RSS-Feed

Archiv der Kategorie: Archiv

Der Jesus-Jünger Petrus enthüllt: Gott wollte nicht, dass Tiere geschlachtet und gegessen werden

Veröffentlicht am
Der Jesus-Jünger Petrus enthüllt: Gott wollte nicht, dass Tiere geschlachtet und gegessen werden

Kennen Sie die Clementinischen Homilien oder Pseudoklementinischen Homilien? Dies trifft vermutlich auf die wenigsten Leser zu. „Homilien“, das bedeutet Gespräche, Reden, Predigten, Unterrichtungen. Und es sind brisante Schriften. Sie sind von Clemens, dem Schüler von Petrus, niedergeschrieben, der für die Kirche nach Petrus der zweite Bischof von Rom gewesen sein soll und im Jahr 110 verstorben ist. Das Werk gilt in der katholisch-evangelisch-theologischen Wissenschaft als Roman, dessen Ursprünge im 2. Jahrhundert liegen – aus diesem Grund der Titel Pseudoklementinische Homilien, weil manche Theologen glauben, dass die Texte nicht wirklich von Clemens verfasst worden sind, sondern kurze Zeit später von einem Unbekannten in dessen Namen. Über den Wahrheitsgehalt des Inhalts ist durch eine solche Beurteilung aber nichts gesagt. Es gibt ja auch Historienromane, in welche die authentischen Zitate und Lehren der betroffenen Personen genau eingearbeitet worden sind. Der Inhalt, das sind überwiegend Reden des Jesus-Jüngers Petrus, der mit seinem Gegenspieler, dem Zauberer Simon Magus einen Dialog führt. „Die syrische und die ägyptische Kirche zählten sie in der Spätantike zu den kanonischen Schriften des Neuen Testaments,“ heißt es zutreffend bei Wikipedia (Stand: 16.12.2014). Dort wurde dieses Buch also nicht abwertend als „Roman“ abgetan. Sondern es war Teil der Bibel, des Neuen Testaments. Spätantike, das sind ca. die Jahre zwischen 300 – 500, und Syrien und Ägypten sind die unmittelbaren Nachbarn von Israel, wo man den Geschehnissen um die Jahrtausendwende in Palästina noch viel näher war als im fernen Rom.

Doch die Romkirche setzte sich machtpolitisch durch und hatte diese Schrift schon Anfang des 4. Jahrhunderts nicht in ihrer Vorschlagssammlung für das Neue Testament, weswegen sie dann auch in dem 384 von Hieronymus neu übersetzten Neuen Testament auf Latein fehlen, das für die Zukunft der abendländischen Kirchengeschichte maßgeblich war. Aber in Syrien und Ägypten standen im Neuen Testament der Bibel bis ca. 500 noch die sinngemäßen Petrusworte: Gott will nicht, dass Tiere geschlachtet werden, ihm gefällt das Fleischessen nicht. So wie es auch im Schöpfungsbericht der Bibel heißt: Der Mensch soll vegetarisch leben.
Lesen Sie selbst Auszüge von dem, was die katholische Kirche uns unterschlagen hat. Die Zitate sind dem Buch von Jürgen Wehnert, Pseudoklementinische Homilien, Verlag Vandenhoeck & Ruprecht, Göttingen 2010 entnommen, Hervorhebungen von uns.

Bild: Petrus im Gefängnis: Ausschnitt aus einem Gemälde von Rembrandt (1631) (Gemeinfrei nach Wikimedia-Commons). Die Romkirche vereinnahmte Petrus als ihren angeblich ersten Papst. In Wirklichkeit unterschlug sie, was Petrus die Menschen lehrte. Seine Beförderung zum „Papst“ bei gleichzeitigem Verschweigen seiner Botschaft wäre ihm ein Gräuel gewesen.

III
III, 45.1 – Dass er [Gott] aber nicht nach Opfern verlangte, zeigt sich daran, dass diejenigen, die Fleisch begehrten, vernichtet wurden, sobald sie davon aßen, und dass nach ihrer Beerdigung dem Grab der Name ´Hügel der Begierden` (Num 11, 33f) gegeben wurde. (siehe Anmerkung unten)

III, 45.2 – Er, der von Anfang an über das Schlachten von Tieren zürnte und nicht wollte, dass sie geschlachtet werden (vgl. Gen 1, 29), ordnete keine Opfer an, als ob er sie begehrte, und beanspruchte keine Erstlinge [die „Erstgeburt“ von Tieren als Brandopfer]. Denn ohne das Schlachten von Tieren können weder Opfer vollzogen noch Erstlinge dargebracht werden.

III, 45.4 –  Folglich, Simon, erweist die Handschrift Gottes, nämlich der Himmel, den Ratschluss des Schöpfers als rein und unerschütterlich.

III, 46 – So werden die verleumderischen Aussagen über den Gott, der den Himmel geschaffen hat, sowohl durch die gleichzeitigen gegenteiligen Aussagen entkräftet als auch die Schöpfung widerlegt. Sie wurden nämlich nicht von prophetischer Hand geschrieben. Deshalb stehen sie in offenkundigem Widerspruch zur Hand Gottes, der alles erschaffen hat.

Anmerkung: In Num 11, 33 f. (= 4. Mose 11) beschweren sich die Israeliten, dass es in der Wüste immer nur Manna zu essen gebe, und sie verlangen von Gott und dem Propheten Mose Fleisch – so wie in Ägypten. Mose soll darauf hin mit Gott geredet und erklärt haben, dass das Fleisch nicht für alle reichen würde, selbst wenn man alle mitgeführten Tiere im Zug des Volkes töten würde. Darauf haben ein Wind Wachteln auf die Erde fallen lassen und das nach Fleisch gierende Volk bringt alle Wachteln um, brät und verzehrt sie. Und in Num. 11, 33 f. heißt es darauf hin: „Sie hatten aber das Fleisch noch zwischen den Zähnen, es war noch nicht gegessen, da entbrannte der Zorn des Herrn über das Volk, und der Herr schlug das Volk mit einer bösen Plage. Daher nannte man den Ort ´Giergräber`, da man dort die Leute begrub, die von der Gier gepackt worden waren.“ Darauf nimmt Petrus in Hom. III, 45.1 Bezug. Hier ist allerdings fälschlicherweise von einer „Plage“ die Rede, die „Gott“ geschickt haben soll. In Wirklichkeit sind die Plage und vergleichbare Geschehnisse negative Wirkungen auf negative Ursachen im „Gesetz von Saat und Ernte“, welches besagt: Was der Mensch, das wird er ernten.

VII
In Homilie VII spricht Petrus zur Bevölkerung von Tyrus, nachdem kurz zuvor sein Gegenspieler Simon Magus dort ein Rind geschlachtet und ein Festessen organisiert hatte. Petrus erklärt den Tyrern dabei auch das Gesetz von Saat und Ernte und die Goldene Regel.

VII, 3.1 – Ich höre nun, dass Simon ein Rind geopfert und euch mitten auf der Agora [dem Marktplatz] bewirtet hat. Anschließend habt ihr euch durch viel Wein hinreißen lassen und zusammen mit den bösen Dämonen auch ihren Fürsten [vermutlich ist damit Simon Magus, der Gegenspieler von Petrus, gemeint] freundlich aufgenommen. Infolgedessen sind die meisten von euch von den Krankheiten ergriffen worden, weil ihr aus Unwissenheit das Schwert des Verderbens mit eigenen Händen gegen euch selbst gezückt habt.

VII, 4.2 – Die Dinge aber, die Gott gefallen, sind: zu ihm zu beten, ihn zu bitten, weil er alles nach einem redlichen Gesetz gibt, der Mahlzeit der Dämonen fernzubleiben, totes Fleisch nicht zu genießen, Blut nicht anzurühren, von jeder Verunreinigung sich reinzuwaschen.

VII, 4.4 – So dürfte denn wohl jeder von euch das Gute erkennen, wenn er Folgendes bei sich bedenkt: Du willst nicht getötet werden, also töte keinen anderen! Du willst nicht, dass deine Frau von einem anderen zum Ehebruch verführt wird, also verführe nicht die Frau eines anderen zum Ehebruch! Du willst nicht, dass etwas von deinem Besitz gestohlen wird, also stiehl nichts von einem anderen!

VII, 4.5 – Und wenn ihr auf diese Weise von selbst begreift und tut, was vernünftig ist, und Gott lieb werdet, dann werdet ihr Heilung erlangen. Andernfalls werdet ihr im gegenwärtigen Äon an euren Leibern gepeinigt, um im künftigen an euren Seelen bestraft werden.

VIII
Petrus spricht in Homilie VIII auch über die Fallwesen bzw. Dämonen auf der Erde, und wie sie einst die Menschen zum Fleischkonsum verführten.

VIII, 15.3 – Damit sie sich nicht aus Mangel an Nahrung dem widernatürlichen Verspeisen von Tieren zuwandten und dabei unschuldig zu sein schienen, weil sie sich aufgrund einer Notlage dazu erkühnten, ließ der allmächtige Gott Manna von verschiedenstem Geschmack auf sie regnen. Da konnten sie alles genießen, was sie wollten.

VIII, 15.4 – Sie aber hatten aufgrund ihrer bastardischen Natur an der Reinheit dieser Nahrung keinen Gefallen und trachteten allein nach dem Geschmack von Blut. Darum verzehrten sie auch als erste Fleisch.

VIII, 16.1 – Daraufhin strebten die mit ihnen zusammenlebenden Menschen danach, erstmals das gleiche zu tun. Folglich werden wir weder als Gute noch als Schlechte geboren, sondern wir werden so, und wenn wir uns daran gewöhnt haben, sind wir schwer davon abzubringen.

VIII, 16.2 – Als aber die vernunftlosen Tiere darauf hin knapp wurden, verzehrten die bastardischen Menschen auch menschliches Fleisch. Es lag ihnen ja nicht mehr fern, das eigene Fleisch zu töten, nachdem sie es zuvor in anderen Formen verzehrt hatten.

VIII, 17.1 – Infolge des vielen Blutvergießens aber wurde die reine Luft durch die unreine Ausdünstung verseucht und ungesund, und machte diejenigen, die sie einatmeten, krank, so dass die Menschen fortan vorzeitig starben.

VIII, 17.2 – Die Erde aber wurde dadurch stark verseucht und brachte darauf hin erstmals die giftigen und schädlichen Tiere hervor.

XII
In Homilie XII schildert Clemens eine Begegnung mit Petrus aus der Zeit, als er sein Begleiter wurde. Er freut sich, Reisebegleiter des Petrus sein zu können und sagt dazu, „wenn du mir gestattest, die Dienste von Knechten zu verrichten“. (XII, 5.7)

XII, 6.1 – Als Petrus das hörte, lachte er und sagte: ´Was glaubst du denn, Klemens? Dass du mir aufgrund einer Notlage anstelle von Knechten zugeordnet worden bist?

XII, 6.2 – [ironisch] Denn wer sonst soll meine vielen schönen Tuniken samt den von mir mitgeführten Fingerringen und Sandalen bewachen?

XII, 6.3 – Und wer soll auch die wohlschmeckenden kostbaren Leckerbissen vorbereiten, die so mannigfaltig sind und viele kunstfertige Köche erfordern? Und alle jene Köstlichkeiten, die, aus reiner Habsucht erworben, für die Begierde verweichlichter Männer wie für ein großes Raubtier zubereitet werden?

XII, 6.4 – Doch beschlich dich ein solches Ansinnen vielleicht, weil du meine Lebensweise nicht kennst und nicht begreifst, dass ich nur Brot und Oliven benötige und selten Gemüse und dass ich genau dieses Gewand und diesen Mantel besitze, den ich anhabe; und einen anderen nicht benötige, auch nicht irgendwelche anderen Dinge.`

XV
Aus einer Rede des Petrus an Faustus:

XV, 7.5. – Jeden Menschen aber schuf er [Gott] frei, so dass er die Möglichkeit hat, sich hinzugeben, wem er will, entweder dem gegenwärtigen Schlechten oder dem künftigen Guten. Diejenigen unter ihnen, die das Gegenwärtige wählten, haben die Möglichkeit, reich zu sein, üppig zu leben, sich zu vergnügen und zu tun, was immer sie können; denn von den künftigen Gütern werden sie nichts haben.

XV, 7.6 – Diejenigen aber, die sich entschieden, die Güter des künftigen Königreichs zu empfangen, dürfen von den hiesigen Gütern nichts an sich nehmen, weil sie Eigentum eines fremden Königs sind, außer allein Wasser und Brot, und nur, wenn sie mit Schweiß erworben werden, um davon zu leben.

Anmerkung: In Hom. XII,6.4 wurde bereits deutlich, dass „Wasser und Brot“ im übertragenen Sinne gemeint war als das für die Ernährung Notwendige, wozu unter anderem auch Oliven und Gemüse gehören können, aber ganz sicher kein Fleisch. Jesus und die ersten Christen waren Vegetarier

Alles das hat uns die römisch-katholische Kirche vorenthalten, indem sie es nicht in die katholische Bibel aufgenommen hat. Doch in der syrischen und ägyptischen Bibel konnten es die Menschen noch bis ca. in das Jahr 500 lesen, und in unserem Zeitalter wird es durch die Wissenschaft wieder ans Tageslicht gebracht. Möge diese Seite also weite Verbreitung finden, damit die Menschen erfahren, was Jesus und seiner Jünger wirklich lehrten.

Der Theologe aktuell – Juli 2014

Veröffentlicht am
Der Theologe aktuell – Juli 2014

1.8.2014 Der Theologe aktuell – August 2014 – siehe bei https://theologen.wordpress.com/2014/08/01/der-theologe-aktuell-august-2014-papst-lost-die-katholische-kirche-auf/

 

23.7. / 25.7. / 31.7.2014 – Aufruf an den Papst: Waffenhersteller und Waffenexporteure sollen sich nicht mehr „christlich“ nennen – Im Namen der Freien Christen für den Christus der Bergpredigt wurde der Offene Brief an den Papst am 25.7.2014 an viele Medienvertreter versandt. Nachdem der Papst Waffenhersteller und Waffenexporteure zur Bekehrung von ihren Machenschaften aufgerufen hatte, hatten die Freien Christen jetzt dem Papst in einem Offenen Brief geschrieben. Er solle allen Befürworter von Waffenherstellung und Waffenexporten auffordern, sich nicht mehr „christlich“ zu nennen, z. B. die Politiker von CDU und CSU in Deutschland – http://www.freie-christen.com/pdf/brief_an_papst_keine_waffenexporte_im_namen_von_christus.pdf

 

31.7.2014 – Evangelische Bibelanhänger warten auf die „Schlacht von Harmagedon“http://www.theologe.de/theologe6.htm#Harmagedon

 

29.7.2014 – Regierungschef von Israel: „Es gibt keinen gerechteren Krieg als diesen“http://www.theologe.de/theologe6.htm#Krieg_ist_nicht_gerecht

 

24.7.2014 – Hat man Angela Merkel nun auf „Kurs“ gebracht? Vergleichen Sie selbst die Buchcover ihres Glaubensbuches früher und jetzt
https://www.facebook.com/pages/Der-Theologe/175473619156089?ref=hl&ref_type=bookmark

 

24.7.2014 – Krieg in Donezk und Lugansk – Warum keine Verhandlungen? Warum keine Organisation einer Volksabstimmung unter neutraler Aufsicht? – Sollen die Regionen weiter von einem von der Zentralregierung eingesetzten Gouverneur regiert werden? Oder sollen „föderale Struktur“ geschaffen werden, vergleichbar „Bund und Ländern“ in Deutschland – so wie es die Regierung Russlands ursprünglich vorgeschlagen hatte? Oder unabhängige Republiken entstehen? Oder möchte die Bevölkerungsmehrheit einen Anschluss an die Russische Förderation? Wie viele Menschenleben darf die Uneinigkeit über diese Frage noch kosten? Das Leben kommt von Gott, die Grenzen und Regierungsformen von Menschen – welches ist der höhere Wert? http://www.theologe.de/theologe6.htm#Leben_und_Grenzziehung

 

21.7.2014 – Wie Gesellschaften und Genossenschaften gratis mithelfen müssen, dass die Großkirchen die Milliarden schneller als bisher bekommenhttp://www.kath.net/news/46742

 

20.7.2014 – Die Umverteilung: Steuereinnahmen der hoch verschuldeten Bundesrepublik fließen reichen Kirchen zu. Auch kleines Bistum Limburg ist Milliardärhttp://www.theologe.de/kirchensubventionen_stopp.htm#Umverteilung

 

20.7.2014 – Die Politiker entlarven sich: Zweierlei Maß bei unschuldigen Opfern in Gaza und beim Flugzeugabsturz / Evangelisch-lutherischer Pfarrer von Kiew schürt die Eskalation / Pastor Turtschinow fordert High-Tech-Waffen aus dem Westen für den Krieg in der Ukraine – http://www.theologe.de/theologe6.htm#Pfarrer_in_Kiew_schuert_die_Eskalation

 

11.7.2014 – Sturm auf Gaza und Donezk: Tote, Tote, Tote – der blutige Feldzug der pro-westlichen Armeen – Wer gibt den Menschen das Recht, ihren Mitmenschen das Leben zu nehmen? Wer? http://www.theologe.de/theologe6.htm#Blutiger_Feldzug
Vgl. auch der „Friedensappell“ von Papst Bergoglio zum Ukraine-Konflikt: Es war klar, dass hier irgendetwas Schwerwiegendes nicht stimmte.
http://www.theologe.de/theologe16.htm#Rabe_und_Moewe

 

10.7.2014 –  Zum neuen Nahost-Krieg „Israel gegen Hamas“ hier unsere Stellungnahme zum Krieg „Israel gegen Hamas“ in den Jahren 2008 und 2009: „Kain, wo ist dein Bruder Abel?http://www.theologe.de/2009-1.htm#Kain
Dazwischen lag der Krieg „Israel gegen Hamas“ im Jahr 2012 unmittelbar nach einem großen Waffengeschenk Deutschlands an Israel. Zur Erinnerung: Spiegel.de fasst die deutsch-israelische Atomaufrüstung wie folgt zusammen: „Drei U-Boote hat eine deutsche Werft für Israel gebaut, drei weitere sollen folgen. Nach SPIEGEL-Informationen stattet Jerusalem die U-Boote aus Kiel mit nuklear bestückten Marschflugkörpern aus“ (3.6.2012). Das 135-Millionen-Geschenk der Bundesregierung für das Atom-U-Boot ist möglicherweise nur ein kleiner Teilbetrag.
Spiegel.de
schreibt, dass die Kosten „zu einem Großteil“ von Deutschland getragen werden. Doch damit nicht genug. Die CDU/CSU/FDP-Regierung stundete darüber hinaus den israelischen Eigenbeitrag an den Kosten bis 2015. Das heißt, die Regierung Israels muss bis auf weiteres erst einmal keinen Cent für die hochmodernen deutschen Waffensysteme bezahlen. Es zahlt alles der deutsche Steuerzahler bzw. er streckt es mindestens bis 2015 vor.
Unsere Forderung: Keine Waffenexporte und schon gar keine Waffen-„Geschenke“ im Namen von Christus, wie es CDU und CSU an der Regierung tun. Denn es ist ein grober Missbrauch des guten Namens Christus. Bitte unterschreiben auch Sie! http://www.freie-christen.eu
PS: Beim Krieg Israel gegen Hamas 2014 wird der Gaza-Streifen von Anfang an auch vom Mittelmeer aus beschossen. Auch mit deutschen Waffen?

 

6.7.2014 – Der „heilige“ Thomas fordert Hinrichtung fast aller Katholiken: Fast jeder Katholik weicht an einigen Punkten von der offiziellen und verbindlichen Kirchenlehre ab und zieht sich dadurch die angeblich ewige Verfluchung zu. Eine Auswahl der Verdammungen siehe unter http://www.theologe.de/hoellenlehre_der_katholischen_kirche.htm
Doch dem Kirchenheiligen, Kirchenlehrer und Freund aller Päpste Thomas von Auqin ist das nicht genug. Er fordert auch die Todesstrafe für Getaufte, die später von der Kirchenlehre abweichen.
http://www.theologe.de/taufe_katholisch_evangelisch.htm#Todesstrafe
http://www.theologe.de/theologe12.htm#Thomas-von-Aquin
Und heute sind fast alle Katholiken davon betroffen, wie bereits auch ein einfacher Test beweist:
http://www.theologe.de/glaubenstest.htm
Deshalb Finger weg von der Taufe! Würden verantwortungvolle Eltern ihren Säugling dem Teufel verschreiben? Sicher nicht. Warum bringen sie das Kind aber dann zum Priester, um es dem Papsttum und seinen Bedrohungen zu unterwerfen? Diese wurden einst als „unfehlbar“ und unveränderbar dogmatisiert, was nie aufgehoben wurde.

 

3.7.2014 – Neuer ukrainischer Militärminister kündigt „Siegesparade“ auf der Krim an – Wieder ein Schritt näher in Richtung eines großen Krieges http://www.theologe.de/theologe6.htm#Ein_Schrit_naeher_Richtung_grosser_Krieg

 

3.7.2014 – Vatikan erkennt Exorzisten-Verein mit 250 Mitgliedern offiziell anhttp://www.theologe.de/theologe9.htm#IAE – Vatikan contra Harry Potter

 

1.7. / 16.7.2014 – Das „Kriegsgeschrei wird immer lauter“ – Die „Großen“ dieser Welt steuern die Menschen auf immer mehr Kriege zu. Während in den vergangenen Jahren die Bundeswehr Deutschland verteidigen sollte, falls eine andere Armee Deutschland angreift, geht es jetzt um weltweite angeblich „humanitäre“ Militär- und Kriegseinsätze. Die Wende von der Nachkriegszeit seit 1945 zur neuen Vorkriegszeit erfolgte 1999, als Deutschland als Teil der NATO Jugoslawien angegriffen hatte, obwohl Jugoslawien Deutschland gar nicht bedroht hatte. Zwei Jahre später markierte das Wort des damaligen Militärministers Peter Struck von der SPD das neue Kriegszeitalter mit den Worten „Die Sicherheit der Bundesrepublik Deutschland wird auch am Hindukusch verteidigt“, also in Afghanistan.

Ein Land nach dem anderen folgt in diese Richtung. Nun auch Japan. So wird in Japan jetzt die Verfassung geändert. „Japan steht vor einer der größten Änderungen in der Sicherheitspolitik des Landes seit dem Zweiten Weltkrieg“ (spiegel.de, 1.7.2014). Von nun an darf auch die Armee Japans weltweit Kriegseinsätze durchführen, gegen den Willen der Mehrheit der Bevölkerung. Bisher erlaubte die Verfassung nur die unmittelbare Verteidigung des Landes.

In der Zwischenzeit eskalierten die Auseinandersetzungen zwischen Israel und den Palästinensern, und Israel fliegt Angriffe auf Gaza. „Palästinenser und Israelis überbieten sich mit Drohungen und Rufen nach Rache“ (ntv.de, 1.7.2014), und ein Minister der Regierung Netanjahu „verlangt die Hinrichtung von palästinensischen Gefangenen“ (spiegel.de, 1.7.2014). Auslöser war der ungeklärte Tod von drei Jugendlichen aus Israel. Nahost-Experten „halten es geradezu für unwahrscheinlich, dass die Tat auf das Konto der Palästinenser-Organisation geht“ (focus.de, 1.7.2014), doch die vom Westen mit einer Art „Blanko-Scheck“ unterstützte Regierung Israels behauptete einfach, die palästinensische Hamas wäre Schuld und begann mit einem Vergeltungs-Feldzug; auch als „Antwort“ auf Raketenbeschuss aus dem seit vielen Jahren eingekreisten und blockierten Gazastreifen anstatt dass man die UNO-Beschlüsse zur Zwei-Staaten-Lösung in Palästina umsetzt.

Währenddessen geht in den Nachbarländern Syrien und Irak das Kriegsgemetzel um die Macht und um neue Staaten unter massiver Einmischung des Westens weiter, und die islamistischen Isis-Kämpfer planen einen Marsch bis nach Jerusalem. Beide Staaten gibt es faktisch schon gar nicht mehr in ihrer bisherigen Form.

Und während am 30.6.2014 ein Waffenstillstand in der Ukraine unter Beteiligung der Regierung Russlands als Basis für Verhandlungen in der Ost-Ukraine verlängert wurde, riefen die rechtsradikalen Demonstranten auf dem Maidan-Platz in Kiew „Krieg“. Der pro-westliche Präsident Poroschenko entschied sich darauf hin anders und kündigte die bereits vereinbarte Verlängerung des Waffenstillstands auf. „Wir werden unser Land befreien“ (zit. nach spiegel.de, 1.7.2014), obwohl die Mehrheit der Bevölkerung in der Ostukraine (nach westlichen Umfragen vor einigen Wochen ca. 2/3) gar nicht auf diese Weise „befreit“ werden will, sondern zuallererst den Waffenstillstand und eine Rückkehr zur einer ordentlichen Grundversorgung unter bürgerlichen Verhältnissen will und als nächstes gerne auch über den Status ihrer Region selbst entscheiden möchte.
Die Millionen für diesen Krieg, der wieder unsägliches neues Leid hervor ruft, kommen wiederum aus dem Westen, auch von deutschen Steuergeldern. Während Russland Verhandlungen zwischen der Regierung und den Aufständischen für eine dauerhafte Perspektive in der Region wünscht, toleriert die EU das Prinzip der ukrainischen Übergangsregierung, welches besagt „Töten statt verhandeln“, wenn die so genannten „russlandfreundlichen“ „Separatisten“ nicht kapitulieren. Und die EU bereitet neue Sanktionen gegen Russland vor, auch hier nach dem Motto „Konfrontation statt Dialog“.

Derweil erweist sich der Wirtschaftskrieg des die kapitalistischen Strukturen beherrschenden Westens gegen Russland bereits als zweifelhafter „Erfolg“: Die russische Wirtschaft „ist zum Stillstand gebracht“ (welt.de, 1.7.2014), mit noch unübersehbaren Folgen für die Stabilität des größten Landes der Erde. 100 weitere Milliarden Euro werden westliche Investoren aus Russland zurückziehen. Gleichzeitig zahlt die Ukraine einen Großteil ihrer Gas-Schulden an Russland mit stiller Duldung bzw. Billigung des Westens nicht, sondern investiert die westlichen „Hilfen“ zu einem großen Teil für die Rüstung und den Krieg bzw. will damit Kriegsfolgen beheben; eine schwerwiegendere Situation als zu Zeiten des so genannten „Kalten Krieges“, als alle Länder die Gasrechnungen der Sowjetunion bezahlten.

Und dies sind noch längst nicht alle Kriegsschauplätze, und das alles ist erst der Anfang. Auch in Afrika toben viele Kriege und der deutsche „Entwicklungshilfe“-Minister Gerd Müller von der CSU berichtete nach seinem Besuch in Zentralafrika: „Ich habe nicht den Ruf nach deutschen Soldaten, sondern ich habe schreiende Kinder und schreiende Not gesehen, und hier können wir sofort helfen.“ (b5, 27.6.2014)

Doch die Geister des Krieges wurden zuletzt immer weiter entfesselt, und der Krieg wird sich weiter auch in die Länder heran fressen, wo jetzt noch keine Bomben fallen. Während dieser massiven Umwälzungen werden die noch nicht unmittelbar betroffenen Völker zum Beispiel durch Fußball-Weltmeisterschaft, Sommerurlaub und manches mehr abgelenkt.

An dieser Entwicklung zu immer mehr Kriegen bzw. damit verbundenen Steigerung der Rüstungsausgaben in immer mehr Ländern der Erde verdient vor allem die Rüstungsindustrie, und die deutschen Waffenfabriken sind jetzt schon der drittgrößte Waffenexporteur der Welt. Denn Kriegführen hat immer zur Voraussetzung, zuvor eine vermeintliche militärische Überlegenheit zu erreichen, um den jeweiligen Krieg dann auch zu „gewinnen“, woraus sich die Spiralen des Wettrüstens mit Kosten im hohen Milliardenbereich ergeben, während viele Kinder, die der deutsche Minister schreien hört, gerade noch so lange schreien, wie sie atmen können.

Mit all´ diesem Tun wollen die Politiker den großen Menschheits- und Weisheitslehrer Jesus von Nazareth widerlegen, der vergeblich vor den Kriegen und militärischen „Friedensmissionen“ warnte und deshalb bereits vor 2000 Jahren prophezeite, was sich in unserer Zeit zuspitzt: „Ihr werdet hören von Kriegen und Kriegsgeschrei; seht zu und erschrecket nicht. Denn das muss so geschehen; aber es ist noch nicht das Ende da. Denn es wird sich ein Volk gegen das andere erheben und ein Königreich gegen das andere; und es werden Hungersnöte sein und Erdbeben hier und dort. Das alles aber ist der Anfang der Wehen … Und weil die Ungerechtigkeit überhand nehmen wird, wird die Liebe in vielen erkalten …“ „Ihr habt gehört, dass gesagt ist ´Du sollst deinen Nächsten lieben` und deinen Feind hassen. Ich aber sage euch: Liebt eure Feinde segnet, die euch fluchen, tut wohl denen, die euch hassen, und bittet für die, die euch beleidigen und verfolgen.“ (Jesus von Nazareth lt. Matthäusevangelium der Bibel, 23, 6-8.12; 5, 43-44)

Die Verhöhnung von Christus wird vor allem durch diejenigen Kräfte betrieben, die sogar in seinem Namen Waffen produzieren, exportieren und einsetzen lassen, z. B. durch den Namen „Christlich“ im Parteinamen wie bei der CDU und der CSU in Deutschland. Damit soll davon abgelenkt werden, dass Jesus von Nazareth zum Thema „Krieg und Frieden“ etwas ganz Anderes lehrte als diejenigen, die seinen Namen als Politiker und Kirchenführer missbrauchen. Und der Papst ist zwar vordergründig „unglücklich“ über die Kriege und den Waffenhandel, exkommuniziert aber die beteiligten Katholiken keineswegs, sondern empfängt sie wie eh und je zu Audienzen und bespricht mit ihnen im Hinterzimmer alles Weitere, was nicht nach außen dringt …

Kirche und Politik in einem Boot – Amigos werden immer dreister

Veröffentlicht am

Die Amigos werden immer dreister, vor allem wenn es um die Selbstbedienung aus den Steuergeldern geht, während anderweitig gekürzt wird.
http://www.focus.de/finanzen/doenchkolumne/politiker-fuellen-sich-die-taschen-frechheit-unsere-rente-wird-gekuerzt-und-die-politiker-pensionen-steigen_id_3621192.html

Auch beim Skandal um den Politiker Sebastian Edathy (einem Lutheraner und wie die Bundeskanzlerin einem Kind eines lutherischen Pfarrers) wird von Betroffenen gar nicht eingesehen, dass das Weitergeben von Wissen über staatsanwaltschaftliche Ermittlungen im „Dienste“ eigener Interessen unrechtmäßige Amigo-Politik ist.
Das schlechte Vorbild ist auch hier die Institution Kirche, allen voran der Vatikan, wo sich dem „guten Ruf“ der Kirche alles unterordnen muss (lt. UNO-Bericht 2014 vor allem das Wohl der von Priestern missbrauchten Kinder-Opfer).

Gerade die CSU hatte 2013 erst viele Amigo-Skandale ausgesessen (http://www.theologe.de/gott_mammon.htm#Vetternpartei_CSU), und fast alle „Amigos“ haben auch ein kirchliches Ehrenamt oder eine Kirchenbindung.

Es ist eine eigene „Privilegien-Welt“, und wenn schon die maßlosen Vergünstigungen und staatlichen Geschenke für die Kirche und ihre Eminenzen, Exzellenzen und Kirchenräte beibehalten werden sollen (http://www.theologe.de/kirchensubventionen_stopp.htm), dann wollen eben auch die Politiker selbst hier und da profitieren – da es ja welche gibt, die dies alles von Gesetzes wegen bezahlen müssen.
Und so könnten die Politiker zu sich selber tröstend sagen: „Wenn ich Kirchenführer geworden wäre, hätte ich zwar mehr Privilegien und ein üppigeres Leben. Aber mit dieser Gehalts- und Pensionserhöhung habe ich doch auch eine gute Wahl getroffen.“

Karl, der „Große“ grausame katholische Heilige. Wer sich nicht bekehrte, wurde ermordet.

Veröffentlicht am

1200 Jahr Tod von Karl „dem Großen“ – Gedenkjahr des „Heiligen“ im Jahr 2014 – Er führte die Todesstrafe für Verunglimpfung eines Priesters ein und zwang die Menschen zur Säuglingstaufe oder auch sie würden hingerichtet / Massenhinrichtungen von Menschen, die nicht katholisch werden wollten – Karl karl-der-grossehatte bis dahin unzählige Menschen töten und ermorden lassen, als ihn eine Infektion am 22.1.814 in Aachen auf das Krankenlager warf. Sieben Tage später, am 28.1., war auch er tot. Er wurde 65 oder 66 Jahre alt. Zu seinen „Leistungen“ zählt vor allem die „mit beträchtlicher Grausamkeit durchgesetzten Unterwerfung, Christianisierung und Eingliederung des sächsischen Volkes in das Fränkische Reich … 777 wurde Sachsen auf der Reichsversammlung in Paderborn in Missionssprengel eingeteilt“ (Wikipedia, Stand: 26.11.2013).
„Karl soll auf den hartnäckigen Widerstand mit brutaler Repression geantwortet haben, unter anderem mit dem berüchtigten Blutgericht von Verden, bei dem angeblich tausende Sachsen enthauptet wurden. In Analogie zum Blutgericht zu Cannstadt durch seinen Vater Pippin und Onkel Karlmann, bei dem die gesamte alemannische Führungsschicht ausgelöscht wurde, scheint diese Vorgehensweise durchaus wahrscheinlich. Die in den Quellen genannte Zahl von 4.500 Opfern“ beziehe sich wahrscheinlich auf „Edelmänner“, „die sich ihm als Geiseln überantwortet hatten“, woraus folgt, dass es „sich also um keine ´Umsiedlung` gehandelt habe … Karl erließ zudem ein Sondergesetz (Capitulatio de partibus Saxoniae), welches … u. a. Verunglimpfung eines Priesters oder einer Kirche, die bei den Heiden übliche Feuerbestattung oder das Essen von Fleisch an Fastentagen – mit der Todesstrafe bedrohte. Gezielt sollen von Karl auch Deportationen als Mittel der Unterwerfung eingesetzt worden sein … Karls Brutalität und Kompromisslosigkeit trugen ihm den Beinamen Sachsenschlächter ein.“

„Karl der Große strebte an, wie in anderen eroberten Gebieten, die Kirche mit ihren Niederlassungen und ihrer administrativen Tradition als Verwaltungsinstrument in Sachsen zu nutzen.“
„Karl bestätigte auch die Pippinsche Schenkung seines Vaters an die Kirche, aus der später der Kirchenstaat hervorgehen sollte.“ Die Kirche hatte Pippin mit einer gefälschten Urkunde herein gelegt, wonach Kaiser Konstantin im 4. Jahrhundert dem Papst angeblich bereits halb Europa geschenkt habe. Der stramm katholische Frankenherrscher wollte den Klerikern wenigstens einen Teil davon wieder „rückerstatten“ und eroberte dazu im Krieg Gebiete der Langobarden und schenkte sie dem „Stuhl Petri“ – nur eines von vielen Blutbädern, die den heutigen Reichtum der Kirche begründen. Im Jahr 778 begann Karl dann den „Kreuzzug“ gegen die islamischen Mauren in Spanien, die dort eine Zeit der Toleranz prägten.
„Schon frühzeitig verstand sich Karl als der einzige rechtgläubige Verteidiger und Wahrer der Christenheit, und folgerichtig würdigt ihn die Grabinschrift als ´imperator orthodoxus`“, also als rechtgläubiger Herrscher im Sinne der Romkirche. „Die Klöster u. a. in  St. Gallen und auf der Insel Reichenau (Bodensee), im einverleibten Bayern St. Emmeram bei Regensburg, in Freising und am Tegernsee (wichtigste Benediktinerabtei Oberbayerns), im heute österreichischen Mondsee (dort war auch Salzburg … ein Zentrum der Mission) wie auch in Fulda und in Trier wurden neu gegründet, zu Abteien erhoben oder erfuhren eine erhebliche Steigerung ihrer Bedeutung.“

Im Jahr 1165 wurde der Kaiser und Kriegsherr, der während seiner Regentschaft immer Krieg führte, heilig gesprochen. Die Heiligsprechung geriet hierbei in den Konkurrenzkampf zweier „Heiliger“ Väter darüber, wer von beiden der „wahre“ Papst sei. Da der damalige Papst Alexander III. die vom Kölner Erzbischof mit Zustimmung von Papst (später „Gegenpapst“) Paschalis III. vorgenommene Heiligsprechung des „Sachsenschlächters“ nicht bestätigte, ist der 28. Januar zwar nicht offiziell als römisch-katholischer Gedenktag für Karl im Kirchenkalender eingetragen. Der Tag wird praktisch aber trotzdem als kirchlicher Gedenktag gefeiert. „Im Aachener Dom und im Frankfurter Kaiserdom wird jährlich am 28. Januar ein Karlsamt nach einer aus dem 15. Jahrhundert überlieferten Liturgie gehalten. Bestandteile des Karlsamt sind die Karlssequenz, ein lateinischer Lobgesang auf die Stadt und den Kaiser sowie die ebenfalls lateinischen Kaiserlaudes mit … Fürbitten für Kirche, Papst, Bischof, das deutsche Volk und alle Regierenden. Die Predigt hält ein Mitglied einer europäischen Bischofskonferenz“. Außerdem sind viele katholische Kirchen nach dem „heiligen“ Karl benannt. Und die Evangelische Kirche in Deutschland EKD erkennt den Gedenktag zu Ehren Karls sogar offiziell an.

Das ist also ein Jubiläum, so ganz nach dem Muster der Kirche. Wann endlich wird die Geschichte in Deutschland im Sinne der Demokratie und der Aufklärung geschrieben und nicht mehr von den Priestern und Theologen diktiert, von denen man nie weiß, wann sie wieder verstärkt in die Spuren der Vergangenheit treten? Mehr dazu siehe:
http://www.theologe.de/theologe16.htm#Karl_der_Grosse

Der Theologe aktuell – Januar 2014

Veröffentlicht am

23.1.2014 – Aktuelle Entwicklung in Deutschland zum Thema Exorzismus: siehe http://www.theologe.de/theologe9.htm#Focus

 

12.1.2014 – „Anonyme Nummernkonten, Verschwörung, schmutzige Geschäfte: Die Aufzeichnungen von Spitzenbanker Philippe de Weck offenbaren, wie korrupt es in der Vatikanbank zuging – und wie mancher um sein Leben fürchten musste“ – http://www.spiegel.de/wirtschaft/philippe-de-weck-ex-banker-gewaehrt-einblick-vatikanbank-a-930062.html

 

10.1.2014 – Unsägliche Qual der Tiere durch immer mehr steigenden Fleischkonsum – „Spitzenplatz“ für Deutschland – Menschen treiben es immer mehr auf die Spitze:
http://www.fr-online.de/wirtschaft/landwirtschaft–viehzucht—tierhaltung-billig-fleisch-fuer-die-welt,1472780,25819794.html
http://www.fr-online.de/wirtschaft/landwirtschaft—massentierhaltung-fleischkonsum-steigt-drastisch-an,1472780,25839918.html
Anstatt den Fleischkonsum und den milliardenfachen Tiermord zu beenden, werden immer grausamere und schnellere Mordmethoden erfunden.
Doch auch eine Rückkehr zum „Sonntagsbraten“ ist keine Lösung. Der Tiermord soll endlich beendet werden.
Siehe dazu auch http://www.theologe.de/menschen_esst_kein_fleisch.htm

 

6.1.2014 – Nach Hilfe in Fukushima: 51 US-Soldaten krebskrank: http://www.theologe.de/atomkraft_kirche_und_kernkraftwerke.htm#US-Soldaten_krebskrank

Weltjugendtag in Rio 2013 – Nachrichten:

Veröffentlicht am

Weltjugendtag in Rio 2013 – Nachrichten:

19.6./21.6./28.12.2013 – Die Unruhen in Brasilien gehen weiter. Viele Hunderttausend Menschen gehen auf die Straße. Am 20.6.2013 versammelten sich im ganzen Land über eine Millionen Demonstranten – und das unmittelbar vor dem Papstbesuch im Juli anlässlich des so genannten „Weltjugendtags“ der katholischen Kirche. Dann gilt: Die Reichen feiern bei den Armen. Die römisch-katholische Kirche gilt als die reichste Institution der Welt (z. B. hier). Und sie bringt mehrere Hunderttausend jüngere Anhänger aus den reichen Industrieländern mit, die mit dem Flugzeug nach Rio zum Feiern fliegen und wieder zurück; so wie der neue Papst Jorge Bergoglio selbst, der am 24.7.2013 in Rio erwartet wird.
Ein Übergreifen der Unruhen auf den Kirchen-Event konnte dabei lange nicht ausgeschlossen werden. Denn nicht nur die Fußball-WM im Jahr 2014 und die Olympischen Spiele im Jahr 2016, sondern auch die katholische Mega-Veranstaltung kostet Abermillionen, die der Bevölkerung vor Ort fehlen. 160 Millionen Euro soll der Weltjugendtag gekostet haben, gut 50 Millionen Euro davon erwartete die Kirche von „Sponsoren“ (kath.net, 15.1.2013). Derweil ging es zum Beispiel mit den Kliniken, der ärztlichen Versorgung der Bevölkerung und Bildungseinrichtungen wie Schulen immer mehr bergab, obwohl die Steuern immer mehr erhöht wurden und die Lebenshaltungskosten immer mehr steigen. Dadurch werden die meisten Menschen immer ärmer und wütender, weil es für das Notwendigste keine Sponsoren gibt und überall Korruption und Vetternwrtschaft vorherrschen.
Die Wut hätte sich steigern können, wenn Schätzungen bekannt geworden wären, welche Kosten des Weltjugendtages nicht durch die Teilnehmerbeiträge gedeckt waren und ebenfalls der Staat Brasilien übernehmen musste.
Das Beispiel Brasilien zeigt auch, dass mit „Religion und Spielen“ die Bevölkerung nicht mehr so ohne weiteres ruhig gestellt werden kann, wenn das „Brot“ fehlt und überall Ungerechtigkeit und Amigo-Gebaren herrschen. Der enorme „Opium“-Einsatz der Kirche in Rio de Janeiro wird also nicht auf Dauer „funktionieren“ und die Menschen nicht auf Dauer entsprechend umnebeln bzw. im Angesicht eines Papstes in eine religiöse Ablenkungs-Hysterie versetzen können.

14.7.2013 – Der Papst kommt, das Militär marschiert – „Bis zu 12.000 Soldaten und rund 8.000 Polizisten sollen für den Schutz des Kirchenoberhaupts beim Weltjugendtag abgestellt werden, wie die Zeitung «Estado de S. Paulo» (Montag, 1.7.) berichtete. Neben dem Heer wollen sich auch Luftwaffe und Marine an dem Einsatz beteiligen. Zudem solle eine Aufklärungsdrohne den Luftraum über dem Gelände der Abschlussmesse in einem Radius von 250 Kilometern überwachen …  Die Küste vor Rio de Janeiro wird dem Bericht zufolge durch Fregatten und Schnellboote kontrolliert. Im Stadtgebiet ist der Einsatz von rund 300 gepanzerten Fahrzeugen geplant, darunter auch aus Bundeswehrbeständen gekaufte Luftabwehrpanzer.“ (kath.net, 2.7.2013) 
Und so war es dann auch und vermutlich war das nicht alles. Und die Kirche zahlte dafür keine Cent, Brasilien bezahlte.
Um die Jugendlichen besser in ihren Bann ziehen zu können, ließ die Kirche auch ein hochemotionales „Gänsehaut-Video“ produzieren mit Christusstatue, Weltkugel und weiteren gezielten visuellen Botschaften. Darauf sah man allerdings keinen einzigen Panzer und kein Kirchenopfer, und die brutalen und absurden Inhalte sind durch monumentale Musik ersetzt, die davon ablenken, wohin die Reise wirklich geht. Das streng katholische Exorzismus-Opfer Anneliese Michel sprach es einst aus: „Mir macht keiner mehr was vor. Ich weiß jetzt, wo´s hingeht.“

17.7.2013 – Kirche lockte Jugendliche mit Versprechen eines vollständigen Ablasses aus dem Fegefeuer nach Rio – Was für manchen unfassbar scheint, ist „Normalität“ in den vom Katholizismus geprägten Ländern der so genannten aufgeklärten Industrieländern: der Ablass.
Jüngstes Beispiel: Die sogenannte „
Apostolische Pönitentiarie“, der Bußgerichtshof des Vatikans, erklärte im Auftrag des Papstes, allen Teilnehmern des Weltjugendtags in Rio de Janeiro in Brasilien die Leiden des Fegefeuers im Jenseits mithilfe eines vollständigen Ablasses zu erlassen.
Jede andere Gemeinschaft, die behauptet, mit ihrem Kult auf diese Weise den jenseitigen Zustand Verstorbener lenken zu können, würde von staatlichen Stellen und von den Medien als Rattenfängerei verurteilt. Doch ausgerechnet die Priester des Katholizismus (auch die dem Alkohol oder der Pädophilie Zugeneigten), sollen dies können – mit in Deutschland amtlicher Auszeichnung als „Körperschaft des öffentlichen Rechts“.
Diesen Ablass der Abbüßung von Sündenstrafen im Fegefeuer sollen aber auf Anordnung des Vatikan auch diejenigen erhalten, die den Event über den Twitter-Account des Papstes verfolgen, sofern sie aus einem „legitimen Grund“ nicht nach Rio fliegen konnten. Selbstverständlich müsse natürlich die Beichte, die Hostieneinnahme und papstgemäße Gebete hinzu kommen (http://www.spiegel.de/panorama/twitter-ablass-papst-follower-bleiben-kuerzer-im-fegefeuer-a-911577.html).
Ein Mensch, der noch halbwegs gesunden Menschenverstand hat, kann diesen Wahn nicht mehr beschönigen, weswegen der Papst ja auch erst kürzlich gewarnt hat: „Herr, bewahre uns vor der Versuchung des gesunden Menschenverstands“.

Foto: Fastnachtsfigur eines Ablasshändlers der Kirche im 16. Jahrhundert 

Bild(Wikimedia-Commons Lizenz, Los Angeles, University of California, Library, Coll. 170. Ms. 351, Schembartbuch aus dem Besitz des Sebastian Schedel)


Damit behauptet die römisch-katholische Kirche gleichzeitig, das kosmische Geschehen von Ursache und Wirkung, Aktion und Reaktion bzw. Saat und Ernte mithilfe ihrer Dekrete steuern zu können. In ihren eigenen Bibeln steht jedoch: „Irret euch nicht, Gott lässt Seiner nicht spotten. Denn was der Mensch sät, das wird er ernten.“ (Galaterbrief des Paulus, Kapitel 6) Von einem Ablass steht dort nichts.
Das heißt auch: Das kirchliche Gaukelspiel mit seinen Versprechungen ist im Licht ihrer eigenen Bibel alles andere als harmlos.
Ein besonders skandalöser Aspekt ist dabei, dass der deutsche Staat den Vertretern dieses Kults und ihren evangelischen Talargesellen die Beurteilung über alle anderen religiösen Gemeinschaften überlässt und diesem Blendwerk jährlich auch noch mit Abermilliarden an Euros aus den allgemeinen Steuereinnahmen bezahlt.

Jüngstes Beispiel: Der so genannte „Sektenbericht“ des deutschen Bundeslandes Baden-Württemberg vom 2.5.2013. Dort wird nicht etwa der Ablass-Hokuspokus der römisch-katholischen Kirche kritisiert, sondern alle Gemeinschaften, die den klerikalen Fegefeuer-Zauberern nicht gefallen. In diesem Bericht hebt der Staat mehrfach auch seine Zusammenarbeit mit der Kirche (in Wirklichkeit der faktisch größten Sekte) hervor, und der Chef der Staatskanzlei in Stuttgart lässt wörtlich verlauten:
„Anbei übermittle ich den von der interministeriellen Arbeitsgruppe für Fragen sogenannter Sekten und Psychogruppen erstellten Bericht mit der Bitte um weitere Veranlassung. Dieser ist mit dem Ministerium für Finanzen und Wirtschaft, dem Innenministerium, dem Justizministerium, dem Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst und dem Ministerium für Arbeit und Sozialordnung, Familie, Frauen und Senioren unter Federführung des Ministeriums für Kultus, Jugend und Sport und unter ständiger Beteiligung des Staatsministeriums abgestimmt.“
Das heißt: Nahezu der komplette Staat lässt sich vor den Karren der Ablasskrämer und der Bekämpfung ihrer Konkurrenz spannen. Das aber ist eine verkappte Staatskirche und hat nichts mit der grundgesetzlich garantierten Religionsfreiheit und einer geforderten Gleichbehandlung aller gesetzeskonformen Religionsgemeinschaften in Deutschland zu tun. Das ist staatliche Unterwerfung unter den faulen Ablasszauber wie im Mittelalter, angereichert durch die Milliardensubventionen unserer Zeit.

In diesem „Sekten“-Bericht heißt es dann z. B.:  „Eine unter den Namen ´Ein Mahnmal für Opfer der Kirche` … auftretende Vereinigung hatte 2010 eine Plakataktion gegen die christlichen Kirchen gestartet. Angeblich sollen 400 derartige Plakate aufgestellt worden sein. In Biberach hat sich die katholische Kirchengemeinde gegen das Plakat gewehrt, indem sie ein eigenes Plakat daneben aufgestellt hat.“ (S. 45)
Dabei geht es der Mahnmal-Initiative gerade darum, dass die grausamen Verbrechen der Kirche an Millionen von Opfern eben nicht von „Christen“ durchgeführt wurden, sondern von Vertretern einer Institution, die den Namen Christus bis heute auf das Schändlichste missbraucht. Und dies tat sie auch anlässlich des Weltjugendtages in Rio de Janeiro mit ihrem Fegefeuer-Zauber. Die „Interministerielle Arbeitsgruppe für Fragen sogenannter Sekten und Psychogruppen“ sollte sich endlich einmal damit beschäftigen. Wenn man jedoch die derzeit regierenden Politiker betrachtet, weiß man auch, warum hier noch nichts passiert ist.
Diese Arbeitsgruppe hat die Regierung aus GRÜNEN und SPD zunächst von den CDU/FDP-Vorgängern übernommen. Und dass die Kirche in nahezu allen Parteien ihre Lobby an die Spitze gebracht hat, zeigt auch das Beispiel Baden-Württemberg.

Lesen Sie dazu auch:
Kirche ist nicht christlich – Die Seite zu den Katholikentagen
In jeder Stadt, in jedem Dorf: Ein Mahnmal für die Opfer der Kirche – Beitrag zum Weltjugendtag 2005 in Köln

Malachias-Weissagung: In Rom trat der letzte Papst sein Amt an

Veröffentlicht am

bonifatius-VIII-2Ist Franziskus der letzte Papst? Was steht in der Malachias-Weissagung und was stimmt mit Franziskus überein? Die so genannte Malachias-Weissagung oder Malachias-Prophezeiung ist seit langem bekannt. Sie soll vom „heiligen“ Malachias stammen, dem irischen Erzbischof von Armagh (1094/1095 – 2.11.1148). Malachias soll voraus gesehen haben, dass es, beginnend mit Papst Coelestin II. (1143-1144, wahrscheinlich vergiftet) noch insgesamt 112 Päpste gibt, die er jeweils kurz charakterisierte; (Foto links: Papst Bonifatius VIII., Papst von 1294-1303, der 29.Papst in dieser Aufzählung).
Skeptiker und die meisten Wissenschaftler betrachten die Prophezeiung jedoch – wie so vieles aus den Reihen der Kirche – als Fälschung. Sie sei erst in der zweiten Hälfte des 16. Jahrhunderts entstanden, um eine Papstwahl im Sinne eines Kandidaten zu manipulieren, der sich dann jedoch nicht durchgesetzt hatte.
Ob das nun stimmt oder nicht, kann an dieser Stelle völlig offen bleiben. Denn Fakt ist: Der Inhalt dieser Weissagung charakterisiert nicht nur sehr gut die Päpste vom 12. bis zum 16. Jahrhundert, was manipuliert gewesen sein könnte; er trifft auch ab dem 17. Jahrhundert auf verblüffende Weise auf den dann tatsächlich in dieser Reihenfolge inthronisierten Papst zu bzw. er lässt sich mit ihm in Verbindung bringen.

Allgemein möchten wir hinzufügen: Wir wissen darum, dass der Inhalt aller Visionen wandelbar ist, weil der Wille jedes Menschen frei ist, sich in Zukunft so oder anders zu entscheiden. Doch halten wir es für sehr bemerkenswert, wenn im 12. oder eben im 16. Jahrhundert aus den Reihen der Papstkirche selbst deren Ende voraus gesagt wird und eine Prophezeiung über den letzten Papst gegeben wird. Deshalb möchten auch wir einmal etwas näher hinsehen. An dieser Stelle noch am Rande bemerkt: Mit Gott und Christus hat das Papsttum nichts zu tun.

Die letzten beiden Beispiele:
Als Karol Wojtyla am 18.5.1920 geboren wurde, verfinsterte sich auf einem Teil der Erde die Sonne. Der drittletzte Papst wird laut Malachias-Weissagung „De Labore Solis“ (= Mühsal der Sonne) genannt. Papstanhänger vergleichen deshalb gerne den Papst mit der Sonne, die es eben schwer habe mit den vielen Gläubigen und Ungläubigen, deshalb „Mühsal“.

Doch kann die Prophezeiung von Außenstehenden auch ganz anders gedeutet werden: Karol Wojtyla führte das Papsttum zu neuem Ruhm, und der Personenkult um den Papstmenschen steigerte sich während seiner Amtszeit in immer neue Höhen. Im Jahr 1984 führte er zum Beispiel auch die Weltjugendtage ein, wo sich die Päpste jeweils in einem rauschenden Meer voller jugendlicher Huldigungen feiern lassen – ein neuer Vergottungsprozess nahm seinen Anfang, während die Menschen sich immer weiter von ihrer inneren Sonne – dem Christuslicht, das in jedem Menschen leuchtet – entfernen. Dies ist jedoch hintergründig so gewollt, was – von außen betrachtet – zur „Mühsal der Sonne“ führen kann – wenn man es so bezeichnen will -, deren Strahlen die Priesterkaste und das Papsttum in Rom z. B. von den Menschen fernzuhalten sucht.
Denn wer mit Christus in seinem Herzen verbunden ist, der lebt das Gebot der Gottes- und Nächstenliebe und braucht dann weder einen Papst noch die Sakramente und Kulthandlungen einer Amtskirche. Auch der Papst selbst hat die Christusflamme in sich verdunkelt und ist im Jenseits nichts anderes als eine arme Seele, auch wenn er aus der Astralwelt womöglich weiter in das Diesseits hineinzuwirken versucht.

Ähnliches gilt für seinen Nachfolger Joseph Ratzinger, einem Intellektuellen aus Deutschland, dem im Zuge der Vergöttlichung des Papstes bereits als neuer „Christus“ gehuldigt wurde, womit das Papsttum immer mehr seine Wurzeln im Kaiserkult des Imperium Romanum offen legte – mit den Kaisern als „Göttern“.
Der gemäß dieser Prophezeihung vorletzte Papst wird in der Malachias-Weissagung als „Gloria Olivae“ bezeichnet, als „Ehre des Olivenbaumes“, wozu es gleich mehrere Verbindungen gibt: „Der Ölbaum war in der griechischen Antike das Symbol für die Wissenschaften und Künste“ (kopp-verlag.de, 19.3.2013), und Joseph Ratzinger war vor allem „Wissenschaftler“ im Fach Theologie. Gelegentlich wird auch darauf hingewiesen, dass die so genannten „Olivetaner“ ein Zweig des katholischen Benediktiner-Ordens sind, dem sich der neue Papst Benedikt verbunden fühlt und von dessen Ordensgründer er seinen Papstnamen ableitete. Benedikt von Nursia, nach dem sich Joseph Ratzinger also benannte, habe anscheinend selbst davon gesprochen, dass es kurz vor dem Ende der materialistischen Zivilisation einen Papst aus seinen Reihen gäbe.
Für Malachias bzw. den Visionär, der die Malachias-Prophezeiung verfasste, war klar, dass bereits mit dem vorletzten Papst die so genannte „Endzeit“ eingeleitet würde. Und vielleicht sah er auch deshalb in seiner Vision das Bild des Olivenbaumes, da Jesus die Endzeit-Prophezeiungen, wie sie in der Bibel der Kirche überliefert sind, auf dem so genannten „Ölberg“ gegeben hat. Denn der Ölberg in Jerusalem war ein Hain voller Olivenbäume, von deren Öl sich eben auch der Namen „Ölberg“ ableitete (siehe z. B. Matthäus 24, 31 und Lukas 21, 37).
Doch was bedeutet „gloria“ oder „Ehre“ wirklich, wenn nicht dem Schöpfergott die Ehre gegeben wird, sondern wenn Priester und Theologen den Schöpfergott durch einen Verdammungsgott ersetzt haben und sich im Namen dieses Obergötzen trotz vordergründiger Demutsgebärden selber ehren lassen?
Eine Art „Ehre des Olivenbaums“ wurde Papst Ratzinger im Jahr 2010 auch durch den Premierminister Israels zuteil. Benjamin Netanjahu schenkte dem Papst als Zeichen der Verbundenheit zwischen der Regierung Israels und dem Vatikan einen Olivenbaum, wobei der Olivenbaum in diesem Zusammenhang als Symbol für den Staat Israel betrachtet wird. Joseph Ratzinger hatte zuvor aus kirchlicher Sicht die „Schuld“ am Tod von Jesus zur Zufriedenheit des israelischen Regierungschefs relativiert.

Gemäß der Malachias-Prophezeiung war nun Papst Johannes Paul II. der 110. Papst dieser Reihe und Papst Benedikt XVI. der 111. Papst. Demzufolge käme nach Joseph Ratzinger nur noch ein weiterer Papst, über den es in der Malachias-Prophezeiung heißt:
„IN PERSECUTIONE EXTREMA S.R. ECCLESIAE SEBEDIT PETRUS ROMANUS, QUI PASCET OVES IN MULTIS TRIBULATIONIBUS, QUIBUS TRANSACTIS CIVITAS SEPTICOLLIS DIRUETUR ET JUDEX TREMENDUS JUDICAVIT POPULUM SUUM. FINIS“, zu deutsch: „WÄHREND DER ÄUSSERST GROSSEN VERFOLGUNG DER HEILIGEN KIRCHE WIRD PETRUS, EIN RÖMER, REGIEREN. ER WIRD DIE SCHAFE UNTER VIELEN BEDRÄNGNISSEN WEIDEN. DANN WIRD DIE SIEBENHÜGELSTADT ZERSTÖRT WERDEN UND DER FURCHTBARE RICHTER WIRD SEIN VOLK RICHTEN. ENDE.(zit. nach phil.uni-passau.de/histhw/TutKrypto/tutorien/papstweissagungen.htm – nicht mehr abrufbar)

Natürlich war den Kardinälen in Rom diese Weissagung, die nicht als offizielle kirchenamtliche Weissagung, sondern als Privatoffenbarung gilt, bekannt, weswegen sie bei ihrer Wahl womöglich auch berücksichtigten, der Prophezeiung entgegen zu wirken. Aus diesem Grund wurde eventuell bewusst scheinbar kein Italiener gewählt, da es in der Weissagung heißt, der letzte Papst werde ein „Römer“ = Italiener sein. Doch der Argentinier Jorge Mario Bergoglio ist in Wirklichkeit gleichzeitig Italiener, und er besitzt neben der argentinischen auch die italienische Staatsangehörigkeit. Die Eltern von Papst Bergoglio waren nämlich lupenreine Italiener, die nach Argentinien ausgewandert waren. Und auch der Namenspate von Jorge Mario Bergoglio, Franz von Assisi, war Italiener. Und „nach mittelalterlichem Sprachgebrauch“ wurden Italiener eben auch „als Romane oder Römer bezeichnet“, auch wenn sie nicht direkt aus Rom stammten.
.
Und es kommt noch kurioser: In den italienischen Heiligenkalendern lautet der vollständige Name von Franz von Assisi „San Francesco d’ Assisi, nato Francesco Giovanni di Pietro Bernardone“ („Heiliger Franziskus von Assisi, geboren als Francesco Giovanni di Pietro Bernardone“). Sein Vater hieß „Pietro“, also Petrus, und im Mittelalter trug ein Sohn auch den Namen des Vaters mit in seinem eigenen vollständigen Eigennamen (kopp-verlag.de, 19.3.2013). Auf diese Weise kann der „Petrus Romanus“ aus der Malachias-Weissagung für den gesunden Menschenverstand also nachvollziehbar mit Papst Jorge Bergoglio zur Deckung gebracht werden, und demnach wäre er gemäß dieser römisch-katholischen Privatoffenbarung der letzte Papst.

Doch wie dem auch sei, aus unserer Sicht steht und fällt das Papsttum nicht mit dem Inhalt dieser einen Prophezeiung. Von hoher Aussagekraft ist aber auf jeden Fall die Vorhersage des „Endes“, wobei der „furchtbare Richter“ immer das Gesetz von Saat und Ernte ist, wonach jeder Mensch, aber auch jede Institution sein bzw. ihr eigener Richter ist.
Macht man sich die vielen noch ungesühnten Verbrechen der Kirchengeschichte bewusst, dann ist es durchaus verständlich, wenn die Zeit nun bevor steht, in der die Wirkungen der in Jahrhunderten gesetzten negativen Ursachen massiv über die Täter, ihre Nachfolger und ihre Institution herein brechen. Denn der Stuhl Petri wurde buchstäblich mit Blut und auf den Gebeinen seiner Opfer errichtet und über mehrere Jahrhunderte bisher erhalten. Auch ist offensichtlich, dass die gesamte materialistische Zivilisation auf einen Kipppunkt hin zusteuert, der bald keine Fortsetzung der bisherigen Lebensverhältnisse in den reichen Ländern der Erde mehr zulässt.

Entscheidend für diese mächtige Umbruchszeit ist auch die Tatsache, dass immer mehr Menschen klar wird, dass Jesus, der Christus, niemals einen Papst eingesetzt hat. Und auch wenn sich die Kirchenführer noch so sehr mit Bibelworten von Jesus umgarnen, so stehen doch Papsttum und Kirche in krassem Gegensatz zu Jesus, dem Christus (vgl. z. B. hier). Deshalb ist das Ende dieses Jahrtausende alten Missbrauchs von Christus nun gekommen. Die Kirchenführer könnten zumindest mit einem gewissen Restanstand nun kapitulieren und zugeben, dass das gesamte Menschenwerk und Brimborium, dem sie vorstehen, nicht christlich ist. Das ist eine von vielen Möglichkeiten, weswegen nach dem 112. Papst in der Malachias-Prophezeiung in Zukunft auch kein weiterer angeblicher „Stellvertreter Christi“ mehr gewählt würde.

Der Nachruf auf diesen für die Menschheit unheilvollen Päpste-Zyklus – von den Scheiterhaufen und Kreuzzügen früherer Jahre bis hin zu den Kinderschänderverbrechen unserer Zeit bei ständiger Irreführung der Menschen z. B. durch eine Lehre von einer ewigen Hölle – ist bereits geschrieben. Steht uns also noch einmal eine oder mehrere Papstwahlen bevor oder war es das im Frühjahr 2013 zum letzten Mal gewesen?
Wenn die Treppe sichtbar wäre, die von unten nach oben in den Vatikan führt, dann hätte man gesehen, wer da im Anmarsch war und sich mittlerweile oben eingerichtet hat.

%d Bloggern gefällt das: