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Der Theologe aktuell – März 2014

Veröffentlicht am

28.3.2014 – Wie das staatliche Bischofsgehalt von Bischof Tebartz-van Elst verschleiert wirdhttp://www.theologe.de/kirchensubventionen_stopp.htm#Verschleierung_des_Bischofsgehalts

 

25.3. / 26.3.2014 – Julija Timoschenko, westliche Hoffnungsträgerin in der Ukraine und hasserfüllte Russland-Gegnerin, in einem abgehörten Telefongespräch: Ich bin „bereit, eine Maschinenpistole zu nehmen und diesem Drecksack (Putin) in die Stirn zu schießen (zit. nach spiegel.de, 25.3.2014). „Man müsse zu den Waffen greifen und die Russen ´fertig machen, zusammen mit ihrem Anführer`. Timoschenko benutzt für die Russen dabei die abfällige Bezeichnung ´Kazap`. Überhaupt würzt sie den Dialog mit allerlei russischen Schimpfworten, die mit deutschen Begriffen wie ´verdammt`, ´Dreck` oder ´russische Hunde` eher harmlos übersetzt sind.“
Dass sie auch zum Völkermord an den acht Millionen Russen in der Ukraine aufgerufen habe, bestreitet sie jedoch. Das sei eine Manipulation gewesen. Sie habe sie nur als „Ukrainer“ bezeichnet.

Die millionenschwere Oligarchin wird auch eines Auftragsmordes an einem Parlamentarier beschuldigt und wurde von Kanzlerin Angela Merkel (CDU) eigens zur medizinischen Behandlung nach Deutschland eingeladen. Auch Serge Maschewski, der Bischof der Deutschen Evangelisch-Lutherischen Kirche in der Ukraine erklärte vor kurzem, er „setze große Hoffnungen in Julia Timoschenko“. (idea-spektrum Nr. 9, 26.2.2014)
„Julija Timoschenko war mit einer umjubelten Rede der Star auf dem Kongress der Europäischen Volkspartei“ am 6.3.2014 in Dublin, wo auch die Vertreter der CDU anwesend waren. „Sofort scharen sich die Fotografen um sie und die wichtigen und weniger wichtigen EVP-Politiker stellen sich an, um die Frau mit dem blonden Zopfkranz zu begrüßen … Timoschenko umarmt, weint, gibt Küsschen links und rechts.“
Mit frenetischem Applaus der konservativen europäischen Politiker wurden ihre Worte bedacht, die wie die Worte einer neuen „Heilsbringerin“ wirkten: „Zum ersten Mal in der Geschichte sind Ukrainer gestorben und haben dabei die europäische Fahne in den Händen gehalten“ (spiegel.de, 6.3.2014).
Sind das schon die letzten Vorboten für den großen Krieg oder dauert es noch gewissen Zeiten? Nicht aufgeklärt ist dabei noch immer, wer damals eigentlich das Massaker, bei dem ca. 100 Ukrainer – Aufständische und Polizisten – durchführen ließ – http://www.theologe.de/theologe6.htm#Scharfschuetzen
Doch rief Julia Timoschenko im besagten Telefonat auch zu einem Weltkrieg zur Zerstörung Russlands auf: „Ich werde die ganze Welt (gegen Russland) erheben, sobald ich es kann, damit – verdammt – von Russland nicht einmal ein verbranntes Feld übrig bleibt“ (zit. nach bild.de, 26.3.2014).
Sollte solches oder Ähnliches eines Tages tatsächlich eintreten, kann zumindest keiner im Westen sagen, das habe er nicht gewusst.
Mit Übergangspräsident und evangelischem Pfarrer Turtschinow und dem dem Papst untergebenen Laien-Katholiken Jazenjuk führen die beiden Vertrauten der „Gasprinzessin“ derweil die durch den verfassungswidrigen Umsturz geführte Übergangsregierung, der auch Neo-Faschisten angehören. Dennoch will der Westen dieser Regierung Milliarden über Milliarden zuschieben, vor allem Deutschland.
Mehr unter http://www.theologe.de/theologe6.htm#Julija-Timoschenko
PS: Die deutsche CSU wollte Julija Timoschenko im Januar 2014 auch für den Friedensnobelpreis vorschlagen (http://www.augsburger-allgemeine.de/politik/CSU-will-Julia-Timoschenko-fuer-Friedensnobelpreis-vorschlagen-id28387717.html). Was auch diesem Plan mittlerweile geworden ist, ist momentan nicht bekannt.

 

21.3.2014 – Pressemitteilung der Freien Christen für den Christus der Bergpredigt: „Appell an die Regierung: Rüstungsstopp nach Russland reicht nicht. Auch andere Rüstungsexporte stoppen oder sich von Christus distanzieren.“ http://www.freie-christen.com/pdf/waffenexporte_nicht_nur_nach_russland_stoppen.pdf

 

21.3.2014 – Jesus, der Christus, lehrte: „Mein Reich ist nicht von dieser Welt.“ In „dieser Welt“ dominieren die Prinzipien von Herrschaft und Abhängigkeit, und das ist contra Christus und damit immer dämonisch. Wer jedoch auch in der Politik eine schrittweise Umwandlung des Dämonischen für möglich hält, für den ist der Artikel von Erhard Eppler (Entwicklungshilfeminister von 1968-1994) über den Ukraine-Krim-Konflikt lesenswert; zwar den Prinzipien „dieser Welt“ verhaftet, doch mit einer Perspektive in eine andere Richtung – http://www.sueddeutsche.de/politik/russlands-praesident-wladimir-putin-mann-fuers-boese-1.1909116

 

21.3.2014 – Anlässlich des Konflikts zwischen dem Westen und Russland um die Krim rückt auch die völkerrechtswidrige Abspaltung des Kosovo von Serbien wieder in den Blickpunkt. Auf Betreiben des Westens und unter Protest Russlands ließ der Westen dort ein Referendum durchführen und setzte die Abspaltung im Jahr 2008 durch, obwohl in Serbien längst eine „westfreundliche“ Regierung am Ruder war. Im Jahr 1999 wurde die Regierung unter Slobodan Milosevic von der NATO weggebombt, weil sie den berüchtigten vom Westen aufgesetzten Vertrag von Rambouillet nicht unterschrieben hatte, indem sie sich verpflichtet hätte, das Kosovo freiwillig aufzugegeben. Zuvor hatte die islamische Untergrundarmee UCK ihren Untergrund-Krieg gegen Serbien ausgeweitet, worauf hin der Staat den Aufstand niederzuschlagen versuchte. Die NATO ergriff Partei für die UCK und die deutschen Großkirchen befürworteten damals diesen Krieg, was zu einer Eskalation mit vielen zivilen Opfern auf serbischer und auf albanischer Seite führte. Einige Stellungnahmen der Kirche lesen Sie in „Der Theologe Nr. 6“ – Die Kirche – immer für den Krieg – http://www.theologe.de/theologe6.htm#Kosovo-Krieg

 

19.3.2014 – Sehenswertes Interview mit Folker Hellmeyer von der Bremer Landesbank, einem Experten für Börsen und Weltwirtschaft, zu den geostrategischen Gründen des Krim-Konflikts mit dem Titel „Wir bezahlen am Ende die Rechnung“ – http://www.n-tv.de/mediathek/videos/wirtschaft/Wir-bezahlen-die-Rechnung-am-Ende-article12462696.html

 

19.3.2014 – Neues Kapitel im Artikel über den Ukraine- bzw Krimkonflikt – Parteiische Einmischung ist unchristlich und führt immer zur Eskalation –  http://www.theologe.de/theologe6.htm#Unchristliche_Einmischung

 

17.3.2014 – Ab August 2014  müssen alle deutschen Banken Jahr für Jahr die Konfessionszugehörigkeit ihrer Kunden abfragen – Hat dies damit zu tun, dass gemäß der Offenbarung des Johannes gegen Ende der materialistischen Welt nur noch kaufen und verkaufen könne, wer mit dem „Kennzeichen“ 666 versehen ist? Das Einfrierungen von Konten russischer Politiker wirft deshalb auch die Frage auf: Wird morgen auch anderen Bankkunden der Geldhahn abgedreht? Nach welchen Kritierien? http://www.theologe.de/gott_mammon.htm#Konfessionszugehoerigkeit_der_Bankkunden

 

12.3.2014 – Erzbischof Kardinal Marx ist neuer Vorsitzender der Deutschen Katholischen Bischofskonferenz. Wen wählten die Bischöfe in Zeiten großer Kriegsgefahr damit an die Spitze? Kardinal Marx kritisierte die Bundesregierung 2011 für ihre Zurückhaltung im Libyen-Krieg der Nato, der das Land damals in den Abgrund stürzte. Siehe dazu unsere damalige Meldung, die deutlich macht, welche Kräfte hier am Werk sind. http://www.theologe.de/theologe6.htm#Kriegsbischoefe

 

Eine Meldung vom 9.3.2014: „An den Finanzmärkten kursiert eine gigantische Schuldenlast. Nach Berechnungen der Bank für Internationalen Zahlungsausgleich sind weltweit Anleihen im Volumen von gut 100 Billionen Dollar im Umlauf – 43 Prozent mehr beim Ausbruch der Finanzkrise im Jahr 2008″ (spiegel.de).

8.3.2014 – Nach der NATO-Bombardierung – Libyen versinkt im Elend, im totalen Chaos und im Krieg der Milizen; Gefechte um den Öl-Reichtum des Landes http://www.spiegel.de/politik/ausland/libyen-droht-mit-versenkung-von-oel-tanker-a-957646.html – Die NATO hat das Land ins Chaos bombardiert, nachdem man die Regierung Gadaffi weggebombt hat, als diese gegen Aufständische vorgegangen ist. Nun gibt es immer mehr Aufständische, wie in Syrien, und eine Miliz kämpft gegen die andere. Wo ist jetzt der Westen? Auch hier führte das militärische Eingreifen und die massive Einmischung des Westens ins Desaster, wie in Syrien, wie im Irak. Jetzt greift der Westen in die Vielvölkerrepubliken Osteuropas ein und mischt sich selbstgerecht in die Konflikte ein …
Zu Libyen siehe auch: Die libyschen Flüchtlingen schlagen sich nach Deutschland durch, andere ertrinken vor Lampedusa im Meer. Was also hat die NATO gebracht?



7.3.2014 – Die Seelenfänger: Arbeitsstelle nur gegen Taufe – Die Großkirchen werden immer mehr zu Seelenfängern, auch unter Erwachsenen. Während man bei Kindern den Eltern Angst vor ewigen Höllenstrafen bei Nichttaufe macht und vor einer angeblichen Abwesenheit der „Gnade Gottes“ Angst macht, dient bei Erwachsenen zunehmend der Arbeitsmarkt als kirchliches Druckmittel.
Uns ist beispielsweise eine junge Frau bekannt, die einen begehrten Praktikumsplatz in einem kirchlichen Kindergarten nur dann bekommen hätte, wenn sie sich zuvor taufen lässt. Dabei nützen beide Großkirchen knallhart aus, dass der Staat ihnen im Bereich des Sozialwesens regelrechte Monopole überlassen hat. Das heißt: Der Staat fördert die kirchliche Trägerschaft von sozialen Einrichtungen und finanziert diese dann auch mit bis zu 100 %. Dies geht in vielen Regionen so weit, dass es den Kommunen sogar recht ist, wenn die Kirche alles in Händen hält. So entstanden viele Monopole.
Die Personalpolitik in diesen Einrichtungen (Kindergärten, Kindertagesstätten, Seniorenheime, Schulen, Krankenhäuser u.ä.) überlässt der Staat jedoch komplett der Kirche. Und diese nutzt ihre Machtstellung schamlos aus und fordert von allen Beschäftigten in der Regel Mitgliedschaften, wobei die Großkirchen Katholisch und Evangelisch oft ihre Mitgliedschaften gegenseitig tolerieren, wenn es sich nicht um Leitungspositionen handelt. Außenstehende werden jedoch in der Regel ausgeschlossen.
Wer sich jedoch taufen lässt, unterschreibt nicht eben schnell einmal einen Mitgliedschaftsvertrag, aus dem er später auch wieder aussteigen könne, sondern man lässt nach katholischer Lehre z. B. seine „DNS“, also sein genetisches Erbgut, für alle Ewigkeiten „katholisch“ prägen (siehe hier). Und auch nach lutherischer Lehre ist die Mitgliedschaft aus geistiger Sicht in Ewigkeit nicht mehr kündbar (vgl. z. B. hier).
So manchen bibelkundigen Leser erinnert das vielleicht daran, wie laut Altem Testament Esau sein „Erstgeburtsrecht“ für einen Teller Linsensuppe an seinen Bruder Jakob abtritt. Auf die Gegenwart bezogen: Auf ewig angeblich „katholische DNS“, nur um den Arbeitsplatz z. B. in einer Wäscherei der Caritas zu bekommen.
Alles das ist Seelenfang mit staatlicher Förderung, denn der Staat, das heißt wir alle, müssen diese Praktiken finanzieren, die endlich beendet gehört.
Der Landesbischof der evangelischen Nordkirche in Deutschland, Gerhard Ulrich aus Schwerin, gibt die Praktiken auch zu, als er in seinem Bericht vor der Synode in Lübeck-Travemünde beispielsweise ausführte: „Eigentlich kommt der Dienst in der Kirche ´aus der Taufe gekrochen` [so ein Luther-Spruch]. Heute erlebe ich es, dass aufgrund der Loyalitätsrichtlinie die Taufe aus der Bewerbung gekrochen kommt: Man lässt sich taufen, um die Stelle zu bekommen.“ (zit. nach idea-spektrum Nr. 10 vom 6.3.2014)

 

7.3.2014 – Sprunghafte Zunahme der Exorzismen und der Exorzismus-Ausbildung in der katholischen Kirche http://www.theologe.de/theologe9.htm#Sprunghafte_Zunahme



6.3.2014 – Die Studie über die Hintergründe des Konflikts in der Ukraine wurden weiter aktualisiert und erweitert – http://www.theologe.de/theologe6.htm#Ukraine

 

4.3.2014 – “Afghanen seien in in einem Krieg gestorben, ´der nicht der unsere` ist” – Afghanischer Präsident: “Extreme Wut auf US-Regierung” – US-Regierung vertritt ihre Interessen auch massiv in der Ukraine und im Iran-Israel-Konflikt – http://www.theologe.de/theologe6.htm#Extreme_Wut_auf_US-Regierung

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