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Schlagwort-Archive: Juden

Der Theologe aktuell – 2017

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Der Theologe aktuell – 2017

18.6.2017 – Viertes Geheimtreffen zwischen Bundeskanzlerin Merkel und dem Papst – Was wird der Öffentlichkeit verschwiegen? http://www.theologe.de/kirche_staat.htm#Geheimtreffen

welcher_geist2.6.2017 – Welcher Geist treibt sie an? So genannte Christen führten Kriege und sind untereinander zerstritten. Das kann doch nicht der Geist der Wahrheit sein, den Christus angekündigt hat. Welcher Geist aber wird dann z. B. an Pfingsten angebetet? Sehen Sie eine Gesprächsrunde zum Thema (26 Minuten) – http://www.der-freie-geist.de/video/welcher-geist-wird-angebetet

pfingstrose_2.1.6.2017 – Konfessionen – Von welchem Geist werden sie getrieben? Das so genannte Christentum ist zersplittert in Hunderten von Konfessionen. Jeder weiß es besser und gemeinsam wissen sie es besser als Jesus von Nazareth. Allein das ist doch schon der Beweis, dass sie mit der Ur-Lehre des Jesus von Nazareth nichts mehr zu tun haben. Von welchem Geist werden sie aber dann getrieben? Welcher Geist wird dann zu Pfingsten angebetet? http://www.theologe.de/pfingsten.htm

31.5.2017 – Die Sterne als Speicherplaneten – Das Horoskop ist nicht mein Schicksal – Aktuelle Überarbeitung eines Artikels aus dem Jahr 1999 – http://www.theologe.de/sterne_astrologie_horoskop.htm

luther_unbeschoenigt24.5. / 28.5.2017 – „Der nackte Luther“ in Berlin und Wittenberg – Die Giordano-Bruno-Stiftung klärt parallel zum evangelischen Kirchentag auf: Bei „Die nackte Wahrheit über Martin Luther“ geht es um seine Forderungen zur Judenverfolgung. Weiterhin wird deutlich macht, dass die staatlichen Millionenzahlungen für Kirchenveranstaltungen dem staatlichen Neutralitätsgebot massiv widersprechen
https://www.giordano-bruno-stiftung.de/me…/der-nackte-luther
Was Martin Luther wirklich dachte und wie er mit Forderungen nach Todesstrafen für Andersdenkende wütete, siehe bei
http://www.theologe.de/theologe3.htm
Nachrichten
anlässlich des zu Ende gegangenen Kirchentags bei

13.5.2017 – Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen: SPD und CDU überbieten sich in deutschland_flagge_1Umarmungsbestrebungen gegenüber der Kirchehttp://www.theologe.de/kirche_staat.htm#Nordrhein-Westfalen_2017

11.5.2017 – Das „dritte Geheimnis von Fatima“ / Papst spricht Kinder „heilig“ kinder_fatima– Für Christus und die Urchristen ist alleine Gott heilig (vgl. 1.Samuel 2, 2 und Ofb. 15, 4). Anders in der Vatikankirche. Dort sprach der Papst am 13.5.2017 zwei katholische Kinder „heilig“, der 1917 im portugiesischen Fatima die katholische Maria-Figur erschienen sein soll. Bekannt und umstritten ist bis heute das „dritte Geheimnis von Fatima“, wonach apokalyptische Überschwemmungen kommen und der „Satan“ in den Vatikan einziehe. Der Vatikan dementiert und präsentiert eine andere Version des „Geheimnisses“, wonach angeblich das Attentat auf Johannes Paul II. im Jahr 1981 voraus gesagt worden sei. Mehr dazu: http://www.theologe.de/maria.htm#Fatima

priesterjahr_26.5.2017 – Kinderzeichnung überführt katholischen Priester, der für seine „sexuellen Vorlieben“ 5-jähriges Mädchen vergewaltigt hathttp://www.theologe.de/schwarzbuch_katholische-kirche.htm#Kinderzeichnung_ueberfuehrt_Priester

trinity3.5.2017 – Droht ein neuer Korea-Krieg? Zur Erinnerung an den letzten Korea-Krieg: Der katholische Oberbefehlshaber der US-Armee, Douglas MacArthur, forderte in diesem Krieg im Jahr 1951 den Abwurf von 34 Atombomben auf China. Doch er konnte sich nicht durchsetzen. http://www.theologe.de/theologe6.htm#Korea-Krieg

homosexualitaet_vatikan30.4.2017 – Vatikanische Doppelmoral bei der Homosexualität und: Hände weg von den Kindern! – Hochrangiger Ex-Mitarbeiter der vatikanischen Inquisitionsbehörde rechnet mit kirchlicher Heuchelei wg. Homosexualität ab. Wie geht es weiter? Fortsetzung der Doppelmoral oder Kirchenspaltung? Doch was auch immer: „Hände weg von den Kindern!“
http://www.theologe.de/schwarzbuch_katholische-kirche.htm#Haende_weg

29.4.2017 – „Unfehlbar“ contra „Unfehlbar“: Entheiligt der Papst nun die Kirchenheiligen? https://theologen.wordpress.com/2017/04/28/kirchenspaltung-entheiligt-der-papst-nun-die-kirchenheiligen/

martin-luther_totenmaske19.4.2017 – Neu: Martin Luther und die Juden aus der Reihe „Zeitgeschehen  aus urchristlicher Sicht“ – 11 1/2 Minuten  – Die Verfolgungsaufrufe des Reformators und die geistige Vorbereitung des Holocaust – http://www.der-freie-geist.de/video/martin-luther-und-die-juden
Foto: Martin Luthers Totenmaske und Abdruck seiner Hände nach einer Rekonstruktion, verehrt in der Kirche „Unsere lieben Frauen“ in Halle an der Saale. Unzählige Menschen hat Martin Luther töten wollen. Im Jahr 1546 ist er in Eisleben gestorben, wahrscheinlich an einem Herzinfarkt.

16.4.2017 – Das päpstliche Urbi-et-Orbi und die Verantwortung der Kirche an Naturkatastrophen und kommendem Klimakollapshttp://www.theologe.de/theologe16.htm#Naturkatastrophen_und_Urbi-et-Orbiueberschwemmung

15.4.2017 – Der Baals-Kult im Vatikan und anderswo ist im Sinken – Das Thema des Kreuzes auch auf Video – 19 Min.
http://www.der-freie-geist.de/video/jesus-am-kreuz
Diejenigen, die immer wieder das Kreuz mit Corpus hochhalten (und nach kurzzeitiger Abnahme des Körpers an ihrem Osterfeiertag den Körper dort wieder festnageln) bekämpfen auch Gott, den Freien Geist, der in allen Lebensformen gegenwärtig ist und durch wahre Gottespropheten zu allen Zeiten sprach und spricht, nicht aber durch Priester.
kruzifixDies zeigt auf: Christus, der Freie Geist, ist der Sieger. Er lässt sich nicht zum Schweigen bringen. Und Seine Weherufe gegenüber der damaligen Priesterkaste gelten auch gegenüber der heutigen, die ihre Eigeninteressen auch noch mit Seinem guten Namen etikettiert. Doch das institutionelle Christentum, das im Kern ein modernisierter Baals-Kult mit seinen Opfertheorien ist, ist im Sinken, trotz aller äußerlichen Festivitäten und Urbi et Orbi.

13.4.2017 – Jesus, der Christus, der Freie Geist – nicht das Sühnopfer der Priester – Das Kreuz ohne den Leichnam ist ein Symbol für die Auferstehung. Das Kruzifix mit Leichnam, mit Corpus, soll jedoch die angebliche Niederlage von Jesus von Nazareth symbolisieren. Das ist die tiefere Bedeutung, die allerdings nicht offen zugegeben wird. Seit nahezu 2000 Jahren hängt Christus in den Kirchen immer noch am Kreuz. Dort wurde Er zum Schweigen gebracht und dort soll Er weiter schweigen. Stattdessen reden seither die Theologen und die, die sich als „Stellvertreter“ ausgeben, doch Seine Freiheitslehre pervertieren. Lesen Sie das überarbeitete Manuskript einer Gesprächsrunde mit dem Titel „Jesus, der Christus, der Freie Geist, nicht das Sühnopfer der Priester“ anlässlich des entsprechenden „Feiertages“ am 14.4.2017.
http://www.theologe.de/kreuzigung.htm#Der-Freie-Geist

tieropfer12.4.2017 – Gott hat nie Tieropfer verlangt, sie sind Ihm ein Gräuel – Die Gottespropheten sprachen Klartext, die Theologie verwässert – Gott wollte niemals Tieropfer. Das Leid der Tiere schreit zum Himmel, und der Opfernde gleich welcher Religion kommt Gott nicht näher, im Gegenteil. Er ist gegen den allgegenwärtigen Gott, der auch in jedem Tier, in jeder Pflanze, in jedem Stein lebt. Tieropfer sind eine grausame Erfindung der Priester äußerer Religionen.
Die jüdischen Gottespropheten erhoben ihre Stimme gegen die Opfer, und sie wurden von den Priestern verfolgt. In den Bibeln der Kirchen ist es widersprüchlich. Die Botschaft der Propheten ist dort noch lesbar, doch auch die Bibelfälschungen der Priesterkaste wurden zu „Gottes“ Wort erklärt und das niedere Bewusstsein ihrer Schreiber. Allerdings: Die heutigen Schlachthöfe und Metzgereien der so genannten Christenheit sind um vieles schlimmer als die früheren Opferaltäre. Eine kleine Studie zu einigen Bibelworten zum Opfer in http://www.theologe.de/theologe8.htm#Keine_Tieropfer

7.4.2017 – Das Kirchengefolge von Präsident Donald Trumphttp://www.theologe.de/theologe6.htm#Donald-Trump

papst_innozenz_X25.3.2017 – EU-Regierungschefs bekommen Gruppenaudienz beim Papst. Dann trafen sie sich unter Papst-Statuen – Die Hintergründe – In den Jahren 1957 und 2004 versammelten sich die Regierungschefs der EU unterhalb der Statuen der Päpste Urban VIII. und Innozenz X. in Rom. Im Jahr 2017 bekamen sie zuerst eine Gruppenaudienz bei Papst Franziskus anlässlich von 60 Jahren EU, dann ging es wieder zu Papst-Statuen. Was waren und sind die Ziele des Vatikan in Europa, damals und heute? Was sind die bekannten Fakten?
http://www.theologe.de/theologe16.htm#Europa

11.3.2017 – Öffentlichkeitsarbeit der Großkirchen – Die Erinnerungen, das man sich früher gegenseitig ermordet hat, sollen „geheilt“ werden. http://www.theologe.de/500-jahre_reformation_jubilaeum_2017.htm#Healing_of_Memories – Wem nützt das Blendwerk „Ökumene“?

oekumene5.3.2017 – Ökumene – wer kann dieses Rätsel lösen? Ein Höllenlärm ist es, wenn auch der Papst anwesend ist – Vor ca. 500 Jahren spalteten sich die Evangelischen von ihrer katholischen Mutterkirche ab, und furchtbare Religionskriege waren die Folge. Heute betonen beide Großkonfessionen ihre Gemeinsamkeiten, Ökumene genannt. Doch bis heute hat die Vatikankirche den Bann samt Verdammung in eine angeblich ewige Hölle gegenüber Martin Luther nicht aufgehoben, und bis heute steht in den Evangelischen Bekenntnisschriften als gültige protestantische Lehre, der Papst sei der Apostel des Teufels, der Antichrist. Lediglich bei einem Streitpunkt, der Behauptung der so genannten „Rechtfertigung“ des Sünders durch dessen Glauben, erklärte man im Jahr 1999, dass die gegenseitigen Lehrverurteilungen nunmehr ins Leere laufen – eine trickreiche Konstruktion, denn aufgehoben wurde gar nichts. Die Kirchenheiligen Thomas von Aquin und Augustinus behaupten sogar, die „Heiligen“ der Vatikankirche könnten die höllischen Strafen der Verdammten, darunter Martin Luther, vollkommen schauen und Gott angesichts dieser Torturen für ihre Seligkeit desto mehr danken.
Doch was die Grausamkeiten betrifft, sind beide Großkirchen auch ökumenisch verbunden: Beide ließen z. B. die urchristlichen Täufer foltern und ermorden, beide heizten Kriege an und befürworten sie bis heute, und beide bekämpfen bis heute urchristliche Gemeinschaften, die ihnen ein Dorn im Auge sind. Außerdem bekam Kardinal Karl Lehmann als erster Katholik im Jahr 2016 die Martin-Luther-Medaille verliehen. Er trägt also jetzt eine „Ketzermedaille“. Ökumene, was also bedeutet es? Wer kann dieses Rätsel lösen? Wie kann man sich das vorstellen? Einen Höllenlärm gibt es, wenn dabei sogar der Papst anwesend ist.
Erfahren Sie Wissenswertes zu diesem Thema in 11 1/2 Minuten im Rahmen der Sendung „Zeitgeschehen aus urchristlicher Sicht“ – http://www.der-freie-geist.de/video/oekumene-wer-kann-dieses-raetsel-loesen

raubgold_der_kirche23.2.2017 – Ein höllischer Abgrund voller Milliarden – Das Bistum München veröffentlichte 2016 nach öffentlichem Druck seine Bilanz. Bei näherem Hinsehen wurde jedoch bald klar: In den ca. 6,5 Milliarden € ist Unermessliches überhaupt nicht eingerechnet, von „Bilanztricks der Kirche“ war in der Presse zu lesen.
Die Gesprächsrunde der „Theologen“ klärt zunächst auf, was die Zahlen bedeuten und welche Milliarden alles fehlen:
http://www.der-freie-geist.de/video/die-milliardenschaetze-der-kirche
Dies alles führt auch zu der Frage: Wie ist die Kirche überhaupt zu ihrem Reichtum gekommen, der summa summarum in die Billionen geht?
Je mehr man sich mit diesem Thema beschäftigt, je mehr Unsummen tun sich auf und je mehr Abgründe an Verbrechen im Laufe der Geschichte, welche bis heute die Basis des Kirchenimperiums sind.
Hier erfahren Sie, liebe Zuschauerinnen, liebe Zuschauer, in aller Kürze, das Wichtigste über das Vermögen der Institutionen Kirche anhand aktueller Daten. Und der drastische Widerspruch zur Lehre des Jesus von Nazareth wird auch bei diesem Thema für jeden Menschen offensichtlich.

KONICA MINOLTA DIGITAL CAMERA11.2.2017 – Australien: Wahrscheinlich 7 % aller katholischen Priester begingen Sexualverbrechen an Kindern http://www.theologe.de/schwarzbuch_katholische-kirche.htm#Australien

9.2.2017 – Rechte Hand des Bischofs von Limburg mit „schockierender“ Kinderpornografie auf seinem Rechner – Im Bistum Limburg wurde beim Büroleiter und Referenten des neuen Bischofs „schockierende“ Kinderpornografie gefunden, wie es in Medien heißt. Der Beschuldigte ist verheirateter „Ständiger Diakon“, also zwar kein Priester, aber trotzdem einer, der bei kirchlich bedeutenden Anlässen mit „vorne“ steht, „Theologe und Kirchenrechtler, Domdiakon, Richter am Bischöflichen Ehegericht“, Leiter der katholischen Diakonenausbildung und deutschlandweit an der Spitze eines Interessenverbands der so genannten „Ständigen Diakone“.
Die Behörden kamen ihm bei Durchsuchungen nach wochenlangen „verdeckten Ermittlungen“ auf die Schliche, der Beschuldigte wurde mit „Unschuldsvermutung“ zunächst vom Dienst frei gestellt.
Siehe dazu auch die Gesprächsrunde zum Thema „Die Verbrechen der Kirche an den Kindern“ unter http://www.der-freie-geist.de/video/die_verbrechen_der_kirche_an_den_kindern
Mehr zum Thema auch in der Ausgabe „Der Theologe Nr. 43 – Schwarzbuch Katholische Kirche“ – http://www.theologe.de/schwarzbuch_katholische-kirche.htm

martin-luther_totenmaske27.1.2017 – Bischof erklärte Martin Luther 1938 zum geistigen Vater der Judenverfolgung im Nationalsozialismus. Warum gibt es immer noch Luther-Straßen? – Der evangelische Landesbischof Martin Sasse veröffentlichte im Jahr 1938 eine Schrift mit dem Titel „Martin Luther und die Juden – Weg mit ihnen“.
In dieser Schrift beanspruchte der Landesbischof eine geistige Verbindung zwischen den brennenden Synagogen der Reichspogromnacht im Jahr 1938 und seinem Vorbild Martin Luther, der genau dies schon ca. 400 Jahre zuvor gefordert hatte. Der lutherische Bischof schreibt:
„Am 10. November 1938, an Luthers Geburtstag, brennen in Deutschland die Synagogen. Vom deutschen Volk wird … der gottgesegnete Kampf des Führers zur völligen Befreiung unseres Volkes gekrönt. In dieser Stunde muss die Stimme des Mannes gehört werden – gemeint ist Martin Luther -, der … der größte Antisemit seiner Zeit geworden ist, der Warner seines Volkes wider die Juden.“
Der lutherische Bischof erklärte Martin Luther damit zu einem geistigen Vater der nationalsozialistischen Judenverfolgung, die bis zum Holocaust führte.Juden

Luthers Forderungen sind dokumentiert in seinem Buch„Von den Juden und ihren Lügen“.  Darin behauptet der Reformator, dass die Juden, „1400 Jahre unser Plage, Pestilenz und alles Unglück gewesen sind und noch sind“.
Von den Nationalsozialisten wurde im 20. Jahrhundert dann die Parole ausgegeben, die Juden seien – in Anführungszeichen – „unser Unglück“.
Martin Luther forderte in der genannten Schrift auch: Man soll ihre Synagogen oder Schulen mit Feuer anstecken“. Im Jahr 1938 lassen die Nationalsozialisten die jüdischen Synagogen verbrennen.
Martin Luther forderte weiter, „dass man ihre Häuser desgleichen zerbreche und zerstöre“. Dafür, so Luther, „mag man sie etwa unter ein Dach oder einen Stall tun“. Im Jahr 1938 wurden die Häuser der jüdischen Mitbürger tatsächlich beschlagnahmt, und die Menschen wurden in Ghettos gedrängt und später in die Baracken der Konzentrationslager verschleppt.
Martin Luther verlangte auch, dass man den jüdischen Bürgern „nehme alle ihre Betbüchlein und nicht ein Blatt ließe“. Im Jahr 1933 wurden in Deutschland dann die jüdischen Schriften verbrannt.
Und es gibt noch weitere Beispiele:
So forderte Martin Luther auch, „dass man … nehme ihnen alle Barschaft und Kleinod an Silber und Gold“. Das setzten die Nationalsozialisten ebenfalls in die Tat um. 1938 wird der Besitz enteignet, 1939 Schmuck eingezogen, später das Geld.
Schließlich forderte Luther die Todesstrafe für Juden, die ihren Glauben öffentlich leben; wörtlich, „dass man ihnen verbiete, bei uns … öffentlich Gott zu loben, zu danken, zu beten, zu lehren bei Verlust Leibes und Lebens“.

Das alles ist Luther, aber nicht Christus. Diese Parolen sind Luther, aber nicht christlich. Mit Jesus, dem Christus haben sie nicht das Geringste zu tun.

Um das Wüten des evangelischen Gründervaters zu relativieren, wird von Kirchenvertretern heute manchmal behauptet: „Er war eben auch ein Kind seiner Zeit.“
Bei näheren Hinsehen zeigt sich jedoch, dass es Martin Luther war, der seinerseits seine Zeit und nachfolgende Jahrhunderte maßgeblich geprägt hat.
Noch wenige Tage vor seinem Tod beklagte der Reformator die Zurückhaltung der Fürsten bei der Judenverfolgung mit den Worten „Niemand tut ihnen noch etwas“. Martin Luther drängte die damaligen Obrigkeiten, endlich mit den Judenvertreibungen zu beginnen. Doch die Zeit für eine umfassende Umsetzung aller Forderungen Luthers war noch nicht gekommen. Es dauerte bis ins 20. Jahrhundert.

Heute distanziert sich die Lutherkirche von seinen Forderungen.
Was aber geschieht, wenn sich die Zeit wieder ändert? Wenn die Forderungen Luthers, Menschen einer anderen Glaubensrichtung zu vertreiben oder gar hinzurichten, wieder mehr Gehör finden? Wird dann wieder in die Tat umgesetzt, was Martin Luther hier lehrte, wie es schon einmal in der Geschichte geschah, in den Jahren nach 1933?
Die Aufrufe Martin Luthers sind nach heutigem Rechtsverständnis Volksverhetzung und Aufrufe zu Verbrechen gegen die Menschlichkeit. Dass diese auch das Gegenteil der christlichen Lehre sind und folglich mit Christus, der in dem Juden Jesus von Nazareth auf der Erde lebte, nichts zu tun haben, ist offensichtlich.

Warum aber dann weiterhin das ehrende Andenken Luthers und Feierlichkeiten wie beim so genannten Reformationsjubiläum 2017? Warum immer noch eine offizielle Martin-Luther-Medaille der Lutherkirche? Warum immer wieder die Pflege von Luther-Sprüchen und -Liedern, Luther-Souvenirs, Reiseangebote auf den Spuren Luthers und vieles mehr dieser Art?
Warum wird Luther im Religionsunterricht den Schülern weiterhin als Vorbild hingestellt? Und warum sind immer noch unzählige Straßen, Plätze und Häuser nach diesem Mann benannt, der zu Verbrechen gegen die Menschlichkeit aufrief?

Foto: Martin Luthers Totenmaske und Abdruck seiner Hände nach einer Rekonstruktion, verehrt in der Kirche „Unsere lieben Frauen“ in Halle an der Saale. Unzählige Menschen hat Martin Luther töten wollen. Im Jahr 1546 ist er in Eisleben gestorben, wahrscheinlich an einem Herzinfarkt.

Lesen Sie mehr zum Thema in
– „Der Theologe Nr. 4“, z. B. So fordert es Martin Luther – so tun es die Nationalsozialisten in http://www.theologe.de/theologe4.htm#2
„Der Theologe Nr. 28“ – Martin Luther und die Juden: Der Kopf der evangelischen Kirche als der größte Antisemit seiner Zeit und weit darüber hinaus in http://www.theologe.de/martin_luther_juden.htm

Wem wird morgen der Geldhahn abgedreht? Banken fragen in Zukunft regelmäßig nach Kirchenmitgliedschaft

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17.3. / 30.4.2014 – Führenden russischen Politikern wurden die Konten in der EU eingefroren – Trifft es morgen auch andere Bankkunden? Ab September 2014 müssen alle Banken die Konfessionszugehörigkeit ihrer Kunden abfragen – Es macht aus verschiedenen Gründen hellhörig, dass die EU beschlossen hat, dass die Banken in den EU-Ländern alle eventuellen Konten von ausgewählten russischen Politikern oder Verantwortlichen bis auf weiteres sperren bzw. einfrieren müssen, weil man mit ihrer Politik und ihren politischen Meinungen im Konflikt mit der Ukraine nicht einverstanden ist. Auch der Kommandeur der russischen Schwarzmeerflotte auf der Krim ist betroffen.
Auch wenn jeder Milliardär, Millionär oder egoistische reiche Bürger seinen Anteil an der Ungleichheit zwischen Reich und Arm trägt, wenn
unzählige Milliarden oder Million unrechtmäßig erwoben sind, und wenn das Horten von Reichtümern nicht christlich ist, so wird hier von den Regierungen darüber hinaus ein Rechtsbruch begangen, der vor Jahren noch unvorstellbar gewesen wäre. Denn abgesehen davon, was damit bei den Betroffenen ausgelöst wird (was mit Sicherheit nicht dazu dient, wieder zu mehr Frieden und Entspannung zurück zu kommen), wird hier unmerklich ein weiteres Stück Rechtsstaat ausgehöhlt. Denn wenn sich das Mittel des Geldhahn-Abdrehens „bewähren“ würde, stellt sich die Frage: Wen könnte es unter Umständen morgen treffen?
Am 30.4.2014 fordert beispielsweise die den „Grünen“ nahe stehende deutsche Tageszeitung taz im Hinblick auf den ehemaligen deutschen Bundeskanzler Gerhard Schröder: „Dreht ihm den Hahn ab“. Und: „Wenn man schon den führenden Handlangern Putins die Konten in Europa sperrt, warum nicht den führenden deutschen Propagandisten?“ [womit der Alt-Kanzler gemeint ist] Sein Vergehen: Er hatte mit dem russischen Präsidenten seinen 70. Geburtstag gefeiert. Zwar gibt die Zeitung zu, dass dies den „Gesetzen widersprechen“ würde, es sei aber ein „eindeutiges Signal“. Man könnte dazu die Frage stellen: Wenn bestimmte Emotionen geschürt werden, wie lange halten dann noch bestehende Gesetze?
Und der Ex-Chefredakteur des ZDF (2000-2010) und Journalist Nikolaus Brender kommentiert: „Schröder tut offensichtlich alles, um zu dem Personenkreis zu gehören, der den Sanktionen der USA und der EU unterworfen wird“ (ntv.de, 29.4.2014). Hier wird also mit der Beschlagnahmung des Vermögens für Andersdenkende geliebäugelt.
Für dieses Vorgehen gibt es Vorläufer. Auch die Kirche hatte seit Kaiser Konstantin im 4. Jahrhundert immer wieder das Vermögen von so genannten „Ketzern“ einziehen lassen, also Zeitgenossen, deren Glauben einem nicht passte. und die dafür in eine angeblich ewige Hölle im Jenseits verdammt wurden. Doch die „Strafe“ sollte auch schon diesseitig sein. Wurden sie beispielsweise wegen ihrer Glaubensabweichung hingerichtet, zog man auch das Erbe ein und schenkte es meist der Kirche. Mehr dazu siehe z. B.  unter http://www.freie-christen.com/reichtum_der_kirche_ist_blutgeld.html#Inquisition_und_Hexenbrennen
PS: Der Journalist Brender ist Absolvent des katholischen Jesuiten-Gymnasiums St. Blasien und Mitglied einer katholischen Studentenverbindung.

Auch den jüdischen Bürgern hat man im Dritten Reich in Deutschland im Zuge immer größerer Bedrängungen und Verfolgungen den Besitz konfisziert. Martin Luther hatte schon Jahrhunderte zuvor diese Vorgehensweise gefordert, als er im Hinblick auf die Juden lehrte „dass man … nehme ihnen alle Barschaft und Kleinod an Silber und Gold“ (Quelle hier). Dies hat die NS-Regierung dann in die Tat umgesetzt. 1938 wurde der Besitz „zwangsarisiert“, 1939 der Schmuck eingezogen, später das Geld.
Zwar sollen die einzelnen Betroffenen der Geldeinziehung hier nicht miteinander verglichen werden, denn es liegen jeweils unterschiedliche Sachverhalte zugrunde. Doch die Frage allgemein lautet: Wer entscheidet jeweils, wem und warum sein Vermögen weggenommen werden darf? Wer entscheidet darüber, auch wenn dies z. B. zuvor rechtmäßig erworben wurde?

Vor diesem Hintergrund erscheinen die geplanten Vorgänge in allen deutschen Banken im August und September 2014 in Deutschland noch einmal in einem anderen Licht:
„Die Banken müssen unter Angabe der Steuer-Identifikationsnummern ihrer Kunden beim Bundeszentralamt für Steuern einmal im Jahr in der Zeit vom 1. August bis 30. September anfragen, ob die Kunden zum 31. Juli des Jahres kirchensteuerpflichtig waren. Das Amt teilt dem Kreditinstitut dann unter Angabe des für die Religionsgemeinschaft geltenden Kirchensteuersatzes die Kirchensteuerpflicht mit“ (transparo.de, 13.1.2014).
Mit anderen Worten: Jede Bank muss wissen, ob der Kunde katholisch oder evangelisch ist oder ob er keine Kirchensteuer zahlt. Vordergründig kommen die Großkirchen dadurch schneller und unmittelbarer an die Millionen ihrer „Schäfchen“ heran als zuvor (siehe hier). Gleichzeitig haben alle Banken damit aber auch ein Instrumentarium in der Hand, ihre Kunden nach Kirchenmitgliedschaft oder Konfessionslosigkeit bzw. sie können sogar den Zeitraum von Kirchenaustritten dokumentieren.

Was ist nun, wenn dies eines Tages dazu führen würde, dass Kirchenmitglieder in Zukunft bei Banken bevorzugt oder Nichtkirchenmitglieder benachteiligt würden? Immerhin sind die Regierungsmitglieder zu 100 % Kirchenmitglieder und viele Politiker haben in Amigo-Politik Erfahrung.
Betrachtet man alles zusammen, gewinnt auch die Bibelstelle in der Offenbarung des Johannes womöglich wieder aktuelle Bedeutung, die lautet: „Kaufen oder verkaufen konnte nur, wer das Kennzeichen trug: den Namen des Tieres oder die Zahl seines Namens … seine Zahl ist sechshundertsechsundsechzig.“ (13,11ff.) Alle anderen, die man hier ausgeschlossen bzw. isoliert hätte, können nun nicht mehr „kaufen oder verkaufen“, was auch immer das dann konkret bedeuten würde.
Anlässlich des Todes von Papst Johannes Paul II. im Jahr 2005 hatten wir am 6.4.2005 dazu bereits folgendes geschrieben:

Der Hintergrund:  In der offiziellen römisch-lateinischen Schreibweise werden die Zahlen mithilfe von Buchstaben dargestellt, von denen einige gleichzeitig einen Zahlenwert besitzen ( I = 1, V bzw. U = 5, X = 10, L = 50, C = 100, D = 500, M = 1000). Das ist allgemein bekannt. Weniger bekannt sind die Titel, die der Papst trägt. Einer davon ist „Vicarius Filii Dei“ („Stellvertreter des Sohnes Gottes“). Addiert man bei diesem Titel die Zahlenwerte der Buchstaben, die einen Zahlenwert besitzen, ergibt sich ausgerechnet die Zahl „666“. Zufall? Das kann sein. Oder auch nicht.
Zu dieser Zahl heißt es in der Bibel: „Wer Verstand hat, berechne den Zahlenwert des Tieres. Denn es ist die Zahl eines Menschennamens; seine Zahl ist 666(Offenbarung 13, 18). Zwar weist die katholische Kirche darauf hin, dass der offizielle Papsttitel „Vicarius Christi“ („Stellvertreter Christi“) ist und nicht „Vicarius Filii Dei“. Doch dieser ist immerhin ein Synonym zum offiziellen Titel. Versuche, auch aus anderen „Menschennamen“ (z. B. Nero, Hitler, Bill Gates) diesen Zahlenwert zu „berechnen“, sind zumindest weniger treffend und im Vergleich zur Papstinterpretation um einiges weiter „hergeholt“.

Stattdessen wird im Vatikan manches getan, um die Spekulation eher zu bekräftigen. „Das Totenhemd hat keine Taschen“, heißt es im Volksmund. Doch im Gegensatz dazu wurde Papst Johannes Paul II. ein Beutel mit Geld aus vielen Nationen mit ins Grab gegeben, vergleichbar den Grabbeigaben bei ägyptischen Pharaonen – allesamt Münzen, die während seines Pontifikats geprägt wurden. Und dieses Symbol kann nun wiederum mit der voraus gehenden Prophezeiung in Offenbarung 13, 16 in Verbindung gebracht werden, in der es heißt: „Kaufen oder verkaufen konnte nur, wer das Kennzeichen trug: den Namen des Tieres oder die Zahl seines Namens,“ eben die 666. Und das Symbol der verschiedenen Münzen im Grab besagt auch: Der Papst hat für alle Länder die richtige „Währung“ in der Tasche.
Diese Deutung muss keine exklusive sein, sondern kann auch als Teil eines Mosaiks verstanden werden. So heißt es auch, die Zahl 666 sei verschlüsselt im Strichcode auf gängigen Warenverpackungen enthalten, was aber nur eine kühne Interpretation ist; ebenso wie die Deutung von „666“ als „www“ gemäß dem hebräischen Zahlenwert des Buchstabens W.

Doch unabhängig von diesen – wie gesagt – spekulativen Gedanken: Ein Sack mit Geld im Papstgrab – ein deutlicheres Zeichen der Verbindung zwischen dem Papsttum einerseits und der Macht zu kaufen oder zu verkaufen andererseits ist eigentlich kaum vorstellbar. Die Verbindung ist auch insofern real, da Kirche und Vatikan ja einerseits auf die Finanzierung durch Staaten, Wirtschaft und zahlungskräftige Gläubige angewiesen sind, andererseits bereits selbst eine der größten Finanzmächte der Welt geworden ist. Und mit Jesus, der von seiner Arbeit als Zimmermann lebte und der lehrte „Ihr könnt nicht Gott dienen und dem Mammon“, hat diese Grab-Beigabe und erst recht das übrige kirchliche Finanzgebaren sowieso nichts zu tun.

Noch einmal zur Verdeutlichung: Im Jahr 2014 konnte erstmals in der neueren europäischen Geschichte etwas beobachtet werden, was damit in Verbindung stehen könnte.
1) Erstmals werden einflussreiche Politiker eines Nachbarlandes systematisch vom Einzahlen und Abheben auf ihren Konten ausgeschlossen.
2) Und erstmals müssen die Bankinstitute in Deutschland neben dem Namen und der Adresse ihrer Kunden und der Personalausweis-Nummer ein weiteres nicht neutrales Kriterium erheben, das den Bereich der Religion betrifft. Erstmals also gibt es bei allen Banken in Deutschland ein „Kennzeichen“ – wie es in der Offenbarung des Johannes heißt -, das über die neutralen Personenstandsdaten hinaus geht. Und folgt man obigem „Zufall“, dann ist es ja eben genau dieses Zeichen, das jemanden ausweist, Mitglied der Vatikankirche oder ihres evangelischen Ablegers zu sein oder eben nicht. Und nur nebenbei gesagt: Die Politiker, denen man jetzt die Konten sperrte, sind weder katholisch noch evangelisch.

Uli Hoeneß braucht sich also sicher keine Sorgen zu machen, denn er ist trotz einer Hinterziehung von Steuern in Höhe von mindestens 28,5 Millionen Euro ein Freund der verantwortlichen Politiker, die nach der Verurteilung zu einer Gefängnisstrafe den Ex-Präsidenten des FC Bayern München weiter in den höchsten Tönen loben. So Angela Merkel, Bundeskanzlerin, lutherische Pfarrerstochter, CDU-Vorsitzende: „Die Tatsache, dass Uli Hoeness jetzt dieses Urteil so angenommen hat, nötigt mir hohen Respekt ab“ (zeit.de, 14.3.2014). Oder Horst Seehofer, Ministerpräsident, katholischer Hostienempfänger trotz Scheidung und zweiter Ehe (siehe hier), CSU-Vorsitzender:  „Das zeigt, dass er ein Mensch von Format ist“ (augsburger-allgemeine.de, 14.3.2014).
Natürlich erscheint es besser, ein Gerichtsurteil anzunehmen als auch noch den Bundesgerichtshof um größere Milde zu bitten. Aber hier gleich wieder von „hohem Respekt“ und „Mensch von Format“ zu sprechen, zeigt auch auf, wie die Maßstäbe in unserer Gesellschaft verschroben und verbogen sind. Bei anderen Straftätern, die ebenfalls ohne Revision für drei bis vier Jahre ins Gefängnis gehen, spricht man auch nicht von „hohem Respekt“ und „Format“, wenn sie auf eine Revision verzichten. Außerdem meldete sich ein neuer Informant, der dem Magazin „Stern“ gegenüber erklärte, „auf dem [Schweizer] Konto [von Uli Hoeneß] seien viel höhere Summen bewegt worden, als im Prozess bekannt geworden. ´Er hatte zeitweise Werte von 600 Millionen Franken auf seinem Konto`. Das sind 400 Millionen Euro“. Und: „Es bleibt das Gefühl, dass die ganze Wahrheit um sein Nummernkonto in der Schweiz noch nicht auf dem Tisch liegt.“ (ntv.de, 20.3.2014)
Doch, wie gesagt, Sorgen braucht sich Uli Hoeneß nicht zu machen. Er ist erstens kein Russe, zweitens kein Freund des russischen Präsidenten und drittens katholisch.

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