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Scheinheilige Diener der Kirche – Wer war Kaiser Heinrich II.?

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Scheinheilige Diener der Kirche – Wer war Kaiser Heinrich II.?

Die Lehre aller wahren Gottespropheten und -prophetinnen und von Jesus von Nazareth ist klar. Allein Gott, der Ewige, ist heilig, was auch in den Bibeln der Kirche nachzulesen ist, z. B. 1. Samuel 2, 2 oder Offenbarung des Johannes 15, 4. Christus selbst betete zum „Heiligen Vater“, womit aber nicht ein späterer Papst gemeint ist, sondern Sein Vater im Himmel, der Vater-Mutter-Gott, siehe Johannesevangelium 17, 11.
Ganz klar auch Seine Mahnungen: „Ihr sollt niemanden euren Vater nennen auf Erden; denn einer ist euer Vater, der im Himmel“ (Matthäus 23, 9). Also niemandem soll der geistliche Titel „Vater“ verliehen werden.
Die katholische Religion praktiziert jedoch auch hier gezielt das Gegenteil der Lehre von Jesus von Nazareth. Sie verlieh diesen Titel ihrem Papst und nennt diesen sogar „Heiliger Vater“?
Ist das nicht eine Verhöhnung Gottes? Und ist es nicht sogar noch weit mehr? Eine Kriegserklärung an Gott, den Ewigen? Denn neben den vielen anderen bekannten Gegensätzen zur Lehre von Christus in der Kirche ist auch dies auffallend: Viele weitere „Heilige“ der Vatikankirche – neben ihren angeblich „Heiligen Vätern“ – sind grausame Verbrecher.

Beispiele dafür finden Sie auf der Seite https://www.theologe.de/allerheiligen_heiligsprechungen-durch-paepste.htm
Unter diesen Vorzeichen möchten wir hier einen „Heiliggesprochenen“ der Vatikankirche näher betrachten, der vor allem den verbrecherischen Grundstein zu dem unermesslichen Reichtum der Kirche gelegt hat, aufgrund dessen späterer geringfügiger Schmälerung die Kirche heute noch Jahr für Jahr staatliche Milliardensubventionen bekommt – Kaiser Heinrich II.:

Der deutsche Kaiser Heinrich II. (973-1024), vormals Herzog Heinrich von Bayern IV., wurde als Kind von Bischof Abraham von Freising erzogen und für ein späteres Priesteramt ausgebildet. Doch er sollte der Kirche bald weit mehr nützen. Nach dem plötzlichen Tod des jungen kinderlosen Königs Otto III. (980-1002) mit 21 Jahren reklamierte Heinrich die deutsche Krone für sich. Dazu verwüstete er zuerst die Besitzungen seines Konkurrenten. Und nach der Krönung 1002 in Mainz zog er in „schwere und blutige Kämpfe“ gegen einen ehemaligen Gefolgsmann, demgegenüber er sein Versprechen nicht einhielt und der deshalb aufbegehrte.
Und als die Einwohner der Stadt Pavia seine Krönung auch zum König von Italien im Jahr 1004 nicht anerkennen wollten, ließ er die Stadt stürmen. „Dabei wurde der größte Teil Pavias eingeäschert, viele Bewohner getötet und deren Leichen geplündert.“ (Wikipedia – Stand: 7.1.2021)
Und weiter ging es auf diese Art. Sein großer Widersacher war der ebenfalls katholische Herrscher Polens, Boleslaw I., gegen dessen Heer der Katholik Heinrich drei Kriege führen ließ. „Beide verfolgten die Idee eines Kirchenreichs auf Erden, so der Historiker Stefan Weinfurter (Kaiser Heinrich II. und Boleslaw Chrobry. Herrscher mit ähnlichen Konzepten? In: Quaestiones Medii Aevi Novae. Bd. 9, 2004, S. 24). Beim Übergang des kaiserlichen Heeres über die Oder und im weiteren Verlauf allein des zweiten Feldzuges „wurden mehrere tausend polnische Gegner getötet oder gelangten in Gefangenschaft, darunter auch Frauen und Kinder“ (Wikipedia, Stand: 7.1.2021). In Nordböhmen eroberte König Heinrich eine Burg und ließ die polnische Besatzung töten. Auch griff er die Westfriesen an und zwang sie zur Unterwerfung. Vor jedem Krieg schloss er sich mit den Bischöfen zu einer „Gebetsverbrüderung“ zusammen, um sich der Gunst seines Kriegsgottes zu vergewissern.
1007 gründete er das Bistum Bamberg. Der Zweck war ein Stützpunkt für die gewaltsame Katholisierung der Slawen, wörtlich, „dass das Heidentum der Slawen vernichtet werde“ (lt. einer Original-Urkunde, zit. nach Karlheinz Deschner, Kriminalgeschichte des Christentums, Band 6, S. 71). Und im Jahr 1014 dann ein weiterer Karriereschritt, die Kaiserkrönung durch Papst Benedikt VIII. im Petersdom im Rom. Sechs Jahre später reiste Papst Benedikt VIII. seinerseits nach Bamberg, um von Heinrich einen Krieg gegen die Byzantiner in Italien zu erwirken.
Davor und danach ließ der Papst die Juden in Rom verbrennen und köpfen, da sie aufgrund ihres jüdischen Glaubens angeblich ein Erdbeben und einen Orkan verursacht hätten.
Heinrich, der Papst und die Bischöfe herrschten gemeinsam. Bei der Synode von Pavia 1022 wurden Zölibat und Eheverbot für Priester bekräftigt und beschlossen: Alle Priesterkinder werden zu Kirchensklaven gemacht. Auch ließ Heinrich die jüdischen Mitbürger verfolgen. In Mainz ließ er sie enteignen und vertreiben bzw. zwang sie zur katholischen Taufe. Auch die Güter sächsischer Adliger, die ihm nicht gehorchten, wurden von ihm konfisziert, und er beschenkte nahezu pausenlos – Jahr für Jahr, Monat für Monat – die Kirche mit Städten, Dörfern, Grafschaften und Gütern, Herrschafts-, Zoll und Jagdrechten.

Auch plünderte er das deutsche Reichsgut, um damit ebenfalls große Schenkungen an die Klöster und Bistümer, die Äbte und Bischöfe zu machen, was sein Nachfolger Konrad II. trotz mancher Bemühungen nicht mehr rückgängig machen konnte. Das Motiv des Kirchenheiligen: „Das eigene Seelenheil oder das einer anderen Person (Gerd Althoff, Adels- und Königsfamilien im Spiegel ihrer Memorialüberlieferung. München 1984, S. 172 f.). „Mehr als zwei Drittel“ aller Schenkungen an die Kirche wurden von ihm mit der Hoffnung auf das Seelenheil begründet“ (Michael Borgolte, Die Stiftungsurkunden Heinrichs II. in:  Festschrift für Eduard Hlawitschka. Kallmünz 1993, S. 239). Verständlich, dass er bei den vielen Morden, Tötungen und Verstümmelungen um sein Seelenheil fürchtete. Für die Bischöfe war er deshalb „Heinrich, der Fromme“, und sie bereicherten sich maßlos und stellten ihm umgekehrt die Truppen für alle Gemetzel unter schändlichem Missbrauch des Namens Gottes und von Christus zur Verfügung.

Zwar gewann Heinrich II. Krieg um Krieg und wähnte sich sicher, da er im Besitz der angeblichen so genannten „Heiligen Lanze“ war, mit der ein römischer Soldat dem gekreuzigten Jesus von Nazareth auch noch ins Herz (Das Evangelium Jesu) bzw. in die Seite (Johannesevangelium) gestochen hat, um Seinen Tod sicherzustellen und den Leichnam noch einmal zu schänden. Laut katholischer Glaubensverkündigung war er als König und Kaiser mit dieser gefälschten Reliquie, in die auch noch ein angeblicher Nagel vom Kreuz eingearbeitet wurde, im Krieg unbesiegbar.
Dafür rafften ihn dann seine Nierensteine im Alter von 51 Jahren unter vorausgehenden erbärmlichen Schmerzen im Jahr 1024 in Grone dahin, heute ein Stadtteil von Göttingen. Und im Jahr 1146 wurde er dann von Papst Eugen III. heilig gesprochen und reiht sich seither ein in die Reihe der „verherrlichten Glieder der Kirche, die schon zur Vollendung gelangt sind„, so eine offizielle katholische Heiligendefinition. Er hatte also das katholisch Maximale auf der Erde geschafft.
Und laut einer katholischen Internetseite (pradedica.de) wäre er nach seinen Nierenkoliken auch im Jenseits an die Spitze der katholischen Astralwelt gelangt. So wird den Gläubigen dort folgendes Gebet nahe gelegt: „Allmächtiger Gott, du hast dem heiligen Kaiser Heinrich und seiner Gemahlin Kunigunde irdische Macht anvertraut und ihr Wirken mit der ewigen Herrlichkeit belohnt.“ Denn seine Frau Kunigunde wurde im Jahr 1200 ebenfalls „heilig“ gesprochen, durch den Kreuzzugspapst Innozenz III., der zusammen mit seinen Nachfolgern auf dem Stuhl Petri die urchristlichen Katharer ausrotten wollte. Und der Bamberger Erzbischof Schick lobhudelte anlässlich des alljährlichen Heinrichsfestes in der Stadt: „Das Heinrichsfest 2020 rufe alle Getauften dazu auf, sich des missionarischen Auftrags neu bewusst zu werden, damit das Erbe des heiligen Heinrich erhalten bleibt: eine Kultur, die vom Christentum geprägt, menschenfreundlich, wohlwollend und barmherzig ist.“ (heinrichsfest.de)
Zeitgenossen von Heinrich sahen das allerdings ein wenig anders: „Sei auf der Hut, o König, wenn du immer alles mit Gewalt machen willst, niemals aber mit Barmherzigkeit“, so Erzbischof Bruns von Querfurt. Oder Thietmar von Merseburg: Heinrich habe jeden, „der gegen ihn aufstand, gedemütigt und alle gezwungen, ihm mit gebeugtem Nacken zu dienen“. Und so sehen es auch heutige Historiker wie Professor Dr. Johannes Fried: Heinrich habe sich skrupellos aller Machtmittel bedient, „von der List über den Verrat bis zur nackten Gewalt und mit besonderer Vorliebe des kanonischen Rechts. (Der Weg in die Geschichte. Die Ursprünge Deutschlands bis 1024. Berlin 1994, S. 623)

Das letztere war also der Katalysator für seine Karriere, in Verbindung mit seiner anscheinend pathologischen Unterwürfigkeit gegenüber der kirchlichen Obrigkeit, wenn keine andere Methode funktionierte. Anlässlich einer Synode wird berichtet: Jedes Mal, wenn Heinrich eine Entscheidung zu seinen Ungunsten befürchtete, warf er sich vor den Bischöfen mit dem ganzen Körper zu Boden. In Bamberg, Magdeburg und Paderborn ließ sich Heinrich sogar in einzelne Domkapitel aufnehmen, um dort Anteil an den Fürbitten zu erhalten, also den andauernden Gebeten der Gläubigen für ihn. Dieses Entgegenkommen hatte wohl auch darin seinen Grund, dass Kaiser Heinrich II. sich auf bekanntlich exzessive Art erkenntlich zeigte, was noch heute ganz wesentlich zum Grundstock des unermesslichen Reichtums der Kirche gehört.

So ließ er auch den Bamberger Dom bauen, der als Heinrichsdom noch heute nach ihm benannt ist, und auf der offiziellen Internetseite des Bamberger Doms bamberger-dom.de/geschichte/ steht zu lesen: „Der prächtige Kirchenbau, eines Herrschers wahrhaft würdig, erfüllte nun gottesdienstliches Leben. Und Heinrich II. begünstigte seine Stiftung in ungeheuer reichem Maße. Eine einzigartige Ausstattung mit Reliquien, Büchern, Goldschmiedearbeiten und Gütern brachte ´den Neid der Zeitgenossen und das Staunen der Nachgeborenen hervor`. Der jubelnde Abt Gerhard von Seon fing in einem Gedicht diese Stimmung der Anfangszeit ein. Der Ort erschien ihm als ´Haupt des Erdenkreises, als Ort, wo aller Ruhm gegründet war`. Zur Last des Silbers kamen Berge von Gold, Edelsteine und schimmernde Seidenstoffe. In der Bischofsstadt an der Regnitz versammelte sich der ´Schmuck der ganzen Welt`.“
Schließlich wurde auch seine nach schlimmem Todeskampf überführte Leiche in diesen Dom verbracht, was auf der Web-Site so klingt: „Die kaiserliche Grablege gab allem einen dauerhaften Bestand.“
Der bekannte Bildhauer Tilman Riemenschneider hatte das Grab noch mit pompöser Marmor-Kunst weiter vergrößert, an der er von 1499 bis 1513 gearbeitet hatte. Darunter ein Schnitzwerk, wonach angeblich der heilige Benedikt von Nursia (nach dem sich Papst Joseph Ratzinger Benedikt XVI. benannte) den Kaiser von den Nierensteinen geheilt habe. Während Heinrich und sein Arzt schliefen, habe demnach sein Vorgänger im Kirchenheiligen-Status aus dem Jenseits die Krankheit geheilt und Heinrich einen heraus operierten Stein zur Erinnerung im Diesseits in die Hand gedrückt – nur eine der unzähligen milieutypischen Lügen.

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Die Diözese Bamberg veranstaltete vom 4. Juli bis zum 12. Oktober 2014 anlässlich des tausendjährigen Jubiläums seiner Kaiserkrönung die Ausstellung Gekrönt auf Erden und im Himmel – also in der katholischen Astralwelt, nach der man in den jenseitigen Welten wohl eher weiter unten suchen müsste.
Einen Anlaufpunkt für die Suche hat man dazu aber hier auf der Erde. Möchte man im Bamberger Dom beten, dann findet man dort nicht Gott, den Ewigen, denn Er wohnt nicht in Kirchen aus Stein, wie es die Bibeln der Kirche eindeutig bezeugen (Jesaja 61, Apostelgeschichte 7). Man geht dort zu Heinrich, dem doppelt Gekrönten und darf ihn auch im Gebet anrufen.
Allerdings berichtete uns eine gläubige Katholikin aus der Region, dass an diesem Ort so viele entsetzlich leidende Seelen Verstorbener hausen, dass sie dort als Gläubige keine Ruhe zum Beten findet und den Ort seither meidet. Bis heute wird Kaiser Heinrich II. vor allem in Bamberg überschwänglich gefeiert und geehrt. Neben den alljährlichen Heinrichsfesten für die Bevölkerung liest man dort das katholische Heinrichsblatt aus dem Heinrichsverlag, fährt mit dem Auto oder dem Fahrrad auf dem zentralen Heinrichsdamm entlang, meldet die Kinder in dem Chor der Heinrichsspatzen an oder schickt sie auf das Kaiser-Heinrich-Gymnasium, besucht Kirchenveranstaltungen in St. Heinrich oder St. Kunigund oder lädt digital von einer Kirchenseite Nachrichten herunter, die so genannten „Heinrich-Facts“ usw. usf.

Auch das Jubiläum „1000 Jahre Bistum Bamberg“ im Jahr 2007 war ein Großereignis in Bamberg. Es gab viel zu feiern für die Heinrichs-Verehrer unserer Zeit, wenn man auch nicht gerne an alles erinnerte. So schrieb die Süddeutsche Zeitung im Jahr nach diesem Jubiläum: „Im Erzbistum Bamberg wurden zwischen 1590 und 1630 mehr als tausend Menschen in drei Verfolgungswellen gefoltert und auf dem Scheiterhaufen verbrannt. Vermutlich waren es noch weit mehr Opfer, die Dunkelziffer ist extrem hoch. Was indessen nur wenige Bamberger wissen: Ein Höllenort in dieser finsteren Zeit war das Foltergefängnis der katholischen Inquisition [mit Kirche], das so genannte Malefiz-Haus.(12.9.2008)
So bewahrheitet sich auch hier das Wort von Jesus von Nazareth: „An ihren Früchten sollt ihr sie erkennen.“
Auch solche, welche einer scheinheiligen Brut der unteren Welt angehören.

Bild oben: Kaiser Heinrich II. am Hauptportal des Münsters in Basel, das er, wie so viele weitere Kirchen, gestiftet hat. Autor: Wladyslaw Sojka, Uploaded to Commons by pl: Wikipedysta:Modulo -Creative Commons Attribution-Share Alike 3.0 Unported license.

Bild Mitte: T.E. Ryen, Heinrichsgrab zum Heinrichsfest 2010, public domain

Verleihung des Karlspreises an europäische Politiker – Wer ist der „Heilige“ Karl?

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Verleihung des Karlspreises an europäische Politiker – Wer ist der „Heilige“ Karl?

29.5.2014 / 8.1.2021 – Beitrag aus dem Jahr 2014 – neu veröffentlicht am 8.1.2021 – 1200 Jahre Tod von Karl „dem Großen“ – Gedenkjahr des „Heiligen“ im Jahr 2014 – Er führte die Todesstrafe für Verunglimpfung eines Priesters ein und zwang die Menschen zur Säuglingstaufe oder auch sie würden hingerichtet / Massenhinrichtungen von Menschen, die nicht in sein System eines „vereinten Europas“ passten, weil sie nicht katholisch werden wollten / EU-Ratspräsident Herman Van Rompuy mit dem Karlspreis 2014 geehrt / Wie versucht die EU in der Gegenwart, Europa zu steuern?

Herman van Rompuy aus Belgien, überzeugter Katholik und Absolvent der Katholischen Hochschule Leuven, wurde am 29.5.2014 mit dem Karlspreis ausgezeichnet, mit dem sein Bemühen um die Einigung Europas geehrt werden soll. Der papsttreue Politiker setzte bei der Feierstunde sogleich ein Zeichen, wie diese Einigung voran gebracht werden soll, indem er die Präsidenten der Ukraine, von Georgien und von Moldawien speziell zur Feier eingeladen hatte. Darin spiegelt sich die derzeitige Politik der EU gegenüber Russland. Sie lehnt Russlands Interessen auf dem Gebiet der ehemaligen Sowjetunion zu einem großen Teil ab und reklamiert stattdessen ihre eigenen gegen die russische Politik gerichteten Interessen in der Region.
Als eines der obersten Prinzipien der Osteuropa-Politik der USA und der EU wird die so genannte „territoriale Integrität“ genannt. Im konkreten Zusammenhang sind die ehemaligen Verwaltungsgrenzen der Sowjetunion gemeint, die nach dem Zerfall der UdSSR und des Warschauer Paktes zu Landesgrenzen wurden.

Dazu grundsätzlich: Gott hat den Menschen das Leben gegeben. Die Grenzen und Regierungsformen jedoch haben sich Menschen ausgedacht, was in diesen so gesetzten Rahmen einer gewissen Ordnung dient. Doch der sündige Mensch betrachtet seine von ihm selbst geschaffenen Grenzen vielfach als höchstes zu bewahrendes Gut, während er das Leben, das Gott geschenkt hat, im Brudermord und im Streit um seine Grenzen bedenkenlos tötet. „Leben“ oder „Grenzinterpretationen“ – welches ist also im Konfliktfall der höhere Wert?

Der EU-Ratspräsident Herman van Rompuy erhielt also den nach Karl dem Großen benannten „Karlspreis“. Doch wie hielt es denn der katholisch „heilige“ Karl mit der „territorialen Integrität“? Für ihn war die Papstkirche die Herrscherin der Welt und jedes Land, das er für den Katholizismus mit Gewalt unterwerfen konnte, war für ihn ein Zugewinn zu dieser „Integrität“. In diesen Zusammenhängen erscheint das wohlklingende Prinzip „territoriale Integrität“ letztlich nur vorgeschoben vor ein anderes Prinzip, welches lautet „Die eigenen Interessen durchsetzen, notfalls mit Gewalt“.

Und in dieser sich immer mehr zuspitzenden Situation ist es kein Zufall, dass zeitgleich mit der Verleihung des Karlspreises an den EU-Ratspräsidenten Herman van Rompuy am 29.5.2014 die Eurasische Wirtschaftsunion mit Russland, Weißrussland und Kasachstan als Gründungsmitglieder gegründet wurde – als osteuropäische Analogie zur EU, während die Ukraine sogar den Abbruch der diplomatischen Beziehungen zu Russland erwägt – nach Jahrzehnten, ja Jahrhunderten einer gemeinsamen Geschichte. In diesem Zusammenhang werden von Regierungsmitgliedern auch die „Volkshelden“ der Ukraine wieder „belebt“, die an der Seite Hitler-Deutschlands mit SS-Truppen Krieg gegen die damalige von Russland dominierte Sowjetunion führten, was auch die Unterstützung des Vatikans und seiner Vertreter hatte, die auf diese Weise den Krieg gegen den „Bolschewismus“ angefeuert hatten.

Dass der Westen in dieser Zeitepoche ausgerechnet den katholischen Despoten Karl den Großen als Gallionsfigur an seine Spitze stellt, lässt tief blicken.
Und es ist kein Zufall, dass die Karlspreis-Trägerin des Jahres 2013 die litauische Präsidentin und überzeugte Katholikin Dalia Gribautskaite war, Präsidentin eines Landes der ehemaligen Sowjetunion, das jetzt zur NATO und zur EU gehört. Und auch die anderen Träger des Karlspreises passen hier dazu.

Wir möchten im Folgenden noch einen Blick darauf werfen, in welche geschichtliche Tradition sich der von den Kirchen nach wie vor dominierte politische „Westen“ bewusst stellt. Dies lässt sich dann sehr gut vergleichen mit der Strategie der römisch-katholischen Kirche in der Ukraine heute. Demnach möchte der Vatikan den „slawischen Völkern“ einschließlich den Russen das „Petrusamt“ „geben“, wie es der deutsche Kurienkardinal Walter Kasper im Jahr 2005 scheinheilig formulierte (Focus Nr. 33/2005), denn es bedeutet in Wirklichkeit ihre Unterordnung bzw. Unterwerfung der orthodoxen Kirchen unter den Papst in Rom.

Was also tat Karl der Große und was liegt demzufolge dem Karlspreis zugrunde?
Bevor Karl der Große im Jahr 814 starb, hatte er unzählige Menschen töten und ermorden lassen. Eine Infektion warf ihn dann am 22.1.814 in Aachen auf das Krankenlager. Sieben Tage später, am 28.1.814, war er tot. Er wurde 65 oder 66 Jahre alt. Zu seinen Leistungen zählt vor allem die mit beträchtlicher Grausamkeit durchgesetzten Unterwerfung, Christianisierung und Eingliederung des sächsischen Volkes in das Fränkische Reich … 777 wurde Sachsen auf der Reichsversammlung in Paderborn in Missionssprengel eingeteilt.“ (Wikipedia, Stand: 26.11.2013)
Karl hat auf den hartnäckigen Widerstand mit brutaler Repression geantwortet, unter anderem mit dem berüchtigten Blutgericht von Verden, bei dem angeblich tausende Sachsen enthauptet wurden. In Analogie zum Blutgericht zu Cannstadt durch seinen Vater Pippin und seinen Onkel Karlmann, bei dem die gesamte alemannische Führungsschicht ausgelöscht wurde, scheint diese Vorgehensweise durchaus wahrscheinlich. Die in den Quellen genannte Zahl von 4500 Opfern“ beziehe sich wahrscheinlich auf „Edelmänner“, „die sich ihm als Geiseln überantwortet hatten“, woraus folgt, dass es „sich also um keine ´Umsiedlung` gehandelt habe … Karl erließ zudem ein Sondergesetz (Capitulatio de partibus Saxoniae), welches … u. a. Verunglimpfung eines Priesters oder einer Kirche, die bei den Heiden übliche Feuerbestattung oder das Essen von Fleisch an Fastentagen – mit der Todesstrafe bedrohte. Gezielt sollen von Karl auch Deportationen als Mittel der Unterwerfung eingesetzt worden sein … Karls Brutalität und Kompromisslosigkeit trugen ihm den Beinamen Sachsenschlächter ein.“

Karl der Große strebte an, wie in anderen eroberten Gebieten, die Kirche mit ihren Niederlassungen und ihrer administrativen Tradition als Verwaltungsinstrument in Sachsen zu nutzen.“ „Karl bestätigte auch die Pippinsche Schenkung seines Vaters an die Kirche, aus der später der Kirchenstaat hervorgehen sollte.“

Was ist die angebliche „Pippinsche Schenkung“?
Die Kirche hatte Pippin mit einer gefälschten Urkunde herein gelegt, wonach Kaiser Konstantin im 4. Jahrhundert dem Papst angeblich bereits halb Europa geschenkt habe. Der stramm katholische Frankenherrscher Pippin wollte den Klerikern wenigstens einen Teil davon wieder „rückerstatten“ und eroberte dazu im Krieg Gebiete der Langobarden und schenkte sie dem „Stuhl Petri“ – nur eines von vielen Blutbädern, die den heutigen Reichtum der Kirche begründen. Im Jahr 778 begann Karl dann den „Kreuzzug“ gegen die islamischen Mauren in Spanien, die dort eine Zeit der Toleranz geprägt hatten.

Schon frühzeitig verstand sich Karl als der einzige rechtgläubige Verteidiger und Wahrer der Christenheit, und folgerichtig würdigt ihn die Grabinschrift als ´imperator orthodoxus`, also als rechtgläubiger Herrscher im Sinne der Romkirche. „Die Klöster u. a. in St. Gallen und auf der Insel Reichenau (Bodensee), im einverleibten Bayern St. Emmeram bei Regensburg, in Freising und am Tegernsee (wichtigste Benediktinerabtei Oberbayerns), im heute österreichischen Mondsee (dort war auch Salzburg … ein Zentrum der Mission) wie auch in Fulda und in Trier wurden neu gegründet, zu Abteien erhoben oder erfuhren eine erhebliche Steigerung ihrer Bedeutung.“

Im Jahr 1165 wurde der Kaiser und Kriegsherr Karl, der während seiner Regentschaft immer Krieg führte, heilig gesprochen. Die Heiligsprechung geriet hierbei in den Konkurrenzkampf zweier „Heiliger“ Väter darüber, wer von beiden der „wahre“ Papst sei. Da der damalige Papst Alexander III. die vom Kölner Erzbischof mit Zustimmung von Papst (später „Gegenpapst“) Paschalis III. vorgenommene Heiligsprechung des „Sachsenschlächters“ nicht bestätigte, ist der 28. Januar zwar nicht offiziell als römisch-katholischer Gedenktag für Karl im Kirchenkalender eingetragen. Der Tag wird praktisch aber trotzdem als kirchlicher Gedenktag gefeiert.
„Im Aachener Dom und im Frankfurter Kaiserdom wird jährlich am 28. Januar ein Karlsamt nach einer aus dem 15. Jahrhundert überlieferten Liturgie gehalten. Bestandteile des Karlsamt sind die Karlssequenz, ein lateinischer Lobgesang auf die Stadt und den Kaiser sowie die ebenfalls lateinischen Kaiserlaudes mit … Fürbitten für Kirche, Papst, Bischof, das deutsche Volk und alle Regierenden. Die Predigt hält ein Mitglied einer europäischen Bischofskonferenz“.

Außerdem sind viele katholische Kirchen nach dem „heiligen“ Karl benannt. Und die Evangelische Kirche in Deutschland EKD erkennt den Gedenktag zu Ehren Karls sogar offiziell an.

Das ist also ein Jubiläum, so ganz nach dem Muster der Kirche. Und dazu passend wird von der Stadt Aachen alle Jahre wieder der Karlspreis verliehen für „Verdienste“ um die „europäische Einigung“. Wer jedoch weiß, wie Karl diese „Einigung“ zu erreichen versuchte, der wird hellhörig, wenn Politiker heute für ihr Tun einen „Karlspreis“ bekommen. Genauso gut könnte man ihnen gemäß dieser Tradition „schwarze Hörner“ oder ein Schwefel-Fass verleihen.

Angesichts von EU-Sanktionen gegen Russland wegen des Streits um die staatliche Zugehörigkeit der Krim und dem Verstoß Russlands gegen die „territoriale Integrität“ der Ukraine kann man hier auch einmal eine grundsätzliche Frage stellen: In der Regel ist es ja so, dass Verbrechen gegen die Menschlichkeit von der Völkergemeinschaft mit teilweise drastischen Sanktionen belegt werden. Wie ist es aber in Deutschland? Hier werden Verbrecher gegen die Menschlichkeit wie Karl der Große von den Politikern als „Heilige“ verehrt und man fühlt sich geehrt, wenn man einen nach einem solchen Mann benannten Preis erhält. Doch die Institution, der diese Verbrecher gegen die Menschlichkeit angehören, wird nicht sanktioniert, sondern jährlich mit Milliarden subventioniert.

Doch wann endlich wird die Geschichte in Deutschland im Sinne der Demokratie und der Aufklärung geschrieben und nicht mehr von den Priestern und Theologen diktiert, von denen man nie weiß, wann sie wieder ihre Vergangenheit aufleben lassen und in die Gegenwart ziehen? Oder ist es unmerklich schon wieder so weit? Wer die heutige EU-Politik mit ihren Karlspreis-Verleihungen in der Tiefe verstehen will, sollte sich also einmal mit Karl dem Großen, dem „heiligen“ Karl beschäftigen. Mit Jesus, dem Christus, hat sie nichts zu tun.
Mehr dazu siehe:
https://www.theologe.de/allerheiligen_heiligsprechungen-durch-paepste.htm#Karl_der_Grosse
https://www.theologe.de/karl-der-grosse_karlspreis_papst.htm

Bild: Grandes Chroniques de France, 14. Jahrhundert: Kaiserkrönung Karls I. – Biblothèque nationale de France in Paris

„Blutreliquie“ des Papstes gestohlen – Katholizismus und Satanismus

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27.1. / 29.1.2014 – Kurz vor geplanter „Heiligsprechung“ – Blutreliquie von Papst Johannes Paul II. in Italien gestohlen – Am 27.4.2014 soll der schon „selig“ gesprochene Papst Karol Wojtyla auch „heilig“ gesprochen werden. Das bedeutet auch, dass der rituelle „Wert“ von drei kirchlich „anerkannten“ Blut-Reliquien des verstorbenen Kirchenführers noch einmal erheblich ansteigen wird. Eine davon wurde in der Kapelle San Pietro della Ienca in dem Gebirgszug der Abruzzen in Italien verehrt, und sie trug die Aufschrift: „Ex Sanguine Beati Joannis Pauli II. Papae“ (= Ex-Blut des seligen Papstes Johannes Paul II).
In der Nacht vom 25. auf den 26. Januar 2014 wurde dieses Blut jedoch entwendet. Bezeichnenderweise sind katholische Reliquien vor allem in Satanisten-Kreisen sehr begehrt, und hier kann man auch einmal fragen: Warum wohl? Gilt hier nicht vielleicht auch der Grundsatz „Gleiches zieht zu Gleichem“?

Während zunächst berichtet wurde, es handelte sich um eine Ampulle mit Blut, das dem verstorbenen Papst einst zu Lebzeiten von einem Arzt abgenommen worden war, änderten italienische Zeitungen später die Meldung und schrieben nun, es sei anscheinend ein Stück vom cremefarbenen Kleid des Papstes gewesen, das dieser bei dem Attentat im Jahr 1981 getragen habe und das nach dem Schuss, der den Papst verletzt hatte, Blutflecken hatte. Wie aus einem Beweisstück bei einem Verbrechen eine Reliquie wurde oder geworden sein soll, wird jedoch nicht berichtet. Mehr zu den so genannten Blutreliquien des verstorbenen Kirchenführers siehe hier.

An dieser Stelle kann auch an Folgendes erinnert werden: Das abnorme Trinken von Blut gehört zu den großen Gemeinsamkeiten von Katholizismus und Vampirismus. Der Unterschied besteht hauptsächlich darin, dass beim Vampirismus das Blut eindeutig echt ist, während der Katholizismus nur – bei Androhung ewiger Hölle an Zweifler – behauptet, dass es sich bei seinem Kult ebenfalls um „reales“ echtes Blut handle und nicht nur um Wein, der symbolisch als Blut gedeutet würde.


Angeblich sei das Blut im Katholizismus vor allem das Blut von Jesus, doch wird Jesus hierbei nur übel missbraucht, denn er hat niemals einen solchen Kult eingesetzt, sondern sprach beim Mahl mit seinen Jüngern symbolisch von seinem „Blut“, das er dann tags darauf bei seiner furchtbaren Hinrichtung real vergoss.
In späterer Zeit fügte der Katholizismus seinem Kult immer mehr reale Blutreliquien wie diejenigen von Papst Wojtyla hinzu, und er schlug damit weitere geistige Brücken zu den Vampir-Kulten, womit er auch die geistige Verwandtschaft bezeugte. Denn von der Verehrung echten Blutes ist es nur noch ein einziger Schritt, um dieses Blut dann auch zu trinken – sei es das Blut aus einer Ampulle oder indem man Blut aus einem Kleidungsstück heraus wäscht und ebenfalls trinkt. Und so werden die Diebe auch in Satanisten-Kreisen vermutet.
Blutkulte stehen oft auch in Verbindung mit äußerer Gewalt oder gar Gewaltherrscharten. Und wenn beispielsweise durch Tötungen, Morde und Kriege unzählig viel Blut vergossen wurde, dann heißt es manchmal, die Täter seien „trunken von Blut“; so, als ob sie Blut getrunken hätten. Das eindringlichste Beispiel für eine solche grausame Verbrechensgeschichte ist die Kirchengeschichte und dort wird von den Verantwortlichen parallel dazu im Kult seit Jahrhunderten zusätzlich noch Blut getrunken (vgl. dazu entsprechende Bibelstellen in der Offenbarung des Johannes).


So mancher Zeitgenosse versteht jedoch den enormen Aufwand nicht, den die Polizei in Italien betreibt, um die Reliquie wieder in die Hände zu bekommen. 50 Polizisten wurden eigens für einen Suchtrupp abgeordnet, falls die Ampulle bzw. das blutgetränkte Stoffstück z. B. in der Nähe ihres letzten Aufbewahrungsortes weggeworfen worden wäre.

Verständlicher wird die Aufregung, wenn man weiß, dass das blutverschmierte Stoffstück einen Gläubigen-Boom in der Region ausgelöst hatte: „Dank der Reliquie und der vielen Pilger, die daraufhin zur Kirche San Pietro della Ienca anreisten, konnten das ziemlich heruntergekommene Gotteshaus und einige verfallene Häuser in der Umgebung von Grund auf restauriert werden“ (stuttgarter-nachrichten.de, 29.1.2014).  Und ohne Blut würde die sprudelnde Einnahmequelle für die Kirche wieder versiegen.
Als mögliche Verdächtiger für den Diebstahl kommen übrigens auch Häscher des Vatikan in Frage. Ein andauernder Streit zwischen dem Erzbischof und der Kurie in Rom einerseits und der Gläubigen-Vereinigung „San Pietro della Ienca“ andererseits wurde im Herbst 2013 am „Heiligtum“ so massiv ausgefochten, dass die italienische Polizei einschreiten musste, um den Konflikt einzudämmen (stuttgarter-nachrichten.de, 29.1.2014).
Dass man überhaupt mit einem schmutzigen Stück Stoff einträgliche Pilgerströme herbei führen kann, liegt an der katholischen Lehre: In dem offiziellen römisch-katholischen Lehrbuch Der Glaube der Kirche wird zu den Reliquien als bis heute verbindliche Kirchenlehre dokumentiert: „Zu verurteilen ist es deshalb, wenn Leute behaupten, man schulde den Reliquien der Heiligen keine Verehrung, keinen Ehrenerweis, oder es sei unnütz … Sie hat die Kirche schon verurteilt und verurteilt sie jetzt aufs Neue.“ (Randnummer 475) Dieser Lehrsatz wurde auf dem Tridentinischen Konzil 1563 verabschiedet und ist unveränderbar zu glauben.

Das heißt dann praktisch: Nicht die Bluträuber würden laut Kirche später in eine angeblich ewige Hölle kommen – vorausgesetzt, sie würden das Diebesgut kirchlich korrekt verehren. Sondern wer sich über diesen Kult lustig macht oder ihn ablehnt, wird kirchlich entsprechend verurteilt. Da nützt es überhaupt nichts, wenn man den Reliquienkult nicht befürwortet und offiziell Katholik bleibt. Die Betroffenen werden in eine angeblich ewige Hölle verurteilt, auch wenn sie sich zeitlebens als „Katholiken“ bezeichnen und Kirchensteuer zahlen.
Und so sagte auch der neue Papst Jorge Bergoglio in seiner ersten „Enzyklika“ unmissverständlich: „Da der Glaube einer ist, muss er in seiner ganzen Reinheit und Unversehrtheit bekannt werden. Gerade weil alle Glaubensartikel in Einheit verbunden sind, kommt die Leugnung eines von ihnen, selbst von denen, die weniger wichtig erscheinen, der Beschädigung aller gleich.(„Lumen fidei“ 2013, Abs. 48)

Die Nachricht wurde auch veröffentlicht in „Der Theologe Nr. 62“ unter http://www.theologe.de/reliquien_reliquienverehrung.htm#Papst-Reliquie_gestohlen

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