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Lutheraner Pfarrer Gauck und Von der Leyen für mehr Auslandseinsätze des deutschen Militärs / Rückendeckung vom Bischof

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Lutherischer Pfarrer und Bundespräsident Gauck und lutherische „Verteidigungs“-Ministerin von der Leyen fordern mehr Einsätze der Bundeswehr im Ausland – Es waren schon immer Pfarrer gewesen, welche behaupteten, zwischen den „Guten“ und den „Bösen“ unterscheiden zu können und welche die Deutschen in die Kriege geschickt haben, denn „am kirchlichen und deutschen Wesen“, so das eigene überhebliche Unterbewusstsein, könne „die Welt genesen“. Man lese dazu entsprechende Berichte aus dem 19. Jahrhundert und dem 1. Weltkrieg, dann aber auch aus dem 2. Weltkrieg. Vor allem die Pfarrer sorgten dafür, dass die Menschen Ausnahmen von dem Gebot „Du sollst nicht töten“ machten, und immer endete der offene Widerspruch der Kirche gegen die Gottesgebote im Desaster.
Und jetzt haben wir eben Pfarrer Joachim Gauck und seine lutherische „Adjutantin“ Ursula van der Leyen, welche die Deutschen auf neue Kriege vorbereiten, zuletzt der Pfarrer und Bundespräsident auf der so genannten „Münchner Sicherheitskonferenz“ am 31.1.2014.
Kribbelt es so manchen also schon wieder, denn die letzten Kriege sind ja nun doch schon eine Zeitlang vergangen? Bereits Gaucks Vorvorgänger, der Lutherist Horst Köhler, nannte einst auch „wirtschaftliche Gründe“ für den Bundeswehreinsatz in Afghanistan. Solche Stimmen werden nun zunehmend unverhohlener.
„Auch wirtschaftliche Interessen sind für Verteidigungsministerin von der Leyen gute Gründe, um die Bundeswehr auf Mission zu schicken“, schrieb ntv.de am 26.1.2014, neben den „üblich“ genannten vermeintlich „humanitären“.
Rückendeckung kommt wie immer von der lutherischen „Geistlichkeit“, in diesem Fall unter anderem vom Landesbischof der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern, Prof. Dr. Heinrich Bedford-Strohm: „Deshalb glaube ich nicht, dass es die richtige Position ist, Gewalt grundsätzlich auszuschließen (dpa, 8.2.2014). Das lange Palaver des Wenn und Aber, das kirchliche Würdenträger um solche Worte herum legen, ist bekannt und sinngemäß immer das Gleiche.
Ein Grund dafür ist, dass die Lutheristen glauben, nach ihren Ableben „allein durch Glauben“ die Seligkeit zu erlangen. In Wirklichkeit aber werden sie ernten, was sie gesät haben. Und jeden Blutstropfen, den sie in ihrem Hochmut, ihre Waffen zurecht zu führen, vergießen, den werden sie – symbolisch gesprochen – einst trinken müssen. Und sie ziehen unzählige Bürger mit hinein. Denn auch zu Beginn des Jahres 2014 sind ca. 80 % der Deutschen gegen mehr Auslandseinsätze, auch Kriegseinsätze, des deutschen Militärs.

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