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Der Theologe aktuell – April 2014

Veröffentlicht am

25.4.2014 – Ost-West-Eskalation: Der Mann des Papstes aus Washington contra Russland: „Wir sind bereit zu handeln“ – Ablenkungsschauspiel in Romhttp://www.theologe.de/theologe6.htm#Ost-West-Eskalation

 

23.4.2014 – Arme Seele. Wer ist Papst Johannes Paul II. wirklich? Aus dem Leben des Mannes, der am kommenden Sonntag heilig wird http://www.theologe.de/unheiliger-papst-johannes-paul-II.htm

 

18.4.2014 – Die Kreuzigung von Jesus war nicht gewollt, sondern sie war der Wille der Gegner von Jesus. Für diese hängt Jesus auch nach 2000 Jahren immer noch am Kreuz – Mehr dazu bei http://www.theologe.de/kreuzigung.htm

 

15.4.2014 – Der streng katholische CIA-Chef John Brennan ist Absolvent der Jesuiten-Hochschule in New York und damit besonders dem jesuitischen Papst verbunden. Er hat sich dort intensiv mit der katholischen Lehre vom „gerechten Krieg“ vom „heiligen“ Kirchenvater Augustinus beschäftigt. Nach seinem Besuch in Kiew fiel die Entscheidung zum Militäreinsatz in der Ost-Ukraine. Hat er etwas damit zu tun? Übergangspräsident Turtschinow ist evangelischer Theologe. Auch dort lehrt man den Krieg als „letztes Mittel“. Mehr dazu unter http://www.theologe.de/theologe6.htm#Nationalgarde_marschiert

 

15.4.2014 – Syrien, Ukraine und andere: „Die Geister, die ich rief, die werd ich nun nicht los“ / Hat die katholische Kirche den Konflikt zum Eskalieren gebracht? / Polnischer Ministerpräsident erklärte bereits 2008: „Wir haben den Rubikon überschritten“http://www.theologe.de/theologe6.htm#Geister

 

14.4.2014 – Mit Ergänzungen: Die Ziele des Vatikan in der Ukrainehttp://www.theologe.de/theologe6.htm#Vatikan_und_Ukraine
Katholischer ukrainischer Bischof reiste in die USA und forderte im Februar Eingreifen der US-Regierung, um den Maidan-Aufstand schneller zum „Erfolg“ zu bringen / Patriarch Hilarion: Katholische Kirche habe Konflikt befördert, so dass sich dieser zum „bewaffneten blutigen Konflikt“ ausweiten könnte / Außenminister John Kerry, Vize-Präsident Joe Biden, Verteidigungsminister Chuck Hagel, CIA-Chef John Brennan, UN-Botschafterin Samantha Power, alles papsttreue Katholiken … dazu auch Übergangs-Regierungschef Arzenji Jazenjuk / Gewalt gegen pro-russische Aufständische in der Ost-Ukraine unmittelbar nachdem der CIA-Chef in Kiew war …

 

4.4.2014 – Nahende „Heiligsprechung“ von Papst Karol Wojtyla: Das dritte „Wunder“ der verstorbenen Papstes – Ein Wunder benötigte der Papst für seine Seligsprechung am 1.5.2011. An eben diesem Tag soll sich bereits das zweite Wunder ereignet habe, das für die spätere Heiligsprechung gebraucht wird. Mehr zu diesen beiden Wundern unter http://www.theologe.de/unheiliger-papst-johannes-paul-II.htm
Doch es gab noch ein drittes Wunder. Papst Johannes Paul II. hatte massiv auch den Sturz des Kommunismus in Polen unterstützt. Dazu flossen auch Gelder der Vatikanbank IOR (= Istituto per le Opere di Religione = Institut für religiöse Werke) an die damalige polnische Opposition. In diesem Zeitraum gab eine andere Bank, die Banco Ambrosiano, mehreren Institutionen, die unter der Kontrolle der Vatikanbank standen, Kredite in Höhe von ca. 1,3 Milliarden Dollar. Die Vatikanbank ihrerseits finanzierte mit einem Betrag in dieser Größenordnung die polnische Gewerkschaft Solidarnosc und andere polnischen Oppositionsgruppen. Am Ende zahlte die Vatikanbank ihre Schulden bei der Banco Ambrosiano nicht zurück, diese ging deswegen bankrott und ihr Direktor wurde ermordet.
Kurz bevor am 17.6.1982 die Leiche Calvis an der Brücke der Barmherzigen Brüder in London in die Themse hing, sagte der Bankdirektor noch zu seiner Frau Clara Canetti: „Wenn mir etwas zustößt, muss der Papst zurücktreten“ (Die Zeit Nr. 45/2001). „Wenn ich auspacke, dann werden die Priester den Petersdom verkaufen müssen.“ Kein Stein werde dann mehr auf dem anderen bleiben, so Calvi an seine Tochter Anna (Spiegel special Nr. 3/2005).
Dieses Wissen wollte Roberto Calvi, der seit Jahren für den Vatikan Geschäfte machte und deshalb auch „Bankier Gottes“ genannt wurde, aber für eine Erpressung nützen. Doch stattdessen wurde er an der besagten Brücke in London erhängt. Die Taschen seines Anzugs waren voll schwerer Steine. „Kein Stein des Petersdoms werde mehr auf dem anderen bleiben“, hatte er zuvor angedroht. „Es waren mit Sicherheit die Priester des Vatikans“, sagte seine Witwe später über die Mörder. (ARD-Dokumentation „Im Namen des Papstes“, 8.12.1991)
Roberto Calvi hatte sein Wissen bis dahin nicht preis gegeben und zum Rücktritt von Johannes Paul II., den er für diesen Fall angekündigt hatte, ist es folglich auch nicht gekommen.
Und die Tatverdächtigen des Mordes an Calvi aus dem Umfeld der Mafia kamen kurz darauf ebenfalls ums Leben. Sie waren es, die als erste die Aktentasche mit den geheimen Fakten in Besitz nahmen, die bis heute verschwunden ist. Einer davon war Sergio Vaccari. Er wurde drei Monate später mit gespaltenem Schädel in seiner Wohnung liegend aufgefunden. Der andere war Vincenzo Casillo. Er wurde kurz darauf von einer Autobombe zerfetzt. Blieb als möglicherweise letzter Mitwisser noch der Bankier Michele Sindona, der wie Calvi seit vielen Jahren für den Vatikan arbeitete. Er ließ sich im Gefängnis einen Espresso schmecken, und die bis heute unbeantwortete Frage ist: Wer hat das Zyankali-Pulver in den Espresso gekippt?
Vergleicht nun jemand diese Todesfälle mit der Ankündigung von Roberto Calvi, dass der Papst werde zurücktreten müssen, so könnte er vielleicht auf die Idee kommen, hier von schicksalhaften Fügungen zu sprechen. Eventuell könnte man gar von einem dritten Wunder sprechen, ohne dass es 2014 wohl nie zur Heiligsprechung gekommen wäre.
Denn der ermordete Roberto Calvi sagte kurz vor seinem Tod: „Wenn mir etwas zustößt, muss der Papst zurück treten.“ Doch dazu ist es, wie gesagt, nie gekommen.

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