblickliche Hochschaukeln des West-Ost-Konflikts betrifft: Wie war das vor 100 Jahren? „Keiner der führenden Männer dieser Zeit hat den Krieg tatsächlich gewollt, sie glitten gewissermaßen hinein“, verteidigte sich der britische Premierminister Lloyd George 1920 nach dem Krieg, was jedoch keinen von seiner Schuld entlastet, was vor allem für die Kriegseinpeitscher im Hintergrund gilt.

„Tag für Tag rangen die Regierungschefs der einzelnen Nationen miteinander. Das diplomatische Wortgefecht eskalierte immer weiter – bis schließlich eine Nation nach der anderen in den Krieg eintrat“, heißt es bei spiegel.de am 28.6.2014.

Beispielhaft dazu eine der maßgeblichen Stationen: Am 28.6.1914 war das Attentat des 19jährigen Gavrilo Princip von der Bewegung „Junges Bosnien“ auf den österreichisch-ungarischen Thronfolger Franz Ferdinand in Sarajevo. Princip und seine Mitstreiter kämpften für ein Ende der Besatzung Bosnien-Herzegowinas durch Österreich-Ungarn, und sie wollten stattdessen einen Anschluss der serbischen Teile Bosniens an Serbien. Ca. vier Wochen später, nachdem sich der Konflikt seither weiter hochgeschaukelt hatte, zwischen dem 23.7. und 25.7., forderte die Regierung Österreichs Serbien in einem 48-Stunden-Ultimatum dazu auf, „alle nationalistischen Aktivitäten sofort zu stoppen, die Schuldigen des Attentats rigoros zu bestrafen und die österreichischen Dienststellen in ihre Vermittlung einzubeziehen“ (http://www.spiegel.de/einestages/attentat-von-sarajevo-bis-erster-weltkrieg-chronik-der-julikrise-1914-a-977611.html).
Ähnlich wie bei den heutigen Ultimaten und Sanktionsdrohungen ging der Attackierte damals auf die Forderungen teilweise bzw. weitgehend ein, aber eben nicht zu 100 %. Serbien wies die Einmischung Österreichs in seine nationalstaatliche Souveränität zurück. „Daraufhin bricht Österreich die diplomatischen Beziehungen zu Serbien ab“, woraufhin Serbien die Armee in Kampfbereitschaft versetzt, woraufhin wiederum Österreich den Krieg beginnt, indem es die serbische Hauptstadt Belgrad angreift.

Obwohl Hunderttausende von Menschen (!!) in Deutschland am 28.7.1914 gegen den drohenden „Beistand“ des Deutschen Reiches für Österreich-Ungarn und gegen den Kriegseintritt Deutschlands auf die Straße gehen, wird von den Regierenden nicht auf das Volk gehört. Es stimmt also nicht, wenn heute manchmal behauptet wird, damals sei eben eine Kriegsstimmung im Land gewesen. Wer aber hat unter vielen Menschen dann tatsächlich eine Kriegsstimmung entfacht? Wer?
Zum Hintergrund: In Deutschland gab es von 1910-1914 eine Kirchenaustrittswelle. Beide Großkirchen lagen am Boden. Dies änderte sich an diesem ersten Tag im August 1914. „Es kam der Tag, da wurden aller Streit, alle Differenzen, unwichtig“, erklärte Barbara Beuys in ihrem Buch Und Wenn die Welt voll Teufel wär. „Wie 1813 und 1870 im Kampf gegen Frankreich funktionierten die evangelischen Kirchen die deutsche Sache um zu Gottes ureigenem Auftrag und erklärten, dass der Segen des Christengottes vor allen anderen auf deutschen Waffen ruhe.“ (S. 495)

Was war genau geschehen? Als nach dem Angriff Österreichs auf Serbien auch Russland seine Armee in Kampfbereitschaft versetzt, stellt Deutschland Russland ein 12-Stunden-Ultimatum, die Mobilmachung zurückzunehmen. Als Russland nicht gehorcht, erklärt an diesem 1. August 1914 Deutschland durch den evangelischen Kaiser Wilhelm II. Russland den Krieg.
Nun ist die Stunde der „großen“ evangelischen Kriegsprediger gekommen (ein typisches Beispiel siehe hier). Der Evangelische Oberkirchenrat in Berlin ließ verkünden: „Mit hoher Freude sehen alle, die unser Volk lieb haben, wie unter der Not des mit ungeheurem Frevelmut uns aufgezwungenen Krieges das religiöse Bedürfnis in unsern Gemeinden erwacht. Gotteshäuser und Gottesdienst füllen sich. Scheinbar erstorbene Glaubensfunken leuchten wieder auf … Unser Volk findet seinen Gott wieder und spricht zu ihm als seinem Hort und seiner Zuflucht.“ (zit. nach Barbara Beuys, Und wenn die Welt voll Teufel wär, S. 495)

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Foto: 1914 – Französische Bauern auf der Flucht – Elend im Namen des Luther-Gottes

Wie wurde der Krieg begründet? Die Vertreter der Habsburger Monarchie in Wien waren nicht bereit, den Konflikt mit Serbien in Verhandlungen zu lösen, sondern forderten nach einseitiger Schuldzuweisung die Unterwerfung des politischen Gegners unter die eigene Sichtweise und die eigenen Bedingungen. Das gleiche geschieht heute seit Monaten im Ukraine-Konflikt. Die USA und die EU weigern sich, die Probleme in Verhandlungen zusammen mit der Regierung Russlands zu lösen, sondern fordern mit Sanktionen und Ultimaten Unterwerfung unter ihre Sichtweise. Nur die „Sünden“ des anderen werden angeprangert, eigene „Sünden“ werden vertuscht oder geleugnet. Oder, wie der Ex-EU-Kommissar und deutsche Politiker Günter Verheugen die Situation beschrieb: „Weil europäische politische Eliten nur noch in Kategorien wie prorussisch und proeuropäisch denken konnten und den Konflikt statt den Dialog mit Russland bevorzugten, haben sie die schwerste Krise in Europa in diesem Jahrhundert mit ausgelöst. Ein Gutteil der Verantwortung dafür liegt in Berlin.“ (spiegel.de, 19.5.2014)

Konflikt statt Dialog prägte auch 1914, und Vergleichbares geht immer Kriegen voraus. Damals erhob die Evangelische Kirche das Deutsche Kaiserreich zum Richter, „um Gottes Gericht über England, Frankreich und Russland zu bringen“. „Der Krieg sei vom ´heiligstem christlichem Interesse`, verkündete 1914 das ´Korrespondenzblatt` für die evangelisch-lutherischen Geistlichen in Bayern“ (Evangelisches Sonntagsblatt für Bayern Nr. 46/2008).
Heute erheben sich die westlichen Mächte zum Richter über die Regierung Russlands und deren Machtinteressen, sprechen sich selbst jedoch von aller Schuld frei und verbergen ihre eigenen Machtinteressen.
Auch die Streitpunkte damals und heute kann man einmal nebeneinander stellen: So wie vor 100 Jahren bosnische „Separatisten“ einen Anschluss Bosniens an Serbien wollten, so wollten heute ukrainische „Separatisten“ einen Anschluss ost-ukrainischer Provinzen an Russland. Und wie Österreich und Deutschland damals Serbien für das Attentat von serbenfreundlichen Bosniern verantwortlich gemacht haben, so wird heute vom Westen Russland für den Aufstand russlandfreundlicher Ost-Ukrainer verantwortlich gemacht. Und noch eine weitere Parallele: Die heutige West-Ukraine gehörte damals zur Habsburger Monarchie Österreich-Ungarn, die in dieser Zeit auch Bosnien besetzt hielt und die mit dem Angriff auf Belgrad den 1. Weltkrieg begann. Es stehen sich also heute teilweise ähnliche West-Ost-Macht-Traditionen gegenüber wie beim Ausbruch des 1. Weltkriegs.

Und wie reagierte damals der Vatikan? Papst Benedikt XV. widersprach der lutherischen Kriegseuphorie in Deutschland nicht, da der Papst auf allen Seiten taktierte. So hetzte das Papsttum durch seine Militärpriester Katholiken auf allen Seiten der Front mordend aufeinander los. Nach Kriegsende galt Benedikt XV. dann als „Kriegsgewinnler“, da er immer rechtzeitig auf der Seite der gerade militärisch „Siegenden“ stand, und er ließ schließlich verkünden: „Diesen Krieg hat Luther verloren(zit. nach Karlheinz Deschner, Opus Diaboli, S. 151), womit er nicht ganz Unrecht hatte. Was von Deutschland aus zum 400-jährigen Reformationsjubiläum (1517-1917) zur bisher blutigsten Machtdemonstration des Luthertums hat werden sollen, endete mit der militärischen Niederlage. „Nicht wenige Pfarrer glaubten, mit solchem kriegerischen Eifer in den Fußstapfen Martin Luthers zu wandeln … Ja, er schrieb, dass in einem solchen Fall ´Gott henkt, rädert, enthauptet, tötet und Krieg führt`(Barbara Beuys, a.a.O., S. 498). Doch der Gott Martin Luthers musste nach unzähligen Blutbädern und 17 Millionen Kriegsopfern und unermesslichem Leid schließlich kapitulieren. Am 11.11.1918 wurde ein Waffenstillstand unterzeichnet, nachdem der evangelische Kaiser am Tag zuvor, an Luthers Geburtstag, in die Niederlande geflohen war.

BildFoto: Martin Luther nach einem Gemälde von Lucas Cranach – Die evangelische Kirche hat nach dem Dreißigjährigen Krieg, dem Krieg gegen Napoleon und dem Deutsch-Französischen Krieg auch den 1. Weltkrieg mit Luthers Lehren begründet und gerechtfertigt. Luther selbst erklärte: „Prediger sind die allergrößten Totschläger. Denn sie ermahnen die Obrigkeit, dass sie entschlossen ihres Amtes walte und die Schädlinge [also Kriegsgegner und innenpolitische Gegner der Regierung] bestrafe“ (Weimarer Ausgabe der Lutherschriften 3, 75). Auch die Judenverfolgungen im Dritten Reich entsprechen zu einem großen Teil den Forderungen Martin Luthers. Im 21. Jahrhundert möchte die Lutherkirche ihren Gründervater zum 500-jährigen Reformationsjubiläum wieder feiern, nachdem das 400-jährige Reformationsjubiläum 1917 bereits durch die in die „Defensive“ gedrängten deutschen Heere „belastet“ war.

In der Ukraine ist jedoch noch nicht bekannt, wohin das Kräftemessen der heutigen Politiker alles noch führt. Vor 100 Jahren wurden nach der Kriegserklärung von Deutschland an Russland unter anderem auch England, Frankreich, das Osmanische Reich und später die USA in den Krieg hinein gezogen. Durch die mögliche Erklärung eines „Nato-Bündnisfalls“ in unserer Zeit droht ein noch schwer wiegenderer Domino-Effekt von Kriegseintritten wie vor 100 Jahren. Denn damals gab es noch keinen solchen automatischen „Bündnisfall“. Wenn es dann aber eines Tages wieder einmal heißen sollte „Keiner der führenden Männer und Frauen dieser Zeit hat den Krieg wirklich gewollt, sie glitten gewissermaßen hinein“, dann wird das jetzt schon vorsorglich als Heuchelei zurück gewiesen.

Nun jährt sich also der Beginn des 1. Weltkriegs vor 100 Jahren, und passend dazu tritt Deutschland auch in ein neues „Kampfzeitalter“ ein. Der preußisch-lutherische Pfarrer und Präsident Joachim Gauck fordert, die militärische Zurückhaltung Deutschlands der letzten Jahrzehnte weltweit aufzugeben und die preußisch-lutherische Pfarrerstochter und Kanzlerin Angela Merkel hat nicht widersprochen. Und die preußisch-lutherische Militärministerin Ursula von der Leyen möchte jetzt sogar Kampfdrohnen für die Bundeswehr anschaffen wie die USA. Die Frontfrau der Bundeswehr nennt sich „christlich“ und ist Mitglied der „christlich-demokratischen“ CDU-Regierung. Doch was hat nun auch die Anschaffung von Kampfdrohnen mit „christlich“ zu tun?
Vor allem der ungeheure Missbrauch des Namens Christus zählt heute schon seit langer Zeit zu den Fakten. Der 1. Weltkrieg wurde vor allem in Deutschland auf niederträchtige Art mit Christus begründet.
Und heute wird im Namen von Christus vor allem durch Parteien mit dem Buchstaben „C“ im Namen weiterhin mit Waffen gedroht, gehandelt und geschossen, wie zu allen Zeiten der Kirchengeschichte. Alle einflussreichen westlichen Politiker sind heute katholisch oder evangelisch (die Regierenden der USA vor allem katholisch, die Regierenden Deutschlands vor allem evangelisch), die einflussreichen Politiker Russlands und die so genannten „Separatisten“ der Ost-Ukraine sind orthodox. „Christlich“ nennen sie sich alle, doch mit Christus hat das alles, was geschieht, nichts zu tun.
Es tobt bereits ein neuer geistiger Krieg der Kirche gegen Christus, indem man sein Werk einmal mehr ins Gegenteil zu verkehren versucht. Denn Jesus, der Christus, lehrte, einem möglichen Gegner Gutes zu tun; nicht, ihm mit Ultimaten, Sanktionen oder gar „Militärschlägen“ zu drohen, wie es in den letzten Jahrzehnten mehrfach geschah. Demgegenüber wird die Friedensbotschaft des Christus von den Institutionen Kirche und den führenden Politikern mehr oder weniger als „Utopie“ verspottet. Die Folgen haben sich vor 100 Jahren gezeigt. Und sie werden sich auch in Zukunft zeigen.


Der Theologe aktuell – Februar 2014

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Liebe Leserinnen, liebe Leser!
Wenn Sie über alle wesentlichen Neuerungen oder Ergänzungen auf dem Laufenden bleiben möchten, dann finden Sie unter der Rubrik „Der Theologe aktuell“ die Links zu den jeweils aktuellen Themen. Einige wenige werden auch komplett als Beiträge auf wordpress.com veröffentlicht.

28.2.2014 – Reformationsjubiläum – 500 Jahre Martin Luther sind genugDer Theologe Nr. 67 wurde überarbeitet. Unter anderem ergänzt durch ein Zitat der Journalistin Friedrike Gräff:
„Sie [Die Evangelische Kirche] ist für alles, wofür bürgerliche Mehrheiten sind. Im Grunde vertritt sie das Prinzip Merkel, sich nicht zu früh und nicht zu spät die Meinungen des Wahlvolks auf die Fahne zu schreiben und dann so zu tun, als hätte man sie als Erste geschwungen … Sie [die evangelischen Pfarrer] sind interessiert an Glaubensfragen, sie haben einen Beruf, der sie damit in Berührung bringt, aber sie leben nicht daraus. Und sie vermitteln nicht das Gefühl, dass Jesus Christus, dass Gott ihnen Zuversicht oder Kraft schenken. Der letzte Pfarrer, den ich danach fragte, was ihm bei seiner Arbeit wichtig sei, nannte das Kirchencafé seiner Gemeinde. Das, so die Begründung, würden die Freiwilligen selbst auf die Beine stellen. Er belebte sich erst, als er von seinem Lieblings-Sportverein erzählte … Die Kirche kommt allen entgegen. Sie findet so viele Bibelübersetzungen, bis alle mit dem Text zufrieden sind.“ (Die Journalisten Friederike Gräff in Christ und Welt, Ausgabe Nr. 9/2014) –  siehe dazu http://www.theologe.de/500-jahre_reformation_jubilaeum_2017.htm#Meinungen_des_Wahlvolks

26.2.2014 – Der Übergangspräsident der Ukraine ist evangelischer Pfarrer http://www.theologe.de/theologe6.htm#Pastor_als_Praesident

26.2.2014 – Was haben Edathy-Affäre, Ukraine, Pussy Riot, Tebartz-van Elst und die staatliche Kirchenfinanzierung gemeinsam?http://www.theologe.de/theologe6.htm#Edathy-Affaere

25.2.2014 – Die Schere zwischen Arm und Reich geht immer weiter auseinander – Die Wirtschaftssysteme wirken wie eine Schere: Sie führen zu Megareich und Bettelarm. So lautet eine Meldung vom 25.2.2014: „Auf der Welt gibt es jeden Tag einen neuen Milliardär“ (welt.de). Eine andere Meldung vom gleichen Tag lautet: „Täglich sterben weltweit 18.000 Kinder unter fünf Jahren“ (http://www.spiegel.de/gesundheit/diagnose/save-the-children-jeden-tag-sterben-weltweit-18-000-kinder-a-955558.html). Dies sind die beiden Seiten der Medaille.
Mehr dazu auch in http://www.theologe.de/gott_mammon.htm und in http://www.theologe.de/menschen_esst_kein_fleisch.htm#Kinder

18.2.2014 – Angesichts der Kämpfe in der Ukraine – Aktualsierung der Meldung über die Hintergründe und über die drohende Kriegsgefahr in Europa
http://www.theologe.de/theologe6.htm#Ukraine

17.2.2014 – http://www.sueddeutsche.de/panorama/affaere-um-tebartz-van-elst-bischof-soll-geld-aus-stiftung-abgezweigt-haben-1.1890419  Wieso soll das Tun des Bischofs nicht „strafrechlich relevant“ sein, wenn sich die Fakten so bestätigen?
Ist das nicht Betrug? Und Diebstahl? Betrug an gutgläubigen Menschen, die für „arme Familien“ gespendet haben? Wenn andere Organisationen „für die Armen“ sammeln würden und dann würde sich heraus stellen, dass das Geld für den luxuriösen Lebensstil der Geschäftsführer verwendet wurde, was ist das dann? „Bandenmäßiger“ Betrug? Und würde der Verantwortliche dann nicht verhaftet werden? Jeder, der etwas in diese Stiftung, über deren Millionen der Bischof verfügte, gespendet hat, sollte nun einen Brief an das Bistum schreiben, die Höhe seiner Spende nennen und diese dann zurückfordern. Außerdem fragen wir uns, wie es möglich war, dass eine solche Stiftung offenbar über Jahrzehnte die Millionen gehortet hat statt diese Beträge zeitnah an „arme Familien“ (dem vorgegebenen Spendenzweck), die es weltweit zu Millionen gibt, weiter zu leiten.

17.2.2014 – Neu: Der Theologe Nr. 72Christus, der innere Arzt und Heiler http://www.theologe.de/christus_als_innerer_arzt_und_heiler.htm

14.2.2014 – Martin Luther und die Nachfolger Luthers für den Krieg – Ergänzungen in Der Theologe Nr. 3
http://www.theologe.de/theologe3.htm#Soldaten
http://www.theologe.de/theologe3.htm#Toeten_im_Krieg

11.2.2014 – Die lutherische Bundeskanzlerin Merkel will auch in Deutschland den genmanipulierten Mais einführen lassen (spiegel.de, 11.2.2014 u.a.)ein weiterer Schritt Richtung Katastrophehttp://www.theologe.de/gentechnik_genmanipulation.htm
Nur zur Verdeutlichung: Deutschland wird sich in der EU auf Geheiß der Kanzlerin der Stimme enthalten, was dann aufgrund der Mehrheitsverhältnisse dazu führt, dass die zuständige EU-Kommission die Zustimmung geben kann, nachdem die deutsche Enthaltung den Weg dafür frei gemacht hat.

9.2.2014 – Von wem stammt der Satz, die „Regierung sieht in den beiden christlichen Konfessionen die wichtigsten Faktoren zur Erhaltung unseres Volkstums„? Merkel? Seehofer? Steinmeier? Gabriel? Kretschmann? Nein. Die Auflösung und mehr dazu finden Sie unter http://www.theologe.de/theologe4.htm#Regierungserklaerung_Hitlers

9.2.2014 – Bundeswehr-Kampfeinsätze im Ausland: Rückendeckung für Gauck und von der Leyen von der lutherischen „Geistlichkeit“: Es sei nicht richtig, Gewalt auszuschließen – http://www.theologe.de/theologe6.htm#Evangelischer_Landesbischof

9.2.2014 – Bischof Tebartz von Elst und die Kirche: Geheimarchiv, konspirative Wohnung und „deutlich höhere“ Kosten als 31 Millionen für den Bischofssitz (statt der geplanten 2,5 Millionen). Kirchliche Stiftungsgelder abgezweigt / Neue Kirchenaustrittswelle bahnt sich an – http://www.theologe.de/gott_mammon.htm#Noch_hoehere_Verschwendung

7.2.2014 – Zum Auftakt der Olympischen Winterspiele und mitten im Machtkampf in der Ukraine, wo die USA-Regierung eine neue Regierung durchdrücken will, sind die USA erneut bankrott, wie finanzen100.de berichtet hat – Wie immer wird eine Anhebung der Schuldenobergrenze „helfen“, die derzeit bei ca. 17 Billionen Euro Schulden liegt. Die einzige Staatsmacht, die keine Schulden und stattdessen Vermögen im Billionenbereich angehäuft hat, ist die römisch-katholische Kirche. Beide Mächte sind mehr oder weniger verbündet.

7.2.2014 – Die Olympiade im Kalkül der Politiker http://www.theologe.de/theologe6.htm#Olympiade

7.2.2014 – US-Außenminister Kerry huldigt dem Vatikanhttp://www.theologe.de/theologe6.htm#Kerry_huldigt_dem_Vatikan

6.2.2014 –  Der Priester als „Lichtgestalt“? Wie ein pädophiler Priester seine angebliche Nähe zu Gott sexuell ausnützt – Das Kapitel wurde aus aktuellem Anlass (Klage der UNO gegen den Vatikan) überarbeitet. Siehe http://www.theologe.de/priester_pfarrer_pastoren_contra_christus.htm#Angebliche_Gottnaehe

5.2.2014 – UN klagt Vatikan an: Vertuschungspolitik begünstigte weitere Sexualverbrechen von Priestern an Kindernhttp://www.theologe.de/schwarzbuch_katholische-kirche.htm#Verschleierung_von_Kindsmissbrauch

4.2.2014 – Ändert sich etwas durch Papst Bergoglio?http://www.theologe.de/papst_bergoglio_franziskus_taeuschung.htm#Stellungnahmen_zu_Papst-Bergoglio

4.2.2014 – Konflikt in der Ukraine – Befürchtungen, dass es Vorboten eines neuen West-Ost-Weltkriegs sein könntenhttp://www.theologe.de/theologe6.htm#Ukraine

4.2.2014 – „Wir sind nicht klug …“  Vorüberlegungen zum geplanten Evangelischen Kirchentag 2015 in Stuttgart http://www.theologe.de/evangelischer-kirchentag.htm#Stuttgart

3.2. / 4.2.2014 – Für „Artenschutz“ zuständiger hoher Staatsbeamter im CDU-geführten Umweltministerium in Thüringen (Nr. 3 nach Minister und Staatssekretär) erwarb Jagdlizenz in Botswana (kostet normalerweise ca. 20.000 Euro) und erlegte Berichten zufolge mit 20 Schuss einen Elefanten. Er ist stolz auf sein „Jagdglück“. http://www.spiegel.de/politik/deutschland/elefantenjagd-in-botswana-thueringischer-spitzenbeamter-unter-druck-a-950678.html.
Dr. Udo Wedekind war früher Oberstaatsanwalt und veröffentlichte von ihm war eine Zeitlang auch eine Rede vom 20.3.2002 über Jagdfrevel in Deutschland veröffentlicht. Die Rede schloss mit den Worten: „Zeigen Sie kompromisslos und ohne Ausnahme alles Ihnen bekannt werdende kriminelle Unrecht in Wald und Feld bei den zuständigen Behörden an, machen Sie es überdies in der Öffentlichkeit und in den betreffenden Vereinen bekannt und nutzen Sie dazu auch die Presse (oder andere Medien)“ (zit. nach forstverein.de). Aber wer in Deutschland mit „Artenschutz“ genug Geld verdient, kann ja dafür „legal“ in Afrika wüten, so könnte man ergänzen. Mit Beginn des Jahre 2014 hat der Staat Botswana allerdings das hobbymäßige Töten von Elefanten durch ausländische Touristen verboten. Und die Regierung in Thüringen hat den hohen Beamten aufgrund des gr0ßen öffentlichen Drucks versetzt.
Die Institutionen Kirche erlauben ihren Gläubigen das Jagen der Tiere mit abschließender Tötung, auch zum „Sport“ und als Hobby.

3.2.2014 – Kirche contra Gemeinde: Evangelische Kirche in Württemberg will „Gesetz“ von 1887 durchdrücken und verlangt von der Stadt Gingen 5/6 der Kosten für die Renovierung des Kirchturms der evangelischen Kirche. Die Stadt Gingen bot 50 % Beteiligung, die Kirche will aber die 1887 zugesagten 83,3 %. Dabei zahlt die Kommune immer noch die Raten der letzten Renovierung des Glockenturms vor zehn Jahren ab, wie swr.de berichtete.
Nach einem Gerichtsbeschluss muss der Staat, in diesem Fall die Gemeinde, nur noch 1/3 der Kosten zahlen (was immer noch zuviel ist) und hat jetzt wieder mehr Geld für die Schule und den Kindergarten. Doch die Kirche nimmt das nicht hin und verlangt, dass auch im Jahr 2014 das Gesetz von 1887 nicht angetastet wird und die Zahlungen an die Kirche unverändert weiterlaufen. Sie will nun bis vors Bundesverwaltungsgericht ziehen, um neues Geld aus der „Gemeinde“ heraus zu holen.

3.2.2014 – Evangelische Kirche verspekuliert Millionen aus den Kirchensteuereinnahmenhttp://www.theologe.de/schwarzbuch_evangelische-kirche.htm#Evangelische_Kirche_verspekuliert_Millionen

3.2.2014 – Finanztricks der evangelischen Öffentlichkeitsarbeit  http://www.theologe.de/schwarzbuch_evangelische-kirche.htm#Finanztricks

3.2.2014 – Kindertagesstätten: Wie die evangelische Kirche die Städte zu erpressen versucht http://www.theologe.de/kirchensubventionen_stopp.htm#Kindertagesstaetten

3.2.2014 – Papst erklärt Kirche faktisch für absurd  http://www.theologe.de/papst_bergoglio_franziskus_taeuschung.htm#Kirche_absurd

3.2.2014 –  Historiker beklagt „Schaden“ durch Luther http://www.theologe.de/500-jahre_reformation_jubilaeum_2017.htm#Schaden_durch_Luther

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