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Jesaja, der weise Prophet Gottes – verfolgt von den Priestern und ermordet

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Jesaja, der weise Prophet Gottes – verfolgt von den Priestern und ermordet

Jesaja verkündete eine Botschaft des Friedens und warnte das in Kämpfe und Kriege verwickelte Volk immer wieder davor, Gewalt anzuwenden. Dem Krieg stellte er ein einprägsames Bild der Gewaltlosigkeit gegenüber: Dann schmieden sie Pflugscharen aus ihren Schwertern und Winzermesser aus ihren Lanzen. Man zieht nicht mehr das Schwert, Volk gegen Volk, und übt nicht mehr für den Krieg. (2, 4-5)

Jesaja stammte aus einer gut situierten Familie und genoss eine gute Ausbildung, war verheiratet und hatte mindestens zwei Söhne. Er war ein gefragter Baumeister und in seinem Beruf hoch angesehen. Er offenbarte das Wort Gottes unter fünf verschiedenen Königen – ca. ab dem Jahr 740 v. Chr. über vier Jahrzehnte hinweg.  Als Gott, der Ur-Ewige, ihn ins Prophetenamt rief, erlebte er als Mensch eine Gottesschau der himmlischen Herrlichkeit, die er kaum fassen und in Worte kleiden konnte: „Da flog einer der Seraphim zu mir und hatte eine glühende Kohle in der Hand, die er mit der Zange vom Altar nahm, und rührte meinen Mund an und sprach: ´Siehe, hiermit sind deine Lippen berührt, dass deine Schuld von dir genommen werde.`“ (6, 6-7)
„Und ich hörte die Stimme des Herrn, dass er sprach: Wen soll ich senden? Wer will unser Bote sein? Ich aber sprach: Hier bin ich; sende mich!“ (6, 8)

Durch die Gottesprophetie unserer Zeit wissen wir, was in den Bibeln nur angedeutet ist, und hier nur zusammen gefasst werden kann: Dass machtvolle Wesen aus dem Reich Gottes, die sieben Cherubim, immer wieder auf der Erde in vergänglichen materiellen Menschenkörpern inkarniert waren, um den ebenfalls in Menschen inkarnierten Seelen ihrer „gefallenen“ und durch ihr Fehlverhalten belasteten Brüdern und Schwestern zu helfen und ihnen den Heimweg in ihre geistige Heimat zu zeigen. Ein Cherub ist immer auch mit einem Seraph als seinem „Dual“ verbunden. Diese „Dualverbindung“ spiegelt sich bei den Menschen auf der Erde in ihren Partnerschaften und Eheschließungen und in ihrer ihrer Sehnsucht nach der anderen „Hälfte“. Einer der Cherubim, der Cherub der göttlichen Weisheit, war im Gottespropheten Jesaja inkarniert und sein Dual, der Seraph der göttlichen Weisheit, ist in unserer Zeit in der Gottesprophetin Gabriele inkarniert, was mittlerweile immer mehr Christen auf der ganzen Welt wissen.

Da der Inhalt in manchen Prophezeiungen durch Jesaja die Verschleppung der Judäer nach Babylon im Jahr 587 v. Chr. voraussetzt, glauben Theologen und Schriftgelehrte, dass es mindestens zwei Propheten mit Namen „Jesaja“ gegeben habe und nennen den „zweiten“ Deuterojesaja. Denkbar ist bei dieser Frage nach den historischen Geschehnissen manches, von späteren Überarbeitungen bis hin zu Ergänzungen des Jesaja-Buches mit Offenbarungen späterer Gottespropheten, und bekannt ist auch, dass viele Wesen aus dem Reich Gottes mehrfach inkarniert waren. Ihre Botschaft der Gottes- und Nächstenliebe einschließlich der Tiere und der ganzen Schöpfung war und ist in allen ihren Aspekten aber immer die gleiche. Und sie war und ist immer gegen äußeren Religionskult gerichtet und gegen ein Priestertum, das sich in allen äußeren Religionen bis heute anmaßt, „Gott“ zu dienen, in Wirklichkeit aber in allen Gewandungen und Religionen die Stellvertretung des „Systems Baal“ ist, der gegen Gott und Seine Schöpfungsordnung gerichteten dunklen Macht.

„Weh den Schriftgelehrten, die unrechte Gesetze machen“

Der Gottesprophet Jesaja mahnt das Volk, wo es dem Götzen „Baal“ dient und welches die wahren Gottesgebote für die Menschen sind. Dabei prangert er die Kriege und Gewaltanwendung an. Und er wendet sich gegen die Herrschenden einschließlich der Priester, die das Volk unterdrücken, ausbeuten und mit ihren Ansichten indoktrinieren und manipulieren. Das Gotteswort durch Jesaja ist wie folgt überliefert:
„Und der Herr geht ins Gericht mit den Ältesten seines Volkes und mit seinen Fürsten: Denn ihr habt den Weinberg verderbt, und der Raub von den Armen ist in eurem Hause. Warum zertretet ihr mein Volk und zerschlaget die Person der Elenden …? Weh denen, die ein Haus an das andere ziehen und einen Acker zum anderen bringen, bis dass kein Raum mehr da sei, dass sie allein das Land besitzen …! Weh den Schriftgelehrten, die unrechte Gesetze machen und die unrechtes Urteil schreiben, auf dass sie die Sache der Armen beugen und Gewalt üben am Rechte der Elenden unter meinem Volk, dass die Witwen ihr Raub und die Waisen ihre Beute sein müssen! Was wollt ihr tun am Tage der Heimsuchung und des Unglücks, das von fern kommt? Zu wem wollt ihr fliehen um Hilfe?“ (3, 14-15; 5, 8; 10, 1-2)

„Die Wächter des Volkes sind blind“

Gott klagt durch Jesaja also die Gewalt, die Knechtung der Armen, die Rechtsbeugung, die Korruption und den ausschweifenden egoistischen Lebensstil der Oberschicht mitsamt der Priesterkaste an, und Er nennt die Verfehlungen ungeschminkt beim Namen. Gott hält ihnen durch Jesaja ihre Blindheit vor:
„Die Wächter des Volkes sind blind, sie merken allesamt nichts … Gierig sind diese Hunde, sie sind unersättlich … Jeder geht seinen eigenen Weg und ist ausschließlich auf seinen eigenen Vorteil bedacht; er sagt: ´Kommt her, ich hole Wein. Wir trinken uns voll mit Bier`. Der Gerechte kommt um, doch niemand nimmt es sich zu Herzen.“ (56, 10 ff.) 
Dies ist eine ungeheuere Provokation für die sogenannten Glaubenshüter. Doch auch das Volk, das den Glaubenshütern folgt, will nicht auf ihn, den Gottespropheten, hören, so dass Jesaja klagen muss:
„Denn sie sind ein ungehorsames Volk und verlogene Söhne, die nicht hören wollen die Weisung des HERRN, sondern sagen zu den Sehern: ´Ihr sollt nicht sehen!` und zu den Schauern: ´Was wahr ist, sollt ihr uns nicht schauen! Redet zu uns, was angenehm ist; schaut, was das Herz begehrt! Weicht ab vom Wege, geht aus der rechten Bahn! Lasst uns doch in Ruhe mit dem Heiligen Israels.`“ (30, 10)

Es sollten fast vier Jahrzehnte werden, in denen Jesaja wegen des durch ihn offenbarten Gotteswortes von den Menschen, zu denen er gesandt ist, missachtet und angefeindet wird. Und im hohen Alter wird er deswegen ermordet.

Sinnlose „Opfer“ für „Gott“

Durch Seinen Wortträger Jesaja erhebt der Freie Geist, Gott, der Ewige, Seine Stimme auch gegen die grausamen Opfer-Riten, die unsägliches Leid bei den Tieren verursachen und welche die Priesterkaste der Israeliten aus den offiziellen Baals-Kulten ihrer Umgebung übernommen hatte, vor allem aus Ägypten, und Er mahnt immer wieder zum Tun des Guten, der gelebten Nächstenliebe. Denn der Odem Gottes beatmet jeden Menschen und jede Kreatur, und alles ist miteinander verbunden in der Einheit des Lebens. So war es, als es vor Zeiten von Zeiten am Anfang der Schöpfung hieß: „Und siehe, es war sehr gut“, und so ist es im Innersten aller Seelen und beseelten Kreatur bis heute. Und um nichts anderes ging und geht es allen wahren Gottespropheten.
„Was soll ich mit euren vielen Schlachtopfern?, spricht der Herr. Die Widder, die ihr als Opfer verbrennt, und das Fett eurer Rinder habe ich satt; das Blut der Stiere, der Lämmer und Böcke ist mir zuwider … Bringt mir nicht länger sinnlose Gaben, Rauchopfer, die mir ein Gräuel sind. Neumond und Sabbat und Festversammlung – Frevel und Feste – ertrage ich nicht … Wenn ihr eure Hände ausbreitet, verhülle ich meine Augen vor euch. Wenn ihr auch noch so viel betet, ich höre es nicht. Eure Hände sind voller Blut. Wascht euch, reinigt euch! Lasst ab von eurem üblen Treiben! Hört auf, vor meinen Augen Böses zu tun! Lernt, Gutes zu tun! Sorgt für das Recht! Helft den Unterdrückten! Verschafft den Waisen Recht, tretet ein für die Witwen!“ (1, 11.13.15-17)

Gerade von Jesaja sind viele Worte gegen das Töten von Tieren überliefert. „Wer einen Ochsen schlachtet, gleicht dem, der einen Mann erschlägt“, so heißt es zum Beispiel in der Lutherübersetzung der Bibel (66, 3), womit deutlich wird, dass das Gebot „Du sollst nicht töten“ auch gegenüber Tieren gilt, und die Schlachthöfe und Jagd-Orgien dieser Tage sind noch um vieles schlimmer ärger als das Fehlverhalten, das Jesaja seinen Zeitgenossen vorhält. Doch was wird bald die Folge davon sein?

Entweihung der Erde durch ihre Bewohner

Durch Seinen Propheten Jesaja warnt Gott, der All-Eine, auch vor den Folgen der Schändung und Ausbeutung der Mutter Erde, deren Folgen nun im 21. Jahrhundert immer drastischer deutlich werden. Er spricht:
„Verheert wird die Erde, verheert, geplündert wird sie, geplündert. Ja, der Herr hat es gesagt. Die Erde welkt, sie verwelkt, die Welt zerfällt, sie verwelkt. Himmel und Erde zerfallen. Die Erde ist entweiht durch ihre Bewohner, denn sie haben die Weisungen übertreten, die Gesetze verletzt, den ewigen Bund gebrochen. Darum wird ein Fluch die Erde zerfressen, ihre Bewohner haben sich schuldig gemacht. Darum schwinden die Bewohner der Erde dahin, nur wenige Menschen werden übriggelassen“ (24, 3-6) – eine Mahnung, die die Menschen schon damals zur Umkehr hätte bringen können, doch bis heute nicht befolgt wird, weswegen die Katastrophen im Gesetz von Ursache und Wirkung immer näher rücken.
Die Worte des ewigen Vaters durch Prophetenmund werden also in den Wind geschlagen. Die Plünderung der Mutter Erde ging und geht weiter – bis zum heutigen Tag. Die Menschheit folgt stattdessen den priesterlichen konfessionellen Lehren von einer unbeseelten Erde, die der Mensch nach Belieben für seine Zwecke und seinen vordergründigen „Nutzen“ missbrauchen kann.
Heute sind also gravierende Folgen dieses Verhaltens sichtbarer denn je: Umweltzerstörung, weltweiter Raubbau der Ressourcen – der Klimawandel ist unumkehrbar geworden. Wer trägt dafür die Verantwortung? Die Gottespropheten haben seit Jahrhunderten gewarnt. Doch die Priester-Religionen bekämpften und bekämpfen das lebendige Wort Gottes bis zum heutigen Tag.
„Die Erde welkt, sie verwelkt, die Welt zerfällt, sie verwelkt“, sagte Gott durch Jesaja. Heute, im Vorfeld einer globalen Klimakatastrophe, erhält diese Warnung, vor 2700 Jahren gesprochen, erst ihre umfassende Brisanz.

Wenn der Mensch friedfertig wird, ändern sich auch die räuberischen Tiere

Doch Jesaja gibt nicht nur Warnungen und Mahnungen Gottes an Seine Menschenkinder weiter. Er kündigt auch das zukünftige Friedensreich an, das kommen wird, wenn die Menschen sich in ihrem Verhalten geändert haben. In diesem Reich des Friedens werden Mensch zu einem neuen, friedvollen Verhältnis untereinander, zu den Tieren und der gesamten Natur finden. Auch räuberische Tiere werden nach und nach ihre Verhaltensweisen ändern, die ihnen vom grausamen Ego-Menschen im Äonen-Laufe des Fallgeschehens aufgeprägt worden sind. In einer Zukunftsschau beschrieb Jesaja dieses Friedensreich mit folgenden Worten:
„Dann wohnt der Wolf beim Lamm, der Panther liegt beim Böcklein. Kalb und Löwe weiden zusammen, ein kleiner Knabe kann sie hüten. Kuh und Bärin freunden sich an, ihre Jungen liegen beieinander. Der Löwe isst Stroh wie das Rind. Der Säugling spielt vor dem Schlupfloch der Natter; das Kind steckt seine Hand in die Höhle der Schlange. Man tut nichts Böses mehr und begeht kein Verbrechen auf meinem ganzen, heiligen Berg; denn das Land ist erfüllt von der Erkenntnis des Herrn, so, wie das Meer mit Wasser gefüllt ist.“ (11, 6-10)

Jesaja gibt hier ein großartiges, mächtiges Bild vom Frieden unter den Menschen, und zugleich vom Frieden zwischen Mensch, Natur und Tieren. Die wunderbare Ankündigung des Friedensreiches Jesu Christi auf Erden durch Jesaja blieb als Prophezeiung über Jahrtausende im Bewusstsein der Menschheit gegenwärtig und einiges davon ist heute schon sichtbar (vgl. http://www.gabriele-stiftung.org/). Doch von den Priestern und Theologen wird sie zu allen Zeiten als „Utopie“ abgetan und in ihren Konkretionen bekämpft. Die Priesterkaste wollte und will nicht annehmen, dass in allem Sein der Geist Gottes atmet. Diese Sichtweise verketzern sie bis heute als „Pantheismus“. Damit haben sie einen Keil zwischen Mensch und Natur getrieben und bestärken die Menschen bis heute in ihrem Fehlverhalten, dass sie die anderen Geschöpfe für ihren ego-bezogenen scheinbaren Nutzen quälen und morden dürfen, z. B. durch Tierversuche und für ihren Gaumenschmaus. Die Folgen sehen wir heute unter anderem in den weltweiten Klimakatastrophen.

Der Gottesprophet Jesaja hatte also vor rund 2700 Jahren unschätzbares Wissen in die Welt gebracht. Auch wenn die Priester und Schriftgelehrten manches von dem, was durch ihn offenbart wurde, unterschlagen haben, so ist in der Bibel der Kirchen noch vieles davon enthalten. Unter anderem ist uns dieses Gotteswort von Jesaja überliefert:
„Siehe, eine junge Frau ist schwanger und wird einen Sohn gebären … Denn uns ist ein Kind geboren, ein Sohn ist uns gegeben … und er heißt: wunderbarer Rat, Kraft, Held, Ewig-Vater, Friedefürst …“ (7, 14; 9, 5)
Damit kündigt Jesaja das größte Ereignis der Menschheitsgeschichte an: die Einverleibung des Sohnes Gottes in Jesus von Nazareth, dem größten Gottespropheten aller Zeiten. Ihm, dem großen Weisheitslehrer und Friedefürsten, bereiteten alle wahren Gottespropheten die Wege.

Jesaja versteckt sich in einem hohlen Baum und wird von seinen Feinden zersägt

Jesaja dient Gott fast vier Jahrzehnte treu, in denen auch er unschuldig Grausamkeiten von Menschen und die Anklagen der Priester erdulden musste. Für diesen Dienst im Auftrag des Allerhöchsten muss auch Jesaja Gewalt, Hohn und Spott erdulden – misshandelt und gedemütigt dafür, dass es den Menschen auf alle nur erdenkliche Weise Hilfe und Unterstützung gibt für ein erfülltes, glückliches Leben, das ihrem wahren Wesen entspricht. Jesaja hält durch. Am Ende erleidet der Überlieferung nach auch Jesaja, wie so viele andere Gottespropheten, einen grausamen Tod.
Es ist König Manasse, der im 7. Jahrhundert vor Christus Tieropfer, ja sogar Kinderopfer durchführen lässt, der die Ermordung Jesajas befiehlt. Jesaja wird der „Gotteslästerung“ und der Falschprophetie beschuldigt, da Gott durch ihn sprechen kann. Das von den Priestern und Religionsführern aufgehetzte Volk wirft gemäß einer Quelle aus dem 3. bzw. 4. Jahrhundert nach Christus dem Jesaja vor:
„Und Jesaja selbst hat gesagt: ´Ich sehe mehr als der Prophet Moses.` Moses hat … gesagt: ´Es gibt keinen, der Gott schaute und am Leben blieb`, Jesaja aber hat gesagt: ´Ich habe Gott geschaut, und siehe, ich lebe.` Erkenne doch, König, dass er ein Lügner ist. Und weiter hat er Jerusalem Sodom genannt und die Fürsten von Juda und Jerusalem für Volk Gomorras erklärt.“ (Die Himmelfahrt Jesajas 3, 6 ff.)
Auf der Flucht vor seinen Mördern versteckt sich Jesaja, mittlerweile 90 Jahre alt, in einem großen hohlen Baum, doch König Manasse und seine Schergen, die den Gottespropheten jagen, entdecken ihn dort. Nach der Überlieferung zersägen sie den Baum zusammen mit dem Propheten. Der Gottesprophet versucht also, sich in der Natur, die er liebte, zu verstecken, was ihm aber nicht mehr gelingt. Seine grausamen Mörder spüren ihn auf und handeln gnadenlos an einem 90jährigen, weisen Mann, der sein gesamtes Leben aufopferungsvoll in den Dienst Gottes gestellt hatte. In einer jüdischen Quelle ist zu lesen:
„Als sich Manasse aufmachte (und) hinter Jesaja herlief, wollte er ihn töten, aber der floh vor ihm. Er floh zu einer Zeder, und die Zeder verschlang ihn mit Ausnahme der Schaufäden seines Mantels. Man kam und sagte ihm (Manasse) das. Er sagte zu ihnen: geht und zersägt die Zeder! Sie zersägten die Zeder und man sah Blut fließen.“ (ySan 10, 2 28c, 44-55)
Und in der Schrift Die Himmelfahrt Jesajas heißt es: „Er [der König] befahl, dass er zersägt werde mit einer Säge, mit einer hölzernen Säge sollte er zersägt werden.“

Der Prophet spricht: „Ich weiche nicht zurück“

Im Jesajabuch sind Worte überliefert, die deutlich machen, wie Jesaja schon in den Jahren zuvor Unsägliches erleiden musste – nur weil Gott durch Ihn sprechen konnte und Jesaja diese Worte als Prophet aussprach:
„Gott, der Herr, hat mir das Ohr geöffnet. Und ich bin nicht ungehorsam und weiche nicht zurück. Ich bot meinen Rücken dar denen, die mich schlugen, und denen, die mir den Bart ausrissen, meine Wangen denen, die mich rauften. Mein Angesicht verbarg ich nicht vor Schmach und Speichel.“ (50, 5)
So hielt also auch Jesaja Gott und seinen Mitmenschen, für die das Wesen in ihm inkarniert war, bis zuletzt die Treue.
Auch in der Zeit nach Jesus von Nazareth waren die Schrecken und die unsäglichen Opfer, die alle Gottespropheten erbrachten, noch bekannt. Im Hebräerbrief in den Bibeln steht über die Propheten Gottes zu lesen, sie „haben Spott und Schläge erduldet, ja sogar Ketten und Kerker. Gesteinigt wurden sie, verbrannt, zersägt, mit dem Schwert umgebracht.“ (Hebräer 11, 36-37)
Welches Leid und welche Entbehrung die Wortträger und Dolmetscher Gottes auf sich nahmen, können wir kaum erahnen. Ihre Worte wurden immer wieder missachtet, und sie wurden beschimpft, eingesperrt, vertrieben und nicht selten hingerichtet – immer auf Veranlassung der Religionsführer und Priester. So hat der Jesusnachfolger Stephanus der Priesterkaste noch zugerufen, während er von ihr durch Steinwürfe ermordet wird: „Welche Propheten haben eure Väter nicht verfolgt?“
Doch vor allem in unserer Zeit erfüllt sich auch das Wort Gottes durch Jesaja:
„Denn gleichwie der Regen und der Schnee vom Himmel fällt und nicht wieder dahin zurück kehrt, sondern feuchtet die Erde und macht sie fruchtbar und lässt wachsen, dass sie gibt Samen zu säen und Brot zu essen, so soll das Wort, das aus meinem Munde geht, auch sein: Es wird nicht wieder leer zu mir zurückkommen, sondern wird tun, was mir gefällt, und ihm wird gelingen, wozu ich es sende.“ (55, 10-11)

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Der Theologe aktuell – Februar 2014

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Liebe Leserinnen, liebe Leser!
Wenn Sie über alle wesentlichen Neuerungen oder Ergänzungen auf dem Laufenden bleiben möchten, dann finden Sie unter der Rubrik „Der Theologe aktuell“ die Links zu den jeweils aktuellen Themen. Einige wenige werden auch komplett als Beiträge auf wordpress.com veröffentlicht.

28.2.2014 – Reformationsjubiläum – 500 Jahre Martin Luther sind genugDer Theologe Nr. 67 wurde überarbeitet. Unter anderem ergänzt durch ein Zitat der Journalistin Friedrike Gräff:
„Sie [Die Evangelische Kirche] ist für alles, wofür bürgerliche Mehrheiten sind. Im Grunde vertritt sie das Prinzip Merkel, sich nicht zu früh und nicht zu spät die Meinungen des Wahlvolks auf die Fahne zu schreiben und dann so zu tun, als hätte man sie als Erste geschwungen … Sie [die evangelischen Pfarrer] sind interessiert an Glaubensfragen, sie haben einen Beruf, der sie damit in Berührung bringt, aber sie leben nicht daraus. Und sie vermitteln nicht das Gefühl, dass Jesus Christus, dass Gott ihnen Zuversicht oder Kraft schenken. Der letzte Pfarrer, den ich danach fragte, was ihm bei seiner Arbeit wichtig sei, nannte das Kirchencafé seiner Gemeinde. Das, so die Begründung, würden die Freiwilligen selbst auf die Beine stellen. Er belebte sich erst, als er von seinem Lieblings-Sportverein erzählte … Die Kirche kommt allen entgegen. Sie findet so viele Bibelübersetzungen, bis alle mit dem Text zufrieden sind.“ (Die Journalisten Friederike Gräff in Christ und Welt, Ausgabe Nr. 9/2014) –  siehe dazu http://www.theologe.de/500-jahre_reformation_jubilaeum_2017.htm#Meinungen_des_Wahlvolks

26.2.2014 – Der Übergangspräsident der Ukraine ist evangelischer Pfarrer http://www.theologe.de/theologe6.htm#Pastor_als_Praesident

26.2.2014 – Was haben Edathy-Affäre, Ukraine, Pussy Riot, Tebartz-van Elst und die staatliche Kirchenfinanzierung gemeinsam?http://www.theologe.de/theologe6.htm#Edathy-Affaere

25.2.2014 – Die Schere zwischen Arm und Reich geht immer weiter auseinander – Die Wirtschaftssysteme wirken wie eine Schere: Sie führen zu Megareich und Bettelarm. So lautet eine Meldung vom 25.2.2014: „Auf der Welt gibt es jeden Tag einen neuen Milliardär“ (welt.de). Eine andere Meldung vom gleichen Tag lautet: „Täglich sterben weltweit 18.000 Kinder unter fünf Jahren“ (http://www.spiegel.de/gesundheit/diagnose/save-the-children-jeden-tag-sterben-weltweit-18-000-kinder-a-955558.html). Dies sind die beiden Seiten der Medaille.
Mehr dazu auch in http://www.theologe.de/gott_mammon.htm und in http://www.theologe.de/menschen_esst_kein_fleisch.htm#Kinder

18.2.2014 – Angesichts der Kämpfe in der Ukraine – Aktualsierung der Meldung über die Hintergründe und über die drohende Kriegsgefahr in Europa
http://www.theologe.de/theologe6.htm#Ukraine

17.2.2014 – http://www.sueddeutsche.de/panorama/affaere-um-tebartz-van-elst-bischof-soll-geld-aus-stiftung-abgezweigt-haben-1.1890419  Wieso soll das Tun des Bischofs nicht „strafrechlich relevant“ sein, wenn sich die Fakten so bestätigen?
Ist das nicht Betrug? Und Diebstahl? Betrug an gutgläubigen Menschen, die für „arme Familien“ gespendet haben? Wenn andere Organisationen „für die Armen“ sammeln würden und dann würde sich heraus stellen, dass das Geld für den luxuriösen Lebensstil der Geschäftsführer verwendet wurde, was ist das dann? „Bandenmäßiger“ Betrug? Und würde der Verantwortliche dann nicht verhaftet werden? Jeder, der etwas in diese Stiftung, über deren Millionen der Bischof verfügte, gespendet hat, sollte nun einen Brief an das Bistum schreiben, die Höhe seiner Spende nennen und diese dann zurückfordern. Außerdem fragen wir uns, wie es möglich war, dass eine solche Stiftung offenbar über Jahrzehnte die Millionen gehortet hat statt diese Beträge zeitnah an „arme Familien“ (dem vorgegebenen Spendenzweck), die es weltweit zu Millionen gibt, weiter zu leiten.

17.2.2014 – Neu: Der Theologe Nr. 72Christus, der innere Arzt und Heiler http://www.theologe.de/christus_als_innerer_arzt_und_heiler.htm

14.2.2014 – Martin Luther und die Nachfolger Luthers für den Krieg – Ergänzungen in Der Theologe Nr. 3
http://www.theologe.de/theologe3.htm#Soldaten
http://www.theologe.de/theologe3.htm#Toeten_im_Krieg

11.2.2014 – Die lutherische Bundeskanzlerin Merkel will auch in Deutschland den genmanipulierten Mais einführen lassen (spiegel.de, 11.2.2014 u.a.)ein weiterer Schritt Richtung Katastrophehttp://www.theologe.de/gentechnik_genmanipulation.htm
Nur zur Verdeutlichung: Deutschland wird sich in der EU auf Geheiß der Kanzlerin der Stimme enthalten, was dann aufgrund der Mehrheitsverhältnisse dazu führt, dass die zuständige EU-Kommission die Zustimmung geben kann, nachdem die deutsche Enthaltung den Weg dafür frei gemacht hat.

9.2.2014 – Von wem stammt der Satz, die „Regierung sieht in den beiden christlichen Konfessionen die wichtigsten Faktoren zur Erhaltung unseres Volkstums„? Merkel? Seehofer? Steinmeier? Gabriel? Kretschmann? Nein. Die Auflösung und mehr dazu finden Sie unter http://www.theologe.de/theologe4.htm#Regierungserklaerung_Hitlers

9.2.2014 – Bundeswehr-Kampfeinsätze im Ausland: Rückendeckung für Gauck und von der Leyen von der lutherischen „Geistlichkeit“: Es sei nicht richtig, Gewalt auszuschließen – http://www.theologe.de/theologe6.htm#Evangelischer_Landesbischof

9.2.2014 – Bischof Tebartz von Elst und die Kirche: Geheimarchiv, konspirative Wohnung und „deutlich höhere“ Kosten als 31 Millionen für den Bischofssitz (statt der geplanten 2,5 Millionen). Kirchliche Stiftungsgelder abgezweigt / Neue Kirchenaustrittswelle bahnt sich an – http://www.theologe.de/gott_mammon.htm#Noch_hoehere_Verschwendung

7.2.2014 – Zum Auftakt der Olympischen Winterspiele und mitten im Machtkampf in der Ukraine, wo die USA-Regierung eine neue Regierung durchdrücken will, sind die USA erneut bankrott, wie finanzen100.de berichtet hat – Wie immer wird eine Anhebung der Schuldenobergrenze „helfen“, die derzeit bei ca. 17 Billionen Euro Schulden liegt. Die einzige Staatsmacht, die keine Schulden und stattdessen Vermögen im Billionenbereich angehäuft hat, ist die römisch-katholische Kirche. Beide Mächte sind mehr oder weniger verbündet.

7.2.2014 – Die Olympiade im Kalkül der Politiker http://www.theologe.de/theologe6.htm#Olympiade

7.2.2014 – US-Außenminister Kerry huldigt dem Vatikanhttp://www.theologe.de/theologe6.htm#Kerry_huldigt_dem_Vatikan

6.2.2014 –  Der Priester als „Lichtgestalt“? Wie ein pädophiler Priester seine angebliche Nähe zu Gott sexuell ausnützt – Das Kapitel wurde aus aktuellem Anlass (Klage der UNO gegen den Vatikan) überarbeitet. Siehe http://www.theologe.de/priester_pfarrer_pastoren_contra_christus.htm#Angebliche_Gottnaehe

5.2.2014 – UN klagt Vatikan an: Vertuschungspolitik begünstigte weitere Sexualverbrechen von Priestern an Kindernhttp://www.theologe.de/schwarzbuch_katholische-kirche.htm#Verschleierung_von_Kindsmissbrauch

4.2.2014 – Ändert sich etwas durch Papst Bergoglio?http://www.theologe.de/papst_bergoglio_franziskus_taeuschung.htm#Stellungnahmen_zu_Papst-Bergoglio

4.2.2014 – Konflikt in der Ukraine – Befürchtungen, dass es Vorboten eines neuen West-Ost-Weltkriegs sein könntenhttp://www.theologe.de/theologe6.htm#Ukraine

4.2.2014 – „Wir sind nicht klug …“  Vorüberlegungen zum geplanten Evangelischen Kirchentag 2015 in Stuttgart http://www.theologe.de/evangelischer-kirchentag.htm#Stuttgart

3.2. / 4.2.2014 – Für „Artenschutz“ zuständiger hoher Staatsbeamter im CDU-geführten Umweltministerium in Thüringen (Nr. 3 nach Minister und Staatssekretär) erwarb Jagdlizenz in Botswana (kostet normalerweise ca. 20.000 Euro) und erlegte Berichten zufolge mit 20 Schuss einen Elefanten. Er ist stolz auf sein „Jagdglück“. http://www.spiegel.de/politik/deutschland/elefantenjagd-in-botswana-thueringischer-spitzenbeamter-unter-druck-a-950678.html.
Dr. Udo Wedekind war früher Oberstaatsanwalt und veröffentlichte von ihm war eine Zeitlang auch eine Rede vom 20.3.2002 über Jagdfrevel in Deutschland veröffentlicht. Die Rede schloss mit den Worten: „Zeigen Sie kompromisslos und ohne Ausnahme alles Ihnen bekannt werdende kriminelle Unrecht in Wald und Feld bei den zuständigen Behörden an, machen Sie es überdies in der Öffentlichkeit und in den betreffenden Vereinen bekannt und nutzen Sie dazu auch die Presse (oder andere Medien)“ (zit. nach forstverein.de). Aber wer in Deutschland mit „Artenschutz“ genug Geld verdient, kann ja dafür „legal“ in Afrika wüten, so könnte man ergänzen. Mit Beginn des Jahre 2014 hat der Staat Botswana allerdings das hobbymäßige Töten von Elefanten durch ausländische Touristen verboten. Und die Regierung in Thüringen hat den hohen Beamten aufgrund des gr0ßen öffentlichen Drucks versetzt.
Die Institutionen Kirche erlauben ihren Gläubigen das Jagen der Tiere mit abschließender Tötung, auch zum „Sport“ und als Hobby.

3.2.2014 – Kirche contra Gemeinde: Evangelische Kirche in Württemberg will „Gesetz“ von 1887 durchdrücken und verlangt von der Stadt Gingen 5/6 der Kosten für die Renovierung des Kirchturms der evangelischen Kirche. Die Stadt Gingen bot 50 % Beteiligung, die Kirche will aber die 1887 zugesagten 83,3 %. Dabei zahlt die Kommune immer noch die Raten der letzten Renovierung des Glockenturms vor zehn Jahren ab, wie swr.de berichtete.
Nach einem Gerichtsbeschluss muss der Staat, in diesem Fall die Gemeinde, nur noch 1/3 der Kosten zahlen (was immer noch zuviel ist) und hat jetzt wieder mehr Geld für die Schule und den Kindergarten. Doch die Kirche nimmt das nicht hin und verlangt, dass auch im Jahr 2014 das Gesetz von 1887 nicht angetastet wird und die Zahlungen an die Kirche unverändert weiterlaufen. Sie will nun bis vors Bundesverwaltungsgericht ziehen, um neues Geld aus der „Gemeinde“ heraus zu holen.

3.2.2014 – Evangelische Kirche verspekuliert Millionen aus den Kirchensteuereinnahmenhttp://www.theologe.de/schwarzbuch_evangelische-kirche.htm#Evangelische_Kirche_verspekuliert_Millionen

3.2.2014 – Finanztricks der evangelischen Öffentlichkeitsarbeit  http://www.theologe.de/schwarzbuch_evangelische-kirche.htm#Finanztricks

3.2.2014 – Kindertagesstätten: Wie die evangelische Kirche die Städte zu erpressen versucht http://www.theologe.de/kirchensubventionen_stopp.htm#Kindertagesstaetten

3.2.2014 – Papst erklärt Kirche faktisch für absurd  http://www.theologe.de/papst_bergoglio_franziskus_taeuschung.htm#Kirche_absurd

3.2.2014 –  Historiker beklagt „Schaden“ durch Luther http://www.theologe.de/500-jahre_reformation_jubilaeum_2017.htm#Schaden_durch_Luther

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