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Rabe und Möwe beenden „Friedens“-Inszenierung des Papstes

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Rabe und Möwe beenden „Friedens“-Inszenierung des Papstes

27.1.2014 – Rabe und Möwe beenden „Friedens“-Inszenierung des Papstes – Papst Jorge Bergoglio ist ein Mann schöner Worte. Was dahinter steckt, ist für viele Menschen schwer fassbar, vor allem, weil für einen Jesuiten gilt: „Ich glaube, dass das Weiße, das ich sehe, schwarz ist, wenn die hierarchische Kirche es so definiert“ (Ignatius von Loyola, Die Exerzitien, übertragen von Hans Urs von Balthasar, Einsiedeln 1962, Nr. 365).

Was steckt beispielsweise hinter den so genannten „Friedensappellen“, die auch alle Vorgänger-Päpste seit weit über 100 Jahren regelmäßig von Rom aus verkünden? Dabei wurde nahezu immer allgemein und vordergründig nichtssagend gesprochen.

Die Friedensbotschaft des Jesus von Nazareth wird von Papst und Kirche verschwiegen oder verleugnet. Jesus hat niemals den Einsatz von Waffengewalt befürwortet, Er lehrt die Menschen die Goldene Regel („Was du willst, dass dir andere tun, das tue du ihnen zuerst“) und Er brachte ihnen die Erkenntnis nahe, das der „Splitter im Auge“ des Nächsten, der einen erregt, immer nur ein Hinweis auf den „Balken im eigenen Auge“ ist. Wer das befolgt, wird niemals Krieg führen oder das Töten und Morden im Krieg befürworten oder gar segnen.

Anders die Kirche, welche nicht nur einen angeblich „gerechten“ Krieg lehrt, sondern beispielsweise während des 1. Weltkriegs und des 2. Weltkriegs auf beiden Seiten der Front ihre Militärbischöfe und Militärpfarrer einsetzte, die den jeweiligen Soldaten den Segen dafür gaben, die Soldaten des jeweiligen Kriegsgegners zu töten oder die die Soldaten sogar zum Töten anstachelten. Was also waren bzw. sind die wahren Inhalte, wenn Papst und Kirche vom „Frieden“ sprechen?

Wer wachsam das Zeitgeschehen beobachtet, dem entgeht nicht, dass so manches, was vielen Menschen noch verborgen ist, durch äußere Zeichen und Geschicke beleuchtet oder gar aufgedeckt wird. Denn es gibt keine Zufälle. So schlug etwa am 11.2.2013, am Abend nach der Rücktrittsankündigung von Papst Joseph Ratzinger, ein heftiger Blitz in die Kuppel des Petersdomes ein. Und am Sonntag, den 26.1.2014, holte sich der Papst zwei Kinder zu sich auf den Balkon, die seine Friedensappelle mit einer Zeichenhandlung bekräftigen sollten. Die neben dem Kirchenführer stehenden Kinder ließen dazu zwei eingefangene weiße Tauben wieder fliegen.

Doch ein Rabe und eine Möwe waren mit diesem Plan anscheinend „nicht einverstanden“ und attackierten die „päpstlichen“ Boten. „Eines der Opfer verlor Federn, nachdem es sich von der Möwe befreit hatte. Die Krähe hackte wieder und wieder auf die andere Taube ein. Immerhin konnten beide Tauben weiterfliegen, wie schwer sie verletzt wurden, ist nicht klar“ (welt.de, 27.1.2014). „Schon vor zwei Jahren sorgten päpstliche Tauben für Schlagzeilen, als der damalige Papst Benedikt XVI. die Tiere fliegen lassen wollte – diese sich aber lieber wieder in die päpstlichen Gemächer zurückzogen“ (stern.de, 27.1.2014).

Ob und wie jemand das Geschehen auf dem Petersplatz deuten möchte, hängt natürlich von jedem Einzelnen ab. So sind z. B. Aggressionen im Tierreich unnatürlich, da die Tiere dieses Verhalten im Laufe der Evolutionsgeschichte letztlich von den Menschen übernommen haben und wieder ablegen, wenn auch die Menschen wieder friedfertig werden (mehr dazu siehe hier)

Vogelexperten erklären das Vatikan-Desaster so: „Es waren ja Zuchtvögel, die das erste Mal in Freiheit kamen. Die Unbeholfenheit hat die Angreifer wohl gereizt. Krähen gehen auf hilflose, verletzte und sich stark abweichend verhaltende Tiere los“ (Mechthild Fähnders, Ornithologin beim Naturschutzbund Deutschland in spiegel.de, 28.1.2014). Und nachdem die Tauben doch entkommen sind:
„Sie haben keine guten Perspektiven. Sie müssen sich nun ihre Nahrung selber suchen und sich an die freie Natur erst gewöhnen. Vielleicht finden sie einen Taubenschwarm, dem sie sich anschließen. Aber als weiße Tiere sind sie selbst in der Gruppe am meisten gefährdet.“ (Alexander Mitschke, Ornithologe beim Arbeitskreis Staatliche Vogelschutzwarte). So viel zum äußeren „Himmelfahrtskommando“, in das der Vatikan die gezüchteten Tauben schickte.

Und die tiefere Bedeutung? Man könnte das aktuelle Ereignis von Rom als weiteres Zeichen dafür sehen, dass mit den Friedensappellen des Papstes etwas nicht stimmt.
„In der nordischen Mythologie symbolisiert der Rabe die Weisheit“, heißt es in den Lexika (z. B. Wikipedia, Stand: 27.1.2014). Auch die Möwe wird in der Mythologie mit manchen Lebenssituationen der Menschen in Verbindung gebracht. Eine davon ist: Sie führt Menschen vor Augen, was diese oftmals schon selbst intuitiv gespürt haben, aber bisher noch nicht fassen oder begreifen konnten.
Wäre bei einer öffentlichen Zeremonie im antiken Rom einem Kaiser oder damaligen Pontifex maximus (der Titel des römischen Oberpriesters, der auf den Papst überging) Vergleichbares passiert wie jetzt dem Papst, dann wäre den Beteiligten das nahende Unheil klar gewesen. Entsetzen und Angst hätten sich breit gemacht.

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