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Kirche und Politik in einem Boot – Amigos werden immer dreister

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Die Amigos werden immer dreister, vor allem wenn es um die Selbstbedienung aus den Steuergeldern geht, während anderweitig gekürzt wird.
http://www.focus.de/finanzen/doenchkolumne/politiker-fuellen-sich-die-taschen-frechheit-unsere-rente-wird-gekuerzt-und-die-politiker-pensionen-steigen_id_3621192.html

Auch beim Skandal um den Politiker Sebastian Edathy (einem Lutheraner und wie die Bundeskanzlerin einem Kind eines lutherischen Pfarrers) wird von Betroffenen gar nicht eingesehen, dass das Weitergeben von Wissen über staatsanwaltschaftliche Ermittlungen im „Dienste“ eigener Interessen unrechtmäßige Amigo-Politik ist.
Das schlechte Vorbild ist auch hier die Institution Kirche, allen voran der Vatikan, wo sich dem „guten Ruf“ der Kirche alles unterordnen muss (lt. UNO-Bericht 2014 vor allem das Wohl der von Priestern missbrauchten Kinder-Opfer).

Gerade die CSU hatte 2013 erst viele Amigo-Skandale ausgesessen (http://www.theologe.de/gott_mammon.htm#Vetternpartei_CSU), und fast alle „Amigos“ haben auch ein kirchliches Ehrenamt oder eine Kirchenbindung.

Es ist eine eigene „Privilegien-Welt“, und wenn schon die maßlosen Vergünstigungen und staatlichen Geschenke für die Kirche und ihre Eminenzen, Exzellenzen und Kirchenräte beibehalten werden sollen (http://www.theologe.de/kirchensubventionen_stopp.htm), dann wollen eben auch die Politiker selbst hier und da profitieren – da es ja welche gibt, die dies alles von Gesetzes wegen bezahlen müssen.
Und so könnten die Politiker zu sich selber tröstend sagen: „Wenn ich Kirchenführer geworden wäre, hätte ich zwar mehr Privilegien und ein üppigeres Leben. Aber mit dieser Gehalts- und Pensionserhöhung habe ich doch auch eine gute Wahl getroffen.“

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