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Der Theologe aktuell – 2020

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Der Theologe aktuell – 2020

12.11. / 20.11.2020 – Das mit Milliarden vom Staat finanzierte „System Kirche fördert Missbrauch“. Die Schwerverbrechen von Priestern an Kindern haben lt. eines neuen Gutachtens Wurzeln im kirchlichen „System“, was für viele Zeitgenossen ohnehin schon lange klar war (nun z. B.  ntv.de, 12.11.2020 mit der Überschrift „System Kirche fördert Missbrauch“).
Und kurz darauf folgte eine Bekräftigung durch die Vollversammlung des Zentralkomittees der Katholiken, den so genannten kirchlichen Laien. Diese haben beschlossen: „Sexualisierte Gewalt ist seit langem ein strukturelles Problem in der katholischen Kirche“ (zit. nach sueddeutsche.de, 20.11.2020)
Brisant daran ist einmal mehr: Dieses System mit diesem strukturellen Problem müssen wir alle, alle Steuerzahler in Deutschland, so wie es seit vielen Jahren ist, mit einem Jahres-Tribut von ca. 20 Milliarden Euro finanzieren, weil die Politiker, die von den Kirchen offen oder versteckt Weisungen erhalten, es so wollen.
Hier ein Überblick und ein Leitfaden, es endlich zu beenden:  https://stop-kirchensubventionen.de/

11.11. / 12.11.2020 – „Der heilige Schein“ – Religion absurd und voller Schrecken für KinderAbsurd ist, wenn den Kindern der kirchenheilige reiche Sklavenhalter Martin von Tours (20.000 Sklaven) Jahr für Jahr am 11.11. als Vorbild in Szene gesetzt wird, weil er seinen Mantel zerriss und einem Bettler den halben Mantel schenkte.
Hand aufs Herz, liebe Leser: Was soll man mit einem halben Mantel? Mit einer ganzen Tischdecke, die sich jemand umhängen kann, würde man sich vermutlich wohler fühlen. Warum hat Martin bei seinem immensen Reichtum nicht wenigstens den ganzen Mantel verschenkt und ihn sich wieder neu anfertigen lassen? Und offenbar war es ja sowieso nicht sein einziger. Und dass dieser dem Schein nach von Theologen zum „Heiligen“ auserkorene Martin auch den Anlass für die grausame katholische Tradition gab, seit Jahrhunderten Jahr für Jahr zu seinen Ehren die Gänse zu massakrieren, lesen Sie in der Meldung vom 7.11.

Kaum fassbarer Schrecken kommt dazu, wenn man den Kindern nicht nur so schräge Geschichten erzählt und sie damit irreführt, als sei genau das besonders gottgewollt, sondern sie auch körperlich vergewaltigt – Schrecken über Schrecken über Hunderttausenden von Kindern, die von Priestern, Pfarrern und Kirchenbevollmächtigten sexuell missbraucht und damit auch seelisch vergewaltigt wurden.
Noch immer fehlt es vielen Nichtbetroffenen an dem Vorstellungsvermögen, wie brutal das Leben dieser Kinder auf diese Weise zerstört wurde; nur wenig publizierte Selbstmorde sind nur ein Aspekt dieses Grauens, das viele Opfer nicht verarbeiten konnten.
In dem Film Tatort Kirche – Der heilige Schein (ca. 90 Minuten) kann man lernen, etwas mitzuempfinden und besser zu erfassen, was Kindern angetan wurde und welche Organisation sich hinter den Verbrechen verbirgt; auch wenn man erfährt, wie so manches Opfer vielleicht immer noch glaubt, dort etwas Grundlegendes wenden zu können, weil die Masken noch nicht alle gefallen sind.  https://www.tvnow.de/filme/der-heilige-schein-19195

Und was machen unsere Politiker? Sie füttern diese Institution und deren Milieu weiterhin Jahr für Jahr mit ca. 600 Millionen Euro Geldgeschenken ohne Verwendungsnachweis direkt; und in der Summe sogar mit einem Tribut im Wert von ca. 20 Milliarden Euro in Form von Subventionen und Steuerbefreiungen aus den allgemeinen Steuereinnahmen (zusätzlich zur weitgehenden Staatsfinanzierung von Diakonie und Caritas). Und sie, die Politiker, sind ihnen, den Kirchenmännern faktisch zu Diensten. Doch das hat keinen Bestand, denn die Zeiten ändern sich.

Medienliste

    7.11. / 9.11.2020 – Das unermessliche Tierleid unter der Knute der Kirche und ihrer Traditionen – Ausstieg jederzeit möglich – Nachfolgender Artikel in der Stuttgarter Zeitung ist wie ein Hohn auf die Tiere und zeigt das entsprechende Bewusstsein auf.
    https://www.stuttgarter-zeitung.de/inhalt.geschlossene-gastronomie-landwirte-werden-ihre-gaense-nur-schwer-los.feb32a25-7ce9-40c5-9d2e-4169c5fbbef8.html
    Einige Auszüge daraus:
    Aufgezogen fürs Martini- und Weihnachtsgeschäft: Und was jetzt, wo die Restaurants zu machen mussten? …
    Auch Patrick H.s Geschäft wird durch Corona durcheinandergewirbelt … er hat ebenfalls ein gefiedertes Problem …
    „Gefrorene Gänse will keiner haben“, sagt er. Weiter durchfüttern und am Leben lassen, das sei keine Option. „Das darf nicht passieren, da setzen wir alles dran“, resümiert Patrick H.
    Hermann M. aus W. hofft noch, dass die Lokale im Dezember wieder öffnen und ihm zumindest das Adventsgeschäft nicht flöten geht. Seine Gänse müsse er schnell an den Mann bringen, denn „nach Weihnachten ist der Markt tot“. … Wie schnell der Preis für Fleisch verfällt, hat der 63-Jährige schon an Ostern, während des ersten, härteren Lockdowns, erfahren. Statt für 2,70 Euro pro Kilo habe er sein Lammfleisch für 40 Cent verschleudern müssen. Ein ähnliches wirtschaftliches Desaster droht nun bei den Gänsen, deren Fleisch 14 Euro pro Kilo einbringt … „Ich kann sie nicht x-beliebig aufheben“, sagt Hermann Mayer über seine Gänse. Und wenn sie bis ins neue Jahr nicht weggehen? Der Landwirt hadert kurz, dann nennt er drei Buchstaben: TBA. Tierkörperbeseitigungsanstalt.

    Das ist also die Tradition zu Ehren des Kirchenheiligen und der Kirchenfestivitäten. In jedem Fall ausmerzen, morden. So oder so, in jedem Fall tot.
    Der Überlieferung nach habe das Schnattern der Gänse das Versteck des Kirchenheiligen verraten, der daraufhin zum katholischen Bischof geweiht wurde, dem er sich angeblich habe entziehen wollen. Nach einer anderen Version hätten die Gänse mit ihrem Schnattern eine Predigt des Kirchenheiligen gestört, weswegen ihnen nun Jahr für Jahr die Kehlen durchgeschnitten werden und die Katholiken es sich „schmecken“ lassen sollen, traditionsgemäß.
    Es wird u. a. noch auf die privaten Käufe zum 11. November, dem Gedenktag für den Kirchenheiligen, und zu den nachfolgenden Kirchenfesten spekuliert. Jeder, der bei dieser grausamen Tradition bisher mit dem Strom des Todes geschwommen ist, kann aber auch aussteigen. Jederzeit. Auch die Tiermäster. Mehr dazu bei https://www.theologe.de/gaense_klagen.htm

    4.11.2020 – Der Modus der Kirche, früher und heute, hat sich etwas geändert? Oder ist es in Kern immer noch das Gleiche? Massenmörder von früher werden heute als „Heilige“ verehrt, Beispiel Pius V. (siehe dazu unseren Link zur Nachricht vom 1.11.). Und die Kirchenopfer von früher werden heute nicht rehabilitiert, weil damalige Exekutionsurteile nicht aufgehoben, stattdessen um Verständnis dafür geworben wird.

    Dazu erinnern wir an das Schicksal einer Frau aus Düsseldorf und einer Jugendlichen, die beide 1738 lebendig verbrannt wurden. Heutige Theologen „bestätigen“ den damaligen „Aberglauben“ der Frauen. Und der Staat unterwirft und unterordnet sich der Kirche, früher und heute.
    Siehe dazu die Ereignisse aus dem Jahr 2011, die heute weiterhin beklemmende Aktualität haben: https://www.theologe.de/mahnmal_fuer_die_opfer_der_kirche.htm#Duesseldorf

    1.11. / 3.11.2020 – Die Kirche zelebrierte auch im Jahr 2020 ihren Gedenktag „Allerheiligen“, wenn auch aus Gründen der Pandemie in reduzierter Form. Manchen Gläubigen wurde auch gesagt, sie können ihre Gräber auf den Friedhöfen doch auch selbst „segnen“, ohne Pfarrer, was auch so manchen zum vertieften Nachdenken anregen könnte.

    Wir empfehlen dazu, sich einmal über einen dieser Kirchenheiligen, denen Kirche und Staat u. a. diesen arbeitsfreien Tag widmen, näher zu informieren, über Papst Pius V. Es war der einzige so genannte „Heilige Vater“ im Zeitraum zwischen den Jahren 1294 und 1903, den die Vatikankirche noch einmal speziell kirchenheilig gesprochen hat. Schon von daher ist ein Blick in die Biographie interessant, vielleicht in der Frage: Was zeichnete gerade ihn womöglich mehr als andere aus? Mehr dazu weiter unten (18.10.) bei der Meldung über den katholischen Gebetssturm vor der Seeschlacht von Lepanto gegen die Türken und unter
    https://www.theologe.de/allerheiligen_heiligsprechungen-durch-paepste.htm#Pius-V

    31.10.2020 – Nach den Protestanten am 31.10. feiern die Katholiken am 1.11. ihr Fest „Allerheiligen“ und am 2.11. ihr Fest „Allerseelen„. Lesen Sie hier, was es damit auf sich hat und wer diese „Heiligen“ waren und sind – https://www.theologe.de/allerheiligen_heiligsprechungen-durch-paepste.htm

    30.10.2020 – Reformationstag 31.10. – Nachruf: 500 Jahre Luther waren genug. Aktualisierte Seite https://www.theologe.de/500-jahre_reformation_jubilaeum_2017.htm

    schwarzer-rosenkranz18.10.2020 – Anlässlich des „Rosenkranz-Gebetssturms“ von einer Million katholischen Kindern gegen die Pandemie am 18.10. ein Rückblick auf einen früheren „Rosenkranz-Gebetssturm“, der gemäß der Kirchlehren „erfolgreich“ war – Papst Franziskus hatte das katholische formelhafte Gebet „Rosenkranz“ (Dauer ca. eine halbe Stunde) „als wirksame spirituelle Waffe gegen die Pandemie empfohlen“, wie die Katholische Nachrichtenagentur KNA schreibt (11.10.2020). Diese „Waffe“ sei auch in der Vergangenheit der Kirche „besonders angesichts großer Bedrohungen“ eingesetzt worden, so der Papst.

    Sie ist „im Mittelalter“ aufgrund einer Vision des „heiligen“ Dominikus entstanden, so die entsprechende Information in der Meldung. Nicht erwähnt wurde jedoch, dass es darum ging, damit die Ausrottung der urchristlichen Katharer in Südfrankreich zu bewirken, womit dann in einem grausamen Kreuzzug auf Befehl des damaligen Papstes 1209 begonnen wurde. Die friedfertigen Katharer wurden als Bedrohung für die totalitäre Macht der Kirche empfunden.

    In der KNA-Meldung werden dazu aber ausdrücklich die „Türken-Kriege“ erwähnt, die Papst Pius V. im Jahr 1571 dazu bewogen, das „Rosenkranzfest“ einzuführen. Die katholische Wochenzeitung Neue Bildpost schreibt dazu: Man empfand damals „den Sieg in der Seeschlacht von Lepanto gegen die Türken im Oktober 1571 als Folge der Rosenkranzgebete in ganz Europa“.
    Diese „spirituelle Waffe“, so der Papst, wurde also am 18.10.2020 katholischen Kindern überreicht – dieses Mal, um die Virus-Pandemie zu beenden.

    Was 1571 geschah, dazu heißt es in dem Buch Entscheidung im Mittelmeer des Briten Roger Crowley aus dem Jahr 2008, 2009 in deutscher Übersetzung erschienen:
    “Pius [also der später heilig gesprochene Papst] hatte das Unternehmen … mit beträchtlichen Hoffnungen aufgeladen. Die Fahnen, die Gottesdienste, der päpstliche Segen, wenn die Schiffe ausliefen, all dies hatte die Expedition mit dem religiösen Eifer eines Kreuzzugs überfrachtet. Der Papst hatte Don Juan [den katholischen Heerführer] schriftlich gebeten, er möge sich versichern, dass seine Männer in tugendhafter christlicher Art auf den Galeeren lebten … Don Juan hatte es für hilfreich gehalten, in Anwesenheit des päpstlichen Nuntius zwei Gotteslästerer aufzuhängen, um zu zeigen, dass die Ermahnung des Papstes ernst genommen werden müsse. Festigkeit im Glauben war von entscheidender Bedeutung für den Erfolg des Unternehmens … Auf allen Schiffen gab es Priester; Tausende von Rosenkränzen wurden an die Männer ausgegeben, jeden Tag fanden Gottesdienste statt … Auf allen Schiffen wurden Messen abgehalten und die Predigten hoben hervor, dass Feiglinge nicht in den Himmel kommen würden … Don Juan … hielt ein Kruzifix in der Hand … Die Spanier erinnerte er an ihre religiöse Pflicht: ´Meine Kinder … Lasst nicht zu, dass unser gottloser Feind fragt ´Wo ist euer Gott?` Kämpft in seinem heiligen Namen, und ihr werdet unsterblich sein, ob im Tod oder im Sieg` … Priester predigten den Männern … Offiziere legten den Brustharnisch an … Chirurgen legten sich ihre Instrumente zurecht und prüften die Schärfe ihre Sägen. Tausende von namenlosen Galeerensklaven mühten sich an den Rudern unter den Peitschenschlägen der Aufseher und dem stetigen Schlag der Trommeln.“
    Kurz vor dem Beginn der Schlacht dann noch eine „religiöse Darbietung“, wie der Autor schreibt: „Auf ein Signal des Flaggschiffs flog auf jedem Schiff ein Kreuz empor; das mächtige himmelblaue Banner des Papstes … wurde gehisst …Tausende bewaffnete Männer fielen auf die Knie. Priester in schwarzen und braunen Gewändern hielten Kreuze in die Sonne, benetzten die Männer mit Weihwasser und erteilten ihnen die Absolution …Trompeten erklangen …“ (S. 264 ff.)

    Bei dieser Schlacht kamen dann 38.000 Menschen grausam ums Leben, erschlagen, verstümmelt und verblutet oder ertrunken, vor allem die angeketteten Ruderer auf den Galeeren, darunter Kriegsgefangene und aus Betreiben der Inquisition zuvor dorthin verurteilte friedfertige urchristliche Täufer.

    Was wird nun beim Gebetssturm 2020 geschehen? Wird damit die Virus-Pandemie besiegt oder zumindest eingedämmt? Und was ist, wenn das Gegenteil passiert? Gibt man dann am Ende womöglich den Kindern eine Mitschuld, weil sie den Rosenkranz nicht in der entsprechend „entscheidenden“ „Festigkeit im Glauben““ gebetet haben? Und ist es nicht schon ein fortgesetzter Kindsmissbrauch, ihnen diese „Waffe“ im Sinne der katholischen Lehren auszuhändigen, damit sie unter Anleitung der Priester, Religionspädagogen und Pastoralreferenten (die auch Mörderisches kindgerecht präsentieren sollen) einen neuen so genannten „Gebetssturm“ entfachen?

    2.10. / 7.10.2020 – Berlin: Martin-Luther-Straßen soll umbenannt werden – Martin Luther war, was vielen Menschen noch nicht bekannt ist, auch ein fanatischer Religions-Inquisitor, der in den „zwangsevangelisch“ gewordenen Fürstentümern die Hinrichtung aller Menschen forderte, die seine Lehre nicht befürworteten, da er diesen Widerspruch als eine Störung der öffentlichen Ordnung betrachtete. Eine kleine Auswahl seiner schier unzähligen Hinrichtungs- = Mordforderungen an den Staat finden Sie auf der Seite https://www.theologe.de/theologe3.htm

    Das Leid Hunderttausender von Opfern von Folter, Krieg und Mord hat also Martin Luther wesentlich mit zu verantworten, der im Hinblick auf die ca. 80.000 ermordeten Bauern im Bauernkrieg sogar zugab: „All ihr Blut ist auf meinem Hals!“ Dann schob er die Verantwortung aber weiter auf seinen „Gott“. Doch der Gott, den Jesus von Nazareth lehrte, hat solches niemals offenbart. Folglich ist der Gott bzw. der Götze Luthers ein anderer.

    Leider sträuben sich die kirchengebundenen bzw. kirchengeneigten politischen Parteien noch dagegen, den bisherigen Luther-Straßen andere Namen zu geben. Im Berliner Bezirk Schöneberg lehnten jetzt SPD und Linke die Umbenennung der Martin-Luther-Straße in Prista-Frühbottin-Straße ab. Damit würde an ein Opfer der Lehre Martin Luthers erinnert, an eine unschuldige Frau, die im extremen Dürrejahr 1540 in Wittenberg angeblich durch Zauberei die Viehweiden verhext haben soll und die zusammen mit ihrem Sohn und zwei weiteren Opfern deshalb auf besonders grausame Weise zu Tode versengt wurde; also langsames Verbrannt-Werden, während sie nackt auf Pfähle gesetzt wurden. (siehe Holzschnitt des Luther-Anhängers Lukas Cranach dem Jüngeren, der den Holzschnitt zur Abschreckung für weitere „Hexen“ anfertigte)
    Auch solches geschah auf Betreiben von Luthers Forderungen an die Obrigkeit: „Die Zauberinnen sollst du nicht leben lassen.“

    Aber Linke und SPD halten es bei dem Straßennamen (wie vermutlich auch Grüne und CDU) weiterhin lieber mit dem Anstifter zu Folter und Mord, und sie bekommen Unterstützung unter anderem von dem evangelischen Pfarrer und Ex-SPD-Minister Steffen Reiche, der die Martin-Luther-Straßen trotz Luthers Massaker-Aufrufen u. a. damit verteidigt, dass die Hexenverfolgungen wie die von Prista Frühbottin leider immer eine ganz natürliche Sache waren (zit. nach idea-spektrum Nr. 41/2020). Eine „ganz natürliche Sache“, wie der Pfarrer meint? Ob das die Opfer genauso sehen?
    Mit solchen Aussagen entlarvt sich der Pfarrer selbst. Und daraus ergibt sich die weitere Frage: Sieht das die Kirchenleitung, und sehen das seine Pfarrerkollegen genauso?

    Einblicke in sein Seelenleben gibt der lutherische Amtsträger auch dadurch, dass er Luthers massenhafte Hinrichtungs- und Gewaltaufrufe gegenüber unschuldigen Menschen (wie z. B. den friedfertigen urchristlichen „Täufern“) zwar als „Fehler“ bezeichnet. Doch diesen „Fehler“ vergleicht er damit, dass andere Namensgeber von Straßen ja auch „Fehler“ gemacht hätten. Dass einer sich vielleicht hat „scheiden lassen. Oder mal geflucht“. Und diese Straßen müsste man dann ja deswegen auch umbenennen, so der bekannte lutherische Pfarrer, was aber nicht geschieht. So sei es seiner Religionsmeinung zufolge angeblich „selbstgerecht“, wenn man endlich die Umbenennung der Martin-Luther-Straßen wünscht. Und die in dem Vorwurf „selbstgerecht“ liegende Aggression des Kirchenvertreters verbirgt der Pfarrer gar nicht erst, wenn er weiter schreibt: „Diese Selbstgerechten bringen mich zum Speien“.

    Könnte einem nicht Angst und Bange vor solchen Männern werden, für welche die „Hexenverbrennung“ nur ein „Unfug“ war, wie er weiter schreibt, nicht mehr als ein „Fehler“, so wie wir sie heute doch alle noch hätten, nur eben anderer Art? Denn was ist, wenn sich der Zeitgeist wieder ändert, und dieser „Unfug“ wieder „eine ganz natürliche Sache“ würde?
    Und müsste man nicht hellhörig und wachsam gegenüber dem ganzen evangelischen Milieu werden, in dem so gedacht und empfunden wird? So fasste die oben genannte evangelische Zeitschrift die Abwertung und Beschimpfung des Pfarrers gegenüber den Befürwortern der Straßenumbenennung zum Beispiel in die Überschrift „Ihr seid nicht klüger, ihr kamt nur später.“
    Auch hier könnte es sich lohnen, näher hinzuschauen. Meint man mit solchen Schlussfolgerungen nicht vor allem auch sich selbst in der sinngemäßen Bedeutung „Wir sind immer noch die gleichen wie vor 500 Jahren, nur eben im Umfeld der heutigen Zeit“? – eben der jetzigen Zeit, in der bösartigster Massenmord nicht mehr als „ganz natürlich“ betrachtet wird, Rufmord und Verleumdung gegenüber Andersdenkenden durch konfessionelle Sektenbeauftragten aber nach wie vor praktiziert wurde und wird?

    Lutherische Amtsträger reden also sehr oft verharmlosend über ihren Gründervater Martin Luther, der trotz angeblich zeitbedingter „Fehler“ – anscheinend nicht schwerwiegender als mal eben schnell unbedacht geflucht zu haben – „seine Zeit um Längen überragte“.

    Damit widersprechen sie sogar dem kleinen ABC des alltäglichen ethischen Minimums, wie es für Millionen anständiger Bürger selbstverständlich ist. Denn auch wenn es nicht ihrer Kirchenlehre entspricht: Im stressigen Alltag vielleicht „mal geflucht“ zu haben, kann gemäß diesem kleinen ABC des ethischen Minimums nicht mit dem systematischen Antreiben zu Folter und Ermordung von Andersdenkenden verglichen werden.

    Noch sitzen die Theologen zwar wie damals im 16. Jahrhundert hoch auf dem Ross und konnten zuletzt widerspruchslos alle Politiker dazu bewegen, ihre kirchlichen Vorstellungen zu erfüllen, bis hin zur jährlichen staatlichen Milliardenfinanzierung ihrer Religions-Institutionen – doch wie lange wird das in der Gesellschaft noch hingenommen, wenn die Fakten immer bekannter werden und auch die Tatsache, dass die Grauen im Namen dieser Religion bis heute weder gesühnt noch wiedergutgemacht sind?

    Mit dem Antrag auf Umbenennung der Martin-Luther-Straße in Berlin ist ein weiterer kleiner Anfang gemacht.
    https://www.tagesspiegel.de/berlin/bitterboesen-hass-gesaet-initiative-will-martin-luther-strasse-in-schoeneberg-umbenennen/26231122.html

    26.9.2020 – Kirchliche Ausmerzungslehren – 99,9999 % der einberufenen Protestanten und Katholiken zogen ab 1939 in den Zweiten Weltkrieg, 0,0001 % griffen nicht zur Waffe. Außerhalb der Kirchen war die Anzahl der Kriegsdienstverweigerer deutlich höher.
    https://www.theologe.de/theologe4.htm#Kriegsdienstverweigerung
    Die Bischöfe beider Kirchen trieben die jungen Männer regelrecht in den Krieg hinein.
    17.9.1939 – In einem Hirtenbrief fordern alle römisch-katholischen Bischöfe die katholischen Soldaten auf: „In dieser entscheidungsvollen Stunde ermuntern und ermahnen wir unsere katholischen Soldaten, in Gehorsam gegen den Führer, opferwillig unter Hingabe ihrer ganzen Persönlichkeit ihre Pflicht zu tun. Das gläubige Volk rufen wir auf zu heißem Gebet, dass Gottes Vorsehung den ausgebrochenen Krieg zu einem für Vaterland und Volk segensreichen Erfolg und Frieden führen möge.“ (zit. nach Hans Prolingheuer, Thomas Breuer: Dem Führer gehorsam: Christen an die Front, Publik Forum, Oberursel 2005, S. 185)
    29.9.1939 – Die Deutsche Evangelische Kirchenkanzlei sendet allen Landeskirchen eine Kanzelabkündigung zum Erntedankfest zu: Darin wird Gott für die „reiche Ernte auf Feld und Flur“ gedankt und für die „nicht weniger reiche Ernte“ auf den polnischen Schlachtfeldern“ (zit. nach Süddeutsche Zeitung, 26.11.1998). Weiter heißt es über Gott: „Wir danken Ihm, dass ER unseren Waffen einen schnellen Sieg gegeben hat.“ (zit. nach Vollnhals, theologe4.htm, a.a.O., S. 131)
    Foto
    : (SLUB Dresden/Abt. Deutsche Fotothek, http://www.deutschefotothek.de / Richard Peter sen.; Lutherdenkmal nach Bombenangriff vom Sockel gestürzt; im Bild rechts unten am Boden)

    2.9.2020 – Welches sind die Wurzeln des Rechtsextremismus? – Der bekannte Historiker Prof. Dr. Thomas Großbölting (Direktor der Forschungsstelle für Zeitgeschichte in Hamburg (FZH) und Professor für Neuere Geschichte/ Zeitgeschichte im Arbeitsbereich Deutsche Geschichte der Universität Hamburg) hat nun der kirchlichen Legende widersprochen, die Kirche hätte z. B. im Gegensatz zum Nationalsozialismus gestanden. Stattdessen: Zwischen „Kreuz und Hakenkreuz“ „lief vieles zusammen“ (katholisch.de, 20.8.2020).
    Dazu einige Fakten zur Ergänzung:
    1933 waren bekanntlich über 95 % der Deutschen entweder evangelisch oder katholisch (95,2 %), um nur ein Beispiel dafür zu nennen: 62,7 % evangelisch, 32,5 % katholisch, und auch nach sechs Jahren NS-Herrschaft kurz vor Ausbruch des 2. Weltkriegs hat sich daran nicht viel geändert. 1939 waren es 94,5 %.
    Am 27.10.1928 hatte Adolf Hitler z. B. erklärt: „Wir sind erfüllt von dem Wunsche, dass Katholiken und Protestanten sich einander finden mögen in der tiefen Not unseres eigenen Volkes.“
    Und das Deutsche Pfarrerblatt, das Organ der evangelischen Pfarrer in Deutschland, hatte bereits am 11.11.1930 geschrieben: Die Aufgabe von Theologie und Pfarrerschaft sei es, zu helfen, dass die Nazi-Bewegung nicht verrausche, sondern dass sie, „erfüllt von göttlicher Kraft unserem Volk Gesundung bringe“. Und einen Monat später. Die Pfarrer werden über zwei Jahre vor der Machtergreifung Hitlers dazu aufgerufen, die Nazi-Bewegung aufzurichten, wörtlich: „Nicht hinrichten, sondern aufrichten“.

    Um 1930/1931 war die äußere Situation weiterhin so. Ca. 23 % der evangelischen Pfarrer Bayerns sind zumindest zeitweise Mitglieder der NSDAP, in manchen Gegenden sind bis zu einem Drittel auch SA-Mitglieder – obwohl die Pfarrer laut Kirchengesetz sich gar nicht politisch betätigen dürfen. Da sich viele Pfarrer sicher an dieses Gesetz halten, treten manche wahrscheinlich nur deswegen der NSDAP nicht bei.
    Und wie sah es am Ende der Weimarer Republik aus bei den Nachfolgern Luthers? Die NSDAP erhält im Juli 1932 bei der Reichstagswahl 37,4 % der Stimmen und wird stärkste Partei im Reichstag. Bei den evangelischen Pfarrern erhält die NSDAP aber weit überdurchschnittliche ca. 50-60 % der Stimmen. Und von den übrigen 40-50 % wählen die meisten die rechtsextreme Deutschnationale Volkspartei (DNVP), der auch der evangelische Reichspräsident Paul von Hindenburg angehört. In überwiegend evangelischen Stimmkreisen Bayerns erhält die NSDAP 1932 sogar über 70 % der Stimmen. Und in kleineren Orten mit aktiv praktiziertem Protestantismus gewann sie bereits 1932 zwischen 90 und 100 Prozent aller Stimmen, wobei die Pfarrer auf den Kanzeln für die entsprechende Stimmung sorgten.
    Die Quellen dazu uns viele weitere Details finden Sie bei https://www.theologe.de/theologe4.htm

    21.8. / 30.8.2020 – Die grausame Tierqual geht weiter: Staatlich gefördert im Zeichen des Kruzifixes – Kirchliche Verschwörungstheorie hinter den Kruzifixen? – Neues Beispiel: https://www.spiegel.de/wirtschaft/schweinezucht-andresen-wie-es-im-stall-eines-bauernlobbyisten-aussieht-a-59e9a69c-d695-4b93-9610-47527f3b882a#fotostrecke-b0d35655-112a-492d-96a8-f402e3407268
    Warum stehen so viele Kreuze mit dem geschundenen sterbenden Leib des Jesus von Nazareth in Feld und Flur? – obwohl von der entsprechenden Religion doch offiziell an Seine Auferstehung geglaubt wird. Warum hängt Er also dort immer noch am Kreuz? Wer hat dieses Zeichen aufgerichtet? Und wofür steht es?
    Die naheliegende Antwort: Für das, was dort geschieht. Also für die ausgelaugten Böden und das nitratverseuchte Grundwasser (vor allem in Deutschland und dort in Bayern, das vielfach die zulässigen EU-Grenzwerte überschreitet) – wegen der Gülle aus der Massentierhaltung, die man tonnenweise auf die Felder kippt (und damit einen großen Teil der Kleintiere, des gesunden Bodenlebens zerstört) und für die mit Spritzmitteln vergifteten Pflanzen.
    Das sollen dann die angeblich „christlichen Werte“ sein, die man angeblich kultiviert.

    Jesus, der Christus, verglich das Reich Gottes immer wieder mit der Herrlichkeit der unzerstörten Natur, und Er und Seine Nachfolger waren und sind Freunde der Tiere. Wer sie quält und mordet und wer die Erde schändet und ausbeutet, kann sich also nicht auf Ihn berufen. Er kann sich höchstens mit denen vergleichen, die Ihn, den Christus, einst quälten und mordeten? Das ist dann auch eine Erklärung für das Kruzifix – als das Zeichen derer, die gegen das Leben wüten, ob gegen Mensch, Tier oder gegen andere Lebewesen, gestern und heute.
    Daraus folgt dann auch konsequent: Die kirchliche Behauptung, das Kreuz mit dem Corpus des ermordeten Jesus sei angeblich ein Heilszeichen, ist samt der damit verknüpften Dogmenkonstruktion eine Verschwörungstheorie, die – wie so viele andere auch – nicht der Wahrheit entspricht.
    Autofahrer und Spaziergänger stoßen in unserem Kulturkreis ständig auf diese Kruzifixe – ob am Straßenrand oder am Wegesrand. Mehr dazu, wofür diese stehen siehe
    https://theologe.de/kreuzigung.htm#Bedeutung_des_Kruzifix

    15.8. / 21.8.2020 – Wg. Zweifel an „Mariä Himmelfahrt“ – Unzählige Katholiken von ihrer Kirche ewig verdammt – Papst Pius XII., der Papst, der zum Holocaust schwieg, verkündete am 1.11.1950 das Dogma von der leiblichen Aufnahme Marias in den katholischen Himmel und fügte in seiner so genannten „Apostolischen Konstitution“ mit dem katholischen Insider-Namen „Munificentissimus Deus“ hinzu: „Wenn daher, was Gott verhüte, jemand diese Wahrheit, die von Uns definiert worden ist, zu leugnen oder bewusst in Zweifel zu ziehen vermag, so soll er wissen, dass er vollständig vom göttlichen und katholischen Glauben abgefallen ist.“ (zit. nach Neuner-Roos, Der Glaube der Kirche, Lehrsatz Nr. 487)
    Neben der Verhöhnung Gottes durch dieses Dogma bedeutet ein Zweifel an dieser angeblichen Wahrheit nach römisch-katholischer Lehre bis heute angeblich: Nach dem Tod ewige Hölle, auch wenn ein Katholik das übrige Dogmenwerk glaubt bzw. vor Angst schluckt. Nachzulesen z. B. bei https://theologe.de/hoellenlehre_der_katholischen_kirche.htm#Lehre_der_Kirche

    Ausgedacht hatte sich das neue Dogma aus dem 20. Jahrhundert bereits der kirchenheilig gesprochene Kyrill von Alexandria im 5. Jahrhundert (siehe Foto). Welche Grässlichkeiten und Morde er verüben ließ, ist in dem Link zu Kyrill zusammengefasst.
    Und was mag wohl in einem Gläubigen vorgehen, der das weiß und der dennoch katholisch bleiben möchte und die katholischen Heiligenlehren samt dem Anspruch der „Unfehlbarkeit“ glaubt? Welche „Werte“ werden hier glorifiziert?
    Kyrill (andere Schreibweise: Cyrill) veranlasste z. B. die Ermordung der angesehenen Philosophin und Mathematikerin Hypatia. Vom Religionsführer aufgehetzte Katholiken schleiften sie dazu in die katholische Kirche der ägyptischen Großstadt, drückten sie dort auf dem Altar fest und schnitten sie bei lebendigem Leib in Stücke. Denn Hypatia hatte sich nicht an den Befehl des Paulus laut Kirchenbibel gehalten „Das Weib schweige in der Gemeinde“, sondern sie lehrte im Sinne des griechischen Philosophen Platon auch das Mitgefühl gegenüber den Tieren.
    Die nicht schweigende Frau musste also ausgemerzt werden, denn sie unterwarf sich nicht dem katholischen Männer-Syndikat der Stadt. Dafür ließ der Kirchenheilige Kyrill die virtuelle Marienfigur seiner Kirche, welcher von der Priesterkaste angedichtet wurde, was man ihr andichten wollte, im Kirchenkult weiter verehren; unter anderem eben mit angeblich leiblicher Auffahrt in den katholischen Endpunkt des Seins für alle entsprechend Gläubigen.
    Kyrill legte damals auch bereits das Datum für den neuen Feiertag fest, den 15. August. Damit sollte der damalige römische Feiertag überlagert werden – zum Gedenken, dass Kaiser Augustus im Jahr 31 v. Chr. seinen Gegner Marcus Antonius und dessen Verbündete, die ägyptische Königin Kleopatra, in der Seeschlacht vor Actium vernichtend geschlagen hat.

    Die Frage ist, warum die Religions-Erfindung des Mörder-Patriarchen Kyrill über Maria, zum Dogma erhoben durch Papst Pius XII., der mit allen faschistischen Regierungen Europas freundschaftlich verbunden war, bis in unsere Zeit eine solche Bedeutung gewann, dass z. B. im Saarland und in großen Teilen Bayerns bis heute deswegen ein staatlicher Feiertag angeordnet ist. Vor allem, da die Zweifel unzähliger Katholiken an dem Dogma diesen – gleich den Menschen, die keine Katholiken sein wollen – nach dem Tod die ewige Hölle bereiten soll.

    Teil dieses Dogmas und ebenso von allen Katholiken bei Androhung ewiger Verdammnis zu glauben ist auch, dass Maria zuvor „von der Verwesung im Grab verschont blieb“ (zit. nach Neuner-Roos, Lehrsatz Nr. 485)  – eben, um die spätere angebliche leibliche Auferstehung entsprechend zu gewährleisten.

    Wann wird in Deutschland die staatliche Kirchenfinanzierung und Privilegierung der Kirche eigentlich durch die Aufklärung und durch freie Tage ersetzt, über deren Grund nicht die Religion bestimmt? Ein Aspekt ist dabei: Solange so viele als Säuglinge zwangsgetaufte Katholiken später Katholiken bleiben und Kirchensteuern zahlen, obwohl sie laut ihrer eigenen Kirchenlehre längst als Verfluchte gelten, die nach ihrem Tod ewig brennen sollen, wird die Kirche von den Politikern immer noch als Machtfaktor angesehen, dem sie sich mehr oder weniger unterordnen – bis hin zu den vielen Privataudienzen der Politiker beim Papst, welche die Politiker als große Ehre betrachten und was den entsprechenden Berichten zufolge selbstverständlich auch in Euros teuer bezahlt werden muss.

    10.8. / 11.8. / 15.8.2020 – „Rette deine Seele. Für den Leib wird es immer heißer“ – Der Regenwald, die grünen Lungen der Erde, wird weiterhin im Rekordtempo vernichtet, wodurch die Klimakatastrophe noch schneller näher rückt. Spiegel.de schreibt z. B.: „2248 Feuer – in einem Monat – Während das Land unter der Pandemie leidet, vollzieht sich im Innern ein beispielloser Angriff auf das Amazonasgebiet. Brasiliens Präsident Bolsonaro unterstützt die Brandrodung.“ (7.8.2020)
    Der religiöse Hintergrund sind die Lehren der Kirche, welche die Ausbeutung der Erde zum „Nutzen“ der Menschen „erlauben“, obwohl den Kirchenführern die Erde gar nicht gehört und ihre Berufung auf „Gott“ nur eine Anmaßung ist, eine Missbrauch. Was derzeit unter anderem in Brasilien geschieht mit weltweiten Auswirkungen, hatte sich schon vor ca. einem Jahr angebahnt – https://theologe.de/tiere_kirche.htm#Evangelikale_contra_Erde
    Was geschieht jeweils nach der Waldvernichtung?“ „Fleisch für die Welt„, so ntv.de am 15.8.2020. Die Ursache: Vor allem Fleisch, immer mehr Fleisch für die äußerlich Reichen dieser Welt! Für Rinderherden, die anschließend massakriert werden oder für das Futter zur Mästung der Tiere, deren Leben dann für Fleisch grausam endet.
    Der größte Teil der Fleischexporte (!) Brasiliens geht nach China und in die EU inklusive Deutschland, wobei ein großer Teil – selbst nach brasilianischem Recht – auch noch unter „illegalen“ Umständen produziert wurde: „Etwa ein Fünftel der jährlichen Fleisch- und Sojaexporte in die EU werden laut ´Science` derzeit auf illegal gerodetem Urwaldgrund produziert.“ Und ob „illegal“ oder „legal“: Der Wald stirbt, und auf der Erde wird es heißer und heißer.

    Das Maß ist wohl voll – Aktualisierung [31.8.2020] – „Abholzung nimmt kein Ende – Amazonas brennt so schlimm wie lange nicht“ – https://www.n-tv.de/panorama/Amazonas-brennt-so-schlimm-wie-lange-nicht-article22005553.html

    6.8. / 11.8.2020 – Kinderopfer damals und heute – als Nachtrag zu unserer Meldung vom 4.8.2020 über die teilweise unvorstellbaren Schrecken der Kreuzzüge: Die katholischen Soldaten grillten auf dem päpstlich befohlenen Kreuzzug auch Kinder der von ihnen Eroberten auf dem Spieß und fraßen sie auf – damals also auch vielfach Kindermord im Rahmen der päpstlichen Mission, heute vielfach Seelenmord an Kindern durch Talarträger durch Vergewaltigungen und andere Formen sexuellen Missbrauchs.
    So mancher nickt, aber mehr nicht, da er nicht unmittelbar betroffen sei. Doch was ist mit den Mitgliedern dieser Institution, welche diese am Leben halten? Keiner zwingt sie doch in unserer Zeit, dort Mitglied zu bleiben. Und keiner zwingt die Politiker, die Systeme zusätzlich aus dem allgemeinen Steueraufkommen von unseren Abgaben zu finanzieren.
    Mehr dazu, was bei den Kreuzzügen passierte, siehe unter https://www.theologe.de/kreuzzuege.htm#Kreuzfahrer_verzehrten_Kinder

    4.8.2020 – Was nicht gesühnt ist, ist Gegenwart – In wenigen Sätzen deutet spiegel.de in der Einleitung zu einem Interview mit einem Geschichts-Professor an, welch unvorstellbare Grausamkeit von der katholischen Kirche befohlen wurden. (https://www.spiegel.de/geschichte/kreuzzuege-toeten-im-auftrag-der-kirche-a-5a53e7dd-f037-4c08-8f4a-943e1e35fd5f)
    Wir haben uns das Interview nicht angehört, doch möchten wir einen Gedanken dazu teilen: Ist es ein Zufall, dass diese unvorstellbaren Völkermorde aktuell wieder zu öffentlichen Themen werden?
    Was nicht gesühnt ist, ist Gegenwart, und die negativen Ursachen wirken weiter. Und die Täter von damals und ihre Abkömmlinge haben niemals gesühnt. Im Gegenteil: Der Papst, der zu den ersten Kreuzzugs-Massakern aufrief, wird heute als Kirchenseliger im Religionsgebet angerufen. Und ein weiterer Kreuzzugsprediger und großes Vorbild Martin Luthers, Bernhard von Clairvaux (siehe Foto), sogar als Kirchenheiliger und angeblicher Mystiker. Und noch keines der großen Medien schreibt darüber, was solches eigentlich bedeutet. Das hat doch nichts mit „christlichen Werten“ zu tun, die man bei Gelegenheit immer wieder zitiert. Es wird einfach geschluckt und hingenommen. Das wäre doch einmal ein Thema.

    Allein, wenn man die wenigen Worte in der Interviewankündigung bei spiegel.de liest, werden einige der großen Lügen offensichtlich, die das Abendland bis heute geprägt haben:
    – Dass Soldaten, die nicht töten, angeblich verflucht seien
    – Dass die Kirche Sünden vergeben könne
    – Dass die von der Kirche Verfluchten in eine angeblich ewige Hölle kommen
    – Dass Gott ein rächender Gott ist, und zwar nach den Maßstäben der Kirche
    – Dass die ganze Kirchenbibel (einschließlich der vielen Fälschungen durch die Priesterkaste) und nicht nur Teile davon Gottes Wort sei und nur von der Kirche richtig ausgelegt werden könne.

    Dort ist auch folgendes zu lesen, im Johannesevangelium: Jesus von Nazareth hält den Priestern und Theologen (die es in vielen Religionen und Völkern gibt), Seinen damaligen Gegnern, vor (- nicht den Juden, wie es in der Kirche seit Jahrhunderten behauptet wird): „Ihr habt den Teufel zum Vater, und nach eures Vaters Begierden wollt ihr tun. Der ist ein Mörder von Anfang an und steht nicht in der Wahrheit, denn die Wahrheit ist nicht in ihm. Wenn er die Lüge redet, so redet er aus dem Eigenen; denn er ist ein Lügner und der Vater der Lüge.“ (8, 44)
    In unserer Zeit entsprechen die Worte von Jesus, dem Christus, zwar nicht den Nettigkeits-Regeln der sozialen Netzwerke und großen Medien. Aber so steht es nun mal in den Kirchenbibeln, und wenn diese Worte zu denen gehören, die nicht gefälscht, sondern tatsächlich Gottes Wort sind, dann könnte man ja auch einmal fragen, ob sie auch in späteren Zeiten aktuell wurden und werden.

    15.7.2020 – Das ist unsere Zivilisation – „Tiere in Schlachthöfen werden oft bei lebendigem Leibe zerlegt, weil die Betäubung nicht funktioniert, sagt Tierschützer Friedrich Mülln. Zwischen Bio und herkömmlicher Produktion gibt es seiner Ansicht nach keine Unterschiede – und oftmals seien kleine Hofläden schlimmer als große Schlachtfabriken“, heißt es bei focus.de am 15.7.2020.
    Fakten über den zigtausendfachen Alltag in unserer Zivilisation wird hier von einem Mann beschrieben, der weiß, was täglich passiert, auch wenn das von so manchem wohl abgestritten wird. Man kann vom System des Tierkannibalismus sprechen, das viele unbedingt fortsetzen wollen und dazu einmal die Frage stellen: Wer hat das erlaubt und wer erlaubt es weiter? Man könnte antworten „Die Politiker“. Aber welchen Glauben haben diese Politiker und nach welcher Religion leben sie? Und vom wem stammen die entsprechenden Religionsanweisungen?
    Die Gottespropheten lehren, wenn die Texte unzensiert und ungefälscht sind, was von dem Propheten Jesaja überliefert ist: „Wer einen Stier schlachtet, gleicht dem, der einen Mann erschlägt.“ Dabei wäre es doch immer noch so einfach, die Stiere nicht mehr zu schlachten …
    Und bis vor kurzem schrieben wir hier weiter: Hier das lesenswerte Interview mit Friedrich Mülln: …
    Leider ist das Interview dort nicht mehr zu lesen [Stand: 16.8.2020]. War der Druck derer, denen es nicht gefiel, zu groß?

    12.7.2020 – Gott in uns oder der Götze der äußeren Religion – Ergänzung in „Der Theologe Nr. 47“ – https://theologe.de/gotteserfahrung.htm#Gott-in-uns

    30.6.2020 – „Unser täglich Fleisch?“: Tiefste Abgründe dieser Zivilisation – Anlässlich der Pandemie bei Arbeitern der Firma Tönnies in Rheda-Wiedenbrück, in der zuletzt pro Tag täglich bis zu ca. 30.000 Schweine getötet wurden, (was auch bedeutet: täglich 30.000 Mal Todesangst und Schmerzensschreie), wurde kürzlich ein Leserbrief eines Lesers zu einem Artikel über die vorläufige Schlachthof-Schließung bei Tönnies bei focus.de abgelehnt und vom Verfasser daraufhin dieser Seite zur Verfügung gestellt. Er lautete:
    „Ich wäre froh, wenn die Schlachthöfe alle schließen müssten und auf Dauer geschlossen bleiben und die Mitarbeiter umgeschult würden. Wie unsere Gesellschaft mit den schmerzempfindlichen Tieren umgeht, ist das schwärzeste Kapitel dieser Zivilisation. Dass gerade an solchen Orten unsagbaren Tierleids jetzt einiges Leid auf den Menschen zurückkommt, ist für mich kein Zufall.“
    Als Begründung für die Ablehnung von focus.de wurde angeboten, dieser Beitrag entspreche möglicherweise nicht der „Netiquette“, dem üblichen „Seid nett zueinander“ in solchen Leserforen. Oder der Inhalt „könnte weit über den Artikel-Inhalt hinausgehen“.
    Das kann natürlich sein: „Ganz schließen“ geht schon deutlich über „14 Tage schließen“ hinaus, aber warum werden solche Gedanken unterdrückt? Vielleicht hätte man ja „20 Tage schließen“ noch akzeptiert, aber warum das „Bis hierher und nicht weiter“?

    Wie tief das „täglich Fleisch“ in der maßgeblichen Religion dieser Zivilisation verankert ist, zeigt zum Beispiel, was der Beauftragte des Zentralkomitees der deutschen Katholiken (ZdK), Abteilung Globale Verantwortung und nachhaltige Entwicklung, der Landwirt Heinz Georg Büker aus Erwitte, ca. 30 km südlich der Tonnies-Schlachtstätten, in einem Interview sagte:
    „In meinen Augen gehört der Konsum von Fleisch zum Ernährungskreislauf dazu. Es ist ein Lebensmittel und stand immer auf dem Speiseplan der Menschen. Dazu gehörte auch schon immer das Züchten und Töten von Tieren. Das ist Teil unseres menschlichen Daseins … Es stimmt nicht, dass eine fleischlose Ernährung moralisch höherwertig ist … Die Schöpfung ist so angelegt, dass das Schlachten eines Tiers zum natürlichen Kreislauf dazugehört.“ (Kirche und Leben, 31.3.2016)
    Dazu stellt sich heute für immer mehr Menschen längst die Frage: „Natürlicher Kreislauf“ oder „Tiefste Degeneration“?

    Und es gibt auch einiges dazu von bischöflicher Seite. Der neue Pandemie-„Hotspot“ liegt in den Diözesen Paderborn und Münster.
    Als vor einigen Jahren schon einmal Kritik an der Massentierhaltung von einem kirchlichen Angestellten geäußert wurde, widersprach der Bischof von Münster und stellte sich im Namen der gesamten Kirche hinter das grausame System. Lesen Sie mehr unter https://www.theologe.de/tiere_kirche.htm#Kirche_fuer_Massentierhaltung

     27.6.2020 – Ökumene – ein Blendwerk der Kirchen – Was Ökumene bedeutet; am Beispiel von Professor Dr. Klaus Berger, der als Katholik viele Jahre einen Lehrstuhl für Evangelische Theologie innehatte und von „Unterwerfungsökumene“ sprach. Nun ist er im Alter von 79 Jahren gestorben: https://www.theologe.de/oekumene.htm#Klaus-Berger

    17.6. / 25.6. / 3.7.2020 – Das alltägliche grauenhafte Leid der sensiblen Tiere wird Jahr für Jahr, Tag für Tag, Stunde für Stunde, Minute für Minute fortgesetzt, jeden Augenblick. Wer kann sich einfühlen? Politisch Hauptverantwortliche für die qualvolle Haltung und Mast der Schweine ist die katholische Theologin Julia Klöckner, CDU, Zentralkomitee der deutschen Katholiken (ZdK) und Landwirtschaftministerin der Regierung Merkel.
    https://www.spiegel.de/wirtschaft/qualvolle-schweinehaltung-ethikrat-watscht-julia-kloeckner-ab-a-999c72fd-92b4-4cca-8bbf-c832913303b1

    Gut zwei Wochen später Unterstützung für die CDU-Theologin Klöckner. Auch die GRÜNEN stehen hinter der Fortsetzung des qualvollsten Tierleids und Verschiebung auch der kleinen Verbesserungen: https://www.spiegel.de/wirtschaft/bundesrats-beschluss-zur-schweinehaltung-arme-saeue-a-5c8cc624-8ac4-46f2-b958-c185cdbc2b7a

    Dahinter steckt – gleich von welcher Partei verantwortet – die kirchliche Lehre, dass dem Menschen dies alles von der Kirche erlaubt wird, weil es angeblich seinem „Nutzen“ diene, während schon alle Gottespropheten des Alten Testaments ihre Stimme kraftvoll gegen die damaligen „Tieropfer“ erhoben, z. B. Jesaja (66, 3, Lutherübersetzung): „Wer einen Stier schlachtet, gleicht dem, der einen Mann erschlägt.“
    Und auch die Schlachtungen gehen weltweit weiter, wenn sie nicht derzeit einmal wegen des grassierenden Virus an bestimmten Orten kurzzeitig gestoppt wurden. „Alle vier großen Schweineschlachtkonzerne, die den deutschen Markt dominieren, hatten schon ihre Massenausbrüche“, schreibt spiegel.de am 18.6.2020.
    Und die Angst-, Schmerz- und Todesschreie in den Schlachthöfen, Minute für Minute, weltweit, gehen ein in die Atmosphäre der Erde. Wo
    Die Ursache: Ein großer Teil der Bevölkerung will nicht auf den permanenten Gaumengenuss durch gewürzte Fleischgerichte verzichten.
    Weil also Unmengen an Fleisch unter grässlichsten Bedingungen produziert werden, hatte die tiefgläubig katholische Ministerin schon zu Beginn der Pandemie die Bevölkerung damit zu beruhigen versucht, dass in Deutschland genügend Schweinfleisch-Reserven für den „Eigenbedarf“ vorhanden seien.
    Um an dem unsäglichen Leid der Tiere etwas ändern zu wollen, bedürfte es einer Gefühlsebene, die noch nicht blockiert ist, sondern wenigstens ansatzweise den furchtbaren Schmerz der unschuldigen Mitgeschöpfe der Menschen erfasst oder ahnt.

    Der Theologe aktuell – 202010.6. / 12.6.2020 – Gedenken an den Massenmord an friedfertigen Urchristen in Südfrankreich auf Betreiben der Papstkirche Anfang des 13. Jahrhunderts – Noch immer wird der Kalender unseres Kulturkreises von kirchlichen Feiertagen beherrscht, obwohl sich immer mehr Menschen von diesem Brauchtum distanzieren, das seine Wurzeln vielfach in furchtbaren Gewaltexzessen hat. So auch der vergangene arbeitsfreie Tag am 11.6.2020, „Fronleichnam“ genannt, ein Kirchenfest, das der so genannten „Eucharistie“, dem katholischen Abendmahl, gewidmet ist.
    Papst Urban IV. (1261-1264) setzte dieses Fest als Dank für den „Sieg“ der Kirche und ihrer grausamen Inquisition gegen die südfranzösischen urchristlichen Katharer ein. Sie wurden auf Betreiben der Papstkirche massakriert und ausgemerzt, weil sie unter anderem nicht daran glaubten, dass ein Priester ein Weizengebäckstück angeblich real in den Körper von Christus verwandeln könne und Wein in dessen Blut und dass es wesentlich zum Seelenheil beitrage, dies regelmäßig zu sich zu nehmen – was aus heidnischen Kulten entlehnt wurde. Die Katharer wollten als Christen in Freiheit leben und sich nicht der römisch-katholischen Kirche unterwerfen.
    Ein von Papst Innozenz III. 1209 ausgerufener Kreuzzug gegen sie, Massaker, Folter und Mord bis zur völligen Ausrottung der Urchristen war die Folge und schließlich ein neues Kirchenfest: Fronleichnam mit entsprechenden Prozessionen bzw. Umzügen.
    Ausmerzen“ ist auch die Bezeichnung in dem bis heute gültigen katholischen Dogma, nachzulesen in der aktuellen Glaubenssammlung von Neuner/Roos unter Randnummer 382:
    „Die Kirche hat die Pflicht, … über das Heil der Seelen zu wachen. Deshalb muss sie mit peinlicher Sorgfalt alles entfernen und ausmerzen, was gegen den Glauben ist oder dem Seelenheil irgendwie schaden könnte“.

    Als mutmaßliche Legende wurde nachgeschoben, dass die belgische Nonne Johanna von Lüttich in einem Gesicht, einer Art Vision oder einem Traum, den Mond mit einem dunklen Fleck gesehen habe und dieses Bild so deutete, dass im Kalender noch ein katholischer Feiertag fehle, den dann eben Papst Urban IV. einführte – zum feierlichen Gedenken an den „erfolgreichen“ Völkermord – mit „Höhepunkten“ wie Verbrennen oder Einmauern bei lebendigem Leib.

    So könnte man an den arbeitsfreien Tagen auch einmal in Wertschätzung und Dankbarkeit der vielen Tausend ehrlichen und mutigen Opfer von damals gedenken, die sich bewusst waren, dass Gott in uns lebt und in allen Lebensformen der Natur und die nicht an die „leeren nichtigen Schauspiele“ der Papstkirche glaubten wie die Katharer. Nicht zufällig geht man in der Sprachwissenschaft davon aus, dass sich aus den so genannten Einsetzungsworten des Priesters „Hoc es meus corpus“ (= „Das ist mein Leib“) möglicherweise der Begriff „Hokuspokus“ ableitete.

    Mit ihrer Lehre, ihrem Leben und dem Opfer ihres Lebens wurden die Urchristen damals zu Wegbereitern der Aufklärung und der Befreiung von jeder Art der zerstörenden und mordenden Religion und dafür, dass es nur auf die Gottes- und Nächstenliebe ankommt – ohne Bischöfe, Priester, Dogmen und Sakramente.
    Mehr zur Verfolgung der damaligen Christen durch die Kirche siehe unter https://www.theologe.de/urchristentum_christenverfolgung-durch-kirche.htm#Katharer
    Foto: Gedenkstein an das Massaker auf Betreiben der Papstkirche an den Katharern bei der Erstürmung ihrer Burg Montsegur im Jahr 1244 (GNU-Lizenz; Yeza 2007)

    Der Theologe aktuell – 20206.6. / 13.6.2020 – Die „Normalität“ in unserem Alltag – Was diese Zivilisation für „normal“ erklärt, war für viele Frankfurter Bürger ein Schock. Sehen Sie selbst: Ein Angler schlägt mehrfach auf einen an Land gezogenen großen Wels ein, der hilflos nach Luft schnappt und ermordet ihn dann mit einem Stich ins Herz.
    https://www.bild.de/regional/frankfurt/frankfurt-aktuell/spaziergaenger-beschimpfen-und-bedrohen-angler-wels-ein-drama-71090410.bild.html
    Doch so ist es üblich, legal und von der Religion abgesegnet. Und es kam noch mehr ans Tageslicht über die brutalen Gesetzesvorschriften: „Sie [die Fische] zurück ins Wasser zu werfen, nachdem sie angebissen haben, sei sogar verboten“ (fr.de, 13.6.2020). Es besteht also Tiermord-Zwang für die Angel-„Sportler“.
    Tiere sind aber sehr sensible Gottesgeschöpfe, die genauso Schmerzen empfinden wie der von den Institutionen Kirche zur „Krone“ der Schöpfung erhobene Mensch, der sein Gewissen vielfach verroht, abgestumpft oder ganz ausgeschaltet hat.
    Auf das Mitfühlen mit dem unsäglichen von ihm verursachten Leid der Tiere käme es jedoch an. Das wäre die Chance zu einer Umkehr von einem Weg des zunehmenden Niedergangs und der Zerstörung, um eine neue Richtung einzuschlagen, den Weg in ein neues Zeitalter, das die Gottespropheten alle Zeiten angekündigt haben.
    Wie wäre es, wenn man dazu in jedem Fisch-Imbiss das Video aus Frankfurt laufen lässt und Filme von anderen legalen und „normalen“ Fischtötungen? Und in den Metzgereien Videos aus den Schlachthöfen? Damit niemand mehr verdrängen kann, was als immer noch normal, üblich, legal und kirchlich abgesegnet gilt und täglich millionenfach geschieht, obwohl es die Zerstörung signalisiert. Aus diesem Grund auch ein bleibend aktueller Handzettel
    https://www.freie-christen.com/wp-content/uploads/fische_empfinden_schmerz.pdf

    21.5.  / 4.6.2020 – Leben im Geist der Wahrheit durch religiöses Brauchtum ersetzt: Die Unterwanderung der ersten urchristlichen Gemeinden durch hierarchisch denkende Priesterhörige – Zur Tradition des kirchlichen so genannten Pfingstfestes zählt es, alle Jahre wieder vor allem an „Pfingsten“ zur proklamieren, dass man im kirchlich-religiösen Leben angeblich im „Heiligen Geist“ agiere, der vor ca. 2000 Jahren erstmals auf die damaligen Jünger von Jesus ausgegossen worden sei. Was damals geschah, das wird in der Christusoffenbarung „Das ist Mein Wort“ an vielen Stellen erklärt, z. B. auf der aktualisierten Seite https://www.theologe.de/pfingsten.htm unter https://www.theologe.de/pfingsten.htm#Unstimmigkeiten_und_Obrigkeiten
    Es hat mit Kirche und Religion aber nichts zu tun.
    Wer sich dazu bewusst macht, dass Gottes Odem die ganze Schöpfung beatmet, der kann sich auch in die Aufgabe einüben, Gott in allem Sein lieben zu lernen, in jedem Mitmenschen wie in einem selbst, in jedem Tier, jeder Pflanze, jeder Lebensform – im freien Geist, ohne Priester und Kulte und ohne okkulte Phänomene wie in den so genannten Pfingstkirchen.

    Der Theologe aktuell – 202010.1. / 6.6.2020 – Eine vertane Chance, die Inquisition zu stoppen – Untersuchung über die deutsche katholische „Nationalheilige“ Elisabeth von Thüringen – Über das Wesen der Kirche und die vertane Chance einer Blütezeit im so genannten Spätmittelalter in Deutschland, ähnlich es wie unter den urchristlichen Katharern in Südfrankreich möglich war, bevor diese auf Befehl des Papstes in einem Kreuzzug (dem so genannten „Albigenser-Kreuzzug“) „abgeschlachtet“ und ausgerottet wurden.

    Lesen Sie, was in Deutschland stattdessen geschah und verstehen Sie besser, warum es so kam und sich weiter so entwickelte, zum Beispiel anhand der Themen:
    ♣ Wie die Inquisition Deutschland überzog und warum der schrecklichste Inquisitor seine mörderische Macht überschätzte und erschlagen wurde
    ♣ Warum Kaiser und Kirche verfeindet waren und der weltliche Herrscher doch für die Religionsführer die Verfolgung von Nichtkatholiken betrieb
    ♣ Wie Kaiser Friedrich II. die Landgräfin Elisabeth von Thüringen zur Kaiserin machen wollte und wie beide die Macht der Kirche hätten brechen können, es aber nicht taten, sondern in ihren persönlichen Wirren gefangen blieben. Dafür wurde Elisabeth dann „heilig“ gesprochen.

    Deutschland zu Beginn des 13. Jahrhunderts: Lesen Sie Die „heilige“ Elisabeth von Thüringen und Ungarn und ihr kirchlicher Gebieter Konrad von Marburg. Komplette Unterwerfung der deutschen Nationalheiligen und früher Tod unter https://www.theologe.de/elisabeth_von_thueringen.htm

    23.4. / 27.4.2020 – Die Verfluchung der Lehre des urchristlichen Lehrers Origenes durch die Romkirche und die Verfälschung und Ausmerzung seines Wissens um die Reinkarnation – In diesen immer ernsteren Zeiten zeigt sich auf manche Art das Wesen von einflussreichen Menschen, alles mit dem Intellekt beherrschen zu wollen, dabei nur auf die Materie zu blicken, Ursachen für Fehlentwicklungen und Katastrophen nicht auf den Grund zu gehen und mögliche geistige Zusammenhänge abzuleugnen; zum Beispiel das grundlegende Gesetz von Saat und Ernte, obwohl es wortwörtlich in ihren Bibeln steht, im Galaterbrief (6, 7) des von ihr massiv verehrten Paulus, der aus kirchlicher Sicht sogar immer das „Wort Gottes“ geschrieben habe.
    Viele „Macher“ in diesem Sinne gebärden sich in der Rolle, in welche sie ihre Religion gehievt hat, nämlich „Krone“ der Schöpfung zu sein.
    Eine verhängnisvolle Weichenstellung in diese Richtung, die bis heute nachwirkt, erfolgte schon vor längerer Zeit – im 6. Jahrhundert, als wesentliche Glaubenssätze des bekannten urchristlichen Lehrers Origenes kirchlich verflucht und damit auch mit der Todesstrafe bedroht wurden.
    Die damaligen Ereignisse zeigen auch auf, mit welchem Raffinement religiöse Machtorganisationen die Geschicke damals in ihrem Sinn zu lenken versuchten – mit unvorstellbaren negativen Folgen bis in unsere Gegenwart, deren Dimension erst die Zukunft ans Tageslicht bringt.
    Für Interessierte an den Geschehnissen siehe die drei Kapitel in Der Theologe Nr. 2, beginnend mit https://www.theologe.de/theologe2.htm#Konzil_von_Konstantinopel

    29.3.2020 – „Bitte, bitte, esst uns nicht!“ So rufen unzählige Tiere, gerade vor den kirchlichen Festtagen. Eine Parallele dazu ist, wie vor ca. 2000 Jahren die Lämmchen zu den Festtagen jener Zeit in jener Region geschlachtet wurden; zu den „Feiertagen“, an denen Beginn auch Jesus von Nazareth von der römischen Staatsmacht ermordet wurde. Und wie war das Verhältnis von Jesus zu den Tieren? Dazu auch die Untersuchung: Hat Jesus ein Lamm zum Fest gegessen? https://www.theologe.de/theologe7.htm#Lamm

    15.3. / 18.3.2020 – Die öffentlichen Feierlichkeiten anlässlich des bevorstehenden Kirchenfestes „Ostern“ fielen wegen der Gefahren durch Virus-Ansteckung aus. Der Anfang war bereits die Absage der so genannten „Fallas“-Festivitäten in Valencia in Spanien zu Ehren eines Kirchenheiligen, die sonst immer vom 15.3. bis zum 20.3. statt fanden.
    Dieses „Ostern“ genannte Fest geht nicht auf Jesus von Nazareth zurück, sondern seine Inhalte wurden zu einem großen Teil aus antiken Götzenkulten in die Kirchen-Religion übernommen.
    Lesen Sie mehr dazu unter https://www.theologe.de/ostern_osterfest_fruehlingsfeiern_fruchtbarkeitskulte.htm
    Beitragsbild aus Valladolid in Spanien – Creative Commons Attribution-Share Alike 2.1 Spain license; Luis Fernández García
    Und was geschah vor 2000 Jahren mit Jesus von Nazareth?
    https://www.theologe.de/kreuzigung.htm

     29.2.2020 – Zum Thema „Kriegerische Vergangenheit religiöser Institutionen“ ein weiteres Beispiel: „Dolchstoßlegende“ – Wie die  lutherische Kirche in Deutschland gegen das Ende des 1. Weltkriegs aufbegehrte und die Anbahnung eines neuen Weltkriegs fördertehttps://www.theologe.de/theologe6.htm#Dolchstosslegende – die neu hinzu gefügten Passagen sind gelb unterlegt.

    2.2. / 10.2. / 29.2.2020 – Wer hat sich zur „Krone“ der Schöpfung erklärt? Ist es ein Zufall, dass das derzeit auf der Welt wütende Virus auf Deutsch „Krone“ heißt?  Das erinnert daran, dass die kirchliche Religion den Menschen als die angebliche „Krone der Schöpfung“ verehrt, der die Tiere zu seinem Ego-Nutzen „gebrauchen“ dürfe, also sie z. B. auch zum Fleischverzehr unter qualvollsten Umständen für die Tiere einsperren und schließlich ermorden dürfe (Foto: GNU Free Documentation License, creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/) – der Mensch also nach kirchlicher Sicht als „Krone der Schöpfung“.
    Das die Virus-Pandemie auslösende Virus sei in China womöglich erstmals durch Schlangen übertragen worden, so die erste Theorie nach Verbreitung der Seuche in China – ein Tier, dessen Namen vielfach auch als ein Symbol verwendet wird für den „Widersacher Gottes“, den Dämon bzw. den „Teufel“. Und mit wem hat sich die Gattung „Krone der Schöpfung“ verbündet in ihrem Krieg gegen die Tierwelt und die Natur?

    Etwas später ging man davon aus, dass das Schuppentier den Virus übertragen haben könnte. Unter der Überschrift Die Rache des Schuppentieres schreibt die Frankfurter Allgemeine Zeitung: „Das Schuppentier ist nach Angaben der Weltnaturschutzunion (IUCN) das meist gehandelte bedrohte Wildtier der Welt … Außerdem gilt das Fleisch der Tiere in China und anderen asiatischen Ländern als Delikatesse.“ (faz.net, 7.2.2020)
    „Rache“ ist jedoch menschlich gedacht, nicht tierisch. Es ist das Gesetz von Saat und Ernte, wodurch der Mensch selbst verursacht, was ihn früher oder später trifft.
    Und das Schuppentier war es wohl doch nicht, wie neuere Untersuchungen nahe legen. Nun scheinen es die Fledermäuse zu sein, doch manche Überlegungen zielen auch in Richtung Schweinemast oder die Massentierhaltung überhaupt. Aber auch das ist nur eine Überlegung ohne Beweise und wird in den großen Medien bisher kaum diskutiert.

    Unabhängig von aktuellen Ereignissen zur Erinnerung: In einer Offenbarung, gegeben durch das Prophetische Wort im Jahr 2001, als gerade die BSE-Seuche in Europa wütete und alleine in Deutschland bis zu ca. 400.000 Rinder und in Europa bis zu ca. 1,5 Millionen Rinder verbrannt wurden, warnte der Schöpfergott die Menschheit unter anderem mit den Worten: „Hört auf, eure Mitgeschöpfe, die eure Tiergeschwister sind, zu verzehren …“ Auch sollen sie aufhören, Wälder abzubrennen und den Tieren immer mehr ihren Lebensraum zu vernichten und manches mehr. Und schließlich: „Sollten die Menschen Meine Worte abermals dem Wind übergeben, dann wird für sie der Sturm, das weltweite Schicksal einsetzen, und die Menschen zu Hunderttausenden hinwegraffen – zum einen durch weltweite Katastrophen, zum anderen durch Krankheiten, die ähnlich wie Seuchen über sie hereinbrechen und die sie durch Abkehr von jeglicher geistigen Ethik und Moral den Tieren auferlegt haben, die sie derzeit zu Tausenden verbrennen. Wer nicht umkehrt, dem wird es ähnlich ergehen …“ (in voller Länge u. a. veröffentlicht in dem Buch Gott hat rechtzeitig gewarnt)

    28.1. / 30.1.2020 – Bayreuth Lutherische Kirche wehrt sich gegen Umbenennung der Hans-Meiser-Straße Wer war Bischof Meiser?
    Hans Meiser war der erste Bischof der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern, wurde 1933 ins Amt gewählt, hatte sich zuvor gegen Ehen zwischen jüdischstämmigen und anderen Deutschen als „rassisch unterwertige Mischlingsbildungen“ ausgesprochen, verpflichtete, ohne dazu gezwungen worden zu sein, alle Pfarrer auf den Treue-Eid gegenüber Adolf Hitler, bejubelte den Beginn des 2. Weltkriegs und die „Erfolge“ der deutschen Kriegsmaschinerie und konkret die ersten polnischen Todesopfer als „reiche Ernte auf den polnischen Schlachtfeldern“, bedankte sich bei „Gott“ dafür, wehrte sich mit Nachdruck dagegen, dass die Kirche gegen die Judenvernichtung vielleicht Einspruch erheben oder Bedenken anmelden könnte, wusste ab einem bestimmten Zeitpunkt auch um die Ermordung von behinderten Kindern in den Einrichtungen der evangelischen Diakonie seiner eigenen Kirche und deckte später die Täter, setzte sich nach dem Krieg massiv für alle Kriegsverbrecher ein und rechtfertigte nachträglich das Verhalten aller evangelischen Pfarrer im Dritten Reich, auch z. B. eines lutherischen Pfarrers, der bereits vor dem Abschluss des Holocaust die Ermordung aller Juden forderte, wenn die Luftangriffe der Alliierten nicht aufhören, und, und, und …
    Diesem Hans Meiser ist in Bayreuth bis heute eine Straße gewidmet, und die Evangelische Kirche wehrt sich wie immer mit Zähnen und Klauen gegen eine Umbenennung. Mehr dazu bei https://www.theologe.de/theologe11.htm#Hans-Meiser-Strasse_Umbenennung

    19.1.2020 – „Zu den Akten gelegt“ – In Bayern wird gegen keinen Talarträger, der Sexualverbrechen an Kindern beging, Klage erhoben. Meistens gelten die Schwerverbrechen als verjährt – https://www.theologe.de/schwarzbuch_katholische-kirche.htm#Keine_Anklage_erhoben

    16.1. / 10.2.2020 – Der Horror eskaliert: „Justified killing“ Bundestag will Organtransplantation erleichtern. Alle führenden Politiker wollen mehr Organe verpflanzen lassen. Deshalb debattierten sie im Bundestag am 16.1.2020 über dieses Thema.
    Die einen wollen eine Steigerung der Transplantationen, indem jeder Bürger automatisch Organspender sein soll, wenn er nicht widerspricht. Das heißt: Der Staat bekommt ein Eigentumsrecht auf seinen sterbenden Körper, dem man allerdings (noch) widersprechen dürfe. Doch die Mehrheit der Abgeordneten war wenigstens so besonnen und lehnte ab.
    Die Ablehnenden wollen aber auch eine Steigerung, und zwar, indem mehr Werbung gemacht wird und staatliche Stellen wie die Ausweisbehörden sowie Ärzte verpflichtet werden, bei Bürgern bzw. Patienten zu werben, sich einen Organspendeausweis zuzulegen. Dieser Vorschlag einer so genannten Entscheidungslösung bekam bei den Abgeordneten des Deutschen Bundestages eine deutliche Mehrheit.
    So oder so: Die Transplantations-Lobby will auf jeden Fall mehr Organe, auf die eine oder andere Weise. Denn: „Bleibt der Erfolg [des nun verabschiedeten Gesetzes] aus, kommt das Thema auf Wiedervorlage.“ (focus.de, 16.1.2020)

    Doch wofür das alles? Es spricht sich herum: So genannte hirntote Menschen, denen man die Organe herausschneidet, sind nicht tot, sondern voll schmerzempfindlich, weil die Seele noch mit dem Körper verbunden ist.
    In den USA spricht man deshalb bei Organentnahmen unter führenden Wissenschaftlern schon von „justified killing“ („Gerechtfertigtes Töten“). Man bittet die zukünftigen Spender also darum, ihrem späteren „justified killing“ zuzustimmen, wenn Ärzte eines Tages Bedarf an ihren Organen anmelden.
    Organempfänger wiederum, die entweder reich sind oder in einer Krankenkasse eines reichen Landes versichert sind (allein ein einziges so genanntes „Medikament“, das verhindert, dass Seele und Körper des Menschen eine fremde Leber, gegen die sich das Immunsystem verzweifelt wehrt, wieder abstoßen, kostet ca. 115.000,00 € pro Jahr) erfahren unmerklich oder deutlich – je nachdem – eine Veränderung ihrer Gefühls- und Empfindungswelt, weil sich mit den Organen auch die seelischen Belastungen von Spender und Empfänger vermischen.
    Was das aber für beide, Spender und Empfänger, letztlich an Seelenqualen bedeutet, wird von den Politikern genauso ausgeblendet wie der Sachverhalt, dass es überhaupt eine unsterbliche Seele gibt.
    Die aktuelle „Wissenschaft“ mit ihrer Transplantations-Euphorie triumphiert über das Ur-Wissen der Menschheit und über das körpereigene Immunsystem, und die Menschen werden mithilfe der Medien zu Millionen in die Irre geführt. So gilt eine Verlängerung der irdischen Lebensspanne um ein paar Jahre (entgegen dem Lebensplan und den Entscheidungen der innewohnenden Seele) bei reichen Menschen als das Nonplusultra.
    Das alles ist die Verantwortung der großen Kirchen, welchen auch die meisten Politiker angehören und die das Thema ausschließlich auf die Materie bezogen betrachten, die weiterhin das kosmische Prinzip „Was der Mensch sät, das wird er ernten“ ablehnen; ja, die – wie die offizielle Lehre der evangelischen Kirche – die Existenz einer unsterblichen Seele überhaupt ablehnen.
    Lesen Sie dazu einige weitere Überlegungen und Hintergründe unter: https://www.theologe.de/theologe17.htm

    PS: Zeitgleich begann in Augsburg die große Tiermord-Messe „Jagen und Fischen“ – beides grausame Mordmethoden an schmerzempfindlichen Tieren, ebenso wie das Abstechen der Tiere in den Schlachthöfen bei nur mangelhafter Betäubung.
    So könnte man fragen: Richtet sich der Mensch samt seiner Kirchen-Religion, welche diese Grauen rechtfertigt, mit seinen Organtransplantationen auf eine gewisse Weise nicht selbst?
    Die Seelenverstümmelung bei beseelten Spendern und Empfängern schafft dermaßen neue Belastungen für den weiteren Lebensweg aller Beteiligten, die kaum zu ermessen sind.
    So fordert die Schweizerische Ärzteinitiative ÄPOL (Ärzte und Pflegefachpersonen gegen Organspende am Lebensende) in einer Petition an den Schweizer Bundesrat vom Februar 2019, dass geprüft wird, ob die heutige Praxis von Organentnahmen bei hirntoten Menschen gestoppt werden muss. Als Begründung geben sie unter anderem an: „Unser Wissen über Hirntote ist unvollständig“ oder: Die Natur will keine Vermischung von Lebewesen, und der Empfängerkörper stösst somit das implantierte, fremde Organ ab.“ Oder sie stellen die von der Medizin unbeantwortete Frage: „Wann verlässt die Seele, so es denn eine gibt, den Körper?“ https://www.aepol.net/

    13.1.2020 – CDU und CSU, nennt euch nicht christlich https://www.freie-christen.com/cdu-und-csu-nennt-euch-nicht-christlich/
    Wer für Waffenproduktion und Waffenexporte ist, wer das grausame Morden der Tiere für den menschlichen Gaumengenuss fördert, die Jagd-Exzesse und die grausamsten Tierversuche, der soll sich nicht christlich nennen. Auch nicht derjenige, der Kirchen-Religionen mit jährlichen Milliardenzahlungen staatlich finanziert, hinter deren Mauern zigtausende Kinder von zigtausenden Pfarrern vergewaltigt wurden. Denn welches Milieu wird hiermit aus allgemeinen Steuereinnahmen des Staates gefördert? Die Tätergilde, deren Vertuscher und die Unterstützer dieses Systems in der Politik sollten sich nicht christlich nennen. Das betrifft vor allem die Parteien CDU und CSU, aber auch Vertreter anderer Parteien, die sich „christlich“ nennen. Denn der gute Name von Christus darf nicht mehr derart missbraucht und verhöhnt werden.

    Verfasser der Seite: Dieter Potzel

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