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Monatsarchiv: März 2014

Wem wird morgen der Geldhahn abgedreht? Banken fragen in Zukunft regelmäßig nach Kirchenmitgliedschaft

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17.3. / 30.4.2014 – Führenden russischen Politikern wurden die Konten in der EU eingefroren – Trifft es morgen auch andere Bankkunden? Ab September 2014 müssen alle Banken die Konfessionszugehörigkeit ihrer Kunden abfragen – Es macht aus verschiedenen Gründen hellhörig, dass die EU beschlossen hat, dass die Banken in den EU-Ländern alle eventuellen Konten von ausgewählten russischen Politikern oder Verantwortlichen bis auf weiteres sperren bzw. einfrieren müssen, weil man mit ihrer Politik und ihren politischen Meinungen im Konflikt mit der Ukraine nicht einverstanden ist. Auch der Kommandeur der russischen Schwarzmeerflotte auf der Krim ist betroffen.
Auch wenn jeder Milliardär, Millionär oder egoistische reiche Bürger seinen Anteil an der Ungleichheit zwischen Reich und Arm trägt, wenn
unzählige Milliarden oder Million unrechtmäßig erwoben sind, und wenn das Horten von Reichtümern nicht christlich ist, so wird hier von den Regierungen darüber hinaus ein Rechtsbruch begangen, der vor Jahren noch unvorstellbar gewesen wäre. Denn abgesehen davon, was damit bei den Betroffenen ausgelöst wird (was mit Sicherheit nicht dazu dient, wieder zu mehr Frieden und Entspannung zurück zu kommen), wird hier unmerklich ein weiteres Stück Rechtsstaat ausgehöhlt. Denn wenn sich das Mittel des Geldhahn-Abdrehens „bewähren“ würde, stellt sich die Frage: Wen könnte es unter Umständen morgen treffen?
Am 30.4.2014 fordert beispielsweise die den „Grünen“ nahe stehende deutsche Tageszeitung taz im Hinblick auf den ehemaligen deutschen Bundeskanzler Gerhard Schröder: „Dreht ihm den Hahn ab“. Und: „Wenn man schon den führenden Handlangern Putins die Konten in Europa sperrt, warum nicht den führenden deutschen Propagandisten?“ [womit der Alt-Kanzler gemeint ist] Sein Vergehen: Er hatte mit dem russischen Präsidenten seinen 70. Geburtstag gefeiert. Zwar gibt die Zeitung zu, dass dies den „Gesetzen widersprechen“ würde, es sei aber ein „eindeutiges Signal“. Man könnte dazu die Frage stellen: Wenn bestimmte Emotionen geschürt werden, wie lange halten dann noch bestehende Gesetze?
Und der Ex-Chefredakteur des ZDF (2000-2010) und Journalist Nikolaus Brender kommentiert: „Schröder tut offensichtlich alles, um zu dem Personenkreis zu gehören, der den Sanktionen der USA und der EU unterworfen wird“ (ntv.de, 29.4.2014). Hier wird also mit der Beschlagnahmung des Vermögens für Andersdenkende geliebäugelt.
Für dieses Vorgehen gibt es Vorläufer. Auch die Kirche hatte seit Kaiser Konstantin im 4. Jahrhundert immer wieder das Vermögen von so genannten „Ketzern“ einziehen lassen, also Zeitgenossen, deren Glauben einem nicht passte. und die dafür in eine angeblich ewige Hölle im Jenseits verdammt wurden. Doch die „Strafe“ sollte auch schon diesseitig sein. Wurden sie beispielsweise wegen ihrer Glaubensabweichung hingerichtet, zog man auch das Erbe ein und schenkte es meist der Kirche. Mehr dazu siehe z. B.  unter http://www.freie-christen.com/reichtum_der_kirche_ist_blutgeld.html#Inquisition_und_Hexenbrennen
PS: Der Journalist Brender ist Absolvent des katholischen Jesuiten-Gymnasiums St. Blasien und Mitglied einer katholischen Studentenverbindung.

Auch den jüdischen Bürgern hat man im Dritten Reich in Deutschland im Zuge immer größerer Bedrängungen und Verfolgungen den Besitz konfisziert. Martin Luther hatte schon Jahrhunderte zuvor diese Vorgehensweise gefordert, als er im Hinblick auf die Juden lehrte „dass man … nehme ihnen alle Barschaft und Kleinod an Silber und Gold“ (Quelle hier). Dies hat die NS-Regierung dann in die Tat umgesetzt. 1938 wurde der Besitz „zwangsarisiert“, 1939 der Schmuck eingezogen, später das Geld.
Zwar sollen die einzelnen Betroffenen der Geldeinziehung hier nicht miteinander verglichen werden, denn es liegen jeweils unterschiedliche Sachverhalte zugrunde. Doch die Frage allgemein lautet: Wer entscheidet jeweils, wem und warum sein Vermögen weggenommen werden darf? Wer entscheidet darüber, auch wenn dies z. B. zuvor rechtmäßig erworben wurde?

Vor diesem Hintergrund erscheinen die geplanten Vorgänge in allen deutschen Banken im August und September 2014 in Deutschland noch einmal in einem anderen Licht:
„Die Banken müssen unter Angabe der Steuer-Identifikationsnummern ihrer Kunden beim Bundeszentralamt für Steuern einmal im Jahr in der Zeit vom 1. August bis 30. September anfragen, ob die Kunden zum 31. Juli des Jahres kirchensteuerpflichtig waren. Das Amt teilt dem Kreditinstitut dann unter Angabe des für die Religionsgemeinschaft geltenden Kirchensteuersatzes die Kirchensteuerpflicht mit“ (transparo.de, 13.1.2014).
Mit anderen Worten: Jede Bank muss wissen, ob der Kunde katholisch oder evangelisch ist oder ob er keine Kirchensteuer zahlt. Vordergründig kommen die Großkirchen dadurch schneller und unmittelbarer an die Millionen ihrer „Schäfchen“ heran als zuvor (siehe hier). Gleichzeitig haben alle Banken damit aber auch ein Instrumentarium in der Hand, ihre Kunden nach Kirchenmitgliedschaft oder Konfessionslosigkeit bzw. sie können sogar den Zeitraum von Kirchenaustritten dokumentieren.

Was ist nun, wenn dies eines Tages dazu führen würde, dass Kirchenmitglieder in Zukunft bei Banken bevorzugt oder Nichtkirchenmitglieder benachteiligt würden? Immerhin sind die Regierungsmitglieder zu 100 % Kirchenmitglieder und viele Politiker haben in Amigo-Politik Erfahrung.
Betrachtet man alles zusammen, gewinnt auch die Bibelstelle in der Offenbarung des Johannes womöglich wieder aktuelle Bedeutung, die lautet: „Kaufen oder verkaufen konnte nur, wer das Kennzeichen trug: den Namen des Tieres oder die Zahl seines Namens … seine Zahl ist sechshundertsechsundsechzig.“ (13,11ff.) Alle anderen, die man hier ausgeschlossen bzw. isoliert hätte, können nun nicht mehr „kaufen oder verkaufen“, was auch immer das dann konkret bedeuten würde.
Anlässlich des Todes von Papst Johannes Paul II. im Jahr 2005 hatten wir am 6.4.2005 dazu bereits folgendes geschrieben:

Der Hintergrund:  In der offiziellen römisch-lateinischen Schreibweise werden die Zahlen mithilfe von Buchstaben dargestellt, von denen einige gleichzeitig einen Zahlenwert besitzen ( I = 1, V bzw. U = 5, X = 10, L = 50, C = 100, D = 500, M = 1000). Das ist allgemein bekannt. Weniger bekannt sind die Titel, die der Papst trägt. Einer davon ist „Vicarius Filii Dei“ („Stellvertreter des Sohnes Gottes“). Addiert man bei diesem Titel die Zahlenwerte der Buchstaben, die einen Zahlenwert besitzen, ergibt sich ausgerechnet die Zahl „666“. Zufall? Das kann sein. Oder auch nicht.
Zu dieser Zahl heißt es in der Bibel: „Wer Verstand hat, berechne den Zahlenwert des Tieres. Denn es ist die Zahl eines Menschennamens; seine Zahl ist 666(Offenbarung 13, 18). Zwar weist die katholische Kirche darauf hin, dass der offizielle Papsttitel „Vicarius Christi“ („Stellvertreter Christi“) ist und nicht „Vicarius Filii Dei“. Doch dieser ist immerhin ein Synonym zum offiziellen Titel. Versuche, auch aus anderen „Menschennamen“ (z. B. Nero, Hitler, Bill Gates) diesen Zahlenwert zu „berechnen“, sind zumindest weniger treffend und im Vergleich zur Papstinterpretation um einiges weiter „hergeholt“.

Stattdessen wird im Vatikan manches getan, um die Spekulation eher zu bekräftigen. „Das Totenhemd hat keine Taschen“, heißt es im Volksmund. Doch im Gegensatz dazu wurde Papst Johannes Paul II. ein Beutel mit Geld aus vielen Nationen mit ins Grab gegeben, vergleichbar den Grabbeigaben bei ägyptischen Pharaonen – allesamt Münzen, die während seines Pontifikats geprägt wurden. Und dieses Symbol kann nun wiederum mit der voraus gehenden Prophezeiung in Offenbarung 13, 16 in Verbindung gebracht werden, in der es heißt: „Kaufen oder verkaufen konnte nur, wer das Kennzeichen trug: den Namen des Tieres oder die Zahl seines Namens,“ eben die 666. Und das Symbol der verschiedenen Münzen im Grab besagt auch: Der Papst hat für alle Länder die richtige „Währung“ in der Tasche.
Diese Deutung muss keine exklusive sein, sondern kann auch als Teil eines Mosaiks verstanden werden. So heißt es auch, die Zahl 666 sei verschlüsselt im Strichcode auf gängigen Warenverpackungen enthalten, was aber nur eine kühne Interpretation ist; ebenso wie die Deutung von „666“ als „www“ gemäß dem hebräischen Zahlenwert des Buchstabens W.

Doch unabhängig von diesen – wie gesagt – spekulativen Gedanken: Ein Sack mit Geld im Papstgrab – ein deutlicheres Zeichen der Verbindung zwischen dem Papsttum einerseits und der Macht zu kaufen oder zu verkaufen andererseits ist eigentlich kaum vorstellbar. Die Verbindung ist auch insofern real, da Kirche und Vatikan ja einerseits auf die Finanzierung durch Staaten, Wirtschaft und zahlungskräftige Gläubige angewiesen sind, andererseits bereits selbst eine der größten Finanzmächte der Welt geworden ist. Und mit Jesus, der von seiner Arbeit als Zimmermann lebte und der lehrte „Ihr könnt nicht Gott dienen und dem Mammon“, hat diese Grab-Beigabe und erst recht das übrige kirchliche Finanzgebaren sowieso nichts zu tun.

Noch einmal zur Verdeutlichung: Im Jahr 2014 konnte erstmals in der neueren europäischen Geschichte etwas beobachtet werden, was damit in Verbindung stehen könnte.
1) Erstmals werden einflussreiche Politiker eines Nachbarlandes systematisch vom Einzahlen und Abheben auf ihren Konten ausgeschlossen.
2) Und erstmals müssen die Bankinstitute in Deutschland neben dem Namen und der Adresse ihrer Kunden und der Personalausweis-Nummer ein weiteres nicht neutrales Kriterium erheben, das den Bereich der Religion betrifft. Erstmals also gibt es bei allen Banken in Deutschland ein „Kennzeichen“ – wie es in der Offenbarung des Johannes heißt -, das über die neutralen Personenstandsdaten hinaus geht. Und folgt man obigem „Zufall“, dann ist es ja eben genau dieses Zeichen, das jemanden ausweist, Mitglied der Vatikankirche oder ihres evangelischen Ablegers zu sein oder eben nicht. Und nur nebenbei gesagt: Die Politiker, denen man jetzt die Konten sperrte, sind weder katholisch noch evangelisch.

Uli Hoeneß braucht sich also sicher keine Sorgen zu machen, denn er ist trotz einer Hinterziehung von Steuern in Höhe von mindestens 28,5 Millionen Euro ein Freund der verantwortlichen Politiker, die nach der Verurteilung zu einer Gefängnisstrafe den Ex-Präsidenten des FC Bayern München weiter in den höchsten Tönen loben. So Angela Merkel, Bundeskanzlerin, lutherische Pfarrerstochter, CDU-Vorsitzende: „Die Tatsache, dass Uli Hoeness jetzt dieses Urteil so angenommen hat, nötigt mir hohen Respekt ab“ (zeit.de, 14.3.2014). Oder Horst Seehofer, Ministerpräsident, katholischer Hostienempfänger trotz Scheidung und zweiter Ehe (siehe hier), CSU-Vorsitzender:  „Das zeigt, dass er ein Mensch von Format ist“ (augsburger-allgemeine.de, 14.3.2014).
Natürlich erscheint es besser, ein Gerichtsurteil anzunehmen als auch noch den Bundesgerichtshof um größere Milde zu bitten. Aber hier gleich wieder von „hohem Respekt“ und „Mensch von Format“ zu sprechen, zeigt auch auf, wie die Maßstäbe in unserer Gesellschaft verschroben und verbogen sind. Bei anderen Straftätern, die ebenfalls ohne Revision für drei bis vier Jahre ins Gefängnis gehen, spricht man auch nicht von „hohem Respekt“ und „Format“, wenn sie auf eine Revision verzichten. Außerdem meldete sich ein neuer Informant, der dem Magazin „Stern“ gegenüber erklärte, „auf dem [Schweizer] Konto [von Uli Hoeneß] seien viel höhere Summen bewegt worden, als im Prozess bekannt geworden. ´Er hatte zeitweise Werte von 600 Millionen Franken auf seinem Konto`. Das sind 400 Millionen Euro“. Und: „Es bleibt das Gefühl, dass die ganze Wahrheit um sein Nummernkonto in der Schweiz noch nicht auf dem Tisch liegt.“ (ntv.de, 20.3.2014)
Doch, wie gesagt, Sorgen braucht sich Uli Hoeneß nicht zu machen. Er ist erstens kein Russe, zweitens kein Freund des russischen Präsidenten und drittens katholisch.

Der Theologe aktuell – März 2014

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28.3.2014 – Wie das staatliche Bischofsgehalt von Bischof Tebartz-van Elst verschleiert wirdhttp://www.theologe.de/kirchensubventionen_stopp.htm#Verschleierung_des_Bischofsgehalts

 

25.3. / 26.3.2014 – Julija Timoschenko, westliche Hoffnungsträgerin in der Ukraine und hasserfüllte Russland-Gegnerin, in einem abgehörten Telefongespräch: Ich bin „bereit, eine Maschinenpistole zu nehmen und diesem Drecksack (Putin) in die Stirn zu schießen (zit. nach spiegel.de, 25.3.2014). „Man müsse zu den Waffen greifen und die Russen ´fertig machen, zusammen mit ihrem Anführer`. Timoschenko benutzt für die Russen dabei die abfällige Bezeichnung ´Kazap`. Überhaupt würzt sie den Dialog mit allerlei russischen Schimpfworten, die mit deutschen Begriffen wie ´verdammt`, ´Dreck` oder ´russische Hunde` eher harmlos übersetzt sind.“
Dass sie auch zum Völkermord an den acht Millionen Russen in der Ukraine aufgerufen habe, bestreitet sie jedoch. Das sei eine Manipulation gewesen. Sie habe sie nur als „Ukrainer“ bezeichnet.

Die millionenschwere Oligarchin wird auch eines Auftragsmordes an einem Parlamentarier beschuldigt und wurde von Kanzlerin Angela Merkel (CDU) eigens zur medizinischen Behandlung nach Deutschland eingeladen. Auch Serge Maschewski, der Bischof der Deutschen Evangelisch-Lutherischen Kirche in der Ukraine erklärte vor kurzem, er „setze große Hoffnungen in Julia Timoschenko“. (idea-spektrum Nr. 9, 26.2.2014)
„Julija Timoschenko war mit einer umjubelten Rede der Star auf dem Kongress der Europäischen Volkspartei“ am 6.3.2014 in Dublin, wo auch die Vertreter der CDU anwesend waren. „Sofort scharen sich die Fotografen um sie und die wichtigen und weniger wichtigen EVP-Politiker stellen sich an, um die Frau mit dem blonden Zopfkranz zu begrüßen … Timoschenko umarmt, weint, gibt Küsschen links und rechts.“
Mit frenetischem Applaus der konservativen europäischen Politiker wurden ihre Worte bedacht, die wie die Worte einer neuen „Heilsbringerin“ wirkten: „Zum ersten Mal in der Geschichte sind Ukrainer gestorben und haben dabei die europäische Fahne in den Händen gehalten“ (spiegel.de, 6.3.2014).
Sind das schon die letzten Vorboten für den großen Krieg oder dauert es noch gewissen Zeiten? Nicht aufgeklärt ist dabei noch immer, wer damals eigentlich das Massaker, bei dem ca. 100 Ukrainer – Aufständische und Polizisten – durchführen ließ – http://www.theologe.de/theologe6.htm#Scharfschuetzen
Doch rief Julia Timoschenko im besagten Telefonat auch zu einem Weltkrieg zur Zerstörung Russlands auf: „Ich werde die ganze Welt (gegen Russland) erheben, sobald ich es kann, damit – verdammt – von Russland nicht einmal ein verbranntes Feld übrig bleibt“ (zit. nach bild.de, 26.3.2014).
Sollte solches oder Ähnliches eines Tages tatsächlich eintreten, kann zumindest keiner im Westen sagen, das habe er nicht gewusst.
Mit Übergangspräsident und evangelischem Pfarrer Turtschinow und dem dem Papst untergebenen Laien-Katholiken Jazenjuk führen die beiden Vertrauten der „Gasprinzessin“ derweil die durch den verfassungswidrigen Umsturz geführte Übergangsregierung, der auch Neo-Faschisten angehören. Dennoch will der Westen dieser Regierung Milliarden über Milliarden zuschieben, vor allem Deutschland.
Mehr unter http://www.theologe.de/theologe6.htm#Julija-Timoschenko
PS: Die deutsche CSU wollte Julija Timoschenko im Januar 2014 auch für den Friedensnobelpreis vorschlagen (http://www.augsburger-allgemeine.de/politik/CSU-will-Julia-Timoschenko-fuer-Friedensnobelpreis-vorschlagen-id28387717.html). Was auch diesem Plan mittlerweile geworden ist, ist momentan nicht bekannt.

 

21.3.2014 – Pressemitteilung der Freien Christen für den Christus der Bergpredigt: „Appell an die Regierung: Rüstungsstopp nach Russland reicht nicht. Auch andere Rüstungsexporte stoppen oder sich von Christus distanzieren.“ http://www.freie-christen.com/pdf/waffenexporte_nicht_nur_nach_russland_stoppen.pdf

 

21.3.2014 – Jesus, der Christus, lehrte: „Mein Reich ist nicht von dieser Welt.“ In „dieser Welt“ dominieren die Prinzipien von Herrschaft und Abhängigkeit, und das ist contra Christus und damit immer dämonisch. Wer jedoch auch in der Politik eine schrittweise Umwandlung des Dämonischen für möglich hält, für den ist der Artikel von Erhard Eppler (Entwicklungshilfeminister von 1968-1994) über den Ukraine-Krim-Konflikt lesenswert; zwar den Prinzipien „dieser Welt“ verhaftet, doch mit einer Perspektive in eine andere Richtung – http://www.sueddeutsche.de/politik/russlands-praesident-wladimir-putin-mann-fuers-boese-1.1909116

 

21.3.2014 – Anlässlich des Konflikts zwischen dem Westen und Russland um die Krim rückt auch die völkerrechtswidrige Abspaltung des Kosovo von Serbien wieder in den Blickpunkt. Auf Betreiben des Westens und unter Protest Russlands ließ der Westen dort ein Referendum durchführen und setzte die Abspaltung im Jahr 2008 durch, obwohl in Serbien längst eine „westfreundliche“ Regierung am Ruder war. Im Jahr 1999 wurde die Regierung unter Slobodan Milosevic von der NATO weggebombt, weil sie den berüchtigten vom Westen aufgesetzten Vertrag von Rambouillet nicht unterschrieben hatte, indem sie sich verpflichtet hätte, das Kosovo freiwillig aufzugegeben. Zuvor hatte die islamische Untergrundarmee UCK ihren Untergrund-Krieg gegen Serbien ausgeweitet, worauf hin der Staat den Aufstand niederzuschlagen versuchte. Die NATO ergriff Partei für die UCK und die deutschen Großkirchen befürworteten damals diesen Krieg, was zu einer Eskalation mit vielen zivilen Opfern auf serbischer und auf albanischer Seite führte. Einige Stellungnahmen der Kirche lesen Sie in „Der Theologe Nr. 6“ – Die Kirche – immer für den Krieg – http://www.theologe.de/theologe6.htm#Kosovo-Krieg

 

19.3.2014 – Sehenswertes Interview mit Folker Hellmeyer von der Bremer Landesbank, einem Experten für Börsen und Weltwirtschaft, zu den geostrategischen Gründen des Krim-Konflikts mit dem Titel „Wir bezahlen am Ende die Rechnung“ – http://www.n-tv.de/mediathek/videos/wirtschaft/Wir-bezahlen-die-Rechnung-am-Ende-article12462696.html

 

19.3.2014 – Neues Kapitel im Artikel über den Ukraine- bzw Krimkonflikt – Parteiische Einmischung ist unchristlich und führt immer zur Eskalation –  http://www.theologe.de/theologe6.htm#Unchristliche_Einmischung

 

17.3.2014 – Ab August 2014  müssen alle deutschen Banken Jahr für Jahr die Konfessionszugehörigkeit ihrer Kunden abfragen – Hat dies damit zu tun, dass gemäß der Offenbarung des Johannes gegen Ende der materialistischen Welt nur noch kaufen und verkaufen könne, wer mit dem „Kennzeichen“ 666 versehen ist? Das Einfrierungen von Konten russischer Politiker wirft deshalb auch die Frage auf: Wird morgen auch anderen Bankkunden der Geldhahn abgedreht? Nach welchen Kritierien? http://www.theologe.de/gott_mammon.htm#Konfessionszugehoerigkeit_der_Bankkunden

 

12.3.2014 – Erzbischof Kardinal Marx ist neuer Vorsitzender der Deutschen Katholischen Bischofskonferenz. Wen wählten die Bischöfe in Zeiten großer Kriegsgefahr damit an die Spitze? Kardinal Marx kritisierte die Bundesregierung 2011 für ihre Zurückhaltung im Libyen-Krieg der Nato, der das Land damals in den Abgrund stürzte. Siehe dazu unsere damalige Meldung, die deutlich macht, welche Kräfte hier am Werk sind. http://www.theologe.de/theologe6.htm#Kriegsbischoefe

 

Eine Meldung vom 9.3.2014: „An den Finanzmärkten kursiert eine gigantische Schuldenlast. Nach Berechnungen der Bank für Internationalen Zahlungsausgleich sind weltweit Anleihen im Volumen von gut 100 Billionen Dollar im Umlauf – 43 Prozent mehr beim Ausbruch der Finanzkrise im Jahr 2008″ (spiegel.de).

8.3.2014 – Nach der NATO-Bombardierung – Libyen versinkt im Elend, im totalen Chaos und im Krieg der Milizen; Gefechte um den Öl-Reichtum des Landes http://www.spiegel.de/politik/ausland/libyen-droht-mit-versenkung-von-oel-tanker-a-957646.html – Die NATO hat das Land ins Chaos bombardiert, nachdem man die Regierung Gadaffi weggebombt hat, als diese gegen Aufständische vorgegangen ist. Nun gibt es immer mehr Aufständische, wie in Syrien, und eine Miliz kämpft gegen die andere. Wo ist jetzt der Westen? Auch hier führte das militärische Eingreifen und die massive Einmischung des Westens ins Desaster, wie in Syrien, wie im Irak. Jetzt greift der Westen in die Vielvölkerrepubliken Osteuropas ein und mischt sich selbstgerecht in die Konflikte ein …
Zu Libyen siehe auch: Die libyschen Flüchtlingen schlagen sich nach Deutschland durch, andere ertrinken vor Lampedusa im Meer. Was also hat die NATO gebracht?



7.3.2014 – Die Seelenfänger: Arbeitsstelle nur gegen Taufe – Die Großkirchen werden immer mehr zu Seelenfängern, auch unter Erwachsenen. Während man bei Kindern den Eltern Angst vor ewigen Höllenstrafen bei Nichttaufe macht und vor einer angeblichen Abwesenheit der „Gnade Gottes“ Angst macht, dient bei Erwachsenen zunehmend der Arbeitsmarkt als kirchliches Druckmittel.
Uns ist beispielsweise eine junge Frau bekannt, die einen begehrten Praktikumsplatz in einem kirchlichen Kindergarten nur dann bekommen hätte, wenn sie sich zuvor taufen lässt. Dabei nützen beide Großkirchen knallhart aus, dass der Staat ihnen im Bereich des Sozialwesens regelrechte Monopole überlassen hat. Das heißt: Der Staat fördert die kirchliche Trägerschaft von sozialen Einrichtungen und finanziert diese dann auch mit bis zu 100 %. Dies geht in vielen Regionen so weit, dass es den Kommunen sogar recht ist, wenn die Kirche alles in Händen hält. So entstanden viele Monopole.
Die Personalpolitik in diesen Einrichtungen (Kindergärten, Kindertagesstätten, Seniorenheime, Schulen, Krankenhäuser u.ä.) überlässt der Staat jedoch komplett der Kirche. Und diese nutzt ihre Machtstellung schamlos aus und fordert von allen Beschäftigten in der Regel Mitgliedschaften, wobei die Großkirchen Katholisch und Evangelisch oft ihre Mitgliedschaften gegenseitig tolerieren, wenn es sich nicht um Leitungspositionen handelt. Außenstehende werden jedoch in der Regel ausgeschlossen.
Wer sich jedoch taufen lässt, unterschreibt nicht eben schnell einmal einen Mitgliedschaftsvertrag, aus dem er später auch wieder aussteigen könne, sondern man lässt nach katholischer Lehre z. B. seine „DNS“, also sein genetisches Erbgut, für alle Ewigkeiten „katholisch“ prägen (siehe hier). Und auch nach lutherischer Lehre ist die Mitgliedschaft aus geistiger Sicht in Ewigkeit nicht mehr kündbar (vgl. z. B. hier).
So manchen bibelkundigen Leser erinnert das vielleicht daran, wie laut Altem Testament Esau sein „Erstgeburtsrecht“ für einen Teller Linsensuppe an seinen Bruder Jakob abtritt. Auf die Gegenwart bezogen: Auf ewig angeblich „katholische DNS“, nur um den Arbeitsplatz z. B. in einer Wäscherei der Caritas zu bekommen.
Alles das ist Seelenfang mit staatlicher Förderung, denn der Staat, das heißt wir alle, müssen diese Praktiken finanzieren, die endlich beendet gehört.
Der Landesbischof der evangelischen Nordkirche in Deutschland, Gerhard Ulrich aus Schwerin, gibt die Praktiken auch zu, als er in seinem Bericht vor der Synode in Lübeck-Travemünde beispielsweise ausführte: „Eigentlich kommt der Dienst in der Kirche ´aus der Taufe gekrochen` [so ein Luther-Spruch]. Heute erlebe ich es, dass aufgrund der Loyalitätsrichtlinie die Taufe aus der Bewerbung gekrochen kommt: Man lässt sich taufen, um die Stelle zu bekommen.“ (zit. nach idea-spektrum Nr. 10 vom 6.3.2014)

 

7.3.2014 – Sprunghafte Zunahme der Exorzismen und der Exorzismus-Ausbildung in der katholischen Kirche http://www.theologe.de/theologe9.htm#Sprunghafte_Zunahme



6.3.2014 – Die Studie über die Hintergründe des Konflikts in der Ukraine wurden weiter aktualisiert und erweitert – http://www.theologe.de/theologe6.htm#Ukraine

 

4.3.2014 – “Afghanen seien in in einem Krieg gestorben, ´der nicht der unsere` ist” – Afghanischer Präsident: “Extreme Wut auf US-Regierung” – US-Regierung vertritt ihre Interessen auch massiv in der Ukraine und im Iran-Israel-Konflikt – http://www.theologe.de/theologe6.htm#Extreme_Wut_auf_US-Regierung

Führt Umsturz in der Ukraine zum Kollaps der EU? Sind es Vorboten eines neuen Weltkriegs? Ost-West-Konflikt wieder aufgebrochen

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Aufgrund der notwendigen Aktualisierungen ist diese Studie ab dem 3.3.2014 nur noch auf der Hauptseite unter http://www.theologe.de/theologe6.htm#Ukraine einsehbar und wird dort gegebenenfalls auch aktualisiert.
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