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Monatsarchiv: Januar 2014

Lutheraner Pfarrer Gauck und Von der Leyen für mehr Auslandseinsätze des deutschen Militärs / Rückendeckung vom Bischof

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Lutherischer Pfarrer und Bundespräsident Gauck und lutherische „Verteidigungs“-Ministerin von der Leyen fordern mehr Einsätze der Bundeswehr im Ausland – Es waren schon immer Pfarrer gewesen, welche behaupteten, zwischen den „Guten“ und den „Bösen“ unterscheiden zu können und welche die Deutschen in die Kriege geschickt haben, denn „am kirchlichen und deutschen Wesen“, so das eigene überhebliche Unterbewusstsein, könne „die Welt genesen“. Man lese dazu entsprechende Berichte aus dem 19. Jahrhundert und dem 1. Weltkrieg, dann aber auch aus dem 2. Weltkrieg. Vor allem die Pfarrer sorgten dafür, dass die Menschen Ausnahmen von dem Gebot „Du sollst nicht töten“ machten, und immer endete der offene Widerspruch der Kirche gegen die Gottesgebote im Desaster.
Und jetzt haben wir eben Pfarrer Joachim Gauck und seine lutherische „Adjutantin“ Ursula van der Leyen, welche die Deutschen auf neue Kriege vorbereiten, zuletzt der Pfarrer und Bundespräsident auf der so genannten „Münchner Sicherheitskonferenz“ am 31.1.2014.
Kribbelt es so manchen also schon wieder, denn die letzten Kriege sind ja nun doch schon eine Zeitlang vergangen? Bereits Gaucks Vorvorgänger, der Lutherist Horst Köhler, nannte einst auch „wirtschaftliche Gründe“ für den Bundeswehreinsatz in Afghanistan. Solche Stimmen werden nun zunehmend unverhohlener.
„Auch wirtschaftliche Interessen sind für Verteidigungsministerin von der Leyen gute Gründe, um die Bundeswehr auf Mission zu schicken“, schrieb ntv.de am 26.1.2014, neben den „üblich“ genannten vermeintlich „humanitären“.
Rückendeckung kommt wie immer von der lutherischen „Geistlichkeit“, in diesem Fall unter anderem vom Landesbischof der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern, Prof. Dr. Heinrich Bedford-Strohm: „Deshalb glaube ich nicht, dass es die richtige Position ist, Gewalt grundsätzlich auszuschließen (dpa, 8.2.2014). Das lange Palaver des Wenn und Aber, das kirchliche Würdenträger um solche Worte herum legen, ist bekannt und sinngemäß immer das Gleiche.
Ein Grund dafür ist, dass die Lutheristen glauben, nach ihren Ableben „allein durch Glauben“ die Seligkeit zu erlangen. In Wirklichkeit aber werden sie ernten, was sie gesät haben. Und jeden Blutstropfen, den sie in ihrem Hochmut, ihre Waffen zurecht zu führen, vergießen, den werden sie – symbolisch gesprochen – einst trinken müssen. Und sie ziehen unzählige Bürger mit hinein. Denn auch zu Beginn des Jahres 2014 sind ca. 80 % der Deutschen gegen mehr Auslandseinsätze, auch Kriegseinsätze, des deutschen Militärs.

„Blutreliquie“ des Papstes gestohlen – Katholizismus und Satanismus

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27.1. / 29.1.2014 – Kurz vor geplanter „Heiligsprechung“ – Blutreliquie von Papst Johannes Paul II. in Italien gestohlen – Am 27.4.2014 soll der schon „selig“ gesprochene Papst Karol Wojtyla auch „heilig“ gesprochen werden. Das bedeutet auch, dass der rituelle „Wert“ von drei kirchlich „anerkannten“ Blut-Reliquien des verstorbenen Kirchenführers noch einmal erheblich ansteigen wird. Eine davon wurde in der Kapelle San Pietro della Ienca in dem Gebirgszug der Abruzzen in Italien verehrt, und sie trug die Aufschrift: „Ex Sanguine Beati Joannis Pauli II. Papae“ (= Ex-Blut des seligen Papstes Johannes Paul II).
In der Nacht vom 25. auf den 26. Januar 2014 wurde dieses Blut jedoch entwendet. Bezeichnenderweise sind katholische Reliquien vor allem in Satanisten-Kreisen sehr begehrt, und hier kann man auch einmal fragen: Warum wohl? Gilt hier nicht vielleicht auch der Grundsatz „Gleiches zieht zu Gleichem“?

Während zunächst berichtet wurde, es handelte sich um eine Ampulle mit Blut, das dem verstorbenen Papst einst zu Lebzeiten von einem Arzt abgenommen worden war, änderten italienische Zeitungen später die Meldung und schrieben nun, es sei anscheinend ein Stück vom cremefarbenen Kleid des Papstes gewesen, das dieser bei dem Attentat im Jahr 1981 getragen habe und das nach dem Schuss, der den Papst verletzt hatte, Blutflecken hatte. Wie aus einem Beweisstück bei einem Verbrechen eine Reliquie wurde oder geworden sein soll, wird jedoch nicht berichtet. Mehr zu den so genannten Blutreliquien des verstorbenen Kirchenführers siehe hier.

An dieser Stelle kann auch an Folgendes erinnert werden: Das abnorme Trinken von Blut gehört zu den großen Gemeinsamkeiten von Katholizismus und Vampirismus. Der Unterschied besteht hauptsächlich darin, dass beim Vampirismus das Blut eindeutig echt ist, während der Katholizismus nur – bei Androhung ewiger Hölle an Zweifler – behauptet, dass es sich bei seinem Kult ebenfalls um „reales“ echtes Blut handle und nicht nur um Wein, der symbolisch als Blut gedeutet würde.


Angeblich sei das Blut im Katholizismus vor allem das Blut von Jesus, doch wird Jesus hierbei nur übel missbraucht, denn er hat niemals einen solchen Kult eingesetzt, sondern sprach beim Mahl mit seinen Jüngern symbolisch von seinem „Blut“, das er dann tags darauf bei seiner furchtbaren Hinrichtung real vergoss.
In späterer Zeit fügte der Katholizismus seinem Kult immer mehr reale Blutreliquien wie diejenigen von Papst Wojtyla hinzu, und er schlug damit weitere geistige Brücken zu den Vampir-Kulten, womit er auch die geistige Verwandtschaft bezeugte. Denn von der Verehrung echten Blutes ist es nur noch ein einziger Schritt, um dieses Blut dann auch zu trinken – sei es das Blut aus einer Ampulle oder indem man Blut aus einem Kleidungsstück heraus wäscht und ebenfalls trinkt. Und so werden die Diebe auch in Satanisten-Kreisen vermutet.
Blutkulte stehen oft auch in Verbindung mit äußerer Gewalt oder gar Gewaltherrscharten. Und wenn beispielsweise durch Tötungen, Morde und Kriege unzählig viel Blut vergossen wurde, dann heißt es manchmal, die Täter seien „trunken von Blut“; so, als ob sie Blut getrunken hätten. Das eindringlichste Beispiel für eine solche grausame Verbrechensgeschichte ist die Kirchengeschichte und dort wird von den Verantwortlichen parallel dazu im Kult seit Jahrhunderten zusätzlich noch Blut getrunken (vgl. dazu entsprechende Bibelstellen in der Offenbarung des Johannes).


So mancher Zeitgenosse versteht jedoch den enormen Aufwand nicht, den die Polizei in Italien betreibt, um die Reliquie wieder in die Hände zu bekommen. 50 Polizisten wurden eigens für einen Suchtrupp abgeordnet, falls die Ampulle bzw. das blutgetränkte Stoffstück z. B. in der Nähe ihres letzten Aufbewahrungsortes weggeworfen worden wäre.

Verständlicher wird die Aufregung, wenn man weiß, dass das blutverschmierte Stoffstück einen Gläubigen-Boom in der Region ausgelöst hatte: „Dank der Reliquie und der vielen Pilger, die daraufhin zur Kirche San Pietro della Ienca anreisten, konnten das ziemlich heruntergekommene Gotteshaus und einige verfallene Häuser in der Umgebung von Grund auf restauriert werden“ (stuttgarter-nachrichten.de, 29.1.2014).  Und ohne Blut würde die sprudelnde Einnahmequelle für die Kirche wieder versiegen.
Als mögliche Verdächtiger für den Diebstahl kommen übrigens auch Häscher des Vatikan in Frage. Ein andauernder Streit zwischen dem Erzbischof und der Kurie in Rom einerseits und der Gläubigen-Vereinigung „San Pietro della Ienca“ andererseits wurde im Herbst 2013 am „Heiligtum“ so massiv ausgefochten, dass die italienische Polizei einschreiten musste, um den Konflikt einzudämmen (stuttgarter-nachrichten.de, 29.1.2014).
Dass man überhaupt mit einem schmutzigen Stück Stoff einträgliche Pilgerströme herbei führen kann, liegt an der katholischen Lehre: In dem offiziellen römisch-katholischen Lehrbuch Der Glaube der Kirche wird zu den Reliquien als bis heute verbindliche Kirchenlehre dokumentiert: „Zu verurteilen ist es deshalb, wenn Leute behaupten, man schulde den Reliquien der Heiligen keine Verehrung, keinen Ehrenerweis, oder es sei unnütz … Sie hat die Kirche schon verurteilt und verurteilt sie jetzt aufs Neue.“ (Randnummer 475) Dieser Lehrsatz wurde auf dem Tridentinischen Konzil 1563 verabschiedet und ist unveränderbar zu glauben.

Das heißt dann praktisch: Nicht die Bluträuber würden laut Kirche später in eine angeblich ewige Hölle kommen – vorausgesetzt, sie würden das Diebesgut kirchlich korrekt verehren. Sondern wer sich über diesen Kult lustig macht oder ihn ablehnt, wird kirchlich entsprechend verurteilt. Da nützt es überhaupt nichts, wenn man dem Reliquienkult nicht befürwortet und offiziell Katholik bleibt. Die Betroffenen werden in eine angeblich ewige Hölle verurteilt, auch wenn sie sich zeitlebens als „Katholiken“ bezeichnen und Kirchensteuer zahlen.
Und so sagte auch der neue Papst Jorge Bergoglio in seiner ersten „Enzyklika“ unmissverständlich: „Da der Glaube einer ist, muss er in seiner ganzen Reinheit und Unversehrtheit bekannt werden. Gerade weil alle Glaubensartikel in Einheit verbunden sind, kommt die Leugnung eines von ihnen, selbst von denen, die weniger wichtig erscheinen, der Beschädigung aller gleich.(„Lumen fidei“ 2013, Abs. 48)

Die Nachricht wurde auch veröffentlicht in „Der Theologe Nr. 62“ unter http://www.theologe.de/reliquien_reliquienverehrung.htm#Papst-Reliquie_gestohlen

Karl, der „Große“ grausame katholische Heilige. Wer sich nicht bekehrte, wurde ermordet.

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1200 Jahr Tod von Karl „dem Großen“ – Gedenkjahr des „Heiligen“ im Jahr 2014 – Er führte die Todesstrafe für Verunglimpfung eines Priesters ein und zwang die Menschen zur Säuglingstaufe oder auch sie würden hingerichtet / Massenhinrichtungen von Menschen, die nicht katholisch werden wollten – Karl karl-der-grossehatte bis dahin unzählige Menschen töten und ermorden lassen, als ihn eine Infektion am 22.1.814 in Aachen auf das Krankenlager warf. Sieben Tage später, am 28.1., war auch er tot. Er wurde 65 oder 66 Jahre alt. Zu seinen „Leistungen“ zählt vor allem die „mit beträchtlicher Grausamkeit durchgesetzten Unterwerfung, Christianisierung und Eingliederung des sächsischen Volkes in das Fränkische Reich … 777 wurde Sachsen auf der Reichsversammlung in Paderborn in Missionssprengel eingeteilt“ (Wikipedia, Stand: 26.11.2013).
„Karl soll auf den hartnäckigen Widerstand mit brutaler Repression geantwortet haben, unter anderem mit dem berüchtigten Blutgericht von Verden, bei dem angeblich tausende Sachsen enthauptet wurden. In Analogie zum Blutgericht zu Cannstadt durch seinen Vater Pippin und Onkel Karlmann, bei dem die gesamte alemannische Führungsschicht ausgelöscht wurde, scheint diese Vorgehensweise durchaus wahrscheinlich. Die in den Quellen genannte Zahl von 4.500 Opfern“ beziehe sich wahrscheinlich auf „Edelmänner“, „die sich ihm als Geiseln überantwortet hatten“, woraus folgt, dass es „sich also um keine ´Umsiedlung` gehandelt habe … Karl erließ zudem ein Sondergesetz (Capitulatio de partibus Saxoniae), welches … u. a. Verunglimpfung eines Priesters oder einer Kirche, die bei den Heiden übliche Feuerbestattung oder das Essen von Fleisch an Fastentagen – mit der Todesstrafe bedrohte. Gezielt sollen von Karl auch Deportationen als Mittel der Unterwerfung eingesetzt worden sein … Karls Brutalität und Kompromisslosigkeit trugen ihm den Beinamen Sachsenschlächter ein.“

„Karl der Große strebte an, wie in anderen eroberten Gebieten, die Kirche mit ihren Niederlassungen und ihrer administrativen Tradition als Verwaltungsinstrument in Sachsen zu nutzen.“
„Karl bestätigte auch die Pippinsche Schenkung seines Vaters an die Kirche, aus der später der Kirchenstaat hervorgehen sollte.“ Die Kirche hatte Pippin mit einer gefälschten Urkunde herein gelegt, wonach Kaiser Konstantin im 4. Jahrhundert dem Papst angeblich bereits halb Europa geschenkt habe. Der stramm katholische Frankenherrscher wollte den Klerikern wenigstens einen Teil davon wieder „rückerstatten“ und eroberte dazu im Krieg Gebiete der Langobarden und schenkte sie dem „Stuhl Petri“ – nur eines von vielen Blutbädern, die den heutigen Reichtum der Kirche begründen. Im Jahr 778 begann Karl dann den „Kreuzzug“ gegen die islamischen Mauren in Spanien, die dort eine Zeit der Toleranz prägten.
„Schon frühzeitig verstand sich Karl als der einzige rechtgläubige Verteidiger und Wahrer der Christenheit, und folgerichtig würdigt ihn die Grabinschrift als ´imperator orthodoxus`“, also als rechtgläubiger Herrscher im Sinne der Romkirche. „Die Klöster u. a. in  St. Gallen und auf der Insel Reichenau (Bodensee), im einverleibten Bayern St. Emmeram bei Regensburg, in Freising und am Tegernsee (wichtigste Benediktinerabtei Oberbayerns), im heute österreichischen Mondsee (dort war auch Salzburg … ein Zentrum der Mission) wie auch in Fulda und in Trier wurden neu gegründet, zu Abteien erhoben oder erfuhren eine erhebliche Steigerung ihrer Bedeutung.“

Im Jahr 1165 wurde der Kaiser und Kriegsherr, der während seiner Regentschaft immer Krieg führte, heilig gesprochen. Die Heiligsprechung geriet hierbei in den Konkurrenzkampf zweier „Heiliger“ Väter darüber, wer von beiden der „wahre“ Papst sei. Da der damalige Papst Alexander III. die vom Kölner Erzbischof mit Zustimmung von Papst (später „Gegenpapst“) Paschalis III. vorgenommene Heiligsprechung des „Sachsenschlächters“ nicht bestätigte, ist der 28. Januar zwar nicht offiziell als römisch-katholischer Gedenktag für Karl im Kirchenkalender eingetragen. Der Tag wird praktisch aber trotzdem als kirchlicher Gedenktag gefeiert. „Im Aachener Dom und im Frankfurter Kaiserdom wird jährlich am 28. Januar ein Karlsamt nach einer aus dem 15. Jahrhundert überlieferten Liturgie gehalten. Bestandteile des Karlsamt sind die Karlssequenz, ein lateinischer Lobgesang auf die Stadt und den Kaiser sowie die ebenfalls lateinischen Kaiserlaudes mit … Fürbitten für Kirche, Papst, Bischof, das deutsche Volk und alle Regierenden. Die Predigt hält ein Mitglied einer europäischen Bischofskonferenz“. Außerdem sind viele katholische Kirchen nach dem „heiligen“ Karl benannt. Und die Evangelische Kirche in Deutschland EKD erkennt den Gedenktag zu Ehren Karls sogar offiziell an.

Das ist also ein Jubiläum, so ganz nach dem Muster der Kirche. Wann endlich wird die Geschichte in Deutschland im Sinne der Demokratie und der Aufklärung geschrieben und nicht mehr von den Priestern und Theologen diktiert, von denen man nie weiß, wann sie wieder verstärkt in die Spuren der Vergangenheit treten? Mehr dazu siehe:
http://www.theologe.de/theologe16.htm#Karl_der_Grosse

Rabe und Möwe beenden „Friedens“-Inszenierung des Papstes

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Rabe und Möwe beenden „Friedens“-Inszenierung des Papstes

27.1.2014 – Rabe und Möwe beenden „Friedens“-Inszenierung des Papstes – Papst Jorge Bergoglio ist ein Mann schöner Worte. Was dahinter steckt, ist für viele Menschen schwer fassbar, vor allem, weil für einen Jesuiten gilt: „Ich glaube, dass das Weiße, das ich sehe, schwarz ist, wenn die hierarchische Kirche es so definiert“ (Ignatius von Loyola, Die Exerzitien, übertragen von Hans Urs von Balthasar, Einsiedeln 1962, Nr. 365).

Was steckt beispielsweise hinter den so genannten „Friedensappellen“, die auch alle Vorgänger-Päpste seit weit über 100 Jahren regelmäßig von Rom aus verkünden? Dabei wurde nahezu immer allgemein und vordergründig nichtssagend gesprochen.

Die Friedensbotschaft des Jesus von Nazareth wird von Papst und Kirche verschwiegen oder verleugnet. Jesus hat niemals den Einsatz von Waffengewalt befürwortet, Er lehrt die Menschen die Goldene Regel („Was du willst, dass dir andere tun, das tue du ihnen zuerst“) und Er brachte ihnen die Erkenntnis nahe, das der „Splitter im Auge“ des Nächsten, der einen erregt, immer nur ein Hinweis auf den „Balken im eigenen Auge“ ist. Wer das befolgt, wird niemals Krieg führen oder das Töten und Morden im Krieg befürworten oder gar segnen.

Anders die Kirche, welche nicht nur einen angeblich „gerechten“ Krieg lehrt, sondern beispielsweise während des 1. Weltkriegs und des 2. Weltkriegs auf beiden Seiten der Front ihre Militärbischöfe und Militärpfarrer einsetzte, die den jeweiligen Soldaten den Segen dafür gaben, die Soldaten des jeweiligen Kriegsgegners zu töten oder die die Soldaten sogar zum Töten anstachelten. Was also waren bzw. sind die wahren Inhalte, wenn Papst und Kirche vom „Frieden“ sprechen?

Wer wachsam das Zeitgeschehen beobachtet, dem entgeht nicht, dass so manches, was vielen Menschen noch verborgen ist, durch äußere Zeichen und Geschicke beleuchtet oder gar aufgedeckt wird. Denn es gibt keine Zufälle. So schlug etwa am 11.2.2013, am Abend nach der Rücktrittsankündigung von Papst Joseph Ratzinger, ein heftiger Blitz in die Kuppel des Petersdomes ein. Und am Sonntag, den 26.1.2014, holte sich der Papst zwei Kinder zu sich auf den Balkon, die seine Friedensappelle mit einer Zeichenhandlung bekräftigen sollten. Die neben dem Kirchenführer stehenden Kinder ließen dazu zwei eingefangene weiße Tauben wieder fliegen.

Doch ein Rabe und eine Möwe waren mit diesem Plan anscheinend „nicht einverstanden“ und attackierten die „päpstlichen“ Boten. „Eines der Opfer verlor Federn, nachdem es sich von der Möwe befreit hatte. Die Krähe hackte wieder und wieder auf die andere Taube ein. Immerhin konnten beide Tauben weiterfliegen, wie schwer sie verletzt wurden, ist nicht klar“ (welt.de, 27.1.2014). „Schon vor zwei Jahren sorgten päpstliche Tauben für Schlagzeilen, als der damalige Papst Benedikt XVI. die Tiere fliegen lassen wollte – diese sich aber lieber wieder in die päpstlichen Gemächer zurückzogen“ (stern.de, 27.1.2014).

Ob und wie jemand das Geschehen auf dem Petersplatz deuten möchte, hängt natürlich von jedem Einzelnen ab. So sind z. B. Aggressionen im Tierreich unnatürlich, da die Tiere dieses Verhalten im Laufe der Evolutionsgeschichte letztlich von den Menschen übernommen haben und wieder ablegen, wenn auch die Menschen wieder friedfertig werden (mehr dazu siehe hier)

Vogelexperten erklären das Vatikan-Desaster so: „Es waren ja Zuchtvögel, die das erste Mal in Freiheit kamen. Die Unbeholfenheit hat die Angreifer wohl gereizt. Krähen gehen auf hilflose, verletzte und sich stark abweichend verhaltende Tiere los“ (Mechthild Fähnders, Ornithologin beim Naturschutzbund Deutschland in spiegel.de, 28.1.2014). Und nachdem die Tauben doch entkommen sind:
„Sie haben keine guten Perspektiven. Sie müssen sich nun ihre Nahrung selber suchen und sich an die freie Natur erst gewöhnen. Vielleicht finden sie einen Taubenschwarm, dem sie sich anschließen. Aber als weiße Tiere sind sie selbst in der Gruppe am meisten gefährdet.“ (Alexander Mitschke, Ornithologe beim Arbeitskreis Staatliche Vogelschutzwarte). So viel zum äußeren „Himmelfahrtskommando“, in das der Vatikan die gezüchteten Tauben schickte.

Und die tiefere Bedeutung? Man könnte das aktuelle Ereignis von Rom als weiteres Zeichen dafür sehen, dass mit den Friedensappellen des Papstes etwas nicht stimmt.
„In der nordischen Mythologie symbolisiert der Rabe die Weisheit“, heißt es in den Lexika (z. B. Wikipedia, Stand: 27.1.2014). Auch die Möwe wird in der Mythologie mit manchen Lebenssituationen der Menschen in Verbindung gebracht. Eine davon ist: Sie führt Menschen vor Augen, was diese oftmals schon selbst intuitiv gespürt haben, aber bisher noch nicht fassen oder begreifen konnten.
Wäre bei einer öffentlichen Zeremonie im antiken Rom einem Kaiser oder damaligen Pontifex maximus (der Titel des römischen Oberpriesters, der auf den Papst überging) Vergleichbares passiert wie jetzt dem Papst, dann wäre den Beteiligten das nahende Unheil klar gewesen. Entsetzen und Angst hätten sich breit gemacht.

„Grauenhaftes“ Internat – Wie lange finanziert der Staat Nischen voller Missbrauch und Perversionen?

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21.1.2014 Intendant erlebte katholisches Internat als „grauenhaft“ – „Prügel, Erniedrigung und Grabscherei. Die Schulzeit in einem katholischen Internat in Augsburg hat Luisenburg-Intendant Michael Lerchenberg als grauenhaft erlebt“ (Frankenpost, 21.11.2014). Es handelt sich um das Internat der Benediktiner-Abtei St. Stephan, wo Mönche den Kindern zum Beispiel die Geschlechtsteile „kitzelten“. „Man konnte sich der Hölle nicht widersetzen, das hätte damals keiner gewagt … Die Hilflosigkeit war für mich das Schlimmste“, so der heute erfolgreiche Regisseur der Luisenburg-Festspiele. Hier der Artikel: http://www.frankenpost.de/regional/oberfranken/laenderspiegel/Terror-im-Kloster-Internat;art2388,3091217

Es ist immer das gleiche: Die einzelnen Puzzle-Teile ergeben ein Gesamtbild des Grauens und sind eben nicht Ausnahmen. Dahinter steckt ein System, das sich in mittlerweile Hunderttausenden von Einzelfällen entlarvt. Diese Fülle zeigt: Es sind nicht Abweichungen, sondern es bricht zigtausendfach durch die Masken hindurch. Von der angeblich grauenhaften „ewigen Hölle“, die Aussteiger gemäß der „unfehlbaren“ päpstlichen Lehrentscheidungen im Jenseits erwarten soll, werden flächendeckend und weltweit schon Teile auf die Erde geholt. Dennoch werden in Deutschland die Erziehungseinrichtungen weitgehend vom Staat, das heißt von allen Bürgern, bezahlt. Und das System wird auch durch den staatlichen Kirchensteuereinzug hoch gehalten. Das heißt: Die Politiker nähren mit den Steuereinnahmen, die sie von den Bürgern eintreiben, diese Nischen voller Verbrechen, Missbrauch und Perversionen, die ohne diese öffentlichen Geldmittel gar nicht lebensfähig wären.

Das prostitutive Verhältnis von Staat und Kirche (Politiker holen sich, einem Freier gleich, den „Segen“ der Priester und geben der Kirche dafür die Milliarden der Bürger) gehört endlich beendet, wie es die Verfassungen von 1919-1933 und dann wieder ab 1945 vorschreiben. Dazu sind die Politiker verpflichtet. In der Zwischenzeit etablierte sich jedoch 1933 mit dem Hitler-Konkordat mit dem Vatikan und der Erfindung der deutschen Kirchensteuer ein System der finanziellen Blüte für die Kirche dank der unermesslichen Staatsleistungen. Und nach dem Muster von 1933 wird verfassungswidrig auch seit 1945 weiter verfahren. Doch was zählt schon die Verfassung gegenüber dem Brimborium der KIrche, wenn sich die Politiker verpflichten, sich dem Papst und der Kirche zu unterwerfen? Und wenn die Bürger es zulassen?

Papst Ratzinger entließ jede Woche durchschnittlich vier Kinderschänderverbrecher aus dem Priesterdienst

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19.1.2014 – Bericht aus Rom: Papst Ratzinger entließ jede Woche durchschnittlich ca. vier Kinderschänderverbrecher aus dem Priesterdienst – Die Kirche versinkt regelrecht im Morast der Sexualverbrechen an Kindern, hauptsächlich Jungen. Die verbrecherischen Würdenträger waren dabei meist homosexuell orientierte Pädophile. Während Papst Joseph Ratzinger 2010 zwischenzeitlich vor dem Internationalen Strafgerichtshof in Den Haag wegen Verbrechensvertuschung und damit Begünstigung weiterer Verbrechen angezeigt war (Materialien dazu in dem Buch Angeklagt: Der Papst), geht aus einer internen vatikanische Statistik jetzt hervor, dass an der Spitze der römisch-katholischen Weltkirche trotz päpstlichem Geheimhaltungsgebot – bei Androhung ewiger Hölle für Gläubige, die ihr Schweigen brechen – nicht nur vertuscht und versetzt wurde. „Mehr als 400“ Priester habe Papst Joseph Ratzinger in den Jahren 2010 und 2011 auch aus dem Priesterdienst entfernt (z. B. http://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2014-01/joseph-ratzinger-priester-missbrauch). Das sind im Durchschnitt  ca. vier Priester pro Woche und das mindestens zwei Jahre lang. Doch wie viele Straftäter wurden nicht des Amtes enthoben. Gegen 419 Priester wurden in „Missbrauchsverfahren“ allein im Jahr 2011 „Strafen unterhalb der Amtsenthebung ausgesprochen,“ das sind durchschnittlich acht pro Woche. Und wo wurden überhaupt keine Meldungen gemacht und keine Verfahren eingeleitet?
Immerhin bekundet der Vatikan für das Jahr 2011: Es wurde pro Woche im Durchschnitt über zwölf pädokriminelle Priester Kirchengericht gehalten, und das Woche für Woche, 52 Wochen lang, andauernd. Da die Taten allesamt individuell kirchenintern geprüft wurden, stellt sich bei der Berechnung des dafür notwendigen Zeitaufwands auch die Frage: War bzw. ist dies eine der Hauptbeschäftigungen des Papstes? Wie viel Päpste wären notwendig gewesen, um allen Anzeigen angemessen nachzugehen?
Als Präfekt der „Glaubenskongregation“ hatte der spätere deutsche Papst Joseph Ratzinger alle Fälle einst an sich gezogen. Zeit.de schreibt: „Die von Ratzinger eingeleiteten Reformen gaben den Bischöfen in jedem von der Kongregation geprüften Fall vor, wie sie vorzugehen hatten.“ (18.1.2014)
Die Veröffentlichung dieser Zahlen erfolgte dabei nicht ohne Anlass. Damit reagierte der Vatikan auf Vorwürfe der Vereinten Nationen: „
Über Jahrzehnte hinweg sollen weltweit Tausende Kinder von pädophilen Priestern gequält und ausgenutzt worden sein. Der Kirche wird vor allem vorgeworfen, nicht energisch genug eingeschritten und die Taten vertuscht zu haben“, so tagesschau.de vom 16.1.2014 über die Klage der UN gegenüber dem Vatikan, die in dem Bericht, der am 5.2.2014 veröffentlicht wurde, mit vielen konkreten Fakten untermauert wurden.
Der renommierte Religionswissenschaftler und ehemalige Dekan der Römisch-Katholischen Fakultät der Universität Wien, Prof. Dr. Hubertus Mynarek, rät deshalb: „Kinder sollten am besten gar keinen Kontakt zu Priestern haben.“ (zit. nach Das Weisse Pferd Nr. 6/2002)


PS: Bis heute hat der Vatikan zusammen mit Weißrussland die Europäische Menschenrechtskonvention (EMRK) aus dem Jahr 1950 nicht unterzeichnet, alle anderen Staaten Europas haben sich darauf verpflichtet. Der Vatikan wird aber von unterwürfigen Staatsmännern so behandelt, als wäre dort ein Ort, an dem die Menschen Gott näher wären als anderswo.
Das hatte übrigens auch Martin Luther einmal geglaubt, bis er in der Kürze der Zeit vom Gegenteil überzeugt war.
Und der derzeitige Papst Jorge Bergoglio wird sich daran messen müssen, ob die unzähligen Kirchenopfer weiter wie bisher allenfalls mit ein paar Almosen etwas ruhiger gestellt werden oder ob man sich um eine echte Reue und Wiedergutmachung bemüht.

Die Meldung wird auf der theologe.de-Seite gegebenenfalls aktualisiert unter http://www.theologe.de/schwarzbuch_katholische-kirche.htm#Priester_entlassen

Der Theologe aktuell – Januar 2014

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23.1.2014 – Aktuelle Entwicklung in Deutschland zum Thema Exorzismus: siehe http://www.theologe.de/theologe9.htm#Focus

 

12.1.2014 – „Anonyme Nummernkonten, Verschwörung, schmutzige Geschäfte: Die Aufzeichnungen von Spitzenbanker Philippe de Weck offenbaren, wie korrupt es in der Vatikanbank zuging – und wie mancher um sein Leben fürchten musste“ – http://www.spiegel.de/wirtschaft/philippe-de-weck-ex-banker-gewaehrt-einblick-vatikanbank-a-930062.html

 

10.1.2014 – Unsägliche Qual der Tiere durch immer mehr steigenden Fleischkonsum – „Spitzenplatz“ für Deutschland – Menschen treiben es immer mehr auf die Spitze:
http://www.fr-online.de/wirtschaft/landwirtschaft–viehzucht—tierhaltung-billig-fleisch-fuer-die-welt,1472780,25819794.html
http://www.fr-online.de/wirtschaft/landwirtschaft—massentierhaltung-fleischkonsum-steigt-drastisch-an,1472780,25839918.html
Anstatt den Fleischkonsum und den milliardenfachen Tiermord zu beenden, werden immer grausamere und schnellere Mordmethoden erfunden.
Doch auch eine Rückkehr zum „Sonntagsbraten“ ist keine Lösung. Der Tiermord soll endlich beendet werden.
Siehe dazu auch http://www.theologe.de/menschen_esst_kein_fleisch.htm

 

6.1.2014 – Nach Hilfe in Fukushima: 51 US-Soldaten krebskrank: http://www.theologe.de/atomkraft_kirche_und_kernkraftwerke.htm#US-Soldaten_krebskrank

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