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Der Theologe aktuell – 2019

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Der Theologe aktuell – 2019

13.2.2019 – Dem stummen Frühling entgegen – Das in Bayern erfolgreiche Volksbegehren „Rettet die Bienen“ lenkt die Aufmerksamkeit auf eine schleichende Entwicklung der Ausrottung der Tierwelt auf dieser Erde, weil der Ego-Mensch in seinem Wahn ihnen den Lebensraum nimmt, da er glaubt, dies zu dürfen – auch, weil er von den Kirchen zur „Krone der Schöpfung“ und zum Maß aller Dinge hochstilisiert wurde, der angeblich allein den Himmel erben werde, während die Tiere bei ihrem Tod angeblich zugrunde gehen würden, So soll man im katholischen Himmel zwar über 250 Päpste antreffen, aber kein einziges Tier mehr.
Die positive Seite des allmählichen Aussterbens der Tierwelt: Der Schöpfergott erhört den Hilfeschrei der gequälten Tiere und Pflanzen und nimmt die unschuldige Tierwelt, die den Menschen auf der Erde begleitet, damit dieser in die Einheit allen Lebens hätte finden sollen, allmählich zurück, um sie vor weiteren grausamsten Foltermartern zu schützen.
https://www.theologe.de/ausrottung_der_tiere.htm

 

31.1.2019 – Holocaust: Die Vertuschung der Rolle der Kirche – Holocaust-Gedenken im Deutschen Bundestag am 31.1.2019 – Vertuscht wird unter anderem, dass die evangelische Kirche 500.000 Bürger, überwiegend eigene evangelische Kirchenmitglieder, brandmarkte, dass auch jüdisches Blut in ihren Adern fließe (in der katholischen Kirche war es wohl ähnlich). Damit wurden sie für die schon gegenwärtige Verfolgung und spätere Vergasung identifiziert. Historiker sprechen von einer „Christenverfolgung innerhalb der Kirche“ – nur eine von vielen Christenverfolgungen der Kirche, die Jahrhunderte lang immer wieder Nachfolger von Jesus rufermorden, bekämpfen und hinrichten ließ – erinnert sei nur an die „Täufer“ des 16. und 17. Jahrhunderts – und die hinterher immer so tat, als sei sie eine „moralische Instanz“. Der Sachverhalt, der in den Jahren 1933 und 1934 begann, siehe unter https://www.theologe.de/theologe4.htm#Rassekundliche_Forschung
Und es ist bei weitem nicht der einzige Anteil der Kirche am Vollzug des Holocaust, wie diese Ausgabe des „Theologen“ an unzähligen weiteren Beispiel nachweist.

 

ross_und_reiter17.1. / 19.1.2019 – Kirche als Geldansaug-System – Prognose bis 2023: Immer mehr Euro-Milliarden trotz rasantem Vertrauensverlust – Kommunen immer ärmer, Kirche mit ihrer Ausmerzungs-Doktrin immer reicher Die regierenden Parteien und ihre führenden Politiker wollen es so – Jahr für Jahr neue Geld-Rekorde: 2018 nahmen die beiden zahlenmäßigen Großkirchen Evangelisch und Katholisch wegen der automatischen Anbindung an das staatliche Steuersystem mit 12,6 Milliarden € so viel durch die  (unter dem Katholiken Adolf Hitler eingeführte) Kirchensteuer ein wie nie zuvor; obwohl sie jedes Jahr ca. eine halbe Million Mitglieder verlieren.
Ähnliches gilt für die Nachbarländer. So sind die Kirchenaustritte z. B. in der römisch-katholischen Kirche in Österreich im Jahr 2018 im Vergleich zu 2017 um 8,7 % gestiegen. (Zeit im Bild, 9.1.2019)
In Deutschland
zahlte im Jahr 2018 ein Katholik im Durchschnitt 291 €, ein Protestant 278 €, so das Institut der Deutschen Wirtschaft (IW) unter der Überschrift Geldsegen für die Kirche (iwkoeln.de, 14.12.2018) – wobei die Beträge meist weit höher liegen, da viele Mitglieder noch keine Steuern zahlen. z. B. die aufgrund der Forderung des Dogmas und der damit verbundenen Höllendrohungen neu rekrutierten Babys.

Nach dem Motto „Für die Reichen noch mehr Geld“ gibt es darüber hinaus für beide Großinstitutionen Jahr für Jahr ca. 18 weitere Milliarden € im Jahr aus dem allgemeinen Steueraufkommen an Staats-Subventionen und Steuerbefreiungen, dazu weitere ca. 50 Milliarden € im Jahr für die sozialen Dienste von Caritas und Diakonie, für welche jedoch ausschließlich die Kirchen die gesellschaftliche Anerkennung ernten und die Personalpolitik kirchenkonform bestimmen.
Hinzu kommen die erfolgeichen Bitten um Spenden oder das Ausnehmen von Gläubigen, indem man ihnen zum Beispiel auf vatikanischer Seite vorgaukelt, Gelder für die Kirche könnten das jenseitige Schicksal ihrer verstorbenen Verwandten günstig beeinflussen; z. B., indem für sie „Messen gelesen“ werden, verbunden mit so genannten Mess-Stipendien, wo man oft noch einen weiteren Umschlag mit Geld zu den offiziellen Gebühren hinzu legt, oder durch entsprechende Erbschaften.

Die herrschenden Parteien setzen dabei weiterhin das Verfassungsgebot außer Kraft, das schon seit 1919 (Weimarer Reichsverfassung) und dann noch einmal seit 1949 (Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland) bestimmt, wenigstens einen Teil der Staats-Subventionen für Kirche zu beenden, die nach Untersuchungen des Historikers Karlheinz Deschner „wie keine andere Organisation der Welt“ „zugleich so lange, so fortgesetzt und so scheußlich mit Verbrechen belastet ist“. (zit. nach Die beleidigte Kirche, S. 42 f.)
Doch wenn nur Kirchenlobbyisten regieren, braucht die Verfassung hier offenbar nicht mehr wirklich zu interessieren.
Ein Beispiel dafür: Das Quartett aus vier Frauen vom Zentralkomittee der Katholiken mit Annegret Kramp-Karrenbauer und Julia Klöckner (beide CDU) und Andrea Nahles und Malu Dreyer (beide SPD). Man trifft sich unter kirchlicher Schirmherrschaft.

Nach Hochrechnungen des Instituts der Deutschen Wirtschaft würde die Explosion an Kirchensteuereinnahmen sich weiter fortsetzen. Für 2023 wird der hochgerechnete Betrag auf über 15 Milliarden Euro geschätzt. Dabei ist der Vertrauensverlust in der Bevölkerung rasant. Das Meinungsforschungsinstitut forsa ermittelte Anfang 2019, dass nur noch 18 % der Bevölkerung der katholischen Kirche vertrauen (bei den Evangelischen sind es immerhin noch 38 %, jedoch auch mit stark sinkender Tendenz) gegenüber beispielsweise 41 % Vertrauen gegenüber der Presse. Doch auch hier sinkt das Vertrauen. So kursierte eine Zeitlang der Begriff „Lügenpresse“ in Teilen der Bevölkerung aufgrund bestimmter Vorfälle und Tendenzen, und auch hier nehmen Ideologie-Gebundenheit und Sensationslüsternheit statt Suche nach Wahrheit rasant zu. Trotzdem vertrauen der „Presse“ immer noch mehr als doppelt so viel Bürger wie den Bischöfen und Priestern der Vatikankirche, in der eine milieubedingte Verbrechensdichte bei Vergewaltigung von Kindern (verharmlosend unter dem Begriff „sexueller Missbrauch“ mit „eingeordnet“) weltweit von immer größerem Ausmaß ans Tageslicht kommt.

Auch das Desinteresse an den Sonntagspredigten der Priester und Pfarrer steigt rapide. So veröffentlichte die Evangelisch-Lutherische Kirche in Bayern in ihrem Jahresbericht 2017/2018, dass die Anzahl der Gottesdienstbesucher unter den eigenen Mitgliedern nur noch bei ca. 3,3 % liegt (idea.de, 16.1.2019). Bei den Katholiken dürfte es aufgrund der „Sonntagspflicht“ mit entsprechenden Drohungen hinsichtlich des angeblichen Seelenheils noch etwas höher sein.

Wie ist das also möglich, dass dem Niedergang von sündenschweren Institutionen, die sich nur zum missbräuchlichen Schein auf Jesus von Nazareth berufen (denn Er hat solche Kirchen mit Priestern, Dogmen und Sakramenten und teilweise absurden Glaubensforderungen nie gewollt) mit Staats- und Steuergeldern aller Bürger gleich einem „Geldansaug-System“ entgegengewirkt wird? Sogar Papst Benedikt XVI. hatte doch im Jahr 2011 beklagt, dass die Kirche einfach zu viel Geld habe?

Es sind letztlich die Politiker, bis zur Hörigkeit systemtreue „Kirchenschafe“, die in Deutschland ein weltweit einmaliges Finanzierungssystem für ihre Religion organisiert haben und immer in der ersten Reihe sitzen dürfen, wenn die Priesterkaste predigt, während die Priesterkaste in der ersten Reihe sitzt (und bei gesellschaftlichen Anlässen laut offiziellem Protokoll zuerst begrüßt werden muss), wenn die Politiker ihre Politik vorstellen. Dabei lassen sie sich nicht nur ihre Waffenexporte von den Klerikern absegnen, sie bewegen sich umgekehrt auch im Kielwasser der Ausmerzungs-Doktrin der Kirchen-Institutionen, welche in der Vatikankirche z. B. wörtlich unter anderem lautet:
„Die Kirche hat … die Pflicht, … beständig mit größtem Eifer über das Heil der Seelen zu wachen. Deshalb muss sie mit peinlicher Sorgfalt alles entfernen und ausmerzen, was gegen den Glauben ist … Somit kommt der Kirche … nicht nur das Recht zu, sondern sogar die Pflicht, gleich welche Irrlehren nicht nur nicht zu dulden, sondern vielmehr zu verbieten und zu verurteilen, wenn das die Unversehrtheit des Glaubens und das [angebliche] Heil der Seelen fordern“ (zit. nach Neuner-Roos, Der Glaube der Kirche, Lehrsatz Nr. 382) 
– was früher durch Morde, Hinrichtungen und Kriege geschah und heute durch Rufmorde angeblich kirchlicher „Experten“ und Versuche der Existenzvernichtung; vor allem dann, wenn die Kirchenverantwortlichen ihre Ansprüche gefährdet sehen. Und noch immer ist die Kirche der Reiter, welcher den Staat gleich einem Ross nach ihren Vorstellungen lenkt. Wie lange noch?

Der Sänger Reinhard Mey brachte vieles davon auch unverblümt in dem Lied Sei wachsam auf den Punkt, zum Beispiel in dem Liedvers: „All das Leimen, das Schleimen ist nicht länger zu ertragen / Wenn du erst lernst zu übersetzen, was sie wirklich sagen: / Der Minister nimmt flüsternd den Bischof beim Arm: / Halt du sie dumm, – ich halt’ sie arm!“

„Arm“ im wahrsten Sinne des Wortes – auf die meisten öffentlichen Kassen bezogen im Gegensatz zu den Kirchenkassen: Denn während die gewählten Politiker auch hinnehmen, dass bei extremster Staatsverschuldung auch die Schulden der meisten bürgerlichen Kommunen Jahr für Jahr ansteigen, fördern sie, dass sie weitere Schulden machen, um einen Teil der Kredite den reichen Kirchen zusätzlich „vorne und hinten“ quasi „reinstecken“ zu können. Aber gleich anderen Auswüchsen des klerikalen Systems Baal wird dieses Geldansaug-System früher oder später wegen der eigenen Verbrechen und Vergehen der Geldempfänger zu Fall kommen.

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Kirche und Politik in einem Boot – Amigos werden immer dreister

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Die Amigos werden immer dreister, vor allem wenn es um die Selbstbedienung aus den Steuergeldern geht, während anderweitig gekürzt wird.
http://www.focus.de/finanzen/doenchkolumne/politiker-fuellen-sich-die-taschen-frechheit-unsere-rente-wird-gekuerzt-und-die-politiker-pensionen-steigen_id_3621192.html

Auch beim Skandal um den Politiker Sebastian Edathy (einem Lutheraner und wie die Bundeskanzlerin einem Kind eines lutherischen Pfarrers) wird von Betroffenen gar nicht eingesehen, dass das Weitergeben von Wissen über staatsanwaltschaftliche Ermittlungen im „Dienste“ eigener Interessen unrechtmäßige Amigo-Politik ist.
Das schlechte Vorbild ist auch hier die Institution Kirche, allen voran der Vatikan, wo sich dem „guten Ruf“ der Kirche alles unterordnen muss (lt. UNO-Bericht 2014 vor allem das Wohl der von Priestern missbrauchten Kinder-Opfer).

Gerade die CSU hatte 2013 erst viele Amigo-Skandale ausgesessen (http://www.theologe.de/gott_mammon.htm#Vetternpartei_CSU), und fast alle „Amigos“ haben auch ein kirchliches Ehrenamt oder eine Kirchenbindung.

Es ist eine eigene „Privilegien-Welt“, und wenn schon die maßlosen Vergünstigungen und staatlichen Geschenke für die Kirche und ihre Eminenzen, Exzellenzen und Kirchenräte beibehalten werden sollen (http://www.theologe.de/kirchensubventionen_stopp.htm), dann wollen eben auch die Politiker selbst hier und da profitieren – da es ja welche gibt, die dies alles von Gesetzes wegen bezahlen müssen.
Und so könnten die Politiker zu sich selber tröstend sagen: „Wenn ich Kirchenführer geworden wäre, hätte ich zwar mehr Privilegien und ein üppigeres Leben. Aber mit dieser Gehalts- und Pensionserhöhung habe ich doch auch eine gute Wahl getroffen.“

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